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Das Forum in Zeiten von Corona

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Ich fasse mal kurz zusammen:

Eine Menge schlauer Köpfe haben irgendwie, irgendwann das Richtige gedacht und gesagt.

Die wahre Kunst ist es jedoch, aus diesen diversen und komplexen Zusammenhängen die richtigen Schlüsse zu ziehen und daraus durch Veränderung der eigenen Sichtweise sein eigenes Denken und Handeln so anzupassen, dass man mit unbekannten Situationen und Herausforderungen besser zurecht kommt als zuvor, ohne sich selbst und anderen dabei zu schaden.  

 

Schönen Abend. ;  )

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vor 1 Stunde schrieb MightyBo:

PS. Im übrigen ich sitze gerade wieder im Harz und genieße den Sonnenuntergang

Ja, der ist derzeit besonders schön, ob's am Lockdown oder an der Ostwindwetterlage liegt? 😎

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vor 2 Stunden schrieb Chris_MS:

Ja, der ist derzeit besonders schön, ob's am Lockdown oder an der Ostwindwetterlage liegt? 😎

Sicherlich beides.

Heute haben die Startrail und Zeitrafferaufnahmen ganz ok geklappt. Ein Fehler war wieder dabei.

 

Oderteichsperre im Harz Richtung Norden (Man sieht die Lichtverschmutzung):

GFX50R, GF23 f4, 50s. ISO250 und ca. 4 Bl push.

 

Peter

Edited by MightyBo
RS und Ergänzung

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Professionelle Beatmungsgeräte braucht man eigentlich nur am Höhepunkt der Krise. Beim Abklingen könnten einfachere reichen.

https://www.uni-marburg.de/de/fb13/halbleiterphotonik/the-breathing-project/the-breathing-project

Wir wollen unsere Lehrlinge mal darauf ansetzen. Es ist eigentlich alles da: In Pascal programmierbare Mikrocontroller, 3D Drucker, Beatmungsmasken (gebraucht von einem Lehrgang, reichen aber zum Test), CAD, ...

 

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Don’t worry, be happy! 

Uns ist es bisher noch nicht langweilig, ganz im Gegenteil. Genießen die Zeit in vollen Zügen und haben jede Menge Spaß. 

Bleibt gesund und was morgen ist schauen wir, wenn dieser da ist. 
 

X100V 

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Am 26.3.2020 um 15:25 schrieb LarsH:

Dann ist der obige Satz: Es gibt keine von unserer Wahrnehmung unabhängige Welt auf die Klugheit von Grundschüler¡nnen zu reduzieren: zu Denken ist nur Bekanntes.

Jetzt weiß ich endlich, warum ich immer nach zwei Sätzen aussteige, wenn's philosophisch wird. Grundschülerinnenniveau verstehe ich. Glaube ich jedenfalls.

Edited by Tricia
Rechtschreibkorrektur

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vor 2 Stunden schrieb Chris_MS:

Lese mal diesen Kommentar dazu um zu verstehen, dass die Idee nur „gut gemeint“ ist:

auch @Hessebubb

https://www.heise.de/forum/heise-online/Kommentare/WirVsVirus-Beatmungsgeraet-im-Eigenbau/Grundlegendes-Problem-wird-ignoriert/posting-36377445/show/

 

Es geht wie im Kommentar darum dass solche einfachen Beatmungsgeräte nur  Luft rein/rauspumpen. Das ist nur sinnvoll bei einer intakten Lunge wenn durch Lähmung der Muskulatur die „mechanische Arbeit“ nicht selbst erbracht werden kann.  Bei Covid 19 ist das erste Problem dass der Gasaustausch in der Lunge nicht mehr richtig funktioniert.  Die muskulären Probleme sind erst eine Folge durch Erschöpfung nach Kurzatmigkeit. Bei bei schweren Fällen reicht nicht mal mehr 100% Sauerstoff bei der Beatmung um eine ausreichende Sauerstoffsättigung im Blut zu erreichen. 
 

Desweiteren funktioniert eine Beatmung mit festem Rhythmus nur bei Bewusstlosigkeit.  
Wenn der Patient bei Bewusstsein ist, muß die Beatmung unterstützend wirken und nach dem natürlichen Atemrhythmus des Patienten synchronisiert werden.  Dazu müssen neben der Luftmenge auch die Drücke sehr fein angepasst werden bei jedem Atemzug.

Alles andere hätte schwere Lungenschäden zur Folge.

Man darf das hier nicht mit einer Beatmung zur Wiederbelebung gleichstellen, bzw. realisieren dass die Methode nur solange  angewendet werden darf bis der Patient wieder selbst atmet.

