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Hochzeiten - Euer Equipment?


Pauli
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Hallo,

mich würde es mal interessieren was ihr an Equipment zu einer Hochzeit mitnehmt: also Kameras, Objektive, Lampen, Reflektoren, Blitz, ...

Ich möchte KEINE Diskussion über Sinnhaftigkeit oder Unsinnigkeit, nur eine Aufzählung mit ggf. kurzer Erklärung.

Hintergrund der Frage: ich werde im Frühjahr bei einer Hochzeit fotografieren und möchte mich inspirieren lassen bzw. einfach checken, ob ich an alles gedacht habe. Wenn nicht, habe ich noch genug Zeit mein Equipment zu ergänzen und damit zu üben.

Vielen Dank!

Andreas

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Lichtbube

Ich habe dieses Jahr ca 15 Hochzeiten mit der  klassischen 35 / 85mm (auf Vollformat gerechnet) Kombination fotografiert (Hobby). Also für Fuji x das 23 1.4 und 56 1.2 an je einem Body wenn möglich. Gerne habe ich auch die X100V eingesetzt, da man hier auch sehr nah ran gehen kann. Mehr würde ich nicht mitnehmen, da man erstens so Stress vermeidet und kreativer wird.  Blitz und Reflektor sind nicht zwingend nötig und wenn dann hat man keine Zeit dafür. Lieber einen guten Platz i

wildlife

Aber ist nicht gerade die Sinnhaftigkeit von bestimmten Ausrüstungsgegeständen wichtig und nicht OB sie manch einer dabei hat?   Oder anders gesagt, hilft dir die Aufzählung denn wirklich? GF23, XF14, XF16, XF23, XF35, GF63, XF56, XF90. Zwischenzeitlich auch XF50-140 und 10-24. Das 16-80 (früher 18-55) ist als Backup meist auch dabei. Manuelle Objektive wie das Mitakon 35mm auch immer wieder. Aber nochmals: bringt das so viel? Viel interessanter wäre doch, wieso ich teilweise drei 5

Lichtbube

Sind nicht meine Freunde es waren auch einige Fremde dabei die mich von Freunden über mehrere Ecken kannten. Ich hab mich über ein Jahr ausprobiert (keine Gewinnabsicht) und gesehen dass es wirklich Spaß macht Hochzeiten zu fotografieren und sehr gute Rückmeldungen der Paare erhalten.  Habe kurz überlegt ein Kleingewerbe anzumelden, allerdings wird es dann kompliziert mit dem Druck Gewinn zu erwirtschaften, Verträge etc. Es gibt viele (junge) sehr nette Paare die sich keine teuren Fotogra

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Wenn ich mal auf einer Hochzeit fotografieren soll, was bisher (zum Glück) nicht allzu oft angefragt wurde, mache ich dem Brautpaar vorher klar, dass ich gerne Fotos mache,  meine Rolle dabei aber eher als Gast sehe. Ich fotografiere dann reportagehaft, und entsprechend rüste ich mich aus. Oberste Devise dabei: leichtes "Gepäck", Kamera immer "am Mann", schnell zupacken können. Dazu nehme ich mit.

1x X-E2s mit XF 2.0/18 (für Personengruppen z.B. am Tisch, beim Tanzen, etc)
1x X-E2s mit XF 18-55 (für alle Situationen, in denen ich den Standpunkt nicht frei wählen kann, oder schneller Brennweitenwechsel erforderlich ist)
2x Mini-Blitz Fuji EF-20 (für Notfälle, wenn es ohne Blitz nicht geht)
Ersatzakkus für Kameras und Blitze, Speicherkarten

Aber je nach vorheriger Absprache mit dem Brautpaar können die Anforderungen auch ganz anders sein. Wenn z.B. nicht nur die Hochzeit(s-Feier) selbst sondern auch die individuellen Vorbereitungen von Braut und Bräutigam, oder später vielleicht ein Trash-the-Dress fotografiert werden sollen, würde ich mich umfangreicher ausrüsten.

