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vor 4 Stunden schrieb Bruckner:

Aber wo! Schließlich ist die interen analoge Verstärkung maximal 4. Der Rest der ISO Verschiebung findet durch wglassen der Bits statt, die dann eben bei RAW wieder vorhanden sind.

Ähem … was hat das jetzt mit JPEG vs. Raw zu tun? (Kleiner Tipp: Gar nichts. Und übrigens: Auch im Zusammenhang mit dem ISO-Wert werden in JPEGs keine Bits weggelassen, die im Raw-Format wieder da wären. So funktioniert das nicht.)

Edited by mjh

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In einem jpeg egal ob standard oder jpeg2000 wurde das Demosaicing und zahlreiche Folgeschritte um ein Bild zu zeigen bereits durchgeführt.  Z.B. Schärfealgorithmen, Rauschverringerung oder lokale Kontrasterhöhung. Diese Entwicklung kann man nicht durchhgängig zurückabwickeln. Das liegt an der unvermeidbaren artefaktbildung bei der Entwicklung. Auch aus diesem Grund brauche ich kein TIFF oder Jpeg2000, sondern RAW, damit ich für verschiedene Entwicklungen, die ich zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht immer kenne, immer die gleiche optimale Ausgangsbasis mit der maximalen ursprünglichen Datenbasis habe. Wenn jpeg, dann reicht mir auch das Standard jpg, ein anderes Format macht wegen fehlender Verbreitung keinen Sinn und ist eine müßige Diskussion. 

Peter

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Man könnte sich eine "lineare" Umwandlung nach Tiff vorstellen, bei der nur die fehlenden Farbwerte passend zu denen im RAW interpoliert werden, ohne sonstige Manipulationen. Bilder , die mit ISO 12800 aufgenommen worden sind, wären in einem normalen Bildbetrachter viel zu dunkel, aber man hätte weitgehend die gleichen Informationen wie im RAW und mehr oder weniger die gleichen Bearbeitungsreserven, aber nan hätte auch 3*16 Bit statt 1*14 Bit pro Pixel. Da bleibe ich lieber bei komprimierten RAWs☺.

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vor 43 Minuten schrieb Jürgen Heger:

Man könnte sich eine "lineare" Umwandlung nach Tiff vorstellen, bei der nur die fehlenden Farbwerte passend zu denen im RAW interpoliert werden, ohne sonstige Manipulationen.

Selbst das würde nicht funktionieren. Wenn man einfach nur so interpoliert, dass man immer eine RGB-Komponente unverändert aus dem Sensorpixel nimmt (weil das Sensorpixel für eben diese Farbe empfindlich ist) und die anderen beiden interpoliert, womit sich aus dem RGB-TIFF immer noch die originalen Rohdaten extrahieren ließen, würden die Farben des Bildes höchst merkwürdig aussehen. Es wäre dann eine nahezu unlösbare Aufgabe, mit den üblichen Funktionen eines Bildbearbeitungsprogramms eine natürliche Farbwiedergabe herzustellen. Dazu müsste ein Profil angewandt werden, das die RGB-Werte aus dem idiosynkratischen Farbraum des Sensors in einen standardisierten Farbraum umwandelt, also genau das, was in der Kamera und im Raw-Konverter passiert. Dabei gehen aber stets alle RGB-Komponenten in die Berechnung sowohl von Rot, Grün als auch Blau ein. Und das heißt, dass die Originalwerte verloren sind, denn selbst wenn ein bestimmtes Bildpixel zu einem für Rot empfindlichen Sensorpixel gehört, ist sein Rotanteil nicht identisch mit dem Wert für Rot, den das Sensorpixel registriert hatte, denn auch die aus den Nachbarpixeln interpolierten Werte von Grün und Blau sind verstärkend oder abschwächend darin eingegangen. Von RGB gibt es keinen gangbaren Weg zurück zu Raw.

