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X-S10 ... meine Eindrücke ... auch ggü. X-T3


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vor 5 Minuten schrieb fastbiker:

Allerdings muss man auch beachten sowohl die X-T3 als auch die X-E4 sind andere Kamerakonzepte. 

Eben - jedes mit Vor- und Nachteilen. Und daher lässt sich so eine Frage zwar beantworten, aber welche Schlüsse will man daraus ziehen, denn jeder hat doch andere Prioritäten?

Mir ist z.B. maximale Kompaktheit, Leichtigkeit und IBIS wichtig, daher ziehe ich die X-S10 der X-T3 vor, auch wenn ich bei der die Kröte des von mir so ungeliebten Schwenkdisplays schlucken muss.
Die zweifellos vorhandenen Vorteile der X-T3 sind für mich (!) nicht so wichtig.

Wenn die kommende X-E4 IBIS und Klappdisplay bekommen sollte wäre diese für mich die erste Wahl, quasi meine persönliche eierlegende Wollmilchsau.

 

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Hallo zusammen,  im Thread für die Praxiserfahrungen der X-S10 hatte ich es schon angekündigt, hier sind sie nun, meine ersten Eindrücke der neuen X-S10. Natürlich könnte ich den Bericht dort einstellen, doch ich vermute, es würde recht schnell untergehen. Falls Ihr bzw. der Admin aber der Meinung seid, dass meine Zeilen dort besser aufgehoben sind, dann gerne da rüber schubsen.  Fehler, definitiv falsche Angaben von mir gefunden? Dann bitte melden und ich passe den Text gern an, kein

Moin snoopy, wie gestern schon gesagt ist "gescheitert" sicherlich der falsche Begriff. Die X-S10 ist eine hervorragende Kamera, ohne wenn-und-aber.  Doch nach 4 Wochen Nutzung ist die zugegeben anfängliche Euphorie für mich als Fujigraf der Nüchternheit gewichen. Ich finde das ein super Konzept für das was Fuji mit der X-S10 vor hat, nämlich Kunden aus anderen Lagern zu ziehen. Ähnliche Bedienung wie bei CaNiSo durch die Speicherungen C1-C4, dazu ein IBIS im kompakten Gehäuse und das all

Hatte mich vor einem Monat auch intensiv mit dem Kamerakauf auseinander gesetzt. Dass es eine Fuji würde, war klar. Die verfolge ich seit Jahren, aber nie eine gekauft (bereue ich heute). Hatte früher alle Nikons und Panasonics, auch eine Leica usw. Daher war für mich die Wahl zwischen T4 und S10. Habe es sehr lange überlegt, alle mögliches Tests und Vergleiche gelesen. Stand Nahe vor der S10. Sie ist kleiner, alles wichtige an Bord und die Bildqualität zur T4 dürfte sich nichts schenken. Aber..

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vor 4 Stunden schrieb Larson:

Würdet ihr die X-T3 unter dem wissen des Vorhandensein der X-S10 und das baldige erscheinen der X-E4 heute noch kaufen?

Warum nicht? Jeder, der einen großen Sucher möchte ein Gehäuse mag, welches etwas größer ist, die Bedienung, das abgedichtete Gehäuse.... der wird zu der X-T3 greifen... der wirkliche Vorteil der X-S10 ist der IBIS und das Selfi-Display falls man sich beim Filmen sehen muss ansonsten kann man bei der X-T3 ein externes Display montieren.  Durch das Update ist die X-T3 vom AF genauso gut, wie die X-S10 und die X-T4 auch die neue X-E4 dürfte nicht schlechter werden. 

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vor 4 Stunden schrieb Larson:

Würdet ihr die X-T3 unter dem wissen des Vorhandensein der X-S10 und das baldige erscheinen der X-E4 heute noch kaufen?

Absolut, wenn ich keinen IBIS brauche und mir das kleine Kameragehäuse nicht wichtig ist. Die T-Serie ist eine Klasse für sich.

