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X-S20: vorderes Einstellrad


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Das vordere Einstellrad verwende ich im manuellen Modus für die Blende (Standard), dadurch wird es häufig benötigt. Nun habe ich festgestellt: Es macht leichte Schleifgeräusche. Wenn ich das Rad beim Drehen leicht nach oben halte, verschwindet das Schleifgeräusch. Soll heißen: Das Schleifen entsteht an der Unterseite des Rades bzw. am Kameragehäuse an der Unterseite des Rades.

Das ist für mich zunächst noch kein Grund zur Rückgabe. Kann auch sein, dass das mit der Zeit verschwindet, weil durch den Drehbetrieb eine minimale Lockerung in Richtung „nach oben“ entsteht, soll heißen: Es könnte ja sein, dass es mit Absicht so eingebaut ist, nach dem Motto: Wenn das Rad von vornherein zu weit nach oben platziert wäre, könnte es irgendwann oben schleifen (nur Vermutung).

Dieses war der erste Tag mit der X-S20. Mal sehen, wie es sich in der Praxis weiter verhält …

Wollte hier auch einfach nur fragen, ob es sich bei anderen X-S20 ähnlich verhält.

Edited by jannn
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vor 11 Stunden schrieb jannn:

Wollte hier auch einfach nur fragen, ob es sich bei anderen X-S20 ähnlich verhält.

Diese Räder verhalten sich an allen Fujis irgendwie anders was die Haptik betrifft, genau wie der Joystick. Bei meinen T4 ging eins damals sehr schwer, sodass man gar nicht richtig was schalten konnte oder eben dann gleich zweimal weiter rückte, bei meiner H2s ging es erst sehr leicht dann nach zwei Wochen gar nicht mehr, was aber wohl eher ein elektronisches Problem war. Da sind wohl ganz einfach ein paar Toleranzen drin. Ich hatte jedenfalls schon zwei Fujis wegen dieser Rädchen in der Reparatur.

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Wenn ich wüsste, dass das bei anderen X-S20 auch so sein sollte, sage ich mir: "Es ist, wie es ist" und kann damit auch gut leben (ist ja nicht die X-Oberklasse).

Klar könnte ich auch jetzt zurücksenden, bin noch im 30-Tage-Zeitraum. Aber was kommt dann? Dann schaut man vielleicht wieder genauer hin und findet etwas anderes ... Allein das Wieder-Durchsehen erfolgt schon mit einer gewissen Anspannung ...

(Nebenbei: Thema Nachhaltigkeit: Was passiert eigentlich mit den zurückgesendeten Kameras?)

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vor 3 Stunden schrieb jannn:

Klar könnte ich auch jetzt zurücksenden, bin noch im 30-Tage-Zeitraum. Aber was kommt dann? Dann schaut man vielleicht wieder genauer hin und findet etwas anderes ... Allein das Wieder-Durchsehen erfolgt schon mit einer gewissen Anspannung .

Wie gesagt gingen bei meinen Fujis diese Räder fast nie gleich gut oder schlecht. Da scheint eine gewisse Fertigungstoleranz zu herrschen und  das haben sie auch mal bei einer Kollegin moniert, dir ihre daraufhin zurückgab.

Theoretisch müsste es bei einer zurückgesendeten Kamera so sein, dass der Händler das danach kenntlich machen muss und sie entweder als Retoure usw. verkauft.  Wenn sie natürlich einen Mangel hat kann er die auch beim Hersteller ja reklamieren und sich eine neue beschaffen. Es wird aber auch nicht selten das Zeig ganz einfach wieder als neu verkauft. Ich hatte schonmal eine Drohne, da waren 16GB Privatvideos auf der SD Karte, die noch drin war. Den Inhalt nach hätte man den Erstkäufer sogar herausgefunden. Meine erste H2s, die als neu kaufte hatte 30000 Klicks auf der Uhr und der Händler wollte mir weiß machen, dass die direkt von so Fuji kommt. Als ich dann damit kam sie mal direkt an Fuji zu senden, hat er sie dann bereitwillig zurück genommen.  

Irgendwie versteht man ja auch beide Seiten. Wenn sie jemand zurück sendet, muss man sie als Händler schon als benutzt verkaufen und dem Käufer entstehen gar keine Nachteile. Wenn ich mir bei meinen Händler mal eine borge zum Testen und die dann nicht  nehme, gebe ich ihm wenigstens ein paar Euro für die Nutzung. ich bin  ja auch froh, dass er mir das ermöglicht, dass ich sie mal zwei Wochen benutzen kann, bevor ich sie kaufe. Er weiß aber auch, dass ich das nur bei Sachen mache, an denen ich auch wirkliches Interesse habe.

