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Tamron 17-70mm F/2.8 Di III-A VC RXD für Fuji X-Mount


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Nachdem Tamron bereits letztes Jahr das 17-70mm F/2.8 für Sony E-Mount APS-C vorgestellt hatte, folgt jetzt die Fuji X Version.

Das 17-70mm F/2.8 Di III-A VC RXD bietet durchgängig eine hohe Lichtstärke von 1:2,8 und eine optische Bildstablisierung.

Die Markteinführung ist für den 8. Juli geplant, ein Preis ist noch nicht offiziell bekannt. Ein Anhaltspunkt bietet die Sony-Variante des Objektivs, die aktuell für ca. 750 € im Handel verfügbar ist.

TAMRON kündigt das weltweit erste**1** 17-70mm F2.8 Zoom-Objektiv mit Bildstabilisator für den FUJIFILM X-Mount an

17-70mm F/2.8 Di III-A VC RXD (Modell B070)

Köln, 16. Juni 2022 – Der japanische Objektivhersteller Tamron, führend in der Herstellung von hochwertigen optischen Produkten, kündigt für den 8. Juli 2022 die Markteinführung des lichtstarken Standard-Zoom-Objektivs 17-70mm F/2.8 Di III-A VC RXD2 (Modell B070) für spiegellose APS-C-Kameras mit FUJIFILM X-Mount an. Aufgrund der Auswirkungen der Coronapandemie sind Terminverschiebungen bei der Markteinführung oder der Verfügbarkeit im Handel möglich.

Produktbezeichnung Markteinführung
17-70mm F/2.8 Di III-A VC RXD (Modell B070) für FUJIFILM X-Mount 8. Juli 20223

Dies ist die FUJIFILM X-Mount-Version des 17-70mm F/2.8 Di III-A VC RXD (Modell B070), das am 14. Januar 2021 für spiegellose Sony E-Mount APS-C Kameras veröffentlicht wurde. Das 4-fach-Zoom-Objektiv bietet über den gesamten Brennweitenbereich von 17 bis 70 mm (25,5 bis 105 mm KB-Äquivalent) eine hohe Lichtstärke von F/2.8 und eine herausragende Abbildungsleistung. Es verfügt über einen integrierten VC-Bildstabilisator, der Verwacklungsunschärfe effektiv verhindert und bei Videoaufnahmen im Zusammenspiel mit künstlicher Intelligenz für ein stabiles Bild sorgt. Der präzise Fokusmechanismus des 17-70mm F/2.8 eignet sich aufgrund des leisen RXD-Autofokus (Rapid eXtra-silent stepping Drive) und nur minimalem Focus Breathing ebenfalls besonders für Bewegtbildaufnahmen.

Ferner tragen die geringe Nahdistanz von nur 0,19 m im Weitwinkel, das spritzwassergeschützte Gehäuse, die schützende Fluor-Vergütung und die einheitliche Filtergröße (Ø 67 mm) zum vielseitigen Einsatzbereich des Objektivs für Foto und Video bei.

PRODUKT-HIGHLIGHTS

1. Weltweit erstes 4,1-fach-Standard-Zoom-Objektiv mit Lichtstärke F/2.8 für spiegellose APS-C-Kameras

Der Brennweitenbereich des Objektivs erstreckt sich von 17 mm bis 70 mm (25,5 mm bis 105 mm KB-Äquivalent). Das 17-70mm F/2.8 ist das weltweit erste 4,1-fach-Zoom-Objektiv mit Lichtstärke F/2.8 für spiegellose Systemkameras mit APS-C-Sensor.

2. Herausragende optische Leistung

Der optische Aufbau des 17-70mm F2.8 umfasst 16 Elemente in 12 Gruppen. Zwei GM-Gläser (Glass Molded Aspherical) und eine hybrid-asphärische Linse sorgen für eine exzellente Abbildungsleistung mit hohem Auflösungsvermögen bis in die Bildecken.

3. VC-Bildstabilisator für Foto- und Videoaufnahmen

Das 17-70mm F2.8 ist mit dem von Tamron entwickelten optischen VC-Bildstabilisierungssystem ausgestattet. Es verfügt über einen speziell für dieses Objektiv weiterentwickelten Algorithmus und einen eigenen Mikroprozessor, um unerwünschte Kamerabewegungen in jeder Situation präzise ausgleichen zu können. Der Bildstabilisator stellt nicht nur bei Kameras ohne interne Stabilisierung die bestmögliche Bildschärfe sicher, sondern funktioniert auch in Verbindung mit einer sensorbasierten Stabilisierung. Bei Videoaufnahmen passt sich die Funktionsweise des VC-Bildstabilisators mithilfe künstlicher Intelligenz automatisch an die jeweilige Aufnahmesituation an.