Die „Maker“ sollten lieber an anderweitigen nötigen Produkten arbeiten, Schutzausrüstung, Desinfektionsgerätschaften usw. und hier einfach mal bei den Kliniken nachfragen, wo ein Mangel an eigentlich einfachen Produkten besteht. Vielleicht gibts hier Prozesse, welche nur an einem einfachen Schlauchadapter oder Halter oder sonst etwas ins Stocken geraten.

Edited by Crischi74

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vor 10 Minuten schrieb Crischi74:

Das Projekt das unsere Lehrlinge angehen ist vom Uni-Klinikum Giessen/Marburg. Ich gehe davon aus dass die wissen was sie brauchen. Dein Artikel geht im Wesentlichen nur auf Beatmung für Covid19 Fälle ein. Es gibt aber auch noch die 'normalen' Fälle ohne Covid19 mit dadurch entzündetem Lungengewebe.

Auch schreibt das UKGM, dass sie es bei Covid19 meist bei schon abklingender Infektion die aber noch Beatmung benötigt verwenden wollen.

Ich bin der Meinung dass die Lehrlinge ruhig ihre Maschine bauen sollen. Entweder sie ist brauchbar, oder sie dient als Training für das nächste bessere Modell mit Luftmengensensor, ausgeklügeltem Ventilsystem,... Es ist immer besser wenn man wenigstens in etwa weis was man baut. Der Prototyp bleibt sowieso im Werk, damit man mögliche Modifikationen testen kann,

P.s.: Ich hatte vor Jahren einen Fastbruch meiner Schulter mit Absplitterungen, 10 Ärzte, 10 Meinungen: Schulter öffnen. nur störende Splitter entfernen, Splitter die nicht stören verkapseln lassen, ...

 

 

 

 

 

 

 

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Posted (edited)
vor 38 Minuten schrieb ing:

Hauptsache es gibt noch genug Stahl für Klopapierwickelmaschinen

 

 

@ingDie gehen jetzt in Kurzarbeit....

Aber die 4 Hochöfen in Duisburg mit einer mittleren Kapazität von 30.000 Tonnen/Tag!!!! können auf ca 17.000 t/tag abgesenkt werden,

Ganz ausmachen geht nicht, dann  sind sie  kaputt.....

Edited by axel g

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vor einer Stunde schrieb Hessebubb:

Das Projekt das unsere Lehrlinge angehen ist vom Uni-Klinikum Giessen/Marburg. Ich gehe davon aus dass die wissen was sie brauchen. Dein Artikel geht im Wesentlichen nur auf Beatmung für Covid19 Fälle ein. Es gibt aber auch noch die 'normalen' Fälle ohne Covid19 mit dadurch entzündetem Lungengewebe.

Auch schreibt das UKGM, dass sie es bei Covid19 meist bei schon abklingender Infektion die aber noch Beatmung benötigt verwenden wollen.

Ich bin der Meinung dass die Lehrlinge ruhig ihre Maschine bauen sollen. Entweder sie ist brauchbar, oder sie dient als Training für das nächste bessere Modell mit Luftmengensensor, ausgeklügeltem Ventilsystem,... Es ist immer besser wenn man wenigstens in etwa weis was man baut. Der Prototyp bleibt sowieso im Werk, damit man mögliche Modifikationen testen kann,

P.s.: Ich hatte vor Jahren einen Fastbruch meiner Schulter mit Absplitterungen, 10 Ärzte, 10 Meinungen: Schulter öffnen. nur störende Splitter entfernen, Splitter die nicht stören verkapseln lassen, ...

 

Edit: Du hast deinen Artikel nach meinem Post verändert.

Aber auch dir sollte klar sein, dass so ein Projekt erst einmal klein anfängt. Zuerst eine steuerbare brauchbare Pumpe. Das können die Lehrline  bauen und nichts anderes machen sie gerade. Die Ansteuerung der Pumpe ist Sache der Ärzte. Wenn sie uns sagen was sie an Sensoroutput durch ihre Geräte haben und wie die Pumpe darauf reagieren soll, dann könnte man das Interface und den Mikrokontroller konfigurieren.

Wenn ich das UKGM richtig verstehe, dann haben sie mehr Instrumente um den Atemrythmus, Blutsauerstoff usw zu messen wie Beatmungsgeräte. Beatmungsgerät jetzt als reiner Apparat ohne Mensch/Machine Schnittstelle begriffen.

