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Welche cloud ist für Raws geeignet?


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Hallo zusammen,

da ich gerade mal wieder meine Fotos auf die zweite (backup) Festplatte schiebe, habe ich mir zum wiederholten Male die Frage gestellt, ob ich die Fotos nicht lieber in einer cloud speichern möchte. Ich habe diesen Gedanken ab und zu, kann mich dann aber nicht für einen Anbieter entscheiden. Welche cloud nutzt ihr und wie sind eure Erfahrungen? Ich nutze Capture One und möchte eigentlich zusätzlich nicht ein Adobe Abo abschließen.

Per Suchfunktion konnte ich nichts finden. Falls es solch einen Thread bereits gibt, dann gerne verlinken.

Viele Grüße

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vor 4 Stunden schrieb Fruchtzwergin:

Hallo zusammen,

da ich gerade mal wieder meine Fotos auf die zweite (backup) Festplatte schiebe, habe ich mir zum wiederholten Male die Frage gestellt, ob ich die Fotos nicht lieber in einer cloud speichern möchte. Ich habe diesen Gedanken ab und zu, kann mich dann aber nicht für einen Anbieter entscheiden. Welche cloud nutzt ihr und wie sind eure Erfahrungen? Ich nutze Capture One und möchte eigentlich zusätzlich nicht ein Adobe Abo abschließen.

Per Suchfunktion konnte ich nichts finden. Falls es solch einen Thread bereits gibt, dann gerne verlinken.

Viele Grüße

Interessantes Thema. Was mich bislang sehr abschreckt, ist die Upload-Geschwindigkeit, die ich jetzt mit DSL und optional sogar mit Glasfaser bei T-online lediglich erreichen kann. Selbst in den teureren Tarifen ist das bei meinem Raw-Aufkommen ein Zeit-Problem, das mich wenig für die Sache begeistert. Ganz unabhängig von Server-Tarifen. Denn das Entscheidende für mich ist die Zeit für das Hochladen. Wenn das eine Sicherung sein soll, brauche ich das viel schnellerer Runterladen sowieso nur im schlimmsten Fall der Fälle. Und dann wäre Zeit auch kein Problem.  

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vor 22 Stunden schrieb UGE:

Backblaze

Scheint aber rein zur Sicherung zu sein, kein Cloudspeicher zur aktiven Nutzung? Es ist natürlich die Frage, was man wirklich braucht. Der Preis ist erst mal nicht unattraktiv, würde ich sagen.

Ich selbst nutze Google Drive, und dort liegt eine aktive Kopie vom Datenbestand. Sprich, ich habe dort keine Kopie vom Zeitpunkt X, sondern mein "Archiv" wird dort bei jeder Änderung entsprechend synchronisiert. Es ist damit _kein_ Backup. Das schützt lediglich vor einem lokalen Datenträgerausfall und erlaubt eben den Zugriff von verschiedenen Geräten.

Bei Google Drive nervt, dass sie nach wie vor nicht lokal synchronisieren können, wie Dropbox das gefühlt schon immer kann. Meint: Wenn ich etwas auf Rechner A ändere, wird Rechner B über das LAN synchronisiert und muss nicht darauf warten, dass die Daten erst hochgeladen und dann wieder runtergeladen werden. Das wäre insbesondere dann relevant, wenn man häufiger größere Datenmengen zwischen zwei Geräten synchronisieren möchte, die im selben LAN sind.

vor 20 Stunden schrieb frarie:

Was mich bislang sehr abschreckt, ist die Upload-Geschwindigkeit

Naja, watt solls. Ich habe meistens nur 10 MBit/s Upload-Rate zur Verfügung. Klar wäre es schön, wenn das schneller wäre, aber letztlich reichts. Also wöchentlich das komplette Archiv hochladen geht damit natürlich nicht wirklich (würde bei mir nämlich zwei Wochen dauern). Aber 1x im Jahr und dann nur Änderungen hinterher ist schon machbar.