 

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vor 11 Minuten schrieb micaelo:

schnell zupacken können

Ein Nachtrag zum "schnell zupacken können":

Ich nutze bei solchen Events gerne die Back-Button-Fokussierung, weil ich dann erforderlichenfalls schnell "nachschießen" kann, ohne die erneute Fokussierung abwarten zu müssen, und schneller schussbereit bin, wenn die Situation eine Vorfokussierung erlaubt.

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Ich packe meine Tasche und nehme mit: 

Leica Q2 (früher war es immer das 23/1.4), aber 28mm liegen mir mittlerweile besser und die Makrofunktion, so wie auch den Stabi habe ich einfach lieben gelernt. 
Pro2+56/1.2

Die Kameras kommen etwa zu gleichen Teilen zum Einsatz. Ich versuche wann immer möglich einen Blitz zu vermeiden, meistens nehme ich auch keinen mit. 
Wenn ich weiß das es ohne nicht geht, stecke ich mir die X100x mit dem Godox TT350f ein. 
 

Ersatzakkus und Speicherkarten dazu und mehr habe ich noch nie gebraucht. 
 

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Ich nehme mit:

Vorbereitung, Standesamt, Kirche

Mindestens zwei Kameras der Marke, wie das Forum heißt, bestückt mit zwei Objektiven(18-55, 50-140) und Blitzgeräten (Godox 860). Dazu noch auf einer 3.Kamera das 56er ohne Blitz.

Portraits

56er, 90, 50-140, dazu einen stabilen Reflektor (California Sunbounce, Lastolite mit weiß und Zebra Beschichtung und den kleinen Sunmover) Ein Einbeinstativ für einen entfesselten Blitz, wenn es sich anbietet, manchmal auch ein Hauptlicht mit Softbox(AD200), aber seltener. Manchmal mache ich auch eine Weitwinkel drauf für wenige Aufnahmen.

Den Blitz und den Reflektor lasse ich meist von Gästen bedienen, die das immer sehr gerne tun und mir einen Assistenten sparen.

Reportage Feier

Wie oben, nur dass man da bis auf die wichtigen Ereignisse ja auch mal etwas probieren kann. Da wechsle ich auch mal die Objektive, komme aber auch mit dem 56er, einem 16er und dem 50-140 in der Regel aus.

Manchmal, wenn es was bringt setze ich auch entfesselte Blitze ein, die ich mit Klammern befestige. Macht sich beim Tanz oft gut oder für die Tanzfläche. Teilweise bestücke ich die noch mit Farbfolien.

Es ist ein weites Feld, dass sich sehr nach den Motiven richtet, dem Licht und der Location. Da ich mir das meist im Vorfeld anschaue, weiß ich dann auch was ich mitnehme. Mit dem Brautpaar rede ich vorher auch, damit ich herausfinde, was sie sich so vorstellen und sie schon ein bisschen kennenlerne. Denen zeige ich auch vorher Bilder anderer Hochzeiten von mir, damit sie wissen, auf was sie sich einlassen, obwohl ich da wirklich sehr flexibel bin.

Wichtig ist, dass man es mit Liebe und Enthusiasmus tut und so eine Hochzeit gerne fotografiert. Da entstehen meist sehr schöne Bilder, vorausgesetzt, dass man seine Technik beherrscht. Man darf auch nicht vergessen, dass es ein ganz harter Tag ist, von morgens bis nachts und das von einem etwas erwartet wird.

Edited by DRS
korr
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Am besten ist es natürlich, wenn man nicht als einziger auf einer Hochzeit fotografiert und die "konventionellen Bilder" den anderen überlässt. So bleibt genügend Spielraum, die Hochzeit mit "eigener Handschrift" abzulichten. Und dafür genügt mir meine XT-2 mit dem 35er und dem 16er, Ersatz-Speicherkarten und -Akkus, Stativ für eine eventuelle Gruppen-Aufnahme, eine Ersatz-Kamera mit Vario-Linse. Kein Blitz.

 

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vielen Dank für eure Rückmeldungen!

vor 16 Stunden schrieb micaelo:

Ich nutze bei solchen Events gerne die Back-Button-Fokussierung, weil ich dann erforderlichenfalls schnell "nachschießen" kann, ohne die erneute Fokussierung abwarten zu müssen, und schneller schussbereit bin, wenn die Situation eine Vorfokussierung erlaubt.

