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Autofokus - kann Viltrox und Co. mithalten?


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Hi ihr Lieben,
 

Ich bin gerade dabei, meine Ausstattung etwas aufzuwerten. Ich habe in den letzten Jahren mit der XT20 und hauptsächlich dem XF 35mm 1.4 sowie dem Kit (18-55, selten aber, ehrlich gesagt) fotografiert. Vor allem Freude habe ich daran, meine Familie zu fotografieren - drinnen, sowie draußen… Mein Sohn ist natürlich mein Lieblingsmotiv. Der ist drei, bewegt sich also meistens ziemlich schnell… erst recht, wenn er mit seinem Laufrad unterwegs ist.

Auch in der Natur habe ich mich mit meinem Equipment etwas ausprobiert, die Blumen in unserem Garten fotografiert, aber natürlich auch in den Urlauben in den letzten Jahren hier und da etwas Landschaft gemacht, in Island beispielsweise. Mein Hauptinteresse liegt aber tatsächlich auf Menschen, vor allem Familie und Freunden. 
Ich sollte vielleicht noch erwähnen dass ich das Viltrox 23mm f1.4 besitze, damit aber in der Vergangenheit sehr wenig fotografiert habe. Ich kann gar nicht genau sagen, warum, aber irgendwie irgendwie werde ich damit nicht warm… 

nun habe ich vor kurzem aufgerüstet auf die XH2 in Kombination mit dem XF33 1.4 LM WR. Nach einer tollen Beratung hier im Forum, habe ich entschlossen, zunächst ein objektiv zu wählen, bei dem ich sehr sicher bin, dass mir die Brennweite liegt. Ich verspreche mir von diesem Upgrade, dass der Fokus etwas öfter sitzt. 
 

Wie das so ist überlege ich nun, wie ich mich noch weiter entwickeln kann. Ich schwanke nach wie vor zwischen dem XF90 mm und dem XF56 mm. Auch über ein Telezoom habe ich nachgedacht… da käme das 55-140 Infrage. Allerdings ist mir das aktuell zu schwer… Das braucht es aktuell einfach nicht. Natürlich komme ich bei meinen Recherchen auch immer wieder an Drittanbietern vorbei. Weil ich mit meinem einzigen Drittanbieter Objrktiv bisher ja nicht so richtig warm geworden bin und weil ich irgendwie der Meinung bin, dass Fuji sicher den besseren Autofokus hat, habe ich mich damit aber nie lange aufgehalten.

Nichtsdestotrotz, man liest oft viel Gutes über die Drittanbieter, und häufig sind sie ja preislich auch deutlich attraktiver. Daher wüsste ich wahnsinnig gerne eure Meinung. Kann der Autofokus mithalten? Wie ist es mit sonstigen Parametern? ist für euch der Kauf eines Drittanbieterobjektives ausschließlich Budgetbegründet, wenn ihr es macht? Oder bin ich da einfach total auf dem falschen Dampfer? 
 

Freue mich auf Meinungen und Tipps ☺️

LG

Edited by Kaddaarina
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vor 23 Minuten schrieb Kaddaarina:

Ich schwanke nach wie vor zwischen dem XF90 mm und dem XF56 mm. Auch über ein Telezoom habe ich nachgedacht… da käme das 55-140 Infrage

Nichtsdestotrotz, man liest oft viel Gutes über die Dritt Anbieter, und häufig sind sie ja preislich auch deutlich attraktiver. Daher wüsste ich wahnsinnig gerne eure Meinung. Kann der Autofokus mithalten? Wie ist es mit sonstigen Parametern?

Das XF 90mm und das XF 50-140mm haben beide einen sehr schnellen Autofokus, da können die Viltroxe aber auch das XF 56mm 1,2 WR nicht mithalten.

Rein von der Abbildungs- und Verarbeitungsqualität sind die neuesten Viltrox Objektive (27mm 1,2, 75mm 1,2) aber auf dem gleichen Level wie die besten Fuji Objektive.

