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Welches Teleobjektiv ?


Trulla

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Hallo Zusammen,

würde mir gerne zu Weihnachten ein Teleobjektiv gönnen und schwanke zwischen folgenden Optionen:

1. Warten bis das 70-300mm kommt

2. 55-200mm, das ich für netto 550,- erwerben könnte

3. 50-140mm (würde zusätzlich zum 70-300mm vermutlich am ehesten Sinn ergeben)

4. 100-400mm (das wäre zwar schwer, aber “Butter bei die Fische”)

Body wäre die xt-4. Interessen: Landschaft und Wildlife.

Wofür würdet ihr euch warum entscheiden? Suche Argumente.😉

Edited by Trulla
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Meine Meinung:

55/200 kaufen und warten bis das 70/300 auf dem Markt ist.
Sollte dies den Erwartungen entsprechen, dann das 70/300 kaufen und das 55/200 verkaufen.

Das 100/400 wär schon was, doch ich befürchte, dass es zu schwer ist und man sich dreimal überlegt ob man es in die Fototasche hieft.

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vor 33 Minuten schrieb Trulla:

Landschaft. Verdichtung. Gipfel etc. ranholen.

Tiere, Vögel im Flug...

 

 

vor 17 Minuten schrieb MarcWo:

Na dann ist doch die Antwort klar.

Entweder das 70-300 oder das 100-400.
Das 100-400 hat den Charme, dass Du ggf. den TC1,4 oder TC2 ansetzen kannst.

Ist das so klar?

Landschaft verdichten geht ggf. auch mit zB. dem 50-140 oder 55-200. Wildlife und Vögel eher weniger.

Wenn du einen Gipfel näher ranholen willst, bist du vielleicht schon auf dem Berg gegenüber. Magst du dann ein 100-400 schleppen?
Vögel erfordern aber wiederum schon ganz schön Brennweite, also doch 100-400+TC?

Die TC gehen übrigens auch mit dem 50-140 und voraussichtlich auch mit dem 70-300.

Alle Anwendungsbereiche perfekt mit nur einem Objektiv abzudecken wird schwer werden. Das 70-300 (ggf. mit TC) hat zumindest das Potenzial die universellste Lösung zu sein, ist aber noch nicht verfügbar. Also bleibt es schwierig.

Die Qual der Wahl....

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Für Landschaft geht natürlich weniger, aber für Tiere und BiF kommst Du am 100-400 (plus TC 1.4) kaum vorbei. Das neue kompakte 70-300 sehe ich eher als Ersatz für ein 55-200 mit der Möglichkeit, ab und an mal wildlife mitzunehmen, wenn man Glück hat. Die Stärke ist die Kompaktheit. Wenn Du aber tatsächlich viel Energie in wildlife und BiF stecken willst, ist das 100-400 unverzichtbar. 
 

Edit: Ich habe das 50-140 „geopfert“ und in ein 100-400 „eingetauscht“. 2 Klopper wollte ich nicht. Für das 50-140 kam das 90 2.0. Ein 55-200 ist ähnlich kompakt, hat aber andere Stärken.

Edited by Tommy43
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Ich geh da bei @AS-X und @Tommy43 voll mit!
Das tolle, leichte 55-200mm, würde ich niemals gegen das 50-140mm tauschen. Das ist bei Personen gut, Hochzeiten, Portraits.
All das vereint das 55-200mm doch ganz erstklassig. Deswegen (und weil Du People nicht genannt hast) fiel das 50-140mm bei mir schon raus.
Mit dem 55-200mm geht ein bisschen Vögel, zB. am Futterhaus, Ansitz mehr aber auch nicht.

