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Fuji X100V gegen Leica M10R mit Leica Summicron 2/35mm


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vor 5 Stunden schrieb jensfoto:

Ich fotografiere hauptberuflich mit der Leica M (meist 24mm) und habe nun auch eine neue X-Pro 3.

Meine Arbeiten https://jenserbeck.de

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und meine Amazon-Rezession zur X-Pro3 lest ihr hier:

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Warum die Fujifilm X-PRO3 keine Leica ist.

Bis vor kurzem habe ich auf meinen Reisen ausschliesslich mit meiner Leica M9 fotografiert. Nun ist die Leica M9 wirklich in die Jahre gekommen. Display und Geschwindigkeit machen im Jahr 2021 keinen Spaß mehr. Die Fuji X-PRO3 schien eine schöne Alternative zu sein, denn zu Coronazeiten sind 8000€ für einen neuen Body recht üppig bemessen. Für einen Solo-Künstler-Fotografen.

Im Prinzip hält die Fuji was sie verspricht. Sie macht Spaß, läuft und macht tolle Fotos. Warum ein Profi oder Leica Fotograf nicht glücklich wird erkläre ich hier:

Knöpfe I: Hunderte von frei belegbaren Funktionsknöpfen. Nach einem vollen Arbeitstag hatte ich die Knöpfe sinnvoll belegt. Allerdings nur weil sie da sind. Andere Kameras benötigen die Tasten nicht. Außerdem sind sie Ergonomisch schlecht platziert.

Knöpfe II: Die Funktionsknöpfe sind so leichtgängig, dass sie sich beim Tragen verstellen. Besonders ist hier das Belichtungskorrektur-Rad (+- 3 Blenden) zu nennen. Es verdreht sich immer, wenn ich sie frei umhängen habe.

Sucher I: Der Hybridsucher ist toll und macht Spaß. Der optische ist - im Gegensatz zu Leica - eine gelbliche, milchige und neblige Brühe. Was allerdings unschlagbar ist: Der elektrische Rahmen wandert in Größe und Position je nach Fokussierung. Er ist also absolut exakt. Da kann Leica was lernen. Aber: Fuji zeigt nur bis 23mm (35mm) an. Dafür kann man allerdings als Brillenträger das komplette Display ink. Einblendungen sehr gut erkennen.

Sucher II: Der elektrische Sucher wird aktiviert indem eine kleine schwarze Blende den Sucher abdunkelt. Also einfach vorne abdeckt. Wie eine Schutzkappe die blitzschnell hochklappt. Diese winzige Klappe verklemmt leicht bei Erschütterungen. Wirkt wenig robust bei Hardcore-Reportagen.

Haptik: Das schwarze Dura-Titan ist toll. Es nimmt sehr leicht Fingerfett auf, was der Kamera
eine Patina verleiht für die eine Leica lange arbeiten muß. Klarer Punkt für Fuji.

Autofocus & Co: Unbedingt den „Boost-Mode“ aktivieren. Der frisst zwar Akku, die Kamera ist dann aber so schnell wie es von einer „Pro“ zu erwarten ist.

Jetzt kommt es. Der Sensor mit dem 23/f2 Objektiv.

Das X System hat ja nur einen halben Sensor und ist nicht vollformatig. Das hat prinzipiell den Nachteil, dass die Tiefenschärfe erheblich größer ist. Blende 2 verhält sich wie 5.6 als Vollformat. Das Bokeh ist dementsprechend extrem hässlich. Für Porträts ist es schlichtweg das falsche System. Ein Graus für Leica-Optik-Besitzer. Als Reportage-Weitwinkel-Fotograf ist mit das jedoch egal.

Der Sensor hat keinen Tiefpass-Filter. Also keinen „Weichzeichner“ vor dem Sensor. Das kennt man von der Canon 5D und den Nikon 800er Serie. Deshalb wirken die Aufnahmen so „scharf“. Nicht das Objektiv ist dafür verantwortlich. Schärfe wird durch Kontraste, Farbkontraste an Kanten erreicht. Ein gutes Objektiv hat knallige Kontraste an den Kanten bzw. „softet“ diese schön ab. Die Fuji ist einfach nur scharf. Ein plattes Bild scharf gezeichnet.

Und da kommen wir zu dem größten Minuspunkt, dem Sensor bzw. der RAW Daten.

Fuji simuliert mit seinen Kameras die alten Charakteristiken der Filmrollen. Das klappt super toll und sieht extrem schön aus. Auf JPGs. Um das zu erreichen trickst Fuji im RAW gewaltig. Das liegt an der halben Sensorgröße. Leider kann man die Physik nicht austricksen. Halber Sensor bedeutet am Ende auch weniger Licht das Auftrifft. 6500px müssen sich die Hälfte des Lichts eines Vollformat Sensors teilen. Und hier trickst Fuji inakzeptabel. Die RAWs sind 1-2 Blenden unterbelichtet. Dadurch unterdrückt man das Rauschen und behält in den Spitzlichtern Zeichnung. In der Software werden die Abgesackten Tiefen wieder angehoben und es sieht toll aus. Ein Profi hat jedoch kaum Spielraum im Raw zu arbeiten.
Der schlaue Fotograf denkt sich dann: Nun gut, dann belichte ich eben immer +1 Blende über. Dann jedoch passt der elektrische Sucher nicht mehr richtig zur Filmsimulation. Im Display sieht es einfach nicht gut aus und das RAW zeigt dann seine massiven Schwächen.

