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Videoneuling soll auf Familienfeier filmen


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Hallo, ich fotografiere schon lange mit dem Fujisystem und bin auch sehr zufrieden damit.

Nächste Woche, am 31. Mai soll ich ein Video von einer ziemlich großen Privatfeier (200 Personen) mit Spanferkel, Blaskapelle, Hüpfburg machen. Das Problem ist, ich habe noch nie ein Video gedreht (außer iPhone) und habe absolut keine Erfahrung damit. Jetzt weiß ich leider nicht was man an der Kamera im Videobereich optimal einstellt.

Die Feier ist bei gutem Wetter im Freien und beginnt um 18:00 bis ca. 22:30 (Kunstlicht) soll ich filmen und ein Video erstellen.

Meine Videoausrüstung: X-H 2, Fujiobjektive: 2,8/8-16 mm, 14 mm, 16 mm, 35 mm, 56 mm, Tamron 2,8/17-70 mm, SanDisk Extreme PRO CF Express 128 GB

Ich habe auch kein externes Mikro. Das Eingebaute sollte reichen.

Das Video in ca. 30 Min. Länge, soll dann auf einer DVD gebrannt und auf einem Fernseher abgespielt werden.

Mit Videoschnitt kenne mich auch noch nicht aus.

Welche Videoeinstellungen an der Kamera sollte ich grob einstellen?

Video-Modus: 4K, HD, ?P

Aufnahme-Modus: P, S, A

Fokus-Modus: Mehrfeld, Weit/Verfolgung, Vario AF

Gesichtserkennung

 

Es soll kein Hollywood Streifen werden.

Vielen Dank im voraus!

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Puh, kommst Du irgendwie ohne Gesichtsverlust aus der Sache raus? Das I-Phone ist sicherlich eine gute Alternative.

Ich musste das auch schon einmal machen, ein runder Geburtstag in der Familie, ich hatte damals aber nur die T2

Heute hab ich die H2, ich denke ich würde folgendes einstellen: 4k HQ oder nur 4k mit 30FPS, Programm AE [P] oder Zeitautomatik [A], AF-C, AF-Modus auf Weit/Verfolgung, Gesichtserkennung Ein.

Ich bin aber kein "Profi", was die Filmerei mit Fuji angeht...

Ein bisschen Zeit ist ja noch, teste mal die Einstellungen, mach einige Probevideos. 

Von den Objektiven die Du hast würde ich das 16/1.4, das 56/1.2 und das Tamron 17-70/2.8 einpacken. Die Blende würde ich immer voll öffnen und bei Bedarf etwas abblenden. 

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vor 12 Stunden schrieb Spätauslöser:

Ich würde mich direkt krank melden.... ehrlich!

Genau. Bei 200 Leuten kann jeder nen zehner oder zwanni spenden und ihr holt euch für das geld jemanden und du feierst mit und ersparst dir stress und knatsch mit der verwandschaft.

Ich habe selbst bis vor einigen Jahren (mit anderen Kameras) gefilmt und meine Filme liefen auch auf zig kleinen Festivals weltweit, aber als ein Bekannter fragte, ob ich seine Hochzeit filmen könne, habe ich dankbar lächelnd abgewunken.

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Aus dem Stand ein nicht ganz einfaches Unterfangen.

Wichtig aus meiner Sicht ist noch die Verwendung eines guten Vario ND-Filters (ND 1-5 Blenden). Bei 30 FPS sollte die Belichtungszeit so bei ca. 1/60 liegen. Bei kürzeren Belichtungszeiten wirken Videos nicht sonderlich geschmeidig beim Abspielen. Alternativ Blende soweit schließen, bis die Belichtungszeit über 1/60s liegt. Belichtungszeit über 1/30 solltest Du auch vermeiden. Geht zwar mit All-Intra, ist aber sehr speicherintensiv und die Videos wirken mitunter träumerisch.

Damit man mit dem Abspielen und Schneiden keine Überraschung überlegt, würde ich für den Anfang im Format H.264 / LongGOP speichern. F-Log würde ich auch nur mit etwas Erfahrung verwenden. Hierzu ist aufgrund der hohen ISO auf jeden Fall ein Vario-ND-Filter erforderlich. Besser wäre da Eterna/Kino als Filmsimulation. Hier hat man noch ein wenig Potential bei der Nachbearbeitung.

