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Micha_S

Fujifilm Imaging trotzt der Krise

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Am 10.5.2019 um 01:57 schrieb flysurfer:

Wäre die X-T30 sechs Wochen früher auf den Markt gekommen, würde das Imaging-Ergebnis für Fuji sicherlich etwas positiver aussehen. Ein Verkaufsstart wenige Tage vor Ende des Geschäftsjahrs ist diesbezüglich suboptimal.

Objektiv betrachtet gibt es auch bei Fuji keinen Grund zum Jubeln, aber im Vergleich zu Canikon ist Fuji in einer komfortablen Position ohne Overhead und ohne Altlasten im Sortiment.

Die Herausforderung der nächsten Jahre ist, sich einen Anteil im riesigen digitalen Fotomarkt zu sichern, der von den Smartphones dominiert wird. Diesen jungen Benutzern muss Fujifilm etwas bieten. Im analogen Bereich ist Fuji das mit Instax schon gelungen, und der wachsende Anteil junger Benutzer bei spiegellosen Kameras (vor allem auch in Asien) zeigt, dass es auch hier Potenzial gibt. Die Millennials knipsen schließlich, was das Zeug hält.

Ich sehe da sehr kritisch, war jetzt eine Woche mit Tochter (33 )und Enkel (2)in Urlaub,Tochter altes iPhone 6, die Bilder sind o.k, versendet sie sofort oder später,

ich muss sie erst übertragen oder später in langen Sitzungen bearbeiten, diese Generationtion wichtigeres im Sinn.....

Sie wird solche Kameras wohl in den nächsten 10 Jahren nicht benutzen, wobei die Smartphones immer besser werden und schon sind.

Systemcam ist etwas für ein ein richtiges Hobby,

und für den Beruf???

In den Zeitungsredaktion sind sie doch schon viel weiter...

 

Edited by axel g

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Knapp 2/3 aller in den letzten 12 Monaten verkauften Kameras waren immer noch Kompaktkameras (also alles ohne Wechselobjektiv), das restliche Drittel waren Systemkameras (DSLR und Mirrorless).

Es gibt also immer noch einen in Stückzahlen riesigen Markt für Kameras mit fest eingebautem Objektiv. Mich wundert, dass kein Hersteller diese Kameras mit der Technik und Foto-Software von Smartphones veredelt, um sie attraktiver zu machen – und gleichzeitig günstiger als die Premium-Smartphones, die ja alle mehr als 1000 EUR kosten.

 

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Ich wiederhole mich nur ungern

In 2018 wurden ca.375.000.000 Smartphones im Quartal, also 1.5 Milliarden im Jahr produziert und doch wohl auch verkauft, Quelle Computerbild oder auch andere mit ähnlichen Zahlen....

Die cipa Zahlen der kompakt- oder Systemkameras sind doch bekannt, in 2018 ca. 20 Millionen, also 0.02 Milliarden.

Ich bleibe nüchtern, dieser Markt wird bis auf drei Anbieter sich in den nächsten fünf Jahren reduzieren, sofern in den Firmen überhaupt noch jemand "Spass" an den erlösen....

 

Edited by axel g

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Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Nun gibt es auch Zahlen von Sony. 

Den Fotomarkt (ILC + Kompakte) bezeichnen sie mit 1,300 bln yen. Davon halten sie 24% (also ¥312B) und damit etwas mehr als Nikon (mit ¥296B). Am ILC Markt hat Sony nun einen Anteil von 23% und damit mehr (Umsatz) als Nikon. Da der DSLR und Spiegellose Markt über den Zeitraum des Finanzjahres beinahe gleich groß waren (Umsatz) und Sony vermutlich nur noch sehr wenig Umsatz mit ihrem A Bajonett gemacht haben, führt das zu fast 50% Marktanteil bei Spiegellosen. 

Ingesamt hat die Sparte Foto+Video einen Umsatz von ¥399B. 

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Ich sehe es nicht so, dass es darum geht, möglichst schnell Bilder in die Social Media hochzuladen. Das geht doch so gar nicht. Für "mal - eben - schnell - zeigen" nutze ich immer mein IPhone. Allerdings bearbeite ich sogar da die Bilder, gerne mit PS Express. So ganz "normale" ooc Bilder mag ich nicht mal da.

So und wenn ich wirklich fotografiere, dann nutze ich die Kamera. Dann will ich diese Bilder aber auch nicht "mal - eben - schnell" Tante Erna zeigen, die erkennt weder die Qualität, noch meine Sorgfalt und Mühe. Ich denke, für das schnelle Teilen bei FB und Co. wird immer ein Smartphone reichen und wer "ernsthaft" fotografiert, der will das gerade nicht "schnell - schnell" und vermutlich auch nicht unbedingt frei zugänglich online stellen.

