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tanja_g

Ein herzliches Hallo und gleich mein erstes Anliegen...

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Hallo liebe Community!

Nach einer jahrelangen monogamen Liebe zu Canon, habe ich mir jetzt eine Fuji X-T20 als Reise- & Alltagskamera zugelegt, die meine Canon G16 ablöst. Die Fuji ist meiner erste Systemkamera, bisher habe ich das immer strikt abgelehnt, keine Ahnung was mich jetzt eigentlich geritten hat, mich für die Fuji zu entscheiden, wahrscheinlich war es einfach die Tatsache, dass ich mich auf dieser Kamera erst wieder einlernen muss und sie mich fordert. Bei Canon funktioniert ja jede Kamera quasi gleich.

Nun, mit meiner ersten Fuji mussten natürlich auch Objektive ins Haus, also sind vorerst das XF 18-55mm F 2,8-4,0 und das XF 55-200mm F3,5-4,8 mitgekommen. Ich denke damit bin ich vorerst gut für meine Bedürfnisse abgedeckt.

So, mit meiner Vorstellung in der Runde, muss ich gleich meine ersten Fragen in die Runde werfen:
Ich habe die halbe Betriebsanleitung verschlungen und weils einfach schon so in den Fingern gekribbelt hat, musste ich heute Nachmittag endlich die ersten Fotos mit meinem neuen Schmuckstück machen. Und wie das nunmal so ist, werden die ersten Fotos dann doch nicht so, wie man sich das vorstellt, wobei ich hier der Kamera keinen Fehler zuschreibe.

Hilfe Autofokus!
Mit folgendem Link kommt ihr zu Fotos direkt aus der Kamera:
https://www.dropbox.com/sh/gbj3reqe5f933pe/AACJo1gM1uHILrR-BZ5e6ztga?dl=0

Ich habe die Fotos mit "ok" und "nok" benannt, die Fotos mit "ok" zu Beginn des Dateinamens, sind Beispiele wo ich mit dem Fokus und der Qualität zufrieden bin, mit "nok" bezeichnete Dateien bin ich unzufrieden und weiß nicht, was das Problem verursacht.
Die Fotos sind alles andere als knackig scharf, im Gegenteil die gelbe Blume wirkt, als würde sie scheinen und überhaupt wirkt es so, als wären die Bilder extrem weichgezeichnet. Ich kenne das von Canon so nicht. Ich habe mit AF-S und sowohl mit Einzelfeldmessung als auch Zonenmessung fotografiert. Priorität auf Schärfe.

Schon mal Danke an die jenigen, die bis hier gelesen haben, wäre toll wenn ich ein paar Tipps & Tricks von euch bekomme.

Schönen Abend noch und liebe Güße aus Wien Umgebung!
Tanja

 

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Hallo Tanja,

liebe Grüße aus Graz 🙂 Habe mir Deine Fotos angesehen … freilich kennst Du das so von Canon nicht. Die G 16 hat einen erheblich kleineren Sensor, und das wirkt sich auf die Tiefenschärfe aus. Umgekehrt wird genau dieser Effekt fürs Argumentieren des Umsteigens auf Voll- oder gar Mittelformat ins Treffen geführt … deutlichere Trennung von scharfen und unscharfen Bereichen, weicheres "Bokeh". Bei den Bildern, die Du als ok bezeichnest, ist entweder der Bereich, den Du scharf sehen möchtest, in Bezug auf die Tiefenstaffelung eher flach (0044), oder Du hast mit dem Autofokus "ins Schwarze getroffen" wie bei dem lieben Hund, was nicht leicht ist … die "nok"-Bilder der beiden Blumen: die violette ist leicht aus dem Fokus, die Blätter links unten scheinen etwas schärfer zu sein, die "strahlende" gelbe Blume dürfte ganz leicht verwackelt sein, was so einen Halo-Effekt hervorrufen kann. Das fällt alles mit der hohen Sensor-Auflösung viel offensichtlicher auf als mit dem Mini-Sensor der G 16, die ihre JPEGs zudem wohl auch aggressiver scharfzeichnet als die Fuji. Auch daran kann es liegen, dass Dir die Bilder der Fuji weicher erscheinen. In diesem Fall wäre es "a feature, not a bug". Und Du kannst entweder in der Kamera die Schärfung der JPEGs intensivieren, wenn Du unbedingt willst, oder aber die Spielräume einer Nachbearbeitung am PC nutzen - wobei das Fotografieren in RAW zusätzlich hilfreich wäre, sofern Du so tief einsteigen möchtest.