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vor 16 Stunden schrieb Larson:

Würdet ihr die X-T3 unter dem wissen des Vorhandensein der X-S10 und das baldige erscheinen der X-E4 heute noch kaufen?

Das kommt darauf an, was du fotografieren möchtest: die Eiermilchlegendewollmilchsau gibt es bei Fuji eher nicht. Deshalb wird es aufgrund von GAS oft teurer. Die xt-20 mit dem sehr guten 18-55mm hat mich „angefixt“, danach wollte ich WR und jetzt den IBIS. Ganz ehrlich: mit der ersten waren die Fotos schon ausreichend gut 😉

Momentan würde ich lieber mein Geld in Reisen investieren. 

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Am 26.11.2020 um 08:46 schrieb T. B.:

.....C1 – Stativ: Belegt für Natur-Aufnahmen kontrastarmer RAWs vom Stativ mit Zeitautomatik A, Eterna-Filmsimulation, Auto-Weißabgleich, Single-AF Einzelbild, einzelnes Fokusfeld, ISO auf 160, DR400, Tonkurve jeweils -2, Touch AN für AREA, Blende 9, Selbstauslöser auf 2 Sekunden und speichern AN ohne blinkendes Licht, Mehrfeldmessung, M+E, IS aus, keine Belichtungskorrektur. 

Jetzt fragt Ihr Euch wie denn DR400 mit ISO 160 geht? Natürlich gar nicht. Doch für möglichst viel Dynamik scheue ich mich nicht. höhere ISO als 160 zu nutzen. Die Erhöhung auf ISO 320 oder 640 ermöglicht durch genannte Konfiguration automatisch die Änderung auf DR400, erspart mir neben ISO noch separat den Dynamikbereich anpassen zu müssen. Gepaart mit der Tonkurve je -2 habe ich hier mMn die bestmögliche Histogramm-Anzeige für gewichtete Belichtung auf die Lichter und die weitere EBV. Das Jpeg ist allerdings unbrauchbar … 😉

Tipp: Im Speicherprozess zunächst ISO 640 mit DR400 auswählen um anschließend ISO auf 160 zu senken. DR400 bleibt im Hintergrund gespeichert und wird in der Praxis als gelbe Warnung bei der ISO-Einstellung mit DR100 und DR200 angezeigt, bis DR400 erreicht ist und dann diese „Fehlermeldung“ verschwindet.

Liest sich evtl. kompliziert, funzt super, nutze ich seit X-T2 auf diese Art.
 

 

 

Servus und herzlichen Dank für deinen ausführlichen und genialen Bericht!

Geht das auch mit der T4? Genau das würde ich gerne machen, 
1. Normal
2. Bewegung
3. Blitz
4. Stativ

ganz herzlichst 
P.Tit

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vor 1 Minute schrieb P. Jongleur:

...
Geht das auch mit der T4? Genau das würde ich gerne machen, 
1. Normal
2. Bewegung
3. Blitz
4. Stativ
... 

Jein ... so in die Tiefe speichern kann nur die X-S10 bei Fuji. 
Unter Q kannste natürlich DR und einiges mehr abspeichern, aber keine Serienbildfunktion, ISO, Selbstauslöser usw. 

 

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C1-C4 kann hilfreich sein, wenn man sehr genau weiß, welche 4 Konfigurationen man am meisten benötigt und die - nach etwas Testen und ggf. Feintuning - speichert und möglichst nicht mehr signifikant verändert. Nur dann verinnerliche ich ja, was ich bei C1-C4 bekomme und der Geschwindigkeits- oder Bequemlichkeitsvorteil wird wirksam, weil ich dann mit einem Switch eine komplett andere Konfiguration bekomme.

Eben noch Landschaft C1 und da steht meine Frau ja auch noch in der Landschaft 😉und flugs mal eben auf C3 Porträt. Ah, ein Greifvogel über mir und BÄM! C2 Sport/Wildlife mit AF-C reingehauen.... Mist, ich hab das 100-400 zuhause gelassen 🥴.

