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Nein, ich wollte diese Kamera nicht. Ich habe mir eingeredet, dass ich sie nicht brauche. Sie ist teuer. Für das Geld bekomme ich sämtliche XF-Objektive zu meinen X-Fujis. Ich bin kein hauptberuflicher Fotograf, der durch ein paar Aufträge die Kamera finanziell wieder drinnen hätte. Dennoch hat es mich seit diesem Video wieder eiskalt erwischt. Ich dachte eigentlich, dass ich mit meiner T2 und dem 27er für Street alles nötige beisammen habe.

Ich weiß, im Video ist es die 50s. Bitte keine Diskussionen über die Armut in diesem Land (Indien).

Ich bin momentan nicht im Stande, mir die Kamera weiterhin auszureden. Zumal ich gerade heute 30 Streetfotos zum Druck gegeben habe.

🤔

Gibt es ernsthafte Gegenargumente? Bitte. 😩

 

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Ich weiß ja nicht, was du da bei den Bildern siehst, was dieses will unbedingt haben auslöst, aber ich glaube mit deiner Ausrüstung könntest du auch solche Fotos machen. Wie groß willst du denn drucken. Investiere das Geld lieber in eine Reise nach Indien und rück den Leuten genauso auf die Pelle wie der Typ. Die meisten Fotos, die ich gesehen habe fand ich langweilig, haben irgendwie keine Geschichte erzählt.

Hier findet man meiner Meinung nach gute Beispiele, dass es auch mit APS-C geht.

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vor 9 Minuten schrieb Taikido:

Gibt es ernsthafte Gegenargumente?

Na sicher, die 50R ist doch nur ein Spielzeug, ernsthaft arbeiten wirst Du nur mit der GFX 100 können 😛

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vor 46 Minuten schrieb Taikido:

Dennoch hat es mich seit diesem Video wieder eiskalt erwischt.

Ja, mich auch. Sehr eiskalt, sozusagen dunkeleiskalt. Da geht jemand mit zuviel Geld und zuwenig Stil zu Menschen, die er nicht versteht, und macht sie zu Leuten. Der erigierte Kamerapimmel immer vorneweg. Leider sind die Inder in der Mehrzahl zu guterzogen und zu freundlich, um das Nächstliegende zu tun: Dem fotografierenden Pavian eine in die Schnauze zu hauen.

Die Fotos selbst sind in ihrer Quietschbuntheit abscheulich. Zur eigentlichen Frage des Fadeneröffners: Die Kamera scheint für alles, das Beste wie das Schlechteste, zu gebrauchen zu sein (wie auch ein Küchenmesser), das ist aber jede Kamera, angefangen mit der Agfa-Box. Insofern absolute Kaufempfehlung. Vielleicht drei oder vier davon, dann werden die Bilder noch besser. Wirklich gut wirken sie natürlich erst, wenn sie mindestens auf sieben Meter mal zwölf Meter groß aufgezogen werden. Wer nichts zu sagen hat, tue das möglichst laut.

Und nein: Indien ist kein armes Land, Indien ist ein äußerst reiches Land. Micky-Maus wird das aber niemals verstehen. Aber Micky-Maus ist stolz auf seine 300-Megapickel-Kamera.

H.

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Wenn es jemanden Spaß macht, kann er /sie doch fotografieren, womit man Lust hat.

Hobby ist nicht rational, sonst wären auch nicht so viele hier.

Geht es um einen ernsthaften Rat, würde ich erst mal Fragen:

Fotografierst und druckst Du Street - Fine Art ?

Wenn nicht, gerade in der Streetfotgrafie ist die Hardware Qualität völlig egal!

Auch kenne ich deinen "Stand in der Streetfotografie nicht".

Rational: Wie viele Streetkurse kannst Du für den Preis der Hardware belegen?

Du kannst reisen, Einzel Coaching dir gönnen und div. Literatur.