Die Einstellungen, mit denen Du fotografierst, sind m.E. durchaus okay - bei Einzelfeldfokussierung kann es leicht sein, dass man mit halb gedrücktem Auslöser einen Fokus festhält, dann den Bildausschnitt nachjustiert und dabei - speziell im Nahbereich - den Fokus wieder ein wenig verliert. Dabei hilft das Nachführen des Messfeldes auf den Punkt im Bild, der wirklich scharf werden soll. Für mehr Tiefenschärfe kannst Du die Blende weiter schließen und, wenn Du Verwacklungen wegen längerer Belichtungszeit befürchtest, den ISO-Wert erhöhen … da hast Du mit der X-T20 gute Reserven. 

Du wirst die Kiste schon knacken … und Dich über das weite Spielfeld freuen, das Dir diese Kamera bietet.

LG aus dem Steirischen, Jakob

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Hallo Tanja - willkommen im Forum!

Canon Kompaktkameras kenne ich auch seit vielen Jahren - ... G11, G12, G7X, G5X

Ja, mit diese Fuji System-Kameras ist vieles anders und auch zwischen den Modellen ist so manches unterschiedlich.

Danke für deine Beispiele. Sie die alle mit dem XF55-200 aufgenommen?
Interessant hierzu wäre hier, welche Einstellungen du vor genommen hast, bzw. welche du der Kamera überlassen hast,
also Blende, Verschlusszeit, ISO, Brennweite ...

Bei dem Bild mit den Blättern, sind schon einige scharf - Schärfetiefe ist bei den größeren APS-C Sensoren schon erstmal geringer als bei denen der Kompaktkameras
Das siehst du beim Hund - den hast du gut getroffen - der Schärfeverlauf vom Kopf über den Hals zum Rücken ist auch erst mal OK und das Außenrum ist unscharf.
Und auch bei der Cosmea kann man ganz gut den Schärfeverlauf am Stiel der Blüte erkennen.
Für mehr Schärfentiefe braucht es eine kleine Blende (größere Blendenzahl) dafür ISO rauf und/oder längere Belichtungszeit...

Sonnige Grüße
Claus
 

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Schönen Abend die Herren!

Danke für eure Antworten.

Ich hätte vielleicht erwähnen sollen, dass meine Foto-Erfahrung sich nicht blos auf Kompaktkameras beschränkt. In der Arbeit zähle ich eine Canon 5D Mark 3 zu meinem Equipment und privat habe ich noch eine Canon 5D Mark 2. Für meine Reisen und Ausflüge ist mir das Vollformat Equipment einfach zu unpraktisch und zu schwer, damit vergeht mir dann unterwegs die Lust zu Fotografieren, daher habe ich noch die kleinen Helferlein.

@jakob_ehrhardt
Verwackeln kenne ich bisher so nicht, bei Verwacklungen verschiebt sich die Kante in eine Richtung, aber dieses Scheinen ist mir neu und ist bei sehr vielen Fotos so geworden. Könnte das auch an der Naheinstellgrenze liegen? Der AF ist jedoch immer Grün angezeigt worden beim Auslösen.
Die kleine gelbe Blume wurde übrigens mit 1/300 aufgenommen, bei keinem Wind, ein Verwackeln würde mir hier im Normalfall nicht passieren.