Edited by mjh

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Du hast sicherlich Recht, dass es nicht ganz so einfach geht, wie ich es beschrieben habe. Mir ging es um das Prinzip. Aber man könnte sicherlich ein Tiff berechnen,  bei dem man verschiedene Metadaten von der Aufnahme, wie ISO-Einstellung, Weißabgleich, Filmsimulation, Schãrfen, Lichter und Schatten nicht berücksichtigt. Damit hãtte man ähnliche Möglichkeiten wie mit den RAWs. Ich meine, meine Olympus C-3030 hatte übrigens Tiff statt RAW. Ich weiß aber nicht mehr, ob 8 oder 16 Bit. Vermutlich nur 8 Bit, da der Sensor ohnehin nicht viel mehr hergegeben hätte. Aber das Argument für Tiff gegenüber Jpeg waren die besseren Reserven für die Nachbearbeitung. Aber wie schon geschrieben,  sind mir RAWs viel lieber.

Übrigens, ein früherer Arbeitskollege hat mal einen quick and dirty RAW-Previewer für eine professionelle Videokamera geschrieben,  bei der er einfach je einen unbearbeiteten Rot-, Grün- und Blauwert als ein RGB-Pixel dargestellt hat. Die Bilder sahen halbwegs! "normal" aus, hatten natürlich eine reduzierte Auflösung.  Spãter haben wir vom Hersteller erfahren,  dass sogar die Grünwerte der Rotzeile und Grünwerte der Blauzeile systematisch unterschiedlich sind. Nur als Anektdote am Rande☺️.

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vor 2 Stunden schrieb Jürgen Heger:

Spãter haben wir vom Hersteller erfahren,  dass sogar die Grünwerte der Rotzeile und Grünwerte der Blauzeile systematisch unterschiedlich sind. Nur als Anektdote am Rande

Das ist gar nicht mal so ungewöhnlich für ältere Sensoren, der entstehende Effekt lief damals unter der Bezeichnung "Maze-Artefakt", weil beim Debayering die systematischen Helligkeitsunterschiede ein Labyrinth-Muster erzeugten. Einige RAW-Tools bieten ja getrennte Histogramme für die beiden Grünkanäle, damit ließ sich das recht gut diagnostizieren. 

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vor 3 Stunden schrieb Jürgen Heger:

Ich meine, meine Olympus C-3030 hatte übrigens Tiff statt RAW.

Das hatte die S602Z auch schon statt RAW - aber eine einzelne TIFF-Datei des 3MP-Sensors war so groß, dass er nicht einmal auf die damals mitgelieferte 16MB-SmartMedia-Karte passte ;) ...

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Raw war damals lange nicht so verbreitet wie heute. Und die Raw-Konverter waren lange nicht so gut und so komfortabel zu benutzen wie heute.

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Wenn ich mir die letzten Posts hier so ansehe, fällt mir dazu im Bezug auf das Thema dieses Threads ein, wie im fernen Osten die Gravitation auf ein aus Jute gefertigtes Behältnis zur Aufbewahrung von Grundnahrungsmitteln einwirkt.

Nimix.

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Am 25.11.2018 um 22:11 schrieb Nimix:

Wenn ich mir die letzten Posts hier so ansehe, fällt mir dazu im Bezug auf das Thema dieses Threads ein, wie im fernen Osten die Gravitation auf ein aus Jute gefertigtes Behältnis zur Aufbewahrung von Grundnahrungsmitteln einwirkt.

Nimix.

Dito ;) ...

