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Neuer OVF Sucher der pro-3 wie kommt ihr damit klar?


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vor 8 Stunden schrieb klausentreiben:

3. Es wird andeutungsweise von den sonstigen Fähigkeiten der Pro 3 gesprochen. In welchen Punkten kann sie denn Ausstattungstechnisch etwas bieten was die X T3, die gerade mal 1 Jahr früher kam, noch nicht hat???

Es ist das Konzept was die Pro3 von der T3 unterscheidet nicht irgendwelche technischen Daten. 

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vor 9 Stunden schrieb klausentreiben:

Es wird andeutungsweise von den sonstigen Fähigkeiten der Pro 3 gesprochen. In welchen Punkten kann sie denn Ausstattungstechnisch etwas bieten was die X T3, die gerade mal 1 Jahr früher kam, noch nicht hat???

Ich finde AF besser als an der T3, vor allem bei wenig Licht. Das soll ja angeblich an der T3 nachgebessert worden sein, empfinde ich aber nicht so. Habe das letztens wieder bei einem Portrait Shooting mit entfesselten Blitzen gemerkt, wo auf dem Gesicht sehr wenig Licht war. Mit der T3 habe ich wieder zu meiner schwachen mobilen LED greifen müssen, die pro 3 kam ohne perfekt zurecht. Natürlich alles mit dem 56er oder dem 50-140, also den gleichen Objektiven. Das Konzept ist auch ein anderes als an der T3. Wenn man sich für die eine oder andere entscheidet, spielt wohl die Technik keine tragende Rolle, weil die sehr ähnlich ist. 

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vor 9 Stunden schrieb klausentreiben:


Zusammenfassend entnehme ich dass der OVF von 23mm bis 35mm, eben  die klassische Street Fotografie, nützlich sein kann.
...

Das würde ich auch so sagen, wobei ich den OVF bei der X-Pro 3 als einen Rückschritt gegenüber der X-Pro 2 sehe, da es eben nicht mehr die Möglichkeit gibt, zwischen 2 Vergrößerungen des Suchers zu wählen. Tatsächlich ist der OVF am besten mit dem kleinen 23er (und vielleicht dem 27er, das ich nicht habe). Mit dem 50er finde ich den Leuchtrahmen schon sehr klein - da ist die X-Pro 2 angenehmer.

Würde ich die X-Pro 3 nur mit OVF und 23er nutzen wollen, würde ich wohl zur X100V greifen. Bei der X100 habe ich den OVF tatsächlich häufiger benutzt, allerdings immer mit der eingeblendeter Entfernungsanzeige, um die Fokussierung damit zu prüfen. Das ist auch bei der X-Pro 2 und der X-Pro 3 hilfreich, wobei da die Möglichkeit der Einblendung des kleinen Fensters tatsächlich dann die bessere Möglichkeit zur Kontrolle des AF ist.

Warum überhaupt eine X-Pro 3?

Für mich sind das Klappdisplay und die erweiterten Möglichkeiten des internen RAW-Konverters (mit der Möglichkeit 16Bit-TIFF auszugeben) eigentlich die wesentlichen Gründe gewesen - und natürlich eine ganze Menge Spieltrieb. Trotzdem habe und nutze ich die X-Pro 2 weiterhin, die nicht nur beim OVF ihre Vorteile hat. Die Behandlung des sog. "Noise Shaping" bei ACROS ist (für mich) besser bei der X-Pro 2, da das ISO-abhängige Korn auch Bereiche mit ausgefressenen Lichtern füllt. Bei der X-Pro 3 (und anderen Kameras mit X-Processor 4) ist das leider nicht mehr der Fall (*).

Thomas

(*)
Ich hatte zunächst nur so ein "Gefühl" , dass ACROS aus der X-Pro 3 anders aussieht. Rico hat mir das dann bestätigt und erklärt ("Fuji-X-Secrets", S. 274).

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vor 4 Stunden schrieb Michael Moeller:

Moin,

ist es eigentlich bei der X-Pro 3 so das, wenn ich das heruntergeklappte Display mit den Fingern berühre, der Augensensor des Suchers reagiert und das Display ausschaltet?

Habe ich bei der XT 3 öfter mal...

Michael

Das könnte bei der T3 daran liegen, dass das Display recht nahe am Sensor liegt und dieser dann reagiert.
Das könnte dir bei der Pro3 auch dann passieren, wenn es nur auf 90 Grad - also waagerecht - geklappt ist.
Allerdings liegt es dabei ja weiter weg vom Sensor, wie bei der T3 (oder H1 😉).
Und es ist auch von deiner Handhaltung beim Touchen abhängig.