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Ich nutze NOCH! Amazon prime, da der unbegrenzte Speicherplatz schon Klasse ist. Allerdings wird es von Jahr zu Jahr teurer, und mittlerweile 90.- sind eigentlich schon die Schmerzgrenze. Aber es können auch RAW gespeichert und angesehen werden. Was mich stört, ist die nicht vorhandene Explorereinbindung. Man muss zur Auswahl die App öffnen. Das Hochladen geht automatisch im Hintergrund, sobald Dateien im Sync-Ordner liegen. Mit 1000Mbit down und 50Mbit up ist wohl das Maximum erreicht, was derzeit geht?

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vor 24 Minuten schrieb MadCyborg:

Bei Google Drive nervt, dass sie nach wie vor nicht lokal synchronisieren können, wie Dropbox das gefühlt schon immer kann.

Das kann im Übrigen auch OneDrive von Microsoft. Falls man sowieso Word etc. braucht gibts da 1TB kostenlosen Speicher dazu und das sogar 5x für Familienmitglieder.

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Von einem Speichern bei OneDrive hat mich bisher die Unsicherheit darüber abgehalten, ob meine Fotos US-amerikanischen Moralvorstellungen entsprechen, anderenfalls droht nämlich Ungemach: https://www.heise.de/hintergrund/Automatisierte-Scans-Microsoft-sperrt-Kunden-unangekuendigt-fuer-immer-aus-7324608.html

Schließlich gelten dort auch startende Raketen als pornographisch: https://www.derstandard.de/story/2000142360064/intime-inhalte-twitters-pornofilter-sperrte-bilder-von-musks-raketen

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vor 2 Stunden schrieb matthew:

und 50Mbit up ist wohl das Maximum erreicht, was derzeit geht?

Und das sind ja gerade mal auch nur rund 6 MB/s. Mir ist das zu wenig, um eine praktikable Lösung zu haben.

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vor 3 Stunden schrieb frarie:

Und das sind ja gerade mal auch nur rund 6 MB/s. Mir ist das zu wenig, um eine praktikable Lösung zu haben.

Praktikabel wofür? Für Cloudspeicher im Sinne von Sync und BackUp finde ich das für meinen privaten Alltag ok. Ich habe aktuell bis zu 100MBit/s Download und 30 MBit/s Upload. Wenn aber das, was in die Cloud soll, dort ist und es nur noch um additive Dinge geht, dann fluppt das doch eigentlich. Ab und an muss der PC über Nacht mal anbleiben, aber ok. Wie geht’s weiter? Mit Glasfaser bietet die Telekom aktuell 1000MBit/S und immerhin 200 MBit/s an. Für knappe 80€ monatlich. 

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vor 2 Minuten schrieb Tommy43:

Praktikabel wofür? Für Cloudspeicher im Sinne von Sync und BackUp finde ich das für meinen privaten Alltag ok. Ich habe aktuell bis zu 100MBit/s Download und 30 MBit/s Upload. Wenn aber das, was in die Cloud soll, dort ist und es nur noch um additive Dinge geht, dann fluppt das doch eigentlich. Ab und an muss der PC über Nacht mal anbleiben, aber ok. Wie geht’s weiter? Mit Glasfaser bietet die Telekom aktuell 1000MBit/S und immerhin 200 MBit/s an. Für knappe 80€ monatlich. 

Ja, 200MBit/s sind okay. Aber 80 Euro nicht für mich. Nicht, dass ich diese 25 Euro mehr nicht bezahlen könnte. Aber es ist es mir nicht wert. Da kaufe ich lieber einmal im Jahr für 50 Euro eine 2TB-Festplatte, um immer wieder meine zwei Sicherungen (eine im Haus, eine außerhalb) zu erneuern/erweitern. Da muss ich auch nicht nächtelang meinen doch sehr stromdurstigen Foto- und Video-Computer laufen lassen. Und die Sicherungen dauern auch nicht so lange bei dann rund 120 MB/s, was etwa 960MBit/s bedeutet. Und Kosten für einen externen Online-Speicherplatz entfallen auch inklusive Rechteärger für Raketen-Fotos.😃

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Posted (edited)

Ja, das ist sicher billiger und gut für Backups, hilft aber nicht, wenn man über verschiedene auch mobile Geräte Datenzugriff haben will. 

