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chrisjar

Fuji X-T2 mit Gimbal vs. Fuji X-H1 vs. Sony A7 III

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Hi

Ich bin derzeit fürs Fotografieren mit meinem Setup (Fuji X-T2, 23mm 1.4, 35mm 1.4, 56mm 1.2 und 18-135) recht gut aufgestellt. Da ich jetzt bei den Shootings zusätzlich zu den Fotos auch immer Promo Videos (ca 2-3 Minuten Gesamtlänge, geschnitten aus kurzen Clips von jeweils 5-7 Sekunden) aufnehme, bin ich mit meinem Setup nicht ganz so glücklich, da es doch ganz schön wackelt beim manuellen fokussieren

Jetzt bin ich mir nicht sicher, was die beste Lösung wäre, um die Qualität und das Wackeln in den Griff zu bekommen:
- Für die X-T2 einen Gimbal als Ergänzung kaufen? Wenn ja, welcher bietet sich da an? Hilft mir aber beim manuellen Fokussieren vermutlich gar nicht.

Was gegen diese Variante spricht ist das Problem, dass die X-T2 bei 4k leider nur 30 fps bietet und das bei Slowmotion in der Nachbearbeitung erkennbar ruckelt.

Da ich sowieso als Backup Ergänzung für Hochzeiten usw überlege mir eine 2. Kamera zuzulegen, kommen auch noch folgende 2 Möglichkeiten in Frage:
- eine X-H1 (wegen IBIS) hauptsächlich für Video anschaffen - dann könnte ich die Objektive, Akkus,... weiternutzen 
- eine Sony A7 III (wegen IBIS und Kleinbild) und eine ordentliche Festbrennweite (35 oder 50mm) zulegen und diese parallel dazu nutzen?

Was würdet ihr mir empfehlen? Macht Kleinbild beim Filmen überhaupt Sinn oder bringt das da nicht wirklich viel Vorteil?

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vor 3 Stunden schrieb chrisjar:

Was gegen diese Variante spricht ist das Problem, dass die X-T2 bei 4k leider nur 30 fps bietet und das bei Slowmotion in der Nachbearbeitung erkennbar ruckelt.

Wenn du auf 4K 60p Wert legst, musst du zur X-T3 greifen, verzichtetest dann aber auf IBIS.

Ich habe noch nicht verstanden, warum dir IBIS oder Gimbal wichtig ist, weil...

vor 3 Stunden schrieb chrisjar:

bin ich mit meinem Setup nicht ganz so glücklich, da es doch ganz schön wackelt beim manuellen fokussieren

...ich nicht verstehe, was dir das beim manuellen Fokussieren helfen soll.

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Ich dachte der IBIS der X-H1 würde geringes Wackeln (das zb auch beim manuellen Fokussieren entsteht) ausgleichen können? Vielleicht hab ich da aber auch nur etwas falsch verstanden?

Dass ich am Gimbal nicht mehr manuell fokussieren könnte, hab ich leider ebenso mittlerweile herausgefunden (ausser mit Follower Focus)

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Am besten wäre es, wenn du noch ein paar zusätzliche Informationen gibst, damit besser rüber kommt, was du genau suchst. 
Du schreibst davon, dass du bei Shootings sowohl Foto als auch Video machen willst/musst. Welche Art von Shooting (schnelle Locationwechsel, Beleuchtung, Dauer) und welches Setup (Multi Cam?) kommt zum Einsatz? 

Eine X-H1 neben der X-T2 ist gerade bei Reportagen eine gute Wahl, da der gleiche Sensor zu einer schnelleren Nachbearbeitung führt
Eine X-T3 neben der X-T2 liefert das gleiche Bedienkonzept (oder zumindest ein sehr ähnliches) und wie Volker schon schreibt, kann die X-T3 4K 60p. 