Am besten vor der Feier alles gut üben.

Mit dem Videoschnitt kannst Du Dich später auseinandersetzen. Empfehlung ist DaVinci Resolve. Die kostenlose Edition ist ausreichend. Für ein erstes Video kann ich die Turorial-Reihe von Gunther Wegner empfehlen:

 

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vor 13 Stunden schrieb filtertüte:

Mit Videoschnitt kenne mich auch noch nicht aus.

JA, dass sind bei dir nicht die besten Voraussetzungen, um sowas zur  eigenen Zufriedenheit und vor allem die der anderen zu bewerkstelligen. Die meisten Antworten bestehen wohl deshalb aus dem guten Rat es einfach sein zu lassen. Wenn einem jetzt jemand beauftragt ist  es wohl auch ein bisschen ominös, wenn man dann mit einen Handy aufschlägt, obwohl dass vielleicht noch die besten Ergebnisse bringen würde, bei so wenig bis keiner Erfahrung.

Am Anfang steht ja schonmal die Frage, ob es jetzt eine DVD im herkömmlichen Sinne wird, oder eben nur eine Datei darauf gebrannt wird, die auch in 4k sein kann.  bei ersterem reicht locker mit 720p zu filmen, was die Nachbearbeitung auch leichter macht, weil die Daten kleiner sind. Ansonsten würde ich wenigstens in HD filmen und statt der DVD jedem einen USB Stick geben, den ja heute auch fast jeder TV nimmt.

Das zweite Problem ist der Ton, denn wenn man da nicht aufpasst hat man dann ein Sammelsurium von unverständlichen leisen und lauten  Dingen, je nachdem wie nah jemand der Kamera kommt und das ist bei Familienfeiern nicht unüblich, da da oft alles in Bewegung ist, auch wenn man die Kamera hinstellt. Hier muss man eindeutig auswählen, ob man lieber Musik drauf speilt und den Ton nur lässt, wenn er mal zu gebrauchen ist. Wenn man oft die Hand an der Kamera hat, hört man das nämlich auch ganz gut.

Wenn man sich mit keinen Schnittprogramm auskennt, macht es die Sache auch nicht leichter, weil man das ja auch schneiden muss und je länger und hochaufgelöster der film ist, desto potenter muss auch der Rechner sein.

Dann kommt noch das Tageslicht, was im schlimmsten Falle sehr hell ist. Filmst du mit 4k und 25p, hast du ja nur eine Verschlusszeit von einem Fünfzigstel und musst einen Graufilter benutzen,  wenn du nicht mit Blende 22 filmen filmst. Diese Unterschied zwischen Tageslicht und Kunstlicht spielt jetzt bei deinem Unterfangen nicht so die tragende Rolle, wenn der Auto WB das halbwegs zufriedenstellend löst.

Wie gesagt müsstest du, wenn du das machst, jetzt anfangen zu üben, dir einen Plan machen, wie du was aufzeichnen möchtest, was es am Ende werden soll. Wenn dir das Ergebnis keiner krumm nimmt, dann probiere es, filme zusätzlich noch mit dem Handy, damit du noch ne Sicherheitsvariante hast.

Zu keiner Erfahrung kommt bei dir ja nun auch noch, dass du nicht das nötige Equipment hast und auch noch nie einen Film geschnitten. ich würde das auf alle Fälle im Vorfeld schon mal kommunizieren. 

Es ist nicht unmöglich sich das jetzt in sieben Tagen so anzueignen, dass man daraus dann in Grenzen was schönes machen kann, aber es ist besser man geht an sowas langsamer ran, lernt aus seinen Fehlern und verbessert sich stetig. Während man ja in der Fotografie noch sehr viel retuschieren oder ändern kann, hält sich das bei einem Video in Grenzen. gerade bei einem Film muss man z.B. sehr aufpassen, wie man sein Bild gestaltet, was alles stört, weil eben das dann alles drauf ist und auch nicht wieder so einfach wegzustempeln ist. Wer sich da noch groß mit der Technik beschäftigen muss, macht eben dann auch diese Fehler schneller.