@Photoweg
Ich arbeite vorwiegend, wie auch bei diesem Bildern mit der Blendenvorwahl, bewusst mit niedriger Blende weil ich es liebe wenn es nur eine geringe Schärfentiefe gibt. Diese Fotos sind alle mit dem 18 - 55 mm aufgenommen, die Blumen bei 55 mm, der Hund bei ca. 45 mm.
Auch bei den vertrockneten Blättern hätte ich es mir knackiger gewünscht, alles wirkt, als wäre es mit zu viel Weichspüler gewaschen worden.

 

Hier nochmal genau die Aufnahmedaten zu den Fotos:
nok_DSCF0009.JPG - lila Blume -> 1/105 | f4,0 | ISO 200 | 55 mm
nok_DSCF0051.JPG - gelbe Blume -> 1/300 | f4,0 | ISO 200 | 55 mm
nok_DSCF0069.JPG - vertrocknete Blätter -> 1/110 | f4,0 | ISO 200 | 55 mm
ok_DSCF0040.JPG - Hund -> 1/90 | f4,0 | ISO 200 | 46,3 mm
ok_DSCF0044.JPG - Salatpflänzchen -> 1/280 | f4,0 | ISO 200 | 40,7 mm
ok_DSCF0057.JPF - rosa Blume -> 1/400 | f4,0 | ISO 200 | 55 mm

 

bearbeitet von tanja_g

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Danke für die Rückmeldung … und mit der Erfahrung im Hintergrund wirst Du zweifelsohne rasch vertraut werden mit der X-T20. Allerdings - bei den vertrockneten Blättern etwa ist halt bei der Brennweite und der Blende und dem Aufnahmeabstand ein mehr an Schärfentiefe beim Zerstreuungskreis des APS-C-Sensors nicht drin, das geht sich m.E. rein technisch nicht aus. Wäre aber wohl auch bei der 5 D nicht anders, nehme ich an. Und was das Knackige anlangt - nur damit wir klar sind, wovon wir reden: Du sprichst von JPEGs OOC? Hast Du denn mit den Möglichkeiten experimentiert, die JPEG-Entwicklung in der Kamera nach Deinen Vorstellungen zu adjustieren … Schärfe, Kontrast … ? 

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vor 4 Minuten schrieb jakob_ehrhardt:

Danke für die Rückmeldung … und mit der Erfahrung im Hintergrund wirst Du zweifelsohne rasch vertraut werden mit der X-T20. Allerdings - bei den vertrockneten Blättern etwa ist halt bei der Brennweite und der Blende und dem Aufnahmeabstand ein mehr an Schärfentiefe beim Zerstreuungskreis des APS-C-Sensors nicht drin, das geht sich m.E. rein technisch nicht aus. Wäre aber wohl auch bei der 5 D nicht anders, nehme ich an. Und was das Knackige anlangt - nur damit wir klar sind, wovon wir reden: Du sprichst von JPEGs OOC? Hast Du denn mit den Möglichkeiten experimentiert, die JPEG-Entwicklung in der Kamera nach Deinen Vorstellungen zu adjustieren … Schärfe, Kontrast … ? 

Noch habe ich nichts an der Kamera verstellt, was das Ergebnis ansich beeinflusst. Wollte erstmal rausfinden was sie macht. Wie man an den Dateinahmen sehen kann, sind das einfach wirlich die ersten Fotos die ich mit dem Ding geschossen habe. Und dieses Scheinen und die Unschärfe frustet grad ein wenig und nimmt mir ein bisschen die Freude. Ich bin sicher, dass die Kamera das besser kann.

Diese Kamera soll eine Reise- und Schnappschuss Kamera sein, will ich technische Perfektion und ein High-End Produkt, dann nehme ich doch lieber meine vertraute Canon Ausrüstung zur Hand.

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Willkommen im Forum und bei Fuji.

wie ist die Kamera eingestellt? Auslöse- bzw. Fokuspriorität?

hab deinen Kommentar „Priorität auf Schärfe“ überlesen, Du meinst sicher Fokuspriorität?

bearbeitet von X-dreamer
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vor 26 Minuten schrieb X-dreamer:

Willkommen im Forum und bei Fuji.

wie ist die Kamera eingestellt? Auslöse- bzw. Fokuspriorität?

hab deinen Kommentar „Priorität auf Schärfe“ überlesen, Du meinst sicher Fokuspriorität?