4. Flüsterleiser RXD-Autofokus

Der RXD-Autofokus des 17-70mm F2.8 arbeitet außergewöhnlich leise und damit ideal für Videoaufnahmen oder Situationen, in denen absolute Ruhe gefordert ist. Er wurde ebenfalls von Tamron entwickelt und sorgt bei jeder Brennweiteneinstellung für eine präzise Scharfstellung, auch bei der AF-Verfolgung von dynamischen Motiven.

5. Für Video optimierter Zoom-Mechanismus

Ein besonderes Merkmal des 17-70mm F/2.8 ist das minimale Focus Breathing. Ist bei herkömmlichen Fotoobjektiven während der Scharfstellung häufig eine leichte Veränderung des Bildausschnitts zu beobachten, tritt dieses unerwünschte Phänomen beim 17-70mm F/2.8 nicht auf. Dieses Feature erlaubt es den Fotografierenden, ihre kreativen Ideen ohne Einschränkungen umzusetzen.

6. Kürzeste Einstellentfernung im Weitwinkel nur 19 cm

7. Leichtes und kompaktes Design

8. Spritzwassergeschütztes Gehäuse und schützende Fluor-Vergütung

SPEZIFIKATIONEN

Modell B070
Brennweite 17–70 mm (für spiegellose Systemkameras mit APS-C-Sensor; entspricht 25,5 –105 mm KB-Äquivalent)
Lichtstärke F/2.8
Bildwinkel (diagonal) 79° 55' – 23° 00' (für APS-C-Sensor)
Optische Konstruktion 16 Elemente in 12 Gruppen
Kürzeste Einstellentfernung 0,19 m (Weitwinkel) / 0,39 m (Tele)
Maximaler Abbildungsmaßstab 1:4,8 (Weitwinkel) / 1:5,2 (Tele)
Filtergröße ∅ 67 mm
Durchmesser ∅ 74,6 mm
Länge4 119,6 mm
Gewicht 530 g
Blendenlamellen 9 (kreisrunde Öffnung)5
Kleinste Blendenöffnung F22
Zubehör im Lieferumfang Streulichtblende, Objektivdeckel, Bajonettdeckel
Anschluss FUJIFILM X-Mount
   

* Technische Spezifikationen, Design und Funktionalität vorbehaltlich Änderungen.

  1. Im Vergleich zu Standard-Zoom-Wechselobjektiven mit maximaler Öffnung F/2.8 für spiegellose APS-C-Kameras (Stand: Mai 2022, Quelle: Tamron)
  2. Di III-A: Für spiegellose Systemkameras mit APS-C-Sensor
  3. Voraussichtlicher Zeitraum der Markteinführung. Abhängig von den weltweit getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie kann es zu Terminverschiebungen kommen.
  4. Die Länge bezeichnet den Abstand von der Frontlinse bis zur Bajonettauflage.
  5. Die Blendenöffnung ist bis um zwei Stufen abgeblendet nahezu kreisrund.
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mjh

Es wäre kaum möglich, Sensordaten vor dem Demosaicing nachzuschärfen. Eine Nachschärfung bestünde ja darin, den Kontrast benachbarter Pixel anzuheben, aber wie sollte das gehen, wenn das eine Sensorpixel nur Grün und das Nachbarpixel nur Rot oder Blau registriert? Da könnte man ja nicht einmal einen Kontrast berechnen, und ihn schon gar nicht vergrößern. Wenn man das Nachschärfen auf die bei X-Trans ja teilweise zusammenhängenden grünempfindlichen Pixel beschränkte, würden Farbsäumen entstehen,

mjh

Da hat Anders natürlich recht. Ich sage mal: Wenn es um Optik geht, dann hört im Zweifelsfall auf Anders Uschold, und wenn es um Elektronik geht, dann hört im Zweifelsfall auf mich. Damals, als ich ich anfing, ernsthaft Kameras zu testen, war Anders eine große Hilfe – er ist ein Guter, keine Frage. Hier ist ein Gruppenfoto aus der guten alten Zeit, mit Anders unten in der Mitte; ich stehe weiter hinten links: Hallo Gast! Du willst die Bilder sehen? Einfach registrieren oder anmelden!

