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FUJINON XF50mm F1.0 R WR – Extrem lichtstarkes AF-Objektiv

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Fujifilm stellt heute mit dem FUJINON XF50mmF1.0 R WR ein extrem lichtstarkes Portrait-Tele (KB-äquivalent 75mm) vor.

Es kommt noch diesen Monat für 1.558,69 € (UVP) auf den Markt.

Bilder FUJINON XF50mmF1.0 R WR

Extrem lichtstark – FUJIFILM präsentiert mit dem FUJINON XF50mmF1.0 R WR das weltweit erste Autofokus-Objektiv mit Blende F1.0*1

Kleve, 03. September 2020. Das neue FUJINON XF50mmF1.0 R WR von FUJIFILM ist das weltweit erste AF-Objektiv mit Lichtstärke F1.0 für spiegellose System­kameras*1. Das ultra-lichtstarke Tele-Objektiv mit einer Porträt­brennweite von 50 mm (äquivalent zu 76 mm KB) besitzt eine außergewöhnlich große Blenden­öffnung, um einen wunderschönen Bokeh-Effekt mit samtweicher Hinter­grund­­unschärfe zu erzielen. Trotz des großen Durchmessers ist das wetterfeste Objektiv ver­gleichs­weise leicht und kompakt, was es zur idealen Wahl für professionelle Foto­grafen und Filmer macht.

Das XF50mmF1.0 R WR ist das fünfunddreißigste Objektiv der X Serie und das lichtstärkste Objektiv, das FUJIFILM jemals gebaut hat. Es bietet eine außergewöhnlich brillante Bild­qualität mit hoher Auflösung bis in die Bildecken sowie die unvergleichliche Farb­wiedergabe von FUJIFILM.

Der Autofokus stellt auch bei Offenblende F1.0 präzise und extrem schnell auf das Motiv scharf. Die Gesichts- und Augenerkennung der Kameras der X Serie sorgt dabei trotz des geringen Schärfentiefebereichs für eine punktgenaue auto­matische Fokussierung. Der Fokusring zum manuellen Scharfstellen lässt sich um 120 Grad drehen, was sowohl eine präzise Kontrolle der Fokussierung als auch eine Verlagerung der Fokusebene zwischen nah und unendlich erlaubt.

Das FUJINON XF50mmF1.0 R WR wird voraussichtlich ab Ende September 2020 zu einem Preis von 1.558,69 Euro (UVP 16% MwSt.) erhältlich sein.

Minimaler Schärfentiefebereich für beeindruckende Bilder

Der optische Aufbau des XF50mmF1.0 R WR umfasst zwölf Elemente in neun Gruppen, darunter eine asphärische Linse und zwei ED-Elemente zur Korrektur von sphärischen Aberrationen.

Bei vollständig bzw. nahezu vollständig geöffneter Blende ist der Schärfentiefebereich außer­­gewöhnlich gering. Diese Eigenschaft ist ideal für ausdrucksstarke Porträts, die mit dem XF50mmF1.0 R WR aufgenommen beinahe dreidimensional wirken. Nie ließ sich der extrem kleine Schärfentiefebereich besser nutzen, um die Aufmerksamkeit auf die Augen des Models zu legen und charaktervolle Porträts zu realisieren. Die große kreisrunde Öffnung sorgt dabei für einen ausgeprägten, harmo­nischen Bokeh-Effekt, der den Aufnahmen einen professionellen Look ver­leiht.

Das XF50mmF1.0 R WR eignet sich jedoch nicht nur für Porträts. Auch Street- und Lifestyle-Fotografen können mit dem Objektiv unruhige Hintergründe weichzeichnen, um eine beispiellose Freistellung des Hauptmotivs zu erreichen.

Lichtstärke F1.0 – ideal für Aufnahmen bei wenig Licht

Die hohe Lichtstärke des FUJINON XF50mmF1.0 R WR eröffnet zusätzliche Optionen bei wenig Licht. In der Dunkelheit oder in schwach ausgeleuchteten Umgebungen fängt das Objektiv mehr Restlicht ein als jedes andere XF Objektiv.

Dies hat in der Praxis konkrete Vorteile: So kann eine kurze Verschlusszeit gewählt werden, um Motivbewegungen einzufrieren und Bewegungsunschärfe zu vermeiden, oder aber die ISO-Empfindlichkeit wird niedrig gehalten, um mehr Details im Bild fest­zuhalten. Alternativ dazu bietet die Kombination von höheren ISO-Werten mit Blende F1.0 maximale Flexibilität und eröffnet neue Möglichkeiten bei extrem wenig Restlicht, beispielsweise in der Astrofotografie.

