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GF110, GF120 oder das GF100-200? Wie entscheide ich mich?


MightyBo
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Beim Objektivausbau meines jungen GFX Systems stand ich vor der Frage welches Objektiv ich mir von den Drei zulegen sollte. Es gibt ja noch nicht so viele GF Objektive und im Bereich 100mm gleich drei. Aus Finanzgründen möchte ich nur eines aus diesem ähnlichen Brennweitenbereich haben. Da auch andere die gleiche Fragestellung und begrenztes Budget haben, möchte ich meine Gedanken und Entscheidung schildern. An dieser Stelle Danke an einige Forenten für deren Einschätzung zum Thema, das hat mir sehr geholfen.

Warum habe ich mich  bei der Wahl so schwer getan? Alle Objektive haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Die Preise sind zwar für MF günstig aber dennoch so hoch, dass man es nicht mal so nebenbei ein Objektiv kauft. Dazu kommt, dass ich fotografisch eher ein Generalist als ein Spezialist bin. BQ ist mir hier besonders wichtig, ansonsten kann ich auch die XF Serie nehmen. Kompromisse machen hier keinen Sinn.

Das GF110 f2 ist sicherlich das Portraitobjektiv für die GFX. Wenn man Portraitfotograf ist, stellt sich die Frage nicht und kauft das 110er und fertig. Auch wenn man überwiegend freistellen möchte ist die Wahl einfach. Da ich aber eher Allrounder bin und auch gerne Landschaft fotografiere, wollte ich nicht sofort auf das 110er setzen. 

Das GF100-200 5.6 hat mich gereizt, weil a: ca. 1.000€ günstiger als das 110/120er, b: weil es ein OIS an Bord hat und c; weil es durch das Zoom flexibler ist. Angeblich solle das Zoom sehr scharf sein. Die MTF Charts bestätigen das auch. 

Das GF120 4.0 war für mich interessant, weil a: sehr scharf, b: hat einen OIS, c; etwas Makrofähig. Leider fast so teuer wie das 110er und Blende 4.

Die vergleichbaren XF Pendants wären, XF56 1.4, XF60 und eingeschränkt das XF55-200. Alle drei Objektive habe ich, so dass ich einen Vergleich habe. 

Jedoch ist Verwacklungen bei der GFX50R ein Thema. Ich brauche mindestens „1 durch zweimal die Brennweite“ als kürzeste Verschlusszeit um Pixelscharfe Aufnahmen einigermaßen zuverlässig Freihand zu bekommen. Mit bewußter Anstrengungen gehen auch längere Verschlusszeiten, aber nicht zuverlässig. Dazu kommt, dass man bei MF für ausreichend Tiefenschärfe stark abblenden muss und eine Basis ISO von 100 anstatt 200/160.  Da bin ich schnell bei kritischen Verschlusszeiten und um nicht immer ein Stativ aufbauen zu müssen, reizt mich deshalb der OIS.

Ich hatte das GF100-200 in einem Fotoladen probieren dürfen und bei Rico konnte ich mit dem 110er und der GFX100/50R fotografieren. Dazu viel YouTube Videos, usw... 

Dann hatte ich bei meinem Freund und Fotohändler etwas mehr Zeit als normalerweise und habe gute 4 Stunden an 2 Tagen mit allen drei Objektiven und meiner GF50R verbracht und wollte endlich eine Entscheidung treffen. Ich konnte die Objektive bei Sonnenschein, Dämmerungsbeginn und bei trüben Wetter im Freien testen. Ich habe den Standard Dezentrierungstest gemacht und alle drei Objektive (plus das Vierte welches ich dann gekauft habe) waren Diesbezüglich exzellent. Der Schärfeabfall zwischen Mitte und Rand ist bei Offenblende bei allen drei Objektiven ähnlich gering und es war in der Schärfe zwischen den Objektiven so gut wie kein Unterschied zu sehen. Beim 120er und 110er war dazu erwarten, aber vom 100-200 war Ich sehr verblüfft, egal ob 100 oder 200mm, stets hervorragend.

