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Redneck

Jens aus Köln stellt sich vor

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Hallo aus Köln,

ich bin neu in diesem Forum und wollte mich kurz vorstellen.

Mein Name ist Jens, 1968 in Marburg an der Lahn geboren und kenne von daher natürlich noch (Film-)Kameras wie die Minolta X-300 und die Nikon 801s, die 2003 von einer Fujifilm S7000 und 2005 von meiner ersten DSLR – eine Canon 300D im Kit mit Handgriff und EF-S 18-55 mm – abgelöst wurden. Dazu gesellte sich dann noch eine Canon 30D bevor 2010 mit einer D300s der Wechsel zu Nikon kam.

Und nachdem ich vor ein paar Wochen eine Fuji X-T1 einer Freundin in den Händen gehalten habe, hat mich irgendwie das „Retro-Fieber“ in Beschlag genommen und am liebsten würde ich in Zukunft sehr gerne komplett zu Fuji wechseln – von daher wäre ich euch dankbar, wenn ihr mir mit ein paar Tipps helfen könntet.

Meine fotografischen Schwerpunkte spielen sich häufig eher im Dunkeln und dann mit oft schnellen Bewegungen ab – also z.B Ballettvorführungen (Link CODA) und Konzerte (Link Tom) sowie manchmal auch Sportveranstaltungen (Link G-Judo).

Für diese Zwecke habe ich mir manchmal dann eine Kamera wie Canon 5D Mark III ausgeliehen, mit den entsprechenden lichtstarken Objektiven.

Um in Zukunft unabhägiger zu sein, hatte ich mir eigentlich überlegt, bei Nikon zu bleiben und mir eine D500 nebst Nikon 12-24 4.0 und Nikon 17-55 2,8 anzuschaffen.

Tja, eigentlich…. Und dann hatte ich die X-T2 und die X-T3 in der Hand – und die Ergonomie, die Haptik und generell das schöne „Handschmeichler-Gefühl“ dieser Fuji-Kameras hat mich total gepackt und nicht mehr losgelassen ;-).

 

Nachdem ich mir nun ganz viele Infos und Filme aus dem Netz angeschaut habe, wollte ich euch fragen,

- wer von euch auch Situationen fotografiert, bei denen der AF richtig was zu leisten hat, wenn also echt wenig Licht und viel Bewegung da ist – wie beim Ballett
- wer keine Probleme hatte, von einem optischen Sucher zu einem EVF zu wechseln
- und wer das alles mit welcher Fuji schafft 😉

In Frage kämen bei mir eigentlich nur die X-T2 oder X-T3. Klar, die X-H1 ist momentan für viel weniger (und das noch mit Handgriff) zu bekommen als eine neue X-T3, aber ich muss sagen, dass mich die Kamera optisch nicht anspricht – das ganze Retro-Feeling ist ja zugunsten anderer Features (Display, größerer Body) „flöten gegangen“.

Das gleiche gilt auch für die X-T10, X-T20 und X-T30 – wenn, dann eine der einstelligen X-en ;-).

 

Apropos X-en…

 

Meine erste, selbst gekaufte Kamera war 1986 die Minolta X-300, die später noch Verstärkung von einer X-700 bekam. Das waren noch Zeiten, als die SW-Filme noch in der Dose entwickelt und die Dias mit einem Kaiser-Schneidegerät bearbeitet und einem Kindermann-Projektor gezeigt wurden 😉 Irgendwie ganz entschleunigt und laaaaaaangsam.

Irgendwie fühlt es sich gut an, in Zukunft wieder mit einer X fotografieren zu können. Sehr gerne auch mit Festbrennweiten – aber, was meint ihr: das XF 18-55 2,8 – bis 4.0 muss doch schon sein, oder?

 

Vielen Dank für‘s Lesen – ähhh, seid ihr noch wach ;-)? Ich bin schon ganz gespannt auf eure Antworten!

 

Abendliche Grüße aus Köln von

Jens

-

PS: In der beigefügten PDF-Datei findet ihr ein paar Links zu Fotos, die ich im Lauf der Jahre mit verschiedenen Kameras gemacht habe.