Maximale Präzision – bei Autofokus und manuellem Fokus

Das XF50mmF1.0 R WR ist das weltweit lichtstärkste Autofokus-Objektiv für spiegellose System­kameras. Als einziges XF Objektiv lässt es so viel Licht auf den Sensor, dass der Autofokus selbst bei Dunkelheit bis Lichtwert -7 EV funktioniert. Mit Licht­stärke F1.4 ist dies nur bis Lichtwert -6 EV möglich.*2

In Verbindung mit den zusätzlichen Vorteilen durch den sensorbasierten Phasen-AF, die Gesichts- und Augenerkennung sowie dem leistungs­starken Fokusmotor ist auch bei voller Blendenöffnung eine exakte automatische Scharfstellung garantiert.

Beim manuellen Fokussieren, etwa mithilfe der Fokus-Peaking-Funktion oder eines anderen Fokusassistenten, kommen die besonderen Vorzüge des Fokusrings des XF50mmF1.0 R WR zum Tragen. Dieser lässt sich um 120 Grad drehen und läuft mit achtmal höherer Präzision als bei anderen XF Objektiven.

Das XF50mmF1.0 R WR ist zudem so konstruiert, dass effektive Fokus­verschiebungen (Focus Shift), die bei lichtstarken Objektiven beim Abblenden häufig vor­kommen, minimiert werden.

Wetterfest und kompakt – ein Objektiv für jeden Tag

Trotz seiner außergewöhnlich hohen Lichtstärke ist das XF50mmF1.0 R WR ein Objektiv für den alltäglichen Einsatz. Mit einer Länge von 103,5 mm und einem Gewicht von 845 g ist es relativ kompakt. Kombiniert mit einer wetterfesten Kamera der X Serie kann es problemlos auch bei schlechter Witterung oder bei widrigen Bedingungen eingesetzt werden. Dichtungen an elf kritischen Punkten sorgen für einen Spritzwasser- und Staubschutz und ermöglichen einen Einsatz des Objektivs auch bei kalten Temperaturen bis minus 10 Grad Celsius.

*1 Im Vergleich zu anderen Wechselobjektiven für spiegellose Systemkameras (Stand: September 2020, Quelle: FUJIFILM)

*2 Bei Verwendung an der FUJIFILM X-Pro3 oder FUJIFILM X-T4.

Allgemeiner Hinweis: Es wird empfohlen, vor der erstmaligen Verwendung des XF50mmF1.0 R WR die Firmware der Kamera auf die neueste Version zu aktualisieren, um eine effektive „Color Shading“-Korrektur infolge des Einfallswinkels bei Offenblende F1.0 zu ermöglichen.

FUJINON XF50mmF1.0 R WR

UVP (16% MwSt.): 1.558,69 Euro

Verfügbar: ab Ende September 2020

Farbe: Schwarz

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Ui,

da bin ich aber gespannt was da für Bilder gezaubert & hoffentlich gezeigt werden!

Vielleicht gibt es ja gleich ein paar von @Rico Pfirstinger ???

Würde mich freuen.

 

Sehr interessant auf jeden Fall. Für mich zwar nicht, da ich mit dem 56 schon "bedient" bin,  aber dennoch.

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Das Hintergrundbokeh lässt sich wie folgt berechnen:

Z = f^2/(k•g) fürs Bokeh im ∞ Hintergrund.
Z = Zerstr.-Kreis-Ø, f = Brennweite; g = Fokusdistanz; k = Blendenzahl

Im Vergleich zum 56mm/F1.2-Objektiv, Abbildungsmaßstab (m) inbegriffen mit
g2 = g1/50•56  folgt:

Z1(50mm) = 50^2/(1•g) = 2500/g
Z2(56mm) = 56^2/(1.2•g/50•56) = 2333.3/g

Vergleich: Z1/Z2 = 1.0714

Im Vergleich zum 56mm/F1.2-Objektiv wird also das Hintergrundbokeh des 50mm/1-Objektivs nur um ca. 7% größer …
Man erwarte also nicht ein wesentlich gigantischeres Bokeh beim neuen Objektiv im Vergleich zum 56mm/1.2 … !

