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Nachfolger der X T 3 in 2020?

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vor 4 Stunden schrieb MEPE:

Beim Sensor und Prozessor stimmt das, bei anderen Dingen wie dem AF-Modul, der Wetterfestigkeit, der Anzahl der Kartenslots usw. nicht.

Eine spiegellose Kamera hat doch gar kein AF-Modul (wie es eine DSLR hat). Die einzige Hardware, die für den AF eine Rolle spielt, besteht aus Sensor und Prozessor; der Rest ist Firmware. Dass sich die Ausstattung der verschiedenen Modelle (Sucher, Kartenslots, Gehäuse etc.) unterscheidet, ist klar, aber sie basieren alle auf der gleichen Hardware-Plattform.

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vor 7 Minuten schrieb mjh:

Eine spiegellose Kamera hat doch gar kein AF-Modul (wie es eine DSLR hat). Die einzige Hardware, die für den AF eine Rolle spielt, besteht aus Sensor und Prozessor; der Rest ist Firmware. Dass sich die Ausstattung der verschiedenen Modelle (Sucher, Kartenslots, Gehäuse etc.) unterscheidet, ist klar, aber sie basieren alle auf der gleichen Hardware-Plattform.

Danke, es war meinerseits bzgl. AF natürlich nicht präzise formuliert. Die Hardware ist gleich, aber der Hersteller behält sich vor, Funktionalitäten (Anzahl der zur Verfügung stehenden Punkte, AF-Algorithmen) zu beschneiden. Für den Kunden ist es gleich, ob die Beschränkung hardwareseitig oder softwareseitig erfolgt, er hat in beiden Fällen nicht den vollen Leistungsumfang zur Verfügung. Der Vorteil für den Hersteller (und den Kunden) bei softwareseitigen Beschränkungen: Er kann Funktionen u.U. später doch freigeben, wenn das als erforderlich angesehen werden sollte.

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vor 38 Minuten schrieb forensurfer:

Es sollte doch natürlich sein, dass bei so großen Preisunterschieden auch das ein oder andere Feature nicht mitverbaut wird...

Bei mir rennst Du da offene Türen ein, ich bin für eine klare Differenzierung der Kameras, sogar im Bereich Sensor, bei letzterem gehöre ich aber zu einer Minderheit. :)

Es kommt darauf an, was man "Hardware" und was "Feature" oder "Ausstattung" nennt.

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vor 5 Minuten schrieb MEPE:

Bei mir rennst Du da offene Türen ein, ich bin für eine klare Differenzierung der Kameras, sogar im Bereich Sensor,...

Warum sollte ein Hersteller, in diesem Fall Fuji, das tun?

Erst grosse Einkaufsmengen sichern gute Preise, und den Kunden würde man auch verärgern.

Eine andere Sache wäre, wenn es komplett unterschiedlich ausgelegte Sensoren wären. Sony hat das meines Wissens in der A7-Reihe umgesetzt: es gibt eine hochauflösende und eine hochempfindliche Version der Kamera (ich meine A7r und A7s, kenne mich da aber nicht wirklich gut aus).

Aber warum sollte man sich neben einem anderen Formfaktor auch noch für einen Sensor entscheiden müssen?

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vor 5 Minuten schrieb Mattes:

Warum sollte ein Hersteller, in diesem Fall Fuji, das tun?

Um Modellreihen stringenter voneinander abzugrenzen, wir hatten das Thema doch schon mehrfach. Sony verkauft Kameras mit verschiedenen Sensoren, allein im KB-Bereich sind es 3-4, Canon tut das, Nikon auch. Wäre dies seitens der Kundenrückmeldungen ein Desaster, würden sie es vermutlich lassen, denn es würde Kosten senken.

vor 7 Minuten schrieb Mattes:

Erst grosse Einkaufsmengen sichern gute Preise, und den Kunden würde man auch verärgern.

