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vor 12 Minuten schrieb flysurfer:

 

Wenn ISO bis 1200 gehen soll und man dafür massiv abblendet, bringt Mittelformat keinen Vorteil. APS-C liefert dann mit weniger ISO und offenerer Blende äquivalente Ergebnisse. Und spart dabei viel Geld und Gewicht. 

Richtig. Wenn man nur die GFX bei hat gehts auch. Vorzugsweise nehme ich für Street die X 100 F.

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vor 2 Minuten schrieb X_Fanboy:

Vorzugsweise nehme ich für Street die X 100 F.

Dafür wurde die ja auch konzipiert. Damit gehen dann (AF-C mit PDAF sei Dank) auch Schnappschüsse von Menschen in Bewegung, buchstäblich im Vorbeigehen:

100F2877 by Rico Pfirstinger, auf Flickr

bearbeitet von flysurfer

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vor 9 Stunden schrieb flysurfer:

Zur Not geht immer irgendwie alles, wenn man sein Handwerk versteht. Aber wieso so viel Geld ausgeben, so viel mitschleppen, so viel Mühe machen – um dann aus der Not geborene Aufnahmen zu machen? 

Ja genau darum gehts mir. Ich will nicht erst investieren und hinterher feststellen, dass ich nun ein Klotz am Bein habe. Top Fotos btw.

Ich fotografiere auch mal bewusst am Tag mit ISO 12800 um einfach den analogen Look etwas herauszuarbeiten. Das ISO-Korn gefällt mir besser als nachher in Capture one alles hinzuzufügen.

Beispiel:

 

vor 9 Stunden schrieb X_Fanboy:

Ich bekomme das Bild nicht rein

über Flickr o.ä. als bb-code einbinden.

 

vor 9 Stunden schrieb flysurfer:

Für zahlreiche dieser vielen Genres ist die GFX meiner Erfahrung nach durchaus geeignet, eine nahezu universelle Abdeckung wird allerdings erst die GFX 100 bieten. Das lässt sich Fuji allerdings auch etwas kosten

Die GFX 100 werde ich mir wohl nie leisten weil sie mir für unterwegs zu groß ist und nebenbei sind um die 10.000 Euro mir zuviel Geld für Elektronik, die nach zwei Jahren wieder "alt" ist. Das modulare GFX-Konzept hängt vom Preis ab.

@flysurfer meinst du, man sollte auf die Pro3 warten oder wird das nur eine etwas bessere E3 in größerem Gehäuse?

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@Taikido So richtig verstehe ich deinen Ansatz noch nicht. Mal sprichst du von FineArt evtl. mit GFX dann switcht du zu deiner X die du für den „analogen“ Look auf ISO 12800 treibst. 

Viele Herausforderungen (und Beschränkungen) dieser Art erlebst du, wenn du es stattdessen mal mit echtem Analogmaterial probierst. Das ist dann auch vergleichsweise preiswert und der „Look“ ist kein digitaler Fake, sondern authentisch.  

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vor 3 Minuten schrieb AS-X:

So richtig verstehe ich deinen Ansatz noch nicht. Mal sprichst du von FineArt evtl. mit GFX dann switcht du zu deiner X die du für den „analogen“ Look auf ISO 12800 treibst. 

ich hab das Foto gepostet weil es um die ISO der GFX ging und ich zeigen wollte, dass ISO 12800 problemlos ist. Wie das bei der GFX aussieht weiß ich nicht.

Im Grunde geht es mir um eine Kamera im Rangefinder-Look. Ich hatte ja zuerst auf die Xpro3 geschielt, da die aber erst 2020 kommen soll, hab ich mir die GFX näher angeschaut. Mir reichen für Street zwei Objektive. Bei der X wären das: XF27 und nach unten hin das 18er. Daher käme für mich mit der GFX das GF50 in Betracht. Die anderen sind mir zu groß.

Durch die bisherige Diskussion wird mir aber klar, dass ich mich ein bisschen von der GFX hab blenden lassen.

vor 11 Minuten schrieb AS-X:

Viele Herausforderungen (und Beschränkungen) dieser Art erlebst du, wenn du es stattdessen mal mit echtem Analogmaterial probierst. Das ist dann auch vergleichsweise preiswert und der „Look“ ist kein digitaler Fake, sondern authentisch.   

Mit dem digitalen Fake kann ich leben. Ich mag die Nachbearbeitung am PC daher kommt für mich analog nicht in Frage.

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vor 59 Minuten schrieb Taikido:

Mit dem digitalen Fake kann ich leben. Ich mag die Nachbearbeitung am PC daher kommt für mich analog nicht in Frage.

Das ist natürlich o.k. aber das eine schließt das andere nicht aus.

Schöne (echte) Rangefinder wie Leica M, Contax G oder Voigtländer Bessa mit einer passenden Linse sind (im Vergleich zur GFX) erschwinglich und auch dazu gibt es noch gute günstigere Alternativen. Man kann natürlich auch eine Mamiya 6 oder 7 (für mich die besten Rangefinder)...aber ich schweife ab

Film rein, entwickeln und scannen zB bei Meinfilmlab und die (guten) angelieferten Scans sind auch noch ganz ordentlich im Bearbeitungsprogramm deiner Wahl feinzutunen.