Herzlich – MM


 

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vor 37 Minuten schrieb Martin Messmer:

Das Hintergrundbokeh lässt sich wie folgt berechnen:

Z = f^2/(k•g) fürs Bokeh im ∞ Hintergrund.
Z = Zerstr.-Kreis-Ø, f = Brennweite; g = Fokusdistanz; k = Blendenzahl

Im Vergleich zum 56mm/F1.2-Objektiv, Abbildungsmaßstab (m) inbegriffen mit
g2 = g1/50•56  folgt:

Z1(50mm) = 50^2/(1•g) = 2500/g
Z2(56mm) = 56^2/(1.2•g/50•56) = 2333.3/g

Vergleich: Z1/Z2 = 1.0714

Im Vergleich zum 56mm/F1.2-Objektiv wird also das Hintergrundbokeh des 50mm/1-Objektivs nur um ca. 7% größer …
Man erwarte also nicht ein wesentlich gigantischeres Bokeh beim neuen Objektiv im Vergleich zum 56mm/1.2 … !

Herzlich – MM


 

seit wann lässt sich „Bokeh“ berechnen, Bokeh ist ein rein subjektiver Eindruck (entweder es gefällt einen oder eben nicht) manch einer liebt „Zwiebelringe“ der andere „Katzenaugen“ der andere „Swirly“ . Viele verwechseln Schärfentiefe mit Bokeh ...

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vor einer Stunde schrieb ALPHA:

Jonas kann selbst Müll verkaufen.

Damit will ich bei bestem Willen nicht sagen das das xf50 f1.0 Müll ist. Kenne es nicht.

Der Mann macht einfach richtig schöne Fotos. Egal mit was. Fujifilm hat hier den besten Ambassador verpflichtet.

Chapeau!

So sehr ich seine Bilder/Bildsprache (!) mag, ich kann schwer erkennen wo der von ihm erwähnte Charakter des Objektivs ist.

Beim xf35 f1.4 fand ich das deutlich ausgeprägter. Aber vielleicht sollte ich noch einmal genauer am Rechner schauen.

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vor 2 Stunden schrieb Martin Messmer:

Das Hintergrundbokeh lässt sich wie folgt berechnen:

Z = f^2/(k•g) fürs Bokeh im ∞ Hintergrund.
Z = Zerstr.-Kreis-Ø, f = Brennweite; g = Fokusdistanz; k = Blendenzahl

Im Vergleich zum 56mm/F1.2-Objektiv, Abbildungsmaßstab (m) inbegriffen mit
g2 = g1/50•56  folgt:

Z1(50mm) = 50^2/(1•g) = 2500/g
Z2(56mm) = 56^2/(1.2•g/50•56) = 2333.3/g

Vergleich: Z1/Z2 = 1.0714

Im Vergleich zum 56mm/F1.2-Objektiv wird also das Hintergrundbokeh des 50mm/1-Objektivs nur um ca. 7% größer …
Man erwarte also nicht ein wesentlich gigantischeres Bokeh beim neuen Objektiv im Vergleich zum 56mm/1.2 … !

Herzlich – MM


 

Ich denke beim Bokeh geht es nicht um pure Mathematik bzw. die Größe der unscharfen Kreis, sondern um deren Bildwirkung / Schönheit / Flair.

Wenn ich mir die ersten Testbilder ansehe, setzt die neue Linse da schon Maßstäbe. Ob ich bereit bin, so viel Geld dafür zu zahlen, ist nicht die Frage. Hochzeitsfotografen werden sicher zugreifen. Und sicher bringt es Fuji auch einen gehörigen Imageschub (in die richtige Richtung!!!)... Und der tut uns doch allen irgendwie gut... 😉

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vor 11 Minuten schrieb Mehrdad:

Jonas kann selbst Müll verkaufen.

Aber er weiß nicht, warum man ein lichtstarkes Objektiv als „fast“ bezeichnet: „I never understood why a lens with a large maximum aperture opening is called “fast”.“ Seltsam …

Wie auch immer: Was das Bokeh betrifft, erfüllt das Objektiv, nach seinen Fotos zu urteilen, alle meine Erwartungen. Das macht es zu einer attraktiven Alternative zum 56er. Wie es mit der Schärfe in der Schärfenzone aussieht, muss ich mir noch einmal genauer anschauen.

