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Timelapse Video erstellen


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Hallo in die Runde

Am kommenden Samstag sollte ich über 4 bis 6 Stunden einen Zeitraffer-Video aufnehmen, welcher das Aufstellen einer Jurte zeigt.

Ich habe mit meiner Kamera noch nie Video gemacht. Zeitraffer ist doch für mein Verständnis aufnahmetechnisch auch kein Video?

Meine geplanten Einstellungen:

  • Ich verwende die x-T5 und habe LR abonniert
  • Fokus manuell auf die Szene eingestellt
  • Brennweite muss ich noch herausfinden, so dass das Stativ nicht zu nahe steht, aber nicht zu grosse Brennweite, damit ich nicht zu wenig Tiefenschärfe habe.
  • Blende zwischen 5.6 und 8 (Tiefenschärfe)
  • Belichtungszeit  um 1/50 (Etwas Bewegungsunschärfe der Helfer ist kein Problem)
  • Bildformat 16:9
  • Ein Bild alle 10 Sekunden
  • Bildaufnahme Sequentiell Karte 1-->2
  • Powerbank angeschlossen

Fragen:

  • Soll ich jpg oder raf wählen?
  • Soll ich die ISO automatik einstellen?
  • Kann ich das dann in LR zusammen fügen oder braucht es eine externe Software?
  • Was würdet Ihr sonst noch beachten?

Besten Dank und herzliche Grüsse

Gregi

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Hi, ich habe das zwar noch nie gemacht, habe mir aber mal vor geraumer Zeit diesen Link bei den Lesezeichen gespeichert, weil ich damit mal rumtesten wollte. Vielleicht hilft er dir ja:

https://fujilove.com/shooting-time-lapse-video-with-the-fujifilm-x-series/

ISO würde ich auf Auto lassen. 
Ich bin mir sicher, dass hier früher oder später auch ein paar Profi-Tipps kommen.

 Schönen Abend noch und gutes Gelingen.

 Grüße Fabian

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  • Bildfrequenz (alle 10 sek z.B.) hängt von der gewünschten Filmlänge ab. Alle 10 Sekunden ergäbe bei 25 fps ein Video von knapp einer Minute bei 4 Stunden Aufnahmedauer.
  • Auf keinen Fall Auto-ISO! Alle Bilder manuell belichtet gleich aufnehmen, sonst gibt es Geflacker wie wild im Video. Oder du nutzt eine profesionelle Software wie LRTimelape für die Bearbeitung, was hier denke ich nicht eingepreist ist.
  • Raw würde im Grunde auch nur in diesem Fall Sinn ergeben. Aber du kannst ja Raw+Jpeg aufzeichnen und ggf. noch einheitliche Korrektur per Stapelverarbeitung an den Raw vornehmen.
  • Zum Rendern eines Videos aus Fotos gibt es diverse Software bzw. Freeware. Ob das LR das ohne Zusammenspiel mit LRTimelapse kann, weiß ich gerade gar nicht sicher.

Ein gut flüssiges Videobild erreicht man, wenn die Belichtungszeit die Hälfe der Bildfrequenz beträgt, also z.B. 1 s belichten, alle 2 s ein Foto. Das ist hier kaum möglich. Ich würde das aber zumindest etwas annähern, Belichungszeit bei 1/30 und eine kürzere Bildfrequenz, etwa 2-5 sek. Die Videolänge kannst du am Ende immer noch durch die Framerate und Abspielgeschwindigkeit regeln.

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Posted (edited)
vor 50 Minuten schrieb pzinken:

Ein gut flüssiges Videobild erreicht man, wenn die Belichtungszeit die Hälfe der Bildfrequenz beträgt, also z.B. 1 s belichten, alle 2 s ein Foto. Das ist hier kaum möglich. Ich würde das aber zumindest etwas annähern, Belichungszeit bei 1/30 und eine kürzere Bildfrequenz, etwa 2-5 sek. Die Videolänge kannst du am Ende immer noch durch die Framerate und Abspielgeschwindigkeit regeln.