Allerdings wenn es Dich juckt, dann zögere nicht zu lange und Kauf sie Dir! 

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Am 8.2.2019 um 20:31 schrieb Ergueta:

Ja, mich auch. Sehr eiskalt, sozusagen dunkeleiskalt. Da geht jemand mit zuviel Geld und zuwenig Stil zu Menschen, die er nicht versteht, und macht sie zu Leuten. Der erigierte Kamerapimmel immer vorneweg. Leider sind die Inder in der Mehrzahl zu guterzogen und zu freundlich, um das Nächstliegende zu tun: Dem fotografierenden Pavian eine in die Schnauze zu hauen.

Die Fotos selbst sind in ihrer Quietschbuntheit abscheulich. Zur eigentlichen Frage des Fadeneröffners: Die Kamera scheint für alles, das Beste wie das Schlechteste, zu gebrauchen zu sein (wie auch ein Küchenmesser), das ist aber jede Kamera, angefangen mit der Agfa-Box. Insofern absolute Kaufempfehlung. Vielleicht drei oder vier davon, dann werden die Bilder noch besser. Wirklich gut wirken sie natürlich erst, wenn sie mindestens auf sieben Meter mal zwölf Meter groß aufgezogen werden. Wer nichts zu sagen hat, tue das möglichst laut.

Und nein: Indien ist kein armes Land, Indien ist ein äußerst reiches Land. Micky-Maus wird das aber niemals verstehen. Aber Micky-Maus ist stolz auf seine 300-Megapickel-Kamera.

H.

Ist dir ne Laus über die Leber gelaufen? Die Leute machen in dem Video nicht gerade den Eindruck, als ob sie ihn so abgrundtief hassen würden. Ein Bekannter von mir war letztens in Indien und meinte, die Leute stört das nicht so wie in Deutschland. Und bei uns wollte bisher auch noch keiner, dass ich ein Foto lösche. Es kommt immer drauf an, wie man an die Sache rangeht. Fragen kostet nix, wenn eine Person interessant aussieht. Falls doch mal jemand sagen würde, ich solle sein Foto löschen, dann lösch ichs halt. Naund?

Am 8.2.2019 um 20:37 schrieb X_Fanboy:

Geht es um einen ernsthaften Rat, würde ich erst mal Fragen:

Fotografierst und druckst Du Street - Fine Art ?

Fine-Art nicht, da ich mir einbilde, dass die normalen Fotoabzüge (Portrait/Silk) bei Saal ausreichend sind. Habe aber auch noch keinen Fine-Art-Abzug in der Hand gehabt.

 

Am 8.2.2019 um 19:39 schrieb krutschi:

Ich weiß ja nicht, was du da bei den Bildern siehst, was dieses will unbedingt haben auslöst, aber ich glaube mit deiner Ausrüstung könntest du auch solche Fotos machen.

Ich bilde mir zumindest ein, dass die Fotos einer T2 etwas matschiger in den Details wirken. Kann auch wirklich nur Einbildung sein. Der tolle Unschärfeverlauf der im Video gezeigten Fotos und der Detailgrad gefällt mir hingegen sehr.

 

Am 8.2.2019 um 20:37 schrieb X_Fanboy:

Auch kenne ich deinen "Stand in der Streetfotografie nicht"

in meiner Signatur findest du den Link zu meinem Fotos. Ich fotografiere noch nicht sehr lange Street.

 

Am 8.2.2019 um 19:39 schrieb krutschi:

Hier findet man meiner Meinung nach gute Beispiele, dass es auch mit APS-C geht.

Danke für den Link. Klasse Fotos, da rückt die 50R wieder etwas weg.

Vielleicht ist es auch nur das "Haben-wollen".

Die Form der 50R spricht mich schon sehr an. Meine E2s nutze ich kaum, da man im Sucher sogut wie nix sieht, wenn man die T2 gewöhnt ist.