Vorstellung-Jens-Koeln-Links.pdf

Edited by Redneck

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Hallo Jens,

erst einmal herzlich willkommen hier im Forum :) !

vor 23 Minuten schrieb Redneck:

In Frage kämen bei mir eigentlich nur die X-T2 oder X-T3. Klar, die X-H1 ist momentan für viel weniger (und das noch mit Handgriff) zu bekommen als eine neue X-T3, aber ich muss sagen, dass mich die Kamera optisch nicht anspricht – das ganze Retro-Feeling ist ja zugunsten anderer Features (Display, größerer Body) „flöten gegangen“.

Na ja - ich habe auch mit der T1 meinen Einstieg in die spiegellose Welt der Fujis gehabt - und ich bin von der 50D umgestiegen.
Die 30D hatte ich schnell durch die 40D und dann durch die 50D ersetzt, da sie mir auch genügend Geschwindigkeit vorallem bei der internen Verarbeitung bot.
Das Gehäusekonzept der T1/2/3 ist schon etwas anderes, als jenes der H1, aber die H1 liegt mir besser in der Hand - so gut, wie ich es von den EOS-Modellen gewohnt war.
Dabei ist bei mir persöhnlich das Design eher nachrangig einzustufen.
Das kehrt sich aber bei der Pro2 und der gerade vorgestellten Pro3 komplett um.
Wenn dir die Performance im Schummerlich wichtig ist, solltes du auch mal die Pro3 in Erwägung ziehen (wenn die technischen Ankündigungen sich in der Praxis bewähren ;)).

Ich mir hatte damals die Pro2 angeschafft, weil sie ein Versuch war, mit den 24MP klar zu kommen.
Die 16MP der T1 hatten mir eigentlich gereicht, aber es gab ja noch mehr "Vorteile" des X-Trans-III-Sensors:
Mehr AF-Punkte und größere Abdeckung der Phasen-Detektions-Pixel, die bessere High-ISO-Leistung und auch zwei Karten-Slots.
Aber vor allem war es der Rangefinder-Stil, der mich gereizt hat - und mich auch weiterhin fesselt.
Deshalb werde ich mir die Pro3 auch genau anschauen - und wahrscheinlich auch kaufen.

Wenn du ins Fuji-System einsteigen möchtest, machst du mit keiner der drei Modelle etwas falsch, da die Bildqualität nahezu identisch ist.
Das 18-55 ist auch ein guter Anfang für die Linsensammlung, da es ebenfalls sehr gut abliefert.
Bei den Festbrennweiten habe ich mit für das 14/2,8, das 35/1,4 und das 50/2,0 entschieden - ach und das 60er Makro ebenfalls (es kam ja mit der Pro2 daher :)).
Das Viltrox ist ebenfalls eine Empfehlung wert - und nicht nur wegen des günstigen Preises.

Ich würde mich jedenfalls nicht festlegen, bevor ich nicht alle Kameras in der Hand gehalten hätte.

 

Gruß

Christian

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vor 2 Stunden schrieb Redneck:

 

Vielen Dank für‘s Lesen – ähhh, seid ihr noch wach ;-)? Ich bin schon ganz gespannt auf eure Antworten!

Moin Jens. Ich kann ausschlafen und war bis 22:00 im Dojo. Gleich rein ins Thema, dann zu Bette ;)

Wenn ich am erstgenannten Ort mit Fuji fotografieren würde: Manuelle Belichtung. Vll. um 1/500s. plus. Das Zoom mit der erforderlich konstanten Lichtstärke wär das  XF 16-55 f/2.8. IBIS imo nicht erforderlich.
Ballett ... da kenn ich mich wenig aus. Stell ich mir sehr herausfordernd vor, wenn die Beleuchtung wechselt. Ist ja auch kein "Fotolicht". "Evt wird´s schummrig? Da hätte das LCD-Display imo schon was. Willst du aber ja nicht.

Fuji hat nunmal Alleinstellungsmerkmale, wenn man keinen Micro Four Third und Oldschoolhandhabung plus "Retro" will. Vollformat ist dann gleich wieder eine andere Nummer.

Edited by snow

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Hallo Jens, Willkommen im Forum und viel Spass hier.

