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Erfahrungen: Reisen nur mit einer X100(x)

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vor 15 Minuten schrieb stmst2011:

Ich war gerade mit einer X 100 F in einer Reisegruppe unterwegs. Kann nur sagen, dass ich die "vollausgestatteten" Hobbyknipser ein wenig bedauert habe: sie sahen mit ihren Brust- und Schulterstrapsen einfach nur unmöglich aus. Das häufige Wechsel-Mich-Spiel war zudem skurril. Die haben mich dagegen mit meiner"Hobby-Kamera" belächelt. Das habe ich gern in Kauf genommen. Wir haben uns nächste Woche zum Foto-Begucken verabredet. Vielleicht werden manche dann meine X100F mit anderen Augen sehen.😊

Gustav

Gustav, da Du als "Fremdkörper" mit einer Leica-Fußgruppe unterwegs warst, habe ich so meine Zweifel, ob man Deine Bilder zu würdigen weiss. Sie sind einfach mit der falschen Kamera aufgenommen 😀

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Man sollte halt im Urlaub das machen was einem am liebsten ist.

Wenn man Freude dran hat nur mit der super schönen sehr genialen X100F unterwegs zu sein. Keine Gedanke über Objektive usw. verschwenden will, dann wird die X100F optimal sein.

Wenn man aber Freude/Entspannung usw. dabei hat, mit diversen Objektiven zu jonglieren, und Freude am Wechsel usw. hat, warum nicht.

Im Vordergrund sollte immer das persönliche Wohlfühlen sein. Der Rest ist meiner Meinung nach egal.

Selbst wenn man Lust hat ohne Fotoaparat Urlaub zu machen ist das auch egal.

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vor 2 Minuten schrieb uli-P:

Gustav, da Du als "Fremdkörper" mit einer Leica-Fußgruppe unterwegs warst, habe ich so meine Zweifel, ob man Deine Bilder zu würdigen weiss. Sie sind einfach mit der falschen Kamera aufgenommen 😀

So wird es sein Uli. Jedenfalls bestand bei meiner Leica-Fußgruppe schulterklopfendes Interesse.

Gustav

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Guest

Die Vorstellung von Urlaub ist durchaus unterschiedlich. Ich bin jemand, der mehrfach im Jahr für eine Woche verschwindet. Da ich das ganze Jahr berufsbedingt mit einigem Gerät unterwegs bin, brauche ich auf Reisen Entlastung und die Reduzierung auf das Minimum. Für mich wurde die X100 geradezu erfunden. Ich verstehe aber auch, dass ein Hobbyfotograf gerade im Urlaub seiner Leidenschaft frönen will und mit nur einer Linse unglücklich ist.

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Guest
vor 1 Minute schrieb stmst2011:

So wird es sein Uli. Jedenfalls bestand bei meiner Leica-Fußgruppe schulterklopfendes Interesse.

Gustav

Das war nur Mitleid, Gustav.

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vor 4 Minuten schrieb undercover:

Man sollte halt im Urlaub das machen was einem am liebsten ist.

Wenn man Freude dran hat nur mit der super schönen sehr genialen X100F unterwegs zu sein. Keine Gedanke über Objektive usw. verschwenden will, dann wird die X100F optimal sein.

Wenn man aber Freude/Entspannung usw. dabei hat, mit diversen Objektiven zu jonglieren, und Freude am Wechsel usw. hat, warum nicht.

Im Vordergrund sollte immer das persönliche Wohlfühlen sein. Der Rest ist meiner Meinung nach egal.

Selbst wenn man Lust hat ohne Fotoaparat Urlaub zu machen ist das auch egal.

Das trifft es am besten und eigentlich könnte man das Thema mit solchen Worten dann auch gut sein lassen  👍

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Dazu noch das eine, als Tipp: Die Rucksäcke von Mindshift (http://www.flowzone.ch/ausruestung/accessoires/21054/ultimativer-fotorucksack-outdoor) sind einzigartig und erleichtern den Umgang mit mehreren Objektiven ungemein. Falls eine X100* doch zu wenig sein sollte. ;)

Ich habe den großen, da haben bei mir im unteren Teil eine DSLR samt Batteriegriff (KB-Vollformat) + 3 Objektive Platz. Und bei einer Trekking Tour, bei der das Gepäck nicht ich selbst tragen muss, werde ich auch weiterhin ohne X100 fahren. Außer Fotografieren (sehr viel Landschaft) und Gehen, gibt es auf einer solchen Reise ja nicht zu tun. ;)

Nächste Woche bin ich in Andalusien, wir werden da einfach kreuz und quer fahren, da kommt "nur" die X100s mit.