Danke für den Tipp mit Back-Button-Fokussierung.

vor 15 Stunden schrieb Mowgli:

Ich versuche wann immer möglich einen Blitz zu vermeiden, meistens nehme ich auch keinen mit.

Ich versuche auch den Blitz zu vermeiden, dadurch ist man als Fotograf "unauffälliger".

vor 15 Stunden schrieb DRS:

Wichtig ist, dass man es mit Liebe und Enthusiasmus tut und so eine Hochzeit gerne fotografiert.

Das ist ein wichtiger Punkt, bei allem was man macht. Da es die Hochzeit von einer guten Freundin und Freund sein wird, ist dieser Punkt problemlos zu erfüllen...

vor 9 Stunden schrieb Bernhard Rauh:

Am besten ist es natürlich, wenn man nicht als einziger auf einer Hochzeit fotografiert und die "konventionellen Bilder" den anderen überlässt.

Ich hatte auch schon überlegt auf jeden Tischen eine Einmal-Film-Knipse zu legen, damit die Gäste Schnappschüsse beisteuern.

Da (nicht nur hier) das 50-140er auch wieder genannt wurde, werde ich mir mal das Objektiv näher ansehen...

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vor 3 Minuten schrieb Pauli:

Ich hatte auch schon überlegt auf jeden Tischen eine Einmal-Film-Knipse zu legen, damit die Gäste Schnappschüsse beisteuern.

Das ist immer eine lustige Idee, aber wenn man dann die Ergebnisse sieht, ist es eigentlich Geldverschwendung. Ich habe mir das schon bei mehreren Paaren mal betrachtet und die Ausbeute war mehr als kläglich, wenn von zwanzig Einwegknipsen zwei brauchbare Bilder übrig bleiben.

Da ist es besser, man stellt selbst was auf die Beine mit lustigen Accessoires und einer Kamera, die auch Bilder macht. Eine Sofortbildkamera ist da auch noch die bessere Option, nur teurer.

Ich weiß auch nichts mit dem Wort "konventionelle Bilder" anzufangen.  Wenn damit durchschnittliche Bilder gemeint sind, möchte man die doch als Fotograf sowieso nicht machen. Wenn traditionelle Fotos damit gemeint sind, ist es doch dem Paar überlassen, wie die das sehen, nur gut müssen sie sein.

Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass es wirklich stören kann, wenn da alles wild durch die Gegend knipst und versuche immer darauf einzuwirken, dass zumindest im Standesamt oder der Kirche nicht so viele andere auch Bilder machen.

Das wirkt sich nämlich auch auf die eigenen Fotos aus, wenn plötzlich bei einem Foto noch zwei andere Blitzlichter die Szene erhellen, ohne dass die Kamera das zusätzliche Licht auf dem Schirm hat, oder ein sattes Gegenlicht erzeugt wird. Kann auch manchmal gut aussehen, aber man kann es nicht kalkulieren.

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vor einer Stunde schrieb DRS:

... die Ausbeute war mehr als kläglich, wenn von zwanzig Einwegknipsen zwei brauchbare Bilder übrig bleiben.

Da ist es besser, man stellt selbst was auf die Beine mit lustigen Accessoires und einer Kamera, die auch Bilder macht. Eine Sofortbildkamera ist da auch noch die bessere Option, nur teurer.

ok, danke für deine Erfahrung, dann ist die Einweg schon mal gestrichen.

Ich habe beobachtet, dass die "Fotoboxen" o.ä. überwiegend von den Kindern und jungen Erwachsenen excessiv bespielt wurden, Oma Lieschen und Onkel Herbert aber nie zu sehen sind. Ist auch nicht optimal. Und auf eine feste "Station" mit Betreuung/Anleitung habe ich auch keine Lust, da dann immer eine Person gebunden ist. 

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vor einer Stunde schrieb Pauli:

Und auf eine feste "Station" mit Betreuung/Anleitung habe ich auch keine Lust, da dann immer eine Person gebunden ist. 