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vor 10 Stunden schrieb Michael Moeller:

Moin,

ist es eigentlich bei der X-Pro 3 so das, wenn ich das heruntergeklappte Display mit den Fingern berühre, der Augensensor des Suchers reagiert und das Display ausschaltet?

Habe ich bei der XT 3 öfter mal...

Michael

Bei der Pro3 kann man einstellen das der Augensensor beim aufklappen vom Display ausgeschaltet wird. (Augensensor-Einstellung S.201)

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  • 2 weeks later...

Bei einem OVF gehört das zum Spiel. Stört auch nicht. Messsucherkamera ist für Primes von 23-56 (APS). Und da die Pro-3 genialerweise eine Hybridkamera mit EVF ist kannst du auch WW und lange Tüten ranschrauben. 

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  • 5 weeks later...
Am 30.4.2020 um 14:34 schrieb Mowgli:

Also ich nutze zu 90% den OVF bei der Pro3, weil es mir ehrlich gesagt noch immer zu lange dauert bis der EVF die Belichtung „eingeregelt“ hat. Wenn ich die Cam einschalte, dabei zum Auge führe und während dessen die Kappe abnehme, ist mein Motiv weg bis die Belichtung gemessen und korrekt angezeigt wird und ich nicht nur gegen ein „weiße Wand“ starre. Passiert beim OVF nicht 👍🏻

Für mich persönlich ist die X-Pro auch eine OVF Kamera, mit einem EVF für Spezialfälle. Für mich wirkt der OVF viel einfacher und natürlicher als einen Bildschirm.

Ich lese "überall" im Netz dass 80% von den X-Pro Benützer überwiegend EVF-Benützer wären; dann bin ich atypisch, aber ich kann es mir auch schlecht vorstellen; wenn ich den OVF nicht benützen würde, weiss ich überhaupt nicht ob ich mir eine X-Pro leisten möchte (dann wäre die X-T genau so gut).

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vor 12 Stunden schrieb johant:

Für mich wirkt der OVF viel einfacher und natürlicher als einen Bildschirm.

Ja das stimmt wohl, aber man darf auch nicht vergessen, dass Kameras das was man real sieht, oft nicht genauso real wiedergeben, wenn man nicht eingreift. Auch die pro 3 ist eben eine digitale systemkamera, deren Vorteil es ist, dass man durch den evf bereits das Bild sieht, was man aufnimmt. Was nützt mir dann ein natürlicher Blick durch den Sucher, wenn ich dann mein Bild noch mal mache oder noch mal, nur um es irgendwann so zu haben wie ich es mit dem evf beim ersten Mal gemacht hätte. Das ist natürlich reine ansichtssache. Der optische Sucher ist praktisch, wenn man die Kamera am Auge hat und sieht, wer als nächstes ins Bild läuft. Ich fotografiere mit der pro3 lieber als mit der T3, aber auch das ist wohl nur Gefühlssache und das umgeklapote Display finde ich gut, weil ich es sowieso nur zur Wiedergabe verwende. 

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vor 45 Minuten schrieb DRS:

Ja das stimmt wohl, aber man darf auch nicht vergessen, dass Kameras das was man real sieht, oft nicht genauso real wiedergeben, wenn man nicht eingreift. Auch die pro 3 ist eben eine digitale systemkamera, deren Vorteil es ist, dass man durch den evf bereits das Bild sieht, was man aufnimmt. 

Absolut, darum sind Histogram und EVF auch hilfreich / notwendig in bestimmte Situationen. Das ein Bild nicht die Realität wiedergibt ist klar, aber oft kann man im Kopf schon bedenken wie das Bild aussehen könnte wenn man die Realität sieht. Und manchmal brauche ich den EVF um zu schätzen wie ich die Beleuchtung machen sollte.

Beispiel hier: dieses Bild hätte ich, mit meine Fähigkeiten, nicht machen können ohne den EVF (andere Photographen können das bestimmt schon, aber ich nicht). Aber meistens ist für mich die Beleuchtung einfacher zu schätzen, und brauche ich den EVF nicht um mich vor zu stellen was der Sensor registriert (und im JPEG Engine passiert).

OVF und EVF sind beide wertvoll für mich. Wobei ich meistens den OVF benütze und, mit einem Fingerflick, umschalte auf den EVF wenn ich es brauche. Für mich ideal, und vielleicht die wichtigsten Grund um die X-Pro zu benützen.

