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Quelle, in der Filmsimulationen genauer erklärt werden?


Alter_Schwede62
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Hallo

Ich finde die Filmsimulationen in meiner X-T4 recht gut, und habe dazu bzw. zu den Rezepten auch schon diverse Videos auf deutsch und englisch angesehen.
Nur werden dort kaum einmal Erklärungen zu den Filmsimulationen selbst gegeben, nur meist was für Einstellungen sie gemacht haben und warum sie diese dann so toll finden.

Was mich interessiert, ist, was genau die einzelnen Filmsimulationen machen, bewirken, bzw. wie genau sie auf welche Dinge in Bildern Einfluss nehmen.
Mit den drei, vier Worten von Fuji kann ich nicht wirklich viel anfangen, und habe eben schon öfters gehört, dass doch recht vielseitig und differenziert Einfluss genommen wird.

Nur frage ich mich, ob es irgendwelche Quellen im Internet gibt, die sich mit den Wirkungsweisen der einzelnen Filmsimulationen etwas genauer befassen.
Kennt jemand dazu Seiten im Netz?
Vielen Dank schon mal.

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Die Erklärung über die Fuji Filmsimulationen finde ich absolut okay.

Was mir allerdings fehlt - falls ich nicht irgendwas übersehen habe - wäre nach Übertragung der Bilder auf den MAC/PC in den Metadaten, mit welcher Filmsimulation das Foto aufgenommen wurde.

Vielleicht wäre das für  Firmware Update eine Option.

 

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vor 2 Minuten schrieb Indra Khan:

...
Was mir allerdings fehlt - falls ich nicht irgendwas übersehen habe - wäre nach Übertragung der Bilder auf den MAC/PC in den Metadaten, mit welcher Filmsimulation das Foto aufgenommen wurde.

Vielleicht wäre das für  Firmware Update eine Option.

Siehe diesen Thread von letzter Woche:

https://www.fuji-x-forum.de/topic/48667-verwendete-filmsimulation-erkennen/

Besonders die Antwort von @mjh beachten:

https://www.fuji-x-forum.de/topic/48667-verwendete-filmsimulation-erkennen/?do=findComment&comment=1294880

TLDNR: Die entsprechenden Daten (als Nummer) sind in den herstellereigenen Metadaten des Bildes abgespeichert (gilt nur für die von Fuji bereitgestellte Filmsimulationen).

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vor 30 Minuten schrieb EchoKilo:

Siehe diesen Thread von letzter Woche:

https://www.fuji-x-forum.de/topic/48667-verwendete-filmsimulation-erkennen/

Besonders die Antwort von @mjh beachten:

https://www.fuji-x-forum.de/topic/48667-verwendete-filmsimulation-erkennen/?do=findComment&comment=1294880

TLDNR: Die entsprechenden Daten (als Nummer) sind in den herstellereigenen Metadaten des Bildes abgespeichert (gilt nur für die von Fuji bereitgestellte Filmsimulationen).

Erst mal danke für Deinen Hinweis. Frage! Ich zitiere: Die entsprechenden Daten ( als Nummer ) sind in den herstellereigenen Medadaten des Bildes gespeichert ( gilt nur für die von Fuji bereitgestellten Filmsimulationen. Für welche sonst? Oder habe ich hier etwas falsch verstanden?

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vor 31 Minuten schrieb Indra Khan:

Erst mal danke für Deinen Hinweis. Frage! Ich zitiere: Die entsprechenden Daten ( als Nummer ) sind in den herstellereigenen Medadaten des Bildes gespeichert ( gilt nur für die von Fuji bereitgestellten Filmsimulationen. Für welche sonst? Oder habe ich hier etwas falsch verstanden?

Manche sprechen auch von "Filmsimulationen" auch bei den durchs Netz geisternden "Film-Rezepten" - die aber jeder nach Gusto aus den Möglichkeiten der Kamera zusammenstecken kann. Für diese werden keine Nummern (oder vollständige Namen - ( ich noch nie danach gesucht) ) in den Metadaten hinterlegt.