Edited by Lenz Moser

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Die X100F geht auch bei sehr langen Reisen, zumindest im Comic, nämlich zum Merkur mit dem MPO (MercuryPlanetary Orbiter, MPO). https://www.esa.int/spaceinvideos/content/view/embedjw/508043

 Kurze Einblendung bei 20 Sekunden (Screenshot).

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Interessantes Thema und grösstenteils auch interessante Beiträge.....

Ich habe damals viele Jahre Nikon DSLR´s gehabt. Habe mir dann probeweise eine X–M1 gekauft. Sehr schnell danach eine X–E1. Dann eine X–T10. Hatte immer wieder auf die X100–er geschielt und immer Angst, dass mir das zu wenig wäre. Viele eurer Beiträge stimmen mich nun aber sehr positiv und ich denke ernsthaft über eine X100F nach.... Nein, ich denke ich werde sie mir nächsten Monat selber zu Weihnachten schenken. Bin sehr gespannt.....

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Ich, der Threadopener, bin zurück aus Myanmar.
Ich war 6 Wochen mit der X100F und dem Telekonverter unterwegs. Meine Eindrücke sind etwas zwiespältig.

In den meisten Situationen war ich so richtig zufrieden damit.
Es war ja keine Fotoreise, meine Frau und ich sind oft abseits der touristischen Pfade unterwegs gewesen, als Backpacker mit stark begrenzter Zuladung.
So konnte ich auch schnell mal fotografieren, auch wenn ich beide Rucksäcke, also auch den Daypack aufgesetzt hatte.

In großen und kleinen Städten, also People und Street war die X100F für mich perfekt.
Unterwegs auf Bootstouren und Schiffsreisen und dann in den herrlichen Berglandschaften hat mir ein leichtes Tele gefehlt. Der Telekonverter erweitert die Möglichkeiten nur marginal, das war mir oft viel zu wenig, hat aber eine sehr gute Bildqualität. So habe ich manchmal bis an die Schmerzgrenze beschnitten.
Geschätzt war das weniger als 10% der möglichen Motive, also verschmerzbar.
Andererseits war ich in sehr vielen Situationen richtig glücklich nur eine kleine Kamera dabei zu haben, die trotzdem eine sehr gute Bildqualität abliefert.

Ob ich es wieder machen würde? Ich glaube ja, ich würde aber den Telekonverter nicht mehr mitnehmen, das ist doch ein ganz schöner Klotz.

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vor 1 Stunde schrieb blur:

Ob ich es wieder machen würde? Ich glaube ja, ich würde aber den Telekonverter nicht mehr mitnehmen, das ist doch ein ganz schöner Klotz.

Stimmt. Der müßte einfach "mehr rausholen", um wirklich sinnvoll zu sein. Z.B. auf 70 oder 75mm konvertieren. Ich mag ihn gerne für Portraits, aber ansonsten verwende ich ihn gar nicht.

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Danke für den Bericht. Ich arrangiere mich auch sehr gut mit meiner X100F und freue mich nicht mehr über das Material nachdenken zu müssen, wenn ich mit ihr unterwegs bin. Leider ist im Moment kaum gutes Licht und Wetter um raus zu gehen.... Aber die X–T20 habe ich bislang noch nicht wieder mitgehabt....

Auf Konverter werde ich auch verzichten. Dann könnte ich ja auch die X–T20 und ein paar kleine Objektive mitnehmen...

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War jetzt eine Woche in Norddeutschland, da hat mir die T2 mit 55-200 in der Cosyspeed-Tasche und die X100F als um den Hals völlig gereicht. Zuletzt mit einem Kollegen im Tessin auf 1600 m draussen gepennt, ich T2 mit 10-24 dabei, er nur die die 100F. Hätte ich auch machen sollen, hat vollkommen gereicht. Folge auf Instagram einem Fotografen aus München, der macht alles mit der 100F.

Ich finde die 100F eine tolle Kamera, auch wenn ich das Gefühl habe, das mir eine X-E3 als „Immer-dabei“ besser passen würde. Leider hat die XF10 keinen Sucher, sonst wäre das eine Option.

Btw: Ich denke, ich würde 70-80% von dem was ich so knipse, locker mit der X100F machen können. 

Leeven Jroos 
Westi

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Am 1.1.2019 um 19:13 schrieb blur:

Ob ich es wieder machen würde? Ich glaube ja, ich würde aber den Telekonverter nicht mehr mitnehmen, das ist doch ein ganz schöner Klotz.

