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mike7

Neuaufstellung Objektive: 10-24 oder FBW

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Hallo,

 

ich hoffe, dass ich im richtigen Unterforum bin. Sollte das Thema an anderer Stelle besser aufgehoben sein, dann bitte ich um Verschiebung.

 

Vor einigen Tagen kam meine neue X-T3 an. Wenn man von der E2 kommt ein "gewichtiger" Unterschied. Schon an der bisherigen Kamera hatte ich immer die Überlegung, das bisher genutzte 27er gegen ein 35/1.4 oder das 23/1.4 einzutauschen. Den WW-Bereich habe ich bisher mit einem Voigtländer 15mm abgedeckt.

 

Ich könnte mir vorstellen, mich hier neu zu orientieren. Ein Bekannter nutzt das 10-24 und ist hier sehr zufrieden. Nach bisheriger Recherche soll das Objektiv aber von einer gewissen Serienstreuung betroffen sein. Das und die Frage, was ich mit der anderen (unteren) Hälfte des Zoombereichs anfangen soll (mir würde ein 15-30 Zoom genügen) lassen mich zögern. Große Winkel in der Landschaftsfotografie waren bei mir meist Ausschussbilder. Scheint nicht meine Stärke zu sein.

 

Wie ist Eure Erfahrung zum 10-24? Ist das ein must have oder sollte ich meinen Weg von FBW weiter verfolgen? Natürlich kenne ich die Berichte zum 14/2.8 und insbesondere zum 16/1.4. Aber die alle zu nehmen, sprengt mein Budget ;)

 

Im Telebereich ist das fantastische 90er für mich gesetzt. In der Normalbrennweite schwanke ich zwischen zwischen dem 35/1.4 und dem 23/1.4. Beide zusammen schließe ich aus ... die liegen mir zu nahe beieinander. Sollte das 10-24 qualitativ an das 23er heranreichen, könnte ich mir auch das allein mit dem 90er vorstellen.

 

Schwierige Kiste.

 

Ich würde mich über Eure Anregungen und Erfahrungen sehr freuen.

 

Mike

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Es gibt da (von mir) keine klare Empfehlung. Ich habe das 10–24 aber zB auch das 1.4/23. Wenn du ein sehr schön zeichnendes 23er mit Freistellngspotenzial suchst, führt kein Weg an der FB vorbei. Ein klassisches Reportageobjektiv. 

Andersherum gibt es gerade in der Landschaftfotografie mit WW häufig die Situation, das man nicht immer ein paar Schritte vor oder zurückgehen kann, um das optimale Bild zu machen. Da ist das Zoom klar im Vorteil. 

Mit der Abbildungsqualität meines im Forum gebraucht erworbenen Zooms ist übrigens sehr gut. 1:1 Vergleiche habe ich aber nicht gemacht. 
 

Vielleicht hilft dir das. 

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Hi Mike ...

vor 34 Minuten schrieb mike7:

Ein Bekannter nutzt das 10-24 und ist hier sehr zufrieden. Nach bisheriger Recherche soll das Objektiv aber von einer gewissen Serienstreuung betroffen sein.

kaufst du gebraucht, probier es aus. Kaufst du neu, gebe es ggf. zurück. Aber warum ziehst du etwas in Betracht, dessen Umfang du nicht beabsichtigst zu nutzen?

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vor 1 Stunde schrieb mike7:

Große Winkel in der Landschaftsfotografie waren bei mir meist Ausschussbilder. Scheint nicht meine Stärke zu sein.

Weitwinkel ist ja nicht nur für Landschaft gut. Wenn Du die extremen Winkel nicht so magst, dann würde sich doch das 16 1.4 anbieten. Optisch klasse bietet es zudem die Möglichkeit extrem nah an ein Objekt zu gehen und gute Nahaufnahmen zu machen. Ist aber auch ein großes Objektiv, aber nicht so ein Brummer wie das Zoom. Ich habe es sogar gerne an meiner E2. 

Mein wieder dazugekauftes 14er ist optisch auch prima, deutlich kleiner und leichter, hat aber nicht die Vielfalt des 16er.

Meine klare Empfehlung: 16 1.4 - passt qualitativ super zum 90er.

