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X-T3 im Regen - Kurzschluss - Wasserschaden

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vor einer Stunde schrieb DeLuX:

Von all den Nicht-WR-Kameras in den letzten 50 Jahren will ich gar nicht reden, von denen ebenfalls nie ein ausgefallen ist. Nicht wegen Wasser, nicht wegen Staub, nicht wegen sonst irgendwas.

Wenn ich so lese, was andere alles für Probleme mit ihrem Equipment haben, denke ich immer nur. "Was bin ich doch für ein Glückspilz."

Das ist allerdings wahr. 

Ich habe eine Zeit lang schon beim Kauf (nicht nur bei Fotoequipment) gefragt, wo genau ich die (voraussichtlich) defekten Dinger in der Folgewoche zurückgeben kann. 
Es gab sogar die Idee, eine Profession daraus zu machen, sozusagen als externer Qualitätsprüfer, der mit untrüglicher Intuition die Pakete mit den fehlerhaften Produkten auf der Palette findet. 
Zum Glück hat sich das mit den Jahren normalisiert und bei Fujifilm bin ich mit drei Reparaturen in fünf Jahren ganz zufrieden. 

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Am 9.10.2020 um 22:24 schrieb AS-X:

Ist ja interessant, in dem anderen Thread schilderst du die Geschichte ganz anders. Da war es ein WR Objektiv und 1 1/2 Stunden im Regen. Was ist jetzt zweifelhafter, die WR Abdichtung von Fuji oder deine völlig unterschiedlichen Darstellungen der Ursache?

Danke für den Hinweis, wenn auch etwas sarkastisch. Eine einfache Frage hätte es im persönlichen Gespräch gegeben. Die digitalen Medien ...

Es war tatsächlich das WR 18-135mm, was aber auch keinen Unterschied macht, wenn lt. Fuji Wasser in den SD-Schacht eingedrungen ist. Ich habe es in der Beschreibung verwechselt, was natürlich nicht gut ist, sorry.

Was die weiteren Angaben angeht, an alle Pedanten und Erbsenzähler... es waren insgesamt ca. 1 1/2h Spaziergang an den Gönninger Seen, die anderen Zeiten kann man ja nachlesen und sind circa Angaben.

Anders, als so mancher Kommentator hier, der sich offensichlich aufgrund Ermangelung an anderen Hobbies oder Fotomotiven, sich berufen fühlt, hier auf sich Aufmerksam zu machen, ist meine Intention, meine Erfahrung zur Vorsicht mitzuteilen. Den Spöttern wünsche ich allerdings einen Schaden, damit er zur Demut gereiche.

Und noch eins zu meiner Erfahrung bzw. Vorsicht. Ich besitze ein Regencape von Peak Design für meine Fuji Kameras, was ich in diesem Fall leider nicht eingepackt hatte. Deshalb habe ich die Kamera unter dem linken Arm bzw. dann auch unter der Jacke getragen.

Lesson learned: Spott von Menschen muss man aushalten, dummen Menschen kann man im Internet schlecht ausweichen. Und ich denke über eine Versicherung für Dummy-Unfälle nach.

Gruss in die Gemeinde.

 

P.S.: Anhang: Das war ein Gewitterschauer am Zürisee, den dieselbe Fuji und ein 100-400mm allerdings gut geschützt (Baum und Kameracape) überstanden haben. Soetwas sollte man wahrscheinlich keiner Kamera ungeschützt zutrauen, es sei denn, sie ist unterwassergeeignet.

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Am 10.10.2020 um 09:20 schrieb Manzoni:

Du kommst in den Regen, dann misshandelst du die cam mit nem Föhn und anschließend eine Stunde im Backofen.

Woher stammt der Defekt wohl?🤔

Manfred

Danke für den Hinweis, da war wohl eine Zeitmaschine und absolute Blödheit meinerseits im Spiel. Sorry für meinen Post.

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Ich habe gestern Abend mit meiner X-Pro2 und dem XF16-55 WR „geduscht“. Nach einer 1/4 Stunde leichtem Regen kam dann noch ein richtig heftiger Schauer mit Wind. Ich hatte die Kamera erst noch in der Hand getragen und fotografiert, dann am Riemen nach unten hängend und schließlich doch unter die Jacke gesteckt. Als ich zuhause war habe ich den Akku zum Laden rausgenommen und festgestellt, dass er ein wenig naß war - der Batteriedeckel ist wohl nicht ganz dicht. Heute war ich wieder mit den beiden unterwegs, alles funktioniert bestens. Und wieder kam ich mehrfach in den Regen, Linse getrocknet und weiter gings.