Mit 1/30 kriegts du doch da aber  kein scharfes Foto zustande, wenn sich Leute da bewegen und Bauteile tragen. Du rechnest das also aus lauter unscharfen Bildern zusammen. Finde ich ehrlich gesagt komisch.

 

Die Dauer hängt auch davon ab ob in einer Stunde was passiert und sich was verändert. Was hast du von 1 Minute Film, in der sich nichts bewegt, nicht  ur wie viel das am Ende wird.

 

Edited by DRS
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vor 54 Minuten schrieb DRS:

Mit 1/30 kriegts du doch da aber  kein scharfes Foto zustande, wenn sich Leute da bewegen und Bauteile tragen. Du rechnest das also aus lauter unscharfen Bildern zusammen. Finde ich ehrlich gesagt komisch.

So funktioniert Fernsehn^^

Zeitraffer von Landschaften nehme ich durchaus mit Belichtungszeiten im Sekundenbereich auf (Graufilter). Davon siehst du im Film an Ende nichts...

Zeitraffer sind natürlich grundsätzlich nur sinnvoll, wenn sich etwas bewegt. Wenn eine Stunde quasi nichts passiert, ist ein Zeitraffer von vornherein obsolet.

Edited by pzinken
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vor einer Stunde schrieb pzinken:

Zeitraffer von Landschaften nehme ich durchaus mit Belichtungszeiten im Sekundenbereich auf (Graufilter). Davon siehst du im Film an Ende nichts...

Wie gesagt habe ich das einmal gemacht und ich kann mir nur nicht vorstellen, dass man aus lauter unscharfen Fotos einen scharfen Film erzeugt, aber wenn du es sagst, dann glaube ich das mal. Vielleicht hatte ich auch nur Glück.

Auf alle Fälle habe ich ja kein scharfes Foto, wenn sich da alles bewegt, weder von den Menschen noch von den Teilen. Und da sieht man am Ende nicht mehr?  Bei Landschaften sieht das schon anders aus. Da könnte ich  mir das noch vorstellen.  Wie gesagt lösche ich  mal meine Beitrag wieder, bevor das den TO verunsichert. Ich habe das schonmal aus scharfen Fotos gebaut und de Kunde war auch zufrieden am Ende.  Aber wie gesagt einmal und vielleicht Glück.

Das muss ich aber echt mal probieren, weil das weit entfernt von meiner Vorstellungskraft liegt.

 

Edited by DRS
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vor 2 Stunden schrieb pzinken:
  • Ein gut flüssiges Videobild erreicht man, wenn die Belichtungszeit die Hälfe der Bildfrequenz beträgt, also z.B. 1 s belichten, alle 2 s ein Foto. Das ist hier kaum möglich. Ich würde das aber zumindest etwas annähern, Belichungszeit bei 1/30 und eine kürzere Bildfrequenz, etwa 2-5 sek.

Für reines Video passt das, da will man ja keine (zeitlichen) Aufnahmelücken im Film haben, sondern fließende Bewegungsabläufe.

Bei Timelapse plant man diese Lücken absichtlich mit ein, um lange Zeiträume in wenigen Bildern festzuhalten. Es fehlen also ohnehin Bewegungsbestandteile, so dass kürzere Belichtungszeiten diese Lücken nur unwesentlich vergößern. Ich würde die Belichtungszeit deshalb so wählen, dass jedes einzelne Bild scharf wird.

Die ISO wäre bei mir ebenfalls gefixt, um Helligkeitssprünge zu vermeiden. Eine Wolke verdunkelt halt die Szene zwar etwas, was allerdings ganz normal wirkt. Anders wäre das, wenn es in Richtung Dämmerung geht, dann sieht man irgendwann nix mehr.

