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Objektivempfehlung


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Hallo,

ich wäre auf der Suche nach einem "immerdrauf" Objektiv für meine H2s. Ich würde damit gerne etwas Street, etwas Landschaft, etwas Architektur, vielleicht auch mal Autos (stehende) und Portraits fotografieren. 

Aktuell habe ich das XF150-600 und das XF80mm Makro. Mit dem Makro habe ich in dem Bereich etwas rumgespielt, 80mm Brennweite ist in jedem Fall viel zu viel. So wirklich sagen welche Brennweite die richtige sein wird kann ich mangels Erfahrung nicht, dachte aber 35mm eher als Maximum anzusehen. 

Es soll in jedem Fall eine Festbrennweite sein. 

Lichtstärke müsste auch nicht so übertrieben sein. Möchte mal in der Kirche, im Wald oder ein Sonnen- aufgang und untergang fotografieren (also statisch) um mal dunkle Situationen zu nennen. 

Dazu wäre ich auch daran interessiert mit dem Objektiv verstärkt einen "künstlerischen" touch zu erreichen. Das heißt das Objektiv muss in Sachen Schärfe nicht ganz vorne mitspielen. Ich hatte immer wieder mal davon gelesen, dass es Objektive gibt die eben nicht perfekt konstruiert sind und deswegen ihren eigenen Charm haben. Das würde ich gern mal ausprobieren. 

Ob AF oder MF kann ich derzeit nicht so richtig entscheiden. Ich würde das mal als Nebensache anstellen. 

Eine Adpaterlösung sehe ich aber nicht. 

Preis kann ich derzeit noch nicht abstecken 

Was würdet ihr empfehlen was sich lohnt mal anzuschauen? 

Wie geschrieben, es darf gerne etwas nicht perfektes sein was auf seine eigene Art zu gefallen weiß 

 

 

 

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Das einzige, was mein Vorschlags-Obektiv nicht leisten kann, ist nicht perfekt zu sein 😀

Ich liebe mein Viltrox 27mm f1.2. Damit geht fast alles. Es ist auch offen super scharf und hat einen schönen Blendenring mit satten Klicks. Es ist allerdings nicht ganz leicht. Ganz offen wird es am Rand sichtbar dunkler. Geht das durch als nicht perfekt und charakterstark? 

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Da ich mit den Brennweiten am Anfang auch nichts anzufangen wusste, habe ich mir ein preiswertes Zoom gekauft ... 18-55/2.8-4.0

 

Bis ich für mich festgestellt habe, daß ich etwas weit unter 18mm und irgendwas zwischen 18 u. 55mm brauchte, 23mm und 55/56mm hatten für mich keinen Wert.

 

Daher denke ich, ist so ein Zoom zur persönlichen BW-Findung keine schlechte Sache, im gefundenen Bereich kann man ja dann optimieren, bei mir war das erst 35/1.4, dann stattdessen das 33/1.4 ... jetzt glücklich.

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Entweder du kaufst dir ein Standardzoom (die aktuellen haben aber eher keine wirklichen "charmanten Charakterzüge") und probierst dich damit aus um deine Brennweiten Sweetspots zu finden (oder du bist halt damit immer auf Anschlag dann taugt das dafür nix) oder du kaufst dir eine halbwegs günstige ~35mm MF Optik fotografierst damit (viel) und dann wirst du auch sehen: a) ob MF ggf wirklich ausreicht, b) ob die Brennweite kürzer oder länger sein sollte und c) ob die Wahl der Blende eine größere Rolle spielt als gedacht. Beides kann funktionieren, deine Entscheidung.

Von den zwei Artisanen gibts reichlich bezahl- und brauchbare 35mm Objektive (ich hab ein 35/1.2 MKII, sieht dem XF35/2 sehr ähnlich, hat mich ~100€ gekostet). Mit einem 35mm Objketiv macht man nicht viel Falsch, sowas kann man eigentlich fast immer irgendwie nutzen. Wenns lieber weiter sein soll, wirds schnell dünn mit brauchbaren & günstigen FBs, da muss man mMn einfach etwas mehr investieren um eine ähnliche Leistung zu bekommen. 