Ich habe da des Öfteren mal eine alte aber brauchbare Kamera auf ein Stativ gestellt, Softbox hin, Fernauslöser dran und habe alle mal machen lassen. Manchmal hat sich auch ein Gast gefunden, der das gerne betreut hat.  Habe mir dann im Laufe des Abends mal das Mikro geschnappt und den Gästen erklärt, was sie dort für schöne Momente festhalten können. Meist wurde das mit Begeisterung angenommen und es kamen wirklich oft viele lustige Bilder heraus. Ich habe das auch schonmal im Auftrag gemacht. Da hat sich von selbst ein Betreuer gefunden, die Fotos wurden dann direkt mit so einem Postkartendrucker ausgegeben und das Paar hatte dann am Ende ein schönes, oft auch sehr witziges  Album mit Bild und Text seiner Gäste, schon am Ende ihrer Feier. Auch für meine Bilder war das gut, weil die "Bilder von den Bildern" meist sehr gut waren.

Meine Erfahrungen besagen, dass es auf solchen Feierlichkeiten immer Leute gibt, die lieber gern so etwas machen oder sich dafür interessieren, als zu tanzen. Denen entgeht nichts und die sind auch nicht traurig, wenn sie da eingebunden sind, eher froh.

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Ich habe dieses Jahr ca 15 Hochzeiten mit der  klassischen 35 / 85mm (auf Vollformat gerechnet) Kombination fotografiert (Hobby).

Also für Fuji x das 23 1.4 und 56 1.2 an je einem Body wenn möglich.
Gerne habe ich auch die X100V eingesetzt, da man hier auch sehr nah ran gehen kann.

Mehr würde ich nicht mitnehmen, da man erstens so Stress vermeidet und kreativer wird. 

Blitz und Reflektor sind nicht zwingend nötig und wenn dann hat man keine Zeit dafür. Lieber einen guten Platz im Schatten oder an einer weißen Hauswand suchen.

Das 56 für Gruppen (schöner durch Kompression) und Paarfotos und das 23 1.4 für Nahe Kussfotos und Reportage.

Folgendes Bild ist mit der X100V entstanden.

Edited by Lichtbube
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vor 31 Minuten schrieb Lichtbube:

Blitz und Reflektor sind nicht zwingend nötig und wenn dann hat man keine Zeit dafür. Lieber einen guten Platz im Schatten oder an einer weißen Hauswand suchen.

Ich habe dann, wenn ich einen Reflektor und einen Blitz benötige immer Zeit dafür, vor allem bei den Portraits, denn da stellt sich ja das Paar quasi für ein Shooting zur Verfügung. Ist zumindest bei mir so. Da Hochzeiten fast immer zu einer unmöglichen Tageszeit stattfinden, wo man eigentlich dann auch keine Portraits macht, sehe ich es als notwendig an, dass man zu solchen Hilfsmitteln greift, weil man damit die Location frei wählen kann und nicht auf Grund der Lichtverhältnisse auf irgendwas ausweichen muss. ine weiße Hauswand kann für so ein Portrait mal eine Möglichkeit sein, aber wäre nicht immer meine erste Wahl.

Das macht natürlich jeder anders, aber ganz so stehen lassen wollte ich das doch nicht, weil man es eben so und so machen kann.

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Natürlich kann man die Hilfsmittel verwenden Bei Reflektoren hilft es jemanden zu haben der diesen über Kopfhöhe hält, um einen natürlicheren Lichtwurf zu erzeugen.

Ich habe mir bei Sonnenschein ansonsten einfach ein weißes Hemd angezogen, das hat schon einiges gebracht :D 

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Erstmal wünsche ich Dir viel Spaß und Leichtigkeit für die Feier :)

Ich nehme die X100. Standard: f4, Zeit eher schnell zwischen 1/1250 und 1/15, ISO fix nach Bedarf.
Format 1:1. Pro Neg Standard oder Acros green mit Lichter/Schatten -1, Schärfe und noise -3.

Als fill oder beim Tanz als key nutze ich einen Nissin Blitz in der linken Hand direkt oder gebounced über die Wand mit manueller Einstellung, den ich mit Yongnuo C 603CII synchronisiere.