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Genau. 90 2.0 zwei Linearmotoren (LM ), 50-140 vier LM, 56 1.2 Stepmotor, ebenso Viltrox 27 und 75. Das ist insofern ein bisschen blöd, dass die attraktive Brennweite 56mm keinen hat. Für draußen sind das 90er oder 50-140 super, innen zu lang bzw. nicht lichtstark genug. Da muss dann alternativ das 33 1.4 ran, wenns um Action geht. Ich würde draußen aber auch das 18-55 nicht unterschätzen, was das angeht, hat auch einen LM.

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Posted (edited)

Die Viltrox-Objektive kann man grob in zwei Gruppen einteilen.

Die erste Gruppe sind auch die ersten Drei, mit denen Viltrox in den X-Mount eingestiegen ist. Das sind die 23, 33 und 56mm F1.4. Sie sind als Einsteigermodelle gar nicht schlecht, können aber in Sachen Abbildungsleistung denen der Fujiobjektive nicht ganz mithalten, aber vom Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich ganz gut. Was den AF angeht sind sie auf höhe der Zeit. Auch wenn sie verhältnismäßig günstig sind, so sind diese Objektive sehr hochwertig verarbeitet und müssen sich nicht verstecken. Einzig ein Manko gibt es. Die Blendenringe haben keinen "Klick". Sprich sie rasten nicht in jeder 1/3 Stellung ein. Aber das ist kein Problem, denn der Blendenring ist nicht leichtgängig, aber für so manchen war das am Anfang etwas ungewohnt. Aber keine Frage, die Gefahr, dass man ihn unabsichtlich verstellt, ist leichter gegeben als bei einem deutlichen einrasten.

Die zweite Gruppe sind die Neuerscheinungen und Eigenentwicklungen von Viltrox. Das Erste war das 13mm F1.4 und das hat viele überrascht, weil das im Vergleich zu den "alten" Modellen (23, 33, 56mm) einen riesen Schritt nach vorne gemacht hat, was Abbildungsleistung angeht. Viele sehen die Qualität was Verarbeitung und Schärfe angeht auf dem gleichen Nieveau wie Fujiobjektive. Vor allem war es das erste Ovjektiv von Viltrox, bei dem auch der Blendenring einen "Klick" hatte, also wie bei den Fujis rasteten die Stufen bei jeder 1/3-Stufe ein. Dann kamen die 27mm und zuletzt das 75mm und diese haben den Ruf gefestigt. Auch sie spielen in der Liega nun ganz oben. So gesehen kann man also ruhig sagen, dass das 13, 27 und 75mm von Viltrox ebenbürtig mit den Pendant von Fuji. Die AF Leistung ist auch sehr gut, aber einen direkten Vergleich, welches nun wirklich schneller ist, hat soweit ich weiß noch keiner gemacht. Aber die Praxiserfahrungen der User hier, scheinen sie sehr zufrieden zu sein und so kann man, vor allem die Objektive der zweiten Gruppe, ohne Probleme empfehlen.

Man kann auch an den Preisen erkennen, dass sich hier zwei Gruppen entwickelt haben. Die ersten Modelle liegen im Schnitt bei rund 300 Euro und die drei neuen um die 500 Euro. Die bessere Qualität schlägt sich also auch im Preis nieder, aber dennoch für die Qualität ist es trotzdem noch sehr günstig und man bekommt wirklich sehr viel für sein Geld.

Edited by Dare mo
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Ich würde hier auch noch das Samyang 75 f1.8 ins Rennen werfen. Ich fotografiere viel Sport damit, und es ist schnell genug für Basketball-Bundesliga, wo es schon sehr zackig zugeht und hohe Anforderungen an den AF gestellt werden. Die Bildqualität würde ich grundsätzlich sehr hoch ansetzen, wenn auch nicht alles optimal ist, vor allem mit ganz offener Blende. Aber welches Objektiv ist das schon. Ach ja, das Samyang 75 hat keinen Blendenring.

Grundsätzlich gibt es aus meiner Sicht folgende Entscheidungen, die man treffen muss: Erstens: Was will ich fotografieren? Zweitens: Was brauche ich dafür? Drittens: Wieviel Geld habe ich zur Verfügung? Und Viertens: Passt meine Ausrüstung zusammen?