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Es ging ja um Perspektiven…Zukunft von XE und nicht um das Dateiformat. Meine Intension geht in eine andere Richtung. Fuji ist am Markt für mich das einzige Unternehmen, das Zeichen setzen könnte. Ich bin begeisterter XE2 uns XE2s-Fotograf. Als die 3 kam und sie für meine Hände nicht mehr so gut passte, habe ich die T-Modelle in die Hand genommen und aktuell die 50R ausprobiert. Mir, und bitte nur mir, sagt das alles eher nicht zu (der Sensor der 50R ist schon ein Hammer). Wenn ich heute mit Fuji upgraden wollte, hätte ich ein Problem. Sagen möchte ich, dass ich mir eine einfachere Kameraausstattung wünschen würde, diese aber mit reduzierter Qualität. Die Gehäusegröße sollte für mich eher wieder bei der XE2 oder etwas Richtung Pro2 liegen. Kein Video.  Sucher von der T2. Display…hier schwanke ich, aber so wie bei der T2 oder T3 wäre völlig ausreichend. Deutlich reduzierte Einstellmöglichkeiten fände ich gut, da ich die Tiefe des Menüs bereits überfrachtet finde. Kein Blitz. Mehr Platz für den Daumen! Die Objektiv-Verriegelung sollte auf die andere Seite wandern. Überarbeitung des Gehäuses in Richtung mehr Robustheit. Mehr Konsequenz in Richtung …perfekt funktionierender Einfachheit…wäre mein Ding. Was ich hier geschrieben habe ist meine Meinung, die nur für mich gilt und ich nicht verallgemeinern möchte. Jeder hat seine eigenen Prioritäten(die ich toleriere) und ich verstehe durchaus, dass Elektronik nicht sehr viel kostet und deshalb topaktuell integriert wird. Aber brauchen wir die Funktionsvielfalt? Das Bild mache/sehe ich, meine Fuji ist mein Werkzeug…aber braucht es wirklich so viel? Hier im Forum gibt es so viele hervorragende Fotografen mit sehr vielen tollen Bildern, oft mit einfachen Einstellungen realisiert, ob RAW oder JPEG erscheint mir eher zweitrangig. Ein optimiertes Gehäuse (und Sensor) ähnlich XE2 (bitte nicht kleiner) für max. 1000,-€ und dem genialen Fuji-Sensor würde mir reichen.

LG Manfred

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Danke für deinen Beitrag.

Ich habe auch das Gefühl, dass Fuji die Kundschaft welche damals zu Fuji wegen dem „Retrodesign“ und dem damit besonderen Bedienkonzept gekommen sind, stehen lässt und dem lauteren Geschrei des Marktes, sprich der technikverliebten Daddler, welche für jeden Schwanzvergleich gerüstet sein müssen, folgt.  Einheitsbrei halt.

So  muss man wohl auf einen anderen Anbieter hoffen der diese Nische erkennt und bedient.  Fuji scheint die Nische zu klein und zu unattraktiv geworden zu sein.

Solche Leute die einfach fotografieren wollen, kaufen auch nicht jedes Jahr ne neue Kamera und springen auch nicht über jedes Marketing-Stöckchen.

Schade.

Aber kein Beinbruch für mich, da ich einfach bei meinen alten Kameras bleibe.

Fujifilm hat auch Verantwortung für ihre Angestellten und damit einen Zwang zur Wirtschaftlichkeit.   

 

 

Edited by Crischi74

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So weit ist die Konsumgesellschaft schon, dass Konsumenten etwas neues unbedingt kaufen wöllten, wenn es so ist wie das, was sie schon haben. Oder am besten noch weniger kann.

Warum das Gejammer? Dabei hat eine X-E3 so wenig Tasten wie nie zuvor, die Sucherauflösung ist seit 2013 gleich geblieben (also schon retro) und was einen nicht juckt, das fasst man nicht an, also Optionen nicht ändern, Fn-Tasten deaktivieren, Touch sowieso. Die Objektive mit der AF-Säge bleiben auch alle im Programm, das coole 35 ist sowieso "das" Teil schlechthin und der Look des 18er ist völlig unterschätzt.

Mehr retro bekommt man derzeit nur bei Olympus, wo neue Modelle immer noch mit dem 2012er 16MP-Sensor herausgebracht werden, über reinen Contrast-AF fokussieren und das Menü seit 2010 kaum verändert wurde.