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Ich habe das ganz einfach gelöst:

C1: AF-S mit den für mich dazu passenden (meistgenutzten) Einstellungen.

C2: AF-C mit den dort passenden Starteinstellungen (z.B. kürzere Mindestbelichtungszeit für Iso-Automatik).

C3: MF mit Fokuspeaking etc.

Das ist die gleiche Reihenfolge wie beim AF-Schalter meiner anderen Kameras und ich muss nicht dauernd überlegen. Feintuning der entsprechenden Einstellungen kann ich immer noch vornehmen. Hier habe ich aber die wesentlichen Parameter, die ich ansonsten zusätzlich verstellen würde, direkt mit eingestellt.

Gruß Ingo

 

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vor 8 Stunden schrieb T. B.:

Jein ... so in die Tiefe speichern kann nur die X-S10 bei Fuji. 
Unter Q kannste natürlich DR und einiges mehr abspeichern, aber keine Serienbildfunktion, ISO, Selbstauslöser usw. 

 

Und gerade solche Einstellungen wie Iso/IS/beim Blitz die Belichtungsvorschau, gerade das was bei den Modi gern mal vergessen würde, das sollt da Abgespeichert werden. Das sucht man sich einmal alles zusammen und dann ist es gut. Oder irre ich mich da?

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Am 9.1.2021 um 10:08 schrieb P. Jongleur:

Geht das auch mit der T4

Das ISO Rad ist bei der T4 oben auf der Kamera, ist also genauso schnell verstellt, wie bei der S10, die Belichtungsvorschau legt man sich einfach auf einen Knopf, für den AF hat man den hebel am Gehäuse. Geht kein Stück langsamer als bei der S10. 

Da es zwei völlig unterschiedliche Kameras sind, macht diese C1 bis C4 Einstellung bei der S10 durchaus für manche Sinn weil man da ja für einiges ins Menü muss, um es zu verstellen. Wenn man sich mit der T4 etwas intensiv beschäftigt, seine Tasten und Räder klug belegt, ist man damit genauso schnell, wenn nicht schneller am Ziel. 

Ich habe bei der S10 die Erfahrung gemacht, das mir diese C1 bis C4 Freude nur begrenzt nützt, weil man nicht der "Foto Nostradamus" ist, Licht und Motiv meist nicht vorhersehbar ist etc. Ich drehe also in einer anderen Situation mein Rad und es passt trotzdem nicht. Ich bin jetzt auch dazu übergegangen mir die Kamera so zu konfigurieren, dass ich relativ schnell an meine Einstellungen gelange. Abgesehen davon ist es bei mir auch so, dass ich meist spätestens schon eine Minute vorher weiß, was ich zu fotografieren habe und da stelle ich meine Kamera einfach so ein wie ich es brauche. Ich habe zwar diese  Voreinstellung mit Hilfe von Youtube bis in die Tiefe gemacht, weiß aber eigentlich nicht mehr genau, was ich da im Ganzen so alles konfiguriert habe.

Das bringt mir eigentlich nur was, wenn ich mal kurz wissen möchte, wie ein Bild sw wirkt, aber auch nur informativ. Da drehe ich dann mal kurz auf C1. 

Ich schätze an der S10 die Kompaktheit, die BQ und Schnelligkeit der T4 und den Ibis, während diese hochgelobten Voreinstellungen für mich eigentlich unbrauchbar sind.

Ich stelle meine Kamera lieber vorher ein, mache ein probebild und gut. Da habe ich am Ende alles so, wie ich es möchte, auch wenn ich vielleicht noch einmal dazu ins Menü muss. 

Edited by DRS
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vor 3 Minuten schrieb DRS:

Das ISO Rad ist bei der T4 oben auf der Kamera, ist also genauso schnell verstellt, wie bei der S10, die Belichtungsvorschau legt man sich einfach auf einen Knopf, für den AF hat man den hebel am Gehäuse. Geht kein Stück langsamer als bei der S10. 