Was extrem ärgerlich inakzeptabel ist, dass Fuji auch mit den Blenden, Zeiten und Messangaben schwindelt. Nach DIN-Norm darf der Wert um eine halbe Blende abweichen. Da haben alle Firmen, von Nikon bis Leica schon immer die DIN-NORM ausgereizt und die echte 60tel Sekunde eine angezeigte 90tel sein lassen.

Wird bei Fuji jedoch aus einem f2 Objektiv ein f2,5, aus einer 125tel eine 90tel und sind die ISOs nicht exakt, haben wir eine Abweichung von fast 2 Blenden. Und das ist messbar. Die Fuji-Software „weiss das“ und deshalb sind die Belichtungswerte extrem länger als bei einer anderen Kamera - oder Leica.
Da denkt man sich: Cool. ISO 400 Blende 2 muß passen – aus Erfahrung – und dann misst die Fuji eine Belichtungszeit von 2 Sekunden??? Schnell mit der Leica, Canon und einem Belichtungsmesser nachgemessen und die erwarteten Werte von einer 8tel erhalten.
Das nervt extrem.
ISO 3200 ist nun das neue ISO 400. Und dann sind die RAWs rauschig platt. So wie man es eben von einem halben Sensor erwartet. Bei ISO 3200. Physik ist eben Physik.

Blooming. Wie nach meinen Ausführungen zu erwarten brennen die Spitzlichter bei korrekter Belichtung aus. Die Fuji reagiert damit durch sehr extremes Blooming. Das Ausbrennen wird durch ein extremes Weichzeichnen kompensiert. Nachtaufnahmen in Langzeitbelichtungen werden so sehr weich und neblig. Sehr schön und charakteristisch aber nicht steuerbar.

Teils werde ich an eine Lomography erinnert.

Inakzeptabel als Profi.
Deshalb ist eine Fuji keine Leica.

Ich frage mich gerade ob jeder Profi so denkt - Fuji ist halt innovativ und modern und Leica M ist zumindest für mich Anachronismus ! Wenn dir der Sensor der Xpro3 nicht zusagt, solltest du mal einen anderen VF-Hersteller ausprobieren...die haben wunderbare Objektive zu erschwinglichen Preisen, Klappdisplay, Sucher wo man das Autofokusmessfeld verschieben kann, sie sind Makro und teletauglich, auch kann man mit ihnen die Schärfentiefe sehen und muss sie nicht schätzen und vieles mehr...

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Mattes

Was Du Tatsache nennst, ist Dein (unzutreffendes) Verständnis der Fakten. Aber keine Sorge, das ist gerade ganz groß in Mode.  Nope. Ich denke nicht, dass in diesem Punkt irgend jemand mit Dir einig ist. Warum auch? Hier mal so ein hässliches Bokeh bei f/5.6 aus einer Fuji: Hallo Gast! Du willst die Bilder sehen? Einfach registrieren oder anmelden! Komisch, weder beim 1.2/56 mm, 2.0/90 mm, GF 80 mm oder GF 110 mm ist das irgendjemandem aufgefallen. Außer Dir natürlich...

Mattes

Ich bin seit (sehr) kurzer Zeit auch mit Leica unterwegs und verstehe weder den Beitrag vom TO Harald noch von Jens so richtig. Aber von vorn: Mich hat der Monochrom-Sensor schon immer gereizt, da ca. 70% meiner Bilder schwarzweiß sind. Durch den Verkauf der GFX 50s II hatte ich die Luft im Budget, jetzt den Schritt zu machen und habe mir eine M Monochrom (Typ 246, das ist das vorletzte Modell, vor ca. sieben Jahren auf den Markt gekommen) zugelegt. Da ich mit dem Meßsucher meine Schwierigk

Tommy43

Teilweise ausgewogen, teilweise einfach komische Erfahrungen und sachlich falsch. Eigentlich habe ich keine Lust, alle Ungenauigkeiten und Übertreibungen zu markieren. Ich fürchte, dass der Thread ein Popcornthread wird. Vielleicht war das ja das Ziel. Dass eine 8k€ Kamera den ein oder anderen Vorteil haben sollte, ist eine Binsenweisheit. Die ISO-Diskussion ist müßig, wurde zu oft aus Unkenntnis so geführt. Nur ein Beispiel: Blende 2 APS-C ist natürlich nicht äquivalent zu Blende 5,6

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Ich bin seit (sehr) kurzer Zeit auch mit Leica unterwegs und verstehe weder den Beitrag vom TO Harald noch von Jens so richtig. Aber von vorn:

Mich hat der Monochrom-Sensor schon immer gereizt, da ca. 70% meiner Bilder schwarzweiß sind. Durch den Verkauf der GFX 50s II hatte ich die Luft im Budget, jetzt den Schritt zu machen und habe mir eine M Monochrom (Typ 246, das ist das vorletzte Modell, vor ca. sieben Jahren auf den Markt gekommen) zugelegt. Da ich mit dem Meßsucher meine Schwierigkeiten habe - insbesondere bei Brennweiten über 50 mm - habe ich mir noch den Aufstecksucher (Olympus, baugleich mit Leica, nur günstiger) gekauft. Da ich schon mehrere Voigtländer-Objektive mit VM-Bajonett hatte, konnte ich sofort loslegen. Ich bin weder Leica-Fanboy geworden noch Fundamentalist. Meine Wunsch-Leica hätte einen Hybridsucher (wenn überhaupt, mir würde der OVF reichen), IBIS und ein Klappdisplay. Dass das nicht passieren wird, ist mir klar.