Beim ersten Punkt gebe ich Dir bzgl. Fuji Recht, dies ist für einen kleineren Hersteller sicherlich auch das Hauptargument. Beim zweiten Punkt kann man unterschiedlicher Meinung sein. Ich habe nicht den Eindruck, dass Sony-Kunden ob der großen Auswahl an Modellen mit verschiedenen Sensoren verärgert sind. Auch bei Canon gibt es Kunden, die ein Modell mit hoher Auflösung schätzen, andere, die bewusst weniger Auflösung nutzen, sei es wegen der Geschwindigkeit oder der Datenmengen.

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Hallo Steffen.

Ich verstehe Deine Argumentation durchaus, komme aber für mich zu einem anderen Ergebnis.

Als Anwender finde ich es sehr angenehm, zwischen "RF-Style" klein (X100) oder groß (X-Pro), einfach (X-E) oder "DSLR-like" (X-T, X-H) wählen zu können und dennoch aufgrund des weitestgehend gleichen Sensors Ergebnisse zu bekommen, die ich problemlos mischen kann. Das ermöglicht z.B. hinsichtlich der Bildqualität "echte" Backup-Gehäuse für weniger Geld und die Wahl eines Gehäuses nach eigenem Geschmack und Geldbeutel. Für mich überwiegend da die Vorteile deutlich...

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Keine Frage, das kann man so sehen, ich habe da vollstes Verständnis.

Ich bin und bleibe dennoch anderer Meinung und habe übrigens gerade nicht den Eindruck, dass die zeitliche Abfolge der Verkaufsstarts (und die Ausstattung) von X-H1 und X-T3 ausschließlich hochzufriedene Fuji-Kunden hinterlassen haben. :)

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Posted (edited)

Für mich war die Fuji Strategie sogar ein wichtiges Kaufkriterium. Ein Grundkonzept aus Sensor und Prozessor mit unterschiedlichen Gehäuseversionen

mit gleichen Bildergebnissen und vor allem gutem Firmware Support finde ich überragend. 

Edit: Bei den Gehäuse beziehe ich mich nur auf die XT3, XT30 u. XH-....

Edited by Sargecke

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vor 2 Stunden schrieb MEPE:

Die Hardware ist gleich, aber der Hersteller behält sich vor, Funktionalitäten (Anzahl der zur Verfügung stehenden Punkte, AF-Algorithmen) zu beschneiden. Für den Kunden ist es gleich, ob die Beschränkung hardwareseitig oder softwareseitig erfolgt, er hat in beiden Fällen nicht den vollen Leistungsumfang zur Verfügung.

Ja, das kann ein Hersteller tun, aber ich finde es nach wie vor lobenswert, dass Fuji das nicht tut.

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Posted (edited)

Kunden sind softwareseitige Beschränkungen nicht egal.  Das Empfinden stört sich nicht selten am „künstlichen Beschnitt“.  Für Features welche mittels eines Häkchens eingeschaltet werden können und die teuer gekaufte Hardware mit einer nochmal extra gekauften oder abonnierten Lizenz auf einmal kann, fehlt das Verständnis, für so etwas zu zahlen.

Damit kommt man zwar bei ein paar Tesla oder BMW-Fahrern an den Geldbeutel,  ansonsten ist dafür die Akzeptanz bei Hardware-Firmware-Produkten sehr viel niedriger als bei reinen Softwareprodukten.

Die erste Intention geht hier oft in Richtung Trick/Hack um die Softwarefeatures kostenfrei freizuschalten.

Im beruflichen Alltag ist das Freischalten bereits implementierter Softwarefeatures gegen Aufpreis oft schwer vermittelbar, wenn die Hardware schon ordentlich Geld kostet.  Verkäufer können diese Freischaltungen aber gut im Sinne eines Rabattes verhandeln.

 

Edited by Crischi74

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vor 19 Stunden schrieb mjh:

Ja, das kann ein Hersteller tun, aber ich finde es nach wie vor lobenswert, dass Fuji das nicht tut.

Ist das wirklich so? Ich dachte, dass z.B. die X-Pro2 trotz gleicher Hardwareplattform weniger AF-Punkte und ein langsameres AF-System hat als die X-T2 oder wurde das über FW-Updates "glattgezogen"?