Ich würde für deine Ziele eine XT-3 nehmen, dazu das XF16-55 und das XF50-140. das XF50 f2 und das XF90 ist auch eine gute FB mit schnellen AF. Damit solltest du deine Aufgaben gut lösen können. Das 18-55 ist eine vergleichsweise gute Kitlinse aber für deine vorgestellten Aufgaben nicht am besten geeignet. Für den fotografischen Alltag aber sehr gut. 
Nimm dir für den Wechsel auf Spiegellos Zeit und erwarte nicht von Anfang an perfekte Ergebnisse, auch wenn du bereits viel Erfahrung in der Fotografie hast.   
 

Peter

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Moin Jens und Herzlich Willkommen!
Vielen Dank für deine Links, schöne Bilder dabei. Wenn ich dein Œuvre so sehe dann würde ich Dir, die H1 kommt ja nicht in Frage, zur T3 ( oder Pro3) raten. Die T3 dann aber mit Batteriegriff ( Hochformatauslöser und bessere Griffigkeit, und durch die 2 Akkus mehr längere Laufzeit) und dann die beiden f/2,8er Zoom‘s 16-55 und 50-140. Beim 50-140 hast Du noch den Vorteil des OIS,- die Linse ist knackescharf und über jeden Zweifel erhaben. Beim 16-55 hast Du keinen Stabi dabei, da wäre, wenn nicht die durchgängige f/2,8 gebraucht wird auch das sehr gute 18-55er eine günstigere Alternative (Vor allem zusammen gekauft im Kit mit der T3 sehr günstig!). Für mich persönlich wäre das 50-140 auf jeden Fall gesetzt, habe ich bei solchen Events immer dabei. Die ISO kann auch schon mal bis 6400 gehen, und bringt immer noch gute Ergebnisse (DR auf 400 setzten), aber i.d. R. bin ich da bei 800- 1600 ISO unterwegs.

Ach, und FB‘s,- das wäre/ist bei mir als Nr1. das 16/f1,4, 90/f2, und das 56/f1,2! - Ups, das sind ja 3! :lol::lol::lol:

Auf jeden Fall viel Spaß und gut Licht!
Michel

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Einen schönen guten Abend allerseits,

zunächst einmal möchte ich mich bei euch für die vielen wertvollen Ratschläge bedanken. Ihr habt mir sehr geholfen!!Die Kombi der X-T3 mit den beiden lichtstarken Objektiven (16-55 / 50-140) klingt sehr, sehr gut!! Da muss ich aber noch ganz laaaaaaaaaaaaaaange für sparen ;-).

In der letzten Zeit habe ich mir weiterhin ganz viele Reviews etc. angeschaut und tendiere doch - für den Einstieg in das Fuji X-System - zu einer X-T2. Habe sie beim Fotohändler mehrmals in der Hand gehabt und ich bin total fasziniert von dem Sucher, dem schönen Geräusch des mechanischen Verschlusses (der elektronische Verschluss ist ja irgendwie geisterhaft - wenn man so gar nichts mehr hört!!) und habe vor der Türe des Geschäfts ein paar "Mitzieher-Testfotos" von Autos und Fahrräder machen können. Als RAW und JPG und ich muss sagen - ich könnte es mir mit der T2 auch gut vorstellen!!

Nun wollte ich euch fragen wie es ist, wenn man z.B. einen BMX-Fahrer "im Flug" fotografieren will. Mit den vielen Möglichkeiten, den dafür richtigen AF-Modus auszuwählen, sollte es doch eigentlich gehen. Wäre denn eine Serie - die ich vor kurzem mit meiner D300s gemacht und euch als Bild angehängt habe - auch mit dem elektronischen Verschluss möglich? Der Mitarbeiter im Fotogeschäft meinte, dass dabei auch der AF nachgeführt wird. Und wenn sie dabei noch ca. 14 Bilder / Sekunde schafft - die dann alle scharf sind - spricht ja bei mir nichts mehr für eine D500, oder?

Euch allen einen schönen Abend und einen guten Start in die Woche

Jens

 

Edited by Redneck
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Hallo Jens,

ich bin noch ein paar klitze-kleine Jährchen älter. Da ich schon vor Digitalzeiten, sogar noch vor AF-Zeiten "Bewegung" fotografierte, brauche ich für solche Bilder überhaupt kein AF:

Motocross

Das habe ich mit einer X-T20 und dem 18-55er aufgenommen, im AF-S (vorfocusiert). Für mich kommt mit Mitzieher (und den längeren Belichtungszeiten) die Dynamik besser rüber, als wenn die Sujets zwar super scharf, aber eingefroren in der Luft hängen.