Sind meine Fotos nun besser (im technischen Sinn)? Nicht wirklich. Sie sind anders. Der Monochrom-Sensor bildet extrem detailreich ab, weil eben kein Farbfilter davor sitzt. Sehr hohe ISO-Werte sehen immer noch gut aus, weil kein Farbrauschen entstehen kann. Die VL-Objektive laufen zu neuer Höchstleistung auf. Ich habe das Gefühl, die besten Bilder seit langem zu machen. Der Grund ist nicht die Leica, weil sie eine Leica ist. Der Grund ist schlicht, dass es mir extrem viel Spaß macht, damit zu fotografieren. Ich nehme sie gern in die Hand, geniesse das Gewicht und die exzellente Haptik der Objektive. Das Ganze gefällt mir so gut, dass ich eine M10 (als farbfähige Version) dazu gekauft habe.

Die Leica muss nicht alles können. Als Allrounder für das unkomplizierte Fotografieren (US-Car-Treffen, Zoobesuche etc.) habe ich noch die H1 hier liegen, die ich sehr mag und die beim Verkauf eh kaum etwas bringen würde. Studio und Portrait mache ich mit der GFX 50s (I).

Natürlich BRAUCHT man keine Leica, um gute Fotos zu machen oder Spaß am Fotografieren zu haben. Man BRAUCHT auch keine Rolex, um zu wissen, wie spät es ist. Oder einen Porsche, um von A nach B zu kommen. Diese Produkte sind nicht da, um einen Bedarf zu decken, sondern um dem Besitzer Freude zu machen. Und der Leica gelingt das in meinem Fall gerade extrem gut. Mehr kann ich mir als Amateur nicht wünschen.

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vor 6 Stunden schrieb jensfoto:

Im Prinzip hält die Fuji was sie verspricht. Sie macht Spaß, läuft und macht tolle Fotos. Warum ein Profi oder Leica Fotograf nicht glücklich wird erkläre ich hier:

was jetzt "Leica Fotografen" oder "alle Profis"?

vor 3 Stunden schrieb Tommy43:

Nur ein Beispiel: Blende 2 APS-C ist natürlich nicht äquivalent zu Blende 5,6 KB bzgl. Tiefenschärfe. Wer so einen Fehler einbaut und darauf seine Argumentation aufbaut und dann noch („hässliches“) Bokeh mit Schärfentiefeneffekten gleichsetzt, sollte sich vielleicht erst einmal ein paar Grundlagen anschauen, 

Danke - super zusammengefasst.

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Es gibt ausgesprochen gute Kameras, mit und ohne Klappdisplay. Zum Beispiel Fujis.

Und es gibt Leica-M. Schön und unkompliziert. Man benötigt nur 2 Objektive: 35mm und 50mm. Alles andere Geraffel braucht man für Leica M nicht. Ist das denn- ein wenig großzügig gerechnet- keine Alternative zu den üblichen "Profi"-Digis?

Gustav

Edited by stmst2011
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vor 7 Minuten schrieb stmst2011:

Es gibt ausgesprochen gute Kameras, mit und ohne Klappdisplay. Zum Beispiel Fujis.

Und es gibt Leica-M. Schön und unkompliziert. Man benötigt nur 2 Objektive: 35mm und 50mm. Alles andere Geraffel braucht man für Leica M nicht. Ist das denn keine Alternative zu den üblichen "Profi"-Digis?

Gustav

Meine Objektivwahl wäre zwar eine andere (28 - 50 - 75), aber grundsätzlich stimme ich Dir. 

Je nach Aufgabengebiet könnte damit auch ein Profi arbeiten, wenn er nicht gerade Sportarten wie Fussball fotografiert. Einfacher und günstiger könnte er es aber natürlich auch haben. Als Hobbyfotograf brauche ich mir solche Gedanken zum Glück nicht zu machen.

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vor 5 Minuten schrieb Mattes:

Je nach Aufgabengebiet könnte damit auch ein Profi arbeiten, wenn er nicht gerade Sportarten wie Fussball fotografiert. Einfacher und günstiger könnte er es aber natürlich auch haben. Als Hobbyfotograf brauche ich mir solche Gedanken zum Glück nicht zu machen.

oder "unwiederholbares" - eine Kamera (wie die M) ohne Redundanz geht gar nicht, aber vielleicht haben die Profis, die die m dafür nutzen einfach einen guten Anwalt.

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vor 7 Stunden schrieb jensfoto:

Inakzeptabel als Profi.
Deshalb ist eine Fuji keine Leica.

Sieht man mal so in das große Internet, dann sieht man auch Fuji Fotografen, die mit ihrer "Lügenkamera" sehr gute Bilder machen, auch als Profi. Sorry, aber ich halte das für sehr überspitzt stellenweise äußerst subjektiv mit dem Hang zur unumstößlichen Kritik.

Die Kriterien von @Matteskann ich da schon eher nachvollziehen.