 

Edited by johant
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vor 8 Minuten schrieb johant:

Das ein Bild nicht die Realität wiedergibt ist klar, aber oft kann man im Kopf schon bedenken wie das Bild aussehen könnte

Da gebe ich dir vollkommen recht. Ich weiß auch schon oft aus der Erfahrung heraus, was ich wann einstelle oder korrigiere, um das Bild zu machen, das ich mir vorstelle. Dein Beispiel ist sehr typisch für ein Bild, wo man nicht einschätzen kann, was die Kamera am Ende daraus macht. Ich fotografiere meist so, dass ich mein Bild gestalte und das mein Ergebnis schon sehr nah am dem ist, was ich mir vorstelle, ohne danach noch große Korrekturen vornehmen zu müssen und da ist der elektronische Sucher mir eine große Hilfe. Gehe ich jetzt mal zu meinen Nikons zurück, dann habe ich mir nach jeder Aufnahme das Bild anzeigen lassen, wenn notwendig korrigiert und noch einmal aufgenommen. Diese Kameras kannte ich wirklich genau und trotzdem lag man ab und an daneben, auch wenn man täglich damit fotografiert und viele Situationen auch schon mal ähnlich gesehen hat. Da empfinde ich den evf der Fuji als absoluten Vorteil. Wie oft ist es nur ein blauer pullover oder ein graues Kleid im Bild und die Kamera gibt die Farben der gleichen Umgebung völlig anders wieder. 

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  • 2 months later...

Ich hoffe mich kann mal einer aufklären 😆

Der Rahmen, der für die jeweilige Brennweite im OVF angezeigt wird, verändert je nach eingestellter Fokusentfernung seine Größe. Sprich auf Nahdistanz nimmt der weiße Fokusrahmen bei dem 23er nur noch die Hälfte der Fläche im Sucher ein. Je weiter ich in die Ferne fokussiere, desto größer wird der Rahmen wieder. Von Leica kenne ich natürlich die physikalische Bedingung der Pralaxeverschiebung. Ich dachte, das tritt aber wirklich in der Nähe der Naheinstellgrenze auf. Vor allem bleibt da der Rahmen für den Bildausschnitt ja auch immer gleich.

Ganz schlimm finde ich das, wenn man zusätzlich auch noch manuell fokussiert. Das Fokusfeld verschiebt sich dann ebenfalls mit und macht mich ganz kirre. (Wenigstens bleibt bei dem kleinen Hilfsmonitor die anvisierte Stelle im Fokus) 🙈

Also ist es normal dass sich der weiße Rahmen ständig in der Größe verändert und das Fokusfeld auch entsprechend mitverschoben wird? Oder habe ich irgendwo etwas verstellt/nicht richtig eingestellt? So ist der OVF für mich nicht wirklich nutzbar. Schnell einen genauen Bildausschnitt zu finden wird ja zum Glücksspiel. 😧

 

Irgendwo habe ich wohl einen Denkfehler...

Edited by DrMatchbox
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vor 7 Stunden schrieb DrMatchbox:

Der Rahmen, der für die jeweilige Brennweite im OVF angezeigt wird, verändert je nach eingestellter Fokusentfernung seine Größe. Sprich auf Nahdistanz nimmt der weiße Fokusrahmen bei dem 23er nur noch die Hälfte der Fläche im Sucher ein. Je weiter ich in die Ferne fokussiere, desto größer wird der Rahmen wieder. Von Leica kenne ich natürlich die physikalische Bedingung der Pralaxeverschiebung. Ich dachte, das tritt aber wirklich in der Nähe der Naheinstellgrenze auf. Vor allem bleibt da der Rahmen für den Bildausschnitt ja auch immer gleich.

Die Leica M erzeugt die Sucherrahmen optomechanisch, und da ist es leider nicht möglich, sie in ihrer Größe an die Entfernungseinstellung anzupassen. Nur die Parallaxverschiebung wird berücksichtigt. Nun ist es aber so, dass bei einer Fokussierung durch Auszugsverlängerung der Bildwinkel immer kleiner wird, je weiter man in den Nahbereich fokussiert, denn dann sind die Linsen ja immer weiter vom Sensor entfernt. Das nennt man Bildfeldschwund im Nahbereich und wenn die Kamera diesen berücksichtigt, ist das doch eine gute Sache. Bei einer Leica M stimmen die Sucherrahmen je nach Modell bei einer Entfernung von einem beziehungsweise zwei Metern; für alle anderen Entfernungen sind sie entweder zu groß oder zu klein.