Die Schärfe im Zentrum der Objektive habe ich getestet, indem ich den Bussfahrplan auf der gegenüberliegenden Strasssenseite fotografiert und nachgesehen habe (jpeg Format um die stärkste Vergrößerung zu haben, Schärfe auf minimal gestellt) welche Zahlen und Texte ich noch lesen kann. Der Test war auch ideal um festzustellen bis zu welcher Verschlusszeit ich verwacklungsfreie Aufnahmen hinbekomme. So brauchte ich für das 110er mindestens 1/200s. Beim 100-200 ging auch 1/25s. Beim Makro ähnlich. (Mit jeder Verschlusszeit 5 Aufnahmen gemacht und die Scharfen gezählt) 

Das Freistellpotential ging eindeutig aus. Schön empfand ich das Bokeh von allen drei (Da bin ich aber nicht der Hyperanspruchsvolle) aber die Freistellung auf mittlere Distanzen war beim 100-200 schon arg begrenzt und beim 110er spitze. Das 120er war ok und durchschnittlich.

Von der Haptik sind alle drei Objektive ähnlich hochwertig. Das 100-200 ist etwas länger, dafür fühlt sich das 110er am Schwersten an und das 100-200 für die Größe zu leicht. Schön ist, dass das 100-200 beim zoomen nicht „ausfährt“.

Bei den AF Geschwindigkeiten und Leistung habe ich wenig Unterschied gemerkt. In der Dämmerung war mit dem 100-200 zuerst Schluß. Da ich die GFX nicht für Sport und Aktion einsetze, war das für mich aber kein wichtiges Kriterium.

Für das 110er spricht die Freistellung, für das 120er der OIS und Makrofähigkeiten und für das 100-200 der Preis und der OIS. Da Makro nicht mein Schwerpunkt ist und mit einem Zwischenring ich auch so Makros machen kann, ist die Makrofähigkeit kein Entscheidungskriterium, aber nimmt man natürlich gerne mit.

Am Ende war für mich as 120er aus dem Rennen, weil es nicht stark genug freistellt, fast genauso teuer und schwer ist wie das 110er und Makro nicht entscheidend ist.

Für das 100-200 spricht das Zoom, der Preis und der OIS.  Der Zoombereich ist allerdings nur 2 fach und der Bildwinkelunterschied ist nicht besonders groß, klar logisch und weiß man eigentlich schon vorher trotzdem ist mir beim Testen bewusst geworden (Da hinkt der Vergleich mit dem 55-200, dass fast ein 4 fach Zoom ist).

Bleibt der OIS Vorteil. Der OIS Vorteil bleibt allerdings nur bestehen, wenn man das 110er wegen Tiefenschärfe abblenden muss. Wenn man beide Objektive bei Offenblende vergleicht, hebt der OIS die schlechtere Offenblende auf, mehr nicht. Zwischen 1/200s beim 110er und 1/25s beim 100-200 liegen genau die drei Blenden Unterschied der beiden Linsen. 

Nachdem mich mehre Forenten und Freunde  schon vor dem Test zum 110er geraten haben, habe ich ein paar Scheine mehr aus dem Geldbeutel geholt und habe mich für das 110er entschieden und habe es bisher nicht bereut! Wenn ich mich wieder finanziell davon erholt habe, kommt ein Makrroring und dann ist das Thema in diesem Brennweitenbereich wohl auf Dauer für mich erledigt.

Wie seht ihr das und welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

 

Peter

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Hi,

so ähnliche Überlegungen habe ich auch gewälzt. Ich habe mir dann erst mal das 110 gekauft und kurz danach den kleinen Zwischenring. Das 110 ist magisch scharf und die Freistellung sehr schön. Mit dem Zwischenring kommt man auch etwas in den Nahbereich, wichtig für enge Portraits. Damals hatte ich nur die 50r und die Gefahr der Verwackelung war schon doof. Aber ich habe mit dem Objektiv problemlos ein größeres Projekt fotografieren können bei dem Schauspieler Konfliktsituationen darstellen. Die Beleuchtung war meistens nur eine 4-bank kinoflo, es ging aber auch aus der Hand sehr gut. Dadurch hatte ich Vertrauen zur GFX gefasst und das 250er angeschafft, um universeller zu sein. Das 100-200 war mir zu lichtschwach und der Telebereich nicht lang genug. Das 250 hat mich mit dem Stabilisator sehr überzeugt. Normalerweise halte ich damit auch noch die 1/60s. Selbst mit dem Konverter taugt das Objektiv wirklich. Irgendwie stellte sich mir dann aber auch noch ein 120er für 1700 Euro in den Weg. Wieder Erwarten nehme ich das 120er heute viel öfter mit als das 110. Mit dem 120er ist man einfach viel flexibler. Meistens blendet man ja doch etwas ab und dann ist das 110 sinnlos. Die Tiefenschärfe beim offenen 110 ist oft einfach zu klein und der Offenblendlook ist auf die Dauer ziemlich langweilig.  Mittlerweile habe ich die GFX100 und da ist der fehlende Stabilisator im 110 Objektiv nicht mehr so wichtig. Ich hab jetzt keine Ahnung ob die Stabilisatoren beim 120 oder 250 Objektiv und im Kameragehäuse wirklich zusammenwirken, aber es funktioniert gefühlt sehr gut. Also, ich würde das 120 nehmen. Das Ding ist klasse! Den 1:1 Zwischenring dazu gibts als "Verlängerungsrohr" für die Hälfte vom Chinesen auf Amazon oder sonstwo. Angehängt sind einige Bilder die mit dem 110 aufgenommen wurden.