In der post ziehe ich die Gradation am Berg leicht rauf, im Tal nach Bedarf runter und schärfe die Gesichter nach. Das wars für Foto.

Für Video nutze ich nachts S10 mit 18/1.4 und LED direkt in der linken Hand. Bei Tageslicht nutze ich Osmo Pocket.

Wichtig ist mir, vorher zu besprechen, was am Ende rauskommen soll: social media, Video, Buch, Einzelbilder oder bloß auf stick.

Auf Hochzeiten bewege ich mich, meist parallel zum Paar, deshalb kommt auch das von Douglas Adams empfohlene Handtuch mit ;)

 

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Ich habe derzeit von Fuji nur die X-Pro2, daher kommt als Zweitkamera meine gute alte Canon 5D Mark 2 zum Einsatz. Ist sicher nicht ideal, auf der anderen Seite ergänzen sich die beiden durchaus gar nicht schlecht, weil die Fuji mehr Spielraum was Dynamikumfang und Gimmicks in der Kamera bietet, die Canon nach wie vor ne tolle Bildqualität in Zusammenhang mit Vollformat und einfach wie ein Traktor läuft, samt ewiger Akkulaufzeit.

Für die Canon habe ich nur noch das Sigma Art 35 1.4 und das 17-40, also ist das 35er drauf festgenagelt. Bei der X-Pro2 kommt es drauf an, normalerweise in Kombination mit dem 35er der Canon ist primär das 56 1.2 im Einsatz. Tatsächlich habe ich aber auch schon überlegt, dem 50 2.0 mal ne Chance zu geben, weil es schlicht schneller und weniger zickig ist.

Bin ich irgendwann gegen Abend leichter unterwegs oder habe mal zwischendrin Zeit, etwas zu spielen, dann darf gerne das 16 2.8 oder das 35 1.4 auch mal ran. Für die Party oder andere Spezialfälle mag ich das Samyang 8mm Fisheye, aber da wird es dann tatsächlich exotisch.

Fehlt mir was? Evtl. ein Telezoom, müsste dann aber das 2.8er sein und dann hole ich mir die bekannten Nachteile rein. Der AF der X-Pro2 nervt mich manchmal etwas, über den der 5D2 reden wir besser nicht. Daher wäre eine X-T3 sicher ein gutes Upgrade, wobei ich den Look der 5D2 mit dem Sigma schon sehr mag. Schwierige Sache, für die ich noch keine Lösung habe...

Was ganz klar für mich in der Zukunft ein Thema ist, sind Blitze. Bisher wenig damit gemacht, aber das ist was, mit dem ich mich wirklich mal beschäftigen muss (und will).

Und damit Ihr noch ein bisschen Unterhaltung habt: Bei der letzten Hochzeit ist mir echt was saudämliches passiert, da ist mir der Speicher in der Fuji zugelaufen und ich musste in der Kirche die Karten wechseln. An sich nicht wild, aber ich habe so ein Klettmäppchen von F-Stop, dass man mit viel Getöse aufreissen muss 🤦‍♂️😁

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vor 14 Stunden schrieb Udo aus Moabit:

Erstmal wünsche ich Dir viel Spaß und Leichtigkeit für die Feier :)

...

Auf Hochzeiten bewege ich mich, meist parallel zum Paar, deshalb kommt auch das von Douglas Adams empfohlene Handtuch mit ;)

Danke!

... das Handtuch hätte ich jetzt fast vergessen 😅

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Ich habe mal im Rahmen einer sehr großen Geburtstagsfeier fotografiert. Ich habe die X-T 20 mit dem 23 2.0 benutzt und die X-T 3 mit dem 50-140 2.8. Mit dem Zoom war ich ausreichend flexibel um aus dem Hintergrund unauffällig Fotos zu machen. Die X-T20 wurde erst garnicht als vollwertige Kamera wahrgenommen. Die 2 Kartensteckplätze der X-t3 habe ich noch nicht einmal ausgereizt. Ich hatte Glück das ein Gast mit einer Monster Canon EOS 6 "Vollformat" die Blicke auf sich zog und ich nach dem vollendeten Spiegelgeklapper die natürlicheren Fotos machen konnte.