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vor 21 Minuten schrieb outofsightdd:

So weit ist die Konsumgesellschaft schon, dass Konsumenten etwas neues unbedingt kaufen wöllten, wenn es so ist wie das, was sie schon haben. Oder am besten noch weniger kann.

Warum das Gejammer? Dabei hat eine X-E3 so wenig Tasten wie nie zuvor, die Sucherauflösung ist seit 2013 gleich geblieben (also schon retro) und was einen nicht juckt, das fasst man nicht an, also Optionen nicht ändern, Fn-Tasten deaktivieren, Touch sowieso. Die Objektive mit der AF-Säge bleiben auch alle im Programm, das coole 35 ist sowieso "das" Teil schlechthin und der Look des 18er ist völlig unterschätzt.

Mehr retro bekommt man derzeit nur bei Olympus, wo neue Modelle immer noch mit dem 2012er 16MP-Sensor herausgebracht werden, über reinen Contrast-AF fokussieren und das Menü seit 2010 kaum verändert wurde.

Ganz normal wenn sich Marketingkonstrukte in einer Blase aufschaukeln und der reale Bedarf längst gedeckt ist.  Irgendwann merkt das der Kunde/Nutzer und hinterfragt das warum.

Kapitalismus ist von Menschen gemacht und kein Naturgesetz, das dafür benötigte ständige Wachstum muss man sich schon lange dazulügen damit sich das Rad weiterdreht. 

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vor 6 Stunden schrieb Crischi74:

Ich habe auch das Gefühl, dass Fuji die Kundschaft welche damals zu Fuji wegen dem „Retrodesign“ und dem damit besonderen Bedienkonzept gekommen sind, stehen lässt und dem lauteren Geschrei des Marktes, sprich der technikverliebten Daddler, welche für jeden Schwanzvergleich gerüstet sein müssen, folgt.  Einheitsbrei halt.

Es dürfte weniger die Lautstärke des Geschreis gewesen sein – ein Hersteller wäre schlecht beraten, allzu viel darauf zu geben –, sondern die Verkaufszahlen. Wenn man mit gleichem Aufwand eine Kamera entwickeln kann, die sich voraussichtlich sehr gut verkaufen wird, oder eben eine, die nur in einer kleinen Nische Anhänger findet, dann ist es klar, wo die Prioritäten liegen sollten.

Immerhin gibt es die Retro-Modelle der X-T-Reihe nach wie vor., aber auch Retro muss sich verkaufen; sonst ist es bloße Spielerei (wie das Finanzamt das versteht).

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Ja das hatte ich auch geschrieben dass Fuji als Unternehmen wirtschaftlich denken muss. 

Dennoch geht, nicht nur bei Kameras, sondern bei nahezu allen Consumerprodukten, angetrieben vom Wettbewerb, die Entwicklung über die praktischen Bedürfnisse hinaus. Irgendwann verlieren die Hersteller mit den Produkten den Bezug zum Kunde und dann wird wieder umgestellt oder ein anderer Hersteller der das erkannt hat, Macht auf einmal das Geschäft.  

Diese Wellen gibt es immer wieder.

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Das Spiel spielen Hersteller und Kunden gemeinsam. Bringt ein Hersteller keine neues Modelll, wird das Alte immer weniger verkauft, egal wie gut es tatsächlich ist. Dem Kunden reicht es, wenn das Produkt neu ist. So kommt es, dass manche Hersteller nur ein paar Kleinigkeiten in das neue Modell einbauen. Kaufen/verkaufen ist bei den Meisten nicht reine Ratio. Wer als Hersteller darauf nicht eingeht und nach reiner Ratio hat verloren. Natürlich gibt es  Nischen und wenige Beispiele wo es aus bestimmten Gründen anders ist.

Peter 

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Als aufmerksamer und aufgeklärter Konsument der nicht vom "Haben-wollen" getrieben wird, kann man davon eigentlich nur profitieren.

T2, X100T(F),Pro2(insbesondere1),E2,3 werden einem doch quasi hinterhergeworfen.