Also: Wenn iich auf möglichst kleine Kameras setze, macht es haptisch wenig Sinn, möglichst große Objektive zu nehmen. Doch @Kaddaarina hat sich nach ihrer Aufrüstung ja nicht nur eine große Fuji-Kamera ausgesucht, sondern auch eine der teuersten. Das lässt Spielraum für jegliche Überlegungen.

Ich spare zwar gern. Aber wenn es mit deutlichen Qualitätseinbußen verbunden ist und ich mir ein teureres Objektiv leisten kann, dann nehme ich immer das bessere. Oder gar keins. Denn selbst ein halb so teures Objektiv ist rausgeschmissenes Geld, wenn es Unzufriedenheit auslöst. Mir ist es auch ziemlich egal, wer das Objektiv herstellt. Wenn Kamera und Objektiv harmonieren und ich zufrieden mit der Kombi bin, ist alles gut.

Ich habe mit dem Samyang 75er wie gesagt sehr gute Erfahrungen gemacht in Verbindung mit der H2s und der S20. Genauso mit den Viltroxen 13 f1.4 und 27 f1.2, aber auch mit dem Tamron 17-70 f2.8 sowie mit den Fujis 18-120 f4 und 70-300. Aber natürlich gibt es noch einiges anderes, was hervorragend funktioniert und liefert und zufrieden macht. Also mein Rat auf die Frage, ob Fremd-Objektive an Fuji-Kameras etwas taugen: Grundsätzlich ja. Aber man kann keinem Hersteller über alle Brennweiten und Angebote 100prozentig vertrauen. (jetzt gibt es einen Aufschrei) Auch Fuji nicht. Egal von welchem Hersteller, mal ist die Qualität in dieser oder jener Einstellung nicht optimal, mal der AF zu langsam oder zu ungenau, mal fehlt ein Blendenring (ich mag ihn, brauche ihn aber nicht zwingend), mal ist das Objektiv zu schwer - irgend etwas ist immer. 

Das riecht verdammt nach Kompromissen, die man fast immer eingehen muss bei fast jedem Objektiv-Kauf. Ist fast immer auch so. Was ich aber niemals machen würde, ist nur auf den Preis zu schauen, egal, was an Leistung herauskommt. Dann verzichte ich. Ich hasse Sätze wie: "Na ja, ist nicht so doll, aber für den Preis ist das schon okay." Nein, ist nicht okay. Nicht für mich. Falls ich aber zwei Objektive zur Wahl habe, die für meine Zwecke beide meine Wünsche erfüllen und der Preis krass unterschiedlich ist, nehme ich immer das günstigere. Ob da Fuji drauf steht oder nicht.

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vor 9 Stunden schrieb frarie:

Ich würde hier auch noch das Samyang 75 f1.8 ins Rennen werfen. Ich fotografiere viel Sport damit, und es ist schnell genug für Basketball-Bundesliga, wo es schon sehr zackig zugeht und hohe Anforderungen an den AF gestellt werden. Die Bildqualität würde ich grundsätzlich sehr hoch ansetzen, wenn auch nicht alles optimal ist, vor allem mit ganz offener Blende. Aber welches Objektiv ist das schon. Ach ja, das Samyang 75 hat keinen Blendenring.

Grundsätzlich gibt es aus meiner Sicht folgende Entscheidungen, die man treffen muss: Erstens: Was will ich fotografieren? Zweitens: Was brauche ich dafür? Drittens: Wieviel Geld habe ich zur Verfügung? Und Viertens: Passt meine Ausrüstung zusammen?

Also: Wenn iich auf möglichst kleine Kameras setze, macht es haptisch wenig Sinn, möglichst große Objektive zu nehmen. Doch @Kaddaarina hat sich nach ihrer Aufrüstung ja nicht nur eine große Fuji-Kamera ausgesucht, sondern auch eine der teuersten. Das lässt Spielraum für jegliche Überlegungen.

Ich spare zwar gern. Aber wenn es mit deutlichen Qualitätseinbußen verbunden ist und ich mir ein teureres Objektiv leisten kann, dann nehme ich immer das bessere. Oder gar keins. Denn selbst ein halb so teures Objektiv ist rausgeschmissenes Geld, wenn es Unzufriedenheit auslöst. Mir ist es auch ziemlich egal, wer das Objektiv herstellt. Wenn Kamera und Objektiv harmonieren und ich zufrieden mit der Kombi bin, ist alles gut.

