Jump to content

Recommended Posts

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

vor 42 Minuten schrieb X_Fanboy:

Es ist ein allgemein gültiges Verfahren bei Statistischen Erhebungen, wo es ein Vielfaches gibt 10.000 oder 100.000 oder mehr, das 1.200 Erhebungen eine sehr hohe Genauigkeit ergeben. Bei Umfragen sind dann die Abweichung bei mehr als 1.200, sagen wir mal bis 10.000 derart gering, das sich oftmals die Erfassung von mehreren 10.000 nicht lohnt.

Ok, wenn man bereits ein Ergebnis aus einer großen Stichprobe vorliegen hat, kann man rückwärts validieren, indem man Stichproben aus der Stichprobe entnimmt und schaut, wie nahe das Ergebnis aus der Unterstichprobe an dem Ergebnis aus der großen Stichprobe liegt, und daraus pi x Daumen Regeln für die Stichprobengröße in vergleichbaren Erhebungen ableiten.

Der in der Planung von Forschungsprojekten übliche Weg ist jedoch, insbesondere wenn man zugleich auch die Budget-Verantwortung hat und/oder unter Zeitdruck steht,  die Stichprobe so groß wie nötig und so klein wie möglich zu halten, aber dennoch belastbare Ergebnisse beizubringen. Hierzu braucht man einen nach bestem Wissen definierten Erwartungswert bezüglich des zu messenden Merkmals und eine Entscheidung bezüglich der maximal tolerierten Zufallswahrscheinlichkeit des Ergebnisses, wobei die die maximal tolerierte Zufallswahrscheinlicht je nach Tragweite der Entscheidungen definiert wird, die anhand des Ergebnisses getroffen werden sollen.

Aber genug davon. Das ist definitiv off-topic.

Link to post
Share on other sites
vor 39 Minuten schrieb snooopy:

Oje... die Alulegierung in anderen Bodys ist wie oft zerstört worden? Titan ist ein toller Werkstoff aber er besitzt auch keine Zauberkräfte... ja der Glaube versetzt Berge 🙂 

Definitiv! 

Viele Grüße, Christian

Link to post
Share on other sites

Ich kann mich nicht über die Passgenauigkeit der zwei geschmiedeten Titanium-Teile an der XP3 beschweren. Die Flächen der zwei Teile (Bodenplatte und Deckel) kämen zwar bei keinem Automobilisten durch die Qualitätsprüfung und sind auch nicht so perfekt wie bei der XP2, aber vielleicht war es ja auch nur ein Experiment mit diesem Material...

Link to post
Share on other sites
Posted (edited)
Am 25.5.2021 um 11:14 schrieb RAWky:

Ich kann mich nicht über die Passgenauigkeit der zwei geschmiedeten Titanium-Teile an der XP3 beschweren.

Wie gesagt ist es eine Titan-Legierung.  Reines Titan hat technisch eigentlich nur eine Bedeutung wenn es um Beschichtung geht oder vielleicht noch als beständiger Heizdraht. 
Die hohe Festigkeit, welche dem Werkstoff nachgesagt wird, wird erst durch die Legierung mit Aluminium und Vanadium oder Aluminium und Zinn erreicht.

In der Kamera ist wirklich nur die Stabilität das Kriterium.  Schlechte Wärmeleitfähigkeit und teure, aufwendige Verarbeitung ist eher negativ ( der Werkzeugverschleiß beim Walzen oder Fräsen ist der größte Kostenfaktor).

Korrosionsbeständigkeit und gute „Bioverträglichkeit“ irrelevant.

 

Edited by Crischi74
Link to post
Share on other sites
Am 1.6.2021 um 23:01 schrieb XFujigraf:

Bei meiner Contax G1, Bj. 1996, ebenfalls Titan, passt jedenfalls alles 1a. Ist also offenbar technisch machbar. 

Im Zweifelsfalle frag mal, ob nicht einfach die Bodenplatte gewechselt werden kann?
Ich hab jetzt auch nochmal bei der DuraBlack geschaut, die hat das auch leicht spürbar:

Also als Fazit meinerseits: DuraSilver, Black: Alles ok, DuraBlack: Leicht spürbare Kante.