Wenn Du nur Vögel, Hasen, Rehe oä. fotografierst, würde ich mal warten, was der Fringer für Nikon bringen wird. Dann könnte das 200-500mm Nikon, dem XF 100-400mm ganz schön Konkurrenz machen,
das liegt ähnlich vom Preis des Fuji XF 100-400mm. auch gewichtsmässig, aber satte 2,1Kg bringen beide ungefähr auf die Waage. Das wirst Du bei Vögel brauchen!
Wenn sie ruhig sitzen bzw. irgendwelche Enten, Taucher etc. ggf. in Kombination mit dem XF 1,4x. Du gewinnst ggü. dem 100-400mm, eben 100mm, spr. hast 750mm anliegen. Damit kannst Du bei Vögel punkten! Das passt sogar noch in einen Rucksack und ist für den Preis ein Schnäppchen, mit ausgezeichneter Nahgrenze.

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vor 6 Minuten schrieb Fetzenberger:

(..................)

das liegt ähnlich vom Preis des Fuji XF 100-400mm. auch gewichtsmässig, aber satte 2,1Kg bringen beide ungefähr auf die Waage.

(....................)

Oha, Dieter das Fuji wiegt 1,375 kg, das Nikon 2,3 (ohne Stativfuß 2,09 kg!). Also 1 kg mehr schleppen wollte ich nicht.

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vor 4 Minuten schrieb michmarq:

Oha, Dieter das Fuji wiegt 1,375 kg, das Nikon 2,3 (ohne Stativfuß 2,09 kg!). Also 1 kg mehr schleppen wollte ich nicht.

OK, da habe ich X Pro bei dem Bericht von digitalkamera.de überlesen, da stand was von betriebsbereiten knapp über 2 Kg!

Ich bleibe dabei, Vögel dann 100mm mehr als 400mm. Werner nutzt ja dafür das Sigma 150-600mm, da braucht es einfach BW.

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ich würde bei sofortigen Bedarf das XC 50-230 holen und auf das 70-300er warten.

Das XC ist optisch besser als erwartet, dazu sehr leicht und für Touren angenehm zu transportieren. Ich setze es auch an der T4 sehr gerne ein.

Das 70-300er ist bereits bestellt und wird künftig ein passendes Objektiv sein, wenn ich eine deutlich verdichtete Szenerie erstellen möchte. Durch die Konvertertauglichkeit sogar bis 600mm Brennweite, wobei ich da mit leichten optischen Abstrichen rechne.

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Ich warte ja auch noch auf den Fringer für Nikon, da ich auch das Sigma 150-600 C habe.

Nachteil der günstigen Zooms wie dem Sigma oder dem 200-500 von Nikon, alle ohne Wetterschutz/Staubschutz.

Das hat das Fuji 100-400 den beiden anderen voraus.

Outdoor nicht ganz so unwichtig, habe schon schlechte Erfahrungen machen müssen.

 

 

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Hallo Trulla,

außer dem XF100-400 sind für die echte Wildlife-Fotografie m.E. alle von Dir genannten Objektive zu kurz und selbst bei dem fehlen oft noch Millimeter beziehungsweise mit Telekonverter Lichtstärke.

Das XF55-200 nutze ich sehr gerne, die Bildqualität ist gut, aber schlechter als beim 100-400,

Das XF200 ist für Wildlife-Fotografie auch mit Konverter meist zu kurz.

Ein 70-300 bringt da wohl auch nicht viel.

Ich denke, wenn Du Wildlife-Fotografie ernsthaft betreiben willst, kommst Du angesichts der Modellpolitik von Fuji nicht um ein Sigma 150-600 oder z.B. ein Sigma 500/4 am Fringer-Adapter herum.

mfg Wolfgang

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vor 10 Stunden schrieb Trulla:

Wofür würdet ihr euch warum entscheiden? Suche Argumente.😉

Ich glaube dass du bei deinen Anforderungen nicht um das 100 400mm herum kommst, wenn du momentan ein fujifilm Objektiv kaufen möchtest und keine Adapterlösung. Natürlich wiegt das was, aber die Alternativen bei anderen Herstellern wiegen genauso viel. Ich habe das 50-140 und das 100 400mm, nehme aber meist nur eins davon mit. In diesem Jahr habe ich das 100 400mm im Urlaub mitgeschleppt und habe es auch sehr oft benutzt. Das Gewicht stört mich dabei nicht, weil ich einfach davon ausgehe, dass ein gutes Glas in dem brennweitenbeteich keine 30g wiegt und nur 10 cm lang ist. Außerdem hatte ich an meinen Nikons früher weit mehr zu tragen. 