Ich habe mit dem Samyang 75er wie gesagt sehr gute Erfahrungen gemacht in Verbindung mit der H2s und der S20. Genauso mit den Viltroxen 13 f1.4 und 27 f1.2, aber auch mit dem Tamron 17-70 f2.8 sowie mit den Fujis 18-120 f4 und 70-300. Aber natürlich gibt es noch einiges anderes, was hervorragend funktioniert und liefert und zufrieden macht. Also mein Rat auf die Frage, ob Fremd-Objektive an Fuji-Kameras etwas taugen: Grundsätzlich ja. Aber man kann keinem Hersteller über alle Brennweiten und Angebote 100prozentig vertrauen. (jetzt gibt es einen Aufschrei) Auch Fuji nicht. Egal von welchem Hersteller, mal ist die Qualität in dieser oder jener Einstellung nicht optimal, mal der AF zu langsam oder zu ungenau, mal fehlt ein Blendenring (ich mag ihn, brauche ihn aber nicht zwingend), mal ist das Objektiv zu schwer - irgend etwas ist immer. 

Das riecht verdammt nach Kompromissen, die man fast immer eingehen muss bei fast jedem Objektiv-Kauf. Ist fast immer auch so. Was ich aber niemals machen würde, ist nur auf den Preis zu schauen, egal, was an Leistung herauskommt. Dann verzichte ich. Ich hasse Sätze wie: "Na ja, ist nicht so doll, aber für den Preis ist das schon okay." Nein, ist nicht okay. Nicht für mich. Falls ich aber zwei Objektive zur Wahl habe, die für meine Zwecke beide meine Wünsche erfüllen und der Preis krass unterschiedlich ist, nehme ich immer das günstigere. Ob da Fuji drauf steht oder nicht.

Sehr gut und ausführlich von dir beschrieben.

Ich sehe es genauso. Beim Objektivkauf würde ich den Preis als Auswahlkriterium ganz hinten anstellen und auch lieber verzichten, wenn das Budget gesprengt wird, oder ich würde darauf sparen, bzw. auf einen Cashback warten.

Auch wenn die Qualität der Objektiven von Fremdanbieter mitunter sehr gut sind finde ich, dass sich im Wesentlichen der Bildlook - insbesondere der jpeg ooc - von Fuji zu den Anderen unterschiedet. Dies fällt meines Erachtens bei Landschaft, Objekten, usw. vielfach nicht ganz so auf, aber bei "People" schon.

Bestimmt ist es möglich, durch Anpassungen in der Kamera oder später in der Bildbearbeitung sich an den Fuji Look anzugleichen. Da ich darin nicht so versiert bin, nehme ich lieber ein Fuji Objektiv und mein Tamron Zoom kommt fast nur als Kompromiss zum Einsatz.

Jetzt gibt es bestimmt wieder einen Aufschrei😁

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vor 9 Stunden schrieb frarie:

Was will ich fotografieren? Zweitens: Was brauche ich dafür? Drittens: Wieviel Geld habe ich zur Verfügung? Und Viertens: Passt meine Ausrüstung zusammen?

Das ist glaube die Hauptsache. Dann kann man auch mit vielen glücklich werden, was da so auf dem Markt ist. Ohne Blendenring kaufe ich schon aus Prinzip keins, weil ich den als absoluten Vorteil sehe, weil er  für mich die Bedienung und das Handling   der Objektive verbessert und ich auch einen völlig unbedeutenden und kleinen Beitrag dazu leisten will, dass es nicht Schule macht. 