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Hallo Peter,

für mich waren Bildstabilisator, Variabilität und Preis entscheidend. Darum habe ich mich für das 100-200 entschieden. Größe und Gewicht sind reisetauglich, die Bildqualität ist top.

In der aktuellen Color Foto ist ein Test, das 100-200 schneidet extrem gut ab.

VG Tom

 

 

 

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Hallo Peter,

Ich habe zu meiner 50R derzeit nur das GF63 und warte eigentlich schon sehnsüchtig auf das GF45-100. Mein bevorzugter Brennweitenbereich war und ist 35-90mm (KB äquivalent) deshalb denke ich, dass für mich die Entscheidung eher Richtung 100-200er geht.

Gerhard

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Hallo

 

ich bin gerade auch am suchen was als langes denn an die 50r kommen kann. Die GF Linsen sind ja schon benannt. Hat denn jemand Erfahrungen mit  dem Techartadapter und den Sigma/Canonlinsen? Er soll ganz gut funktionieren. Ein 135 mm f 1.8 gibt es und das 70-200 f2.8 auch. Die Artserie soll hier ja ganz gute Linsen im Portfolie haben. Funktioniert  das?

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Ich stehe vor der gleichen Frage und tendiere nach Test zum 120er.

Das 100-200 kommt nicht an die Schärfe und die Kontrastleistung der Festbrennweiten heran. Das 110er ist ein hervorragendes Portraitobjektiv, was aber leider sehr schwer und kopflastig ist.

Der OIS des 120 ist sehr hilfreich, das Objektiv produziert sehr scharfe und klare Bilder, Portraits gehen gut und Makros sind ein netter Zusatz. Das 120er ist also ein sehr guter Allrounder und kommt meiner breitgefächerten Art des fotografierens sehr entgegen.

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vor 15 Stunden schrieb Vofsa04:

Hallo

 

ich bin gerade auch am suchen was als langes denn an die 50r kommen kann. Die GF Linsen sind ja schon benannt. Hat denn jemand Erfahrungen mit  dem Techartadapter und den Sigma/Canonlinsen? Er soll ganz gut funktionieren. Ein 135 mm f 1.8 gibt es und das 70-200 f2.8 auch. Die Artserie soll hier ja ganz gute Linsen im Portfolie haben. Funktioniert  das?

Du schreibst das Du ein ganz langes Objektiv suchst, gleichzeitig erwähnst Du das 135 oder ein 70-200. Beide Objektive sind nicht wirklich lange Brennweiten. Ich habe das Sigma 1,8 / 135Art und das 2,8/70-200 II von Canon mittels TechArt Adapter an der 50r und an der GFX100 ausprobiert. Der Adapter funktioniert dabei problemlos. Das Zoom vignettiert bei den kurzen Brennweiten und ist im Randbereich so lala. Das 135Art taugt sehr gut, hat zeigt aber leichte Vignettierungen. Nach diesen Erfahrungen halte ich es für doof Objektive die für das normale Kleinbild 24x36 gerechnet wurden für das dann doch deutlich größere Fuji - Mittelformat zu benutzen. Abgesehen von speziellen Effekten die richtig olle Objektive für Modefotografen mit sich bringen. Was hingegen sehr gut geht ist der Einsatz von Canon TS Objektiven an der GFX. Deren Bildkreis reicht locker aus den GFX Sensor auch mit verstelltem Objektiv voll zu bespielen. Wobei ich nur das 17TS und das 90TS habe. Aus dem 17 wird an der GFX ein irres 13er. Das 90er zeigt eine gute Schärfe, will aber abgeblendet werden und ist auch dann nur in der Mitte frei von Farbsäumen. Wenn es eine lange Brennweite sein soll dann finde ich das 250 von Fuji auch zusammen mit dem Konverter sehr, sehr gut. Das Ding habe ich und bin damit auch völlig zufrieden und kann es auch zusammen mit dem Konverter nur empfehlen! Wenn es dann noch länger sein soll, dann würde ich mal ein 500er oder das 600er von Canon ausprobieren. Da ich zu wenige Anwendungen für solch lange Objektive habe, hab ich bislang noch keine Erfahrungen damit. 

