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Rico Pfirstinger

X-Trans vs. Bayer vs. Lightroom vs. Capture One

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vor 1 Minute schrieb Tommy43:

Im Gegensatz zu Mr. Heaton benutze ich die LR-Regler 😂.... und greife nicht gleich zur DNG-Keule. 

Damit liegst du goldrichtig – das macht eigentlich jeder, der ein wenig Sachverstand besitzt. Dafür sind sie schließlich da. 

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Gerade eben schrieb DD2CV6:

Da hast du Recht, ich war dennoch beeindruckt dass man die Unterschiede im Ausdruck nicht sieht. Muss mehr ausdrucken 😅

Ab 3- bis 4-fachem Oversampling dürfte man da bei den meisten Motiven keinen Unterschied zwischen den beiden Demosaicingmethoden mehr sehen. Siemenssterne und ähnliche Aliasing-Fallen ausgenommen. 

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Ich hab mir jetzt auf mein Notebook auch nochmal das RAW von Alba runtergeladen und einmal LR Classic pur und einmal mit enhanced details entwickelt. Es gibt einzelne Bereiche, wo enhanced details bei 200% geringfügig beim sehr genauen Hinschauen besser aussieht. Aber auch viele Bereiche im Bild, wo es selbst beim Pixelpeepen keinen Unterschied macht. Auf die Normalansicht hat das Ganze dann wiederum Nullkommanull Einfluss.

Hatte ich alles schonmal getestet und verworfen bei Einführung von enhanced details. Nun die gleiche Erfahrung: Ich bleibe bei LR pur, der zusätzliche Mausklick lohnt sich für mich nicht, zumal ein zweiter hinzukommt, um das Riesenbaby (DNG) zu löschen.

Und das Gleiche gilt für C1, auch wieder gelöscht, der ganze Hype um das Programm ist für mich bildlich nicht nachzuvollziehen. Nicht mehr Details, Halos statt Würmer beim Überschärfen, auf die Normalansicht ebenfalls Null Einfluss.

Insofern schön, dass meine laienhaften Tests durch Rico innerhalb eines aufwändigen aber absolut nachvollziehbaren Verfahrens bestätigt wurden. Bei all den Schreihälsen im blauen Forum glaubt man sonst irgendwann tatsächlich, man hätte einen Knick in der Optik 🥴.

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Für mich sind die Unterschiede nicht praxisrelevant. Habe eben extra nochmal LR aktualisiert und rumgespielt. 
 

Ich nutze C1 vor allem wegen der besseren Performance (LR ist auf meinem 2013er MBP elend langsam, auf dem 2017er IMac läuft es „ok“) und mittlerweile mag ich die Bedienung ganz gerne. Auch die Nutzung von Ebenen ist praktisch. Einzig Dateiverwaltung, Import/Export und Farbverwaltung (ich mag das Farbmodul von C1 einfach nicht) finde ich bei LR besser gelöst. 
 

Letztendlich komme ich aber mit beiden Programmen auf gleichwertige Ergebnisse. Zumindest abseits der 200% Ansicht. 😊

 

Trotzdem ein sehr interessanter Tread. 👍

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Am 27.1.2020 um 18:53 schrieb DrMatchbox:

Ich nutze C1 vor allem wegen der besseren Performance (LR ist auf meinem 2013er MBP elend langsam, auf dem 2017er IMac läuft es „ok“) und mittlerweile mag ich die Bedienung ganz gerne. Auch die Nutzung von Ebenen ist praktisch. Einzig Dateiverwaltung, Import/Export und Farbverwaltung (ich mag das Farbmodul von C1 einfach nicht) finde ich bei LR besser gelöst. 

vielleicht arbeite ich einfach schon zu lange mit c1 und bin daher sicherlich polarisiert. lr nutze ich nur weil ich photoshop eh schon habe und weil ich für die initiale analogverarbeitung das negativlap pro plugin nutze. sehr auffällig ist, das die performance von c1 auf meinen rechnern signifikant besser ist. das fehlen der ebenen in lr ist für mich der horror. die dateiverwaltung in c1 für mich mehr als ausreichend und das ui ist für mich in c1 einfach genial gelöst, da ich es für mich individuell anpassen kann.

...so hat halt jeder seine vorlieben.