outofsightdd

An dem Punkt in der Diskussion um Auflösung und Verzeichnung, wo er ein Panasonic 12-35/2.8 als elektronisch korrigiert brandmarkt (stimmt, ist bei MFT generell üblich, wurde auch nie ein Geheimnis drum gemacht), aber einem Olympus 12-40/2.8 eine optische Korrektur andichtet (stimmt nicht, kann man mit frei zugänglichen Rohdaten und dokumentierten Tests sofort widerlegen, es ist je nach Test sogar schlechter als das Panasonic), ist für mich zweifelhaft, ob es dort wirklich um technische Hintergr

Posted Images

Dann wird’s ja bald den ersten Vergleich geben, Kandidaten hat Fuji ja genug mit 16-55, 18-55 und 16-80. 

Auf dem Papier jedenfalls ein interessantes Objektiv, aber weiterhin ohne Blendenring. 

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Posted (edited)

Bei Calumet als auch bei Foto Erhardt kann man es bereits vorbestellen. Bei Beiden wird ein Preis von 929,- € aufgerufen.

Für mich persönlich stellt es keine Alternative dar. Wenn es allein um den Brennweitenbereich geht, ist mir das XF 18-135mm lieber. Es ist im Gegensatz zum Tamron sogar geringfügig kleiner (Tamron: Länge 119,6mm, XF: Länge 97,8mm) und auch etwas leichter. (Tamron: 530g, XF:490g) Aber vor allem bietet das XF einen Bildsatbilisator, welcher zu 100% mit dem IBIS von Fuji funktioniert. Beim 18-300 von Tamron haben ja schon einige hier im Forum berichtet, dass dies nicht so ohne weiteres der Fall ist. Scheinbar geht das nur im Modus "Dauerhaft"? Zudem habe ich, mit 135mm, einen viel größeren Brennweitenbereich zur Verfügung.

Einzig die Lichtstärke würde dem Tamron einen Vorteil gegenüber stehen, was aber zumindest für mich, nicht ausschlaggebend ist. So ist es wohl wirklich eher ein Fall für jene, die eine Alternative zum XF 16-55mm suchen. Hier würden die Vorteile, zumindest auf dem Papier, für das Tamron sprechen.

Länge: Tamron: 119,6mm zum XF 16-55: 129,5mm

Gewicht: Tamron: 530g zu XF 16-55: 655g

Filterdurchmesser: Tamron: 67mm zu XF 16-55: 77mm

Bildstabilisator: Tamron: ja zu XF 16-55: nein

Auch beim Preis liegen sie (aktuell) fast gleich auf. Tamron 929,- € zu XF 16-55mm 949,- €

Ein weiterer wichtiger Punkt wäre, zumindest für alle für die auch Video ein großes Thema ist, dass das Tamron hierfür besser ausgerichtet ist. Einzig der fehlende Blendenring würde gegen dam Tamron entgegenstehen. Das sind zumindest die Fakten, die man auf dem papier vergleichen kann. Die Frage ist nun, wie die optischen Leistungen zu bewerten sind. (und die Sache mit dem IBIS)

Gegen das XF 18-55mm würde ich es auch nicht eintauschen wollen. Das Tamron hätte zwar 15mm mehr Brennweite nach oben und ein durchgehende Lichtstärke von F2.8 gegenüber dem XF von F2.8-4.0. Aber das XF 18-55mm ist wesendlich leichter und kompakter und verfügt ebenfalls über einen Bildsatbilisator, welcher tadellos mit dem IBIS harmoniert. Gegen das XF 18-55 mm würde ich es auf keinen Fall eintauschen wollen. Wenn schon ein größerer Brennweitenbereich mit einem Objektiv abgedeckt werden soll, dann bietet das XF 18-135mm gleich nochmal einen Ticken mehr.

Ein solches Objektiv mit diesem Brennweitenbereich, ist für mich hauptsächlich für Landschaftsaufnahmen und als Reiseobjektiv interessant. Eine F2.8 Blende ist hierbei für mich nicht zwingend notwendig. Daher kann das Tamron hier nicht, zumindest für meine Zwecke, seinen einzig verbliebenen Vorteil auspielen.

Als reine Fotolinse, würde ich mich also nicht vom XF18-135mm trennen, da für mich persönlich hier die Vorteile klar vom XF 18-135mm überwiegen. Das spiegelt eben nur meinen ganz persönlichen Bedarf wieder.

