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Einsteiger-Erfahrung mit der X-H2s


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Hallo zusammen, 

ich lese seit einiger Zeit mit und will auch von meinen Erfahrungen mit der X-H2s berichten. Zu mir: Ich bin Mitte 30 und gestartet bin ich vor 2 Jahren mit einer XT-200 und dem XC15-45. Hauptsächlich fotografiere ich meine Familie (inkl. 2 Kinder 5 und 8 Jahre) und will dokumentieren, was wir so erleben. Deswegen habe ich folgende Objektive nach und nach gekauft: Tamron 17-70, XF70-300, Sigma 30, Sigma 56 und auch einen 16er Makrozwischenring + Polfilter und auch ND-Filter sowie das Buch Fuji-X-Secrets. So habe ich nach und nach Erfahrung gesammelt und habe viele tolle Bilder gemacht und das Fotografieren hat mich regelrecht eingesogen. Natürlich gab es Dinge, die ich mit der XT-200 nicht oder nicht gut konnte: Augen-AF und AF-C vor allem. Ich konnte aber mit MF und Fokus-Falle auch die Kids in der Achterbahn, Sommerrodelbahn oder beim Rutschen fotografieren, wenn ich wusste, was passieren würde. Aber spontan die Kamera ziehen und draufhalten, konnte ich damit nicht. Nach viel überlegen und der Aussage meiner Frau: "Mach es richtig, kauf dir die H2s" habe ich sie Anfang September geholt. Es gab natürlich noch mehr Gründe wie das Gehäuse, den Sucher, IBIS ...

Zusammenfassen kann ich mein Gefühl nach 3 Monaten X-H2s: großer Zwiespalt. Vor dem Fotografieren und wenn Sie auf dem Tisch liegt, ist sie wunderbar und ich habe richtig Lust zu fotografieren. Nach dem Fotografieren bin ich häufig enttäuscht und frustriert und manchmal würde ich sie am liebsten in die Mülltonne hauen. Vielleicht ist es auch so: bei der XT-200 wusste ich, dass sie vieles nicht kann. Ich war nachsichtig. Wenn ich dann aber mal auf einem Problemfeld ein tolles Bild gemacht hatte, war ich stolz auf mich. Diese Nachsicht habe ich mit der X-H2s nicht und erwarte vielleicht zu viel von ihr. Mir fehlen auch 35 Jahre Erfahrung und wie es damals ohne AF war. Dann würde ich das vielleicht alles anders einordnen.

Ich probiere sehr häufig das Szenario: Kind fährt mit Roller auf mich zu (ich habe, sehr zum Missfallen meiner Frau, den Kindern sogar schon Geld gegeben, dass sie motiviert bleiben). Was ich mit meinem Equipment nicht packe, ist mit Augen-AF und offenblendig  (< 2.8) eine Serie scharf zu bekommen. Ab und zu ist mal eins perfekt auf den Augen. In der Regel ist der Fokus etwas hinter den Augen. Komplett verschwommene Bilde habe ich auch gelegentlich. Probieren tue ich immer mal das Tamron, das XF70-300 und das Sigma 56. Falls die Fragen nach den Einstellungen kommen: AF-C Modus 2 (wobei ich schon einige probiert habe), Fokus-Prio, AF+MF: aus, verstärkt, verschiedene Fokusfelder habe ich auch schon probiert. Die besten Erfahrungen habe ich ohne Objekterkennung und abgeblendet auf 4 oder 5.6 oder so gemacht. Ich muss sagen, dass ich auch in der Situation: "Kind sitzt am Tisch" Probleme habe, mit 3 Bildern pro Sekunde und Augen-AF konstant scharfe Augen zu bekommen. Einzelbilder sind deutlich besser. Insofern hat sich der Hauptgrund für mein Upgrade bisher nicht erfüllt. Natürlich liegt sie super in der Hand, der Sucher ist klasse, viel Knöpfe zum rumspielen und wenn die Bilder scharf sind, sind sie toll und mehr brauche ich dann auch nicht für mich.

Soweit zu meiner Einordnung. Ich habe aber auch zwei Fragen: 

  1. Folgende Situation: Ich will Vögel im Vogelhäuschen fotografieren. Ich habe draußen auf dem Balkon meine Kamera mit Stativ aufgebaut und alles manuell eingestellt und will per Handy mit ES lautlos auslösen. Ich stelle alles mir bekannte manuell ein:  MF, Verschlusszeit, ISO und Blende. Nun habe ich beobachtet, dass bei jeder Auslösung die Vögel wegfliegen. Meine Frau meinte: "Das ist das Auslösegeräusch." Ich meinte: "Quatsch, ich habe ES und löse lautlos aus" (bei den Tönen habe ich alles aus gestellt). Daraufhin habe ich festgestellt, dass das Objektiv (hier das Sigma 56/1.4) ohne den Auslöser zu drücken offenblendig ist. Erst wenn ich den Auslöser halb oder ganz drücke, wird die Blende eingestellt, was hörbar ist. Blöd ist auch, dass ich im stark abgeblendeten Zustand und MF ohne den Auslöser zu drücken, die Schärfe des Bilders gar nicht beurteilen kann. Habt Ihr eine Idee, woran das liegt?
  2. Ich habe gestern viel Zeit damit verbracht, einen beschrifteten Karton bei unterschiedlichen Belichtungsparametern auf dem Stativ zu fokussieren. Je nach Beleuchtung des Motivs und den Belichtungseinstellungen habe ich mit dem AF-C festgestellt, dass der Fokus bei diesem statischen Motiv nachregelt. Das trat insbesondere auf, wenn ich abgeblendet (so ab 5.6) und die Belichtung durch eine höhere Belichtungszeit ausgeglichen habe. Bei der Offenblende  des Tamrons war der Fokus stabil, es sei denn ich habe so stark belichtet, dass der Fokusbereich aufgebrannt ist. Ich frage mich, warum der AF-C-Algorithmus ein ruhendes Motiv nicht festnagelt. Ich konnte das auch mit XF70-300 nachstellen. Ich habe dann mal AF-C + Pre-AF ausprobiert und ihn permanent nachfokussieren lassen, ohne den Auslöser zu betätigen. Da saß er bombenfest und der Fokus ruhte. Drücke ich dann den Auslöser halb durch, regelt er. Mir ist bewusst, dass, nur weil es in meiner Wahrnehmung ein unveränderliches Bild ist, für die Kamera nicht zwingend auch so sein muss (Frequenz von Leuchtmitteln o. ä.). Gibt es dafür eine Erklärung?  

Meine Frau sagt immer: "Was hast du denn? Die Bilder sind doch schön." Ja, man redet sich sicherlich die Bilder manchmal auch in der 400%-Ansicht schlecht, aber Fakt ist, dass der schärfebedingte Ausschuss bei mir zu hoch ist. 