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Ich glaube nicht, dass man gerade für Street eine GFX benötigt. Eigentlich benötigt man für gar nichts eine GFX. Und eine X benötigt man auch nicht. Und ...

Ich habe die 50r seit Dezember und bin beim Knipsen deshalb nicht besser geworden, sondern immer noch ein unbekannter Hobbyknipser. 

Die Kamera macht mir aber immer mehr Laune. Das Knipsen mit ihr macht mir mehr Spaß, als dass mit der H1 der Fall war. Die Bilder zu bearbeiten macht mir unglaubliche Freude, weil die Reserven einfach großartig sind und die Auflösung, wenn ich z.B. Skyline-Bilder oder ähnliches mache, einfach klasse ist. 

Es gibt, für mich keinen einzigen rationalen Grund für diese Kamera. Aber es gibt für mich auch keinen einzigen rationalen Grund zu fotografieren ( außer ein paar Erinnerungsschnappschüsse von der Familie). 

Wenn ich rein Street machen würde, könnte ich mir schon vorstellen, dass die Kamera für diesen Zweck schon ein bisschen aufträgt. Der AF ist, für mich, bei gutem Licht vollkommen ausreichend. Wenn das 50er Pancake kommt, wäre das bestimmt eine relativ schlanke Kombination. Mit dem 45er ist das schon recht groß, aber trotzdem überraschend „leicht“. Es ist für mich keine Kamera für Dauerfeuer. Also, man sollte dann schon auch den Moment erwischen können. Außer beim Hund, hatte ich aber auch bei der H1 keine Serienbilder benutzt. Nicht mal bei Handballaufnahmen. 

Also, wenn Du die Kamera nicht aus dem Kopf kriegst, ist die Entscheidung doch eh schon gefallen. Bei mir war das so. Ich bereue die Entscheidung bisher nicht. 

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Fand das Video interessant.

Was die gezeigten Bilder ausmacht, ist das von mir immer wieder gern beschriebene „mittendrin statt nur dabei“-Gefühl durch closeups mit Weitwinkel.

Das geht freilich auch mit anderen Kameras, aber nur wenige Fotohobbyisten können das, beziehungsweise trauen sich das.  Für mich ist das der ultimative Reiz an der Straßenfotografie, diese Nähe zu völlig fremden Menschen zu suchen.

Gerade hier in Deutschland fällt mir aber auf dass sich Fotohobbyisten hinter ihren Kameras verstecken und eher einen Voyeurismus leben.  Besonders deutlich wird das dann auch wenn in Foren harsche Kritik an solcher Arbeitsweise (Stichwort: Bruce Gilden) geübt wird. Oder hier im Beitrag von @Ergueta. Hier finde ich das geäußerte Vorurteil gegenüber dem Fotografen sehr viel unsozialer als dessen Arbeitsweise. Der Rest des Beitrages wird aus dem fragwürdigem Vorurteil abgeleitet. 

Völlig unverständlich und weit weg von der künstlerischen Betrachtung der Fotografie.

Ich finde das Farbprofil klasse.  Keine Ahnung ob das OOC oder Postproduction ist. 

Gönn dir die GFX50R.   Im Weitwinkelbereich sicher technisch im Vorteil.   

Ich hab sie leider noch nicht live gesehen um abschätzen zu können wie sie auf die zu fotografierende Menschen wirken würde.

Persönlich habe ich das kleine Gehäuse und das Retrodesign der X100 und X-Pro1  immer als hilfreich empfunden wenn man fremden Menschen mit Weitwinkel in den Dunstkreis rückt.

Wenn das einer mit ner FF-DSLR mit 24-105mm  bei mir machen würde empfände ich das auch eher als Belästigung als wenn es ne kleine Fuji oder ne Leica M/Q oder ähnlich wäre.