Alle Fuji Objektive , die ich besitze sind über jeden Zweifel erhaben. Ich kann da keine Nachteile finden, außer denen, die sie bauartbedingt sowieso haben oder vielleicht, dass es manche nicht gibt wie ein langes lichtstarkes Tele. Ein Makro wird auch nicht zum Geschwindigkeitsrekord reichen, aber das ist eben normal,

Für mich gehört zu einem guten System in der Fotografie  ein Weitwinkel (habe das 13er Viltrox, dass sehr gut ist), etwas danach, was man für vieles nehmen kann(hat man ja mit dem 33er schon), so eine Portraitbrennweite (50er F1, 56er in alt oder neu, 75er V oder 90er) und ein Tele(70-300 ist sehr universell, 50-140 ist sehr gut aber nicht so lang, dafür aber schnell)

Wenn man dann spezielle Aufgaben bewältigen muss, braucht man natürlich noch dieses oder jenes. Schneller Hund oder lebhafte Kinder , Sport und Action Vögel im Flug ..... Da muss man dann eben sein System ein  bisschen umbauen, etwas tauschen oder eben zusätzlich erwerben.

Wenn mir ein 23 oder 33er reicht zum glücklich sein, dann kaufe ich mir was mit Festbrennweite.

Da ich ja Profi bin, habe ich auch noch Sachen, die ich privat nicht kaufen würde, weil ich sie selten brauche, aber eben ab und an doch. Ich habe auch nur zwei Fremdobjektive, was aber wohl eher daran lag, dass das Angebot sehr dünn war, als ich von Nikon umgestiegen bin. Mit dem 13er Viltrox bin ich sehr zufrieden, mit dem Fischauge für 135 Euro kann man das machen, was man möchte auch an der H2 noch. Das brauchte ich für eine Session und werde es meinem Sohn schenken. Der wollte das für seine Skater. Man sieht die 135 Euro aber auch, obwohl es preislich gesehen natürlich sehr sehr gut ist und einen Blendenring hat. es übertrifft die Erwartungen.

Wenn Action im Spiel ist nehme ich das 33er, das 90er und das 50-140 und die H2s. Ansonsten kann man je nach Gutdünken fast auch jedes Objektiv benutzen, wenn es um die Geschwindigkeit geht, weil die ja auch von der Kamera profitieren.

Man weiß ja auch mit der Zeit, was man gern und oft benutzt und da muss man eben dann auch das beste kaufen, was es da so gibt. Da bin ich genau deiner Meinung. Ob ich es mir leisten kann oder eben spare, aber irgendwann würde ich mir das zulegen.

Ich denke, dass man auch mit einem 75er Viltrox Sport fotografieren kann, hat aber dann nicht das beste für dieses Genre und vielleicht weniger Treffer, aber auch die Kamera würde es in schneller geben.. Kann einem privat aber durchaus genügen, weil es in den anderen Disziplinen ja gleichwertig ist und dazu noch ein klasse Portraitobjektiv mit hoher Lichtstärke.

Im Endeffekt ergibt sich so ein System beim Fotografieren und durch die Art wie man seine Bilder macht. Will ich eine Idee umsetzen und fehlt mir öfter ein Teleobjektiv oder eben bei Pflanzen ein Makro, weil ich ganz nah ran möchte, dann merke ich das von selbst. Wenn einem das 33er in Verbindung mit den 40MP reicht, auch gut.

Man kann ja in jedem Genre auch auf die unterschiedlichsten Arten fotografieren. Ich bin immer mehr dafür zu haben, dass ich aus einer Gesamtsituation mir ein paar herausgreife, damit das Bild lebt und stellvertretend für die Gesamt Situation Emotionen zeigt. Andere müssen nun wieder immer alles drauf haben, vom halben Fenster angefangen bis hin zu zwanzig Personen an einer Tafel, wo die Anonymität der Situation zunimmt. So ein Bild mache ich natürlich auch, damit es da ist, rein beruflich. Auch Landschaften kann man auf die unterschiedlichsten Arten zeigen und auch da wir es nach dem 50. Bild mit 13mm auch mal  langweilig. Kann man also nicht so sagen, dass man da grundsätzlich ein WW nimmt.

 

 

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Bei der Gelegenheit: Ich finde auch die Fujicrons 23, 35, 50 2.0 recht fix und auch leise. Die haben aber auch keinen LM. Vermutlich Stepmotor? Was macht sie so leise und schnell? Oder täusche ich mich?