Steht aber alles bereits in dem verlinkten Thread.

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vor 11 Minuten schrieb EchoKilo:

Manche sprechen auch von "Filmsimulationen" auch bei den durchs Netz geisternden "Film-Rezepten" - die aber jeder nach Gusto aus den Möglichkeiten der Kamera zusammenstecken kann. Für diese werden keine Nummern (oder vollständige Namen - ( ich noch nie danach gesucht) ) in den Metadaten hinterlegt.

Ja, bei Fuji-Kameras gibt es Filmsimulationen, und welche davon gewählt wurde, geht aus den MakerNotes in den Exif-Daten hervor. Die sogenannten „Rezepte“ sind etwas völlig anderes, von dem Fuji offiziell nichts weiß; das sind ja einfach irgendwelche Kombinationen von Einstellungen der relevanten Parameter wie Kontrast, Weißabgleich etc.. Dass der Fotograf eine bestimmte Kombination von Einstellungen als ein „Rezept“ begreift, davon weiß die Kamera ja nichts und kann es daher auch nicht als solches speichern.

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vor 5 Minuten schrieb mjh:

Dass der Fotograf eine bestimmte Kombination von Einstellungen als ein „Rezept“ begreift, davon weiß die Kamera ja nichts und kann es daher auch nicht als solches speichern

Naja, speichern kann man diese eigenen Einstellungen doch schon, man kann ihnen sogar einen eigenen Namen verpassen.

Ich habe z.B. einen "Kodachrome 64" auf der Basis von Classic Chrome gespeichert. Wenn diese selbst vergebene Bezeichnung, die im Kameramenü zu lesen ist, auch in die Metadaten geschrieben würde, fände ich das schon praktisch.

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vor 9 Stunden schrieb Alter_Schwede62:

Was mich interessiert, ist, was genau die einzelnen Filmsimulationen machen, bewirken, bzw. wie genau sie auf welche Dinge in Bildern Einfluss nehmen.

Vielleicht hilft dir das hier auch weiter:

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vor 15 Stunden schrieb Alter_Schwede62:

Was mich interessiert, ist, was genau die einzelnen Filmsimulationen machen, bewirken, bzw. wie genau sie auf welche Dinge in Bildern Einfluss nehmen.
Mit den drei, vier Worten von Fuji kann ich nicht wirklich viel anfangen, und habe eben schon öfters gehört, dass doch recht vielseitig und differenziert Einfluss genommen wird.

Das ist durchaus Absicht; Fuji macht ein Geheimnis daraus und geht nicht in die Details. Natürlich ist es andererseits auch keine Raketenwissenschaft und man kann das meiste davon mit einer passenden LUT bewerkstelligen, aber Fuji veröffentlicht seine LUTs nicht. Selbst Adobe sollte seine Nachbauten der Filmsimulationen verstecken, damit man keinen Einblick in die dort verwendeten LUTs bekommt.

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vor 14 Stunden schrieb Leicanik:

Naja, speichern kann man diese eigenen Einstellungen doch schon, man kann ihnen sogar einen eigenen Namen verpassen.

Ich habe z.B. einen "Kodachrome 64" auf der Basis von Classic Chrome gespeichert. Wenn diese selbst vergebene Bezeichnung, die im Kameramenü zu lesen ist, auch in die Metadaten geschrieben würde, fände ich das schon praktisch.

In den EXIF Daten ist doch eingetragen, was eingestellt war. Sogar die Verbiegung des Weißabgleichs. Dann ist es den Anwender, der dieses wünscht doch möglich, selbst eine entsprechende Datenabfrage/Filter zu erzeugen, bei Bedarf dann auch im Stapel neu zu benennen.

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vor einer Stunde schrieb Anton von der Gathe:

In den EXIF Daten ist doch eingetragen, was eingestellt war. Sogar die Verbiegung des Weißabgleichs. Dann ist es den Anwender, der dieses wünscht doch möglich, selbst eine entsprechende Datenabfrage/Filter zu erzeugen, bei Bedarf dann auch im Stapel neu zu benennen.