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Posted (edited)

Bei den beschriebenen angedachten Motiven würde ich zum alten XF23mm F1.4 raten, das bekommt man ziemlich günstig ist ein gutes Objektiv hat aber seinen Charakter und man kann damit alles von landschaft bis Portrait abdecken.

Edited by ThorstenN.
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Das alte, aber sehr gute und preiswerte  18-55 ist bei dem breiten Spektrum am besten geeignet: kompakt, leicht, unauffällig - und preiswert.

Das 18-55 wird ziemlich unterschätzt. Und es hat zudem ein OIS.

Und ebenfalls sehr für alle möglichen Arten der kontemplativen Fotografie (Portrait, Landschaft, Details, Architektur,…) ist das ebenfalls oftmals unterschätzte, aber optisch traumhafte 2,4/60 Makro geeignet. Es hat auch ein grandioses Bokeh, Zudem ist es ebenfalls leicht, kompakt und preiswert.

Mit diesen beiden Objektiven würde ich an Deiner Stelle durch die Gegend ziehen. Entweder nur das 18-55 oder beide dabei. Eins an der Kamera, das andere, weil kompakt, problemlos in der Jackentasche oder der kleinen Fototasche. 

Erst mal damit einfach Fotos machen. Später kannste dann ja noch „Spezialistenobjektive“ dazu kaufen, die Du dann gezielt für bestimmte Projekte einsetzen kannst.

 

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vor 7 Stunden schrieb hybriderBildersucher:

Das alte, aber sehr gute und preiswerte  18-55 ist bei dem breiten Spektrum am besten geeignet: kompakt, leicht, unauffällig - und preiswert.

Er will eine Festbrennweite, hat er eindeutig gesagt.

vor 7 Stunden schrieb hybriderBildersucher:

Und ebenfalls sehr für alle möglichen Arten der kontemplativen Fotografie (Portrait, Landschaft, Details, Architektur,…) ist das ebenfalls oftmals unterschätzte, aber optisch traumhafte 2,4/60 Makro geeignet. Es hat auch ein grandioses Bokeh, Zudem ist es ebenfalls leicht, kompakt und preiswert.

 

vor 23 Stunden schrieb wood:

80mm Brennweite ist in jedem Fall viel zu viel

In dem Fall sind die 60mm noch immer zu viel.... @hybriderBildersucher liest du eigentlich die Anfangsposts von solchen Fragen oder machst du bei den Threads nur noch Copy und Paste von alten Beiträgen von dir?

Du hast ja bei beiden Objektiven recht, aber in der Schule hätte es eine 6 gegeben: am Thema vorbei.

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vor einer Stunde schrieb ThorstenN.:

Er will eine Festbrennweite, hat er eindeutig gesagt.

 

In dem Fall sind die 60mm noch immer zu viel.... @hybriderBildersucher liest du eigentlich die Anfangsposts von solchen Fragen oder machst du bei den Threads nur noch Copy und Paste von alten Beiträgen von dir?

Du hast ja bei beiden Objektiven recht, aber in der Schule hätte es eine 6 gegeben: am Thema vorbei.

Kannst Du Dich ein wenig zusammenreißen mit Deinen Kommentaren ad personam ?

Gegenfrage: Wieviele Leute haben Rat gesucht und „klare Vorstellungen“ gehabt, die sie dann bisweilen adaptiert haben, weil einige postings sie überzeugt haben? Ist wohl eine sehr beträchtliche Zahl. Wenn sie alles schon perfekt zurechtgelegt hätten, wäre ja kein Beratungsthread nötig gewesen. Es geht bei meinem posting vor allem darum, daß er offensichtlich nicht recht weiß, welche Brennweite er anschaffen soll. Mit welchem Objektiv kann er das besser herausfinden als mit dem 18-55 !???