Sorry für den langen Text. Aber ihr kennt das sicherlich: Man hat da große Hoffnungen und eine Menge Geld auf den Tisch gelegt und ist enttäuscht. Das muss dann raus. Mir ist auch klar, dass ich nach 2 Jahren Fotografie nicht in der Position bin, den Stab über der Kamera zu brechen. Ich habe versucht, das an den Stellen zu unterstreichen, da meine Hoffnung ist, dass ich das Problem bin.

Viele Grüße und einen schönen dritten Advent

Hendrik

 

 

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Sorry, kann ich in keiner Weise bestätigen. Die X-H2s macht Sport in Höchstform. Im direkten Vergleich zur X-T 5, die ich auch nutze, hat sie nur minimal rolling shutter, erkennt Gesicht/Auge sehr schnell und hält fest. Wer weiß, wie schnell die Äkschn im Tennissport abläuft, der sieht alles, was er sehen muß. Linsen waren überwiegend das Viltrox 75/1.2 und das Fuji 50-140/2.8. Ich kann dir sogar genau sagen, in welche Richtung der Ball unterwegs ist -

 

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vor 54 Minuten schrieb hd3:

Falls die Fragen nach den Einstellungen kommen: AF-C Modus 2 (wobei ich schon einige probiert habe), Fokus-Prio, AF+MF: aus, verstärkt,

Soweit, so richtig und gut … oder noch nicht gut bei Dir bzgl. der Ergebnisse. Bleibt also nicht viel zu raten bzgl. der Einstellungen. Bei wirklich Speed in Richtung Kamera wie Rollerfahren würde ich allerdings ein 90 2.0 mit zwei oder noch besser das 50-140 mit vier Linearmotoren nutzen. Das Objektiv muss ja auch hinterherkommen mit dem, was die Kamera ihm „befiehlt“. Das heißt die ganze Kette muss passen: Erkennung, Verarbeitung der Info, Verfolgung, Weitergabe an die Linse, Fokussierung. Wobei vermutlich das Objektiv da das sensibelste Teil bei Dir in der Kette ist. Die Kamera ist mit Sicherheit schneller als die Linse. Mit dem 70-300 müsste aber auch schon was gehen (ein Linearmotor), wenns nicht gar zu fix ist. 

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vor einer Stunde schrieb hd3:

ohne den Auslöser zu drücken offenblendig ist. Erst wenn ich den Auslöser halb oder ganz drücke, wird die Blende eingestellt, was hörbar ist.

Ich habe irgendwo mal gelesen, dass ein Objektiv zum Fokussieren auf die mögliche Offenblende öffnet und dann wieder auf die Eingestellte schließt um das Bild zu machen. Leider weiß ich nicht mehr ob das Technik von vor x Jahren war oder immer noch aktuell ist :)

Ich weiß auch nicht mehr ob das für MF gültig ist oder in Verbindung mit dem AF

Ggf. ist es sinnvoll die kleinste mögliche Blende zu nehmen, dann sollte dies so oder so nicht mehr auftreten. Zumindest für einen Test könnte man das machen.

vor einer Stunde schrieb hd3:

Blöd ist auch, dass ich im stark abgeblendeten Zustand und MF ohne den Auslöser zu drücken, die Schärfe des Bilders gar nicht beurteilen kann. Habt Ihr eine Idee, woran das liegt?

Es gibt die Einstellung, "Natural Live View" wenn diese auf an ist sieht man glaube ich immer "ungefiltert". Stellt man sie auf AUS sieht man das Bild welches später auch abgespeichert wird. Zugegeben, ich weiß nicht ob das nur für Filmsimulation und Belichtung so ist und die Schärfe mit rein kommt. Ich meine aber ja (hab es noch nie explizit darauf geprüft)

Ansonsten hast du ja mit dem Fokuspeaking vorab den Fokuspunkt eingestellt? 

 

Hast du ggf. auch wirklich den MF bei deinem genannten Punkt 1 ohne AF Voreinstellung aktiv?

Man kann ja per AF vor fokussieren und dann mit dem MF nachstellen. Wenn du das nicht ausgestellt hast würde die Kamera jedes mal wenn du den Auslöser halb drückst erst wieder mit dem AF vor fokussieren und dann darfst du mit dem MF noch final fokussieren. Es liest sich ein bisschen so als wäre das bei dir so eingestellt. 

----

vor einer Stunde schrieb hd3:

Ich habe gestern viel Zeit damit verbracht, einen beschrifteten Karton bei unterschiedlichen Belichtungsparametern auf dem Stativ zu fokussieren. Je nach Beleuchtung des Motivs und den Belichtungseinstellungen habe ich mit dem AF-C festgestellt, dass der Fokus bei diesem statischen Motiv nachregelt. Das trat insbesondere auf, wenn ich abgeblendet (so ab 5.6) und die Belichtung durch eine höhere Belichtungszeit ausgeglichen habe. Bei der Offenblende  des Tamrons war der Fokus stabil, es sei denn ich habe so stark belichtet, dass der Fokusbereich aufgebrannt ist. Ich frage mich, warum der AF-C-Algorithmus ein ruhendes Motiv nicht festnagelt. Ich konnte das auch mit XF70-300 nachstellen. Ich habe dann mal AF-C + Pre-AF ausprobiert und ihn permanent nachfokussieren lassen, ohne den Auslöser zu betätigen. Da saß er bombenfest und der Fokus ruhte. Drücke ich dann den Auslöser halb durch, regelt er. Mir ist bewusst, dass, nur weil es in meiner Wahrnehmung ein unveränderliches Bild ist, für die Kamera nicht zwingend auch so sein muss (Frequenz von Leuchtmitteln o. ä.). Gibt es dafür eine Erklärung?

Einen ähnlichen Test habe ich auch erst vor einer Weile gemacht. 

Kannst du ausschließen, dass dein Motiv deutlich von der Naheinstellgrenze des Objektivs weg war? 

Wenn es knapp ist könnte es sein, dass das daran liegt/lag.

Hattest du Zufällig nur horizontale Linien im Fokusfeld, denn das ist für die Kamera äußerst schwierig zu fokussieren. Warum genau weiß ich nicht. 

----

vor einer Stunde schrieb hd3:

ch probiere sehr häufig das Szenario: Kind fährt mit Roller auf mich zu (ich habe, sehr zum Missfallen meiner Frau, den Kindern sogar schon Geld gegeben, dass sie motiviert bleiben). Was ich mit meinem Equipment nicht packe, ist mit Augen-AF und offenblendig  (< 2.8) eine Serie scharf zu bekommen. Ab und zu ist mal eins perfekt auf den Augen. In der Regel ist der Fokus etwas hinter den Augen. Komplett verschwommene Bilde habe ich auch gelegentlich. Probieren tue ich immer mal das Tamron, das XF70-300 und das Sigma 56. Falls die Fragen nach den Einstellungen kommen: AF-C Modus 2 (wobei ich schon einige probiert habe), Fokus-Prio, AF+MF: aus, verstärkt, verschiedene Fokusfelder habe ich auch schon probiert. Die besten Erfahrungen habe ich ohne Objekterkennung und abgeblendet auf 4 oder 5.6 oder so gemacht.