Edited by Dare mo
Tippfehler
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Posted (edited)

Nach den beiden Videos spricht vieles für das Tamron 🤔 Interessant finde ich, was im 2. Video zur Schärfe der Fuji RAWs (des XF 16-55) gesagt wird ... hat noch jemand den Eindruck, dass Fuji bereits die RAW Dateien stark nachschärft? 

Edited by - Geo -
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Wäre mit den Video K+G einverstanden die meisten Tests sind nicht Richtig da müsste man spezifisch nur das Objektiv Testen ohne irgendwelche Kontakte der Kamera da dann RAW Dateien verarbeitet werden.

Allerdings haben alle mittlere Zooms Verzerrungen auch Chromatische Aberrationen sind meisten hoch ob man solche Zooms Porträt und Bokeh beklagt ?? nein es ist immer sinnvoller eine Fest Brennweite sogar ein 85 1.8 Viltrox ist nicht Schlecht und die Kosten halten sich in grenzen.

Das ist ein universal zoom 17-70 da kann man nicht vom Himmel Träumen, aber ich finde doch bei Landschaften ausreicht Gut das beklagen ( Costing-Flare ) das ist sogar bei denn neuen Fuji Brennweiten 18 1.4 / 23 1.4 II / 33 1.4 vorhanden also bitte immer mit Sonnen Gegenlicht Blende vor drauf und Sonne Gegenlicht wenn möglich meiden also nicht zusätzlich provozieren.

 

 

 

Edited by Prantl Christian
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vor 9 Minuten schrieb - Geo -:

hat noch jemand den Eindruck Fuji dass Fuji bereits die RAW Dateien stark nachschärft? 

Es wäre kaum möglich, Sensordaten vor dem Demosaicing nachzuschärfen. Eine Nachschärfung bestünde ja darin, den Kontrast benachbarter Pixel anzuheben, aber wie sollte das gehen, wenn das eine Sensorpixel nur Grün und das Nachbarpixel nur Rot oder Blau registriert? Da könnte man ja nicht einmal einen Kontrast berechnen, und ihn schon gar nicht vergrößern. Wenn man das Nachschärfen auf die bei X-Trans ja teilweise zusammenhängenden grünempfindlichen Pixel beschränkte, würden Farbsäumen entstehen, da eine Veränderung der Helligkeit beim Demosaicing zu einer Farbverschiebung führte. Mehr Helligkeit im Grünkanal bedeutet ja nicht nur ein helleres, sondern auch ein grüneres Bildpixel; bei einer geringeren Helligkeit wäre es umgekehrt – das Pixel würde dunkler und violetter.

Unterschiede in der Nachschärfung, die im Raw-Konverter sichtbar werden, dürften eher auf unterschiedliche Voreinstellungen des Raw-Konverters zurückgehen. Diese sind ja für den Anwender nicht sichtbar: Auch wenn der Schärferegler immer auf derselben neutralen Position steht, kann die tatsächlich angewandte Schärfung durchaus unterschiedlich sein.

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Bin jetzt so hin- und hergerissen.

 

Gerade den Fringer mit dem Sigma 18-35 1.8 geholt und jetzt bringt Tamron das Teil raus. Würde mir beim Filmen doch einiges erleichtern mit den 35 mehr mm. Insg. vermutlich noch leichter die Kombo.

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vor einer Stunde schrieb mjh:

Es wäre kaum möglich, Sensordaten vor dem Demosaicing nachzuschärfen.

Auch der LMO greift wohl erst bei der JPG-Entwicklung in der Kamera, oder?
Ich habe jedenfalls meine Kameras bei der Schärfe meist auf Minimum, also -3 stehen (gerade bei der X-Pro3 korrigiert, weil vergessen ;)), damit möglichst wenig an den Aufnahmen (JPG) verfälscht wird.
Das hat auch Rico in seinen Büchern immer erwähnt, dass die Schärfeeinstellung 0 keine "neutrale" Schärfung ist, sondern nur ein mittlerer Wert.

So gerne ich die Videos von Krolop&Gerst mag, in manchen Dingen ist für mein Gefühl zuviel genau dessen drinne, was dann auch den Blick auf die "nackten" Tatsachen etwas verschleiert.