Danke für den Link, das hilft mir weiter :) 

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Nein, sorry, die Erklärungen von Fuji sind mir nicht wirklich ausreichend, und das Diagramm, hmm, ist auch eher einfach gehalten.

Soweit mir bekannt ist, werden in manchen Filmsimulationen noch andere Dinge gemacht, wie Farb/Kontrastverschiebungen usw. So einfach, wie Fuji das auf ihrer Homepage beschreibt ist es meines Wissens nach nicht.

Übrigens finde ich es schade, dass hier gleich wieder ein paar Leute vom Thema abgekommen sind. Ich kenne das eigentlich nicht mehr. Aber das war, ist und wird wohl in Tech Foren immer so bleiben. 😯

However, vielleicht erweitert die folgende Seite, die ich bereits selbst gefunden habe, des ein oder anderen Wissen ein wenig über die von mir angesprochenen Filmsimulationen:

Fujifilm: Filmsimulationen (1) | Martin Ziaja Photography

Ich wäre froh, um weitere Links zu Erklärungen der Fuji-Filmsimulationen. Es wäre ja durchaus möglich, dass es noch mehr Leute gibt, die sich eingehender mit dem angesprochenen Thema befasst haben.

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vor 24 Minuten schrieb Ulrich Reiff:

Eine große Sammlung an Filmsimulationen gibt es bei RNI

https://www.mobile.reallyniceimages.com

Für mich sieht das eher wie Softwarefilter für PS/LR und dergleichen aus. 
Ich arbeite nicht mehr mit Bildbearbeitungsprogrammen.

Wozu sonst hätte ich auch eine Fuji in Gerbrauch, die selbst schon fähig ist Film- und Körnungssimulationen bereits fertig aus der Kamera zu liefern? 😳
Nicht nur dass die Filmsimulationen Klasse aussehen, nein auch die Körnungssimulationen gepaart hoher ISO, aber auch der Bildauflösung liefert sehr analog aussehendes Korn ab. 👍
Genau dafür steht Fuji. 🙂

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vor 9 Minuten schrieb Alter_Schwede62:

Übrigens finde ich es schade, dass hier gleich wieder ein paar Leute vom Thema abgekommen sind.

Wo und wer denn? Waren doch eigentlich bisher alles recht zutreffende Antworten?

vor 21 Stunden schrieb Alter_Schwede62:

Was mich interessiert, ist, was genau die einzelnen Filmsimulationen machen, bewirken, bzw. wie genau sie auf welche Dinge in Bildern Einfluss nehmen.

Im Prinzip wird doch genau das auf den bisher genannten Seiten beschrieben. Ich wüßte jetzt gar nicht, was ich Dir filigraner antworten könnte... ich würde ja gerne, weiß aber gerade nicht so recht wie, worauf es genau hinausgehen soll.

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vor 21 Stunden schrieb Alter_Schwede62:

...
Nur frage ich mich, ob es irgendwelche Quellen im Internet gibt, die sich mit den Wirkungsweisen der einzelnen Filmsimulationen etwas genauer befassen.
Kennt jemand dazu Seiten im Netz?
 

probier's einmal mit "Fujisimulation" und "howto", da müsste sich genügend finden lassen.

NB: Wobei ich mich manchmal schon frage, wozu praktisch jeder Browser Zugriff auf z.b. Google ermöglicht ...

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Bei Imaging-Resource wird sehr ausführlich erklärt, welche Farbverschiebungen in Fujis Filmsimulationen vorgenommen werden.

Für RawTherapee hat mal jemand versucht, die Simulationen der ersten X-Trans Generation nachzubilden. Er hat damals hauptsächlich den HSV-Equalizer verwendet.

 

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vor einer Stunde schrieb Sunhillow:

Bei Imaging-Resource wird sehr ausführlich erklärt, welche Farbverschiebungen in Fujis Filmsimulationen vorgenommen werden.