Unmöglich ist es nicht, dass da was gutes heraus kommt, aber wahrscheinlich eben auch nicht. Wenn das von den anderen als Versuch gewertet wird, kannst du es ja probieren, wenn die richtig was professionelles erwarten, dann muss man es wohl besser sein lassen.

 

 

 

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Posted (edited)

In der Tat wird dir hier niemand große Hoffnungen machen können.

Ganz einfach, weil Video noch einmal ein ganz anderes Thema ist als Foto. Das geht halt los bei der Technik, wie du auch fragst, welche Einstellungen an der Kamera. Dann muss zB die Verschlusszeit zur Bildrate passen, dadurch ergeben sich zwangsläufig folgende Überlegungen wie ND Filter. Auch das Thema manuell/automatisch fokussieren spielt eine Rolle. Stativ oder aus der Hand, Zusatzgriffe zur Stabilisierung usw. nur um ein paar Themen zu nennen. Ganz wichtig ist übrigens Ton. Mit einem schlechten Ton versauen sich die meisten ihre Videos.
Bevor du also nicht mindestens ein 50 EUR Rode-Aufsteckmikro mit Deadcat hast, würde ich den Job gar nicht erst anfangen.

Als zweiten großen Themenblock, den man nicht so einfach aus der Hand schüttelt, sehe ich Perspektiven, Moves etc. allgemein wie man ein interessantes Video macht, auch wie man Begebenheiten in Szene setzt, Kamerafahrten usw. Wenn man einfach nur an einer Stelle steht und die Kamera drauf hält, sieht das aus wie ein Urlaubsvideo aus den Achtzigern, am besten noch dauernd Tele-zoomen und wieder zurück zum Weitwinkel, wo jeder entweder nach 1 Minute gucken einschläft, oder Augenkrebs bekommt.

Als dritten großen Themenblock sehe ich dann die Nachbearbeitung und den Videoschnitt. Von Colorierung/Farbgebung will ich ja gar nicht sprechen. Aber alleine schon die Szenen "interessant" zusammenzuschneiden so dass man nicht nur die Aufnahmen 1:1 hintereinander hängt, bedarf auch etlicher Übung. Eventuell auch Off-Kommentare, Untertitel etc Das muss man erst mal beherrschen.

Mein Rat wäre auch: nimm das iphone, und zwar aus einem ganz praktischen Grund:

Mit einer Kamera hast du eine semiprofessionelle Anmutung und man wird von der einiges an Output erwarten.
Wenn du mit dem iphone filmst, bist du nur "einfacher" Gast und hast auch deswegen nur einen Output wie ein einfacher Gast - auf Instagram oder whatsapp Niveau.

Edited by Taloan
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Schwieriges unterfangen, aber mit der Ausrüstung nicht unmöglich. Hier also mal ein paar konkrete Empfehlungen:

Ich würde mir selber erstmal überlegen, was dein Ziel ist.
Wie lang soll das ganze werden? 
Sollen Menschen in die Kamera sprechen, gibt es Aufführungen, die in Gänze aufgenommen werden sollen oder soll es mehr dokumentarisch sein (einfach nur schöne Bilder, mit Musik unterlegt)?
Ich denke mal, es soll gerade nicht so aussehen, als hätte jemand das ganze mit einem iPhone gefilmt.
Von daher wäre mein Rat, etwas offenblendiges zu verwenden. Dein Tamron dürfte für die allermeisten Sachen ausreichen, aber hin und wieder was mit dem 35 oder 56 bei Offenblende (für B-Roll, also "Füllmaterial") wäre nicht verkehrt.

Was die Einstellungen angeht, kommt es eigentlich nur darauf an, wie viel Anspruch du an dein Werk legst, also rein technisch. DVD am Fernseher, da reicht wahrscheinlich Full HD? Für 4K bräuchte es Blue-RAy oder ähnliches, oder? Bin da irgendwie raus was physische DAtenträger angeht 😅
Da wären auch die Dateimengen gut zu managen. Bei 4K, so einen ganzen Abend zu Filmen, da kommt schon einiges zusammen an GB.