 

Je nach Art deiner Shootings würde ich eher auf eine Kamera (wie die X-T3) mit einer Schärfezieheinrichtung auf einem Stativ (oder ggf. Gimbal) setzen und mit der anderen Fotografieren. Von dem her könntest du natürlich auch zu einer Sony greifen, persönlich würde ich da die X-T3 aber auf jeden Fall vorziehen, vor allem wenn es um Video geht. 

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Also bei mir geht es hauptsächlich um den Bereich Boudoir Shootings. Und da bin ich halt sehr auf das manuelle Ein- und Ausfokussieren angewiesen, um bewusst nur gewissen Bildbereiche scharf zu zeichnen, dh Autofokus fällt da leider bei einem Großteil weg. Somit ist ein Gimbal nur für einen Teil für mich nützlich. Hektisch geht es da ja meistens nicht so zu sondern sowieso eher langsame und ruhige Bewegungen. 

 

Aber es soll außerdem als Zweitkamera zum Filmen auf Hochzeiten für kurze Sequenzen genutzt werden. da hätte ich den großen Vorteil dass ich dann beide parallel zum Fotografieren und Filmen nutzen könnte. 

 

Ich hab nur leider absolut keine Erfahrungswerte, wieviel der IBIS wirklich in einer Kamera zb beim Boudoir-fotografieren bringt oder ob das eher als Marketinggag zu sehen ist?

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Also beim Fotografieren bringt der IBIS etwas, solange du keine Bewegung des Motives hast. Das dürfte bei Boudoir eher selten der Fall sein. Wenn du deine aktuellen Bilder durchsiehst und Verschlusszeit+ISO abgleichst (wo warst du mit der Verschlusszeit beschränkt und musstest die ISO erhöhen) dürfte sich schnell ergeben, bei wie vielen Bildern dir der IBIS etwas bringen dürfte. 
Beim Filmen ist der IBIS vor allem dann interessant, wenn es um den Ersatz eines Statives geht, also ohne Bewegung des Filmers. Da macht sich der IBIS ganz gut, auch beim manuellen Fokussieren. Du wirst natürlich nie die Stabilität eines Stativs erreichen, aber das willst du vermutlich auch nicht. 

Was filmen + fotografieren auf Hochzeiten und anderen Events angeht, so bin ich der Meinung, dass man besser eines gut, als beides durchschnittlich machen Soll. es sind einfach andere Herangehensweisen. Durch die unterschiedlichen Verschlusszeiten die in der Regel zum Einsatz kommen, muss man sehr schnell beim Wechseln von ND Filtern sein, das Gimbal das für Video fast Pflicht ist, ist bei Fotos störend. Und bei Video würde ich nie auf nur einen Blickwinkel setzen, da müsste also ein zweiter Filmer (oder Stativ wenns absolut nicht anders möglich ist) her. 

Mit dem IBIS der X-H1 lässt sich gut arbeiten und es gibt Möglichkeiten sowohl Fotos als auch Filme zu machen, aber wie gesagt, für mich ist das weder Fisch noch Fleisch. (eine Kamera zum Fotografieren und eine zum Filmen ist da eindeutig besser als bei einer Kamera zwischen den Modi zu wechseln. Dann fehlt noch immer die zweite Perspektive, aber da gibt es ja Möglichkeiten). Auf alle Fälle gehört so etwas gut durchdacht, bevor man hohe Summen ausgibt und dann erst nicht zufrieden ist. 

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Also bei Bildern hat mir bisher der IBIS noch nie gefehlt. Weder bei Boudoir noch bei sonstigen Aufnahmen, da bin ich mit der X-T2 wirklich überaus glücklich.

Beim Filmen hab ich bisher auch in der Nachbearbeitung das minimale Ruckeln entfernt. Das geht großteils wunderbar. Manchmal bleibt halt ein wenig noch übrig.

 

Ich muss dazusagen, dass ich keine Clips mache, die länger sind alle als 30 Sekunden (eher Richtung 5-10 Sekunden) und da schafft man es ja halbwegs die Kamera still zu halten. 