Ich sage es nicht zum ersten Mal, aber ich habe noch kein Leica Foto gesehen, was ich mit einer anderen guten Kamera nicht auch machen könnte. Solche Kritiken wie diese, schweben Kilometer über der Realität dahin und werden vielleicht leider von anderen interessierten Menschen noch für bare Münze genommen. Viele kaufen sich doch diese Fuji, weil sie nicht viel tragen wollen, weil sie schnell und gut ist, ein tolles Objektiv hat und dazu auch noch bezahlbar ist. Außerdem hat sie eines ehr gute Bildqualität, die ihr oft genug bescheinigt wurde und lässt sich vielseitigst verwenden. Sie brauchen eigentlich nicht mehr und sind damit in der Regel auch sehr glücklich. Auch Profis benutzen diese Kamera, machen damit hervorragende Fotos und zeigen, dass es wohl auch geht. Diejenigen, die damit nicht so klarkommen, werden sie wohl über kurz oder lang wieder verkaufen. Es ist eben nicht für jeden einfach mit 23mm durch die Lande zu ziehen , wo  einem nichts fehlt. Das liegt in der Regel am Fotografen.

Manchen hingegen reicht auch eine, die nur s/w Bilder macht.

Für meine Begriffe baut Leica sehr schöne Kameras, die vielleicht auch sehr gut sein mögen, aber eben zu einem Preis, der selbst die meisten Profis abschreckt, weil die sich wohl bei dem wenigsten auch rechnen wird. Selbst wenn die Leica jetzt irgendwo um 3000 Euro besser wäre, dann könnte man immer noch denken, dass sich das dann gar nicht vergleichen lässt, weil die Fuji ja dann preislich schon Ramsch wäre, den man mit Luxus vergleicht.

Wenn man sich ein bisschen umschaut, dann sieht man eben ganz einfach sehr viele "inakzeptable" Kameras an den Profis hängen und für viele wäre dann wohl auch eine Leica inakzeptabel, vielleicht aus anderen Gründen.

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vor 8 Stunden schrieb jensfoto:

Warum ein Profi oder Leica Fotograf nicht glücklich wird erkläre ich hier:

Dazu würde ich gerne mal die Meinungen der hier im Forum ebenfalls vertretenen Profis lesen :)

Das sind gar nicht so wenige.

Deine Bilder auf insta … ja, scharf, meist schöne Farben, oft „dokumentarisch“, Allerweltsbilder ohne Seele, wie es sie x-fach zu sehen gibt. Aber du kannst anscheinend davon leben und alles ist schön.

Aber warum macht man(n) dann hier … also vor allem hier, wo viele glückliche Fujifotografen unterwegs sind … und wohl auch auf Amazon so ein Theater?
Keine Kunden mehr, zu viel Zeit?

Oder nur ein Bisschen trollen? 

Ich geh mal Bier holen

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vor 6 Stunden schrieb Tommy43:

Teilweise ausgewogen, teilweise einfach komische Erfahrungen und sachlich falsch.

den halben Satz der ausgewogen sein soll, den habe ich übersehen. Sachlich falsch ist dafür umso mehr:

vor 9 Stunden schrieb jensfoto:

Jetzt kommt es. Der Sensor mit dem 23/f2 Objektiv.

Das X System hat ja nur einen halben Sensor und ist nicht vollformatig. Das hat prinzipiell den Nachteil, dass die Tiefenschärfe erheblich größer ist. Blende 2 verhält sich wie 5.6 als Vollformat.

falsch.

Blende 2 verhält sich wie Blende 3 (Faktor 1,5) - i.d.R. spricht man daher von einer Blende unterschied zwischen APS-C und Kleinbild (AKA as "Vollformat").

vor 9 Stunden schrieb jensfoto:

Das Bokeh ist dementsprechend extrem hässlich.

Bokeh ist die Güte der unscharfen Bereiche - nicht Qualität und Quantität verwechseln. 

vor 9 Stunden schrieb jensfoto:

Für Porträts ist es schlichtweg das falsche System. Ein Graus für Leica-Optik-Besitzer. 

erklär mal - auch was das eine mit dem anderen zu tun hat.

vor 9 Stunden schrieb jensfoto:

Der Sensor hat keinen Tiefpass-Filter. Also keinen „Weichzeichner“ vor dem Sensor. Das kennt man von der Canon 5D und den Nikon 800er Serie. Deshalb wirken die Aufnahmen so „scharf“. Nicht das Objektiv ist dafür verantwortlich. Schärfe wird durch Kontraste, Farbkontraste an Kanten erreicht. Ein gutes Objektiv hat knallige Kontraste an den Kanten bzw. „softet“ diese schön ab.

das ist ja an mehreren Stellen falsch... keinen Tiefpassfilter - das gab es auch bei der D800 Serie (hieß dann D800 E). 

Was ein Objektiv nicht durchlässt, kann kein Sensor schärfer machen - es braucht also für Kameras "ohne" eher schärfe Objektive. 

Teil 2 folgt...

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vor 10 Stunden schrieb jensfoto:

 Und da kommen wir zu dem größten Minuspunkt, dem Sensor bzw. der RAW Daten.

Fuji simuliert mit seinen Kameras die alten Charakteristiken der Filmrollen. Das klappt super toll und sieht extrem schön aus. Auf JPGs. Um das zu erreichen trickst Fuji im RAW gewaltig. Das liegt an der halben Sensorgröße.