Dankeschön, ja genau, Fokuspriorität. Hatte so gehofft den Ausschuss geringer zu halten.

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Moin Tanja und Herzlich Willkommen hier!
So schlimm finde ich die Bilder nun auch nicht,  bei Fuji verschenkt man allerdings viel an Reserve die in der Dynamik liegt (Stichwort Isoloser Sensor) wenn man nicht die RAWs nutzt, bzw. bei den JPGs nicht die kamerainternen Konvertervorgaben anpasst. Hast Du die Bilder auch als RAWs?- Wenn ja, dann hast Du alle Möglichkeiten hier noch zu optimieren (wie bei Canon, nur mit schärfen und Lichtern/bzw. Tiefen muß anders umgegangen werden). Für Leute die nicht soviel Zeit und Aufwand in die Bildbearbeitung legen wollen empfiehlt sich auch das Fuji eigene "X RAW Studio" . Das bedinngt dass Die Dateien erst mal auf den Rechner geladen werden müssen, dann die Cam anschließen damit der interne Kamerakonverter die Dateien bearbeiten kann. Die Entwicklung findet also nachwievor in der Cam statt, aber man hat ein größeres Interface (Bildschirm) zum beurteilen. Also Cam auf RAW+JPG fine einstellen! :)

Du machst das schon! Ist ein anderes System, aber kein Buch mit sieben Siegeln. Ich jedenfalls bin froh meinen ganzen Canon- Krams hinter mir gelassen zu haben und jetzt um Einiges leichter unterwegs zu sein!:D

Viele grüße und Spaß mit deiner T20 und gut Licht!
Michel

 

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vor 11 Minuten schrieb michmarq:

Moin Tanja und Herzlich Willkommen hier!
So schlimm finde ich die Bilder nun auch nicht,  bei Fuji verschenkt man allerdings viel an Reserve die in der Dynamik liegt (Stichwort Isoloser Sensor) wenn man nicht die RAWs nutzt, bzw. bei den JPGs nicht die kamerainternen Konvertervorgaben anpasst. Hast Du die Bilder auch als RAWs?- Wenn ja, dann hast Du alle Möglichkeiten hier noch zu optimieren (wie bei Canon, nur mit schärfen und Lichtern/bzw. Tiefen muß anders umgegangen werden). Für Leute die nicht soviel Zeit und Aufwand in die Bildbearbeitung legen wollen empfiehlt sich auch das Fuji eigene "X RAW Studio" . Das bedinngt dass Die Dateien erst mal auf den Rechner geladen werden müssen, dann die Cam anschließen damit der interne Kamerakonverter die Dateien bearbeiten kann. Die Entwicklung findet also nachwievor in der Cam statt, aber man hat ein größeres Interface (Bildschirm) zum beurteilen. Also Cam auf RAW+JPG fine einstellen! :)

Du machst das schon! Ist ein anderes System, aber kein Buch mit sieben Siegeln. Ich jedenfalls bin froh meinen ganzen Canon- Krams hinter mir gelassen zu haben und jetzt um Einiges leichter unterwegs zu sein!:D

Viele grüße und Spaß mit deiner T20 und gut Licht!
Michel

 

Servus Michel,
danke für dein Feedback. Wird wohl einfach ein bisschen längern dauern als gedacht, dass ich mit der Fuji richtig warm werde. Die Bedienung finde ich absolut weltklasse, jetzt muss ich nur noch die Bilder damit hinkriegen, wie ich sie mir vorstelle. Dass der Autofokus so gravierend unterschiedlich arbeitet, hätte ich nicht erwartet.

Schöne Grüße
Tanja

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vor 25 Minuten schrieb tanja_g:

Dass der Autofokus so gravierend unterschiedlich arbeitet, hätte ich nicht erwartet.

Hallo Tanja, willkommen erst mal!

Mmh, ja der AF funktioniert schon a bissele anderst. Die Canon kann über den Spiegel vorfokusieren heisst, die fährt sofort in die richtige Richtung los.