Edited by X-dreamer

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vor 28 Minuten schrieb snow:

Hi Mike ...

kaufst du gebraucht, probier es aus. Kaufst du neu, gebe es ggf. zurück. Aber warum ziehst du etwas in Betracht, dessen Umfang du nicht beabsichtigst zu nutzen?

Hallo,

 

das ist ja das Dilemma. Mir würde sicher ein 20mmFF (bzw. 14mm bei Fuji) genügen. Den weiten Winkel muss man beherrschen. Nur viel aufs Foto bekommen, ging bei mir meist schief 😎 In Städten allerdings dürfte das Zoom ein Segen sein. Da geht es wirklich um ein paar Millimeter Brennweite. 

 

Was mich dann wirklich fuchst: Ich habe Gefallen an den leichten FBW und der anderen Art zu Fotografieren gefunden. Aber zum dem nicht ganz günstigen Zoom noch ein 23/1.4 könnte bei der Regierung schwierig zu argumentieren sein. 

 

Gibt es ggf. einen Brennweiten bzw. Blendenbereich der bei diesem Objektiv als kritisch gilt? 

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vor 11 Minuten schrieb mike7:

Ich habe Gefallen an den leichten FBW

Dann käme doch auch das 16 2.8 in Frage. Deutlich günstiger, aber nicht so vielseitig wie das 1.4.

Edit: In Städten reicht mir meistens das 14er völlig. 

Edited by X-dreamer

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Hallo Mike,

die Entscheidung kann dir niemand abnehmen.
Das 10-24 ist ein prima Zoom für den Weitwinkelbereich, aber man muss mit seinen Eigenarten klar kommen.
Zumal die Verzeichnung im Randbereich bei den kurzen Brennweiten mich auch manchmal stört.
Aber auf Reisen (z.B. in engen Gassen) spielt es seine Stärken sehr gut aus.
Bei Landschaften ist meist zu viel (langweiliger) Vordergrung mit auf dem Bild - da hält es mit der Bildkomposition schon sehr genau ;) ...
Das 14/2,8 ist ebenfalls eine sehr gute und kompakte Linse mit auch einer recht kurzen Nahgrenze.
Das 16/1,4 habe ich bisher noch nicht ausprobiert, habe aber diese Brennweite im 16-55 drin.
An der H1 macht das sehr viel Spass und ist dort als Dauergast fast immer drauf.
Wenn es aber nur Festbrennweiten sein sollen, dann bist du mit dem 14/2,8, und den anderen Fujicrons mit F2,0 am kompaktesten unterwegs.
Die Tasche für meine Pro2 hat jedenfalls das 14er, das 35/1,4, 50/2,0 und das Viltrox 85/1,8 intus.
Letzteres ist ja nicht wirklich kompakt, aber für mich eine durchaus preiswerte Alternative zum 90/2,0.

Gruß

Christian

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Ach, auf Euch hatte ich gezählt. "Kauf unbedingt diese Linse ..." DAS hätte ich ausdrucken und meiner Süßen zeigen können. Und auch fürs eigne Gewissen ist es so wohltuend, dass man die richtige Entscheidung getroffen hat. Nee, Ihr delegiert das wieder auf meinen Tisch.

 

So, ich werde mir ein 10-24 und das 35er leihen. Dann schaue ich, wie ich damit umgehen kann. Sollte ich wirklich die Hälfte des Brennweitenbereichs nicht nutzen können/wollen, macht der Kauf des 10-24 wohl keinen Sinn. Dann bleibt alternativ nur die Lösung, ein 14er/16er sowie das 23/1.4 zu kaufen. Das ist ein ordentlicher Sprung von 23mm zu 90mm ... aber mehr als 3 Objektive werde ich nicht kaufen. Sonst schraube ich mehr, als das ich sie nutze.

 

Ein kleines WW-Zoom wie das gute Olympus 9-18 (FF 18-36) für Fuji fänd ich schick. Das habe ich recht gern genutzt. 