Edited by Tommy43
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vor 10 Minuten schrieb Tommy43:

Ja, das ist sicher billiger und gut für Backups, hilft aber nicht, wenn man über verschiedene auch mobile Geräte Datenzugriff haben will. 

Ob man allerdings überall mobil Raw-Dateien braucht, ist ja auch noch fraglich.

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Wenn man die Cloudthematik auf RAW begrenzt analog zum Threadtitel, kann man die Frage so stellen. Aber wenn man in Richtung Cloud denkt, denkt man ja sicher auch an eine multiple Nutzung für RAW, JPG, Videos, Dokumente? Aber vielleicht sagt ja @Fruchtzwergin noch was dazu, wie und warum sie an einer Cloud interessiert ist und warum RAW extra erwähnt wird.

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Gute Frage, so ganz durchdacht habe ich das auch noch nicht. Auf jeden Fall möchte ich meine RAWs und sicherlich auch bearbeitete JPGs als Backup sichern. Ob ich auf die Bilder jederzeit zugreifen muss, bin ich mir unsicher. Schick wäre es schon, aber nicht notwendig. Primär bin ich tatsächlich auf der Suche nach einer Backuplösung für meine Bilder (RAWs und JPGs).

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vor 6 Minuten schrieb Fruchtzwergin:

Suche nach einer Backuplösung für meine Bilder (RAWs und JPGs).

Für ein Backup würde ich eine lokale Lösung nehmen. 

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vor 15 Minuten schrieb Fruchtzwergin:

Gute Frage, so ganz durchdacht habe ich das auch noch nicht. Auf jeden Fall möchte ich meine RAWs und sicherlich auch bearbeitete JPGs als Backup sichern. Ob ich auf die Bilder jederzeit zugreifen muss, bin ich mir unsicher. Schick wäre es schon, aber nicht notwendig. Primär bin ich tatsächlich auf der Suche nach einer Backuplösung für meine Bilder (RAWs und JPGs).

Backblaze. Bester Cloud-Backup ever. Unbegrenzter Speicherplatz, läuft immer im Hintergrund. 

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Am 11.5.2024 um 19:25 schrieb didole:

Backblaze. Bester Cloud-Backup ever. Unbegrenzter Speicherplatz, läuft immer im Hintergrund. 

Danke dir, das schaue ich mir nochmal im Detail an, aber puh, ist auch echt ein stolzer Preis. 

Am 10.5.2024 um 16:54 schrieb MadCyborg:

Ich selbst nutze Google Drive, und dort liegt eine aktive Kopie vom Datenbestand.

Kann man sich die RAWs in Google Drive auch anschauen?

Edited by Fruchtzwergin
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Am 11.5.2024 um 19:16 schrieb Tommy43:

Für ein Backup würde ich eine lokale Lösung nehmen. 

So mache ich es gerade, aber besonders zufriedenstellend ist es nicht. Ich stelle mir die Frage, wie lange so eine Festplatte wohl durchhält und wann ich sie austauschen sollte. Momentan habe ich eine externe Festplatte als "Arbeitsmedium" (da greift Capture One drauf zu) und eine als Kopie von der ersten als Backup.

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vor 17 Minuten schrieb Fruchtzwergin:

So mache ich es gerade, aber besonders zufriedenstellend ist es nicht. Ich stelle mir die Frage, wie lange so eine Festplatte wohl durchhält und wann ich sie austauschen sollte. Momentan habe ich eine externe Festplatte als "Arbeitsmedium" (da greift Capture One drauf zu) und eine als Kopie von der ersten als Backup.

Ich benutze als Backup immer USB-Sticks. Wenn sie voll sind werden sie ausgetauscht und beschriftet. Ist aber sicherlich nicht die beste Lösung.

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Warum nicht einfach ein NAS verwenden? Kann man ja auch übers Internet erreichen, wenn man will. Hab gerade erst heute morgen von einem befreundeten Fotografen einen Link auf seine Synology von unserem gemeinsam Ausflug am Wochenende bekommen. Funktioniert auch super auf dem Phone. Eine lokale Cloud-Lösung sozusagen 😁

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Ich bin seit Jahren bei pCloud, habe mir da einen Lifetime 2 Terabyte Account angelegt.