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vor 3 Stunden schrieb max2331:

Hier gibt es auch ein gutes Review inkl. Vergleich mit dem 16-55

 

Puuuhhh … 32:06 … da hätten es auch 12:06 getan. Zugegeben finde ich ihn sympathisch, aber mir eindeutig zu viel „Geschwurbel“ … trotzdem Danke für die Mühe.

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vor 45 Minuten schrieb Allradflokati:

Auch der LMO greift wohl erst bei der JPG-Entwicklung in der Kamera, oder?

Ja, der LMO arbeitet mit RGB-Daten, greift also erst nach dem Demosaicing ein.

Das ist ein generelles Problem, wenn man Rohdaten nur teilweise entwickeln will: Man kann nicht einfach sagen, dass man an einer Stelle eingreift, aber alles andere im Rohzustand belässt, denn viele Operationen setzen bereits demosaicte RGB-Daten voraus. Wenn man diese Operationen vornehmen will, ist ein vorheriges Demosaicing Pflicht, und das ist dann in das Ergebnis eingebacken – man kann es sich später nicht mehr anders überlegen und ein neues, besseres Demosaicing-Verfahren anwenden. Damit ist das Spektrum von Korrekturen, die man schon auf die Rohdaten anwenden kann, eng begrenzt – praktisch auf die Hotpixel-Eliminierung, die Vignettierungskorrektur, die Kompensation von Nicht-Uniformitäten und eine auf individuelle Pixel bezogene Rauschunterdrückung (die also nicht auf die Werte benachbarter Sensorpixel zurückgreift).

Edited by mjh
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vor 6 Stunden schrieb mjh:

Unterschiede in der Nachschärfung, die im Raw-Konverter sichtbar werden, dürften eher auf unterschiedliche Voreinstellungen des Raw-Konverters zurückgehen. Diese sind ja für den Anwender nicht sichtbar: Auch wenn der Schärferegler immer auf derselben neutralen Position steht, kann die tatsächlich angewandte Schärfung durchaus unterschiedlich sein.

Bedeutet das bei aktivierten Objektivprofil für die damit erzeugten Bilder im RAW Konverter nicht nur Verzerrungen etc. korrigiert werden sondern auch die angewandte Nachschärfung für das Objektiv? 

Oder ist die Nachschärfung generell für den jeweiligen RAW-Typ (der Kamera) in der Bildbearbeitungssoftware hinterlegt, unabhängig vom verwendeten Objektiv?

Ein bisschen Off-Topic das Thema, um die Brücke zurück zu schlagen - in den letzten Video (was wirklich einfach zu lang ist) wird ja die Aussage getroffen, der Schärfenvorteil des XF 16-55 gegenüber des Tamrons würde durch das automatisches Nachschärfen entstehen ... was beim Tamron nicht so ausgeprägt ist.

Edited by - Geo -
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vor 24 Minuten schrieb - Geo -:

Bedeutet das bei aktivierten Objektivprofil für die damit erzeugten Bilder im RAW Konverter nicht nur Verzerrungen etc. korrigiert werden sondern auch die angewandte Nachschärfung für das Objektiv? 

Oder ist die Nachschärfung generell für den jeweiligen RAW-Typ (der Kamera) in der Bildbearbeitungssoftware hinterlegt, unabhängig vom verwendeten Objektiv?

Das müsste man den Hersteller des Raw-Konverters fragen, aber generell kann das Ausmaß des Nachschärfens (bei identischer Reglerstellung)  sowohl vom Kameramodell als auch vom Objektiv abhängen.

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vor einer Stunde schrieb - Geo -:

der Schärfenvorteil des XF 16-50

Kurz den Erbsenzählermodus an:

Ich denke du meinst das XF 16-55, ich erwähne das nur weil es hier im Forum häufiger so (falsch) geschrieben wird und es gibt ja auch ein (XC) 16-50 und da gibt es gewisse Unterschiede 😉

Nebenbei bemerkt (ohne mir das Video reinziehen zu wollen), ich kann mir die Bemerkung nur im Zusammenhang mit dem LMO für die JPGs (den man ja zumeist für Tests nimmt) vorstellen. 

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vor 1 Minute schrieb AS-X:

Nebenbei bemerkt (ohne mir das Video reinziehen zu wollen), ich kann mir die Bemerkung nur im Zusammenhang mit dem LMO für die JPGs (den man ja zumeist für Tests nimmt) vorstellen. 