Da es zwei völlig unterschiedliche Kameras sind, macht diese C1 bis C4 Einstellung bei der S10 durchaus für manche Sinn weil man da ja für einiges ins Menü muss, um es zu verstellen. Wenn man sich mit der T4 etwas intensiv beschäftigt, seine Tasten und Räder klug belegt, ist man damit genauso schnell, wenn nicht schneller am Ziel. 

Ich habe bei der S10 die Erfahrung gemacht, das mir diese C1 bis C4 Freude nur begrenzt nützt, weil man nicht der "Foto Nostradamus" ist, Licht und Motiv meist nicht vorhersehbar ist etc. Ich drehe also in einer anderen Situation mein Rad und es passt trotzdem nicht. Ich bin jetzt auch dazu übergegangen mir die Kamera so zu konfigurieren, dass ich relativ schnell an meine Einstellungen gelange. Abgesehen davon ist es bei mir auch so, dass ich meist spätestens schon eine Minute vorher weiß, was ich zu fotografieren habe und da stelle ich meine Kamera einfach so ein wie ich es brauche. Ich habe zwar diese  Voreinstellung mit Hilfe von Youtube bis in die Tiefe gemacht, weiß aber eigentlich nicht mehr genau, was ich da im Ganzen so alles konfiguriert habe.

Das bringt mir eigentlich nur was, wenn ich mal kurz wissen möchte, wie ein Bild sw wirkt, aber auch nur informativ. Da drehe ich dann mal kurz auf C1. 

Ich schätze an der S10 die Kompaktheit, die BQ und Schnelligkeit der T4 und den Ibis, während diese hochgelobten Voreinstellungen für mich eigentlich unbrauchbar sind.

Ich stelle meine Kamera lieber vorher ein, mache ein probebild und gut. Da habe ich am Ende alles so, wie ich es möchte, auch wenn ich vielleicht noch einmal dazu ins Menü muss. 

Folgende Szene (ist real passiert):

Aufnahme mit dem Stativ, Nacht, geschlossene Blende um Blendensterne zu erzeugen, Ibis vergessen auszuschalten....
Kein Bild war brauchbar, jedes Verwackelt. Nur der Schnappschuss aus der Hand war nutzbar. 

Aufnahme mit Blitz, nicht mehr gewusst dass ich die Bildvorschau (oder wie heißt das jetzt - das ist das Problem) ausschalten muss. Fast 25 Minuten gesucht bis ich den "Fehler" gefunden hatte. 

Genau für so etwas würde ich diese Speicher gerne nutzen.

 

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vor 10 Minuten schrieb P. Jongleur:

Folgende Szene (ist real passiert):

Aufnahme mit dem Stativ, Nacht, geschlossene Blende um Blendensterne zu erzeugen, Ibis vergessen auszuschalten....
Kein Bild war brauchbar, jedes Verwackelt. Nur der Schnappschuss aus der Hand war nutzbar. 

Aufnahme mit Blitz, nicht mehr gewusst dass ich die Bildvorschau (oder wie heißt das jetzt - das ist das Problem) ausschalten muss. Fast 25 Minuten gesucht bis ich den "Fehler" gefunden hatte. 

Genau für so etwas würde ich diese Speicher gerne nutzen.

 

Diese Situationen habe ich regelmäßig auch mit meinen Kameras ;) !
Auch liegt es daran, dass unterwegs meist spontan meine Kamera anschalte und dann nicht genau auf alle Einstellungen achte.
Das Problem mit solchen personalisierten und abgespeicherten Voreinstellungen ist wohl, dass man spätestens nach dem Akku-Wechsel selber vergisst, was man so wichtiges hinterlegt hat.
Zumindest bei der Pro2 und der H1 kann man den "Benutzereinstellungen" C1 - C7 ja sprechende Namen geben.
Benutzt habe ich an der Pro2 trotzdem noch nicht, sondern nur abgespeichert ...

Da muss jeder selber wissen, wie er seine Kamera benutzt oder einstellt - Patentrezepte helfen da selten.