 

bearbeitet von Crischi74

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Das sind typische Environmental Portraits, offenbar mit dem 23mmF4 gemacht. Das könnte man mit einem Touit 12mmF2.8 natürlich ganz ähnlich hinbekommen, allerdings mit etwas weniger maximaler Freistellung und einem anderen Look, da sich Zeiss und Fujinon unterscheiden.

Ich persönlich hatte in Delhi das 32-64mm an der GFX, um etwas mehr Flexibilität zu haben. Außerdem betrachte ich 24-28mm KBÄ als die klassischen Reportagebrennweiten für Environmental Portraits. Das entspricht etwa 31-35mm an der GFX.

GFXA3718 by Rico Pfirstinger, auf Flickr

GFXA3713 by Rico Pfirstinger, auf Flickr

 

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Bei der Frage, ob man Reportage mit MF oder APS-C fotografiert, gibt es verschiedene Faktoren und Argumente für und gegen beide Formate.

MF ist anspruchsvoller in der Handhabung. Man hat Basis-ISO 100 (und möchte das natürlich auch möglichst einsetzen) und muss deutlich weiter abblenden, um wenigstens ein Gesicht (oder auch nur die wichtigsten Teile eines Gesichts) pixelscharf abzubilden. Das bedeutet, dass man mit einem 32mmF4 oder 64mmF4 deutlich mehr Licht braucht als etwa bei APS-C mit einem 16mmF1.4 oder 35mmF1.4, wenn man den theoretischen BQ-Vorsprung der GFX auch praktisch erhalten will. Zumal 16mmF1.4 oder 35mmF1.4 bei Offenblende gut eine äquivalente Blende mehr Freistellung ermöglichen und dabei trotzdem aufgrund der geringeren Sensorauflösung im Ergebnis mit einer 24 MP APS-C-Kamera nicht weniger pixelscharfe Schärfentiefe produzieren.

GFXA3707 – Not So Rosy After All. by Rico Pfirstinger, auf Flickr

Hinzu kommen Größe und Gewicht sowie das Verlustrisiko, denn viele interessante Gebiete von Delhi sind leider auch voller Diebe, für die man als westlicher Tourist mit einer solchen Ausrüstung die ideale Zielscheibe ist. Mit einer kleinen APS-C-Ausrüstung (etwa X-T30 und XF27mm oder XF16mm) ist man da flexibler und sicherer. Auch das Blitzen in der Öffentlichkeit ist mit einer kleinen Ausrüstung deutlich einfacher, weil man mit schwächeren und somit kleineren Blitzgeräten auskommt. Für die GFX braucht man für ein "quick & dirty"-Straßenporträt wie das im vorigen Beitrag mindestens 200 Ws, also einen Godox AD200. Bei APS-C komme ich für eine äquivalente Bildwirkung mit 60 Ws aus.

Ich persönlich würde diese Art von Location und Fotografie eher mit nur einer X100F erkunden:

100F2822 by Rico Pfirstinger, auf Flickr

100F2879 by Rico Pfirstinger, auf Flickr

bearbeitet von flysurfer

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vor einer Stunde schrieb Crischi74:

Persönlich habe ich das kleine Gehäuse und das Retrodesign der X100 und X-Pro1  immer als hilfreich empfunden wenn man fremden Menschen mit Weitwinkel in den Dunstkreis rückt. 

Kann ich mit meiner T2 + 27mm bestätigen wobei das 27mm schon hart an der Weitwinkelgrenze kratzt 😊

Dennoch fühle ich mich mit dem 27er wohler als mit dem 23er. Liegt vermutlich daran, dass ich das noch nicht so lange mache und hier und da Hemmungen im Spiel sind. Ich dachte auch schon an das 35er aber das wäre dann die Schmerzgrenze für mich. Bisher war ich noch nicht um Ausland um Street zu fotografieren, könnte mir aber vorstellen, dass die Hemmungen dort etwas geringer sind. Mir genügt es bereits, in eine andere Stadt zu fahren um näher ran zu kommen. Kann das jemand bestätigen? Wäre interessant.

vor 53 Minuten schrieb flysurfer:

Ich persönlich hatte in Delhi das 32-64mm an der GFX, um etwas mehr Flexibilität zu haben

Starke Fotos!