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vor 19 Stunden schrieb Vofsa04:

Hallo

 

was ganzes Langes suche ich nicht. Was Langes halt bis 200 mm. Das 100-200 mm scheut mich wegen der Lichtstärke. F4 sollte es schon wenigstens sein. Aber danke für Deine Infos. Gruß 

Alle von mir probierten, adaptierten Linsen stinken beim Pixelpeep ein wenig gegen die Fujinone ab. Ein TS-E 24 II bildete sichtbar schwächer ab als ein 23/4.0, ein 50/1.4 ART kam mit dem 45/2.8 nicht mit uswusf. Fraglich ist doch aber, ob wirklich jedes Bild quadratmetergroß an der Wand landet und alle Motive durchgängige Schärfe bis in die letzten Ecken bedingen. Aus Gewichts- oder Budgetgründen mal mit einem Adaptat zu leben ist nicht wirklich und in jedem Fall verwerflich :)

 

Im Brennweitenbereich um 200 mm hab ich einiges an der GFX 100 ausprobiert:

  • Canon 200 2.8: durchaus zufrieden. Spätestens leicht abgeblendet über eigentlich das ganze Bildfeld ordentliche Abbildungsleistungen, Vignettierung ist sichtbar aber handelbar
  • Canon 70-200/4.0 IS: Mittig excellent, am Rand erkennbar schwächer. Für Landschaft also eher nix, für People und Reportage in den allermeisten Fällen sehr gut tauglich, ganz leichter Crop nötig
  • Canon 70-200/2.8 (non-IS): dem 4.0er sehr ähnlich, einen Hauch weicher, einen Hauch konsistenter
  • Mamiya 200/2.8: ich mag's, Abbildungsleistungen i.O., gefälliger Look, MF und das Gewicht sind die marginalen Einschränkungen

 

Edited by DoubleM
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Hallo Peter. 

Glückwunsch zum 110er. Ich hatte es in meiner „GFX-Phase“ ja auch und muß sagen, ich habe noch nie ein Objektiv mit einer solchen Abbildungsleistung erlebt, egal in welchem System:

Edited by Mattes
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für mich kam ganz klar nur das 120er in Frage.......sehr flexibel, OIS, und an der GFX50S ziemlich ausgewogen (nicht zu kopflastig). 

Anbei nochmal eine Aufnahme mit dem 120er. 

Zur Info......leicht gebraucht gibt zur Zeit das 100-200/5,6 für 1.440,00 Euro, das 250/4 für 2440,00 Euro und das 110/2 für 2.260,00 Euro. 

Gruss Dayno 

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  • 4 weeks later...

Ich schwanke auch zwischen den oben genannten Linsen für meine GFX50R. Da ich meistens Hochzeiten oder Portraits mache ist die Sache eigentlich klar (110 f2), aber irgendwie reizt mich das GF 250 auch sehr. Habe zurzeit ein 105 Sigma Art 1.4 an einer Sony das theoretisch ersetzt werden soll.

An GF Linsen habe ich noch das 45 und 63 daheim.

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Ich bekomme die nächsten Tage mein 120er zur 50r.

Ausschlaggebend war der OIS, da ich meinen Tatterich kenne und das für mich passende Gewicht und der Preis.

Einen Zwischenring habe ich auch noch bestellt, damit auch 1:1 Fotos möglich sind.