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vor 5 Minuten schrieb Allradflokati:

Diese Situationen habe ich regelmäßig auch mit meinen Kameras ;) !
...
Zumindest bei der Pro2 und der H1 kann man den "Benutzereinstellungen" C1 - C7 ja sprechende Namen geben.
Benutzt habe ich an der Pro2 trotzdem noch nicht, sondern nur abgespeichert ...

Diese Einstellung wirken sich meines (beschränkten) Wissens jedoch nicht auf die Einstellungen wie Ibis oder Bildvorschau aus, sondern nur auf Filmsimulation/Korn/Licht/Schatten...

Oder bin ich jetzt ganz falsch?

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vor 18 Minuten schrieb P. Jongleur:

Aufnahme mit Blitz, nicht mehr gewusst dass ich die Bildvorschau (oder wie heißt das jetzt - das ist das Problem) ausschalten muss. Fast 25 Minuten gesucht bis ich den "Fehler" gefunden hatte. 

Wie gesagt. Ich kann meine T4 auch bei Dunkelheit und ohne Brille bedienen.ich weiß, dass ich die belichtungsvorschau  auf diesen Knopf gelegt habe usw. 

Ich habe mir meine T4 nach meinen fotografischen Gewohnheiten konfiguriert. Ich brauche oft einen Blitz, stelle an meinen Rädern, drücke den Knopf und fertig. Da kann man sich glaube auch den ibis hinlegen. 

Mit einer Kamera ist es wie mit jeden anderen Werkzeug.... Man muss es beherrschen, damit am Ende aus dem Stück Holz eine Schnitzerei oder ein schöner Tisch wird. 

Das was du beschreibst sind essentielle Dinge, die bei einer Systemkamera mit IBIS immer mal gebraucht werden. 

Ich würde mal sagen, dass man das nicht mehr vergisst wenn man es einmal gesucht hat und würde dir empfehlen es wie ich auf zwei Knöpfe zu legen. Dann bist du sehr schnell und alkes wird gut. 

Ich brauche meine Kamera täglich und hatte nach meinem Umstieg von Nikon vor zwei Jahren auch meine Probleme weil ich dachte als ewiger Fotograf wird das schon gehen, ohne dass ich mich mit dem Handbuch oder lermvideos beschäftige, aber weit gefehlt. Ich habe mir die Videos zu dem Menü einverleibt und gelernt. Erst dann war ich wieder auf dem Stand immer zu wissen was ich tue oder tun muss und die T4 ist eine echt klasse Kamera, die ich wirklich liebe. 

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vor 1 Minute schrieb P. Jongleur:

Diese Einstellung wirken sich meines (beschränkten) Wissens jedoch nicht auf die Einstellungen wie Ibis oder Bildvorschau aus, sondern nur auf Filmsimulation/Korn/Licht/Schatten...

Oder bin ich jetzt ganz falsch?

Nein, du liegst da komplett richtig :) !

Mir ging es ja nur darum, dass diese Voreinstellungen, wie tief sie immer auch gehen mögen,  auf eine hypothetische Situation zugeschnitten sind.
Nach einiger Zeit hat man diese "ausgedachten" Situationen dann bestimmt nicht mehr in allen Einzelheiten im Gedächtnis.
Und je mehr ich da vorprogrammieren kann, desto komplizierter und spezieller werden diese Voreinstellungen vielleicht auch vorgenommen.
Da spielt es keine Rolle was ich alles abspeichern kann.

Der Vorteil der X-S10 ist ja, dass ich auf C1 - C4 auch verschiedene Betriebs-Modi ablegen kann (AF, IBIS, etc), die dann als Grundlage für die weiteren manuellen Anpassungen dienen können.
Wenn man das so konsquent handhabt, zieht der Eine oder Andere sein Vorteile daraus.
Ich habe es bis her nicht geschafft ;) ...

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vor 17 Stunden schrieb P. Jongleur:

Das sucht man sich einmal alles zusammen und dann ist es gut. Oder irre ich mich da?