Ich fahre bei viel Aktion mit der Auslösepriorität eher besser wie mit dem Fokusprioriät. Allerdings muss dir bewusst sein, dass das kein Garant für scharfe Bilder ist und eben ausgelöst wird wenn du es der Kamera sagst.  

Es kann sein, dass die Objektive für diese Situation zu langsam sind, also den Fokus nicht schnell genug verkürzen obwohl die Kamera darüber bescheid weiß. Mit den Objektiven die du hast kenne ich mich leider nicht aus und kann nicht sagen ob das eine Mögliche Ursache sein könnte. 

Der Modus 2 ist ggf. nicht ganz der richtige für ein Kind welches mit einem Roller auf dich zu fährt. Wobei ich auch da gemischte Erfahrungen habe. Für Aktion (bei mir Vögel im Flug) habe ich ein Customsetting mit 4-1-mitte. Damit bekomme ich sehr viel hin. Ein Versuch könnte es Wert sein.

Eventuell ist es auch ein Versuch wert 4-2-mitte zu verwenden. 

-

Ich fahre auch sehr gut damit das zweit kleinste Einzelfeld zu verwenden in Verbindung mit der Objekterkennung. 

Ohne Objekterkennung würde ich in der Situation vermutlich mit der Zone 3x3 und 4-1-VORNE probieren. 

 

 

 

 

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vor einer Stunde schrieb hd3:

Ja, man redet sich sicherlich die Bilder manchmal auch in der 400%-Ansicht schlecht, aber Fakt ist, dass der schärfebedingte Ausschuss bei mir zu hoch ist. 

400% Ansicht? Ernsthaft? Da ist doch nichts mehr zu erkennen, nur noch Pixelartefakte und alles sieht aus wie Klumpatsch.

Wenn ein Bild in der 100% Ansicht scharf aussieht, ist es auch scharf, empfinde ich wenigstens so.

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vor 1 Stunde schrieb hd3:

Hallo zusammen, 

ich lese seit einiger Zeit mit und will auch von meinen Erfahrungen mit der X-H2s berichten. Zu mir: Ich bin Mitte 30 und gestartet bin ich vor 2 Jahren mit einer XT-200 und dem XC15-45. Hauptsächlich fotografiere ich meine Familie (inkl. 2 Kinder 5 und 8 Jahre) und will dokumentieren, was wir so erleben. Deswegen habe ich folgende Objektive nach und nach gekauft: Tamron 17-70, XF70-300, Sigma 30, Sigma 56 und auch einen 16er Makrozwischenring + Polfilter und auch ND-Filter sowie das Buch Fuji-X-Secrets. So habe ich nach und nach Erfahrung gesammelt und habe viele tolle Bilder gemacht und das Fotografieren hat mich regelrecht eingesogen. Natürlich gab es Dinge, die ich mit der XT-200 nicht oder nicht gut konnte: Augen-AF und AF-C vor allem. Ich konnte aber mit MF und Fokus-Falle auch die Kids in der Achterbahn, Sommerrodelbahn oder beim Rutschen fotografieren, wenn ich wusste, was passieren würde. Aber spontan die Kamera ziehen und draufhalten, konnte ich damit nicht. Nach viel überlegen und der Aussage meiner Frau: "Mach es richtig, kauf dir die H2s" habe ich sie Anfang September geholt. Es gab natürlich noch mehr Gründe wie das Gehäuse, den Sucher, IBIS ...

Zusammenfassen kann ich mein Gefühl nach 3 Monaten X-H2s: großer Zwiespalt. Vor dem Fotografieren und wenn Sie auf dem Tisch liegt, ist sie wunderbar und ich habe richtig Lust zu fotografieren. Nach dem Fotografieren bin ich häufig enttäuscht und frustriert und manchmal würde ich sie am liebsten in die Mülltonne hauen. Vielleicht ist es auch so: bei der XT-200 wusste ich, dass sie vieles nicht kann. Ich war nachsichtig. Wenn ich dann aber mal auf einem Problemfeld ein tolles Bild gemacht hatte, war ich stolz auf mich. Diese Nachsicht habe ich mit der X-H2s nicht und erwarte vielleicht zu viel von ihr. Mir fehlen auch 35 Jahre Erfahrung und wie es damals ohne AF war. Dann würde ich das vielleicht alles anders einordnen.

Ich probiere sehr häufig das Szenario: Kind fährt mit Roller auf mich zu (ich habe, sehr zum Missfallen meiner Frau, den Kindern sogar schon Geld gegeben, dass sie motiviert bleiben). Was ich mit meinem Equipment nicht packe, ist mit Augen-AF und offenblendig  (< 2.8) eine Serie scharf zu bekommen. Ab und zu ist mal eins perfekt auf den Augen. In der Regel ist der Fokus etwas hinter den Augen. Komplett verschwommene Bilde habe ich auch gelegentlich. Probieren tue ich immer mal das Tamron, das XF70-300 und das Sigma 56. Falls die Fragen nach den Einstellungen kommen: AF-C Modus 2 (wobei ich schon einige probiert habe), Fokus-Prio, AF+MF: aus, verstärkt, verschiedene Fokusfelder habe ich auch schon probiert. Die besten Erfahrungen habe ich ohne Objekterkennung und abgeblendet auf 4 oder 5.6 oder so gemacht. Ich muss sagen, dass ich auch in der Situation: "Kind sitzt am Tisch" Probleme habe, mit 3 Bildern pro Sekunde und Augen-AF konstant scharfe Augen zu bekommen. Einzelbilder sind deutlich besser. Insofern hat sich der Hauptgrund für mein Upgrade bisher nicht erfüllt. Natürlich liegt sie super in der Hand, der Sucher ist klasse, viel Knöpfe zum rumspielen und wenn die Bilder scharf sind, sind sie toll und mehr brauche ich dann auch nicht für mich.

Soweit zu meiner Einordnung. Ich habe aber auch zwei Fragen: 