Ich finde, da kann man nicht meckern. 😎

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Ihr seid ja grösstenteils eine lustige Bande hier. Wie einige hier schon richtig einschätzen.

Es ist nichts erlogen. Ich bin begeisterter Umsteiger auf Fuji.
Nur das "wetterfest" hat mich nach ca. 9 Monaten als stolzer Besitzer einer X-T3 irgendwie kalt erwischt. 

Ich hab tatsächlich das falsche Objektiv erwähnt. Und ... der Fehler "Schreibfehler im Slot-1" kam während des Fotografierens.
Ein Bericht vor der Einsendung, einer danach. Zum Erfahrungsaustausch mit sachlichen Schilderungen versucht.
Foto vom Fuji-Service zeigt leichte Wasserspuren aus Richtung Kartenschacht. Der Verschluss klick deutlich ein, da gibt es auch kein halbes Zu. Bitte mal ausprobieren. Bei den dünnen Dichtungen mag schon etwas "Staub" zur Undichtigkeit beigetragen haben. Keine Entschuldigung. Im Zweifel auch meine Unvorsicht.
Und bitte, wo fluche ich denn? Was seid ihr denn hier für Hempels? Die Überteibungen und Behauptungen auch bzgl. der Massnahmen kommen hier als unqualifizierte Antworten rein. Informiert euch doch z.B. mal über Trockenräume. 
Genug der erzwungenen Rechtfertigung.

Kann man die Erfahrung hier nicht teilen, ohne als Lügner bezeichnet und mit Spott überschüttet zu werden?

Denkt mal über euer Forum hier nach.
 

Lebt wohl.

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Am 6.6.2019 um 21:24 schrieb Rico Pfirstinger:

Defekt war die Kamera offenbar schon im April und davor:

Denkbar, dass er eigentliche Schaden schon viel früher auftrat und die Kamera aufgrund fortschreitender Korrosion dann nach und nach komplett versagte. Der verlinkte Beitrag zeigt, dass bereits viel früher schon etwas nicht mehr korrekt funktionierte.

 

vor 14 Minuten schrieb Photoweg:

Ich habe gestern Abend mit meiner X-Pro2 und dem XF16-55 WR „geduscht“. Nach einer 1/4 Stunde leichtem Regen kam dann noch ein richtig heftiger Schauer mit Wind. Ich hatte die Kamera erst noch in der Hand getragen und fotografiert, dann am Riemen nach unten hängend und schließlich doch unter die Jacke gesteckt. Als ich zuhause war habe ich den Akku zum Laden rausgenommen und festgestellt, dass er ein wenig naß war - der Batteriedeckel ist wohl nicht ganz dicht. Heute war ich wieder mit den beiden unterwegs, alles funktioniert bestens. Und wieder kam ich mehrfach in den Regen, Linse getrocknet und weiter gings.

Ich finde, da kann man nicht meckern. 😎

 

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Am 10.10.2020 um 12:22 schrieb DRS:

Auch Fuji Kameras, sogar X-t30, X-T10 usw. die keinen Wetterschutz hatten, aber wie gesagt behandle ich meine Ausrüstung gut und setze sie nicht absichtlich strömenden Regen aus und wenn sie wirklich mal ein bisschen nass wird, dann trockne ich sie zu Hause ab, stelle sie bei Zimmertemperatur einen Tag auf den Tisch und bis dato war das immer gut. In diesem Jahr hatte ich meine X-H1 bei extremen Wellengang auf einem Boot und es war sehr gutes Wetter, bis plötzlich so ein "Monsterteil" über das ganze Boot hereinbrach. Alle Fahrgäste (im Außenbereich) waren komplett durchnässt, ich auch und auch meine X-H1 und das 50-140. ich musste mir auf dieser Insel einen Satz neue Klamotten kaufen(trotz Goretex Jacke), weil das Rückfahrboot erst in 8 Stunden kam. In dem Laden bat ich die Madame mir einen Lappen zu geben und ein paar Küchentücher habe alles schön getrocknet die Kamera dann später in einem Kaffee ein bisschen im Sonnenschein und Wind platziert und alles ging gut, obwohl ich schon ein mieses Gefühl hatte bei dem Salzwasser, aber es war eben völlig unvorhersehbar, dass soviel Wasser auf mich hereinbrach. Die H1 hat es jedenfalls gut überstanden. Beim nächsten Mal werde ich sie mit einem Cover schützen, auch wenn's ungefährlich aussieht.  Ich fotografiere beispielsweise oft Surfer an der Atlantikküste und da habe ich immer ein Storm Jacket  Camera Cover drüber, weil ich ja da meist mit den Füßen schon im Wasser stehe und da war ich auch schon nass, aber eben die Kamera nur vorne am Objektiv bzw. dem UV Filter. Das nutze ich auch bei Regen und Schnee im Biathlon und diese 30 oder 40 Euro haben sich für mich gelohnt. In der Regel bleibt die Kamera trocken. Ich bin es gewohnt seit nunmehr 25 Jahren mit meinem Equipment sorgsam umzugehen, auch wenn ich damit täglich arbeite, aber trotzdem liebe ich es, sodass ich es freiwillig nicht ungeschützt den Elementen ausliefere. 

Danke für Deine Erfahrung,
handhabe ich auch so und ich fotografiere mit verschiedenen Marken seit den 80ger, hab bisher nur ein Objektiv mal fallen lassen und bin ansonsten vorsichtig und benutze auch Regen-Capes u.a. von Peak Design.
Gruss

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vor 8 Stunden schrieb Tapirus:

Ihr seid ja grösstenteils eine lustige Bande hier. Wie einige hier schon richtig einschätzen.

Es ist nichts erlogen. Ich bin begeisterter Umsteiger auf Fuji.
Nur das "wetterfest" hat mich nach ca. 9 Monaten als stolzer Besitzer einer X-T3 irgendwie kalt erwischt. 

Ich hab tatsächlich das falsche Objektiv erwähnt. Und ... der Fehler "Schreibfehler im Slot-1" kam während des Fotografierens.
Ein Bericht vor der Einsendung, einer danach. Zum Erfahrungsaustausch mit sachlichen Schilderungen versucht.
.......
Kann man die Erfahrung hier nicht teilen, ohne als Lügner bezeichnet und mit Spott überschüttet zu werden?

Denkt mal über euer Forum hier nach.

Lebt wohl.

 

vor 7 Stunden schrieb Tapirus:

...und bin ansonsten vorsichtig und benutze auch Regen-Capes u.a. von Peak Design.

 

vor 9 Stunden schrieb Tapirus:

Danke für den Hinweis, wenn auch etwas sarkastisch. Eine einfache Frage hätte es im persönlichen Gespräch gegeben. Die digitalen Medien ...

Es war tatsächlich das WR 18-135mm, was aber auch keinen Unterschied macht, wenn lt. Fuji Wasser in den SD-Schacht eingedrungen ist. Ich habe es in der Beschreibung verwechselt, was natürlich nicht gut ist, sorry.

Was die weiteren Angaben angeht, an alle Pedanten und Erbsenzähler... es waren insgesamt ca. 1 1/2h Spaziergang an den Gönninger Seen, die anderen Zeiten kann man ja nachlesen und sind circa Angaben.

Anders, als so mancher Kommentator hier, der sich offensichlich aufgrund Ermangelung an anderen Hobbies oder Fotomotiven, sich berufen fühlt, hier auf sich Aufmerksam zu machen, ist meine Intention, meine Erfahrung zur Vorsicht mitzuteilen. Den Spöttern wünsche ich allerdings einen Schaden, damit er zur Demut gereiche.

Und noch eins zu meiner Erfahrung bzw. Vorsicht. Ich besitze ein Regencape von Peak Design für meine Fuji Kameras, was ich in diesem Fall leider nicht eingepackt hatte. Deshalb habe ich die Kamera unter dem linken Arm bzw. dann auch unter der Jacke getragen.

Lesson learned: Spott von Menschen muss man aushalten, dummen Menschen kann man im Internet schlecht ausweichen. Und ich denke über eine Versicherung für Dummy-Unfälle nach.