Genau so sollte es sein. Das gilt aber auch für die Xen mit analogerer Bedienung. Einmal einstellen und sich daran gewöhnen. Nichts ist schlimmer als Umgewöhnen. 

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  • 3 weeks later...

Vielen Dank für den Erfahrungsbericht. Neben allen technischen Daten sind solche Infos sehr hilfreich. 

Ich hatte ebenfalls die Möglichkeit eine X-S10 für einige Tage auszuprobieren und teile anbei meine Eindrücke.

TOP 
+ Der Griff und die Kompaktheit. Die X-S10 liegt super griffig in der Hand und ist sehr kompakt. Q, AF-ON & die weiteren Tasten haben einen guten Druckpunkt und lassen sich gut bedienen. Auch die Räder laufen gut.

+ AF, Face/Eye Detect. Der AF is superfix und der Face/Eye Detect funktioniert top. Ich habe als Vergleich eine X-T2 und u.a. beim Viltrox 56mm ist die X-S10 sehr schnell und trifft sofort. Bei der X-T2 geht es langsamer und der AF pumpt etwas.

+ IBIS. WOW! 56mm mit 1/15 Sekunde. Hilft natürlich nicht bei Bewegungsunschärfe... 😉

+ Tasten sind recht frei konfigurierbar und nach den Erfordernissen anpassbar.

FLOP (weniger gut)
- der On/Off Schalter ist flach und nicht gut zu bedienen. Der Threaded Schalter von X-T2 / X100V gefällt mir um längen besser.

- Der ShutterRelease ist ebenfalls flach und nicht so gut zu ertasten. Mit Handschuhen fast nicht möglich, im Gegensatz zu X-T2 und Co.

- Der EVF ist klein und hat keine Augenmuschel. Von X-T2 kommend ein Rückschritt.

comme ci comme ca (teils teils)
~ Der Flippy Screen hat durchaus Vorteile, weil man aus der Ecke oder anderen obskuren Winkeln fotografieren kann. Auf der anderen Seite hat mich das dauernde klappen und drehen in der Praxis etwas genervt. 
~ PASM ist ja bekannt und funktioniert wie man es von Nikon etc. kennt. Pragmatischer Ansatz.
~ Custom1-4 bietet die Möglichkeit definierte Config-Setups zu speichern. Mir hat es in der Praxis nicht so gut gefallen, weil alle Parameter fest gesetzt werden und keine Vererbung aus PASM möglich ist.

Mein Fazit  
Die X-S10 ist eine tolle Kamera, sehr kompakt und griffig, super AF, super IBIS. Ich könnte mit der Kamera sicherlich alle Fotos in gleicher und teilweise besserer Qualität machen, die ich auch mit der X-T2 machen kann. Also alles super?

Für mich nicht, was vor allem am PASM (Non-Fuji) Bedienkonzept liegt sowie am On/Off Schalter / Shutterrelease. Der Funke ist bei der Nutzung der X-S10 nicht übergesprungen. Obwohl sie so griffig ist, nehme ich die X100V und die X-T2 deutlich lieber in die Hand und mache damit Fotos. Auch ohne IBIS und ohne Top AF und Eye-Tracking. Für Systemwechsler und Erstkäufer von Fuji ist die X-S10 sicherlich ein Top Einstieg - da macht man viel richtig. 

Ich habe aber nochmal das klassische Fuji Bedienkonzept schätzen gelernt: Ich kann mit einem Blick auf die Kamera sehen, was eingestellt ist und kann mit einem Rad/Schalter die Einstellung ändern. Bei der X-S10 war ich mir immer ein wenig unsicher, ob alles wie gewünscht eingestellt ist. Natürlich sieht man es im Display und die Fotos waren auch Top - aber eine große Freude war es für mich nicht. Die X-S10 wäre eher eine Vernunftbeziehung für mich und nicht die große Liebe 😉

ich bleibe daher erstmal bei X-T2 und X100V.   

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