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Ich hab ja nun auch schon einige Zeitraffer erstellt. Mein Vorgehen ist immer folgendes:

- Aufnahmen in Raw. Mache es oft Nachts, da ist die Möglichkeit der Bearbeitung hinterher praktisch, ist aber kein muss. Für das Datenhandling wären JPEGs in reduzierter Auflösung auch gut.
- Bearbeitung eines Bildes in C1, so wie ich es haben möchte und danach kopieren der Einstellungen auf alle anderen
- Export aller Bilder in mindestens 4k Auflösung (Wenn ich im fertigen Zeitraffer Schwenks und Zoom haben möchte, auch ruhig größer)

Dann zum Punkt, wie man daraus ein Video bekommt.
Ich nutze dafür Premiere Pro. Das hat nämlich die Funktion, dass ich beim Import einfach das Erste Bild im Ordner auswählen kann und dann nur einen Haken setze bei "Filmsequenz". Dann rechnet Premiere Pro mir das automatisch in ein Video um. Wenn du das nur ein mal brauchst, geht das vielleicht mit dem Probemonat.

Belichtungszeiten hängen auch immer vom Objektiv ab.
Im Weitwinkel Bereich nutze ich auch oft mehrere Sekunden und das ist kein Problem.
Bei einem Aufbau-Zeitraffer sollten auch 1/50 kein Problem sein, da die Fertige Jurte sich ja nicht viel bewegt. Das Leute da zum Teil unscharf herumlaufen, bringt eher bisschen Dynamik rein.

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vor 3 Stunden schrieb FloKuGrafie:

Bei einem Aufbau-Zeitraffer sollten auch 1/50 kein Problem sein, da die Fertige Jurte sich ja nicht viel bewegt. Das Leute da zum Teil unscharf herumlaufen, bringt eher bisschen Dynamik rein.

ich weiß ja nicht wie ihr das versteht, aber empfinde das "Aufbauen einer Jurte" nicht als statisch. Warum soll sich da die Jurte nicht groß bewegen, wenn sie noch gar nicht steht.

SO stelle ich mir das vor.....

 

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vor 5 Stunden schrieb fotofrosch:

Für reines Video passt das, da will man ja keine (zeitlichen) Aufnahmelücken im Film haben, sondern fließende Bewegungsabläufe.

Bei Timelapse plant man diese Lücken absichtlich mit ein, um lange Zeiträume in wenigen Bildern festzuhalten. Es fehlen also ohnehin Bewegungsbestandteile, so dass kürzere Belichtungszeiten diese Lücken nur unwesentlich vergößern. Ich würde die Belichtungszeit deshalb so wählen, dass jedes einzelne Bild scharf wird.

Die ISO wäre bei mir ebenfalls gefixt, um Helligkeitssprünge zu vermeiden. Eine Wolke verdunkelt halt die Szene zwar etwas, was allerdings ganz normal wirkt. Anders wäre das, wenn es in Richtung Dämmerung geht, dann sieht man irgendwann nix mehr.

Ich sehe das genauso wie du.

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Am 13.3.2024 um 21:13 schrieb GFsolar:

Ich habe mit meiner Kamera noch nie Video gemacht. Zeitraffer ist doch für mein Verständnis aufnahmetechnisch auch kein Video?

Meine geplanten Einstellungen:

  • Belichtungszeit  um 1/50 (Etwas Bewegungsunschärfe der Helfer ist kein Problem)
  • Ein Bild alle 10 Sekunden

Fragen:

  • Soll ich jpg oder raf wählen?
  • Soll ich die ISO automatik einstellen?
  • Was würdet Ihr sonst noch beachten?

Hallo Greg,

zu deiner Planung ein paar Ergänzungen, die im Wesentlichen die Aussagen von @pzinken stützen:

Da du mit dem Zeitraffer einen Film erstellst, gelten hier auch die Regeln eines Film, z.B. die Anwendung der 180° Regel. D.h. die Belichtungszeit sollte der Bildfrequenz angepasst werden, um die Bewegungsunschärfe natürlich darzustellen. Bei 10 s Aufnahmeabstand sind das also 5 s. Das geht nur unter Einsatz eines Graufilters. Ich bin mir nicht sicher, ob die 10 s nicht ein wenig lang sind; ich habe schon sehr viele Zeitraffervideos gemacht, vor allem im Landschaftsbereich, da sind 4 s sehr gut für eine dynamische Darstellung der Wolkenbewegung, bei 6 s wirkt das Ganze schon hektisch. Ich habe auch mal unsere Reisegruppe (8 Personen) beim Frühstück im Zeitraffer aufgenommen mit 5 s Belichtungsabstand, das wirkte sehr harmonsich. Du kannst das fertige Video in deinem Videoschnittprogramm gut zeitlich stauchen, wenn es zu lang sein sollte, dehnen geht nicht so gut. Ich würde daher den Aufnahmeabstand auf 5 oder 4 s verkürzen.

