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kermit_t_f

Bestehende Ausrüstung Richtung Sport und Reportage erweitern

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Eigentlich fasst es der Titel schon recht gut, meine bisherige Ausrüstung möchte etwas erweitert werden, um vielseitiger aufgestellt zu sein. Es soll Richtung Sport und Reportage gehen, nachdem am Wochenende die Kinder den AF meiner X-Pro2 etwas überfordert haben. Dabei möchte ich gar nicht alles auf die Kamera schieben, ein Teil des Ausschusses kam sicher auch von mir.

Bisher habe ich:

X-Pro2, Samy 8mm, Fuji 10-24, Fuji 23 1.4, Fuji 35 1.4

Was mir fehlt: Mehr obenrum und mehr flexibilität bei nicht ganz freier Standortwahl oder mangelnder Zeit für einen Objektivwechsel.

Die X-Pro2 gefällt mir nach wie vor sehr gut, der Sucher ist für mich als Brillenträger nicht ganz optimal, ein Klappdisplay wäre schön. Hier gibts eigentlich "nur" drei Möglichkeiten: X-T2, X-H1, X-T3. In der Reihenfolge würde auch die Strafgebühr für den Body liegen, wobei ich den Gebrauchtkauf mit einbezogen habe. Mache ich Richtung X-T2 einen Fortschritt im Bezug auf den AF? Bin bisher nicht so richtig schlau draus geworden. Das Handling der H1 gefällt mir, IBIS ist nett, aber nicht zwangsläufig notwendig, hatte ich aber auch noch nie. X-T3 wäre sicher der größte Sprung bzgl. AF und allgemeiner Geschwindigkeit, aber auch die teuerste Option.

Zu den Objektiven: Die günstigste Variante bei gleichzeitig großem Brennweitenzuwachs: 18-55 und 55-200. Lichtstärke ist natürlich immer fein, aber ich habe bisher kaum mal ein Tele vermisst und denke daher, dass ich auch mit dem günstigeren Tele zurecht kommen dürfte. Wie sieht es mit dem AF-Motor bei beiden Objektiven aus? Einigermaßen zügig auch dank der geringeren Massen, oder doch eher gemütlich? Ich bin von meiner Canon 5D ein 70-200 2.8 gewöhnt, also werde nicht gleich zusammenbrechen, wenn ich ein 50-140 durch die Gegend tragen muss, aber Kompaktheit war ein Grund für Fuji.

Die X-Pro2 soll erstmal nicht ersetzt werden.

Für mich eine denkbare Möglichkeit: Die bestehende Ausrüstung mit einer X-T2, dem 56 1.2 und dem 55-200 ergänzen. Das wäre hinsichtlich Budget noch im Rahmen und man könnte je nach Job das 23mm an der X-Pro2 mit dem 56mm an der X-T2 kombinieren.

Gibt es grundsätzliche Einsprüche? Hat jemand einen ähnlichen Weg durch und ist zu einem anderen Ergebnis gekommen?

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Ich kann dir zumindest mit auf den Weg geben, dass die T2 vom AF her etwas besser ist als die Pro2 (ich betone etwas, es ist kein Quantensprung) und grundsätzlich (so meine ich) allen Ansprüchen gewachsen ist. Die Kombination von T2+55-200 (habe ich selber) wuppt eine Menge (natürlich sollte genug Licht vorhanden sein). 

Ich kenne zwar die T3, welche unbestritten besser im AF ist, allerdings konnte ich sie nicht mit den 55-200 testen, jedoch wird sie ihr volles Potential wohl nur in Verbindung mit zb dem 50-140 ausspielen. 

Deine Idee zur Reportage (Kombi aus 23/1.4 + 56/1.2) kann ich vollendst unterstützen, dies ist auch meine Standard Kombi für Reportage, nutze diese Objektiv-Kombi ebenfalls an Pro2+T2. 