Er hat fast jedes Genre der Fotografie erwähnt - von Landschaft über Architektur bis Portrait etc… wenn man nur ein einziges „Immer drauf“  mitnehmen will, und die sehr unterschiedlichen Arten der Fotografie abdecken will, so ist eine Festbrennweite wohl kaum das Richtige.

Offenbar hast Du mein posting nicht verstanden. Macht ja nix, ist Dein Problem. Aber Dein Kommentar zu meinem Posting ist zu 80% nur persönlich angreifend  und unterstellend.  Daher haste es jetzt auf meine blacklist geschafft. Tschüss.

 

 

 

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vor 12 Stunden schrieb ThorstenN.:

Bei den beschriebenen angedachten Motiven würde ich zum alten XF23mm F1.4 raten, das bekommt man ziemlich günstig ist ein gutes Objektiv hat aber seinen Charakter und man kann damit alles von landschaft bis Portrait abdecken

Ich finde dieses Objektiv auch dafür geeignet (habe mir es erst vor Kurzem geholt), der Preis liegt aber schon noch im ca. 400 € Bereich. Die Brennweite taugt ja vielen als einziges Objektiv in der Form der X100 Serie. Alternativ könnte das 23 2.0 in Frage kommen, das Viltrox 23 1.4, oder das 27 2.8 (alt oder neu). Ein Objektiv mit "Charakter" wäre das 35 1.4. Bei den ganzen Fremd- ("Billig"-)herstellern kenne ich mich nicht so aus. Interessant könnte auch das Voigtländer 27 2.0 sein, nicht ganz billig, dafür manuell 😉
Edit: beinahe vergessen aber aus meiner Sicht absolut empfehlenswert das XF 18 2.0!

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@X-dreamer mir persönlich wird es oberhalb von 27mm zu eng für Landschaft, oder unter 50mm zu wenig Tele um dann Landschaftsmarken hervor zu heben. Was aber sicherlich Geschmackssache ist. Und unterhalb von 23mm wird es mit Portraits schwierig.

Die Brennweiten sind alle auf die "XF" Objektive gezielt, also kein VF-Äquivalent... nur damit kein Missverständniss aufkommt.

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vor 20 Stunden schrieb stmst2011:

Ich habe sehr viel Freude an meinem Macro-Apo Ultron X 35mm 1:2.

Kann es wärmstens empfehlen.

Bei mir ist das XF 30mm F2.8 Makro geworden , etwas weniger Lichtstärke dafür AF. Ich bevorzuge bei Festbrennweiten ( Immerdrauf ) den Bereich von 30-50mm , 27/28 finde ich auch sehr Interessant , leider habe ich aber noch kein Objektiv in dem Bereich. Wenn ich flexibel unterwegs sein will , XF 16-55 F2.8 ( mein erstes Fuji Objektiv ).

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vor 11 Stunden schrieb ThorstenN.:

Die Brennweiten sind alle auf die "XF" Objektive gezielt, also kein VF-Äquivalent... nur damit kein Missverständniss aufkommt.

Ja klar

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Am 8.1.2024 um 22:16 schrieb wood:

So wirklich sagen welche Brennweite die richtige sein wird kann ich mangels Erfahrung nicht, dachte aber 35mm eher als Maximum anzusehen

Ich verstehe Dich so, dass 35mm APS-C die längste Brennweite für ein mögliches Objektiv sein soll. Also Richtung WW ist möglich (siehe meine Vorschläge)?

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Spontan sind mir das 23/1.4, egal ob alt oder neu und das 33/1.4 in den Sinn gekommen. Du machst mit beiden Linsen nichts falsch und ich denke sie passen auch beide zu deinem gedachten Einsatzzweck. Sicherlich wären die Viltroxe auch eine Überlegung wert, hier konkret das 27/1.2. Und wenn es günstig und mit AF sein soll wären Viltox 23/1.4 und 33/1.4 sicherlich auch eine Übelegung wert. Die beiden letztgenannten kommen aber sicher nicht an die optische Leistung der Originale ran ;) Am besten schaust Du dir mal einige Reviews auf YT an, sollten diese Optiken für dich interessant sein.