Hallo Tapirus,

bei allem verständlichen Frust über so einen Totalschaden und meine und weitere Reaktionen hier, du verwechselst meiner Meinung nach Ursache und Wirkung. In der Folge schlägst du (verbal) wahllos um dich und machst es so nicht besser.

Zunächst denk du doch bitte mal über so ein Forum und deine Rolle als Teilnehmer in einem solchen nach, bevor du hier über die Gemeinschaft urteilst.

Du schreibst, du wärst sei ca. 9 Monaten als begeisterter Umsteiger bei Fuji dabei. Etwa zeitgleich hast du dich hier im Forum angemeldet. Es besteht hier natürlich keine Pflicht sich aktiv zu beteiligen, aber wenn man monatelang begeistert schweigt und sich dann ausschließlich und das auch noch in drei verschiedenen Threads (hier liegt der Hase das erste Mal im Pfeffer) bitter beschwert, dann hat das schon einen Beigeschmack.

Aber etwas zurück: Du schilderst am 31.08. deine Fall und erhältst dazu kurz darauf mehrere wohlmeinende Antworten erfahrener Forenmitglieder. Also alles gut, wenn man mal vom beschriebenen Zustand der Kamera absieht.

In deiner Schilderung gibt es neben deinen nachträglichen "Behandlungsmethoden" aus meiner Sicht zwei wesentliche Knackpunkte. Zum einen die Beschreibung des angesetzten Objektivs (ganz unabhängig von der Relevanz für den Schadenseintritt). Sicher man kann sich mal vertippen, aber ich behaupte mal, dann schreibt man nicht "Fujinon XF 18-55mm 2.8-4.0 R LM OIS".

In deinem späteren Bericht wird dann an anderer Stelle aus dem Fujinon XF 18-55mm 2.8-4.0 R LM OIS ein WR 18-135mm. Als Versehen oder Verwechslung ist das für mich nicht plausibel, tut mir leid. Es wirkt eher wie die berüchtigten "alternativen Fakten", angepasst auf einen möglichen (berechtigten) Kritikpunkt, der ja zugleich Einfluss auf die möglichen Garantieleistungen hat.

Punkt zwei:
"Ich bin ca. 5 Minuten im Regen, mit dickeren einzelnen Regentrofen, mit über der Schulter gehängten Kamera gegangen, einige Aufnahmen gemacht, alles ok. 

Nach ca. weiteren 15 Minuten noch ein paar Aufnahmen. Als ich dann die letzten Aufnahmen kontrollieren wollte, gab es einen "Read Error" für Slot 1." (Tapirus am 31.08.20, Hervorhebung durch mich).

Daraus wurde:
"
Ich hab meine X-T3 im Regen bei einem 1 1/2 stüngigem Spaziergang..." (Tapirus am 09.10.20, Hervorhebung durch mich).

Bei diesen Diskrepanzen muss man wohl kaum Pedant oder Erbsenzähler sein, wie du es formulierst, um daran Anstoß zu nehmen. Es sind einfach massiv unterschiedliche Darstellungen derselben Situation, welche deine Glaubwürdigkeit doch sehr in Frage stellen.

Das du als Randbemerkung anführst, deine Pentax Kameras hätten "hunderte Male" wesentlich mehr klaglos eingesteckt, lässt anders als die spätere Darstellung, du hättest sogar einen Regenschutz für die X-T3 gekauft (warum eigentlich?), aber am fraglichen Tag nicht benutzt, darauf schließen, dass du dich schon sehr auf den schützenden Effekt der WR Ausstattung verlassen haben könntest. Wie auch immer, wir werden es wohl nicht erfahren oder können uns eine Wahrheit aussuchen. Das hat mit Spott nichts zu tun, nur leider ist deine unerfreuliche Erfahrung (bedingt durch deine Darstellungen) in einem Forum so hilfreich wie das Lesen von Horoskopen in der Bäckerblume. Anders als diese kosten sie aber Zeit (besonders wenn man so wie ich jetzt darauf eingeht) und das ist dann schon ein wenig ärgerlich.

Ich wünsche dir dennoch mehr Glück mit deiner nächsten Kamera, egal ob da Fuji draufsteht oder etwas anderes.

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Interessant, dass ich gerade auf diesen Beitrag stosse nachdem ich mit ein YouTube Video von einem Engländer angeschaut habe, dessen X-T4 in einen heftigen Regen kam und danach eingeschickt werden musste.