Ganz im Ernst: Vielen Dank für Eure Anregungen! Ich berichte von Zwischenständen und finalem Ergebnis

 

Mike

 

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Ja, Jeder hat andere Vorstellungen, für mich ist das XF18 ein Normalobjektiv. Ich denke, das XF 1.4/23 würde als kurzes Standard passen. Der Sprung zum 90er ist dann ein bisschen groß, liegt aber immer noch im Bereich des Sinnvollen. Dazwischen kannst du ja noch ein XC 15-45 packen, das ist preiswert zu haben. Ich würde erst weitwinkliger gehen, wenn du das 23mm über hast. 35mm und 90mm ist der 70er-Jahre Standard, finde ich nicht so effektiv, außer rein für die Street-Photographie.

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Wenn das 90er gesetzt ist, würde ich an der T3 dazu das 35 1.4 und das 14 2.8 nehmen. Und irgendwann dann eine gebrauchte X100x als Immerdabei 23er.

Alternative: 90 2.0 - 35 1.4 - 16 1.4 dann ohne X100x. 

Ohne das 90er - falls das doch mal zur Disposition steht - eher 14 2.8 - 23 1.4 - 56 1.2.

 

 

 

Edited by Tommy43

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Sehe gerade, dass du dich ja schon entschieden hast. Ich war mit dem 16mm f1.4 und dem 90mm f2 sehr zufrieden. Allerdings hatte ich auch das Kit-Zoom, was ich allerdings selten genutzt habe.😉

 

Edited by Trulla

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Das Problem Fuji 10-24 Kopien nicht alle gleich Gut hatte es einige Jahre mit Problemen Randschärfe bei 10/12 mm leicht Dezentriertes Objektiv und Probleme beim Scharfstellen bei unendlich.

Habe vor kurzem wieder eine gebrauchte Kopie 10-24 gekauft war Überrast jetzt sehr Gut, habe auch das 16 1.4 schon eine Klasse für sich auch freistellen meine weiter Empfehlung wäre sicher das 23 1.4 oder 35 1.4 schon allein wegen der Lichtstärke und meiner Meinung nach auch etwas besser als die Objektive mit Lichtstärke f2.0.

 

Edited by Prantl Christian

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Ich stand vor der ähnlichen Wahl und habe mich dann schlussendlich für das XF16 aufgrund der höheren Vielseitigkeit (weniger bezüglich des Blickwinkels sondern eher bezüglich der Lichtstärke und Naheinstellgrenze, "Notmakro") und WR entschieden (ist mir für Landschaft einfach wichtig).
Beim XF14 hatte ich genau das Problem, das du beschrieben hast: Es war mir immer zu viel auf dem Bild drauf. Ich bin generell eher der Tele-Typ und mehr als 24mm KB brauch ist einfach nicht. Vom 10-24 habe ich insgesamt drei Versionen gehabt (zwei aus dem Freundeskreis und eine tatsächlich mal neu gekauft), alle gingen retour bzw. mehr als Testen war nicht drin. Die Bildschärfe war für mich nicht das, was ich mir erhofft hatte, und den OIS habe ich in dem niedrigen Brennweitenbereich auch nicht gebraucht.

Für leichtes Reisen kam dann das XF23f2 dazu (das 35 1.4 hatte ich schon seit der Pro1).

Das 23 f1.4 ist eine Wahnsinnslinse, die für mich aber nur dann eine Rechtfertigung hatte, wenn ich Hochzeiten fotografieren wollte (23 & 56). Für Reisen fand ich das Ding immer zu groß, da sind die Fujicrons einfach genial. 

BTT: Für deine Auswahl wäre mir die Lücke zwischen 23 und 16 zu klein und zwischen 23 und 90 zu groß. Also weg vom 23er hin zum 35er. Und da gibt es auch wieder die Qual der Wahl: 

DIE Linse, die in meinen Augen in jede Fototasche gehört, ist das 35 f1.4. Liebe ich einfach und kommt definitiv nie weg. Wenn du in dem Brennweitenbereich aber auch WR haben möchtest, kannst du natürlich auch das F2 ins Auge fassen: Klein, leicht, schnell, WR und für Reisen optimal.

Lange Rede, kurzer Sinn, für mich macht die Abstufung 16-35-90 am meisten Sinn. Vor allem, weil da langfristig noch das schnuckelige 56er reinpasst :) Auch wenn es kein WR hat...

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