Du schreibst selber, dass die Filmsimulationen sich auf die jpgs auswirken - warum dann die Einleitung mit Verweis auf die RAWs?

Die Filmsimulationen gibt es auch in der GFX Reihe, also was soll das mit der Sensorgrösse zu tun haben?

vor 10 Stunden schrieb jensfoto:

Leider kann man die Physik nicht austricksen. Halber Sensor bedeutet am Ende auch weniger Licht das Auftrifft. 6500px müssen sich die Hälfte des Lichts eines Vollformat Sensors teilen. Und hier trickst Fuji inakzeptabel. Die RAWs sind 1-2 Blenden unterbelichtet. Dadurch unterdrückt man das Rauschen und behält in den Spitzlichtern Zeichnung. In der Software werden die Abgesackten Tiefen wieder angehoben und es sieht toll aus. Ein Profi hat jedoch kaum Spielraum im Raw zu arbeiten.

und schon wieder falsch kombiniert. 1-2 Blenden unterbelichtet sind die RAWs und auch nur dann, wenn der Fotograf es einstellt (DR 100% oder DR400%). RTFM! It´s not a bug, it´s a feature. Man kann - muss es aber nicht nutzen.

vor 10 Stunden schrieb jensfoto:

Der schlaue Fotograf denkt sich dann: Nun gut, dann belichte ich eben immer +1 Blende über. Dann jedoch passt der elektrische Sucher nicht mehr richtig zur Filmsimulation. Im Display sieht es einfach nicht gut aus und das RAW zeigt dann seine massiven Schwächen.

s.o. - und wen meinst Du mit "der schlaue Fotograf"?

vor 10 Stunden schrieb jensfoto:

Was extrem ärgerlich inakzeptabel ist, dass Fuji auch mit den Blenden, Zeiten und Messangaben schwindelt. Nach DIN-Norm darf der Wert um eine halbe Blende abweichen. Da haben alle Firmen, von Nikon bis Leica schon immer die DIN-NORM ausgereizt und die echte 60tel Sekunde eine angezeigte 90tel sein lassen.

Wird bei Fuji jedoch aus einem f2 Objektiv ein f2,5, aus einer 125tel eine 90tel und sind die ISOs nicht exakt, haben wir eine Abweichung von fast 2 Blenden. Und das ist messbar.

dann zeig mal die Messergebnisse - und wer hat da was gemessen?

Wo kann man das nachlesen, dass ALLE Firmen eine 1/60stel Sekunde eine 90stel sekunden haben werden lassen?

Das ist doch grober Unfug.

vor 10 Stunden schrieb jensfoto:

Die Fuji-Software „weiss das“ und deshalb sind die Belichtungswerte extrem länger als bei einer anderen Kamera - oder Leica.
Da denkt man sich: Cool. ISO 400 Blende 2 muß passen – aus Erfahrung – und dann misst die Fuji eine Belichtungszeit von 2 Sekunden??? Schnell mit der Leica, Canon und einem Belichtungsmesser nachgemessen und die erwarteten Werte von einer 8tel erhalten.
Das nervt extrem.
ISO 3200 ist nun das neue ISO 400. Und dann sind die RAWs rauschig platt. So wie man es eben von einem halben Sensor erwartet. Bei ISO 3200. Physik ist eben Physik.

Du mögest Dich etwas belesen. es gibt 2 ISO Normen und Fuji nutzt eigentlich die verbindlichere. Ja - es kommt einem zuweile etwas dunkler vor, aber was sollen diese dumm-dreisten Übertreibungen (2 Blenden) ?

vor 10 Stunden schrieb jensfoto:

Blooming. Wie nach meinen Ausführungen zu erwarten brennen die Spitzlichter bei korrekter Belichtung aus. Die Fuji reagiert damit durch sehr extremes Blooming. Das Ausbrennen wird durch ein extremes Weichzeichnen kompensiert. Nachtaufnahmen in Langzeitbelichtungen werden so sehr weich und neblig. Sehr schön und charakteristisch aber nicht steuerbar.

Beispiele bitte - warum ich frage, weil auch dieser Abschnitt komplett hahnebüchen ist (bzw. auf eine falsche Nutzung zurückzuführen ist) - aber Hauptsache mal ein einglisches Lehnwort benutzen.

vor 10 Stunden schrieb jensfoto:

Inakzeptabel als Profi.
Deshalb ist eine Fuji keine Leica.

Ich schrieb es schon vorher - eine Leica M ist eher für viele Kollegen inakzeptabel - gar nicht mal wegen eingeschränkter Objektivauswahl, der abenteuerlichen Preise oder weil es keinen AF gibt (das weiß man alles vorher), sondern, weil es keine 2 Kartenslots gibt (Redundanz). Ich würde eine leica M daher nie für unwiederholbare Momente als alleinige Kamera verwenden.

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vor 3 Stunden schrieb rachmaninov:

aber Hauptsache mal ein einglisches Lehnwort benutzen.