Stephan Wiesner hat einen Kurztest mit der X-T4 gemacht und dabei kam auch eine Giesskanne zum Einsatz und so richtig dicht war die Kamera auch nicht.

Das hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet!

Ok, was sagt mir das?  Ich hab mir trotzdem die X-T4 gekauft, würde sie bei Regen aber nicht frei rumlaufen lassen, weil es mit dem WR Schutz doch nicht so weit her ist. Natürlich würde ich die Kamera auch nicht in den Backofen tun und auch nicht in die Mikrowelle.

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Am 12.10.2020 um 09:59 schrieb AS-X:

.........in einem Forum so hilfreich wie das Lesen von Horoskopen in der Bäckerblume.

:D  Dieser Satz hat mir am Besten gefallen! - Was unsere Zeit angeht, so sind wir doch selbst dafür verantwortlich, was wir damit anfangen und worum wir uns kümmern.Müssen uns also im Zweifel über uns selbst ärgern. 

Lieber Andrea,  Dein Beitrag ist irgendwie Hieb und Stichfest. Gründlich recherchiert und schlüssig hergeleitet. Was mir Unbehagen bereitet ist, wenn wir anfangen gegenseitig unsere Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen. Das, quasi im 'öffentlichen Raum', geht mir persönlich zu weit und ist aus meiner Sicht auch nicht unsere Aufgabe. 

Davon abgesehen freue ich mich immer über Deine sachlichen Beiträge und natürlich Deine Fotos. 

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Am 31.8.2020 um 00:02 schrieb Gast:

Hallo zusammen,
bitte teilt mir eure Erfahrungen nach Wasserschaden mit. Ich bin etwas verzweifelt.

Was ist mir passiert:
Heute war ich im Regen mit meiner X_T3 und dem Fujinon XF 18-55mm 2.8-4.0 R LM OIS unterwegs.

Ich bin ca. 5 Minuten im Regen, mit dickeren einzelnen Regentrofen, mit über der Schulter gehängten Kamera gegangen, einige Aufnahmen gemacht, alles ok. 
Nach ca. weiteren 15 Minuten noch ein paar Aufnahmen. Als ich dann die letzten Aufnahmen kontrollieren wollte, gab es einen "Read Error" für Slot 1.

Ich dachte, evtl. ist die Formattierung der Karte nicht gut, umgeschaltet auf "Sequential shots" auf Slot2. Alles wieder ok.
Nach weiteren ca. 10 Minuten hat die Kamera beim 2ten Einschalten sofort mehrfach hintereinander selbstständig ausgelöst. Abschalten, Akku kurz raus, wieder ein.
Beim Einlegen des Akkus bei ausgeschaltetem "Ein"-Schalter der Kamera hat sie angefangen, in Serie Aufnahmen zu machen. Nochmal Akku raus, wieder rein - sofort hat sie wieder im ausgeschaltetem Zustand Serienaufnahmen gemacht. Spooky.
Ich habe ich jetzt von einem, sagen wir mal, von einem mittleren Regen, einen Wasserschaden an meiner X-T3.

Meine vorigen PENTAX Kameras haben "hunderte" Male wesentlich mehr eingesteckt, ohne Schäden und als "WR" gekennzeichnete Geräte.
Ich bin jetzt sehr enttäuscht. Zu Recht?

Zuhause habe die Kamera gnauer untersucht:
- Akkufach scheint trocken
- SD-Kartenfach scheint trocken
- Objektivbajonett und -umgebung alles trocken
- Knöpfe auf Gehäuseoberseite - nass
- EVF/Okularbereich - nass

Zum Erfahrungsaustausch, folgendes habe ich dann gemacht:
- Akku, Karten raus, Objektiv ab,
- etwas das stehende Wasser unter den Drehknöpfen rausgeföhnt 5-6 Min,
- Eingewickelt in 2 Original Fuji Objektivbeutel mit vielen Silica-Säcke in alle Öffnungen und rundherum, 5 h,
- Jetzt in den Ofen mit 55° Umluft. Alle Öffnungen sind leer und geöffnet, kein Objektiv dran.

Ich werde berichten, wie sich die Kamera danach verhält.
Wäre euch für Erfahrungsberichte und eure Einschätzung dankbar.

 

Kamera nass - Gehäuse im Umluft-Ofen - 55 Grad - sehr mutig, muss ich schon sagen.