Ist ein Schweizer Anbieter der auch Clients für alle Geräte anbietet die auch wirklich sehr schnell funktionieren. Die Clients bieten wahlweise Backup oder Sync an, so kann man beliebige Verzeichnisse spiegeln oder sichern. Vom Smartphone aus ist ein Auto-Photo Upload möglich.

Und da man sogar per Webdav zugreifen kann, benutze ich das auch als Cloudsicherung für meine relevanten Daten vom NAS aus.

https://www.pcloud.com/de/cloud-storage-pricing-plans.html

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vor einer Stunde schrieb Fruchtzwergin:

Kann man sich die RAWs in Google Drive auch anschauen?

Ja. Auf dem Telefon (Android bei mir) sieht man allerdings nur eine kleine Vorschau, kann die Datei aber direkt im Android-Bildbetracher ansehen. Und im Browser sieht man schätzungsweise die eingebettete Vorschau, und das in ordentlicher Größe.

 

vor 47 Minuten schrieb rwam:

Warum nicht einfach ein NAS verwenden?

Würde ich ernsthaft Daten erzeugen und die in einem professionellen Sinne vorhalten wollen/müssen, würde ich das auch machen. So rein privat finde ich das grenzwertig teuer. Ein anständiges NAS kostet nicht wenig und man holt sich halt Administrationsaufwand buchstäblich ins Haus (Softwareupdates, Festplattentausch (jaa...erst nach Jaaahren..), Konsistenzprüfung der Sicherungskopie,...). Zudem ist der Downloadpfad offsite i.d.R. eben langsam, weil der Internetanschluss zu Hause nicht so die dicke Upload-Rate hat. Für Zugriffe von weniger als einer Handvoll Nutzer reicht das natürlich trotzdem. Und manche sind ja dann offenbar doch mit 100 MBit und mehr Uploadrate gesegnet. 

Und dazu natürlich, was hier schon mehrfach angesprochen wurde: Mit einem NAS zu Hause hat man halt noch keine Kopie wo anders liegen.

Weder ein NAS zu Hause (egal ob als Cloud, oder als Backup), noch eine aktive arbeitende Cloud (egal ob zu Hause, oder im Internet) lösen die Backupfrage vollständig.

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vor 14 Minuten schrieb didole:

Na ja, goldene Regel: 1 Backup immer offsite. Wenn‘s mal brennt, oder der Blitz einschlägt, oder jemand die Bude ausräumt…

Mal ehrlich. Es kommt immer drauf an um welche Daten es sich handelt. Meine wichtigen Dokumente sind eingescannt und liegen verschlüsselt (Cryptomator) in der Cloud.
Benötige dafür aber auch nicht soviel Platz , da reicht schon Googles kostenloser Speicher.

Wäre Fotografie mein Broterwerb, stimme ich dir zu. Denn dann hängt meine Existenz an den Bildern.
Meine Hauptgründe für ein Backup sind ein möglicher Festplattendefekt (wahrscheinlich) oder ein Ransomware Angriff (eher unwahrscheinlich) der meine Daten verschlüsselt.
Dafür reicht eine USB Festplatte die irgendwo in einer Schublade liegt.

Wenn die Wohnung abbrennt habe ich ganz andere Sorgen als meine Bilder.

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Am 11.5.2024 um 19:08 schrieb Fruchtzwergin:

Gute Frage, so ganz durchdacht habe ich das auch noch nicht. Auf jeden Fall möchte ich meine RAWs und sicherlich auch bearbeitete JPGs als Backup sichern. Ob ich auf die Bilder jederzeit zugreifen muss, bin ich mir unsicher. Schick wäre es schon, aber nicht notwendig. Primär bin ich tatsächlich auf der Suche nach einer Backuplösung für meine Bilder (RAWs und JPGs).

Du solltest dir im Vornherein darüber klar sein, dass so eine Entscheidung eine Ehe fürs Leben ist. Wenn du erstmal ein paar TB in der Cloud hast und willst dich - aus welchen Gründen auch immer - trennen, wird es schwierig, weil du dann nicht nur ein paar Dateien, sondern deinen gesamten Datenschatz herunterladen musst. Fragt sich dann allerdings wohin, Cloud1 -> Cloud2 dürfte schwierig sein...

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