Bei Fuji ist wichtig, die Fokusfeldgröße. Diese sollte nicht zu groß sein. Optimal ist meist das zweitkleinste. Auch nicht zu weit an den Rand gehen, die mittleren sind schneller.
Dann kannst Du auch den AF ausschalten und über den Daumen die AF-L Taste drücken, wenn Deine Motive statisch sind und sich nicht bewegen. Gelegentlich hilft auch mal das 2x zu tun. Dann fährt sie eine Muckenflügelstärke nach. Ist halt so, zumindest stellte ich das so fest.

Der Tipp von X-dreamer ist ebenfalls nicht unwichtig. In der Stellung S erziele ich ebenfalls bessere Ergebnisse als in C und den Auslöser erst kurz vor der Aufnahme "durch drücken" nicht warten! Obacht halt, dann wegen verziehen bzw. verwackeln.

Ergänzung:
Ich arbeite meist in AF Modus Einzelpunkt, Zone und Weitverfolgung sind nicht so meine Einstellungen.

Deine beiden Linsen und das 1.4 35mm waren ebenfalls meine ersten. Bleiben durfte nur das 55-200mm, das ich heute noch erstklassig finde, auch ggü. dem 50-140mm, das aber auch seine Berechtigung hat. Der AF von der T1 (vor dem kostenfreien Update) war mit dem 1.4 35mm, etwas überfordert. Das war vor etwa 4 Jahren, dann mit dem Update besser.
An der T2 dann klasse. Nur da hat das 2.0 35mm Einzug gehalten. Optisch sind beide klasse.

Das wird, da bin ich mir sicher. Und ruhig fragen, hier werden sie geholfen!

Gruß aus Schuttgart
Dieter

bearbeitet von Fetzenberger

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vor 16 Minuten schrieb Fetzenberger:

Hallo Tanja, willkommen erst mal!

Mmh, ja der AF funktioniert schon a bissele anderst. Die Canon kann über den Spiegel vorfokusieren heisst, die fährt sofort in die richtige Richtung los.

Bei Fuji ist wichtig, die Fokusfeldgröße. Diese sollte nicht zu groß sein. Optimal ist meist das zweitkleinste. Auch nicht zu weit an den Rand gehen, die mittleren sind schneller.
Dann kannst Du auch den AF ausschalten und über den Daumen die AF-L Taste drücken, wenn Deine Motive statisch sind und sich nicht bewegen. Gelegentlich hilft auch mal das 2x zu tun. Dann fährt sie eine Muckenflügelstärke nach. Ist halt so, zumindest stellte ich das so fest.

Der Tipp von X-dreamer ist ebenfalls nicht unwichtig. In der Stellung S erziele ich ebenfalls bessere Ergebnisse als in C und den Auslöser erst kurz vor der Aufnahme "durch drücken" nicht warten! Obacht halt, dann wegen verziehen bzw. verwackeln.

Ergänzung:
Ich arbeite meist in AF Modus Einzelpunkt, Zone und Weitverfolgung sind nicht so meine Einstellungen.

Deine beiden Linsen und das 1.4 35mm waren ebenfalls meine ersten. Bleiben durfte nur das 55-200mm, das ich heute noch erstklassig finde, auch ggü. dem 50-140mm, das aber auch seine Berechtigung hat. Der AF von der T1 (vor dem kostenfreien Update) war mit dem 1.4 35mm, etwas überfordert. Das war vor etwa 4 Jahren, dann mit dem Update besser.
An der T2 dann klasse. Nur da hat das 2.0 35mm Einzug gehalten. Optisch sind beide klasse.

Das wird, da bin ich mir sicher. Und ruhig fragen, hier werden sie geholfen!

Gruß aus Schuttgart
Dieter

Abend Dieter!

Danke für deinen Input, das mit der AF-L Taste werde ich beim nächsten Mal testen.

Habs sowohl mit Einzelfeldmessung als auch Zonenmessung probiert, mit beidem habe ich noch zu kämpfen. Aber wird schon irgendwann (hoffentlich!)