Wenn verschiedene Brennweiten haben möchte, ist eine X100* die falsche Wahl, meine ich noch immer. Und wenn man noch nicht so weit ist, nur mit einer Brennweite auskommen zu können, sollte man halt lieber eine andere Kamera mitnehmen, auch kein Beinbruch. ;)

Auf meiner Andalusien-Reise habe ich jedenfalls keinen Moment meinen anderen Kram vermisst. Was nicht ging, kam mir gar nicht in den Sinn und so habe ich 100% der Fotos gemacht, die ich machen wollte.

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Seitdem ich den WCL besitze, mache ich mit der F 99% meiner Fotos.

Vorher ging es Richtung 80%.

In Innenräumen waren mir 23mm manchmal zu eng, da kam dann das 16 er zum Einsatz, jetzt von vornherein der WCL welcher dann auch einfach eine Weile dranbleibt bis er mir zu weit ist.

Da mein Fokus sich immer mehr Richtung Mensch + Umgebung / Situation verschiebt, sind 18/23 perfekt.

Ebenso die maximale Kompaktheit.

Ich denke bald werde ich den Schnitt machen und T2 nebst Objektiven veräußern.

Selbst wenn mir das 5 Fotos im Jahr nicht erlaubt, wiegen die  Vorteile von 100F für mich doch schwerer.

 

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Es ist halt die Frage, ob ich
1. reise, um zu fotografieren oder
2. meine Reiseerlebnisse fotografiere.

Im ersten Fall brauche ich je nach Zweck deutlich mehr. Und wenn ich mir Gedanken über den Zweck gemacht habe, weiß ich was ich brauche oder habe sehr konkrete Fragen.
Dabei finde ich die typische Forenfrage - "was brauche ich für Land X?" - gar nicht falsch, denn wer noch nicht in "X" war, weiß nicht in welcher Distanz welche Motive zu sehen sind, wann und wie lange und ist für Rat durchaus dankbar.

Im zweiten Fall möchte ich fotografieren, wie ich reise und lebe. Also aus der Nähe den Raum so abbilden, wie er mir erschien. Dazu ist die Normalbrennweite ideal, denn sie bildet dreimimensionale Objekte im Raum annährend so ab, wie ich sie wahrnehme. Die leicht weitwinklige Optik lässt noch Raum für Perspektiven, Zuschnitt oder eben negativem Raum. Da ist die X100 mit der kleinbildäquivaten 35mm Optik, der klassischen Reportagebrennweite ideal. Ihr Zentralverschluss ermöglicht zudem auf sehr einfache Weise das Aufhellen von nahen, zu tiefen Schatten mit dem eingebauten Blitz. Der zum Design der Kamera passende EF-X20 macht dies sogar bis zu mittleren Entfernungen möglich und synchronisiert ebenfalls bis zur 1/2000sec. Auf kurze Distanz kann er sogar einen portylook erzeugen. Genial finde ich das schmale Profil der Kamera, sie läßt sich wirklich überall hin mitnehmen ohne eine Belastung zu empfinden oder als Qualitätsinstrument wahrgenommen zu werden.

Aber: die X100 ist eine Kamera für die Nähe.
Sie lehnt sich nicht nur im Design an die M an, sie folgt auch dem Spruch "fotografieren wie wir leben und leben wie wir fotografieren".
Ok ok, es ist auch mal ein emotional ansprechendes Landschaftspanora möglich, aber diejenigen, deren Motive eher in der Distanz liegen werden enttäuscht, nicht nur von der begrenzten Brennweite, auch von den Qualitäten der Optik über das Bildfeld. Dann ist eine Pro oder eine E mit zwei oder drei Optiken die bessere Wahl.

Letztlich geht es in meinen Augen nicht um die Frage, ob die X100 eine Reisekamera ist, sondern um die Frage, was und wie wir auf Reisen fotografieren möchten und was uns daran berührt. Ist es die Nähe - fotografisch wie emotional -, so ist es die X100.

Und dann gibt es so eine Diskussion, ob die Kameras in den aktuellen Smartphones für den Zweck der fotografischen oder filmischen Dokumentation der Reiseerlebnisse aus der Nähe nicht bereits ausreichend sind oder in naher Zukunft werden. Ich weiß es nicht. Sicher haben sie den Vorteil der einfachen Verbindung mit den Instrumenten zur Veröffentlichung. Die Handhabung ist halt eine andere als die einer Retrostylekamera. Und die Handhabung der Smartphones wird sich weiter verändern, Richtung Brillen, Uhren und was noch... Ich glaube eine schlüssige und einfache Handbung, verbunden mit der Möglichkeit der direkten Veröffentlichung wird entscheiden, was ich in Zukunft nutze.

Aber bis dahin passt die X100 für mich,
als alleine Kamera zum Fotografieren meiner Reise
oder eben integriert in das Fujifilmsystem, welches ich nutze, wenn ich reise, um zu fotografieren.

Edited by Udo aus Moabit

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