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Naja so ganz stimmt das ja nicht, dass sich bei den neuen Sachen nichts mehr tut und man ruhig den alten Kram weiter benutzen kann. Das stimmt soweit bei statischen Motiven. Ob ich da eine Pro1, T1 oder H1 benutze ist fast schnurz, das stimmt. Es sei denn es wird duster und ich habe kein Stativ dabei. Da ist eine H1 schon nett. Oder wenn ich auch ohne ES leise fotografieren will, oder ... .  Sobald es um Schnelligkeit des AF geht bei bewegten Motiven, tun sich bei den neueren Modellen allerdings neue Welten auf. Fokusfalle ade ... . Ob man das braucht, ist eine andere Frage. Aber auch da ist jetzt ein Stand erreicht, wo die Verbesserungsgeschwindigkeit vermutlich nicht mehr so rasant sein wird wie von 2014 bis 2018. Die H1 ist die Pro1 von morgen, mehr Kamera braucht man eigentlich nicht.

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Was ich nicht verstehe (gilt übrigens auch für manche andere Geräte) warum der Hersteller nicht das Eine tun kann ohne das Andere zu lassen.

Meine Idee wäre, teile des Menüs mit seinen vielen Konfigurationsmöglichkeiten bei Bedarf ausblenden zu können und nur über Codeeingabe wieder hervortreten lassen.

Konfiguration vielleicht über den angeschlossenen PC/Mac. Man braucht kein Video? Weg damit. RAW ist "Teufelszeug", na dann ausblenden und gut ist es.

Eine entsprechende kundenoptimierte Konfiguration wäre auch etwas womit sich der Fachhandel für den Kunden profilieren könnte. Die individuell zugeschnittene X für den nicht so technikaffinen User gäbe es dann bei Foto X am Rathaus und nicht im Netz vom großen Hochregallager. Das wäre aus meiner Sicht ein Alleinstellungsmerkmal, mit dem Hersteller und Fachhandel punkten könnten.

Wie gesagt, dass könnte ich mir auch bei anderen Produkten gut vorstellen. Meine 80jährige Mutter braucht bei ihrer Lumix keine WLAN Funktionalität und auch kein Radio im Seniorenhandy, 

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vor 19 Stunden schrieb oldhusky:

Die Objektiv-Verriegelung sollte auf die andere Seite wandern.

Ja - das hat mich auch von Anfang an bei den digitalen Fujis gestört (die analogen Fujicas hatte ihn an der "richtigen" Seite) :(.
Eine Änderung auf die linke Griffseite bedeutet jedoch ein komplett neues Bajonett.
Diese Entscheidung kann nicht so ohne Weiteres revidiert werden ;) ...

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vor 36 Minuten schrieb AS-X:

Meine Idee wäre, teile des Menüs mit seinen vielen Konfigurationsmöglichkeiten bei Bedarf ausblenden zu können und nur über Codeeingabe wieder hervortreten lassen.

Das kann man alles mit einer halbwegs praktikablen Anleitung erledigen. Trotzdem verstehe ich das nicht, haben die Klagenden hier im Forum so große Probleme, die Konfiguration einer Fuji einzustellen?

Die Unterstellung, Tante Erna und Oma Trudi hätten Schwierigkeiten damit, halte ich für konstruiert. Die haben nicht nur die heutigen Rechte der Frauen erkämpft, sondern in den 80ern VHS-Rekorder programmiert. Außerdem fotografieren sie eh alles mit ihrem iPhone und 6,5"-China-SP, weil dort das Display so schön groß ist.

vor 16 Stunden schrieb Crischi74:

Ganz normal wenn sich Marketingkonstrukte in einer Blase aufschaukeln und der reale Bedarf längst gedeckt ist.

Welches Konstrukt, du meinst das Angebot einer spiegellosen Systemkamera, welche gute Bildqualität ermöglicht?