 

 

 

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vor 4 Stunden schrieb Lichtbube:

Ich schwanke auch zwischen den oben genannten Linsen für meine GFX50R. Da ich meistens Hochzeiten oder Portraits mache ist die Sache eigentlich klar (110 f2), aber irgendwie reizt mich das GF 250 auch sehr. Habe zurzeit ein 105 Sigma Art 1.4 an einer Sony das theoretisch ersetzt werden soll.

An GF Linsen habe ich noch das 45 und 63 daheim.

Ach weisst Du, ich habe das 110 und das 120. Beide sind prima für Portraits. Der Offenblendlook mit den 110 nutzt sich schnell ab, und es ist hochgefährlich mehr als eine Person , z.B. ein Hochzeitspaar damit bei offener Blende zu fotografieren. Die Schärfenebene ist superdünn und die Chance das einer von denen nicht in der Schärfe ist, ist sehr groß und das gibt dann richtig Ärger! Das 250 ist eine großartig scharfe Linse mit einem sehr brauchbaren Bildstabilisator. Die Lichtstärke von 4,0 ist manchmal eine Herausforderung. Angehängt habe ich aktuelle Bilder die mit dem 110 und mit dem 250 aufgenommen wurden. Alles mit der GFX100 und ziemlich in Bewegung. 

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Und weils so schön ist und ich meine das hier viel über Objektive geschwafelt wird, aber kaum Bilder gezeigt werden die damit entstehen und wenn, dann nur Blümchen und Langweiliges, hier noch mal ein Bild aus dem Leben. GFX100 mit Godox V1, kleines Zoom bei 32.

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vor 7 Stunden schrieb starend:

Und weils so schön ist und ich meine das hier viel über Objektive geschwafelt wird, aber kaum Bilder gezeigt werden die damit entstehen und wenn, dann nur Blümchen und Langweiliges, hier noch mal ein Bild aus dem Leben. GFX100 mit Godox V1, kleines Zoom bei 32.

Die Fotos sind auf alle Fälle ansprechender als der Begleittext.

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  • 1 month later...

Ich möchte das Thema noch einmal hervorholen. Gibt es weitere Erfahrungen mit dem 110er und dem 120er ?

Wie unterscheidet sich der Bildlook der beiden?

Wie ist der AF und das Handling auf längere Sicht? .........

Ich stehe kurz vor dem Kauf einer der beiden und bin noch nicht entschlossen.

Edited by Lanthanide
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Vielleicht hilft dir das weiter. Ich habe  das 110er. Bei Closeup Portraits muss man abblenden um nicht nur die Wimpern oder die Iris scharf zu bekommen. Insofern kann man für solche Portraits auch das 120er einsetzen. Für etwas größere Distanzen Halb- oder Ganzkörper Portrait stellt f2 natürlich deutlich besser frei als die f4 des 120er. 

Forent Roswitz  hat beide Objektive, der kann bestimmt was zum unterschiedlichen Bildlook sagen.

Peter

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Schwanke immer noch zwischen GF250 und GF110. Für Freistellung habe ich eigentlich das Mitakon 65 1.4, was hervorragend ist, wenn man Zeit zum manuellen fokussieren hat (bei Portraits eigentlich immer, siehe Foto anbei.

Dass sich der Offenblend-Look abnutzt ist mir auch schon öfter aufgefallen. Man wird schlampig und achtet nicht mehr auf einen schönen Hintergrund. Das GF250 fände ich deswegen auch von der Kompression interessant. Ein 110 ist vielleicht von der Brennweite auch zu nahe an dem 63 dran.

 

 

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  • 2 weeks later...

Habe mir jetzt das GF 110 bei MBP in England gekauft. Es wackeln innen ein paar Elemente, aber das scheint normal zu sein. Was mich auch überrascht hat war das geringe Gewicht selbst an der 50R. Da sind die Sigma Art Linsen an meiner Sony um einiges schwerer.

Bilder stelle ich noch rein. Bin auf jedenfalls sehr angetan und der Fokus ist auch recht schnell.

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Glückwunsch, das 110er ist ein tolles Objektiv. Ich finde den Abstand zum 63 mm groß genug, und vor allem bei offen(erer) Blende ist es einzigartig.

Es steht auch (wieder) auf meiner Liste, auch wenn wohl das 45-100 mm meine nächste Anschaffung wird, weil vielseitiger und stabilisiert.

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  • 2 years later...

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