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Back to the roots, aber ...


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So, nun habe ich seit Anfang des Jahres meine ersten Schritte im Fuji-System gemacht. Gründe gab es einige, doch dazu mehr im Detail:

Das altmodische (klassische) Bedienkonzept

Sehr schön, sehr ansprechend, sehr gewohnt. Ich mag es und meine Kameras X-E4 und X-T5 sind in Sachen Bedienung genau mein Fall. Außerdem sind es für mich ästhetische Kameras, die ich einfach gerne in die Hand nehme (die X-E4 fast noch mehr...). Das passt soweit, auch die Gängigkeit der Räder und Blendenringe ist völlig in Ordnung. Gut, ein Sperrknopf für die Belichtungskorrektur wäre noch das i-Tüpfelchen, vor allem bei der X-E4 verstellt man den schon mal versehentlich, merke ich.

Menüs & Co

Kameramenüs brauche ich meist einmal, um am Anfang alles einzurichten, dann eher selten. Das ist inzwischen erledigt, im Grunde sind nur noch weitere Benutzerprofile (Rezepte) zu erarbeiten, eine schöne Spielwiese, die ich mir gezielt ausgesucht hatte. Da lässt sich noch einige Zeit drauf verwenden, aber die Möglichkeiten, hier Jpegs nach eigenen Vorstellungen zu gestalten, finde ich sehr reizvoll. Mt dem Buch von Thomas B. Jones habe ich mich ins Thema eingearbeitet und stelle fest, damit kann man noch viel Zeit verbringen. Macht aber Spass 🙂

Etwas schade finde ich, dass sich viele Funktionen (z.B. Formatieren) nicht im MyMenu oder im Quickmenü ablegen lassen. Ebenfalls schade, dass sich nicht alle Knöpfe und Räder so belegen  oder auch deaktivieren lassen, wie ich es gerne hätte. Dank der klassischen Bedienung brauche ich weitere Knöpfe und Räder nur begrenzt und man tatscht halt schnell ungewollt irgendwo dran bei der "Dichte" der Bedienelemente. Aber gut, das ist viel Gewohnheit mit der Zeit, schätze ich.

Autofokus

Hier bin ich doch (noch) zwiespältig. Die X-E4 ist natürlich nicht top aktuell und schwächelt hier bei der Augenerkennung und generell bei schlechten Lichtverhältnissen ein wenig. Die optimalen (für mich) Einstellungen für AF-C mit Tracking muss ich noch finden, Versuch und Irrtum. Mache Zusammenhänge, warum sich z.B. die Belichtungsmeßmethode bei aktivierter Augenerkennung nicht ändern lässt, erschließen sich mir auch noch nicht so ganz.

Objektive

Ich habe überwiegend nicht die Highend-Objektive angeschafft, sondern die kompakten "Fujicrons". Tolle Objektive, haptisch und, soweit ich das bisher beurteilen kann, auch optisch in Ordnung. Aber, der Autofokus ist nun nicht wirklich geräuschlos und auf der Höhe. Die Geschwindigkeit ist ok, aber ich kenne besseres und es wird doch in einigen Situationen "gepumpt" wie ich es gar nicht mehr kannte. Extrem ist das 2,8/27 bei dem ich mich in die Zeiten des Stangen-AF in den 90ern zurückversetzt fühle, das ist wirklich mäßig.

Mich irritiert auch beim 2,0/90 das Geklapper, wenn das Objektiv nicht an die Kamera angeschlossen ist. Normal, habe ich bereits gelesen, aber ist das auf Dauer wirklich förderlich, wenn eine Linsengruppe beim Transport im Rucksack den ganzen Tag hin und her scheppert? Ich habe keine Ahnung, was hier konstruiert wurde, bei anderen Objektiven mit Linearmotor habe ich das noch nie erlebt. Sonst ein feines Objektiv, keine Frage.

Ebenfalls kann ich nicht nachvollziehen, was die Fuji-Designer geritten hat, die "Fujicrons" alle mit unterschiedlichen Filterdurchmessern zu versehen. Ernsthaft? Man hätte doch den "größten" Durchmesser von 49mm der gesamten Serie verpassen können, ohne das es der Kompaktheit geschadet hätte. Dann müsste man nicht x Filter kaufen oder Reduzierringe, die dann wieder mit der Geli kollidieren ... 🤪

Das waren so die Dinge, die mir beim Einrichten und erstem Ausprobieren aufgefallen sind. Eins noch... Ladezeit in der Kamera wird bei der X-T5 mit "600 Minuten" angegeben, ich hoffe, das ist nicht ernst gemeint. Vermutlich werde ich mir aber ohnehin die Smallrig-Akkus mit "eingebautem" Ladegerät besorgen, hat da jemand Erfahrung mit?

Fein funktioniert hat die Koppelung mit Handy und PC /  X Raw Studio.

Bilder kann ich leider noch nicht vorweisen, meine Testaufnahmen sind nun doch arg langweilig. Nach dem ersten "echten" Einsatz folgt da denke ich noch etwas. Das Hantieren macht bisher jedenfalls großen Spaß und ich denke, hier ein gutes und kompaktes System gefunden zu haben, mit dem sich arbeiten lässt.        

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vor 18 Minuten schrieb pzinken:

Gut, ein Sperrknopf für die Belichtungskorrektur wäre noch das i-Tüpfelchen

Würde auch ich begrüßen. Bis es soweit ist, habe ich den Knopf gesperrt (X-T5).

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vor 8 Stunden schrieb pzinken:

Ladezeit in der Kamera wird bei der X-T5 mit "600 Minuten" angegeben, ich hoffe, das ist nicht ernst gemeint.

Vermutlich schon, wenn dein USB-Anschluß nicht genügend Strom liefert ;) !
Nehme sonst ein Steckernetzteil mit 2 A Ladestrom, dann wird dir bestimmt auch weniger Ladezeit angezeigt 😁!

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vor einer Stunde schrieb Manzoni:

@Harlem: wo finde ich diese sperrfunktion?🤩

@pzinken: viel Spaß mit fuji 👌🏻……back to the roots bedeutet halt auch, dass mehr ohne afc etc fotografiert wird 😏

Schaust du dort nach LOCK-Setting:

https://fujifilm-dsc.com/en/manual/x-t5/menu_setup/button-dial_setting/#fn_setting

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vor 1 Stunde schrieb Manzoni:

back to the roots bedeutet halt auch, dass mehr ohne afc etc fotografiert wird 😏

Das Belichtungskorrekturrad ist in der eingerasteten C-Stellung eigentlich ganz gut gegen Verstellen geschützt. Da man "back to the roots" ohnehin selbst belichtet und somit im Modus M fotografiert, braucht man zum Glück gar kein Belichtungskorrekturrad, weil man die Belichtung direkt über Zeit und Blende passend einstellt. 👍 

Problematischer sind hier das ISO-Rad und das darunter liegende Modusrad, das sich gerne mal mit verstellt. Das ist schade, aber natürlich kann man auch das ISO-Rad auf C stellen und somit deaktivieren. Die Rädchen sind oft leider mehr Zierde als von praktischem Nutzen. 😕 Aber es sieht zweifellos hübscher aus als die "modernen" PASM-Boliden mit ihren unbeschrifteten Fn-Tasten, Einstellrädern und einem LCD-Info-Display, die sich vor mehr als 30 Jahren als Standard durchgesetzt und die "klassische" Bedienung abgelöst haben.

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