Ich würde mir ehrlicherweise keinen Kopf über ND-Filter oder Verschlusszeit machen. Das wird beim fertigen Film niemanden stören, bzw. niemand wird den Aufwand zu schätzen wissen.
Das wird immer als super wichtig angepriesen, ist aber mMn eher was für Profis bzw. vernachlässigbar bei einem Privatvideo. Ich achte bei meinen Videos für YouTube auch nie drauf, oder halte mich nur in Ausnahmefällen daran. Hat sich noch nie jemand darüber beschwert.
Ganz konkret würde ich mir dann einfach 2-3 Custom Settings aufs Drehrad legen.
Mindestens einmal etwas mit 30fps für ganz normale Aufnahmen und einmal eine Zeitlupeneinstellung, eben für B-Roll. in 100 - 120 fps. Bei Zeitlupe reichen dann auch 4-5 Sekunden Aufnahme und du hast 20 Sekunden Filmmaterial. 
Alles am besten im gleichen Filmlook. Bei deinem Stand bloß nicht mit Log Profil anfangen. Die Filmsimulationen sind wirklich gut weiterverwendbar und sehen super aus.

Wenn tatsächlich auch Leute zu Wort kommen sollen, würde ich unbedingt ein externes Mikro verwenden. Das geht mit dem Internen tatsächlich relativ schlecht, wenn die Leute nicht direkt vor der Kamera stehen. So ein Funkmikro gibts aber auch schon für 70€.

Ich hoffe, das war etwas hilfreich. 
Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

 

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vor 17 Minuten schrieb FloKuGrafie:

Für 4K bräuchte es Blue-RAy oder ähnliches, oder? Bin da irgendwie raus was physische DAtenträger angeht

BlueRay nutzen nur noch sehr wenige. Ich würde da eher auf USB-Stick setzen. Für eigene Zwecke und auch zum weitergeben.

vor 19 Minuten schrieb FloKuGrafie:

Sollen Menschen in die Kamera sprechen

Dann wäre ein externes Mikrofon angebracht um Kamerageräusche zu  minimieren und generell einen besseren Klang zu erhalten.

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vor 3 Stunden schrieb dj69:

Puh, kommst Du irgendwie ohne Gesichtsverlust aus der Sache raus? Das I-Phone ist sicherlich eine gute Alternative.

Ich musste das auch schon einmal machen, ein runder Geburtstag in der Familie, ich hatte damals aber nur die T2. 

Heute hab ich die H2, ich denke ich würde folgendes einstellen: 4k HQ oder nur 4k mit 30FPS, Programm AE [P] oder Zeitautomatik [A], AF-C, AF-Modus auf Weit/Verfolgung, Gesichtserkennung Ein.

Ich bin aber kein "Profi", was die Filmerei mit Fuji angeht...

Ein bisschen Zeit ist ja noch, teste mal die Einstellungen, mach einige Probevideos. 

Von den Objektiven die Du hast würde ich das 16/1.4, das 56/1.2 und das Tamron 17-70/2.8 einpacken. Die Blende würde ich immer voll öffnen und bei Bedarf etwas abblenden. 

Falls er kein Japaner (m/w/d) ist, sollte das kein Problem darstellen.

Ansonsten: Kurzschwert.

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ich finde es schon schwierig, Bilder zu machen auf so Feiern.
Für den Amateur trotzdem machbar.

Aber ein Video ist noch mal eine ganz andere Nummer, hier geht der kreative Prozess weit über das einigermaßen korrekte Belichten von Bildern und das Erfassen wichtiger Szenen hinaus.
Hier kommt der Videoschnitt dazu, der Ton ist wichtig (woher kommt der Ton eigentlich?), die Übergänge etc., eine Story (sonst wird es sehr, sehr schnell langweilig).
Das alles ist meiner Meinung nach wesentlich komplexer als "nur" Bilder zu machen.

Ich würde mir das im Leben nicht zutrauen, obwohl ich Videoschnitt zumindest rudimentär drauf habe und bereits div. Veranstaltungen bis hin zu Hochzeiten fotografiert hat als Amateur.