  1. Folgende Situation: Ich will Vögel im Vogelhäuschen fotografieren. Ich habe draußen auf dem Balkon meine Kamera mit Stativ aufgebaut und alles manuell eingestellt und will per Handy mit ES lautlos auslösen. Ich stelle alles mir bekannte manuell ein:  MF, Verschlusszeit, ISO und Blende. Nun habe ich beobachtet, dass bei jeder Auslösung die Vögel wegfliegen. Meine Frau meinte: "Das ist das Auslösegeräusch." Ich meinte: "Quatsch, ich habe ES und löse lautlos aus" (bei den Tönen habe ich alles aus gestellt). Daraufhin habe ich festgestellt, dass das Objektiv (hier das Sigma 56/1.4) ohne den Auslöser zu drücken offenblendig ist. Erst wenn ich den Auslöser halb oder ganz drücke, wird die Blende eingestellt, was hörbar ist. Blöd ist auch, dass ich im stark abgeblendeten Zustand und MF ohne den Auslöser zu drücken, die Schärfe des Bilders gar nicht beurteilen kann. Habt Ihr eine Idee, woran das liegt?
  2. Ich habe gestern viel Zeit damit verbracht, einen beschrifteten Karton bei unterschiedlichen Belichtungsparametern auf dem Stativ zu fokussieren. Je nach Beleuchtung des Motivs und den Belichtungseinstellungen habe ich mit dem AF-C festgestellt, dass der Fokus bei diesem statischen Motiv nachregelt. Das trat insbesondere auf, wenn ich abgeblendet (so ab 5.6) und die Belichtung durch eine höhere Belichtungszeit ausgeglichen habe. Bei der Offenblende  des Tamrons war der Fokus stabil, es sei denn ich habe so stark belichtet, dass der Fokusbereich aufgebrannt ist. Ich frage mich, warum der AF-C-Algorithmus ein ruhendes Motiv nicht festnagelt. Ich konnte das auch mit XF70-300 nachstellen. Ich habe dann mal AF-C + Pre-AF ausprobiert und ihn permanent nachfokussieren lassen, ohne den Auslöser zu betätigen. Da saß er bombenfest und der Fokus ruhte. Drücke ich dann den Auslöser halb durch, regelt er. Mir ist bewusst, dass, nur weil es in meiner Wahrnehmung ein unveränderliches Bild ist, für die Kamera nicht zwingend auch so sein muss (Frequenz von Leuchtmitteln o. ä.). Gibt es dafür eine Erklärung?  

Meine Frau sagt immer: "Was hast du denn? Die Bilder sind doch schön." Ja, man redet sich sicherlich die Bilder manchmal auch in der 400%-Ansicht schlecht, aber Fakt ist, dass der schärfebedingte Ausschuss bei mir zu hoch ist. 

Sorry für den langen Text. Aber ihr kennt das sicherlich: Man hat da große Hoffnungen und eine Menge Geld auf den Tisch gelegt und ist enttäuscht. Das muss dann raus. Mir ist auch klar, dass ich nach 2 Jahren Fotografie nicht in der Position bin, den Stab über der Kamera zu brechen. Ich habe versucht, das an den Stellen zu unterstreichen, da meine Hoffnung ist, dass ich das Problem bin.

Viele Grüße und einen schönen dritten Advent

Hendrik

 

 

Glaube mir….

auch, wenn man viele Jahrzehnte Erfahrung in der Fotografie hat, muss man mit der extrem leistungsfähigen, aber auch komplexen XH2 zunächst schon einiges an Zeit  verbringen, um wenigstens die wichtigsten Dinge zu optimieren. Nicht, weil die Kamera schlecht ist, sondern weil sie enorm viele Einstellungsmöglichkeiten hat. 
Es macht auch keinen Sinn, einen Karton mit AFc (!) vom Stativ (!) zu fotografieren. Und dann auch noch mit pre-AF (!) … und einem wenig lichtstarken Fremd (!)objektiv… das jetzt nicht so unbedingt der Oberklasse zugehörig ist.

Zur XH2 uns XH2s gibt es einige sehr große Threads und auch alleine bereits zu deren AF Funktionen diverse sehr ausführliche Threads. Die (und die Bedienungsanleitung) würde ich erst mal lesen, bevor ich die Schuld bei der Kamera suche… 

Alleine bereits das Menü der AFc Einstellung (wirklich NUR des AFc (!) hat 5 (fünf!) motivbezogene Grundeinstellungen, und jede für sich hat noch einmal einige weitere (!) Einstellungsmöglichkeiten…

Und dann noch die Standardfrage: Hast Du im Menü „MF plus AF“ aktiviert? Das sollte IMMER deaktiviert sein.

Darüber hinaus spielen die Anzahl der aktivierten AF Sensoren und die gewählte Größe des AF-Feldes ebenfalls eine nicht unwichtige Rolle…

Du siehst: Gerade der AF bietet unheimlich viel an Optionen, erfordert aber anfangs eine intensive Beschäftigung mit dem Af.  Mein Rat steht oben und wird Dir helfen: Erst mal die BedienungsAnleitung und die entsprechenden Threads zur XH2(s) lesen, speziell die Threads zu AF.

Und zum Abschluss:

1) Du hast eine sehr gute Wahl getroffen!

2) Ich beglückwünsche Dich, daß Du eine Frau hast, die a) Dir sogar zu der teuren Kamera rät und b) weiß, daß es auf die BildWIRKUNG durch Gestaltung ankommt und weniger bis garnicht darauf, ob es bei 400% vermeintliche oder tatsächliche Artefakte gibt… 😉

Stets gut Licht!

edit:

Musste mein posting länger unterbrechen, und sehe jetzt, daß inzwischen viele gute weitere postings abgeschickt wurden, die sich mit meinem überschneiden…

 

.

.

Edited by hybriderBildersucher
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Das war im vergangenen Jahr beim Stadtpokal 2022 noch viel schlimmer. Gott sei Dank hatte ich noch keine X-H2s -

 

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vor 2 Stunden schrieb hd3:

Hallo zusammen, 

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Zusammenfassen kann ich mein Gefühl nach 3 Monaten X-H2s: großer Zwiespalt. Vor dem Fotografieren und wenn Sie auf dem Tisch liegt, ist sie wunderbar und ich habe richtig Lust zu fotografieren. Nach dem Fotografieren bin ich häufig enttäuscht und frustriert und manchmal würde ich sie am liebsten in die Mülltonne hauen. Vielleicht ist es auch so: bei der XT-200 wusste ich, dass sie vieles nicht kann. Ich war nachsichtig. Wenn ich dann aber mal auf einem Problemfeld ein tolles Bild gemacht hatte, war ich stolz auf mich. Diese Nachsicht habe ich mit der X-H2s nicht und erwarte vielleicht zu viel von ihr. Mir fehlen auch 35 Jahre Erfahrung und wie es damals ohne AF war. Dann würde ich das vielleicht alles anders einordnen.

Ich probiere sehr häufig das Szenario: Kind fährt mit Roller auf mich zu (ich habe, sehr zum Missfallen meiner Frau, den Kindern sogar schon Geld gegeben, dass sie motiviert bleiben). Was ich mit meinem Equipment nicht packe, ist mit Augen-AF und offenblendig  (< 2.8) eine Serie scharf zu bekommen. Ab und zu ist mal eins perfekt auf den Augen. In der Regel ist der Fokus etwas hinter den Augen. Komplett verschwommene Bilde habe ich auch gelegentlich. Probieren tue ich immer mal das Tamron, das XF70-300 und das Sigma 56. Falls die Fragen nach den Einstellungen kommen: AF-C Modus 2 (wobei ich schon einige probiert habe), Fokus-Prio, AF+MF: aus, verstärkt, verschiedene Fokusfelder habe ich auch schon probiert. Die besten Erfahrungen habe ich ohne Objekterkennung und abgeblendet auf 4 oder 5.6 oder so gemacht. Ich muss sagen, dass ich auch in der Situation: "Kind sitzt am Tisch" Probleme habe, mit 3 Bildern pro Sekunde und Augen-AF konstant scharfe Augen zu bekommen. Einzelbilder sind deutlich besser. Insofern hat sich der Hauptgrund für mein Upgrade bisher nicht erfüllt. Natürlich liegt sie super in der Hand, der Sucher ist klasse, viel Knöpfe zum rumspielen und wenn die Bilder scharf sind, sind sie toll und mehr brauche ich dann auch nicht für mich.