Das 50-140 ist ein erstklassiges Glas, lichtstark und hat über den ganzen Brennweitenbeteich die Qualität einer Festbrennweite, auch bei Offenblende. Es ist recht universal, schnell, gut für Menschen in der Bewegung, Haustiere, Wildtiere die nicht sonderlich weit weg sind, Sport und Action etc. 

Das 100 400 spielt seine Stärken dann da aus, wo man mit den kleineren nicht hinkommt und das ist recht viel, zumindest bei mir. Ich fotografiere oft Surfer die vor einer Sandbank, schon ein Stück im Meer sind und mit dem 100 400 kann ich sie schon da fotografieren, wo die Wellen noch groß sind.  Aber auch bei Landschaften und selbst mal für Nahaufnahmen ist es sehr gut zu gebrauchen. Am langen Ende blende ich es immer ein bis zwei Werte ab, weil die Qualität merklich besser wird. 

Mit diesen Konvertern habe ich bei beiden Objektiven herumexperimentiert. Der zweifache ging für meine Verhältnisse weder an dem einen noch an dem anderen, weil die Qualität merklich nachgelassen hat, so dass es mich störte. Der 1,4 ließ sich an dem 50-140 noch gut benutzen, aber auch da war ich bereits etwas unzufrieden, wenn man die Qualität sieht, die das Objektiv sonst abliefert. 

Was das 55-200 betrifft, kann ich nichts sagen. Mein Sohn hat das 50-230 und da würde ich mich wohl eher dafür entscheiden, weil das zwar absolut nicht nach Qualität aussieht, aber wirklich sehr gut ist. 

Vielleicht ist auch das neue 70 300 eine Option, wenn du warten kannst. Das wird sicherlich leichter und auch günstiger. 

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vor 10 Stunden schrieb Trulla:

Landschaft. Verdichtung. Gipfel etc. ranholen.

Tiere, Vögel im Flug...

 

Also so ziemlich Alles...

Da wird 1 Tele nicht reichen, Du kommst nicht um 2 herum... Für Vögel im Flug sind selbst 500mm oft zu kurz. Da kommen, wie WNausKbeiS richtig schreibt, z.B. die langen Sigma Brennweiten in Betracht.

Zum Einstieg wäre das 150-600 von Tamron oder Sigma mit Fringer für Canon EF Linsen eine gute Wahl für Wildlife und Vögel.

Darunter ein 50-140 plus 1,4TC für die Bergtouren, dann bist Du mit leichtem Gepäck und 50-196mm bei sehr guter BildQ und Lichtstärke unterwegs.

Nebenbemerkung: Der 1,4TC ist auch kompatibel mit dem 150-600, denn er passt in den Fringer hinein, somit könntest Du die Sache theoretisch sogar bis 840mm ausreizen, allerdings bei dann etwas schlechterer BildQ und wenig Lichtstärke.

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vor 7 Minuten schrieb Trulla:

Vielen Dank für eure Kommentare. Den Fringer für meine Canon Objektive habe ich gar nicht in Erwägung gezogen. Gibt es Bezugsquellen jenseits von Bucht und Fluss?

Ich habe meinen von einem User hier gebraucht gekauft, ansonsten bietet https://www.traumflieger.de/shop/Adapter-Ringe/Adapter-auf-EOS-Bajonett/Fringer-EF-FX-Pro-II-Adapter-EF-auf-Fuji-X::2674.html ihn an.

mfg Wolfgang

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vor 51 Minuten schrieb motiv1410:

Nebenbemerkung: Der 1,4TC ist auch kompatibel mit dem 150-600, denn er passt in den Fringer hinein, somit könntest Du die Sache theoretisch sogar bis 840mm ausreizen, allerdings bei dann etwas schlechterer BildQ und wenig Lichtstärke.

