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IBIS mit den Gfx- Gehäusen - wie lange Zeiten möglich?


alba63

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Da ich dieses oder nächstes Jahr letztlich doch den Einstieg ins System plane, interessiert mich, wie gut Euer IBIS in der Praxis ist.

Ich weiß natürlich, dass jeder unterschiedlich ruhige Hände und Arme hat, dass es sehr auf die Brennweite und das Objektiv ankommt, das würde ich mal auf den normalen Brennweitenbereich zwischen 32mm und sagen wir 80mm eingrenzen. Vielleicht noch die 110mm dazu.  

Am einfachsten wäre sowas wie:

- GfX 50S II - etwa bis 1/6s scharf mit etwas Ausschuss.

Im X- System war bei meiner alten X-H1 bei ca. 1/6s Schluss, bei meiner aktuellen X-T5 geht es bis ca. 1/4 ( mit Mühe), darunter ist nix.

In Frage kommen natürlich v.a. die gfx50S II, die 100S und die 100 II.

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Diese Problematik summiert viele Einzelprobleme.

 Wenn man an die Grenzen der technischen Möglichkeiten gehen muss, dann ist es sinnvoll, die seriösen Tips von erfahrenen Reportage- und Kriegsberichts- Profis aus den Zeiten vor OIS und IBIS (und sogar zu Analogen Zeiten auf websites) zu beherzigen. Ist stets ein zusätzlicher Benefit , den man herausholen kann. 

Dazu gibt es zumindest einige äußerst seriöse und hilfreiche YT-Videos, welche ich mir seinerzeit angeschaut habe und zu tatsächlich guten bzw. verbesserten Ergebnissen geführt haben. 

Eine Technik, die mich am meisten überzeugt hat,  kann man vereinfacht so beschreiben:

Wie üblich, die Beine optimal relativ breit, aber stabil positionieren, dabei evtl. die Beine angespannt leicht gebeugt halten.

Dann linken Arm horizontal halten und mit der Hand kräftig genug die rechte Schulter fixieren. Dann die Kamera auf den li. Oberarm „stellen“ bzw drücken (evtl. kann man sogar dabei das re Handgelenk  noch gegen den Oberarm fixieren oder darauf aufsetzen, und selbstverständlich dabei den gesamten Körper in tiefer Inspiration anspannen, Luft  kurz anhalten und dann auslösen.

Wenn man im kritischen Bereich von OIS und IBIS befindlich ist oder etwas niedrigere ISO haben möchte, sind damit durchaus mindestens 2 EV mehr an Spielraum möglich, die „on top“ auf die rein technischen Möglichkeiten kommen.

Das klappt besser, als man erwartet, wenn man das ein wenig zuhause trainiert.

 

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Habe es gerade noch einmal mit der X-T5 und dem XF 33/1,4 probiert. Je 2 Aufnahmen bei 1/4s und 1/2s. Im Raum stehend ohne Stütze.
Bei beiden Zeiten war je eine Aufnahme scharf, eine unscharf/ verwackelt. 1/2 würde ich als Notlösung bezeichnen...

Ich habe mir die Aufnahmen nochmal angesehen, die ich letztes Jahr mit der 50S II gemacht habe (waren ein paar Hundert), die langsamsten waren allerdings "nur" 1/8, mit dem 35-70mm. Da habe ich allerdings mehrere an derselben Stelle frei stehend (draußen) aus der Hand gemacht. Die waren alle sehr gut. Das schärfste bei 50mm, die bei 35mm nicht ganz so gut. Angesichts dieser gelungenen würde ich mir auch 1/6s zutrauen. 1/4 oder langsamer weiß ich natürlich nicht...

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vor 12 Stunden schrieb Wosse:

Wenn du weißt, dass nur etwa jede zweite Aufnahme bei 1/2s scharf wird, dann mach doch in der Praxis einfach fünf Aufnahmen bei 1/2s um sicher zu sein, dass eine scharf ist.

Ja, nicht anders würde ich es machen. Verwackelte Aufnahmen löschen kost ja nix.

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