Da hieß es 2012: http://www.fujifilm.com/photokina2012/index.html#digitalimaging

Zitat

Following hot on the heels of the highly acclaimed X-Pro1, the FUJIFILM X-E1 premium interchangeable-lens camera boasts the same 16 megapixel APS-C X-Trans CMOS Sensor with top-class OLED electronic viewfinder, a smaller body with built-in flash and the same X mount for the Fujinon XF lens range.

  • hoch gelobte Kameras - bauen sie immer noch
  • gleiche Sensoren in den Modellen einer Generation - machen sie auch noch
  • hoch entwickelte Sucher - bauen sie immer noch

Die Beschränkungen, die man heute einer X-Pro1 als gewollte Eigenschaft andichtet, waren nichts weiter als die Unmöglichkeit, zum Start eines Systems jede Funktionalität eines Kamerasystems in bester Leistung einbauen zu können. Sie waren kein Versprechen einer DNA, einer Identität dieses Systems.

Auch wie damals die Kameras als Neuigkeiten über entsprechende Technikseiten lanciert wurden, da steht immer was von "neu", "Innovation", gar Worte wie "revolutionär": https://www.digitalkamera.de/Meldung/Lang_erwartete_Systemkamera_Fujifilm_X-Pro1_angekundigt/7552.aspx oder so was:

Zitat

Dabei bietet die X-Pro1 aber auch viele elektronische Einstellmöglichkeiten und Ausstattungsdetails, wie sie bei einer modernen Digitalkamera nicht fehlen dürfen.

Wenn man heute also eine möglichst "reine" Kamera haben will, könnte man zu den neu gestarteten Systemen greifen, also EOS R, Z6/7, vielleicht auch S1(R), wobei ich bei Panasonic befürchte, wird auch der Erstling recht gut alle Erwartungen an eine zeitgemäße Kamera erfüllen. Auch die Sony Ur-A7 bekommt man noch neu wie die anderen mit ordentlichen Einschränkungen gegenüber dem Benchmark heute. Nur stellt man bei allen diesen Kameras fest, so charmant frei von Altlasten der vorigen Gerätschaften hat nur Fuji sein Kamerasystem hinbekommen. Das ist nicht retro, das ist unter Verwendung früherer Bedienelemente durchaus innovativ und sollte in Folgemodellen nicht durch eine Beharrung beim Alten zum Selbstzweck werden.

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vor 1 Stunde schrieb outofsightdd:

Nur stellt man bei allen diesen Kameras fest, so charmant frei von Altlasten der vorigen Gerätschaften hat nur Fuji sein Kamerasystem hinbekommen. Das ist nicht retro, das ist unter Verwendung früherer Bedienelemente durchaus innovativ und sollte in Folgemodellen nicht durch eine Beharrung beim Alten zum Selbstzweck werden.

+1 👍🏻😃

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vor 3 Stunden schrieb outofsightdd:

Das kann man alles mit einer halbwegs praktikablen Anleitung erledigen. Trotzdem verstehe ich das nicht, haben die Klagenden hier im Forum so große Probleme, die Konfiguration einer Fuji einzustellen?

Die Unterstellung, Tante Erna und Oma Trudi hätten Schwierigkeiten damit, halte ich für konstruiert. Die haben nicht nur die heutigen Rechte der Frauen erkämpft, sondern in den 80ern VHS-Rekorder programmiert. Außerdem fotografieren sie eh alles mit ihrem iPhone und 6,5"-China-SP, weil dort das Display so schön groß ist.

Neben vielem Richtigen was du schreibst, irrst du hier, dass ist alles andere als konstruiert. 

Ich habe zwar keine Probleme mit den Möglichkeiten der Technik (obwohl ich auch hin und wieder gerne was ausblenden würde) aber ich kenne genügend lebende Beispiele die das Gegenteil belegen. Das sind bei weitem nicht nur Senioren, auch wenn die Quote da höher sein mag. Es sind auch nicht „dumme“ Menschen, es ist meist eher so, dass das Interesse an der Technik einfach nicht vorhanden ist  

Ich habe übrigens vor kurzem den S-VHS Recorder meiner Eltern entsorgt. Nein, sie konnten ihn nicht programmieren. Die einzigen Aufnahmen die auf dem Gerät erfolgten habe ich programmiert. Für das Geld hätten sie besser eine kleine Reise gemacht (haben sie zum Glück trotzdem getan). Aber das Geld für den guten Panasonic war trotzdem rausgeschmissen. 