Und dann natürlich falsch. Was er beschreibt, ist ein Ausfressen der Lichter aufgrund einer Überbelichtung. Mit „Blooming“ ist der Effekt gemeint, dass die von einem überbelichteten Sensorpixel gesammelten elektrischen Ladungen zu den Nachbarpixeln überfließen. Das war früher mal ein ernsthafteres Problem, ist aber in der modernen Sensortechnik weitgehend Geschichte. Fuji hatte zuletzt zu Zeiten der X10 damit zu tun, hatte das Problem aber noch innerhalb der Serie abgestellt. Das ist acht Jahre her.

Seltsamerweise fremdelt er mit Sensoren ohne Tiefpassfilter. Mal abgesehen davon, dass das mittlerweile fast Stand der Technik ist, war gerade Leica ein Pionier dieses Trends, das Tiefpassfilter wegzulassen, so bei der S2 und allen folgenden Mittelformatmodellen, bei allen SL-, CL- und TL-Modellen, der Q und Q2 sowie allen M10- und M-Monochrom-Modellen. Und im Gegensatz zu dem, was er behauptet, zaubert man damit keine Schärfe in ein Bild, die nicht bereits vom Objektiv produziert worden wäre. Ein Tiefpassfilter hat ja den Zweck, die Schärfe eines Objektivs zu begrenzen; wenn aber schon das Objektiv nicht scharf zeichnet, hilft es nicht, das Tiefpassfilter wegzulassen. Da ist er auf dem ganz falschen Dampfer.

Wenn nicht zwei Monate zwischen den Beiträgen von „Harry Bird“ und „jensfoto“ liegen würden – zwei kaum aktive Teilnehmer dieses Forums mit nur je fünf Beiträgen –, würde ich vermuten, dass hier ein Troll unter zwei verschiedenen Accounts eine Debatte anzetteln will. Ist aber wohl nicht so.

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vor 23 Stunden schrieb jensfoto:

...

Was extrem ärgerlich inakzeptabel ist, dass Fuji auch mit den Blenden, Zeiten und Messangaben schwindelt. Nach DIN-Norm darf der Wert um eine halbe Blende abweichen. Da haben alle Firmen, von Nikon bis Leica schon immer die DIN-NORM ausgereizt und die echte 60tel Sekunde eine angezeigte 90tel sein lassen.

Wird bei Fuji jedoch aus einem f2 Objektiv ein f2,5, aus einer 125tel eine 90tel und sind die ISOs nicht exakt, haben wir eine Abweichung von fast 2 Blenden. Und das ist messbar. Die Fuji-Software „weiss das“ und deshalb sind die Belichtungswerte extrem länger als bei einer anderen Kamera - oder Leica.
Da denkt man sich: Cool. ISO 400 Blende 2 muß passen – aus Erfahrung – und dann misst die Fuji eine Belichtungszeit von 2 Sekunden??? Schnell mit der Leica, Canon und einem Belichtungsmesser nachgemessen und die erwarteten Werte von einer 8tel erhalten.
Das nervt extrem.
ISO 3200 ist nun das neue ISO 400. Und dann sind die RAWs rauschig platt. So wie man es eben von einem halben Sensor erwartet. Bei ISO 3200. Physik ist eben Physik.
...

Diese Behauptung wird auch durch Wiederholung nicht richtiger. Zwei Fotos 1x Fuji 1,4/23 mm (1/90 bei f 2) und 1x Leica Q2 (1/80 bei F 2) - ISO jeweils 200.

 

Das Bild der Leica ist ein wenig heller, dafür war die Belichtungszeit auch ein wenig länger. Aber ganze ISO-Stufen kann ich hier nicht erkennen.

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vor 6 Stunden schrieb mjh:

Und dann natürlich falsch.

sollte der Link echt sein, hat er sich selber keinen grossen Gefallen getan.

vor 6 Stunden schrieb mjh:

Wenn nicht zwei Monate zwischen den Beiträgen von „Harry Bird“ und „jensfoto“ liegen würden – zwei kaum aktive Teilnehmer dieses Forums mit nur je fünf Beiträgen –, würde ich vermuten, dass hier ein Troll unter zwei verschiedenen Accounts eine Debatte anzetteln will. Ist aber wohl nicht so.

vor meiner ersten Antwort dachte ich auch an "don´t feed the troll", aber so viele falschen Behauptungen darf man IMHO nicht einfach stehenlassen - irgendein Neuling stolpert vielleicht über den Thread und denkt sich, dass es wahr sein muss, weil ja niemand widersprochen hat... 

Edited by rachmaninov
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Eigentlich bin ich ganz entspannt, aber doch irgendwie verärgert.

Entspannt bin ich, weil es mir völlig gleichgültig ist, was andere über den Heiligen Gral der Kamerahersteller [Marke bitte selbst einsetzen] denkt oder schreibt. Ich nutze Kamera X, Handy Y oder Auto Z, habe mich bestenfalls im Vorfeld über die Vor- und Nachteile informiert und meinen Konsum danach ausgerichtet. Es muss nicht jeder meine Kamera X, Handy Y oder Auto Z mögen oder nutzen. Es reicht, wenn ich glücklich bin.