 

Ein Problem hab ich derzeit nur bei folgender Konstellation: Wenn das Modell im Gehen ist und ich entweder voraus oder hinten nachgehe und dabei filme, fehlt einfach die Stabilisierung. Da kann teilweise die Nachbearbeitung auch nichts retten.

Das größere Problem für mich ist fast, dass mit 30 fps ich die Slowmotion nicht so richtig langsam machen kann, da es schnell zu ruckeln beginnt. Aber ich werd mal versuchen von 4k auf FullHD zu gehen und vielleicht reichen mir dann die 60 fps in der Nachbearbeitung ja aus.

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das mit dem Gehen ist ja ein Problem das viele haben.

Da gilt: keine Stabilisierung < Stabilisierung (OIS, IBIS, Dual IS) < externe Stabilisierung (Schulterstativ, Gimbal, Steadicam). Wobei auch Gimbals und andere Arten der Stabilisierung nicht auf magische Art die Aufnahmen stabilisieren, denn gerade Gehen ist eine Bewegung für die ein Gimbal nicht unbedingt ausgelegt ist. 

 

Was Slow Motion angeht: da ist die X-T3 mit ihren 50p bzw 60p schon sehr fein. Ansonsten können Programme wie Twixtor helfen. Aber es sind und bleiben nur 30 Bilder aus denen irgendetwas berechnet werden muss und das sieht dann in der Regel anders aus als direkt in 60p aufgenommen und verlangsamt

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vor 3 Stunden schrieb chrisjar:

Das größere Problem für mich ist fast, dass mit 30 fps ich die Slowmotion nicht so richtig langsam machen kann, da es schnell zu ruckeln beginnt. Aber ich werd mal versuchen von 4k auf FullHD zu gehen und vielleicht reichen mir dann die 60 fps in der Nachbearbeitung ja aus.

Mit Full-HD kannst du ja sogar bis 120fps gehen. Das reicht dann für flüssige 4-fach-Slomos. Das nimmt dir allerdings die Flexibilität, erst in der Postproduktion zu entscheiden, welche Szenen du für Slomos verwenden willst. Es sei denn, du filmst alles mit Full-HD.

bearbeitet von Volker

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Danke, dann sollte ich mal das Update machen und dann Filme ich einfach auf FullHD. 

 

Das ist dann die günstigste Lösung für mich und ich werd mir einfach mal einen gimbal für einen Teil der Aufnahmen zulegen, falls ich mal günstig einen bekommen sollte 

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Das ist auf alle Fälle mal eine gute Idee für den Anfang. 120fps ist natürlich nicht so detailreich wie normales 1080p (und weit weg von 4K) und liefert auch mehr Artefakte, aber besser mit dem Anfangen was man hat und dann gezielt ausbauen, als jetzt "blind" investieren und dann realisieren, dass es vielleicht doch nicht das ist, was man möchte

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Hi. Ich muss die Frage nochmals ausgraben:

 

Ich kann an meiner X-T2 ja einstellen:

- Full HD mit 59.94P (Video Modus) oder

- 2x 59.94P (Full HD-Hochgeschw.Aufn.)

 

Was hat das 2x... für Nachteile? Ist die Qualität merklich schlechter oder nur der Speicherbedarf höher?

Ich gehe davon aus, dass man die Geschwindigkeit auch bei dem 2x... im Nachhinein auf "normale" Geschwindigkeit umstellen kann und nicht zwingend in Zeitlupe ansehen muss oder?

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bei 2x59.94P wird mit 120p aufgenommen. Und die Slow Motion Aufnahme hat diverse Nachteile, durch den größeren Crop und das geringere Oversampling.

Und natürlich kannst du in der Nachbearbeitung die Geschwindigkeit verändern, bei Zeitlupenaufnahmen sind ja oft nur sehr kurze Ausschnitte interessant, der Rest darf in "normaler" Geschwindigkeit wiedergegeben werden

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