Soweit zu meiner Einordnung. Ich habe aber auch zwei Fragen: 

  1. Folgende Situation: Ich will Vögel im Vogelhäuschen fotografieren. Ich habe draußen auf dem Balkon meine Kamera mit Stativ aufgebaut und alles manuell eingestellt und will per Handy mit ES lautlos auslösen. Ich stelle alles mir bekannte manuell ein:  MF, Verschlusszeit, ISO und Blende. Nun habe ich beobachtet, dass bei jeder Auslösung die Vögel wegfliegen. Meine Frau meinte: "Das ist das Auslösegeräusch." Ich meinte: "Quatsch, ich habe ES und löse lautlos aus" (bei den Tönen habe ich alles aus gestellt). Daraufhin habe ich festgestellt, dass das Objektiv (hier das Sigma 56/1.4) ohne den Auslöser zu drücken offenblendig ist. Erst wenn ich den Auslöser halb oder ganz drücke, wird die Blende eingestellt, was hörbar ist. Blöd ist auch, dass ich im stark abgeblendeten Zustand und MF ohne den Auslöser zu drücken, die Schärfe des Bilders gar nicht beurteilen kann. Habt Ihr eine Idee, woran das liegt?
  2. Ich habe gestern viel Zeit damit verbracht, einen beschrifteten Karton bei unterschiedlichen Belichtungsparametern auf dem Stativ zu fokussieren. Je nach Beleuchtung des Motivs und den Belichtungseinstellungen habe ich mit dem AF-C festgestellt, dass der Fokus bei diesem statischen Motiv nachregelt. Das trat insbesondere auf, wenn ich abgeblendet (so ab 5.6) und die Belichtung durch eine höhere Belichtungszeit ausgeglichen habe. Bei der Offenblende  des Tamrons war der Fokus stabil, es sei denn ich habe so stark belichtet, dass der Fokusbereich aufgebrannt ist. Ich frage mich, warum der AF-C-Algorithmus ein ruhendes Motiv nicht festnagelt. Ich konnte das auch mit XF70-300 nachstellen. Ich habe dann mal AF-C + Pre-AF ausprobiert und ihn permanent nachfokussieren lassen, ohne den Auslöser zu betätigen. Da saß er bombenfest und der Fokus ruhte. Drücke ich dann den Auslöser halb durch, regelt er. Mir ist bewusst, dass, nur weil es in meiner Wahrnehmung ein unveränderliches Bild ist, für die Kamera nicht zwingend auch so sein muss (Frequenz von Leuchtmitteln o. ä.). Gibt es dafür eine Erklärung?  

Meine Frau sagt immer: "Was hast du denn? Die Bilder sind doch schön." Ja, man redet sich sicherlich die Bilder manchmal auch in der 400%-Ansicht schlecht, aber Fakt ist, dass der schärfebedingte Ausschuss bei mir zu hoch ist. 

Sorry für den langen Text. Aber ihr kennt das sicherlich: Man hat da große Hoffnungen und eine Menge Geld auf den Tisch gelegt und ist enttäuscht. Das muss dann raus. Mir ist auch klar, dass ich nach 2 Jahren Fotografie nicht in der Position bin, den Stab über der Kamera zu brechen. Ich habe versucht, das an den Stellen zu unterstreichen, da meine Hoffnung ist, dass ich das Problem bin.

Viele Grüße und einen schönen dritten Advent

Hendrik

 

 

Du hast das sehr ausführlich geschrieben und bist sachlich geblieben, ich dacht erst ohje was kommt da wieder.... Du benötigst einfach mehr Übung mit der Kamera. Ich bekomme rennende Hunde und Co auch scharf hin aber wo mögliche Ursachen liegen hat @hybriderBildersucher ja sehr schön geschrieben. Zwing dich nicht zum perfekten Bild, das verdirbt nur die Laune. Eine Fotopause tut auch mal gut.

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vor 2 Stunden schrieb donalfredo:

Sorry, kann ich in keiner Weise bestätigen. Die X-H2s macht Sport in Höchstform. Im direkten Vergleich zur X-T 5, die ich auch nutze, hat sie nur minimal rolling shutter, erkennt Gesicht/Auge sehr schnell und hält fest. Wer weiß, wie schnell die Äkschn im Tennissport abläuft, der sieht alles, was er sehen muß. Linsen waren überwiegend das Viltrox 75/1.2 und das Fuji 50-140/2.8. Ich kann dir sogar genau sagen, in welche Richtung der Ball unterwegs ist -

 

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Sportbilder mit dem Viltrox 75, Glückwunsch ist ja nicht direkt für Sport "gedacht" aber lief ganz gut wie man sieht. Glaub ich sollte mal im Frühling aus Fun mal im Tennisklub fragen 🙂

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Hallo zusammen, 

danke für die vielen Antworten und das zum dritten Advent. 

Zu @donalfredo: Ich habe ja extra in meinem Post das ich unterstrichen und mich auf mein Equipment bezogen. Um es klar zu stellen, weil ich weiß, dass es emotional sein kann: Ich sage nicht, dass keiner mit der X-H2s und mit keinen Linsen das kann. Ich sage nur, dass ich es mit meinem Equipment (hoffentlich nur bisher) nicht kann. Deine Bilder sind ja offensichtlich sehr schön. Ich war vorhin mit den Jungs Basketballspielen und habe auch tolle Fotos mit scharfen Augen dabei, die ich mir aufhebe. Aber ich mache halt vorsichtshalber massig Bilder: vielleicht 400 Stück in einer halben Stunde und behalte dann weniger als 10. Ich würde natürlich auch nie die 400 behalten. Allerdings habe ich oft das Problem, dass ich wählen muss zwischen Bildern einer Serie die zwar wie gewünscht vom Blick, Lachen, etc. sind aber nicht wie gewünscht scharf und Bildern, die, die gewünschte Schärfe haben, aber mir vom Motiv nicht gefallen. Das ist für mich das eigentliche Dilemma.

Zu deiner Aussage @dj69:

Nein, das war nicht ernst, sondern überspitzt gemeint. Aber du kennst das vielleicht, du schaust dir am Rechner bei 100% die Augen an und der Fokus sitzt leicht dahinter oder davor. Meine Frau guckt sich das Bild an und sagt: "Na und was hast du denn?". So in diesem Sinne war meine Aussage gemeint.