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noch etwas würde ich bedenken.
Mit einer Fuji (selbst mit dem iPhone/Android) würde ich bei so Gelegenheiten niemals aus der Hand filmen. Das kann nur schief gehen, sprich deutlich verwackeln.
Also müsste ein guter Gimbal her und die können für eine Kamera noch mal richtig ins Geld gehen.

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Ich sehe das wie meine Vorredner - DON'T DO IT! Die Ausgangssituation ist noch weniger als nur sub-optimal, das kann nix werden (am ehesten noch mit dem Smartass-Phone).

Zumindest müsstest Du, falls Du darauf bestehst, mit Deiner Kamera zu arbeiten, dieses Wochenende mal mit einem "kleinen" Projekt üben - aber glaub uns, das wird so schnell nicht zu befriedigenden Ergebnissen führen.

Wie wäre es denn statt dessen mit einer schönen "Dia-Schau"? Dazu ein schönes Stück Musik im Hintergrund - und die Fotos kann man zusätzlich auch ausdrucken (lassen) ... Win-Win! 🤩

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vor 5 Minuten schrieb Mr.Darcy:

noch etwas würde ich bedenken.
Mit einer Fuji (selbst mit dem iPhone/Android) würde ich bei so Gelegenheiten niemals aus der Hand filmen. Das kann nur schief gehen, sprich deutlich verwackeln.
Also müsste ein guter Gimbal her und die können für eine Kamera noch mal richtig ins Geld gehen.

Kann ich nicht bestätigen. Bei allem unter 50mm geht's locker aus der Hand, dank Ibis. Darüber dann eher die Zeitlupe verwenden (es reichen 60fps auf halbe Geschwindigkeit) damit das wackeln nicht mehr so auffällt. Oder eben irgendwo anlehnen. 

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@filtertüte Wie Du den Beiträgen entnehmen kannst, ist der Tenor eigentlich Finger weg. Und damit bis du gut beraten. Ich versuch' das Filmen immer mal wieder im Urlaub, wenn ich ausreichend Zeit habe und bin noch lange nicht sattelfest. Foto und Video kann man nicht wirklich vergleichen. Das sind zwei verschiedene Welten, auch wenn bei beiden Bilder entstehen. Zudem ist die Zeit knapp und für so ein Event sollte man ein gutes Konzept und am besten ein Story-Board haben.

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vor 29 Minuten schrieb FloKuGrafie:

Kann ich nicht bestätigen. Bei allem unter 50mm geht's locker aus der Hand, dank Ibis. Darüber dann eher die Zeitlupe verwenden (es reichen 60fps auf halbe Geschwindigkeit) damit das wackeln nicht mehr so auffällt. Oder eben irgendwo anlehnen. 

ohne Gimbal neigt man aber zu viel zu schnellen Schwenks. Habe ich schon Dutzende Male gesehen und Kopfschmerzen sind da garantiert.
Klar, ein Gimbal verhindert das nicht zu 100%, aber doch oft.
Das ist vermutlich einer der Gründe, warum keiner der Video Profis in meinem Umfeld ohne filmt, obwohl die es vermutlich könnten.

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vor 18 Stunden schrieb filtertüte:

...14 mm, 16 mm, 35 mm, 56 mm...

Neben den Erfahrungsgründen, aus denen auch ich das ablehnen und bestenfalls im Tausch Fotos anbieten würde...

....kommt hier noch der technische Aspekt dazu, dass keines dieser Objektive wirklich für Video-AF und erst recht nicht zur Nutzung mit dem internen Mikro geeignet ist. Die älteren Fujis dieser Art (und beim 56 auch das aktuelle) hörst du dann bei leisen Passagen alle auf dem Video fokussieren. Auf einer Party wäre bei mir auch das Ultraweitwinkelzoom raus, bleibt also nur das Tamron... da müssten andere was zu sagen oder einfach mal ausprobieren.

Als Fotograf würde ich persönlich wahrscheinlich nur Kamera und das 35er drauf nehmen, um dann Stimmungen und Menschen einzufangen. Kein Wechseln, kein Überlegen... 

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Ja gut, von all zu großen Schwenks oder auch Laufpassagen würde ich dann auch abraten in diesem Setting.
Einfach aus dem Stand ein paar Szenen einfangen. Evtl. mal langsam über eine Menschenmenge schwenken.
Da stört so ein kleines Bisschen natürliche Bewegung dann auch eher nicht. Sowas geht wunderbar ohne Gimbal.