Gruß

Michael

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Hallo Michael,

sehr schöne Motocross-Fotos!! Da kann man sich richtig vorstellen, wie es sich anhört und besonders, wie schön es nach Benzin duftet ;-).

Besonders gefällt mir Bild Nummer 05!! Das sind tolle Kontraste und der Mitzieher ist - wie bei vielen anderen Fotos aus - sehr gelungen. Ich persönlich bin auch ein ganz großer Fan davon und finde auch, dass nur so die ganze Geschwindigleit und Dynamik transportiert werden kann.

Bei dem BMX-Fahrer habe ich auch überwiegend so fotografiert, eines habe ich nochmal angehängt. Die erste Serie sollte nur die Frage verdeutlichen, ob der AF der X-T2 in der Lage wäre, ein Objekt so zu verfolgen (auch mit dem elektronischen Verschluß), dass alles scharf ist. Aber bei den vielen Auswahlmöglichkeiten des AF sollte garantiert etwas passendes dabei sein.

Seit vorgestern lese ich das Buch "FUJIFILM X-Photographers" - wirklich ein tolles Buch!!! Und besonders, seit ich gestern Abend das Kapitel von Peter Steffen gelesen habe (https://www.petersteffen-fotojournalist.com/) - der quasi die X-T2 im dpa-Fotografen-Alltag getestet und diese Erfahrungen an FUJIFILM weitergegeben hat - bin ich mir sicher, dass die X-T2 auf jeden Fall alle fotografischen Themen hinbekommt, die ich mir so vorstelle.

Ich denke, es wird sehr wahrscheinlich auf eine X-T2 - als Einstieg - mit dem XF 18-55 f2.8 - 4.0 hinauslaufen...

Euch allen einen schönen Abend und bis bald,
Jens

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@Redneck Hallo Jens und willkommen. 
ich habe einen ganz anderen Schwerpunkt als du und daher ein anderes Anforderungsprofil. Aber ich würde mir an deiner Stelle keine X-T2 kaufen, auch wenn das immer noch eine gute Kamera ist. 

Die X-T3 soll ggü. dem Vorgänger deutlich vom AF verbessert worden sein und der elektronische Verschluss ist bisher nicht geeignet schnelle Bewegungen einzufrieren, auch wenn die Verschlusszeit das suggeriert (Stichwort Rolling Shutter). Von daher in deinem Fall lieber mit der 3 einsteigen, evtl. im preiswerten Kit mit dem 18-55 und dann das 50-140 wie o.g.  anvisieren.   

Aber natürlich haben Könner schon mit der X-T1 erfolgreich Sport fotografiert. 

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Hallo AS-X,

ich danke dir für diese wertvollen Tipps!! 

Dann macht der Einstieg mit einer X-T3 nebst Kit-Linse ja wirklich mehr Sinn. 

Alle diese Überlegungen könnte ich mir ja sparen, wenn ich mir eine gebrauchte Nikon D500 kaufen würde...

Aber ich suche ja eine handliche, ästhetische und zuverlässige "Immerdabei-Kamera", bei der es einfach Spaß macht, sie in der Hand zu halten und die einem wieder so etwas wie einen fotografischen "Kick" gibt, die einem die "Ahhhs" und "Ooohs" wieder entlocken kann. 

So war es damals, als ich Anfang 2005 meine erste DSLR (Canon EOS 300D) hatte - da war er wieder. Der gewohnte Spiegelschlag und eine tolle BQ, und das nur mit 6 Megapixeln. Aber die reichen mir heute immer noch, ich rechne alles auf 3000x2000 Pixel runter, ein bisschen nachschärfen - und tschüss 😉

Viele Grüße, Jens

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vor 10 Stunden schrieb Redneck:

Hallo Michael,

sehr schöne Motocross-Fotos!! Da kann man sich richtig vorstellen, wie es sich anhört und besonders, wie schön es nach Benzin duftet ;-).