 

 

 

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Am 25.10.2021 um 17:10 schrieb Pauli:

Ich möchte KEINE Diskussion über Sinnhaftigkeit oder Unsinnigkeit, nur eine Aufzählung mit ggf. kurzer Erklärung.

Hintergrund der Frage: ich werde im Frühjahr bei einer Hochzeit fotografieren und möchte mich inspirieren lassen bzw. einfach checken, ob ich an alles gedacht habe. Wenn nicht, habe ich noch genug Zeit mein Equipment zu ergänzen und damit zu üben.

Vielen Dank!

Andreas

Aber ist nicht gerade die Sinnhaftigkeit von bestimmten Ausrüstungsgegeständen wichtig und nicht OB sie manch einer dabei hat?

 

Oder anders gesagt, hilft dir die Aufzählung denn wirklich? GF23, XF14, XF16, XF23, XF35, GF63, XF56, XF90. Zwischenzeitlich auch XF50-140 und 10-24. Das 16-80 (früher 18-55) ist als Backup meist auch dabei. Manuelle Objektive wie das Mitakon 35mm auch immer wieder. Aber nochmals: bringt das so viel?

Viel interessanter wäre doch, wieso ich teilweise drei 50mm äquivalente Objektive dabei hatte (GF63mm, XF35mm, Mitakon 35mm), oder findest du nicht? Um das zu beantworten: Die GFX wird vor allem bei Brautpaarfotos eingesetzt. Dort ist die Bildwirkung einfach der Wahnsinn. Gleichzeitig hat das Objektiv so gut wie keine Bildfeldwölbung und auch keinen wahrnehmbaren Schärfeabfall zum Rand hin. Es ist deshalb extrem gut für Gruppenfotos geeignet, weil so eine gute Freistellung neben hoher Schärfe erreicht wird. 

Das Mitakon ist aufgrund seines sehr speziellen Charakters (sehr nette Formulierung für Abbildungsfehler) ein Objektiv, dass ich auch gerne einsetze. Man muss halt wissen, wann es Sinn macht. Und das XF35mm ist ein kleines leichtes Objektiv, dass sehr schöne Bilder macht. Und da ich schon immer jemand war, der etwas weiter fotografiert hat (16mm + 35mm statt dem klassischeren 23mm+56mm) passt es sehr gut zu meinem Stil.

Aber genau da ist eben wieder der Punkt der Sinnhaftigkeit: nur weil du in vielen Foren und Blogs ließt, dass 35mm-e (23mm auf APS-C) und 85mm-e (56mm) die "klassischen" Brennweiten sind, die Hochzeitsfotografen verwenden, heißt das noch lange nicht, dass du auch auf diese setzen musst. Nimm das, was zu deinem Stil passt. Nimm die Objektive, die du generell gerne magst, deren Bildwinkel zu deinem Stil passen. 

 

Reflektoren? Kann man machen. Braucht man halt in der Regel jemanden, der assistiert und der sollte auch wissen, was er macht.

Blitz? Nutze ich persönlich nur für Partyfotos am Abend. In der Kirche? Für mich ein No-Go, andere sehen es bekanntlich anders. 

 

Generell solltest du dir nicht zu viele Gedanken über das Equipment machen, dass du nicht hast, als über das, was du hast. Besserer weniger Zeugs und dafür weißt du damit umzugehen. Nichts blöder, als eine Einstellung die nicht passt und die man auf die schnelle nicht findet. 

Und wie gesagt, das ganze ist sehr individuell. Du wirst auch hören, dass man mit einer älteren GFX keine bewegten Motive fotografieren kann. Oder dass du den schnellsten Autofokus (inkl. Augenerkennung und Tracking) unbedingt benötigst und gleichzeitig arbeiten genügend Fotografen mit manuellem Fokus (bzw. Zonenfokus). 

 

Ich glaube, dass man sich gerne auf die Technik stürzt, weil man sich dort in Sicherheit glaubt. Es ist alles relativ "straight foward". Kauf dies, stell dies ein und dann mach dies. Ist natürlich sehr wichtig, doch viel wichtiger ist, den richtigen Moment zu erwischen. Die passende Perspektive zu haben. Den richtigen Fleck gefunden zu haben, wo das Licht wunderschön fällt. Und vor allem: Emotionen einzufangen.