Verärgert bin ich über die Art und Weise, wie hier in diesem Beispiel drauf losgeschossen wird. Es mag ja durchaus sein, dass in einem Forumsbeitrag Falschinformationen enthalten sind, ob Absicht oder Unwissenheit ist egal. Das ganze Internet ist voll davon und es sind immer die selben, die sich daran hochziehen — damit komme ich klar. Das endet dann meist damit, dass Threads unübersichtlich aufgebläht werden und Neuankömmlinge sich in P*mmelvergleichsfäden wiederfinden … wenn das gewünscht ist ?! Aber die Art und Weise ist wirklich zum Kotzen! Wollen wir den potentiellen zweiten Troll mal anrufen ?? Auf seiner Seite steht eine Handynummer. Dieses überhebliche Bashing (ich hoffe, ich habe das richtige Fremdwort gewählt, korrigiert mich bitte falls ihr Bedarf habt) ist gerade in diesem Faden wirklich unerträglich.

Habe fertig 👋

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vor 9 Minuten schrieb PixelSven:

Es reicht, wenn ich glücklich bin.

In dem Punkt bin ich völlig bei Dir.

vor 10 Minuten schrieb PixelSven:

Dieses überhebliche Bashing (ich hoffe, ich habe das richtige Fremdwort gewählt, korrigiert mich bitte falls ihr Bedarf habt) ist gerade in diesem Faden wirklich unerträglich.

In diesem eher nicht. Dieses "Der Klügere gibt nach"-Mantra ist der Grund dafür, dass die Dümmeren soviel Macht haben. Wie @rachmaninov schrieb, sollte man das nicht unkommentiert stehen lassen, zumal sich ja zumindest Jens den Anschein des Wissenden geben wollte. Was gründlich nach hinten losgegangen ist. Zum Glück...

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vor 10 Minuten schrieb rachmaninov:

vor meiner ersten Antwort dachte ich auch an "don´t feed the troll", aber so viele falschen Behauptungen darf man IMHO nicht einfach stehenlassen - irgendein Neuling stolpert vielleicht über den Thread und denkt sich, dass es wahr sein muss, weil ja niemand widersprochen hat...

Ich finde, dass man gerade als Profi,  der der Schreiber dieses Beitrags nun mal ist, schon wissen müsste, dass er mit seiner Leica auch nicht gerade den Löwenanteil der technischen Ausrüstung in der professionellen Fotografie um den Hals hängen hat. Natürlich ist das jedem selbst überlassen mit was er fotografiert, warum er gerade diese Kamera gewählt hat und was er an anderen gut oder schlecht findet. Aber man müsste es besser wissen, wenn sowas behauptet behauptet, dass es auch Profis gibt, die mit einer "inakzeptablen" Fuji nicht mal nur akzeptable, sondern hervorragende Bilder machen.

Mit so einer Scheinkompetenz, die man als Profi durchaus glaubhaft und oberflächlich fundiert vermittelt, tut man sich selbst aber auch den Nutzern oder potentiell interessierten Käufern absolut keinen Gefallen. Wenn ich natürlich auch noch die Fuji Liebhaber, Fuji Profis in "ihren" Forum hier mit Falschinformationen zupflastere, dann muss ich mich doch nicht wundern, dass an dieser oder andere Stelle mal etwas richtig gestellt wird. Obgleich die Erklärungen im Sinne der Wahrheit und auch Fujis wohl bei Amazon besser aufgehoben wären. 

Wenn ein Foto Profi sowas schreibt, dann glauben das in der Regel nicht nur blutige Anfänger. Man hat auch in so "unbedeutenden" Bereichen wie der Fotografie eine Verantwortung gegenüber seinen Mitmenschen und es sollte der Anstand gebieten auch diese Rezension bei Amazon soweit zu korrigieren, dass die wirklich falschen Inhalte korrigiert werden und aus der allgemeingültigen Formulierung zumindest eine persönliche Meinung wird.

Ich habe beispielweise eine Freundin in der Bretagne, die ist Künstlerin und verwendet in ihren Werken meist Fotos und Malerei in Kombination. "Natürlich" hat sie auch eine Leica, aber wenn ich da bin, nimmt sie auch gerne mal meine X-Po3, eigentlich ist das schon so, dass ich dann mit der X-S10 Vorlieb nehmen muss und meine Pro3 bis zur Abreise nicht wieder sehe.

Es sind wohl die Filmsimulationen und die Äußerlichkeiten, die es ihr angetan haben. Aber ich habe auch schon viel entdeckt, was ich ohne sie nie an meiner Pro3 gefunden hätte, weil ich es schlichtweg auch noch nie gebraucht habe.

Als ich damals auf Fuji gewechselt bin, war ich auch skeptisch und habe parallel dazu immer noch eine Nikon im Rucksack gehabt. Wenn das für meine Belange nicht funktioniert hätte, dann wäre ich wieder zu Nikon und gut. Das heißt aber nicht, dass ich dann allen anderen gesagt hätte, dass eine Fuji für den Profi inakzeptabel ist. Ich habe mich ja im Vorfeld informiert und gesehen, dass auch Profis mit den Kameras super Bilder machen und wenn das nichts für mich ist, dann hätte ich es auch für mich so entschieden, aber nur für mich.

Ich kann aber mit den Fujis sehr gut meine Arbeit erledigen und ich habe eine recht breite Palette an fotografischen Aufträgen, von Portraits, internationalen Wintersport über Produkte, Industrie bis hin zu Hochzeiten. Mir fehlt absolut nichts und ich habe es auch noch nie bereut. Anfangs habe ich auch gedacht, dass mir für die großflächigen Produktionen die Auflösung fehlen würde, aber auch das ist nicht der Fall, wenn ich meine Bilder so mache, wie ich sie brauche und nicht am Ende nur die Hälfte des Motivs benutze.