Kurz zu der Fragestellung, warum du keine kurze Belichtungszeit nehmen solltest. Personen, die sich quer zur Aufnahmerichtung bewegen, "flimmern" dann durch den Film, da sie z.B. bei der ersten Aufnahme in der Mitte abgebildet sind, 5 s später sind sie schon 5 m weiter, bei der dritten Aufnahme sind sie bereits außerhalb des Aufnahmebereichs. So entsteht ein Stottereffekt der eher unangenehm beim Betrachten wirkt. Lange Belichtungszeiten gemäß 180°-Regel führen zu einem angenehmen Fließen der Bewegung, die Personen "huschen" also quasi durch die Aufnahme. Damit wird auch die Geschwindigkeit des Vorgangs deutlich besser wahrnehmbar. Ich empfehle dir vor dem Hauptereignis Testaufnahmen zu machen. z.B. deine Familie beim Essen, oder auch beim Grillen im Garten. Beim Betrachten des Ergebnisses werdet ihr viel Spaß haben. Zur Not gibt es dazu in youtoube auch reichlich positive und negative Beispiele.

Was die Belichtung angeht, macht es Sinn, sich hier auch an den Film-Gedanken anzupassen. Auf keinen Fall irgendeine Automatik an der Kamera aktivieren, da du damit Belichtungsschwankungen und damit Hellikeitsflackern im fertigen Video bekommst, die du nur noch schwer ausgleichen kannst. Also Belichtungszeit, Blende und ISO fest einstellen, aber auch den Weißabgleich nicht auf "Auto" lassen. Autofokus auch abschalten. Du wirst im fertigen Video feststellen, dass es dennoch ein leichtes Helligkeitsflackern gibt. Das ensteht duch die Tolleranzen der automatischen Objektive, deren Blende nicht beliebig reproduzierbar genau auf die Sollstellung fährt. Wenn du ein manuelles Objektiv mit passender Brennweite hast, nimm das, es zeigt diesen Fehler nicht.

Da man im Video-Bereich deutlich flachere Gradationskurven verwendet, als bei einem Foto, stell die Filmsimulation auf "Etherna", um abgesoffene Schatten, ausgeblichene helle Bereiche und überstrahlte Farben zu vermeiden. Dann kannst du gleich mit den JPGs einen Probefilm erzeugen.

Ich nehme für meine Zeitraffer immer zusätzlich RAW-Dateien mit auf, da diese Belichtungskorrekturen erlauben, die mit den reinen JPGs nicht mehr möglich sind. Da deine Veranstaltung wohl im Freien stattfinden wird, gibt es das Risiko größerer Helligkeitsunterschiede z.B. durch durchziehende Wolken an einem sonnigen Tag. Mit den RAW-Dateien kannst du diese Effekte besser korrigieren. Beim Einstellen der Belichtung am Anfang der Serie, denke daran, wie typisch die aktuelle Helligkeit für den restlichen zeitlichen Verlauf sein wird. Also nicht im Wolkenschatten die Belichtung "mittig" einstellen, wenn sich später das Wetter bessert.

Gutes Gelingen

Guido

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vor 7 Minuten schrieb gscholz:

Das ensteht duch die Tolleranzen der automatischen Objektive, deren Blende nicht beliebig reproduzierbar genau auf die Sollstellung fährt. Wenn du ein manuelles Objektiv mit passender Brennweite hast, nimm das, es zeigt diesen Fehler nicht.

Danke für die Ergänzung, kann ich auch bestätigen. Umgehen kann man das auch mit Offenblende, wenn die Tiefenschärfe ausreicht.

Edited by pzinken
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Ganz vielen herzlichen Dank für eure Tips und Gedanken zu meiner Frage!