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ok,

jetzt gebe ich auch noch einmal meine Meinung hier zum Besten.

Am meisten deckt diese sich mit dem, was @Michael2603 und @DRS  bereits schrieben.

Die Systematik, mit der @frarie  die rationalste Entscheidungsfindung anfangs seines postings darstellt, ist auch meine. Jedoch komme ich zu einem anderen Schluss als er - weil der Preis eines derart langjährig nutzbaren Gegenstandes wie eines Objektivs rational betrachtet genau WEGEN der zu erwartenden,  langen Nutzungsdauer völlig in den Hintergrund tritt (Preis geteilt durch Nutzungsdauer).

Ich habe in den über 50 Jahren der eigenen Fotografie stets Wert auf maximal solide (= top-Qualität) und zuverlässige Ausrüstung gelegt.  Solange man nicht Modeerscheinungen und völlig irrational gehypte (und dann zumeist gemessen an der Qualität überteuerte) Sachen kauft, liegt man rückblickend eigentlich immer richtig, wenn man sich VOR dem Kauf klar macht, was man derzeit und ggf. zusätzlich später an voraussehbaren fotografischen Aktivitäten hat/haben wird.

Der alte Spruch „Wer billig kauft, kauft zwei mal“ trifft auch heutzutage noch sehr oft ins Schwarze.

Ich würde daher die Systematik, die @frarie  präsentiert, noch mehr auf weitere Punkte erweitern und durchaus etwas modifizieren, denn das Budget ist ja ganz offensichtlich nicht zu knapp.

Bei langfristigen Investionsgütern spielt neben der hohen Qualität und Zukunftssicherheit auch die Zuverlässigkeit, Robustheit und vor allem auch der Service eine große Rolle. In Zeiten von Objektiven voller Elektronik und high-tech Sensoren spielt auch akribische und dauerhafte Pflege und Aktualisierung der Firmware von Objektiv und Gehäuse eine sehr wichtige Rolle.

Seit nunmehr 12 Jahren hat Fujifilm bewiesen, daß das X-Wechselobjektivsystem langjährig sehr vorbildlich auch bei der Firmware gepflegt wurde, die Objektive sehr zuverlässig sind und selbst die ältesten Objektive immer noch optisch sehr gut sind. Zudem hat Fujifilms Service in Kleve einen hervorragenden Ruf.

In einem anderen Thread wird gerade offenbar, daß auch teure Drittanbieter wie Zeiss Firmware eher stiefmütterlich behandeln oder halt einfach von einem Tag auf den Anderen eine ganze Produktlinie sterben lassen.

Solange das Objektiv eines Drittanbieters außer einem geringeren Preis nicht ganz massiv in sehr, sehr wichtigen Punkten viel besser als das Original ist, rate ich dazu, ohne langes Zögern ein Originalobjektiv zu nehmen.

Das hat sich sehr bewährt und zahlt sich langfristig bei einem Qualitätsanbieter wie Fujifilm absolut aus.

Dazu kommt, daß selbst der letztlich gezahlte Kaufpreis nicht (viel) teurer als billigere Objektive sein muss. Denn gerade auch bei Fujifilm werden immer wieder absolut neuwertige Objektive von seriösen Leuten deutlich unter UVP verkauft. Da muss man halt einfach nur ein bißchen Geduld haben und am am besten persönliche Übergabe wählen oder gebraucht beim Händler kaufen, wenn man Geld sparen möchte.

@Kaddaarina

Du hast bisher sehr klug und rational Deine Entscheidungen getroffen. 

Wie selbst der anspruchsvolle Profi-Fotograf @DRS ja selber schreibt, sind die Fujifilm Objektive extrem hochwertig und zuverlässig. 

Sie sind auch zukunftssicher,  würde ich noch hinzufügen. Und haptisch/ergonomisch zudem ein Genuss.

Ich würde bei Deinen fotografischen Schwerpunkten dazu raten, zur wundervollen Kombi XH2 und xf 1.4/33  nach und nach noch das  NEUE xf 1,2/56 WR und das wundervolle xf 2/90 anzuschaffen.