 

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Ich möchte auch eine Lanze für die Kombi 23 1.4 und 56 1.2 brechen, damit kann ich so ziemlich alles erschlagen, was während einer Reportage für mich wichtig ist :) 

Beim Tele bin ich etwas zwiegespalten, wenn du wirklich Sport ins Auge fasst führt eigentlich kein Weg am 50-140er vorbei. Das 55-200 ist keinesfalls schlecht, du landest aber ruckzuck in dunklen ISO-Regionen und es kann dann sehr schnell eng werden mit Bewegungsunschärfe!

Das Upgrade zur T2 würde ich nur dann machen, wenn du mit der Pro2 überhaupt nicht klarkommst (Sucher, Display). Ich hab lieber gleich die T3 als Zweitbody anvisiert, da habe ich tatsächlich einen Unterschied gemerkt. Insofern: Das Geld würde ich mir sparen!

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Danke für euren Input!

Ich hatte an der Canon die Kombination 35 und 85, wobei ich letzteres Objektiv kaum genutzt habe. Aber ich merke schon ganz klar, dass mir die 35mm an der Fuji nicht ausreichen oben raus. Die Alternative wäre tatsächlich, zum orientieren das 18-55, aber irgendwie hauen einen die Festbrennweiten immer eher um.

Die X-T3 liegt halt preislich noch ne ganze Schippe über der X-T2, zugegebenermaßen macht sie aber eben auch einen ordentlichen Sprung. Ich befürchte halt, so sehr ich die Pro mag, dass die T-Gehäuse besser zu meinem Anwendungsfall passen. Und für die Freundin bzw. als Backup wäre ein zweiter Body auch nicht völlig daneben. Zumindest wäre der Wertverlust zum testen bei der X-T2 derzeit wohl eher unproblematisch, so wahnsinnig viel wird mit den Gebrauchtpreisen nicht mehr passieren, denke ich.

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Reportage ist vielfältig, insofern kann die Ausrüstung je nach Anforderung unterschiedlich sein. Ich benutze für meine Reportagen lieber die Pro2 als die H1. Zwar besitze  ich auch das 1.4/23, 1.2/56 und ein 50-140, bevorzuge aber meist die Kombi mit  2.0/18 und 1.4/35 z.B. für Reisereportage. Oder nehme einfach nur die X100F mit.

Die Pro2 ist zwar etwas langsamer als die anderen genannten Kameras, ich persönlich vermisse aber die Geschwindigkeit nicht. 

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Kommt drauf an wie man Reportage und Sport definiert. Für Hochzeitsreportagen nutze ich zur Zeit an der X-Pro2 das 23/1.4 und das 56/1.2 oder 23/2 mit dem 50/2, in großen Kirchen oft die Kombi 23 und 50-140. Bei Sport (Fußball, Eishockey und MotoCross) an der H1 16-55/2.8, 50-140/2.8 oder 100-400 in Kombi mit TC 1.4. 

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Da habt ihr natürlich recht, Reportage ist weit gefasst. Zwei Beispiele: In zwei Wochen fotografiere ich auf einer Messe und muss einigermaßen flexibel sein. Für mich gibt es da zwei Variaten, entweder die bestehende x-pro2 mit dem 23 1.4 und dazu noch ne x-t2 mit nem 56 1.2 bzw. 50 2.0, oder eben eine Kamera mit dem 18-55/16-55. Das andere ist, ich muss immer mal auf der Arbeit die Rolle wechseln und darf dann etwas dokumentieren, auch unter widrigen Bedingungen. Das folgende Bild ist von mir, da waren die Bedingungen aber angenehm und ich durfte die Kollegen der anderen Firma mal fotografieren:

 

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vor 9 Minuten schrieb platti:

Servus

Für Reportagen nehme ich wegen der Flexibilität das 16-55mm an der X-T2 und sonst nix.

Da würde ich ja ständig zwischen ISO 6400 und 12800 fotografieren müssen oder blitzen, nene... Lichtschwaches Zoom kann immer nur die Lösung bei GutLichtReportage sein und keine Pauschallösung. Wer kann hat natürlich beides, aber wer sich entscheiden muss... 