Ich habe keinen Graufilter und kann diesen bis morgen auch kaum auftreiben. Somit fallen die ganz langen Belichtungszeiten weg. Dann habe ich zu den langen Belichtungszeiten die folgenden Gedanken: Bei Belichtungszeiten von z.B. 1/50 sind die Personen einigermassen Scharf, mit leichter Unschärfe der bewegenden Arme und Beine. Das aber mit einer ruckelnden Bewegung von Bild zu Bild. Bei langen Belichtungszeiten (5s) verschwinden diese vielleicht fast ganz und hinterlassen möglicherweise fast nur eine Unschärfe? Aber auch alles was dann an der Jurte bewegt, wird sehr unscharf dargestellt.

Da für mich nicht die Personen im Vordergrund sind, sondern was und wie an der Jurte in welcher Reihenfolge aufgebaut wird, bleibe ich voraussichtlich bei der kürzeren Belichtungszeit. Ausser es gibt trotz dieser Begründung gute Argumente dagegen...:-)

Ich nehme also besser mit Abständen von 3" ein Bild auf und strebe dann 50 fps an. Dann würde es etwas weniger ruckeln.

Auf Raf verzichte ich, da ich das sonst nicht auf meine Speicherkarten bringe... Ich habe 2 x 64 GB. Es zeigt mir dann 3036 Bilder pro Karte an. Ich stelle auf 'Sequentiell' ein, so ergäbe das etwa 7000 Bilder an 3 Sekunden mehr als 5 Stunden Aufnahmezeit.

Soll ich den elektronischen Verschluss wählen?

16:9 und L

ISO 125

Blende etwas um 5.6.

Belichtungszeit habe ich eben beim heutigen Wetter getestet und wird um 1/125 liegen.

Welches Objektiv würdet ihr warum empfehlen? Ich habe das Viltrox 13mm und xf23 1.4 LM WR und kann die Distanz des Stativs entsprechend anpassen.

Im Ausschnitt wird kein Himmel sichtbar sein. Somit ist die Dynamik des Lichts doch schon etwas weniger extrem. Aufnahme von Ost gegen West. Also kein Gegenlicht.

Habt ihr mir noch weitere Imputs? Danke schon vielmals an dieser Stelle.

Das Ergebnis werde ich dann hier verlinken - wenn es dann gelingen sollte und mir nicht die Technik ein Bein stellt...

 

 

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vor 15 Stunden schrieb DRS:

ich weiß ja nicht wie ihr das versteht, aber empfinde das "Aufbauen einer Jurte" nicht als statisch. Warum soll sich da die Jurte nicht groß bewegen, wenn sie noch gar nicht steht.

SO stelle ich mir das vor.....

 

Nur so am Rande: Das sieht ein wenig aus wie eine Jurte, hat aber mit einer Jurte sonst keine Verwandschaft!

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vor 10 Minuten schrieb GFsolar:

Nur so am Rande: Das sieht ein wenig aus wie eine Jurte, hat aber mit einer Jurte sonst keine Verwandschaft!

Ja, darum sollte es auch gar nicht gehen, nur ums Prinzip, dass dieses Teil nicht schon in stiller Ruhe da steht, sondern erst aufgebaut wird. Ich weiß wie eine Jurte aussieht, war mal in der Mongolei. Die steht also beim Aufbau nicht schon da und die Menschen laufen unscharf drumherum, sondern die wird ja erst aufgebaut. Das heißt, dass quasi alles in Bewegung ist, wenn ich nicht ganz so falsch liege, aber ich weiß es auch nicht. 

Mit dem 13er muss man sehr nah ran und ich kann aus Erfahrung sagen, dass es bei sowas immer passiert, dass es die Menschen gerne vergessen, dass da eine Kamera postiert ist . wenn du in ganzen 5 Stunden vor Ort bist, ist das natürlich schnell behoben. 

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vor 20 Minuten schrieb DRS:

Ja, darum sollte es auch gar nicht gehen, nur ums Prinzip, dass dieses Teil nicht schon in stiller Ruhe da steht, sondern erst aufgebaut wird. Ich weiß wie eine Jurte aussieht, war mal in der Mongolei. Die steht also beim Aufbau nicht schon da und die Menschen laufen unscharf drumherum, sondern die wird ja erst aufgebaut. Das heißt, dass quasi alles in Bewegung ist, wenn ich nicht ganz so falsch liege, aber ich weiß es auch nicht. 