Dass sich die Markierung des Fokusfelds aufgrund der Parallaxe mitverschiebt, ist natürlich ebenfalls eine gute Sache; andernfalls würde man oft versehentlich auf etwas ganz anderes scharfstellen, als man eigentlich beabsichtigt hatte.

Edited by mjh
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@mjh
Vielen, vielen Dank für für die Aufklärung! 
War vorhin mal in der Stadt und wie so oft, beim fotografieren in freier Wildbahn war es dann wirklich kein Problem mit dem optischen Sucher. Man fokussiert ja selten von der Naheinstellgrenze bis unendlich. Meist steht wirklich ein richtig großer Rahmen zur Verfügung. 
Ich war nur bei den ersten Versuchen zu Hause erst mal erschrocken. Den Begriff Bildfeldschwund kannte ich bis dato nicht. Und durch DSLR oder EVF‘s bekommt man das ja auch so nicht mit. 
 

Der erste Trip „draußen“ hat auf jeden Fall echt Laune auf mehr gemacht.  😁 Gerade die Kombination der zwei Sucher ist eine geniale Sache. EVF - Belichtungsparameter einstellen, (oder einfach kurz im kleinenen, eingeschwenkten Display grob checken), ein Klick auf den OVF, in die „Ecke linsen“ uns schon vorher sehen wann jemand reinläuft... Wirklich toll! 
 

Ich freue mich schon riesig darauf, die Möglichkeiten weiter zu erforschen. Hätte nicht gedacht, dass ich nochmal Spaß an einem optischen Sucher bekomme. ☺️ Vor allem sieht man als Brillenträger richtig gut durch das Teil. 

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  • 5 months later...

Ich bin noch immer traurig über den OVF-wahl von Fuji beim X-Pro3. Gestern habe ich den ganzen Nachmittag der X-Pro2 mit dem XF 16/2.8 benützt. Das geht super mit dem OVF, und das ist auch der Sucher die ich am meisten verwende. Ich hoffe wirklich dass Fujifilm sich beim X-Pro4 wieder für einen mehr flexiblen OVF entscheidet. Am besten auch mit eingezeichneten Rahmen für der 16mm Linse, und brauchbar mit der 50/2!

Meine Befürchtung ist dass Fujifilm der OVF mehr als "Gimmick" sieht. Für mich ist der jedoch ziemlich wichtig (bin kein EVF Liebhaber)!

Edited by johant
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  • 2 weeks later...

Seit die X-Pro Serie auf dem Markt ist, gibt es Aussagen von Fotografen zur Nutzung der beiden Sucher. Nur etwa 1/4-1/5 der Fotos werden mit Hilfe des OVF aufgenommen. Bei der X-Pro3 hat sich Fujifilm daher auf die notwendige Verbesserung des EVF und der Verbesserung des Suchereinblicks konzentriert. Es ging wohl nicht alles zusammen. Ich mag den neuen Sucher wegen des Einblicks lieber, 23-50mm gehen sehr gut, 18mm gut, aber ohne Sucherrahmen. Für das 16mm  wäre ein Aufstecksucher sicher eine Überlegung wert.

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In meinem Augen hat die Pro-3 den perfekten OVF für die Brennweiten 23-50. Durch die Hybridbauweise ist man bei der Nutzung <23 und >50 mit einem sehr guten EVF am Start. Hätte ich persönlich mir einen Sucher wünschen dürfen. wäre es genau dieser. Für Streetphotography ist die Pro-3 somit der Benchmark. Das kann so keine Alpha, keine Z und keine SL etc. 

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vor 2 Stunden schrieb raid:

Seit die X-Pro Serie auf dem Markt ist, gibt es Aussagen von Fotografen zur Nutzung der beiden Sucher. Nur etwa 1/4-1/5 der Fotos werden mit Hilfe des OVF aufgenommen....

Ist das ein gefühlter oder belegbarer Wert ( 20 - 25%)?

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vor 6 Stunden schrieb X_Fanboy:

Ist das ein gefühlter oder belegbarer Wert ( 20 - 25%)?

Weder noch, eine Abschätzung mit dem Daumen aus Informationen wie z.B. dies' Forum. Ich bin immer überrascht, wie viele X-Pro- und X100x-Nutzer angeben, den OVF eigentlich nie zu nutzen, aber doch die Kameraform schätzen. Einige HARDCORE Fotografen geben 100% OVF Nutzung an, das sind aber immer nur einzelne Stimmen. Viele geben 25% an, auf mehr Nutzung komme ich auch nicht.

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