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Entschuldigt bitte meine laienhafte Frage:

Wie sieht es denn mit der Ausnutzung des Dynamikumfangs einer Fuji GFX (Habe die 50s) aus? Ich nutze beide Programme und in LR kann ich die Tiefen wesentlich weniger weit aufhellen als in C1 ... Ich mache das mit den normalen Tiefen-Reglern, ist womöglich in LR nicht ausreichend ...

Michael

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mmmh ... also ich kann für mich auch keine relevanten Unterschiede bei meinen Dateien feststellen.

Glücklicherweise bin ich kein Softwarefreak oder brauche Qualität in extremis, so können beide Programme  nebeneinander auf meinem Rechner ihren Dienst tun.

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Am 18.2.2020 um 16:28 schrieb Bressi:

Wie sieht es denn mit der Ausnutzung des Dynamikumfangs einer Fuji GFX (Habe die 50s) aus? Ich nutze beide Programme und in LR kann ich die Tiefen wesentlich weniger weit aufhellen als in C1 ... Ich mache das mit den normalen Tiefen-Reglern, ist womöglich in LR nicht ausreichend ..

Ich sehe bei einem Push von 6 EV und mehr eines RAW (Exposure Latitude Test von DPR) aus der GFX 50R bei C1 den Vorteil, dass es weniger Farbstichneigung gibt. Außerdem hat C1 einen Regler für Single Pixel NR, was LR nach wie vor fehlt.

In punkto Auflösung und Störungen sind die Ergebnisse ziemlich ähnlich. Alles in allem tut man sich bei diesem Beispiel mit C1 aber leichter.

Problematischer wird es mit C1 bei realen ETTR-Aufnahmen, bei denen man nicht nur pushen, sondern dann gleichzeitig die Lichter zurückholen muss (etwa ein Sonnenuntergang mit viel Kontrast). Das geht mit LR einfacher, zumal C1 bei den Reglern oft gar nicht genug Spielraum lässt. Die sind dann schnell am Limit, sodass man mit Ebenen-Addition weitermachen muss. Auf der anderen Seite neigt LR mehr zur Halo-Bildung, da ist C1 freundlicher.

Am Ende kommt es halt aufs konkrete Motiv an und auf die verwendete Kamera. Was für die eine Kamera gilt, muss für die andere schon wieder nicht mehr gelten, wenn man dermaßen an die Limits geht. 

Edited by Rico Pfirstinger

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Ich habe durch einen Rechnerneustart (mache ich nur alle Monate mal:lol:), die neue LR Version (9.2) installiert bekommen. Dort gibt es u.a. als Neuerung das die Funktion "Detail Verbessern" beschleunigt wurde, weil Sie nun die Grafikkarte nutzt. Das ist tatsächlich deutlich schneller geworden. :)

Peter

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vor 1 Stunde schrieb Sargecke:

https://www.pugetsystems.com/labs/articles/Lightroom-Classic-CC-2019-Enhanced-Details-GPU-Performance-1366/

Vielleicht besser unterstützt? Bei meiner alten AMD dauert es ewig.....>20sek.

Danke für den Link! Das ist ja eine interessante Seite. Nur schade das Sie keine Macs untersuchen.

Peter

Edited by MightyBo

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Die Standardeinstellung aus meinen Büchern und Fujilove-Artikeln, also das weiche Demosaicing (Smooth) und keine eigene Schärfung/Rauschunterdrückung im Transformer. Das bleibt alles bei Lightroom.

Man kann mit der eingebauten Schärfung im X-Transformer natürlich prinzipiell noch mehr Details bekommen bzw. einen anderen Look der Details, der dem einen der anderen vielleicht noch besser gefällt. In der Praxis halte ich das aber für nicht sinnvoll, denn im Transformer kann man die Schärfung nicht maskieren, sie wird also auf alle Bildbereiche gleichermaßen angewendet. Das mag bei einigen wenigen Motiven passen, bei denen wirklich alles im Bild maximal scharf sein soll, aber in der Regel hat man in Aufnahmen auch Bereiche wie Himmel, glatte Flächen oder einfach Unschärfe (Bokeh), die man von der Schärfung ausnehmen möchte.

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Ich muss sagen, ich bin über die C1 Ergebnisse etwas schockiert. 
Ich bin davon ausgegangen, dass C1 von Fujifilm völlige Unterstützung genießt.

Vor allem, weil man für Fujifilm ja die kleine C1 Version für umsonst bekommt :-(.