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Am 8.1.2024 um 22:16 schrieb wood:

Hallo,

ich wäre auf der Suche nach einem "immerdrauf" Objektiv für meine H2s. Ich würde damit gerne etwas Street, etwas Landschaft, etwas Architektur, vielleicht auch mal Autos (stehende) und Portraits fotografieren. 

Aktuell habe ich das XF150-600 und das XF80mm Makro. Mit dem Makro habe ich in dem Bereich etwas rumgespielt, 80mm Brennweite ist in jedem Fall viel zu viel. So wirklich sagen welche Brennweite die richtige sein wird kann ich mangels Erfahrung nicht, dachte aber 35mm eher als Maximum anzusehen. 

Es soll in jedem Fall eine Festbrennweite sein. 

Lichtstärke müsste auch nicht so übertrieben sein. Möchte mal in der Kirche, im Wald oder ein Sonnen- aufgang und untergang fotografieren (also statisch) um mal dunkle Situationen zu nennen. 

Dazu wäre ich auch daran interessiert mit dem Objektiv verstärkt einen "künstlerischen" touch zu erreichen. Das heißt das Objektiv muss in Sachen Schärfe nicht ganz vorne mitspielen. Ich hatte immer wieder mal davon gelesen, dass es Objektive gibt die eben nicht perfekt konstruiert sind und deswegen ihren eigenen Charm haben. Das würde ich gern mal ausprobieren. 

Ob AF oder MF kann ich derzeit nicht so richtig entscheiden. Ich würde das mal als Nebensache anstellen. 

Eine Adpaterlösung sehe ich aber nicht. 

Preis kann ich derzeit noch nicht abstecken 

Was würdet ihr empfehlen was sich lohnt mal anzuschauen? 

Wie geschrieben, es darf gerne etwas nicht perfektes sein was auf seine eigene Art zu gefallen weiß 

 

 

 

Auch wenn du eine adapterlösung eher ausschliesst (warum?): die sc-Objektive von voigtländer mit vm-anschluss, preisintensiv aber sehr schön 👌🏻

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Was du suchst, sind klar Voigtländer. Objektive mit Charakter, eher künstlerisch, verspielt. Kommen nicht an die Schärfe der neuen Fuji 1.4er ran. Ich liebe sie und benutze zu über 90% nur noch Voigtländer. Mittlerweile habe ich 10 Stück davon. Bei dir wäre es das 23/1.2 oder das 35/1.2. Beides Nokton. Wenn du beste Abbildungsleistung suchst, dann wäre es das 35/2.0 APO. Die sind gestochen scharf. Die Nokton's sind auch sehr scharf ab 5.6. Darunter eher verspielt mit wunderschönem Look. Sie haben auch Chip drin. Heisst Kamera erkennt die Objektive und alle Fokushilfen uneingeschränkt nutzbar. Sind aber alles manuelle, ist aber kein Problem. Mit ein wenig Übung kriegt man super scharfe Bilder hin. Fuji hat ja div. Hilfen dazu. Die Brennweiten wäre auch ideal für deinen Zweck. Bin auch oft mit nur einer Brennweite unterwegs. Man braucht nicht immer Zooms. 

Wenn man absolut beste Qualität will, bleiben nur die neuen Fuji 1.4er. Dort dann das 23/1.4 WR und das 33/1.4 WR. Aber wie erwähnt, mir gefällt der Bildlook mit den Voigtländer besser.

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Am 10.1.2024 um 19:07 schrieb X-dreamer:

Ich verstehe Dich so, dass 35mm APS-C die längste Brennweite für ein mögliches Objektiv sein soll. Also Richtung WW ist möglich (siehe meine Vorschläge)?

Ja richtig, 35mm als maximum. Ich denke das Rennen macht dann entweder ein 35mm oder ein 23mm Objektiv. Die Voigtländer sind da durchwegs spannend. Kann gut sein dass ich mir so eins gebraucht gönnen werde. 

 

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