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vor 24 Minuten schrieb MEPE:

Ist das wirklich so? Ich dachte, dass z.B. die X-Pro2 trotz gleicher Hardwareplattform weniger AF-Punkte und ein langsameres AF-System hat als die X-T2 oder wurde das über FW-Updates "glattgezogen"?

hat sie zur Vorstellung der X-T2 und des neuen AF Systems nachgerüstet bekommen

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vor einer Stunde schrieb MEPE:

Ist das wirklich so? Ich dachte, dass z.B. die X-Pro2 trotz gleicher Hardwareplattform weniger AF-Punkte und ein langsameres AF-System hat als die X-T2 oder wurde das über FW-Updates "glattgezogen"?

X-Pro2:

Single point AF:EVF/LCD/OVF:13x7/25x13(Changeable size of AF frame among 6 types)
Zone AF:3×3/5×5/7×7 from 91 areas on 13x 7 grid
Wide/Tracking AF:(up to 18 area)

X-T2:

Single point AF: EVF / LCD: 13x7 / 25x13 (Changeable size of AF frame among 6 types), 
Zone AF: 3x3 / 5x5 / 7x7 from 91 areas on 13x7 grid,
Wide/Tracking AF: (up to 18 area)

X-E3:

Single point AF: EVF/LCD: 13x7 / 25x13[Changeable size of AF frame among 6 types]
Zone AF: 3x3 / 5x5 / 7x7 from 91 areas on 13 x 7 grid
Wide / Tracking AF: [up to 18 area] 

 

Das sieht für mich identisch aus. Die X-Pro2 brauchte dafür ein Firmware-Update auf Version 2.00, das den Autofokus der später eingeführten Modelle nachrüstete. Fuji gab also allen Modellen auf gleicher Hardwarebasis den gleichen Autofokus – bei deutlich unterschiedlichen Preisen dieser Modelle.

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Danke, ich hatte Spezifikationen auf der Fuji-Seite(!) gesehen, bei denen sich die Kameras bzgl. des AF unterschieden. Das war dann vermutlich noch der Stand vor dem FW-Upgrade der X-Pro2.

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Posted (edited)
Am 25.7.2019 um 12:26 schrieb mjh:

Eine Pro ist ja durch den Hybridsucher bereits ausreichend differenziert; das ist ein Modell für eine kleine Zielgruppe, die genau weiß, warum sie es will, und alle anderen spricht es eh nicht an. Die Differenzierung zwischen X-T und X-H wird einerseits schwieriger, ...

So  könnte m.E. ein Schuh draus werden: die H2 bekommt Wechselsucher  wie die GFX-Reihe, dann haben die drei Spitzenmodelle drei unterschiedliche Suchertypen und für mich genug Unterscheidungsmerkmale. Mir würde das gefallen. Sensor gerne überall gleich, bzw. was halt zum jeweiligen Erscheinungszeitpunkt gerade aktuell ist.

Edited by asaerdna

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Am 6.8.2019 um 14:49 schrieb MEPE:

...dass die zeitliche Abfolge der Verkaufsstarts (und die Ausstattung) von X-H1 und X-T3 ausschließlich hochzufriedene Fuji-Kunden hinterlassen haben...

Meine "Favoriten" sind:

  • EOS R und EOS RP (die neuere Kamera wärmt einen anderen schlechten Sensor auf als die erste, vom keinerlei Konsistenz bietenden Bedienkonzept ganz zu schweigen)
  • A6500 und A6400 (die neuere Kamera kann beim AF mehr, ging aber beim Gehäuse wieder zu den einfacheren Modellen zurück, vom IBIS (so was ist doch heute Standard!) ganz zu schweigen)
  • EOS M5 und M50 (die billigere, spätere Kamera kann beim AF eigentlich mehr, ist aber ein Billighobel mit kleinerem Akku und einem Witz von Videofunktion)
  • Olympus mit den 16MP-Sensoren in den Einsteigermodellen und der Sturheit, PDAF nur in der E-M1 zu verbauen, finde ich auch sehr gelungen

Verglichen damit ist mir der Ansatz bei Fuji (und ähnlich auch bei Panasonic) doch sympathischer. Daran ändert das eine offensichtlich gern zitierte Beispiel wenig.

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