Ich weiß ja nicht, wie schlimm das bei dir haptisch ist, ich würde die Kamera aber definitiv immer noch gerne in die Hand nehmen :) 

Link to post
Share on other sites
Posted (edited)
Am 1.6.2021 um 09:43 schrieb Crischi74:

Wie gesagt ist es eine Titan-Legierung.  Reines Titan hat technisch eigentlich nur eine Bedeutung wenn es um Beschichtung geht oder vielleicht noch als beständiger Heizdraht. 
Die hohe Festigkeit, welche dem Werkstoff nachgesagt wird, wird erst durch die Legierung mit Aluminium und Vanadium oder Aluminium und Zinn erreicht.

In der Kamera ist wirklich nur die Stabilität das Kriterium.  Schlechte Wärmeleitfähigkeit und teure, aufwendige Verarbeitung ist eher negativ ( der Werkzeugverschleiß beim Walzen oder Fräsen ist der größte Kostenfaktor).

Korrosionsbeständigkeit und gute „Bioverträglichkeit“ irrelevant.

 

Auch die Aluminium und Magnesium Platten an anderen Modellen sind ja Legierungen. 

Titan (oder eben die hier gewählte Legierung) hat in dieser Anwendung nur 2 Vorteile: die Harte Oberfläche und damit ein wesentlich höheren Schutz vor Kratzern und das Marketing (Titan zieht immer)

Nachteile sind: knapp doppeltes Gewicht gegenüber Aluminium und fast das dreifache von Magnesium (Ti Dichte ca. 4,5Kg/mm³, Al ca. 2,7 Kg/mm³, Mg Dichte ca. 1,9 Kg/mm³); sehr viel Teurer in der Produktion, weil sehr schlecht Kalt umformbar (Aufgrund der Hexagonalen Kristallgitterstruktur), wodurch es dann zu solchen Verwerfungen kommen kann... und die schon erwähnte viel schlechtere Wärmeleitfähigkeit gegenüber Alu ist bei Kameras auch nicht zu verachten...

Unterm Strich, wenn das Marketing nicht wäre, hätte man die X-Pro3 durchaus aus Aluminium fertigen können und die Oberfläche Hartverdichten und in einer passenden Farbe Eloxieren, wäre günstiger und die Toleranzen wären enger einzuhalten gewesen... das ist zumindest meine auf dem Materialeigenschaften begründete Meinung.

Edited by ThorstenN.
Link to post
Share on other sites
Am 17.5.2021 um 18:45 schrieb der-Flo:

bei mir sieht es so aus. Ich bin zufrieden- die Kanten haben im Vergleich zu X Pro 2  etwas größeren Radien. Das ist vermutlich dem Material geschuldet.

Bei meiner "Black" siehts genau so aus! Kleine Kante. Kann mir auch gar nicht vorstellen, wie der "Knick" anders umfasst werden sollte.

Link to post
Share on other sites
Posted (edited)
vor 5 Stunden schrieb bgrimm:

Bei meiner "Black" siehts genau so aus! Kleine Kante. Kann mir auch gar nicht vorstellen, wie der "Knick" anders umfasst werden sollte.

Naja, man hätte den Radius vom Knick des "mittleren" Gehäuseteils (das mit dem AF-Schalter) kleiner machen können, damit das besser da rein passt, wobei ich keine Ahnung habe, wie es da an der Stelle in der Kamera aussieht.... Aber da Fuji soweit ich das mal gesehen habe die Bodys und Objektive mit SolidWorks (CAD-Programm) designt denke ich mal, dass die sich da schon was überlegt hatten.... oder eben die Fertigung hat nachher bewiesen, das die beste Planung von der Realität eingeholt wird...^^ 

Edited by ThorstenN.
Link to post
Share on other sites
Am 9.6.2021 um 11:45 schrieb bgrimm:

Bei meiner "Black" siehts genau so aus! Kleine Kante. Kann mir auch gar nicht vorstellen, wie der "Knick" anders umfasst werden sollte.

Man müsste die Platte oben einfach Anfasen... es ist ein Arbeitsschritte mehr, der Geld kostet und man akzeptiert diese Toleranz. Z.B. bei Leica würde so eine Platte im Müll landen... die Toleranzen für solche Bauteile sind abartig dafür kostet die Kamera fünf Mal soviel.