XF 18-55mm 2.8-4.0 R LM OIS - das ist schon mal kein WR Objektiv. Zwar ein sehr gutes Teil aber eben kein WR. Mit meiner X-T3, inkl. Objektiv XF 16-80 mm f4 R OIS WR bin ich schon mal in den Regen / Schnee geraten, aber dann nehme ich die Kamera unter die Jacke und nur dann raus wenn es sein muss.Ofen - Umluft ?? Was soll das, ich als gelernter Koch käme niemals auf eine solche Idee, wenn der Ofen noch so sauber gereinigt ist, kleinste Fett-Rückstände, u.U. auch Reinigungsmittel-Rückstände können möglicherweise immer noch vorhanden sein, (dazu gibt es Empfehlungen um diese gründlich zu entfernen). Durch die - wie du schreibst "UMLUFT" offenes Gehäuse - wirbeln solche Partikel herum und eben auch ins Kamera-Gehäuse. Bei Fuji haben die wohl etwas bemerkt was du möglicherweise nicht sehen konntest, und sich dann halt eben nicht gerade Kooperativ verhalten. In Fällen wie in deinem experimentiert man nicht, man handelt und schickt die Kamera sofort an Fuji um weiteren Schaden zu vermeiden.

 

 

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Hallo,

ich halte das alles für reichlich überzogen, besonders im Hinblick darauf, was WR (Water-Resistant) wirklich bedeutet.

Zitat

Water-Resistant

Als wassergeschützt (water-resistant) werden Uhrgehäuse bezeichnet, die widerstandsfähig sind gegen Schweiß, Wassertropfen, Regen usw.. Sie müssen, in Wasser eingetaucht, über 30 Minuten bei einer Wassertiefe von 1 m ohne Eindringen von Wasser überstehen. Diese Uhren sind für den normalen, täglichen Gebrauch bestimmt und dürfen nicht unter Bedingungen verwendet werden, bei denen Wasserdruck und Temperaturen erheblich variieren.

Quelle: Uhren4You.de

Und wer weiter ließt erfährt, dass WR lediglich spritzwassergeschützt bedeutet und keinesfalls Wasserdicht! Ich würde da noch weiter gehen und nicht Spritzwasser sondern Sprühwasser sagen. Also wenn meine Kamera Spritzwasser geschützt ist, behandle ich sie auch so. Eine echt wasserdichte Uhr wird, so man die Batterie wechselt sofort undicht, wenn man nicht die Dichtung ordnungsgemäß wechselt und einbaut. Was glaubt ihr wie lange die Dichtung im SD Schacht oder Akkuschacht dicht hält, wenn man diese täglich oder gar nur wöchentlich betätigt?

Für mich bedeutet das, dass ich nicht gleich ins Leid fallen muss, wenn meine Kamera etwas Nieselregen oder Gicht abbekommt. Aber sicher würde ich keine Stunde im Regen ungeschützt damit rum laufen und fotografieren. Was macht ihr, wenn ihr draußen unterwegs seid, in Jeans und T-Shirt oder Pulli und es fängt an zu regnen? Ihr spannt ein Schirm auf oder zieht eine Regenjacke an, obwohl ihr sicher 2-3 Stunden im Regen unbeschadet überstehen würdet. Warum geht ihr mit der Kamera gern anders um?

Gruß Wolfgang

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Soweit ich weiß, ist doch nie von Water-Resistance, sondern immer von Weather resistance die Rede. Sprich: Etwas Schutz vor Staub und ab und zu ein paar Tropfen.
Auch wenn das Pferd dieses Themas so langsam zu Tode geritten ist: Auch ich würde einfach ein wenig vorsichtiger mit teurem elektronischem Equipment umgehen.

Da mag es noch so viele Beispiele geben, daß andere mit dem blanken Sensor ohne Probleme durch den Orkan watscheln. Ich würde es nicht tun.

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vor 3 Minuten schrieb Alhambra:

Bei Gicht wird aber durchaus zu Wärmebehandlungen geraten. Da war die Idee mit dem Backofen vielleicht doch nicht so blöd?

Klingt ein wenig wie Hänsel und Gretel. Ich würde zur Sicherheit immer ein Stöckchen durchs Gitter stecken.