 

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vor 2 Stunden schrieb wildlife:

Oder anders gesagt, hilft dir die Aufzählung denn wirklich? ... Aber nochmals: bringt das so viel?

Danke für deine Antwort und die Nachfrage. Du hast es genau richtig gemacht, so wie ich es mir gedacht habe. Ich möchte mit "keine Diskussion" nur vermeiden, dass sich ein Unterthema aufmacht wie z.B. warum ist das 56/1.2 besser als das 50/1.0 für Portrait... Solche Diskussionen finde ich in anderen Threads. Warum/wieso man etwas einsetzt oder nicht ist gerne gelesen 🙂

Edited by Pauli
Rechtschreibfehler korrigiert
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Ich nutze zZ folgendes (allerdings beruflich):

2 x X-H1 (eine mit, eine ohne BG)

meine meistgenutzen Linsen sind auf Hochzeiten:

- 35mm 1,4

- 16mm 1,4

- 56mm1,2 und/oder das 90mm 

- 55-200mm

Allerdings habe ich immer alle dabei und bin oft erstaunt, dass ich die eine oder andere Linse dann viel nutze.

8-16 (Brautstrauß findet oft in engen Kellergewölben statt)

100-400 (obwohl so fett)

18mm f2 (weil so klein)

18-55mm gerne tagsüber draussen

einzig mein 23mm nehme ich fast nie mit.

Reflektoren habe ich dabei und nutze sie fast immer für die "gestellten Paarbilder".

2 x Godox V1

Viele Akkus, nebst Ladegeräten

Speicherkarten satt, manchmal auch Laptop und eine Leiter.

Würde ich privat (nebenbei, also als Gast) hingehen, hätte ich wahrscheinlich all das im Kofferraum, aber nur eine X-H1 (oder meine T-1) am Mann - wahrscheinlich mit 16er, 35er und dem 55-200.

Am 25.10.2021 um 18:22 schrieb Mowgli:

Ich versuche wann immer möglich einen Blitz zu vermeiden, meistens nehme ich auch keinen mit. 

Am 26.10.2021 um 10:49 schrieb Pauli:

Ich versuche auch den Blitz zu vermeiden, dadurch ist man als Fotograf "unauffälliger".

dazu ein klares JAIN. 

Unauffällig (oder nicht) ist v.a. der Fotograf, anderes (Lautstärke, Blitz) ist das Sahnehäubchen.

Mehr als einmal bekam ich attestiert, dass man mich ja gar nicht bemerkt hätte - damals noch mit der lauten Canon 5er und Blitz, mit der H-1 fühle v.a. ich mich besser, weil sie so leise ist.

Am 26.10.2021 um 11:05 schrieb DRS:

Das ist immer eine lustige Idee, aber wenn man dann die Ergebnisse sieht, ist es eigentlich Geldverschwendung. Ich habe mir das schon bei mehreren Paaren mal betrachtet und die Ausbeute war mehr als kläglich, wenn von zwanzig Einwegknipsen zwei brauchbare Bilder übrig bleiben.

sehe ich genauso (und habe das genauso erlebt)

Am 26.10.2021 um 11:05 schrieb DRS:

Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass es wirklich stören kann, wenn da alles wild durch die Gegend knipst und versuche immer darauf einzuwirken, dass zumindest im Standesamt oder der Kirche nicht so viele andere auch Bilder machen.

oder filmen...

Am 26.10.2021 um 12:20 schrieb Pauli:

Ich habe beobachtet, dass die "Fotoboxen" o.ä. überwiegend von den Kindern und jungen Erwachsenen excessiv bespielt wurden, Oma Lieschen und Onkel Herbert aber nie zu sehen sind. Ist auch nicht optimal. Und auf eine feste "Station" mit Betreuung/Anleitung habe ich auch keine Lust, da dann immer eine Person gebunden ist. 

erstens gibt es aber wirklich nette Bilder und zweitens können ja 2 Enkel Oma Lieschen dorthin schleifen - viele ältere gehen nicht von selbst dorthin, aber bisher immer gerne mit!