Besonders gefällt mir Bild Nummer 05!! Das sind tolle Kontraste und der Mitzieher ist - wie bei vielen anderen Fotos aus - sehr gelungen. Ich persönlich bin auch ein ganz großer Fan davon und finde auch, dass nur so die ganze Geschwindigleit und Dynamik transportiert werden kann.

Bei dem BMX-Fahrer habe ich auch überwiegend so fotografiert, eines habe ich nochmal angehängt. Die erste Serie sollte nur die Frage verdeutlichen, ob der AF der X-T2 in der Lage wäre, ein Objekt so zu verfolgen (auch mit dem elektronischen Verschluß), dass alles scharf ist. Aber bei den vielen Auswahlmöglichkeiten des AF sollte garantiert etwas passendes dabei sein.

 

Danke für das Lob!

Wie gesagt, ich habe bei meiner X-T10 und X-T20 noch nie den AF-C gebraucht und ob ich den jemals an meiner X-T3 brauchen werde, steht in den Sternen. Es ist nicht meine Art so zu fotografieren so das ich ihn brauchen würde.

Ich bin von der X-T20 auf die X-T3 "aufgestiegen", nicht weil ich die gebraucht hätte, sondern weil ich mir was gönnen wollte. Die Vorteile des besseren AFs gegenüber der X-T20 sind meiner Meinung nach nicht gravierend. Es sind für mich andere nette Features, die aber größtenteils schon in der X-T2 drin sind. Die Vorteile gegenüber der X-T3 zur X-T2 sind für mich fast nur der "Sportsuchermodus" und der allgemein höher aufgelöste Sucher und dessen Möglichkeiten.

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Hallo Michael,

danke mal wieder für die schnelle Antwort!!

Das mit dem Sportsuchermodus der X-T3 habe ich auch gehört bzw. gelesen. Ich glaube nicht, dass ich ihn brauchen würde, so wie ich die Funktion verstanden habe. Ich würde einfach einen großzügigen Ausschnitt wählen und dann einfach loslegen und später den Ausschnitt bestimmen. 

Kannst du etwas zum "Rolling Shutter" sagen, wenn ich mit dem ES fotografieren würde? 

Habe mir das Buch "FUJI X SECRETS" von Rico gestern gekauft, aber bis zu diesem Thema  bin ich noch nicht vorgedrungen...

Euch allen einen schönen Donnerstag, Jens

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vor 12 Minuten schrieb Redneck:

Also, ich meine, der "Rolling Shutter"-Effekt soll bei der T3 im Vergleich zur T2 nur halb so stark ausgeprägt sein.

 

Aber selbst das reicht nicht den Effekt durch rolling shutter zu vermeiden.

Peter

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Aber er taucht nur auf, wenn ich sich bewegende Objekte mit dem ES fotografiere, oder?

Bei einer Serienaufnahme mit dem MS tritt dieser Effekt nicht auf, habe ich das richtig verstanden?

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vor 17 Minuten schrieb Redneck:

Bei einer Serienaufnahme mit dem MS tritt dieser Effekt nicht auf, habe ich das richtig verstanden?

Zum grundsätzlichen Verständnis: Elektronisch werden die Pixel seriell ausgelesen (es gibt aber schon Neueres). Mechanisch laufen die beiden Verschlussvorhänge nacheinander ab. Wenn sie das in Bewegungsrichtung des Motivs tun, kann es theoretisch, je nach Geschwindigkeit in Relation, auch zum ähnlichen "Rolling Shutter" kommen.

Edited by snow

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Hallo Snow,

heißt das, das auch bei einer DSLR - z.B. meiner ehemals geplanten Nikon D500 - dieses Problem auftauchen könnte? Denn da kaufen die beiden Vorhänge ja auch hintereinander ab...

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Stell dir vor, du fotografierst einen Zug, der mit vll. 100km/h (knapp 30 m/s?) an dir vorbeirast und zieh mit. Oder besser: Probier es aus! :)
Wenn die Belichtungszeit zu lang ist, ist das Rad auf dem Bild ggf. schon ein Stück weiter als das Dach.

