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Empfohlene Beiträge

Liebe Freunde,

aufgrund zahlreicher Nachfragen biete ich auch 2019 wieder einige Fuji X Secrets Workshops an. Dabei folgen wir dem von Fuji bekannten Motto "weniger ist mehr" – das heißt, es wird etwas weniger Termine als letztes Jahr geben, außerdem auch weniger Veranstaltungsorte und somit leider auch weniger freie Plätze.

Der Grund: Ich möchte den Teilnehmern den bestmöglichen Workshop bieten, und das gelingt nach allen bisherigen Erfahrungen am besten in kleinen Gruppen mit 4-5 Teilnehmern, mit einer für alle Anwesenden gut sichtbaren und nachvollziehbaren Bildbearbeitung am eigenen, kalibrierten 4K-Display (65 Zoll), und nicht zuletzt mit Übungssituationen und Models/Helfern vor Ort, inkl. einem teilnehmerfreundlichem Model Release.

Drei Termine für drei verschiedene Fuji X Secrets Workshops stehen bereits fest:

Darüber hinaus gibt es auch weiterhin die Möglichkeit für individuelles Einzel- und Minigruppen-Coaching in frei konfigurierbaren Einheiten ab ca. vier Stunden Dauer.

Wir haben in Schwabach für Fuji X Secrets RAW und Fuji X Secrets Camera eine etablierte Infrastruktur mit guten und preisgünstigen Übernachtungsmöglichkeiten. Die Anreise ist mit dem Auto, mit der Bahn und mit dem Flugzeug kein Problem, inkl. kostenloser Parkplätze und ggf. einem persönlichen Shuttle vom Hotel zum Veranstaltungsort. Wir haben hier zudem die individuelle Betreuung durch Gisi und Pia – und mit einem gut 400 Jahre alten Bauernhaus mit Stall und Pferdekoppel einen außergewöhnlichen Veranstaltungsort abseits jeden Trubels, jedoch mit 100 MBit/s Gäste-WLAN.

Foto Brinke in Forchheim engagiert mich seit mehreren Jahren immer wieder für eintägige Fuji X Secrets Compact Workshops. Foto Brinke ist das Paradebeispiel eines inhabergeführten Fotogeschäfts mit einem umfassendem Angebot an Dienstleistungen rund um die Fotografie. Anders als bei typischen Händler spielt an Angebot von Fujifilm bei Brinke keine Nebenrolle. Im Gegenteil: So bietet Brinke zahlreiche XF-Objektive und aktuelle X-Kameras auch im Rental an und betreibt mit http://x-kamera.de einen eigenen Online-Shop ausschließlich für Fuji X Produkte. 

 

bearbeitet von flysurfer

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Ich möchte hier mal illustrieren, wie 15 Workshop-Inhalte für eine einzelne Aufnahme relevant sein können.

Hier das Bild so, wie es (mit Povia-Werkseinstellungen) und Auto-WA als JPEG erscheint:

XT3A0414 by Rico Pfirstinger, auf Flickr

Für einen Sonnenuntergang mit hohem Dynamikumfang brauchen wir eine korrekte Belichtung auf die bildwichtigen Lichter. Was bildwichtig ist, entscheiden wir anhand des Motivs, die korrekte Belichtung stellen wir mit dem Live-View und dem Live-Histogramm ein. Darüber hinaus sind die folgenden Kenntnisse hilfreich:

  • ISOloser Sensor: Was ist das, was macht er, wie setzen wir ihn ein?
  • Richtige Verwendung von JPEG-Histogramm (RGB-Histogramm) und Live-View
  • Verwendung des manuellen Belichtungsmodus M

Wie man sieht, ist das korrekt belichtete Bild in der Praxis nicht allzu brauchbar, und zwar schon bevor wir es überhaupt gemacht haben. Denn das auf die bildwichtigen Lichter belichtete Bild ist im Sucher dermaßen dunkel, dass man im Live-View gar nicht mehr sieht, was man eigentlich fotografiert. Man kann den richtigen Bildausschnitt nicht festlegen, der automatische Weißabgleich bekommt falschen Input, auch das Fokussieren wird zum Glücksspiel.

Aus diesem Grund verwenden wir nach dem Festlegen der optimalen Belichtung Fuji-spezifische Methoden, die es uns ermöglichen, die Belichtung des Live-Views (JPEGs) von der zuvor ermittelten und eingestellten Belichtung des eigentlichen Bilds (also den RAW-Daten) zu trennen.

Dabei kommen die folgenden Inhalte ins Spiel:

  • JPEG-Einstellungen für RAW-Shooter
  • die DR-Funktion und ihre Anwendung für JPEG- und RAW-Shooter
  • RAW-äquivalente ISO/DR-Einstellungen
  • die "nukleare Option": Ausschalten der Belichtungsvorschau im Modus M in Kombination mit der passenden Belichtungsmessmethode und ggf. einem passend positionierten Spot-Messfeld, inkl. entsprechender Neubelegung der AE-L-Taste

Bei Anwendung dieser Inhalte bekommen wir das folgende Sucherbild:

XT3A0414 by Rico Pfirstinger, auf Flickr

Diese Aufnahme hat auf RAW-Ebene dieselbe Belichtung wie die das erste Bild. Isso! Der große Unterschied ist, dass wir nun etwas erkennen und das Bild gestalten können. Auch das Fokussieren ist nun besser möglich, wobei wir hier manuell mit einer pixelscharfen hyperfokalen Distanz arbeiten. Hierzu die folgenden Inhalte:

  • Pixel-basierende vs. Filmformat-basierende Schärfentiefeskala
  • Einstellung der hyperfokalen Distanz inkl. Kompensation von Firmware-Fehlern
  • Manueller Fokus und Sofort-AF

Nachdem das RAW im Kasten ist, muss es bearbeitet (entwickelt) werden, hier eine von vielen Möglichkeiten:

XT3A0414 by Rico Pfirstinger, auf Flickr

Dabei kommen weitere Inhalte ins Spiel:

  • Auswahl des passenden RAW-Konverters (ISOloser RAW-Konverter)
  • Weißabgleich manuell anpassen
  • Tonwertkorrektur (Unterschied zwischen adaptiver Tonwertkorrektur vs. Tonwertkorrektur mit Kurven)
  • Schärfen, Rauschunterdrückung & lokale Anpassungen

Bei einem Bild wir diesem macht es zudem Sinn, den Iridient X-Transformer in den Workflow einzubauen, u.a. mit den folgenden Inhalten:

  • X-Transformer als Lightroom-Vorstufe (Integration als Plug-in)
  • optimale Einstellungen von X-Transformer
  • manuelle Kontrolle über automatische (Metadaten-basierte) digitale Objektivkorrekturen (Verzeichnung, Vignettierung, CAs) 
  • Unterschied zwischen Iridient-DNGs und herkömmlichen RAW-DNGs

1 Bild, 15 Lerninhalte.

 

bearbeitet von flysurfer

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Wirklich beeindruckend!

Wenn nur Schwabach nicht am Ende der Welt liegen würde (ja, ja, ich weiß, zu Dir kommen Delphine aus der ganzen Welt um mit Dir zu schwimmen ;))

So muss ich halt weiterhin auf die deutsche Version Deines neuen Buches warten :(

bearbeitet von hbl55

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Nürnberg liegt eigentlich recht praktisch in der Mitte von allem – die meisten Teilnehmer kommen naturgemäß aus Österreich, der Schweiz und natürlich aus ganz Deutschland. Wir hatten aber auch schon jemanden aus Australien hier. 😁

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Am 5.1.2019 um 18:15 schrieb flysurfer:

Nürnberg liegt eigentlich recht praktisch in der Mitte von allem – die meisten Teilnehmer kommen naturgemäß aus Österreich, der Schweiz und natürlich aus ganz Deutschland. Wir hatten aber auch schon jemanden aus Australien hier. 😁

In der Mitte von allem?! Erinnert mich irgendwie an die kirchliche Lehre vom Mittelpunkt der Erde im Universum und dem Papst als Zentrum von allem. 😎

Von Berlin aus ist Nürnberg jedenfalls ziemlich weit weg, leider...

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In Berlin war ich bereits 2014 und 2018 mit meinen Workshops zu Gast. Erstaunlicherweise kamen dort dann die meisten Besucher gar nicht aus Berlin und Umgebung, sondern von weit her. 

bearbeitet von flysurfer

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Am 9.1.2019 um 14:49 schrieb waldeiche:

In der Mitte von allem?! Erinnert mich irgendwie an die kirchliche Lehre vom Mittelpunkt der Erde im Universum und dem Papst als Zentrum von allem. 😎

Von Berlin aus ist Nürnberg jedenfalls ziemlich weit weg, leider...

von Düsseldorf auch noch zu weit für mich. Tja, wo alles der Nabel der Welt vermutet wird ... ;) :)

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vor 49 Minuten schrieb stones:

von Düsseldorf auch noch zu weit für mich. Tja, wo alles der Nabel der Welt vermutet wird ... ;) :)

Gewinnt dem ganzen doch auch was Gutes ab.....ihr spart ne Menge Geld 😉

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vor 7 Stunden schrieb stones:

von Düsseldorf auch noch zu weit für mich. Tja, wo alles der Nabel der Welt vermutet wird ... ;) :)

Aus der Gegend kamen bisher ziemlich viele Teilnehmer. In DUS war ich allerdings vor ein paar Jahren auch selber mal mit einem Workshop. Das mit dem "Nabel der Welt" verstehe ich nicht, ich habe diesen Begriff nie verwendet. Anders als etwa MUC, VIE, ZRH, HAM, DUS oder BER liegt NUE vergleichsweise mittig im deutschsprachigen Einzugsgebiet. Noch biete ich die Workshops hierzulande ja nur auf Deutsch an. 

bearbeitet von flysurfer

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vor 21 Stunden schrieb flysurfer:

Aus der Gegend kamen bisher ziemlich viele Teilnehmer. In DUS war ich allerdings vor ein paar Jahren auch selber mal mit einem Workshop. Das mit dem "Nabel der Welt" verstehe ich nicht, ich habe diesen Begriff nie verwendet. Anders als etwa MUC, VIE, ZRH, HAM, DUS oder BER liegt NUE vergleichsweise mittig im deutschsprachigen Einzugsgebiet. Noch biete ich die Workshops hierzulande ja nur auf Deutsch an. 

Das bezog sich auf Nürnberg als "ziemlich zentral" und war keineswegs bös gemeint. Tut mir leid, wenn das falsch 'rüberkam.

Mir persönlich ist der Weg für ein WE nach Nürnberg aber zu weit.

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Am 9.1.2019 um 15:00 schrieb flysurfer:

In Berlin war ich bereits 2014 und 2018 mit meinen Workshops zu Gast. Erstaunlicherweise kamen dort dann die meisten Besucher gar nicht aus Berlin und Umgebung, sondern von weit her. 

Schade, hab ich wohl verpasst (die 18er Workshops)...

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