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R@lf

ProScan10T vs. Rossmann (scan)

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Moin,

da ich für mein sparschweinplünderndes Hobby nicht mehr soviel Geld ausgeben kann,
hab ich Sparmaßnahmen gesucht:

  1. Rokkore digital adaptieren (fühlt sich aber irgendwie an wie Pferderennen mit Esel)
  2. Bei MeinFilmLab nur noch entwickeln lassen und selber scannen (danke @Enzio für den ProScan10T)
  3. Bei Rossmann entwickeln lassen und selber scannen

Zu Punkt eins ist denke ich alles gesagt - mein Fazit lautet:
Die Objektive haben nicht mehr die selbe Bildwirkung und meine X-T1 besitzt noch nicht die Filmsimulation Portra 400...

Zu Punkt zwei tendiere ich sehr stark, da die entwickelten Farbnegative sehr viele Details erhalten -
wie man auch an deren Scanns gut sehen kann. Ein Vergleich im späteren Verlauf hier im Thread.

Um Punkt drei geht es jetzt als erstes.
Ich verspreche mir davon die günstigste Alternative um doch weiter analog unterwegs zu sein.

Vor einiger Zeit, vielleicht schon ein Jahr her, hatte ich bei Rossman entwickeln und scannen lassen.
Die Abzüge waren Rossmann-typisch aber die Scanns jetzt nicht so der Bringer (für mein Empfinden).
Da ich dank @Enzio aber an einen Scanner gelangte und jetzt selber versuchen konnte,
habe ich eben diese Abzüge und Scanns benutzt um einen Vergleich anzustellen.

Dieses Bild habe ich hier bereits einmal eingestellt. Da es sich aber um eines meiner Lieblingsmotive handelt,
habe ich das gleich als Versuchskaninchen missbraucht, um die Stimmung im Bild wieder herzustellen.

Das erste ist von Rossmann, das zweite von mir...(Gescannt mit VueScan, bearbeitet in SilkyPix)

Es handelte sich um eine Abenstimmung. Wie an der Rauchsäule zu erkennen, stand die Sonne bereits sehr tief.

Soviel zum Anfang...

Kritik gerne willkommen.

Gruß
Ralf

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Posted (edited)

Was nicht unerwähnt bleiben darf, ist der Rollfilm, auf dem die Aufnahme entstanden ist.
Hierbei handelt es sich um einen Kodak UltraMax 400 auf 200 ASA belichtet, gemessen auf die Schatten.

Das oben genannte zweite Bild habe ich in SilkyPix Dev. Studio Pro 7 bearbeitet, und zwar:

  1. Den Rotkanal in der Gradationskurve etwas zurückgenommen
  2. Schatten etwas hochgezogen und die Lichter etwas reduziert
  3. Sowie die Schärfe etwas angehoben

 

Nun könnte der geneigte Kritiker behaupten, dass sich die Arbeit kaum lohnt, da das Ergebnis keinen signifikanten unterschied aufzeigt.

Zusammengefasst gibt es für mich aber schon Vor- und Nachteile, die natürlich jeder für sich anders betrachtet.
Es ergeben sich folgende Vorteile nach meiner Meinung:

  • Ich kann die Auflösung des Scanns beeinflussen
  • Im Konverter bearbeiten im Rahmen der .tiff - Möglichkeiten
  • Für mich ein ökologisch wichtiger Punkt: Die CD entfällt ! (Ich bin immer noch bei Rossmann)

Daraus entsteht zwangsläufig ein Nachteil:

  • Der nicht zu unterschätzende zeitliche Faktor beim Scannen und Bearbeiten

Man kann natürlich all die "Einschränkungen" bei Rossmann in Kauf nehmen und sich an den Ergebnissen erfreuen aber die Bearbeitungsmöglichkeiten
sind nunmal sehr eingeschränkt - wie folgende Bilder aufzeigen sollen:

Das erste Bild ist wieder von Rossmann - hier eine 100% - Ausschnitt - der Dateiursprung betrug 1500Pixel an der längsten Kante

Das zweite Bild ist ein 100% - Auschnitt aus dem von mir gescannten Negativ - also eine .tiff - Datei.
Der Dateiursprung betrug etwas unter 5000 Pixel an der längsten Kante - selbst dieser Ausschnitt musste noch auf Forumsgröße verkleinert werden.
Die Bearbeitung hatte SilkyPix sich offenbar gemerkt und ist hier auch enthalten.

 

Ausblick:

Wenn die Zeit es mir erlaubt, werde ich mit einem Scan - Vergleich von Kodak Portra / MFL und dem ProScan10T hier weitermachen.
Nun geht es aber erstmal drei Wochen in die neue Heimat.

Gruß
Ralf

Edited by R@lf
Satzbau und Rechtschreibung

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Für einen Ultramax 400 ist das Ergebnis erstaunlich gut geworden, da der Ultramax ja nicht gerade sparsam mit Korn umgeht ;)

Eigentlich sollte aber VueScan schon sehr gute Ergebnisse aus dem Film herausholen. Ich kombiniere die Filmauswahl gerne mit der Option Ausbleichung, was in der Regel der originalen Filmlook hervorragend wieder herstellt. 

Hier mal ein Beispiel für einen unbearbeiteten Scan direkt als JPG aus Vuescan:


Ball 8200i by Matz Binder, auf Flickr

Kamera: Revue Auto S22 bei Blende 5,6 auf Ilford FP4+ 125, Push auf 250, Entwickelt in XTOL 1+1.
Scanner: Plustek OpticFilm 8200i bei 3600 Dpi (ergibt 15 MP)
Software: VueScan Professional, Negativ, SW-Typ: Ilford XP2, alles weitere auf Standard, Speicherung als JPG (100%).

Absolut keine Bildnachbearbeitung.

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