Zu @Tommy43:

Ich habe deine Tipps schon mehrfach gelesen und deshalb mit Erhalt der Kamera gleich eingestellt. Das Tamron hat einen langsamen Autofokusmotor? Haben noch mehr aus der Community diese Kombination und können sagen, ob das gut oder weniger gut funktioniert? Das Tamron hat halt einen schönen Brennweitenbereich, wenn man mit den Kids draußen ist und nur 1 Objektiv mitnehmen will. Das 70-300 nehme ich eigentlich gern für Tiere im Tierpark. 

@hybriderBildersucher: Ja, meine Frau ist da sehr weitsichtig. Ich hatte oben geschrieben, dass ich MF+AF auf aus gesetzt habe. Den Pre-AF hatte ich nur für den Test mit einem statischen Motiv an. Den habe ich sonst aus. In finde den Test des Autofokus, der für sich bewegende Motive da ist, für den wichtigen Sonderfall der Ruhe schon relevant. Würdest du nicht auch erwarten, dass er einmal fokussiert und dann der Fokus bleibt? Bei Blende 2.8 funktioniert das auch mit dem Tamron. Aber wenn ich abblende, fängt er an zu regeln und das auch mit dem Fuji. Ich habe mir auch die anderen Threads durchgelesen und ich kenne durchaus die Positionen der einzelnen User und auch Tests der anderen User wie @wood. Auch habe ich das Buch von Rico Pfirstinger geholt und mir das Autofokus-Kapitel mehrfach durchgelesen. Ich bin zwar erst zwei Jahre bei der Fotografie aber ich habe mich schon sehr gut informiert und probiere auch viel aus. Insofern kannst du davon ausgehen, dass ich weiß was "Nr. LANGZ. BELICHT", "SPERRE SPOT AE & FOKUSS." und so weiter sind. Wo ich dir voll zustimme: Es braucht sicher auch Zeit, um damit klar zu kommen und sicherlich ist Herbst und Winter bei schlechten Lichtverhältnissen nicht der beste Zeitpunkt, um geflasht zu sein. Das sieht dann vielleicht nach dem Frühling oder Sommerurlaub anders aus, wo man viel bei viel Licht draußen ist.

Auf @woods Posting gehe ich gleich ein. 

Viele Grüße

Hendrik

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vor 3 Stunden schrieb hd3:

Man hat da große Hoffnungen und eine Menge Geld auf den Tisch gelegt und ist enttäuscht.

Im Endeffekt muss man wohl auch seine Objektive ein bisschen auf die Geschwindigkeit einstellen und eine Festbrennweite wie das 33er oder 90er sind schon sehr schnell, was das Fokussieren betrifft. bei den eigenen Kindern kann man ja in der Regel auch nah ran oder ihnen wie bei der Session mit dem Roller schon mal sagen, wo sie langfahren sollen, wenn man sie schon dafür bezahlt 😉

Nun kenne ich weder die Sigma, Tamron oder auch Viltrox Linsen nicht, weshalb ich dazu nichts sagen kann, aber bei mir sind das 50-140, das 90er und auch das 33er schon ein Garant für viele Treffer bei bewegten Motiven. das 90er zum Beispiel ist ein geniales Objektiv und auch gebraucht nicht so teuer.

Natürlich muss man auch immer die Zeiten im Blick haben, denn die müssen natürlich auch entsprechend kurz sein. Natürlich kommt auch mit der Erfahrung dann der Erfolg. Man muss sich mit der Kamera schon ein bisschen beschäftigen.

Ich kann nur für mich sprechen, aber ich habe diesbezüglich wirklich 0 Probleme und sehr viele scharfe Bilder.

 

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vor 5 Minuten schrieb hd3:

Hallo zusammen, 

danke für die vielen Antworten und das zum dritten Advent. 

Zu @donalfredo: Ich habe ja extra in meinem Post das ich unterstrichen und mich auf mein Equipment bezogen. Um es klar zu stellen, weil ich weiß, dass es emotional sein kann: Ich sage nicht, dass keiner mit der X-H2s und mit keinen Linsen das kann. Ich sage nur, dass ich es mit meinem Equipment (hoffentlich nur bisher) nicht kann. Deine Bilder sind ja offensichtlich sehr schön. Ich war vorhin mit den Jungs Basketballspielen und habe auch tolle Fotos mit scharfen Augen dabei, die ich mir aufhebe. Aber ich mache halt vorsichtshalber massig Bilder: vielleicht 400 Stück in einer halben Stunde und behalte dann weniger als 10. Ich würde natürlich auch nie die 400 behalten. Allerdings habe ich oft das Problem, dass ich wählen muss zwischen Bildern einer Serie die zwar wie gewünscht vom Blick, Lachen, etc. sind aber nicht wie gewünscht scharf und Bildern, die, die gewünschte Schärfe haben, aber mir vom Motiv nicht gefallen. Das ist für mich das eigentliche Dilemma.

Viele Grüße

Hendrik

 Es sollte nur als Beruhigung dienen, daß mit etwas Übung mehr möglich ist. Und eines ist Fakt, auch wenn das eine kostspielige Überzeugung von mir ist - das Pfund gutes Glas wiegt schwer, ist aber kaum zu ersetzen, auch nicht durch Erfahrung. Vielleicht beschenkst du dich selbst zum Fest beispielsweise mit dem Viltrox PRO 75/1.2, das in der Oberliga spielt und immer noch sehr bezahlbar ist. Mit EINEM guten Objektiv fallen die Fehlschüsse in den Keller und das Selbstbewußtsein wächst -

 

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vor 38 Minuten schrieb hd3:

Das Tamron hat einen langsamen Autofokusmotor?

Lt. Tamron hat es „nur“ einen Stepmotor, so wie Z.B. das 56er Fuji, die Viltrox 27 und 75. Der wird zwar auf der Website schöngeredet, dass er „sogar in dynamischen Situationen gut funktioniert“, aber er ist halt kein  Linearmotor. Deswegen wäre auch das 75 1.2, dass ich auch selber habe, nicht meine erste Empfehlung, um Deine AF-Probleme hinzubiegen. Das 50-140 hat nicht umsonst vier LM, da es für Action prädestiniert ist. Für Porträts, wo sich die Leute bewegen, sollte das Tamron absolut reichen, aber vielleicht nicht für wirkliche Action. Auch das 18 1.4, 23 1.4 MkII, 33 1.4, sogar das alte 18-55 haben Linearmotoren. Dein 70-300 auch. Das 90er sogar deren zwei, das 50-140 vier. Deswegen wäre es meine erste Wahl für die H2s, wenn es um Action im relativen Nahbereich geht, um die Power der Kamera „auf die Straße zu bringen“.

Edited by Tommy43
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So posting Nr. 2:

@WolfgangAmadeus: Danke für diese Einschätzung, dass es so rübergekommen ist. Vielleicht ist es auch so, dass man als Neuling hört "Stacked Sensor" , "Action kein Problem mehr" und dann denkt man: "Ok, da ist jetzt jeder Schuss ein Treffer" und dann macht man das und merkt "Ähm nein, so ist es doch nicht". Aber vielleicht wird das der Sache auch prinzipiell nicht gerecht und es ist wie eigentlich immer: Es kommt nicht nur auf die Technik an, sondern vor allem auf den Bediener. Ist halt eine Frage der Erwartungshaltung. Auf der anderen Seite denke ich mir: "Wenn andere das können, muss ich das doch auch hinkriegen".