Und man sieht den Unterschied zur 100F deutlich. Das ist einer meiner Gründe für die 50R ☺️ Zusammen mit dem bald erscheinenden GF50.

vor 21 Minuten schrieb flysurfer:

Das bedeutet, dass man mit einem 32mmF4 oder 64mmF4 deutlich mehr Licht braucht als etwa bei APS-C mit einem 16mmF1.4 oder 35mmF1.4, wenn man den theoretischen BQ-Vorsprung der GFX auch praktisch erhalten will.

Das ist mir bewusst und das ist eins der starken Gegenargumente warum ich immernoch zweifle. Ruckzuck ist man dann bei f16 oder höher wenn der Hintergrund je nach Entfernung auch scharf sein soll.

GFX-Fotos sind einfach cool 😎

 

vor 29 Minuten schrieb flysurfer:

denn viele interessante Gebiete von Delhi sind leider auch voller Diebe, für die man als westlicher Tourist mit einer solchen Ausrüstung die ideale Zielscheibe ist.

daran hatte ich noch nicht gedacht aber ja, die Leute sehen schon was man dabei hat 🤔

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Das kompakte GF50mm als Äquivalent zum XF27mm ist natürlich interessant, da man nur mit dem XF27mm erwiesenerweise eine Reise bestreiten kann:

XT201362 – Bayflower. by Rico Pfirstinger, auf Flickr

XT201774 – Roy's Motel. by Rico Pfirstinger, auf Flickr

XT201979 – Worlds Apart. by Rico Pfirstinger, auf Flickr

XT202019 – Time Machine. by Rico Pfirstinger, auf Flickr

XT202092-HDR – Stagecoach 66. by Rico Pfirstinger, auf Flickr

Ich werde als High-End-Reisekamera eher auf die GFX 100 als auf die GFX 50R setzen. Bei Street und Reisereportage dürfte der vom größeren Format verursachte Verlust an Bildinhalten und Motiven häufig mehr Gewicht haben als der real erzielte Zugewinn an Bildqualität bei den verbleibenden Motiven. Ich persönlich sehe mich nach wie vor außerstande, hier eine klare oder gar finale Entscheidung für oder gegen das eine oder andere Format zu treffen. Ich finde auch nicht, dass man das muss.

Von der neuen GFX 100 verspreche ich mir jedoch einige entscheidende Vorteile für die fotografische Praxis: zum einen eine deutlich bessere Performance bei der Handhabung (AF-C, Serienbildrate, EVF-Wiederholrate bei schwachem Licht, IBIS etc.), zum anderen maximale BQ durch 100 MP sowie weiter durch Pixel-Shift und Multi-Shot bei Landschaftsbildern.

bearbeitet von flysurfer

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vor 9 Minuten schrieb flysurfer:

Bei Street und Reisereportage dürfte der vom größeren Format verursachte Verlust an Bildinhalten und Motiven häufig mehr Gewicht haben als der real erzielte Zugewinn an Bildqualität bei den verbleibenden Motiven.

Ich denke ich gebe mir noch ein paar Monate Zeit mit der Entscheidung.

T2 + 27mm haben bisher funktioniert und werden es auch weiterhin tun. Wenn der Laden um die Ecke die 50R mit dem GF50 hat, werde ich mir die Kombi mal einen Tag ausleihen.

vor 18 Minuten schrieb flysurfer:

Von der neuen GFX 100 verspreche ich mir jedoch einige entscheidende Vorteile für die fotografische Praxis: zum einen eine deutlich bessere Performance bei der Handhabung (AF-C, Serienbildrate, EVF-Wiederholrate bei schwachem Licht, IBIS etc.), zum anderen maximale BQ durch 100 MP sowie weiter durch Pixel-Shift und Multi-Shot bei Landschaftsbildern.