Wie ich bereits schrieb, werden derzeit offenbar sehr gepflegte  xf 2/90 um die 550 -600 EUR angeboten. So ein P/L Verhältnis  ist traumhaft, aber das Objektiv ist selbst  seinen UVP wert. Es ist ein sensationell gutes Objektiv, ebenso wie das xf33 und  xf 1,2/56 WR.

Auch vom noch jungen neuen 1,2/56 WR werden allmählich gepflegte Exemplare angeboten, ich nehme an, das wird noch mehr werden und deren Preise sind jetzt bereits recht interessant, wenn man Geld  sparen möchte.  Dessen AF ist sicherlich für Deine Zwecke völlig ausreichend, zumal an der XH2.

Was viel wichtiger ist: Die Einstellmöglichkeiten des AF der XH2 sind enorm variabel. Es ist sehr ratsam, sich intensiv (!) damit zu befassen, um die auch optimal und vor allem: RICHTIG einzustellen. Das braucht Zeit und Erfahrung - dazu gibt es reichlich Threads hier, einer der jüngsten Threds dazu zeigt, wie schnell man zunächst die Schuld für Fehlfokussierungen auf die Hardware schiebt und frustriert ist, obwohl sich das Problem zumeist knapp hinter der  Kamera befindet. 😁🤣

@Rico Pfirstinger hat ja zumindest in Englisch gerade sein neuestes Buch veröffentlicht. Seine Bücher wie bspw. das „Fujifilm Secrets“ Buch seinerzeit, sind absolut top und quasi Pflichtlektüre. 

Ich an Deiner Stelle würde aus den vorgenannten Gründen KEIN Fremdobjektiv kaufen. Fujifilm hat inzwischen sagenhafte

42 Objektive für die X-Modelle im Angebot, da ist für Deine Zwecke alles dabei, was Du benötigst. 😉

 

 

 

Edited by hybriderBildersucher
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Ach jetzt gebe ich auch meien Senf dazu : Im Telebereich das "alte" Fujinon 55 - 200mm (leicht und nicht so schwer wie das 50-140mm). Aufschrei : Das passt ja nicht mehr zur Auflösung der Camera (geschenkt ! das 18-55 auch nicht) kauf es gebraucht.

Ich habe das Viltrox 56mm f1,4 und bin nicht recht warm geworden damit, weil es ein sehr spezielles Objektiv für Portaits ist und seine Stärken eher in einem Studio hat. Das hier erwähnte Samyang 75mm f1.8 ist super leicht und der Autofokus sehr schnell. Für den aktuellen Preis ein Schnäppchen mit hervorragender Schärfe. Ich hoffe meine Empfehlung hilft etwas.

- Und viele schöne Fotos 😉

 

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Ich hab die drei Viltrox-Objektive der "neuen" Generation (13, 27, 75) und kann mich beim AF an der H2 nicht beschweren. Ob die so schnell wie der des XF33 kann ich nicht beurteilen, sie haben mich aber noch nie im Stich gelassen. Firmware gibt es auch (die Frage ist ja auch immer ob notwendig) und mit Rollei habe ich auch einen guten Service.

Diese Objektive sind (für mich) keine billigen, sondern günstige Objektive (die BQ des 75er ist 33er-Niveau).

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Am 7.1.2024 um 13:46 schrieb hybriderBildersucher:

...

Solange das Objektiv eines Drittanbieters außer einem geringeren Preis nicht ganz massiv in sehr, sehr wichtigen Punkten viel besser als das Original ist, rate ich dazu, ohne langes Zögern ein Originalobjektiv zu nehmen.

Das hat sich sehr bewährt und zahlt sich langfristig bei einem Qualitätsanbieter wie Fujifilm absolut aus.

...

Das würde ich so nicht unterschreiben.

Gerade die VILTROX Objektive sind durchweg sehr gut verarbeitet, optisch und technisch ebenfalls top.
Dazu ein attraktives P/L-Verhältnis, da spricht gar nichts gegen einen Kauf. Ebensowenig, wie etwas gegen original Fuji Objektive spricht.
Bei mir halten sich die beiden Hersteller von der Zahl her die Waage. Viltrox bietet in Sachen Firmware-Updates auch ganz ordentlichen Support.
 

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