Auch die Kommentare hier lassen doch zum Teil darauf schließen, dass weniger für manche mehr wäre. 

Meine Idee ist ja auch kein Vorschlag der alle (dich) glücklich machen soll. Mir geht es um die, die Technik einfach nur nutzen wollen. 

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Dafür hat die X-E3 den praktischen Schalter "Auto", der technisch wirklich desinteressierten Menschen nette Fuji-Fotos ermöglicht. Aus der Erfahrung in meinen vielen Jahren Fuji X weiß ich, dass dazu eher mehr Intelligenz und Funktionalität in der Kamera nötig ist, denn bei ungenauer Motividentifikation durch die Kamera (Gesichter vs. Landschaft, Blümchen vs. Fernblick) führt der schon recht große Sensor sonst zu schnell zu völlig vergeigten Bildern, nach denen die Kamera wegen tiefgründig erforschter Ursachen durch den technisch desinteressierten Nutzer (die ist immer unscharf/zu dunkel/zu harter Kontrast/meine Frau sieht sich nicht gern auf den Fotos) im Schrank bleibt, weil das Handy alles viel besser erkennt und immer scharf abbildet.

Mit meiner X-E2 hatte ich so was jetzt wieder, bei einem Landschaftsfoto in harten Kontrasten bei durch dunkle Herbstwolken durchbrechender Sonne, aufgenommen bei mittlerer Brennweite mit Zoom, belichtet ETTR mit Vorschau über eingestelltes Pro.Neg.Std./DR400/HL+SH low und ordentlich abgeblendet auf F8, fokussiert auf ein einzelnes Feld bei klarer Sicht kam ein JPEG bei raus, welches die berühmten "schlechten Landschaftseigenschaften" hatte, also aquarellartigen Matsch. Die nicht ausgebrannte Belichtung tröstete nicht, da selbst Fujis Zugabe RFC by Silkypix keinerlei Konturen ins RAF zaubern konnte, ganz zu schweigen vom Schärferegler in der Kamera, der nur zwischen -2/+2 variieren kann. Das hätte ein Handy nicht schlechter gemacht, dabei auch Anfängern meine halbwegs ordentliche Belichtung ermöglicht dank HDR/DRO aus der Hand und ordentlicher KI für Detailerzeugung. 

Mit einem richtigen Konverter war das Bild aber durchaus mit Details zu entwickeln, die einer APS-C-Kamera würdig waren.

Um also völlig unbedarften Knipsern einen Mehrwert beim Fotografieren zu ermöglichen, den wahlweise ein Handy oder ein 500-€-Superzoomer wie Panasonics FZ1000 (hervorragender Familienknipsomat, von dem mir Freunde ohne tieferes Interesse an speziellen Einstellungen bereits hervorragende Bilder gezeigt haben) nicht schaffen, braucht eine APS-C-Kamera relativ viel Intelligenz, die bei Abschaltung der AUTOMATIK (aka "Grüner Modus") in verschiedenen Voreinstellungen gebändigt/konfiguriert werden sollte. Stattdessen diverse Funktionen im Hintergrund "irgendwie" arbeiten zu lassen und nur über Zeit/Blende/ISO dem Fotografen den vollen Eingriff in die Bildentstehung zu simulieren, halte ich für nicht geeignet. Die kleinen Fujis X-A1/M1 und sicher einige der Nachfolger haben das ja, Motivprogramme, die Arbeitsweisen haben, die man mangels Konfiguration ("dank" des übersichtlichen Menüs) in den manuellen Belichtungsarten gar nicht nachbilden kann.

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