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vor 14 Minuten schrieb Redneck:

Vielen Dank!!

gg*. Ob das Zugbeispiel nun praktisch reproduziert werden kann, außen vor. Die Bewegungsunschärfe wird es i.d.R. überdecken. Es relativiert imo jedoch die oft getätigte Aussage Rolling Shutter gibt es nur beim elektronischen Verschluss.

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Beim mechanischen Verschluss verschließt im Ruhezustand *) der erste Vorhang den Sensor. Beim Auslösen geht er aus dem Weg. Nach Ablau der eingestellten Belichtungszeit kommt der zweite Vorhang und verschließt den Sensor wieder. Das stimmt aber nur bis zur Blitzsynchronzeit, bei der T2 ist es 1/250s. 

Bei kürzeren Zeiten startet der zweite Vorhang schon bevor der erste vollständig geöffnet hat. Bei sehr kurzen Verschlusszeiten ist immer nur ein kleiner Schlitz geöffnet. Der Schlitz brauch ungefähr die Blitzsynchronzeit um über das ganze Bild zu wandern, bei 1/250s  also 4 msec. Der von @snow genannte Zug mit 30 m/s bewegt sich in der Zeit um 12 cm. Das wird nur selten auffallen.

Beim elektronischen Verschluss wandert dieser, jetzt nur gedachte, Schlitz sehr viel langsamer. Er braucht je nach Kamera ungefähr 50 msec (T3) bis 100 msec (T2). Die genauen Werte habe ich gerade nicht parat. Da tritt der Effekt dann sehr viel deutlicher auf.  Bei dem genannten Zug sind es dann 1.5 m bis 3 m.

Noch ein paar Worte zum AF.

Mit dem AF der T2 kann man prima Actionfotos machen, wie einige Kollegen hier eindrucksvoll bewiesen haben. Aber... gerade bei der T2 habe einige wenige sogar bei still stehenden Motiven gelegentlich Schwierigkeiten mit der Schärfe. Und besonders bei wenig Licht ist der AF der T3 eindeutig überlegen. Wenn es finanziell irgendwie machbar ist, würde ich für Action eindeutig zur T3 raten. Wichtig ist dann leider auch ein schnelles Objektiv.

Nur meine Meinung.

*) Streng genommen gilt das nur für Spiegelreflexkameras. Bei denen ist der Sensor im Ruhezustand immer durch den ersten Vorhang verschlossen. Bei Spiegellosen ist der Sensor im Ruhezustand immer offen. Mit dem Auslösen schließt der erste Verschlussvorhang, der Sensor wird neu gestartet und dann wird der erste Verschlussvorhang wieder geöffnet und dann kommt der zweite.

Edited by Jürgen Heger

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Am 7.11.2019 um 11:59 schrieb Redneck:

Hallo Michael,

....

Kannst du etwas zum "Rolling Shutter" sagen, wenn ich mit dem ES fotografieren würde? 

 

 

Ich kann da nicht allzu viel beitragen, außer das ich froh wäre wenn ich das so hin bekäme:

Autorennen

Viele "schlimme Fehler" kann man auch zur Bildgestaltung nutzen 😉

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vor 29 Minuten schrieb Michael_H:

Ich kann da nicht allzu viel beitragen, außer das ich froh wäre wenn ich das so hin bekäme:

auch den Aufwand wie zu Kintopp-Zeiten (verkürzte/ verlängerte Fahrzeuge 😄), um "Geschwindigkeit" darzustellen macht eben keiner mehr, bzw. die diesbezüglichen Sehgewohnheiten haben sich der technischen Entwicklung angepasst.

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vor 54 Minuten schrieb snow:

auch den Aufwand wie zu Kintopp-Zeiten (verkürzte/ verlängerte Fahrzeuge 😄), um "Geschwindigkeit" darzustellen macht eben keiner mehr, bzw. die diesbezüglichen Sehgewohnheiten haben sich der technischen Entwicklung angepasst.

...und warum schwelgt der gerade Fujianer dann in Filmsimulationen, Toykamera und Crossentwicklung? Diese langsamen Schlitzverschlüsse gibt es halt nicht. Aber vielleicht kommt ja mal jemand auf die Idee das wieder als "Simulation" über den E-Schutter zu bringen. Den Effekte kann man jedenfalls nicht simulieren, da muss der Verschlussschlitz schmal und langsam sein.

Edited by Michael_H

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