Nee, er meint schon im Raw-Konverter entwickelte Bilder, und warum es da Unterschiede geben kann, habe ich oben erwähnt – nachgeschärfte Raw-Dateien wären doch eher unwahrscheinlich. Martin Krolop ist keiner von den szene-üblichen Windbeuteln, aber auch er muss nicht immer recht haben, und hier, glaube ich, irrt er.

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vor 10 Minuten schrieb mjh:

nachgeschärfte Raw-Dateien wären doch eher unwahrscheinlich

@mjh ... was sagst Du dazu? (Ich schätze den A. U. durchaus als sehr sehr kompetent ein.) ... Ab Min. 11:30h:

 

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vor 24 Minuten schrieb AS-X:

Ich denke du meinst das XF 16-55, ich erwähne das nur weil es hier im Forum häufiger so (falsch) geschrieben wird und es gibt ja auch ein (XC) 16-50 und da gibt es gewisse Unterschiede 😉

Korrigiert 😉

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vor 2 Stunden schrieb getes:

@mjh ... was sagst Du dazu? (Ich schätze den A. U. durchaus als sehr sehr kompetent ein.) ... Ab Min. 11:30h:

Da hat Anders natürlich recht. Ich sage mal: Wenn es um Optik geht, dann hört im Zweifelsfall auf Anders Uschold, und wenn es um Elektronik geht, dann hört im Zweifelsfall auf mich. Damals, als ich ich anfing, ernsthaft Kameras zu testen, war Anders eine große Hilfe – er ist ein Guter, keine Frage. Hier ist ein Gruppenfoto aus der guten alten Zeit, mit Anders unten in der Mitte; ich stehe weiter hinten links:

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vor 3 Stunden schrieb getes:

@mjh ... was sagst Du dazu? (Ich schätze den A. U. durchaus als sehr sehr kompetent ein.) ... Ab Min. 11:30h:

 

Da wird jetzt wieder davon gesprochen, dass bereits bei der RAW-Speicherung nachgeschärft wird 🤔 Hochinteressantes Video 👍 Das ist ja eine ganze Reihe, ich denke die lohnen sich alle angeguckt zu werden 🤓

Edited by - Geo -
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vor 17 Stunden schrieb getes:

@mjh ... was sagst Du dazu? (Ich schätze den A. U. durchaus als sehr sehr kompetent ein.) ... Ab Min. 11:30h:

 

An dem Punkt in der Diskussion um Auflösung und Verzeichnung, wo er ein Panasonic 12-35/2.8 als elektronisch korrigiert brandmarkt (stimmt, ist bei MFT generell üblich, wurde auch nie ein Geheimnis drum gemacht), aber einem Olympus 12-40/2.8 eine optische Korrektur andichtet (stimmt nicht, kann man mit frei zugänglichen Rohdaten und dokumentierten Tests sofort widerlegen, es ist je nach Test sogar schlechter als das Panasonic), ist für mich zweifelhaft, ob es dort wirklich um technische Hintergründe oder nur nerdiges Schwafeln geht. 

Wenn man sich nicht am Stammtisch, sondern auf Video dokumentiert unterhält, muss von den technischen Fakten einfach alles sitzen. Nachher ziehen die Zuschauer damit los und nehmen das immer wieder als DIE Wahrheit her, es hat ja ein Fachmann erzählt. 

Edited by outofsightdd
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vor 1 Stunde schrieb outofsightdd:

sondern auf Video dokumentiert unterhält, muss von den technischen Fakten einfach alles sitzen. Nachher ziehen die Zuschauer damit los und nehmen das immer wieder als DIE Wahrheit her, es hat ja ein Fachmann erzählt. 

Steht in der Zeitung (heute: Wikipedia oder auf Video im Internet gesehen), also stimmt's. Harhar, wenn einem ne Halbglatze schon zum Fachmann macht... call me Prof Dr.

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Die Gefahren der schnellen Reaktion und des Strebens nach dem ersten Review... Man übersieht was, man nimmt sich nicht genug Zeit. Selbst dpreview.com erzeugt schon mal Fehler, nimmt für ein Vorserien-150-600 eine noch nicht passende Kamera... 

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Oje. Seht's als Medienkompetenzübung an. Wie mjh schon schrieb, jeder hat so seine Schwerpunkte in denen er eine irre hohe Expertise hat, was aber nicht heißt, das er nicht unfehlbar wäre. Es ist auch kein Geheimnis, dass die APS-C und KB Zooms heutzutage per Software korrigiert werden (mind. Verzeichnung), bei Fuji (und nicht nur da) übrigens auch so einige Festbrennweiten.

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