Wäre schön hier nochmal was vom Ersteller des Threads zu hören, was geplant ist, an Inhalt.
Ich denke nämlich nicht, dass hier irgendwie ein großes Meisterwerk erwartet wird. Er sagt ja selber, es soll kein Hollywood streifen werden.
Allgemein finde ich den Tenor hier sehr pessimistisch. Verstehe nicht, wo diese Einstellung herkommt, entweder alles perfekt machen zu müssen, oder es lieber sein zu lassen.
Man kann doch super an solchen Projekten, die eigentlich keine großen Erwartungen haben, lernen und mal neues ausprobieren.
Liegt vielleicht auch an mir. Werde ich für solche Familieninternen Sachen angefragt, mache ich das immer sehr gerne. Dann hab ich eine perfekte Ausrede, mich vor dem ätzenden Smalltalk zu retten 😂

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Posted (edited)

Mach doch einfach gute Fotos und leihe Dir vier, fünf DJI Osmo Pockets aus und verteile die an immer wieder andere Gäste, die können dann damit selbst filmen, am Ende lädst Du die Videos in DaVinci Resolve und lässt die automatische Szenenerkennung die Dateien auseinanderklamüsern und dann gibt es sicherlich in Resolve eine Funktion, die das Ganze einigermaßen sinnig aneinanderreiht. Dann schaust Du nochmal drüber, machst einfach zwischen jeder Szene einen Cross-Fade (dann muss man nicht auf stimmige Schnitt-Punkte achten), packst Musik darunter und gut is'

Edited by tomassini
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vor 5 Stunden schrieb FloKuGrafie:

Mindestens einmal etwas mit 30fps für ganz normale Aufnahmen und einmal eine Zeitlupeneinstellung, eben für B-Roll. in 100 - 120 fps. Bei Zeitlupe reichen dann auch 4-5 Sekunden Aufnahme und du hast 20 Sekunden Filmmaterial.

 

Nix für ungut, aber der TO fragt sogar nach einfachen Kameraeinstellungen, weil er bisher kaum Erfahrung hat und Du sprichst von B-Roll.
Das passt nun für mich auch iwie nicht zusammen ;)...
 

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Danke für die vielen Tipps.

Jedenfalls ich freue mich schon auf das Event.

Ich habe auch gleich von Anfang an der Veranstalterin gesagt, dass ich nur Fotos mache und keine Videos. Sie soll lieber den Videofilmer fragen, der schon vorher für sie was gemacht hatte. Aber er ist leider im Urlaub. Deshalb hat sie mich solange bearbeitet, bis ich zugesagt habe.

Eventmäßig habe ich genug Erfahrung auf was es ankommt. Ich fotografiere schon 37 Jahre lang professionell weltweit im Sportbereich für eine Sportagentur. Zuerst mit manuellem Focus und bis 2002 mit KB-Film. Auch bei Hochzeiten und für große Firmen habe ich schon jede menge Events fotografiert. Für den Sportbereich habe ich Canon mit EOS-1 DX II und die entsprechenden lichtstarken Objektive. Die könnte als 2. Kamera z. B. auf einem Stativ mitlaufen. Fotos soll ich ja auch noch machen. Da nehme ich die Leica Q3. In das Schnittprogramm DaVinci Resolve habe ich mich auch schon ein bisschen eingearbeitet. Die Fotos könnte ich ja gleich mit in das Video einbauen.

Jedenfalls ist es für mich ein lockerer Job. Am nächsten Tag muß ich nach Österreich zum Großglockner da habe ich mehr Anspannung. 😉

Die Auftraggeberin hat keine großen Ansprüche. Das größte Problem könnte das Wetter werden, wenn es regnet.

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vor 5 Stunden schrieb filtertüte:

In das Schnittprogramm DaVinci Resolve habe ich mich auch schon ein bisschen eingearbeitet.

da gibt es super Erkär Serien von Gunther Wegner und Andreas Abb auf YouTube. Beide Serien beziehen sich auf ältere Versionen von Resolve, aber das ist kein größeres Problem.

 

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