Ich würde für Tiere auch die Sigma + Fringer-Lösung bevorzugen - ich habe sie ja auch ;) !

Wenn du noch kein Telezoom hast, warte auf das 70-300, denn diese Brenweiten sind unterwegs sehr universell.
An meiner EOS 50D hatte ich ebenfalls diese Brennweite und hatte auch ein 80-400mm von Sigma.
Das blieb dann für "normale" Fototouren - auch wegen des Gewichtes immer öfter zu Hause.
Ich persönlich habe zumindest die Erfahrung gemacht, dass man(n) auch nicht mit einem Telezoom auskommt.
Wenn sich die beiden dann gut überschneiden, was die Brennweiten angeht, ist es immer von Vorteil.
So ein Sigma/Tamron 150-600 mm ist schon ein Spezialist, ein 70-300 jedoch universeller.
Selbst das 55-200 ist für unterwegs hervorragend, aber mit 300 mm hast du einiges mehr an Brennweite.

Also warten auf das 70-300 mm und dann eventuell entscheiden (das 55-200 könnte dann günstig zu bekommen sein ;)), ob die längere Brennweite für dich noch in Frage kommt.
Das 150-600 nehme ich auch selten für die Hundespaziergänge mit - nur wenn ich gezielt die langen Brennweiten (z.B. Im Zoo) benötige oder wenn wir mit den Hunden zum Rhein fahren.
Und für ein 150-600 mm solltest du auch zumindest ein Einbeinstativ für die Tour mit einplanen ;) ...

P.S.: Im Gebirge brauchst du schon sehr klare Luft, damit die Telekanonen auch ihre Vorteile ausspielen können. Die Verdichtung wirkt natürlich auch auf die ganzen Teilchen, die in der Luft umherschwirren, bzw. unterschiedliche Luftschichten brechen ebenfall das Licht in ungünstiger Weise ;) !

Edited by Allradflokati
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vor 2 Minuten schrieb Allradflokati:

Ich würde für Tiere auch die Sigma + Fringer-Lösung bevorzugen - ich habe sie ja auch ;) !

Für Tiere vielleicht, aber auch für BiF? Mit dem 100-400 plus TC 1.4 bin ich ja auch schon fast bei 600mm APS-C, aber habe den besseren AF-C. Oder etwa nicht?

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vor 2 Minuten schrieb Tommy43:

Für Tiere vielleicht, aber auch für BiF? Mit dem 100-400 plus TC 1.4 bin ich ja auch schon fast bei 600mm APS-C, aber habe den besseren AF-C. Oder etwa nicht?

Dazu habe ich keinen Vergleich mit dem 100-400 mm ;) ...
Aber ich habe mehr Lichtstärke (6,3 statt 8,0) am langen Ende, weil ohne Konverter.

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vor 9 Minuten schrieb Allradflokati:

Dazu habe ich keinen Vergleich mit dem 100-400 mm ;) ...
Aber ich habe mehr Lichtstärke (6,3 statt 8,0) am langen Ende, weil ohne Konverter.

Alles klar, das hilft dem AF auch, aber ich würde gerne mal wissen, ob das Sigma am Konverter bzgl. AF-C mit dem 100-400 konkurrieren kann. Lese da bisher Widersprüchliches. Die einen sagen ja, andere behaupten das Gegenteil. Ich hätte mir sonst auch das Sigma geholt, wenn die Sache klar wäre. Nur gibt es offenbar kaum jemand, der BiF mit beiden an Fuji getestet hat und vergleichen kann.

Edit, ok da ist eine Einschätzung von @Werner H. reingekommen während ich schrieb, danke 👍🏻

Edited by Tommy43
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