 

Ja, der Autor dieser Seite hat sich, wie es aussieht auch mehr als intensiv mit den Filmsimulationen von Fuji beschäftigt.
Vielen Dank auch. 🙂👍 

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vor 2 Stunden schrieb Sunhillow:

Bei Imaging-Resource wird sehr ausführlich erklärt, welche Farbverschiebungen in Fujis Filmsimulationen vorgenommen werden.

Für RawTherapee hat mal jemand versucht, die Simulationen der ersten X-Trans Generation nachzubilden. Er hat damals hauptsächlich den HSV-Equalizer verwendet.

 

Super Artikel! Jetzt weiß ich warum rote Blüten immer ausgefressen sind, wenn ich Velvia verwende. Astia ist hier deutlich im Vorteil. Ich muss mir den Artikel mal richtig intesiv durchlesen und meine Settings anpassen.

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vor 3 Stunden schrieb Sunhillow:

Bei Imaging-Resource wird sehr ausführlich erklärt, welche Farbverschiebungen in Fujis Filmsimulationen vorgenommen werden.

Für RawTherapee hat mal jemand versucht, die Simulationen der ersten X-Trans Generation nachzubilden. Er hat damals hauptsächlich den HSV-Equalizer verwendet.

Man könnte ein Target mit möglichst vielen Farbfeldern – der ColorChecker und der SpyderCheckr 24 wären OK, aber je mehr Felder (auch mit verschiedenen Sättigungen und Helligkeiten), desto besser. Die fotografiert man mit verschiedenen Filmsimulationen (besser: man fotografiert es nur einmal und erzeugt sich die verschiedenen Filmsimulationen mit dem internen Raw-Konverter der Kamera) und kann dann in Photoshop aus zwei Vergleichsbildern mit unterschiedlicher Filmsimulation eine LUT erzeugen, die beispielsweise den Farblook von Provia in Classic Chrome umwandelt. Also ungefähr das, was der Autor bei Imaging Resource gemacht hat, aber möglichst noch feiner – und so, dass man die erzeugte LUT selbst (in Photoshop oder einer anderen Bildbearbeitung) anwenden kann, um den gewünschten Look zu erzeugen. Man könnte auch Adobes DNG Profile Editor für diesen Zweck verwenden; damit könnte man dann ein Profil für Lightroom oder ACR erzeugen, das den entsprechenden Look bei der Raw-Entwicklung erzeugt. Solche Profile arbeiten ebenfalls mit LUTs, aber diese operieren im HSV- statt im RGB-Farbmodell.

Wie gesagt: Fuji verrät wenig bis nichts; wenn man mehr über die Filmsimulationen herausfinden und sie nachbilden will, muss man selbst nachforschen; die dazu nötigen Werkzeuge stehen bereit.

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vor 21 Minuten schrieb mjh:

Man könnte ein Target mit möglichst vielen Farbfeldern – der ColorChecker und der SpyderCheckr 24 wären OK, aber je mehr Felder (auch mit verschiedenen Sättigungen und Helligkeiten), desto besser.

Die Idee ist gut; im Zeichenbedarf gibt es auch Mustertafeln mit sehr vielen Pattern mit Pastellfarben drauf, die könnte man auch nehmen für einen visuellen Eindruck. Und ein "echtes" Motiv geht natürlich auch, mit einer Filmsimulationsreihe, um gerade die Unterschiede in den Schatten/ Lichtern herauszufinden.

Die Sache mit den eigenen LUTs kommt für den Fragesteller sicher nicht in Frage, denn Bildbearbeitung möchte er ja nicht. Aber die Fuji-Filmsimulationen sind eben nur einen tolle Sache, wenn man ohne Bildbearbeitung auskommen möchte, ansonsten gibt es durchaus bessere Lösungen, welche via LUTs den Farblook alter Filmemulsionen nachstellen und feiner justierbar sind; teilweise auch erstellt anhand von echtem Filmmaterial (Analyse) und nicht nur rein visuell erstellt (wie viele der kostenlosen Profile, die nur schlecht nachahmen).

 

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