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vor 24 Minuten schrieb Mowgli:

Da würde ich ja ständig zwischen ISO 6400 und 12800 fotografieren müssen oder blitzen, nene... Lichtschwaches Zoom kann immer nur die Lösung bei GutLichtReportage sein und keine Pauschallösung. Wer kann hat natürlich beides, aber wer sich entscheiden muss... 

Dacht' ich mir's doch ... was heisst denn schon "Reportage" ...?

Der Begriff wird leider zu generös und inflationär in die Foren geworfen ...

Und ob das 16-55mm zu lichtschwach ist, bezweifle ich auch.

 

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2.8 galt zu meiner Zeit bei Canon bereits als lichtstark.

Und die Kameras rauschten damals noch derbe.

Ich habe nun mit der XT3  bedenkenlos und sehr erstaunlich klare Fotos bei Iso 12.800.

Hätte ich nicht gedacht.

Kleiner Tipp: möglichst  nicht Entrauschen

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Wir unterhielten uns bisher über Festbrennweiten (1.4/1.2) dagegen ist 2.8 eine „Dunkelkammer“. Für ein Zoom ist es natürlich lichtstark, aber eben nicht im Vergleich zu den bisher diskutierten Optiken. 

Davon abgesehen ist es natürlich immer eine Frage des persönlichen Bedarfs oder wie/was man fotografiert. Ich würde mit 2.8 oftmals nicht zurecht kommen, bzw eben nicht ganze Reportagen bei ISO 6400-12800 fotografieren wollen, wenn es die Möglichkeit gibt durch lichtstärkere Objektive im Bereich von 1600-3200 zu bleiben. 

Das trifft auf @rednosepit natürlich nicht zu, wenn sie beim Springreiten auf zb das 50-140 angewiesen ist. Aber der bisher diskutierte BW-Bereich lag zwischen 23-56mm. 

bearbeitet von Mowgli

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Ihr habt natürlich Recht, Reportage definiert jeder anders. Für mich bedeutet Reportage primär, dass man einigermaßen flexibel sein muss, weil man zum einen nicht immer Einfluss auf die Szene hat, zum anderen auf das vorhandene Licht angewiesen ist. Gleichzeitig ist man ggf. an den Standpunkt gebunden und "muss abliefern". Das muss nicht für alles und jeden gelten, aber so würde ich es definieren.

Also für mich tatsächlich eher ein 2.8er Zoom als ne Festbrennweite. Auf der anderen Seite finde ich die großen Zooms an der X-Pro2 ziemlich deplatziert, und zwei Kameras mit 23 1.4 und 56 1.2 sind schon ne echt schöne Sache. Mal sehen, im Moment gibt der Gebrauchtmarkt gefühlt nicht so arg viel her, aber mag auch ein subjektiver Eindruck sein.

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vor 12 Stunden schrieb Mowgli:

Wir unterhielten uns bisher über Festbrennweiten (1.4/1.2) dagegen ist 2.8 eine „Dunkelkammer“. Für ein Zoom ist es natürlich lichtstark, aber eben nicht im Vergleich zu den bisher diskutierten Optiken. 

Die erwähnten Zooms mit 2,8 (16-55 + 50-140) sind als Zooms - wie ja schon erwähnt - lichtstark.
Gibt es den irgend ein Zoon in diesem Brennweiten- bzw. Bildwinkelbereich (auch z.B. für KB Sensoren) mit mehr als 1:2,8 Öffnungsverhältnis? Und wenn, zu welchem Preis?

Ich finde die Diskussion über die Lichtstärke im Vergleich zwischen Festbrennweiten und Zoom-Linsen wie den Streit um des Kaisers Bart.
Lichtstarke Festbrennweiten sind einfacher zu konstruieren, als variable Linsen. Damit der Aufwand bisher bezahlbar bleibt, war die Grenze bei den Zooms eben 1:2,8.

Selbst das Monsterteil von Sigma (200-500mm/1:2,8) geht nicht über dieses Öffungsverhältnis hinaus.
Unser Saturn hat eines in der Ausstellung - hätte ich mal bei der 19%-Aktion zugeschlagen :) ...

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