Sofern ich im Lotto gewinne, hänge ich mit sogar zwei GFX100 um :D eine für jedes Objektiv.

 

vor 19 Minuten schrieb flysurfer:

da man nur mit dem XF27mm erwiesenerweise eine Reise bestreiten kann

Selbstverständlich. Sag jetzt nicht du hättest es durch eine andere Linse tauschen wollen 😋

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Fineart Street fotografie beginnt zum Beispiel hier bei Martin U. Waltz: 

und wird überwiegend von der Leica Gemeine betrieben. Der entsprechende Druck ist dann das Endergebnis  gem. des Mottos: 

Wird ein Bild nicht gedruckt, ist die Bearbeitung nicht abgeschlossen.

Ich habe mir dein Portofolio angesehen und es sind einige interessante Ansätze dabei.

Die meisten Streetfotografen arbeiten mit einer Ricoh GR, X100 - f, Oly, Leica M, oder auch Analog (Contax). Mit jeder Kamera kann man Street fotografieren,

also auch mit einer R, S, 50 oder 100. Allerdings würde ich mir, wenn es vorrangig um Street geht, keine MF Kamera anschaffen.

Gerade in deiner Situation des "Anfängers" und wie Du sagst, fehlt noch ein wenig der Mut. In deinem Fall würde ich gern zum lernen eher unauffällig sein wollen.

Mich im Zonen - und AF Fokus üben, die Scheu ablegen aus 1m Portrait ungefragt trainieren. Auch die Auseinandersetzung mit den "Meistern", das Studium derer 

Arbeiten, sind wichtig für die eigene Entwicklung. 

Daher mein Rat: Belege vorab 1 - 2 Street Workshops (hier kann ich behilflich sein per PN) setze das erlernte um. Vertiefe dein Wissen und vor allem werde Dir klar über

absolute Brennweite. Ich war früher ein 50 mm Fan, habe mich dann mit 28 auseinander gesetzt (war mir immer zu breit) ging dann auf 35 mm und die ist es jetzt für mich.

Mit jeder dieser Brennweiten habe ich ausschließlich 4-6 Monate fotografiert, bis das Ergebnis stand.

Ist Street für Dich hingegen nur ein Genre und hast Du Spaß am Fotografieren, motiviert jede Kamera für ca. 6 Monate. Dann setzt der Gewöhnungsprozess ein.

Das spricht natürlich auch für die R.

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vor 10 Minuten schrieb Taikido:

Sofern ich im Lotto gewinne, hänge ich mit sogar zwei GFX100 um :D eine für jedes Objektiv.

 

Wenn der finanzielle Aspekt (Anschaffung, Unterhalt, Wertverlust) in die Betrachtung einbezogen werden soll, muss man sich auch ernsthaft fragen, ob das meist ohnehin vorhandene Premium-Smartphone als Reisekamera nicht der ideale Kompromiss ist:

APC_0013 – Room With a View. by Rico Pfirstinger, auf Flickr

APC_0279 – Valletta Carnival. by Rico Pfirstinger, auf Flickr

Ich kann mir das aufgrund meiner bisher gesammelten Erfahrung durchaus vorstellen. Gerade bei Street und Reportage gibt es die Erfahrung, dass man mit einem Smartphone als "harmlos" wahrgenommen wird, sprich: die Leute haben kein Problem damit, dass man sie damit fotografiert. Vermutlich einfach deshalb, weil jeder eins hat und an fotogenen Locations auch praktisch jeder damit Fotos macht. 

bearbeitet von flysurfer

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vor 54 Minuten schrieb Taikido:

Dennoch fühle ich mich mit dem 27er wohler als mit dem 23er. Liegt vermutlich daran, dass ich das noch nicht so lange mache und hier und da Hemmungen im Spiel sind. Ich dachte auch schon an das 35er aber das wäre dann die Schmerzgrenze für mich. Bisher war ich noch nicht um Ausland um Street zu fotografieren, könnte mir aber vorstellen, dass die Hemmungen dort etwas geringer sind. Mir genügt es bereits, in eine andere Stadt zu fahren um näher ran zu kommen. Kann das jemand bestätigen? Wäre interessant.