Nur mal so als Anregung.

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Die beiden GFX 50 sind nicht für High-ISO gemacht, insbesondere nicht bei externer RAW-Entwicklung. Sie sind eher für ISO 100 gemacht, mit ETTR-Belichtung wie ISO 64, um den besonderen Sensormodifikationen von Fuji Rechnung zu tragen. Schließlich wurde die Sättigungsgrenze dort gegenüber den anderen X-Modellen um 1/3 EV angehoben, was wir im Praxistest auch bestätigt bekamen. Diese Besonderheit wurde von DPR beim jüngsten "Full-Frame"-Vergleich erwartungsgemäß ignoriert, dabei beschreibt Fujifilm ihn sogar selbst im eigenen GFX-Blog.

Bei der GFX 100 kann man jetzt schon vorhersagen, dass das Bild auf Pixelebene (Zoom auf 100% am Rechner) wohl ähnlich dem der X-T3 und X-T30 aussehen wird. Nicht gleich, aber ähnlich – dafür sorgen schon die unterschiedlichen Farbfilteranordnungen (Bayer vs. X-Trans). Somit zweifellos auch Dual Gain, jedoch vermutlich nicht bei ISO 800, sondern darunter. Wir werden das nach dem Verkaufsstart im Sommer schnell herausfinden und die Kamera dann entsprechend einstellen.

High-ISO-Rauschen über das eingebaute JPEG-Engine ist beim X-Processor Pro besser als beim X-Processor 4. Ich hatte ja schon mit einem X-Pro2-Vorseriengerät entsprechende Acros-Demos bei ISO 25600 abgeliefert, findet man seitdem auch in allen meinen Büchern. Beim X-Processor 4 machen Noise Shaping (Acros) und Grain Effect allerdings einen Rückschritt. Ich bin gespannt, ob sich dieser von der X-T3 bekannte Phänomen auch bei der X-T30 und GFX 100 zeigt. 

Hier die Pro2 mit ISO 25600 SOOC (aber natürlich nicht mit irgendwelchen JPEG-Settings)

RP054921 – SOOC JPEG by Rico Pfirstinger, auf Flickr

Es gab auch bei der X-Pro1 schon einen Modefotografen, der die Kamera bewusst auf High-ISO eingestellt hat, um das Rauschen wie beim Käse als "guten Schimmel" einzusetzen. Im mittlerweile eingestellten X-Magazin gab es über den mal einen Artikel.

Bei der GFX sehe ich hier keinen echten Einsatzbereich, zumal man erstmal gucken muss, was Fuji dort mit dem Noise Shaping veranstaltet. Ich befürchte weiterhin das Schlimmste.

bearbeitet von flysurfer

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vielleicht off - Topic, aber weil ich hier grade darüber stolpere -

ich werde nie verstehen, wie man absichtlich Korn und andere Bildfehler auf seine technisch sauberen Bilder packen kann.

Ich habe diese Mode mit den künstlich zerschnittenen Jeans nie mitgemacht, wenn ich die Jeans selbst abgetragen habe,

ist das natürlich etwas anderes.

Ich kenne einige Kollegen, die tatsächlich bei jedem Bild Korn drüberlegen, damit sie ihren Look kreieren.

Ich, ganz persönlich meine Ansicht, mag dieses künstlich auf alt trimmen nicht.

Ich denke auch, die alten Meister von damals, hätten lieber weniger Korn und so gehabt, es ging nun mal nicht anders.

Aber da ist es dann authentisch; aber das künstlich nachmachen?

Wenn es sich aus der Aufnahmesituation ergibt, ok, dann muss man nicht künstlich glätten, um ein steriles Bild zu bekommen.

Aber es gibt auch Menschen, die das Knacksen von Schallplatten lieben.

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vor 13 Minuten schrieb rednosepit:

ich werde nie verstehen, wie man absichtlich Korn und andere Bildfehler auf seine technisch sauberen Bilder packen kann.

 

Weil sie durch das Korn eben technisch besser werden. Korn schafft Textur – gerade dort, wo sie auf dem Sensor fehlt, kann so das Soft Clipping des analogen Films nachgebildet werden.

bearbeitet von flysurfer

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vor 1 Minute schrieb rednosepit:

ich werde nie verstehen, wie man absichtlich Korn und andere Bildfehler auf seine technisch sauberen Bilder packen kann.

gute Frage. Ich finde im Bereich Street passt das sehr gut, weil dadurch der Dokumentationscharakter unterstrichen wird. Vielleicht liegt das daran, dass man in Zeiten vor HD und Ultra-HD aufgewachsen ist und es deswegen bei diesen Fotos "eben so ist" obwohl es so nicht sein müsste.

 

vor 7 Minuten schrieb rednosepit:

Ich kenne einige Kollegen, die tatsächlich bei jedem Bild Korn drüberlegen, damit sie ihren Look kreieren.

Das ist dann quasi wie den Deckel drauf machen.