Heutzutage keiner wohl kaum einer modernen und guten Kamera ihre Tauglichkeit für den professionellen Einsatz absprechen. Eine Leica kommt für mich aus finanzieller Hinsicht nicht in Betracht, schön finde ich sie auch. Aber ich habe ja auch Gelegenheit ab und an damit zu fotografieren und es macht mir auch Spaß, aber ich habe noch nie ein besonders einmaliges Bild damit gemacht, was ja auch an mir liegt. Wer sich da mit einer Leica natürlich inspirierter fühlt, der sollte dann aber auch seine Bilder eher sich zuschreiben, als der Kamera, obwohl sie natürlich ihren gehörigen Beitrag leistet, schon wenn das Feeling besser ist.

 

 

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vor 29 Minuten schrieb DRS:

Obgleich die Erklärungen im Sinne der Wahrheit und auch Fujis wohl bei Amazon besser aufgehoben wären. 

Wenn ein Foto Profi sowas schreibt, dann glauben das in der Regel nicht nur blutige Anfänger. Man hat auch in so "unbedeutenden" Bereichen wie der Fotografie eine Verantwortung gegenüber seinen Mitmenschen und es sollte der Anstand gebieten auch diese Rezension bei Amazon soweit zu korrigieren, dass die wirklich falschen Inhalte korrigiert werden und aus der allgemeingültigen Formulierung zumindest eine persönliche Meinung wird.

ich bin nie auf Amazon - wenn Du das auf Amazon übernehmen magst (in diesem speziellen Fall) darfst Du gerne meine Beiträge verwenden, falls es so schneller geht.

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vor 2 Stunden schrieb PixelSven:

[...]  Wollen wir den potentiellen zweiten Troll mal anrufen ?? Auf seiner Seite steht eine Handynummer. [...]

Jo, und uns mit ihm freuen: Er ist so doch soooo stolz, in den BFF aufgenommen worden zu sein.:)

Edited by clemens camphausen
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Hm, ein Chips und Bier Faden am Freitag Vormittag... ;)

Der TO hat hier wohl mal Frust gegen die Leica abgelassen. Warum auch immer. Jens hat sich drangehängt aber die Richtung umgekehrt, pro Leica - contra Fuji, hier speziell die X-Pro3. Der Kamera tut das sichelich keinen Abbruch. Auch wenn ich solche Frust-Aktionen nur schwerlich nachvollziehen kann.
Was bringt es mir, in einem Forum einfach mal ein "Bashing" zu posten? Verstehe ich nicht. Weder die Motivation noch das Ziel.

Die Richtigstellung falscher Behauptungen finde ich absolut gerechtfertigt. Zumal hier (mal wieder) Äpfel mit Birnen verglichen werden.  

Ich bin Amateur :) allerdings sind hier viele Berufsfotografen mit der Fuji unterwegs und liefern immer wieder auch sehr beeindruckende Bilder. 
Und auf der Webseite von Jens sehe ich kein Bild welches nicht auch mit einer Fuji genau so hätte realisiert werden können.

Wenn man eine Kamera als Werkzeug begreift, mit dem man sich aber durchaus vor der Nutzung vertraut machen muss, gibt es solche Probleme eigentlich nicht.
Das sich eine Leica anders bedient als eine Fuji ist doch klar. Umgekehrt ist das auch so.
Die pauschale Aussage das "Profis" und/oder "Leica-Fotografen" mit dem System nicht glücklich werden weil... halte ich für pauschalen Käse. Oft behauptet und ebenso oft widerlegt.
Interessant finde ich auch die Tatsache, dass sich Jens am 17.11 zum ersten mal hier meldet, von der X-Pro3 begeistert ist und nur 8 Tage später einen kompletten Verriß verfasst. Mich würde tatsächlich interessieren was in diesen 8 Tagen mit der Fuji so alles schiefgegangen ist. Montagsmodell? Wer weiß.

Da sich weder der To noch Jens hier weiter beteiligen besteht seitens Beider wohl kein Interesse mehr an unseren Ausführungen.  

In diesem Sinne ein schönes WE :) 

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vor einer Stunde schrieb EchoKilo:

Verlinkt doch hierher. Kann ja jeder lesen auch ohne Anmeldung. Er sieht nur keine Bilder.

kam vielleicht falsch rüber... ich nutze Amazon nicht, habe keinen Account und weiß nicht, wie man übehaupt dort Bewertungen schreibt (was sicher nur geht, wenn man eingeloggt ist), geschweige denn verlinkt.

vor 6 Minuten schrieb dj69:

Interessant finde ich auch die Tatsache, dass sich Jens am 17.11 zum ersten mal hier meldet, von der X-Pro3 begeistert ist und nur 8 Tage später einen kompletten Verriß verfasst. Mich würde tatsächlich interessieren was in diesen 8 Tagen mit der Fuji so alles schiefgegangen ist. Montagsmodell? Wer weiß.

das wäre tatsächlich mal interessant - allerdings kann man klar rauslesen, dass er die Bedienungsanleitung nicht gelesen hat und es daher zu Fehlbedienungen kam - vielleicht hat das ihn so gefrustet?

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