Wenn du glaubst dass es in Fremde einfacher ist, dann ist es so weil du es glaubst. Damit arbeitest du freier und sicherer und das überträgt sich auch auf den Gegenüber.  Eine Sprachbarriere ist nicht immer eine Blockade.  Oft ist sie eine   Art Narrenkappe mit der man nicht als Gegner gesehen wird. 

Überall gibts Leute die es stören würde, und andere die es nicht stört. Wenn man nicht auf die Leute zugeht, wird man es nicht erfahren. 

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Am 8.2.2019 um 19:30 schrieb Taikido:

Ich bin momentan nicht im Stande, mir die Kamera weiterhin auszureden.

muss man das?
Wenn es ein Hobby ist und man es sich leisten kann - warum nicht?
 

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vor 41 Minuten schrieb X_Fanboy:

Daher mein Rat: Belege vorab 1 - 2 Street Workshops (hier kann ich behilflich sein per PN)

ich meld mich :)

vor 35 Minuten schrieb flysurfer:

Wenn der finanzielle Aspekt (Anschaffung, Unterhalt, Wertverlust) in die Betrachtung einbezogen werden soll, muss man sich auch ernsthaft fragen, ob das meist ohnehin vorhandene Premium-Smartphone als Reisekamera nicht der ideale Kompromiss ist

nein, dazu bin ich zu sehr "Fotograf". Smartphone geht für mich gar nicht. Der Prozess des fotografierens spielt ja auch eine Rolle und da möchte ich nicht auf einem Display rumdrücken.

 

vor 16 Minuten schrieb Mr.Darcy:

muss man das?
Wenn es ein Hobby ist und man es sich leisten kann - warum nicht?

Weil so eine Ausrüstung ja auch Sinn machen soll, für mich zumindest. Also stünde quasi eine Investition von ca. 6000 Euro der Streetfotografie gegenüber...und gelegentlich mal ein Landschaftsfoto. Weißt was ich meine?

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vor 35 Minuten schrieb Crischi74:

Überall gibts Leute die es stören würde, und andere die es nicht stört. Wenn man nicht auf die Leute zugeht, wird man es nicht erfahren. 

Da ist was dran 🧐

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Um der Sache Praxis zu verleihen:

Es gibt auch die Möglichkeit bei Fuji oder einem Fachhändler das Equipment für eine Wochenende zu mieten.

Das bringt sehr schnell Klarheit. Wenn man dann kauft wird der Mietpreis verrechnet, im Anderen Fall hat man ein

wenig investiert und es bleiben teure negative Erfahrungen erspart. 

Bei MF Kameras ist auch zu berücksichtigen das man ein wenig mehr "Licht" braucht. Bei Street sind oftmals 1/250 - 1/500

notwendig, das ganze abgeblendet, erzwingt fast eine sehr hohe ISO.

Und stell Dir mal vor Du stehst vor jemanden und hast eine MF Kamera mit entsprechenden Objektiv vor dem Auge, oder eine 

Ricoh, X100 F oder andere kleinere APSC Kameras, wie wirkt das eine oder andere auf den, den Du fotografierst?

Mit entsprechender Übung ist es meiner Erfahrung nach kein Problem, allerdings spielen auch andere Gesichtspunkte eine Rolle:

Ausstrahlung des Fotografen, Alter, Erfahrung, handling, Umgang mit dem Probanden usw.

Z.Zt. bevorzuge ich die X100 F, gehe aber auch mit einer Sony VF oder gelegentlich mit der GFX 50 S.