Von daher bin ich der Ansicht, das sind zwei völlig verschiedene Dinge. Es gab schon immer Fotografen, die gerne Mühe, Zeit und Geld in das Fotografieren stecken, man sieht ja, wie viel Geld da für eine Kamera oder ein Objektiv ausgegeben wird. Für das, was mich die beiden Speicherkarten in der X kosten, kaufen andere eine ganze Kompaktkamera. Und wer diesen Aufwand nicht betreiben will, nimmt das Smartphone. Ich glaube aber eben nicht, dass jemand sich die Mühe macht, etwa unterwegs, mit einer hochwertigen Systemkamera zu fotografieren, um diese Bilder dann bei FB z teilen. Das wäre ja echt unsinniger Overkill.

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Es geht ja weniger um die besonders hochwertigen Kameras, sondern um den Consumer-Bereich. Also einen Body um 600 Euro, dazu ein günstiges aber trotzdem gutes XC Zoom. Und dann die intelligente Sharing-Software. 

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ja ok, aber 600 Euro plus Objektiv nenne ich schon relativ anspruchsvoll. Braucht man das für FB und Whats App? Und, wenn ich das unbedingt will, kann ich das auch mit meiner XH1. Jpegs sofort über die App auf mein Eierphone  laden und dann posten? Oder verstehe ich was falsch? Ich mache das eher selten.

Edited by rednosepit

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vor 4 Stunden schrieb rednosepit:

... Von daher bin ich der Ansicht, das sind zwei völlig verschiedene Dinge. ...

 

vor 1 Stunde schrieb rednosepit:

ja ok, aber 600 Euro plus Objektiv nenne ich schon relativ anspruchsvoll. Braucht man das für FB und Whats App? ...

Ich teile deine Ansicht :) Letztlich ist es ja alles mehr oder weniger Spekulation, wenn man in die Zukunft schaut. Aber aus den persönlichen Erfahrungen im Freundes- und Bekanntenkreis weiß man ja, dass die Durchschnittsfotografierer, die mal eine Kompaktknipse hatten, heute nur noch mit dem Smartphone fotografieren. Die Dinger sind für Standardfotos im Privatbereich mehr als ausreichend und werden immer besser. Zudem  hat jedes Smartphone, das heute sowieso jeder hat, eine Kamera. Wozu also noch eine gesonderte Kamera? Für das ganze Social-Media-Gedöns ist die Qualität mehr als ausreichend. Schnell mal was auf Facebook oder Insta gepostet und gut ist. Oder mit dem Smartphone zu Rossmann und am Drucker ein paar 10 x 15 - Abzüge ausdrucken. Das reicht den Leuten, sie sind zufrieden und sehen gar nicht ein, für mehrere hundert Euro noch eine zusätzliche Kamera zu kaufen.

Es bleiben die, denen das nicht reicht und die nicht wegen Insta & Co. fotografieren. Die kaufen sich Kamera und Objektive für mehrere tausend Euro, weil sie ganz andere Ansprüche haben, die mit einem Smartphone nicht erfüllt werden können.

Zwei ganz unterschiedliche Interessengruppen mit ganz verschiedenen Bedürfnissen. 

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vor 13 Stunden schrieb rednosepit:

Von daher bin ich der Ansicht, das sind zwei völlig verschiedene Dinge.

Ja, stimmt, es sind unterschiedliche Dinge. Aber es geht in beiden Fällen um Fotos, und warum brauche ich dafür zwei ganz unterschiedliche Handwerkszeuge?

Heutzutage ist es nicht selten so, dass ich mit einer „richtigen“ Kamera fotografiere, aber dann fällt mir ein, dass ich auch Bilder auf Facebook posten will, woraufhin ich mein iPhone zücke, damit ein paar Fotos mache und diese – ohne weitere Bearbeitung – auf Facebook teile. Dann greife ich wieder zur Kamera.

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vor 2 Stunden schrieb mjh:

Ja, stimmt, es sind unterschiedliche Dinge. Aber es geht in beiden Fällen um Fotos, und warum brauche ich dafür zwei ganz unterschiedliche Handwerkszeuge?

Heutzutage ist es nicht selten so, dass ich mit einer „richtigen“ Kamera fotografiere, aber dann fällt mir ein, dass ich auch Bilder auf Facebook posten will, woraufhin ich mein iPhone zücke, damit ein paar Fotos mache und diese – ohne weitere Bearbeitung – auf Facebook teile. Dann greife ich wieder zur Kamera.

Unabhängig von einer Verschmelzung der Möglichkeiten kann man die unterschiedlichen Handwerkszeuge auch durchaus bewußt so wählen wie von dir beschrieben. Für schnelles Teilen im Social Media Bereich kann man auch das Smartphone nutzen, um damit einen anderen (i.S. von niedrigeren) Anspruch zu dokumentieren. Das Bild aus der richtigen Kamera wird ggf. beim Gegenüber mit einer anderen Erwartungshaltung empfangen, der ich aber mal eben auf die Schnelle vielleicht gar nicht entsprechen kann und will. Und das Smartphone habe ich ohnehin immer dabei.

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