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Hi,

ich bin schon eine Weile auf der Suche nach einer günstigen Astrokamera mit der ich meine Sony A55 ablösen kann. Die ist zwar eigentlich gar nicht so schlecht für den Zweck, leider macht der feststehende Spiegel bei Langzeitbelichtungen unschöne Reflexe und Doppelbilder.

Ich habe mir nun eine X-A10 schicken lassen, da ich gelesen habe, dass die Fuji Kameras bei der H alpha Linie noch relativ durchlässig sind und ein gutes Rauschverhalten zeigen. Die neuen Sonys kann man ja leider vergessen wegen dem Star Eater Problem...

Ich habe mal eine Testaufnahme von M31 mit ISO3200 60x30s + 20 Darkframes gemacht. Farbe ist nun deutlich mehr drin, das ist schon mal prima 😊 Die Sony zeigt aber trotz Reflexen und co DEUTLICH mehr Details (bei zugegebenermaßen 2h Integrationszeit mit ISO400). Außerdem habe ich bei der X-A10 einige vertikale Strukturen im Bild, die ich so bisher nicht hatte. Ich hoffe, dass vielleicht mit RAW Entwicklung und Kamera Einstellungen noch einiges an Potenzial da ist.

Meine Frage ist daher, wie kriege ich aus dem Sensor bei RAW die meisten Details raus? Ab welcher ISO verliere ich Details und Dynamikumfang? Wie sind die Einstellungsmöglichkeiten für Rauschen und Schärfen und co zu verstehen? Heisst hier 0, dass keine Rauschunterdrückung stattfindet bzw. was passiert bei -2? Woher kommen die senkrechten Strukturen? Sind das Artefakte der RAW Entwicklung? Der Fuji RAW Converter zieht ja alles glatt. Die Bilder, die da rauskommen, kann man vergessen. Daher habe ich die RAW direkt in Deep Sky Stacker geladen. Ist die Kamera dafür bekannt viel Ausleserauschen zu produzieren?

Ich hoffe es kann jemand helfen

Danke und Grüße,

Joachim

PS: Im Anhang findet ihr die Testaufnahme.

 

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0 heißt normale Schärfung.

Wenn der Stacker die RAWs direkt verarbeiten kann dann mach es doch so.

Mit ISO musst Du halt experimentieren, klar ist dass Du eine 400 ISO Aufnahme nicht mit einer 3200er vergleichen kannst.

 

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Am 4.10.2018 um 14:45 schrieb joetaiga:

Hi,

ich bin schon eine Weile auf der Suche nach einer günstigen Astrokamera mit der ich meine Sony A55 ablösen kann. Die ist zwar eigentlich gar nicht so schlecht für den Zweck, leider macht der feststehende Spiegel bei Langzeitbelichtungen unschöne Reflexe und Doppelbilder.

Ich habe mir nun eine X-A10 schicken lassen, da ich gelesen habe, dass die Fuji Kameras bei der H alpha Linie noch relativ durchlässig sind und ein gutes Rauschverhalten zeigen. Die neuen Sonys kann man ja leider vergessen wegen dem Star Eater Problem...

Ich habe mal eine Testaufnahme von M31 mit ISO3200 60x30s + 20 Darkframes gemacht. Farbe ist nun deutlich mehr drin, das ist schon mal prima 😊 Die Sony zeigt aber trotz Reflexen und co DEUTLICH mehr Details (bei zugegebenermaßen 2h Integrationszeit mit ISO400). Außerdem habe ich bei der X-A10 einige vertikale Strukturen im Bild, die ich so bisher nicht hatte. Ich hoffe, dass vielleicht mit RAW Entwicklung und Kamera Einstellungen noch einiges an Potenzial da ist.

Meine Frage ist daher, wie kriege ich aus dem Sensor bei RAW die meisten Details raus? Ab welcher ISO verliere ich Details und Dynamikumfang? Wie sind die Einstellungsmöglichkeiten für Rauschen und Schärfen und co zu verstehen? Heisst hier 0, dass keine Rauschunterdrückung stattfindet bzw. was passiert bei -2? Woher kommen die senkrechten Strukturen? Sind das Artefakte der RAW Entwicklung? Der Fuji RAW Converter zieht ja alles glatt. Die Bilder, die da rauskommen, kann man vergessen. Daher habe ich die RAW direkt in Deep Sky Stacker geladen. Ist die Kamera dafür bekannt viel Ausleserauschen zu produzieren?

Ich hoffe es kann jemand helfen

Danke und Grüße,

Joachim

PS: Im Anhang findet ihr die Testaufnahme.

 

Das Bild kann man mit einer Fujikamera machen? Im Ernst? 

Womit geht sowas? Von meinem fotografischen Unwissen einmal abgesehen, was braucht meine XT20 dafür? 

Ich bin geplättet, baff und beeindruckt.

 

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Ja klar. Man benötigt ein lichtstarkes Tele (200 f4 geht schon), eine Nachführung (ab 130 Euro), den Rest erledigt die Nachbearbeitung.

 

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