Interessant wird die neue Ricoh GR (kommt demnächst) da sie sehr klein ist, APSC, 24 MP und sie passt immer in eine Hemdtasche.

Naja mal sehen. 

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vor 29 Minuten schrieb Taikido:

Weil so eine Ausrüstung ja auch Sinn machen soll, für mich zumindest. Also stünde quasi eine Investition von ca. 6000 Euro der Streetfotografie gegenüber...und gelegentlich mal ein Landschaftsfoto. Weißt was ich meine?

mmmh, ich tue mich schwer darin, für Hobby Ausgaben irgend einen tieferen Sinn zu finden.
Beispiel: ich spiele in zwei Hobby Mannschaften Eishockey. In der einen Mannschaft dürfte ich zu den schlechtesten Spielern zählen. Dennoch habe ich mit die beste Ausrüstung.
Weil sie schlicht bequem ist und ich es mir leisten kann.
Wenn du für dein Hobby gerne mit einem bestimmten Kamera Modell arbeitest ist das doch Begründung genug, oder?
Denn wir sind uns sicher einig, das du vermutlich viele oder gar alle Bilder auch mit anderen Kameras machen könntest. Oder etwa nicht?

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Um dem Wunschdenken noch mehr Anstoß zu geben, die neusten Infos zur GFX 100 ;)

Ich sehe es auch so wie von anderen schon gesagt, wenn du es dir leisten kannst, es dich in deinem Hobby glücklich macht, dann spricht doch nichts dagegen. Man muss nicht immer für alles eine Wirtschaftlichkeitsrechnung erstellen, dafür ist es ja ein Hobby. Ich denke auch immer nach, soll es die X-T3 werden? Auch wenn eigentlich die X-T20 vollkommen reicht, aber ich kenne mich und weiß was passieren wird 😂

Edit: Ich habe keine Gegenargumente für dich ;)

bearbeitet von M1604
Ergänzung

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Einzig, Taikido hatte die Kombi noch nicht in der Hand, bzw. damit auch fotografiert. Er ist inspiriert durch Videos

und oder andere Infos. Bei einer so hohen Investition würde ich schon einen Praxistest bevorzugen.

Es gibt auch div. Diskussionen über die Haptik der GSX 50 S und R. Die einen haben mit der R kein Problem, andere 

wie auch ich, bevorzugen die S. Für mich spielt die Haptik eine wesentliche Rolle. 

#Mr.Darcy "...Beispiel: ich spiele in zwei Hobby Mannschaften Eishockey. In der einen Mannschaft dürfte ich zu den schlechtesten Spielern zählen. Dennoch habe ich mit die beste Ausrüstung.
Weil sie schlicht bequem ist und ich es mir leisten kann." 

Ich gehe mal davon aus das Du deine Ausrüstung vor dem Kauf angezogen und geprüft hast.

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Ich denke, dass ich erstmal weiterhin mit der T2 unterwegs sein werde. Das G.A.S. ist stark aber ich bin stärker 😂

Die umgerechent 41mm finde ich perfekt für Street. Nicht zu weit aber auch nicht zu eng. Dachte als Ergänzung bereits an das XF18 f2.

Wenn das GF50 bei meinem Händler verfügbar ist, werde ich die Kombi testen. Die R wäre die Einzige, die für mich in Frage käme. Optisch wie auch größentechnisch. Mir ist die Wichtigkeit einer unauffälligen Kamera durchaus bewusst, daher schiele ich ja zur R.

Ich dachte auch schon daran, einfach auf die Pro3 zu warten, die wird sicher topp. Dann hätte ich Abwechlung zur T2. Die E2s gehört meiner Frau. Leider ist der Sucher der Kamera gar nicht so sexy wie sie. 😋

PS: Danke für die vielen hilfreichen Antworten und die Klasse Fotos von Rico.

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