@wood:

In Ricos Buch meine ich gelesen zu haben, dass der AF-S immer offenblendig und der AF-C mit Arbeitsblende fokussiert. Das kann man auch sehen, wenn man ins Objektiv guckt.

Meine zweite Frage zielte darauf ab: Wenn ich MF wähle und eine andere Blende als die Offenblende wähle, öffnet die Kamera zunächst die Blende komplett bis ich den Auslöser drücke. Bei dem AF-S verstehe ich das ja, da er möglichst viel Licht zum Fokussieren will. Aber bei MF und alles manuell sage ich ihm doch: "Alles gut, ich habe alles eingestellt, bitte einfach auf Kommando auslösen". Ich habe diese Nat. Liveansicht auch schon ausprobiert ohne Erfolg. Kann das jemand von euch Bestätigen: irgendein Objektiv drauf, Blende 16 + MF einstellen und dann den Auslöser drücken. Ändert sich da die Blende? Und wenn ja, wie kann man das abstellen. Hier ging es mir nur ums Geräusch. Aber im Prinzip kann ich so bei starkem abblenden das Bild gar nicht beurteilen.

Falls du mit AF-Vorfokussieren AF+MF meinst, dann sollte das keine Rolle spielen, da es ja bedeutet, dass ich einen AF manuell überschreiben kann. Aber ich habe die Kamera einfach auf MF gestellt. In meiner Wahrnehmung sollte es auch egal sein, wo der Fokus liegt.

Zu meinem ersten Test: Die Naheinstellgrenze sollte noch weg gewesen sein. Ich habe auf den Text des Kartons fokussiert also Schrift. Sollten also genug Linien vertikal da gewesen sein. Ich habe deine Tests verfolgt (inklusive deiner Farbklekshypothese :)). Es zeigt ja, dass wir die Kamera verstehen wollen, sodass, wenn wir dann unser eigentliches Bild machen wollen, wissen was zu tun ist und uns ganz auf die Bildkomposition konzentrieren können und nicht im Hinterkopf haben "Or cooles Motiv, hoffentlich sitzt der AF". 

 

 

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@donalfredo: Mit welchen Blenden hast du denn deine Tennisspielerinnen abgelichtet? Auch den Streitwagen. Wobei ich sagen würde, dass man das auch ohne Objekterkennung gut machen können sollte. Ich wäre optimistisch den Schuss auch gemacht zu haben. Wenn der Wagen aber näher kommt und du die Augen des Reiters beim vorbeigaloppieren scharf haben willst, schaffst du das mit Blende 1.2 oder was nimmst du?

Vielleicht auch mal von der Richtung gefragt. Mein Sohn, 8 Jahre fährt mit dem Roller auf mich zu. Mein Ziel es, vor allem wenn er näher kommt, die Augen scharf zu haben.

Ich würde jetzt folgende Einstellungen machen: AF-C Modus 2, verstärkt, Fokus-Prio, AF+MF = aus, Augen-Af mit Auto-Wahl, Verschlusszeit = 1/1000 s, Blende 2.8, Iso-Auto. Das wären so meine ersten Einstellungen mit dem Tamron. Sind die grundlegend erstmal ok? Und würdet ihr bei eurem XF 50-140 90% Treffer erwarten?

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Ich würde tatsächlich eher Richtung 1/2000 gehen bei Speed. Erwarten würde ich je nach Szenario, Hintergrund etc. schon problemlos zwischen 70 und 90% Treffer beim 50-140. Ich hatte bei einer auf mich zulaufenden Person, also sagen wir mal Speed 20 - 25km/h  im Nahbereich mit dem 33 1.4 fast 100%. Um sichere Keeper dabeizuhaben, vielleicht wirklich mal 20fps einstellen, mir reichen im Normalfall um die 10fps.

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vor 48 Minuten schrieb hd3:

So posting Nr. 2:

@WolfgangAmadeus: Danke für diese Einschätzung, dass es so rübergekommen ist. Vielleicht ist es auch so, dass man als Neuling hört "Stacked Sensor" , "Action kein Problem mehr" und dann denkt man: "Ok, da ist jetzt jeder Schuss ein Treffer" und dann macht man das und merkt "Ähm nein, so ist es doch nicht". Aber vielleicht wird das der Sache auch prinzipiell nicht gerecht und es ist wie eigentlich immer: Es kommt nicht nur auf die Technik an, sondern vor allem auf den Bediener. Ist halt eine Frage der Erwartungshaltung. Auf der anderen Seite denke ich mir: "Wenn andere das können, muss ich das doch auch hinkriegen".

@wood:

In Ricos Buch meine ich gelesen zu haben, dass der AF-S immer offenblendig und der AF-C mit Arbeitsblende fokussiert. Das kann man auch sehen, wenn man ins Objektiv guckt.

Meine zweite Frage zielte darauf ab: Wenn ich MF wähle und eine andere Blende als die Offenblende wähle, öffnet die Kamera zunächst die Blende komplett bis ich den Auslöser drücke. Bei dem AF-S verstehe ich das ja, da er möglichst viel Licht zum Fokussieren will. Aber bei MF und alles manuell sage ich ihm doch: "Alles gut, ich habe alles eingestellt, bitte einfach auf Kommando auslösen". Ich habe diese Nat. Liveansicht auch schon ausprobiert ohne Erfolg. Kann das jemand von euch Bestätigen: irgendein Objektiv drauf, Blende 16 + MF einstellen und dann den Auslöser drücken. Ändert sich da die Blende? Und wenn ja, wie kann man das abstellen. Hier ging es mir nur ums Geräusch. Aber im Prinzip kann ich so bei starkem abblenden das Bild gar nicht beurteilen.

Falls du mit AF-Vorfokussieren AF+MF meinst, dann sollte das keine Rolle spielen, da es ja bedeutet, dass ich einen AF manuell überschreiben kann. Aber ich habe die Kamera einfach auf MF gestellt. In meiner Wahrnehmung sollte es auch egal sein, wo der Fokus liegt.

Zu meinem ersten Test: Die Naheinstellgrenze sollte noch weg gewesen sein. Ich habe auf den Text des Kartons fokussiert also Schrift. Sollten also genug Linien vertikal da gewesen sein. Ich habe deine Tests verfolgt (inklusive deiner Farbklekshypothese :)). Es zeigt ja, dass wir die Kamera verstehen wollen, sodass, wenn wir dann unser eigentliches Bild machen wollen, wissen was zu tun ist und uns ganz auf die Bildkomposition konzentrieren können und nicht im Hinterkopf haben "Or cooles Motiv, hoffentlich sitzt der AF". 