Titan an sich ist kein optimales Material für solche Teile, da man einfach mit Blechplatten arbeiten muss die umgeformt werden. Da ist der Spritzguss einfach besser in der Serie vorallem Aufwand, Qualität, Kosten dürften in relation viel stimmiger sein.

Link to post
Share on other sites

Ja oder Magnesium-Druckguss ist auch eine gute Möglichkeit... es gibt ja viele Beispiele (nicht nur bei Kameras) wo wegen Marketing bessere und zugleich günstigere Materialien oder Fertigungsverfahren verworfen wurden, um sich von den Mitbewerbern abzuheben... da sind "wir Kunden" ja auch mit Schuld dran...

Link to post
Share on other sites

Ich kann gut verstehen, dass bei einem so schönen Stück die Qualitätsanmutung und die Detailgenauigkeit in besonderem Maße Beachtung findet.

Aber wir sollten uns durchaus verdeutlichen, wofür diese Kamera gebaut wird - zum fotografieren und das ggf. auch bei härteren Rahmenbedingungen, die unweigerlich zu entsprechenden Spuren am Gehäuse führen.

Für jemanden, der ein Designobjekt für die Vitrine kauft, gelten da sicherlich andere Ansprüche.

Ich selber schätze meine Kameras aber auch mit der ein oder anderen "Macke", solange sie mir die Bilder liefert, für die ich sie in die Hand nehme. Der Rest ist fürmich eher zweitrangig.

Ich würde sogar eine Kamera aus hochwertigem Kunststoff kaufen, wenn ich dadurch wie auch immer geartete Vorteile hätte und sei es ein deutlich niedrigeres Gewicht.

 

https://www.claus-groth.de/kunststoff-das-bessere-metall/

 

Edited by forensurfer
Link to post
Share on other sites
vor 2 Stunden schrieb forensurfer:

Für jemanden, der ein Designobjekt für die Vitrine kauft, gelten da sicherlich andere Ansprüche.

Ich selber schätze meine Kameras aber auch mit der ein oder anderen "Macke", solange sie mir die Bilder liefert, für die ich sie in die Hand nehme. Der Rest ist fürmich eher 

 

Ich bin soweit bei dir, als die Kameras für mich auch Werkzeuge sind, das darf man auch sehen.

aber für den Preis sollte von Beginn analles sauber verarbeitet sein, die komplizierte Materialbearbeitung ist ja nicht das Problem des Kunden 

Edited by Manzoni
Link to post
Share on other sites

Bei meiner X-Pro3 (Black) kann an dieser Stelle auch eine geringe Kante spüren, außerdem sieht der Lack um den Auslöser herum etwas wellig aus. Das gibt der XP3 ein etwas etwas blechernes Aussehen. Na und? Technisch hat eine Titan-Kappe einen Vorteil gegenüber Mg oder Al-Kappen, die geringen Nachteile (Festigkeit gegen Beulen und Kratzer, Beständigkeit) bei der Passgenauigkeit sind leicht zu verkraften.

Link to post
Share on other sites
vor 9 Stunden schrieb hbl55:

und der wäre ?

Bei gleicher Materialstärke eine höhere Festigkeit und die gleiche Festigkeit kann durch geringere Materialstärke erreicht werden. Jeweils bezogen auf das Vergleichsmaterial (i.d.R. wird Alu durch Titan ersetzt) und eine für den Einsatzzweck geeignete Titan-Legierung, das Gewicht ausser acht gelassen.

Die beiden Deckel  der PRO3 scheinen dünner zu sein als bei der PRO2, so wird man in Sachen Festigkeit nichts gewonnen haben.

Link to post
Share on other sites
vor 23 Stunden schrieb der-Flo:

gleiche Materialstärke

Pro3: 0.7 mm
Pro2: 1.2 mm 

Bei der Pro2 ist das Stativgewinde auch am "dicken" Bodendeckel mit 2 Schrauben befestigt, bei der Pro3 ist das Gewinde nicht am "dünnen" Bodendeckel, sondern an der inneren Struktur fixiert. 

Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

  • Recently Browsing   0 members

    No registered users viewing this page.

×
×
  • Create New...