 

 

 

 

 

 

 

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Wenn ich es richtig verstanden habe, liegt das Problem wohl nicht so sehr in fehlenden Beatmungsgeräten, sondern im fehlenden Personal, das damit umgehen kann. Beatmungsgeräte lassen sich relativ schnell herstellen; qualifizierte Ärzte und Pfleger wachsen dagegen nicht auf Bäumen und sind auch nicht zu kaufen.

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Am 26.3.2020 um 14:45 schrieb DeLuX:

Das muss man ganz sicher, ein Lebewesen ist es nicht.
Und doch ist es in der Lage, ganze Populationen von echten Lebewesen dahin zu raffen.
Auch unklug, weil es dann irgendwann, ohne Wirt, eben auch ausstirbt.

Was die Menschheit mit ihrem Drang sich die Welt Untertan zu machen ebenso tut.

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vor 2 Stunden schrieb mjh:

Wenn ich es richtig verstanden habe, liegt das Problem wohl nicht so sehr in fehlenden Beatmungsgeräten, sondern im fehlenden Personal, das damit umgehen kann. Beatmungsgeräte lassen sich relativ schnell herstellen; qualifizierte Ärzte und Pfleger wachsen dagegen nicht auf Bäumen und sind auch nicht zu kaufen.

Covid19 zwingt zum Umdenken. Qualifiziert sollte durch ausreichend qualifiziert ersetzt werden.

Jeder Chemiestudent sollte nach kurzer Anleitung desinfizieren können, jeder Informatikstudent Beatmer verkabeln, ...

Und wenn man das Rechtliche nicht schnell genug regeln kann - wie sagte schon Arnie in Red Heat: Erschiesst die Anwälte zuerst ...

Edited by Hessebubb

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Posted (edited)

Die Flexibilität im Denken ist jetzt gefragt. Eine Stärke der Menschen, sofern sie sich von dem Gedanken "Allesimmerverfügbarsonstweg" lösen können. Es müssen keine MacGuyvers sein, es genügen Menschen, die in der Lage sind , mit gesundem Menschenverstand an die Themen heran zu gehen.

Auch ist es erforderlich, dass man den Menschen vermittelt, dass man in sie Vertrauen setzt und ggf bei Fragen unterstützt - dann klappt das auch!

Heute früh galt ja für kurze Zeit schon "America first", als die Infiziertenzahlen in den USA am höchsten waren. Als ich das gelesen habe und welche Billionenaussage dazu gemacht wurde von dem jetzigen Präsidenten, da kam mir der Gedanke:

Ich bin gespannt, ob Mr. Trump oder die sonstigen Populisten dieser Welt noch verstehen werden, dass sich so ein kleiner Virus nicht von Geld beeindrucken lässt.

Edited by forensurfer

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vor 3 Stunden schrieb mjh:

Wenn ich es richtig verstanden habe, liegt das Problem wohl nicht so sehr in fehlenden Beatmungsgeräten, sondern im fehlenden Personal, das damit umgehen kann.

Das Problem potenziert sich genau deswegen, es gibt in DE seit Jahren zu wenig Personal in den Krankenhäusern für die Anzahl der Patienten und nun steigen die Patientenzahlen bei gleichbleibender Personalstärke. Wenn diese Situation sich in DE zuspitzen sollte wird die einzige Lösung bei solchen Problemen (wie immer) der K-Schutz sein, also THW, DRK, ASB etc... War ja selber 15 Jahre beim K-Schutz, für solche schwierigen Lagen gibt es ja durchaus Pläne.

 

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vor 31 Minuten schrieb Hessebubb:

Covid19 zwingt zum Umdenken. Qualifiziert sollte durch ausreichend qualifiziert ersetzt werden.

Jeder Chemiestudent sollte nach kurzer Anleitung desinfizieren können, jeder Informatikstudent Beatmer verkabeln, ...

Und wenn man das Rechtliche nicht schnell genug regeln kann - wie sagte schon Arnie in Red Heat: Erschiesst die Anwälte zuerst ...

Streng genommen jeder ausgebildete Ersthelfer, die können auch einen Defibrillator usw... bedienen. In Italien wird Zubehör für Beatmungsgeräte mit 3D-Druckern gedruckt und die Sachen funktionieren... da ist die Zulassung nicht wichtig, da reicht gesunder Menschenverstand und man kann schon leben retten. Wir sollten auch daraus für die Zukunft lernen, manchmal ist die Idee und praktische Umsetzung wichtiger als ein nutzloser Zettel, der jemanden verdienen lässt... Wie viele excellente Ideen an solchen Zulassungen scheitern, weil einfach die Gründer kein Geld für diese Bürokratie haben... 

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