Sollte ich mal eine Fixbrennweite ins Haus lassen, darfs nur eine Makro Linse sein und die erst ab 50 mm aufwärts. Dafür bin ich aber bei Fuji noch nicht gut genug eingelesen und das Budget vorerst aufgebraucht ;)

Dankeschön!

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vor 9 Minuten schrieb tanja_g:

Sollte ich mal eine Fixbrennweite ins Haus lassen, darfs nur eine Makro Linse sein und die erst ab 50 mm aufwärts.

Ich hatte jahrelang das 2.4 60mm, was wirklich eine erstklassige Optik ist. Auch eine der schönsten!
Mache selbst viel Makro und eine liebe Mitforentin die Ruth (schruth) hat mich dann zum 2.8 50mm Touit gebracht, da es 1:1 kann. Auch ist die Filtergröße angenehmer zB. für Ringlichteinsatz. Nachweinen tue ich meinem XF 60mm trotzdem noch. Aber da ist ja noch das EF-S 60iger und das 100mm IS da.. :D

Hier mal ein Bspl. was das 55-200mm leisten kann.

Und hier findest Du erstklassige Bilder die ua mit dem XF 60mm gemacht wurden, das ebenfalls erstklassige 80mm kam ja deutlich später. Am besten mal "die ersten 10-20 Seiten" anschauen. Beiden Optiken fehlt leider eine Stativschelle (schnelle Änderung von Hoch nach Quer).

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vor einer Stunde schrieb Fetzenberger:

Ich hatte jahrelang das 2.4 60mm, was wirklich eine erstklassige Optik ist. Auch eine der schönsten!
Mache selbst viel Makro und eine liebe Mitforentin die Ruth (schruth) hat mich dann zum 2.8 50mm Touit gebracht, da es 1:1 kann. Auch ist die Filtergröße angenehmer zB. für Ringlichteinsatz. Nachweinen tue ich meinem XF 60mm trotzdem noch. Aber da ist ja noch das EF-S 60iger und das 100mm IS da.. :D

Hier mal ein Bspl. was das 55-200mm leisten kann.

Und hier findest Du erstklassige Bilder die ua mit dem XF 60mm gemacht wurden, das ebenfalls erstklassige 80mm kam ja deutlich später. Am besten mal "die ersten 10-20 Seiten" anschauen. Beiden Optiken fehlt leider eine Stativschelle (schnelle Änderung von Hoch nach Quer).

Danke für den raschen Einblick! So hab ich schon mal Ahnung was es denn so alles gibt. Aber Makro steht für die Fuji eh hinten an, da bin ich bei meiner Canon mit dem 100 mm Makro mit IS bestens ausgestattet. Und für die paar Blümchen im Urlaub wo ich’s Makro bräuchte, muss ich eben ein wenig mehr Distanz halten.

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vor 10 Minuten schrieb AS-X:

Ein Achromat für das 18-55 tut es für Blümchen im Urlaub aber auch. 

Was ist denn der Unterschied zwischen einem Achromat und einem Zwischenring?

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vor 12 Minuten schrieb tanja_g:

Was ist denn der Unterschied zwischen einem Achromat und einem Zwischenring?

Ein Zwischenring verlängert den Auszug und lässt dich so näher rangehen (auch eine gute Lösung). 

Der Achromat ist eine zweilinsiger Vorsatz, wird wie eine Nahlinse aufgeschraubt, hat aber eine deutlich bessere (idR sehr gute) Abbildungsleistung. In der Anwendung finde ich den Achromaten flexibler als einen Zwischenring, dazu kommt ein Handhabungsvorteil. 

Von Canon und Minolta findet man häufig Gebrauchte für ein Taschengeld. 

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Nachtrag:

Achromaten werden häufig auch schlicht als Close Up Lens angebote, wie zB hier:

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/minolta-close-up-lense/952774648-245-5325?utm_source=copyToPasteboard&utm_campaign=socialbuttons&utm_medium=social&utm_content=app_ios

Passenden Step Down Ring dazu und deine Objektive werden zum brauchbaren Aushilfsmakro (ist nicht mein Angebot und ich kenne den Anbieter nicht, nur als Beispiel gedacht, klingt aber gut). 