 

 

Im Gegensatz zu einer Handvoll von Einzelnen Leuten hier, besitzt du aber Selbstreflexion. Jemand der nicht der Technik die gesamte Schuld gibt. Ich besitze die H2S und die H2. Komme von einer Canon R5/R6. Auch mit dem "besseren" AF von Canon muss man wissen, wie man den AF für verschiedene Szenen / Motive richtig einstellt. Da hat man sonst auch unscharfe Bilder erhalten. Man muss sich mit der Technik auseinander setzen. Aber das wirst du mit Übung schon hinkriegen. Rennende Hunde wären doch auch was, damit die Kinder mal etwas Pause kriegen 🙂

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vor 53 Minuten schrieb hd3:

In Ricos Buch meine ich gelesen zu haben, dass der AF-S immer offenblendig und der AF-C mit Arbeitsblende fokussiert. Das kann man auch sehen, wenn man ins Objektiv guckt.

denke dass das dann auch so stimmt.

vor 53 Minuten schrieb hd3:

Zu meinem ersten Test: Die Naheinstellgrenze sollte noch weg gewesen sein. Ich habe auf den Text des Kartons fokussiert also Schrift. Sollten also genug Linien vertikal da gewesen sein. Ich habe deine Tests verfolgt (inklusive deiner Farbklekshypothese :)). Es zeigt ja, dass wir die Kamera verstehen wollen, sodass, wenn wir dann unser eigentliches Bild machen wollen, wissen was zu tun ist und uns ganz auf die Bildkomposition konzentrieren können und nicht im Hinterkopf haben "Or cooles Motiv, hoffentlich sitzt der AF". 

letztlich hatte ich mich intensiv mit den Funktionen beschäftigt und einige Dinge auf den Prüfstand gestellt. Manches, wie die Farbekleckse hatte sich als Quatsch herausgestellt, anderes hat dazu geführt, dass meine Trefferquote erheblich gestiegen ist. 

So als Zusammenfassung dessen was ich nun nutze unter Verwendung der Objekterkennung und zumindest mir eine angenehm hohe Rate beschert: 

Boost auf Verstärkt, AF+MF auf AUS, Prio auf Auslösen, AF-C auf 4-1-mitte, zweit kleinste Einzelfeld. 

Ich halte auch die Regel eisern ein, dass das Motiv das Fokusfeld bedecken muss. Wenn ich da nachlässig werde gehts schnell wieder abwärts was die Trefferrate angeht. 

Alles in allem sind das keine wunderlichen Einstellung. Vielleicht war der große Benefit auch einfach das intensive üben und testen mit der Kamera. 

Trotz allem, die matschigen und unscharfen Bilder die ich hatte sind einfach erheblich weniger geworden und "Or cooles Motiv, hoffentlich sitzt der AF" Gedanken sind unnötig. 

---

vor 27 Minuten schrieb hd3:

Ich würde jetzt folgende Einstellungen machen: AF-C Modus 2, verstärkt, Fokus-Prio, AF+MF = aus, Augen-Af mit Auto-Wahl, Verschlusszeit = 1/1000 s, Blende 2.8, Iso-Auto. Das wären so meine ersten Einstellungen mit dem Tamron. Sind die grundlegend erstmal ok? Und würdet ihr bei eurem XF 50-140 90% Treffer erwarten?

Den AF-C Modus 2 würde ich nicht verwenden. Der wäre mir zu träge für ein Kind welches auf einem Roller direkt auf mich zu kommt. Ich würde ein Modus wählen der bei der zweiten Zahl eine 1 oder eine 2 hat damit die Kamera empfindlich auf Abstände reagiert, denn dieser ändert sich ja sehr schnell in dieser Situation. Da bleibt also nur "3", "4" oder "5", wenn du dabei die Zone verwendest wäre nur noch die "4" zur Auswahl denn einer "Auto" Einstellung traue ich nicht. 

Alles in allem, zweit kleinste Einzelfeld mit 4-1-mitte oder der Einstellung "5" wären meine Wahl

Ich verlinke hier nochmal Anleitungen von Fuji bezüglich Hunde und Vögel, da würde ich für Kinder abschreiben:

https://digitalcamera-support-en.fujifilm.com/digitalcameraengpcdetail?aid=000008324&p=a065i00000975qpAAA&wd=

https://digitalcamera-support-en.fujifilm.com/digitalcameraengpcdetail?aid=000008454&p=a065i000003TPdpAAG&wd=

 

Edited by wood
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vor 24 Minuten schrieb hd3:

@donalfredo: Mit welchen Blenden hast du denn deine Tennisspielerinnen abgelichtet? Auch den Streitwagen. Wobei ich sagen würde, dass man das auch ohne Objekterkennung gut machen können sollte. Ich wäre optimistisch den Schuss auch gemacht zu haben. Wenn der Wagen aber näher kommt und du die Augen des Reiters beim vorbeigaloppieren scharf haben willst, schaffst du das mit Blende 1.2 oder was nimmst du?

Vielleicht auch mal von der Richtung gefragt. Mein Sohn, 8 Jahre fährt mit dem Roller auf mich zu. Mein Ziel es, vor allem wenn er näher kommt, die Augen scharf zu haben.

Ich würde jetzt folgende Einstellungen machen: AF-C Modus 2, verstärkt, Fokus-Prio, AF+MF = aus, Augen-Af mit Auto-Wahl, Verschlusszeit = 1/1000 s, Blende 2.8, Iso-Auto. Das wären so meine ersten Einstellungen mit dem Tamron. Sind die grundlegend erstmal ok? Und würdet ihr bei eurem XF 50-140 90% Treffer erwarten?

Die Tennisbilder sind alle offenblendig gemacht. Hört sich zwar verrückt an, aber dem Viltrox fehlen 65mm Brennweite, und wenn man cropt, sind f 1.2 aus der Distanz ähnlich den f 2.8 bei 140mm.

Ich weiß nicht, wie dein Sohn auf dem Roller eiert. Wenn die X-H2s mit einem guten, schnellen Objektiv das Gesicht erfasst hat, dürfte sich die Trefferquote den 100 % annähern.

Schau dir das Tennisbild #3 in Beitrag # 2 an. Obwohl das Gesicht komplett abgewandt war, hat die Cam den AF auf dem Kopf gehalten.

Ich sehe eben, daß Tommy geantwortet hat. Die Belichtungszeit der meisten Tennisaufnahmen bei gutem Licht lagen ÜBER 10.000. Bild #1 in Beitrag # 3 waren 1/14.000 ...

...

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@hd3

Sei nicht ungeduldig mit Dir und nicht mit der Kamera… 😉

Ich zitiere gerne Eric Clapton, dessen Kernsatz hinsichtlich Hardware und ihren Bedienern perfekt die Realität beschreibt, deswegen ist er in meiner Signatur.

Nur, um es mal gefragt zu haben: Die Firmware der XH2s ist sicherlich die aktuellste?

Du wirst noch sehr viel Freude an der Fuji haben… und ich glaube, das 50-140 ist für Deine Zwecke sehr gut geeignet…

.

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