Mit dem 13er muss man sehr nah ran und ich kann aus Erfahrung sagen, dass es bei sowas immer passiert, dass es die Menschen gerne vergessen, dass da eine Kamera postiert ist . wenn du in ganzen 5 Stunden vor Ort bist, ist das natürlich schnell behoben. 

Ich wollte natürlich nicht dich angreifen, dass du nicht wüsstest, was eine Jurte ist. Entschuldigung. Es hat mich nur gewudert, dass die vom Film bei diesem Zelt, welches als einzige Gemeinsamkeit die runde Form mit einer Jurte haben, diese Bezeichnung wählen.

Ich war 1998 mit meiner Frau sechs Monate mit dem Fahrrad durch die Mongolei gereist. Nun hat meine Tochter eine, auf unser Klima adaptierte Variante, einer Jurte gebaut.

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vor 54 Minuten schrieb GFsolar:

Welches Objektiv würdet ihr warum empfehlen? Ich habe das Viltrox 13mm und xf23 1.4 LM WR und kann die Distanz des Stativs entsprechend anpassen.

Mit 13 mm bist du vermutlich zu nah dran, siehst du dann das Dach der Jurte noch? Ich hätte jetzt mehr 35 oder 50 mm geschätzt, dann haben die Bauarbeiter auch noch etwas Freiraum, ohne deine Kamera mit den Bauteilen umzuwerfen.

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vor 1 Minute schrieb GFsolar:

Ich wollte natürlich nicht dich angreifen, dass du nicht wüsstest, was eine Jurte ist. Entschuldigung. Es hat mich nur gewudert, dass die vom Film bei diesem Zelt, welches als einzige Gemeinsamkeit die runde Form mit einer Jurte haben, diese Bezeichnung wählen.

 

Ja, das habe ich auch nicht so gedeutet, dass mich jemand angreifen möchte. Wie gesagt wollte ich nur darauf hinaus, dass man nicht davon ausgehen kann, dass diese Jurte eben schon da steht und als Ruhepol des Filmes immer scharf wird. Im Gegenteil. 

Das Video hatte ich nur sporadisch und kurz angebunden rausgesucht, weil ich gerade ein Shooting vorbereitet hatte und keine Zeit. ich finde auch, so wie oben jemand schrieb, dass ein Zeitraffer von einem Aufbau kein Film in purer Harmonie sein muss. Das kann man ruhig sehen, das da Bilder fehlen, was ja auch der Sinn der Sache ist.  Und alle drei Sekunden ein Foto heißt auch, dass in vielen Bildern eigentlich gar nichts passiert. Man will es ja auch nicht uferlos verlängern. Ich glaube jedenfalls, dass es so wie du es jetzt machts die bessere Variante ist, würde nur mit den 3s noch mal überlegen. 

 

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vor 16 Minuten schrieb DRS:

 würde nur mit den 3s noch mal überlegen. 

 

Ich habe mir gedacht, dass ich 'leere Zeiten', z.B. wenn Material herbeigetragen wird, dann einfach herauslöschen könnte... Oder ich verwende dann nur jedes zweite Bild..

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vor 29 Minuten schrieb GFsolar:

Ich habe mir gedacht, dass ich 'leere Zeiten', z.B. wenn Material herbeigetragen wird, dann einfach herauslöschen könnte... Oder ich verwende dann nur jedes zweite Bild..