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vor 35 Minuten schrieb AS-X:

Ein Zwischenring verlängert den Auszug und lässt dich so näher rangehen (auch eine gute Lösung). 

Der Achromat ist eine zweilinsiger Vorsatz, wird wie eine Nahlinse aufgeschraubt, hat aber eine deutlich bessere (idR sehr gute) Abbildungsleistung. In der Anwendung finde ich den Achromaten flexibler als einen Zwischenring, dazu kommt ein Handhabungsvorteil. 

Von Canon und Minolta findet man häufig Gebrauchte für ein Taschengeld. 

Klingt definitiv reisetauglich! Danke für die Erklärung!

Aber bevor ich so weit bin, muss ich jetzt mal mit meinem bestehenden Equipment klarkommen. (siehe ersten Post)
Das heißt den Autofokus verstehen lernen, der macht ja komplett wirre Sachen (für mich momentan noch ;))

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Das wird, ich kam auch von Canon und hatte am Anfang einiges an Fehlfokus (dafür musste ich meinen Fuji Krempel auch nicht -wie bei Canon- zum Justieren einschicken). Wenn man den Bogen raus hat will man meist nicht mehr zurück. 

Und die Anwendung des Achromaten ist ja nun wirklich ein Kinderspiel. 

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vor 16 Minuten schrieb AS-X:

Das wird, ich kam auch von Canon und hatte am Anfang einiges an Fehlfokus (dafür musste ich meinen Fuji Krempel auch nicht -wie bei Canon- zum Justieren einschicken). Wenn man den Bogen raus hat will man meist nicht mehr zurück. 

Und die Anwendung des Achromaten ist ja nun wirklich ein Kinderspiel. 

Danke fürs gute Zureden! Ich finds ja spannend, dass scheinbar viele von Canon zu Fuji gewechselt sind. Das lese ich jetzt schon echt häufig, viel seltener von Nikon oder Sony..

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Mag wohl daran liegen, das Canon die größten Marktanteile (hat/hatte?). 

Bin auch von Canon KB (5D MK III) zu Fuji übergelaufen, was allerdings nichts damit zu tun hatte das ich unzufrieden war. Habe seit Pro2/T2 nur keinen Vorteil mehr in meiner Canon gesehen (mit Ausnahme des 85 1.2L, welches ich auch heute tatsächlich manchmal noch vermisse) und habe dann entschlossen komplett zu klein und leicht zu wechseln (nutze Fuji allerdings schon seit 2013 als Zweitsystem). Eine Kanera größer als eine T2/Pro2 käme mir wohl nie wieder ins Haus. 

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vor 7 Minuten schrieb Mowgli:

Mag wohl daran liegen, das Canon die größten Marktanteile (hat/hatte?). 

Bin auch von Canon KB (5D MK III) zu Fuji übergelaufen, was allerdings nichts damit zu tun hatte das ich unzufrieden war. Habe seit Pro2/T2 nur keinen Vorteil mehr in meiner Canon gesehen (mit Ausnahme des 85 1.2L, welches ich auch heute tatsächlich manchmal noch vermisse) und habe dann entschlossen komplett zu klein und leicht zu wechseln (nutze Fuji allerdings schon seit 2013 als Zweitsystem). Eine Kanera größer als eine T2/Pro2 käme mir wohl nie wieder ins Haus. 

Ja die Handlichkeit bei der Fuji war bei mir zweitwichtigster Entscheidungsgrund.
Erster waren die Einstellmöglichkeiten die mir Fuji direkt außen am Gehäuse bietet. Das ist in dem Segment sonst scheinbar unüblich.

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So, mein erstes Foto hats ins Forum geschafft...

Das Foto entstand bei den ersten Tests mit dem 55 - 200 mm, mit dem Objektiv ist es mir auch auf Anhieb wesentlich besser gelungen scharfe Bilder zu machen als mit dem 18 - 55 mm.

 

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