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keine Ahnung, aber Hauptsache rumgelabert - wem soll das nützen?

Ich verstehe durchaus, dass man auf gute, wertvolle Dinge achtet - das mache ich auch so!

Ich fotografiere aber auch gerne, besonders im Freien, ganz besonders auf Wanderungen im Urlaub, so wie die letzten Tage.
Und da passiert es halt, dass man im Herbst an der Küste bei wechselhaften Wetter in einen Regenschauer gerät, kurz aber heftig, zuletzt vorgestern mit der X-Pro2+XF16-55 und der X-Pro3+XF100-400. Sind beide ziemlich nass geworden, von außen. Beide haben es schadlos überlebt. Auch darum war ich mit WR Objektiven unterwegs und auch deshalb habe ich keine X-E3 gekauft.

Mein Fazit: WR bringt was, auch kein Sand in den Zooms wie schon zweimal in früheren Jahren im XF55-200.

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vor 1 Stunde schrieb Photoweg:

keine Ahnung, aber Hauptsache rumgelabert - wem soll das nützen?

Willkommen im Club!

Was lernen wir jetzt aus Deinem Beitrag? Was bringt Dein Beispiel außer einem Positiv-Erlebnis neben Negativ-Erlebnissen anderer Teilnehmer?

Ich denke, es werden sich auch für die X-T3 positive Erfahrungen finden lassen. Nur wird sich keiner nach jedem Schauer melden und jedes Mal eine Wasserstandsmeldung abgeben, daß seine Kamera noch funktioniert. Nützt so dem TO aber nicht. Aber ich hoffe, er konnte etwas Dampf ablassen und kann nun wieder vorwärts sehen. Ich wünsche es ihm.

Edited by EchoKilo

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ich erzähle nichts von Hänsel und Gretel ...

Aus meinen Beispielen kann man entnehmen, dass die WR Teile von Fuji durchaus etwas aushalten und man keine Panik schieben muss, wenn es mal regnet.

Wenn man nur von negativen Erfahrungen hier berichtet, von anscheinend „ungeschickten“ Nutzern, könnten Andere mit wenig Erfahrung verunsichert werden und das finde ich unnötig, zumal sich der „Experte“ auch gleich wieder verabschiedet hat.

Ich hatte vor vielen Jahren eine Canon Knipse, die hat schon hohe Luftfeuchtigkeit nach einem Gewitterregen nicht vertragen. Es hatte Stunden gebraucht bis sie wieder einsatzbereit war - ganz ohne einen Tropfen Wasser abbekommen zu haben ....

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vor 3 Stunden schrieb Photoweg:

ich erzähle nichts von Hänsel und Gretel ...

Da hast Du zwar Recht, aber wie ich schon vorher zu sagen versuchte: Der Drops ist gelutscht in diesem Thread. Da kommt nur schwer noch irgendetwas Neues. Jeder kann jetzt zwar noch Beispiele für und wider bringen, aber es bleibt nur anekdotische Evidenz. Und da wären m.M.n. Beispiele mit der gleichen Kamera noch besser.

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Am 18.10.2020 um 16:36 schrieb Tagträumer:

WR heißt: weather resistant, laut Fuji, also weder Spritzwasser- noch Regen-geschützt

Dann dürfte Fuji aber die Kameras nicht mit Fotos bewerben, welche die Kameras zeigen, als ob sie gerade aus der Dusche kämen und daneben die Wetterfestigkeit preisen ;) !

Oder ist das dann nur ein unverbindlicher "Serviervorschlag"?

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Hallo Fujianer, ich möchte hier auch ein bisschen Senf dazugeben. Wer bei Regenwetter fotografiert sollte sich im klaren sein das seine Ausrüstung einer gewissen Gefahr ausgesetzt wird die zu eventuellen Schäden führen kann. Ich persönlich bevorzuge nur bei normalen, nicht regnerischen Wetter, es darf natürlich bewölkt sein, zu fotografieren. Selbst an der Nordsee oder anderen Salzwasser und Strandgebieten, vermeide ich bei stürmischen Wind, den Fotoapparat zu benutzen. Da können kleinste Fremdkörper in den Zwischenräumen zu ungewünschten Effekten führen. Hört sich vielleicht als übervorsichtig an, aber ich finde: jeder wie er meint.

Allzeit gutes Licht und viel Freude am Fotografieren

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