 

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Ich habe endlich C1 installiert. Ist zwar für langjähriger Adobe Nutzer etwas gewöhnungsbedürftig, aber ganz ehrlich ich habe die Beiden meine Kameras (T100 & E3) neu entdeckt. T100 habe ich extra dafür gekauft, weil ich der Meinung war, dass Adobe wenigstens mit dem Bayer klar kommt und habe ausschließlich Landschaft und Makros damit gemacht. Jetzt sehe ich dass selbst bei Bayer (X-Trans sowieso) der Unterschied nicht zu übersehen ist. Ich werde vielleicht für die Aussage von den einigen LR Nutzern zertrampelt 😁. Für mich ist es besonders umständlich auf C1 umzusteigen weil ich bei Adobe mich ganz wohl fühle, aber langsam muss ich sehe ich.

Hier ein Beispiel (unbearbeitet) von X-T100 mit ROKINON 12mm.

Oben volles Bild und unten der Ausschnitt in 100%, 600X600px:

 

Edited by zoom

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vor 5 Stunden schrieb zoom:

Hier ein Beispiel (unbearbeitet) von X-T100 mit ROKINON 12mm

Ist das nun ein Beispiel von LR oder C1? Stell doch mal beide gegenüber? 

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vor 6 Stunden schrieb zoom:

Hier ein Beispiel (unbearbeitet) von X-T100 mit ROKINON 12mm.

Oben volles Bild und unten der Ausschnitt in 100%, 600X600px:

Dass Capture One fein aufgelöste Bilder abliefern kann, ist ja keine Neuigkeit. Relevant wäre allein ein Vergleich gewesen, und den hat ja Rico schon in aller nötigen Ausführlichkeit präsentiert. Was kannst Du dazu beitragen?

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Mir persönlich ist das alles irgendwie zu viel Theorie. Beide Programme können Sachen, welche das andere nicht kann. Ich selbst nutze sowohl C1 wie auch LR (oder PS mit Camera RAW) und entscheide von Bild zu Bild.

Bei C1 schätze ich die Ebenen und die Farb-Regler sehr, bei LR die Schärfemaske. Wenn LR nur nicht so schnarch langsam wäre. Kaum ist das Ding an, hebt der PC ab. Inzwischen habe ich deshalb auf Daminion + PS umgesattelt, auch wenn ich mich noch nicht an das neue Design von ACR gewöhnt habe.

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vor 16 Stunden schrieb Tommy43:

Ist das nun ein Beispiel von LR oder C1? Stell doch mal beide gegenüber? 

X-T100 (Bayer Sensor) + ROKINON 12mm f/2

ACR

 

 

C1

Edited by zoom

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vor 15 Stunden schrieb mjh:

Dass Capture One fein aufgelöste Bilder abliefern kann, ist ja keine Neuigkeit. Relevant wäre allein ein Vergleich gewesen, und den hat ja Rico schon in aller nötigen Ausführlichkeit präsentiert. Was kannst Du dazu beitragen?

Im vergleich zu Ricos Beitrag und geleisteter Arbeit, war das von mir genau 1 Cent gewesen. In voller Respekt, schadet ja nichts wenn ich etwas für mich neu entdecke 🙂. Gäbe C1 nicht, so schlimm sind die Adobe Ergebnisse wiederum nicht, nur wenn man aus eigener Kamera das maximale von Qualität rausholen kann, warum nicht. Völlig mit Adobe aufgeben werde ich in gar keinen fall. Ich habe im ACR schon einiges erforscht, soweit dass ich das Programm fast gerne mit entwickeln würde 😁😉. Übrigens die Entwickler des Adobe-RAW Moduls sind ja ursprünglich keine Adobe Typen gewesen, das waren ganz anderen die so etwas geniales schafften. 

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Ich nutze jetzt Lightroom und den Irident X Transformer.

Auch wenn es etwas mehr Arbeit ist, und eine gewisse Zeit dauert viele RAW Daten zu konvertieren ist das für mich die beste Lösung. Ich habe mehrere Versuche gemacht, mit den normalen Fuji RAWs in Lightroom und mit den DNGs vom X Transformer und mir gefallen die Ergebnisse einfach besser.

Auch wenn ich mir recht sicher bin das man im späteren Druck nix davon sieht. Ich bin Perfektionist und hole halt gerne das Optimale raus wenn ich schon die Möglichkeit dazu habe.

 

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