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vor 2 Stunden schrieb Martin Messmer:

Das Hintergrundbokeh lässt sich wie folgt berechnen

Nein.

Mit Bokeh bezeichnet man die Art der Unschärfe im Vorder- und Hintergrund, und deren Beurteilung ist notwendigerweise subjektiv. Da lässt sich nichts berechnen. Die Größe der Unschärfekreise hat nichts damit zu tun.

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vor 3 Minuten schrieb mjh:

[...] Wie es mit der Schärfe in der Schärfenzone aussieht, muss ich mir noch einmal genauer anschauen.

Am Ende des Videos sind paar gute Vergleiche zum XF56 und dem XF50/2 was Bokeh und auch Schärfe angeht.

Scheint wirklich sehr gut zu sein.

Edited by mattpix

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vor 28 Minuten schrieb Mehrdad:

...
So sehr ich seine Bilder/Bildsprache (!) mag, ich kann schwer erkennen wo der von ihm erwähnte Charakter des Objektivs ist.
...

Den habe ich in seinen Fotos auch vermisst. Manchmal scheint ein Ansatz davon dazu sein, aber irgendwie passt sein Stil auch nicht dazu. Nicht, dass ich seine Fotos nicht mag, aber für den Charakter von "the one" sind sie zu ... - "klinisch", ohne dass das böse gemeint ist.

Die Fotos in diesem Video

passen schon besser zu dem, was ich mir vorstelle.

Thomas

 

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vor 27 Minuten schrieb mjh:

Aber er weiß nicht, warum man ein lichtstarkes Objektiv als „fast“ bezeichnet: „I never understood why a lens with a large maximum aperture opening is called “fast”.“ Seltsam …

...

Nun ja, ich finde das nicht seltsam.

Zumindest nicht aus der Sicht eines in Deutschland aufgewachsenen, welcher sich mit Fotografie beschäftigt/„gelernt“ hat noch bevor es Internet gab (weit verbreitet) oder er gar vernünftig Englisch sprechen/lesen konnte.

Ich hatte anafngs auch Schwierigkeiten das zu verstehen. In DE spricht man von lichtstark und nicht schnell (fast).

Vielleicht daher? 

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Für mich persönlich: Zu gross, zu schwer, zu teuer. Ich glaube nicht, dass es ein Verkaufserfolg wird. Dafür ist es leistungsmässig zu dicht auf dem 1.2 er drauf aber preislich und vom Gewicht zu weit weg von diesem. 

Ich hätte es lieber gesehen, wenn sie in das 56er und 35er 1.4 schnellere Autofokusmotoren eingebaut hätten.

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Ich werde es auch nicht anschaffen !  habe das 56/1.2 und das 50/2.0 .

Zu groß, zu schwer , zu teuer !

Hätte mir ein Neuauflage vom 18/2.0 gewünscht und vom 35/1.4 .

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vor 39 Minuten schrieb Mehrdad:

Nun ja, ich finde das nicht seltsam.

Zumindest nicht aus der Sicht eines in Deutschland aufgewachsenen, welcher sich mit Fotografie beschäftigt/„gelernt“ hat noch bevor es Internet gab (weit verbreitet) oder er gar vernünftig Englisch sprechen/lesen konnte.

Ich hatte anafngs auch Schwierigkeiten das zu verstehen. In DE spricht man von lichtstark und nicht schnell (fast).

Ja, klar, das erschließt sich nur aus dem englischen Sprachgebrauch. Aber er spricht doch gut Englisch und ist mit der fotografischen Terminologie im Englischen vertraut.

Es hängt letztlich an der Bezeichnung für die Verschlusszeit – für den Engländer ist das keine Zeitdauer, sondern eine Geschwindigkeit, der „shutter speed“. Ist zwar Quatsch, weil sich der Verschluss ja immer gleich schnell bewegt, aber das ist nun mal der Sprachgebrauch: Eine kurze Belichtungszeit ist ein „fast shutter speed“. In kreativer Fortführung dieses Sprachgebrauchs bezeichnet man dann auch alles als „fast“, das einen „fast shutter speed“ möglich macht, also auch lichtstarke Objektive und lichtempfindliche Filmemulsionen.

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Hat jemand schon einen Händler gefunden, der Vorbestellungen annimmt? Das Ding ersetzt für mich XF56 und XF50, wenn der AF nur halbwegs so schnell ist wie beim 50F2 bin ich zufrieden :)

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