Am 27.10.2021 um 19:02 schrieb Lichtbube:

Ich habe dieses Jahr ca 15 Hochzeiten mit der  klassischen 35 / 85mm (auf Vollformat gerechnet) Kombination fotografiert (Hobby).

Du hast aber viele heiratswillige Freunde 🤐

Am 28.10.2021 um 12:59 schrieb wildlife:

Aber genau da ist eben wieder der Punkt der Sinnhaftigkeit: nur weil du in vielen Foren und Blogs ließt, dass 35mm-e (23mm auf APS-C) und 85mm-e (56mm) die "klassischen" Brennweiten sind, die Hochzeitsfotografen verwenden, heißt das noch lange nicht, dass du auch auf diese setzen musst. Nimm das, was zu deinem Stil passt. Nimm die Objektive, die du generell gerne magst, deren Bildwinkel zu deinem Stil passen. 

ich stimme Dir 100%ig zu und ergänze noch, dass ich je nach Location, je nach Stimmung völlig andere Linsen einsetze (leider setzt das voraus, dass ich immer zuviel mitschleppe)

Am 28.10.2021 um 12:59 schrieb wildlife:

Reflektoren? Kann man machen. Braucht man halt in der Regel jemanden, der assistiert und der sollte auch wissen, was er macht.

das ist doch idR schnell erklärt. Ich nehme nie einen Assistenten mit, sondern immer 1-2 enge vertraute des Paares. Das sorgt immer für gute Stimmung.

Am 28.10.2021 um 12:59 schrieb wildlife:

Blitz? Nutze ich persönlich nur für Partyfotos am Abend. In der Kirche? Für mich ein No-Go, andere sehen es bekanntlich anders. 

Selbst wenn das Licht "reicht", kann es manchmal netter mit indirektem Blitz sein.

Das ist tatsächlich Geschmacksfrage - ich mache beides.

Am 28.10.2021 um 12:59 schrieb wildlife:

Generell solltest du dir nicht zu viele Gedanken über das Equipment machen, dass du nicht hast, als über das, was du hast. Besserer weniger Zeugs und dafür weißt du damit umzugehen. Nichts blöder, als eine Einstellung die nicht passt und die man auf die schnelle nicht findet. 

Und wie gesagt, das ganze ist sehr individuell. Du wirst auch hören, dass man mit einer älteren GFX keine bewegten Motive fotografieren kann. Oder dass du den schnellsten Autofokus (inkl. Augenerkennung und Tracking) unbedingt benötigst ...

Ich glaube, dass man sich gerne auf die Technik stürzt, weil man sich dort in Sicherheit glaubt. ...

und wieder 3x 100% Zustimmung.

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vor 1 Stunde schrieb rachmaninov:

Du hast aber viele heiratswillige Freunde 🤐

Sind nicht meine Freunde es waren auch einige Fremde dabei die mich von Freunden über mehrere Ecken kannten. Ich hab mich über ein Jahr ausprobiert (keine Gewinnabsicht) und gesehen dass es wirklich Spaß macht Hochzeiten zu fotografieren und sehr gute Rückmeldungen der Paare erhalten. 
Habe kurz überlegt ein Kleingewerbe anzumelden, allerdings wird es dann kompliziert mit dem Druck Gewinn zu erwirtschaften, Verträge etc.

Es gibt viele (junge) sehr nette Paare die sich keine teuren Fotografen leisten könne/wollen. 
Hier fotografier ich auch mal für einen Kasten Bier bzw Trinkgeld, wenn mir das Paar und die Hochzeit zusagen. 

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vor 23 Minuten schrieb Pauli:

top - das ist ein fairer Kurs! 👍

in beide Richtungen.

Mancher Hochzeits-Hobby-Fotograf nimmt deutlich mehr, was zu einem Preiskrieg unter Hochzeitsfotografen geführt hat (den ich nicht mitmache). Am Ende schadet es allen (auch den Kunden, weil durch Preisdruck weniger liebevoll fotografiert/bearbeitet wird). 

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