Das stimmt schon dass man das auch alles noch löschen kann. Wie gesagt hatte ich das einmal gemacht bei so einem Holzhaus und da passierte manchmal Ewigkeiten nichts. Es war jedenfalls keine Freude, dass im Nachgang zu kürzen. Zuerst wurden die Bauelemente genau falsch herum geliefert, sodass erst ein Kran kam um alles wieder von unten nach oben zu sortieren, Dann passten manche  Teile nicht genau ineinander, sodass die Säge ran musste, dann wurde auf den Architekten gewartet, weil er die Balkontür vergessen hatte, sodass man da gar nicht rauskam, auf den Balkon. Es war jedenfalls eine uferlose Arbeit, dass am  Ende so zusammenzuschneiden, zu löschen etc. so dass es aussah, als wäre alles locker und leicht gewesen und es war eine Unmenge an Bildern, wo eben gar nichts passierte oder eben was, das was weg musste. Man kann da durchaus dazwischen auch mal die Karten wechseln. Und dadurch, dass sowieso so viele Bilder raus mussten, waren diese ganzen Harmonie Regeln sowieso Makulatur. Ich  empfinde es auch nicht so schlimm, wenn das so einen "Daumenkinoeffekt" hat, dass man in 'ner knappen Minute sieht, wie 10-12  Stunden lang etwas aufgebaut wurde. Bei etwas kurzem könnte man ja auch einfach einen Film drehen, schneiden und die Geschwindigkeit erhöhen. Ich weiß ja nicht, wie lange sowas dauert, eine Jurte zu errichten.

 

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vor 48 Minuten schrieb GFsolar:

Ich habe mir gedacht, dass ich 'leere Zeiten', z.B. wenn Material herbeigetragen wird, dann einfach herauslöschen könnte...

Kann man, das gibt natürlich jedes mal einen sichtbaren Sprung. Wenn du selbst vor Ort bist, kannst du solche "Flauten" natürlich auch nutze, um den Kamerastandort zu verändern. Dann sind die Schnitte sinnvoll und das Video wird etwas weniger statisch.

3 Sekunden Intervalle finde ich ok. Immer besser, zu viele als zu wenige Bilder zu haben und beschleunigen lässt sich das Video immer noch bei Bedarf.

Ich bin mal gespannt, was am Ende rauskommt. Und sei nicht traurig, wenn der erste Zeitraffer nicht gleich perfekt wird. Ich habe mich da Jahre mit beschäftigt inklusive technischem Aufwand (Motorslider, Software wie LRTimelapse und entspechende Belichtungsstuerung mit QDSLRdashboard...) und trotzdem viel für die Tonne produziert 😉

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vor 42 Minuten schrieb pzinken:

Ich bin mal gespannt, was am Ende rauskommt. Und sei nicht traurig, wenn der erste Zeitraffer nicht gleich perfekt wird. Ich habe mich da Jahre mit beschäftigt inklusive technischem Aufwand (Motorslider, Software wie LRTimelapse und entspechende Belichtungsstuerung mit QDSLRdashboard...) und trotzdem viel für die Tonne produziert 😉

Natürlich währe es schön, mein erster Zeitraffervideo würde ein perfektes Werk... aber ich bin realistisch genug und bin zufrieden, wenn er dokumentarische Zwecke erfüllen kann. Generell strebe ich immer nach Perfektion, im Wissen, dass es dann sowieso mehr oder weniger darunter liegen wird.🙃

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Soll ich den elektronischen Verschluss wählen?

Ich habe diesen noch nie verwendet. Dachte nur, dass es schon viele Auslösungen sind, und dass ein normaler Video doch auch mit elektronischem Verschluss aufgenommen wird. Oder gibt es da Nachteile?

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vor 5 Stunden schrieb gscholz:

Bei 10 s Aufnahmeabstand sind das also 5 s.

Also ich würde gerne mal ein Beispiel sehen, wo mit 5s Belichtungszeit auf einer Baustelle , wo quasi außer der Umgebung nichts ruhig bleibt ein scharfer Film entsteht. Und das Hauptmotiv ist ja nun mal die Baustelle. Hättet ihr da was für mich, wo ich mal meine Zweifel ausräumen kann. Da ist doch ein Gewusel und da steht niemand mehr im Foto, wenn er nicht schon von sich aus unsichtbar wird.

bei Wolken und einer Landschaft könnte ich mir das noch vorstellen.

 

vor 6 Minuten schrieb GFsolar:

Soll ich den elektronischen Verschluss wählen?

Kannst du glaube nehmen. Zum Fotografieren nehme ich den fast immer.

Edited by DRS
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