Hier ist ebenfalls ISO12800 am Werk gewesen und ich finde dass es für dieses Motiv sehr gut passt, obwohl ich das Motiv natürlich vorher nicht erahnen konnte.

Aber gern zurück zum Thema :)

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vor 25 Minuten schrieb rednosepit:

vielleicht off - Topic, aber weil ich hier grade darüber stolpere -

ich werde nie verstehen, wie man absichtlich Korn und andere Bildfehler auf seine technisch sauberen Bilder packen kann......

Ich kenne einige Kollegen, die tatsächlich bei jedem Bild Korn drüberlegen, damit sie ihren Look kreieren.

Ich, ganz persönlich meine Ansicht, mag dieses künstlich auf alt trimmen nicht.

Es kommt darauf an welche Bildwirkung man erzielen möchte: Wenn ein analoger und organischer Look gewünscht ist z.Bsp.

Auch die Frage mit welchen Hilfsmitteln man das macht. Aus der Kamera ist der Eindruck meist zu digital,Silver Efex ist da schon näher, nimmt man die

hinterlegten Simulationen. Top wäre True Grain: Hier wurde tatsächlich nur das Korn verschiedener Filme eingescannt und ist kaum vom Film zu unterscheiden.

Ich denke auch, die alten Meister von damals, hätten lieber weniger Korn und so gehabt, es ging nun mal nicht anders.

Hier war eine hohe ASA notwendig um bei schlechten Lichtverhältnissen noch ausreichende Belichtungszeit zu gewährleisten.

Es gab schon in den 30/40 Jahren z.Bsp. den Panatomic 32 (kein sichtbares Korn) oder 400 er Filme die bei der Entwicklung gepusht wurden bis 1200 !

Aber da ist es dann authentisch; aber das künstlich nachmachen?

Warum nicht wenn es gut gemacht ist und man den "Look" haben möchte. Vorzugsweise bei B&W. Je nach Kornstärke Form und Ausrichtung wirken Aufnahmen sogar etwas schärfer.

Übrigens Hr.Adams hat fast immer auch Vignette künstlich erzeugt ! Heute wird diese verachtet, als technisch unzulänglich angesehen und mit Objektivkorrekturen 

raus gerechnet. Heute wird es auch wieder zugeführt, oftmals bei Portraits, manchmal auch in anderen Bereichen, um wie Hr.Adams sagte den Blick im Bild zu halten.

Und hier ist der "Wahnsinn" perfekt: Erst wird die Vignette raus gerechnet und dann manuell wieder erzeugt.

Wenn es sich aus der Aufnahmesituation ergibt, ok, dann muss man nicht künstlich glätten, um ein steriles Bild zu bekommen.

Aber es gibt auch Menschen, die das Knacksen von Schallplatten lieben.

Nur bei den eigenen Platten aus zwei Gründen: 

Es spiegelt die Häufigkeit wieder wie oft die Platte gehört wurde. Ein leichtes rauschen oder Knacken hat zwischen den Aufnahmen den Vorteil, das man 

mit genommen wird und nicht wie bei Digitalen Medien in ein geräuschloses Loch fällt.

Sorry ich Antworte mal direkt in deinen Text

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vor 1 Stunde schrieb AS-X:

Film rein, entwickeln und scannen zB bei Meinfilmlab und die (guten) angelieferten Scans sind auch noch ganz ordentlich im Bearbeitungsprogramm deiner Wahl feinzutunen.

hört sich das doof an wenn ich sage dass mir das zuviel Aufwand ist? 🙄

Ich bin ein Kind der digitalen Fotografie :) und experimentiere auch mit den internen Filmsimulationen. Wie z.B. hier zu sehen auch mit Verschiebung des WB. Für mich passt das. Ich kann gut verstehen, dass viele noch analog fotografieren. Spricht auch nix dagegen :)

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Danke für eure Erklärungen. Ich nutze sehr gerne DXO Filmpack

und habe richtig Spaß daran, mit den unzähligen Möglichkeiten zu

experimentieren. Das kann richtig spannende Ergebnisse liefern.

Irgendwann fragte ich mich dann, ob und wann es inflationär wird.

Das mit dem Korn und der dadurch vermittelten Schärfe und das mit

dem Noise Shaping finde ich auch sehr gut.

Meine Überlegung war jetzt halt, wann verkommt ein Analog - Look

zur Modeerscheinung. War so eine grundsätzliche Überlegung.

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vor einer Stunde schrieb rednosepit:

.....Meine Überlegung war jetzt halt, wann verkommt ein Analog - Look

zur Modeerscheinung. War so eine grundsätzliche Überlegung.

Hmm da könnte man Antworten: Wenn DXO Filmpacks eingesetzt werden 😉

Nun Spaß bei Seite, deine Befürchtung ist nicht ganz unbegründet. Wenn es Mode wird, unabhängig ob es passt und

wenn wie so oft übertrieben wird. Vor einigen Jahren hatten wir das auch mal mit Sepia.

Aber richtig eingesetzt z.Bsp. im Stil der Film Noir kann es auch sehr authentisch wirken.

 

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