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@DRS: Danke für die ausführlichen Antworten / das Teilen deiner Erfahrungen.

Ich gebe dir ganz und gar recht: Der Händler müsste Rückläufer immer als solche kenntlich machen, andererseits sollten die Kunden dann auch wissen, dass ein z.B. 30-tägiges Rückgaberecht im Grunde seinen Preis hat bzw. echte Einbußen bringt (monetär, da eine Wertminderung entstanden ist, die irgendjemand tragen muss).

Wenn Verbraucherschutz allerdings dazu führt, dass benutzte Geräte wieder als neu auf den Tisch kommen, dann ist das für mich das genaue Gegenteil von Verbraucherschutz, jedenfalls etwas, das ich mir ganz und gar nicht wünschen würde.

Oder, anders gesagt: In solchen Fällen wirft der vermeintliche Verbraucherschutz einen Schatten, in dem man weniger geschützt ist als wenn es z.B. kein Recht der Rückgabe ohne Gründe gegeben hätte. Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Da klaffen — wie so oft — Theorie (“Schutz“) und Praxis auseinander.

Noch mal genauer hinterfragt: Kommt so etwas wie ein Rückgaberecht ohne Angabe von Gründen eigentlich aus dem Verbraucherschutz oder hat sich das einfach als Standard etabliert? Es ist doch glasklar, dass Wertminderungen entstehen und dass irgendjemand diese tragen muss. Der Händler? — Der dann eigentlich diese Einbußen irgendwie wieder reinholen müsste … durch Umlage auf irgendwelche Preise, die dann auch diejenigen tragen müssen, die nie eine Kamera zurückgegeben haben? Wo bleibt da so etwas wie Verbraucherschutz?

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Zurück zur X-S20 und halb out of topic (da es nicht um das vordere Einstellrad geht):

Der Bildstabilisator in der Kamera (IBIS) kann deutlich lauter klackern als bei meiner X-T5. Bis jetzt habe ich sie per Handgriff getragen, da tritt das kaum/selten ungewollt auf, aber wenn ich sie mit einem kleineren Objektiv um den Hals tragen würde (d.h. ohne Neigung nach unten), dann …

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vor 7 Stunden schrieb DRS:

Wenn ich mir bei meinem Händler mal eine borge zum Testen und die dann nicht nehme, gebe ich ihm wenigstens ein paar Euro für die Nutzung. Ich bin ja auch froh, dass er mir das ermöglicht, dass ich sie mal zwei Wochen benutzen kann, bevor ich sie kaufe. Er weiß aber auch, dass ich das nur bei Sachen mache, an denen ich auch wirkliches Interesse habe.

So sind Geben und Nehmen im Einklang! So passt das.

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vor 6 Stunden schrieb jannn:

Noch mal genauer hinterfragt: Kommt so etwas wie ein Rückgaberecht ohne Angabe von Gründen eigentlich aus dem Verbraucherschutz oder hat sich das einfach als Standard etabliert? Es ist doch glasklar, dass Wertminderungen entstehen und dass irgendjemand diese tragen muss. Der Händler? — Der dann eigentlich diese Einbußen irgendwie wieder reinholen müsste … durch Umlage auf irgendwelche Preise, die dann auch diejenigen tragen müssen, die nie eine Kamera zurückgegeben haben? Wo bleibt da so etwas wie Verbraucherschutz?

Bei online-Bestellungen ergibt sich das aus dem Fernabsatzgesetz, da hast du 2 Wochen. 

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War gestern in Hamburg, habe bei Calumet und bei KameraExpress reingeschaut in der Hoffnung, dass ich eine X-S20 in die Hand nehmen und "am Rad drehen" kann: Intention:

Das Schleifgeräusch (nicht immer) beim vorderen Einstellrad würde ich auf jeden Fall voll und ganz akzeptieren, wenn ich wüsste, dass es bei der X-S20 einfach "so ist" / bei anderen X-S20 auch so ist.

... aber keiner hatte eine X-S20 vor Ort, auch wegen des derzeitigen Lieferengpasses.

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Am 8.7.2024 um 08:47 schrieb DRS:

Diese Räder verhalten sich an allen Fujis irgendwie anders was die Haptik betrifft, genau wie der Joystick. Bei meinen T4 ging eins damals sehr schwer, sodass man gar nicht richtig was schalten konnte oder eben dann gleich zweimal weiter rückte, bei meiner H2s ging es erst sehr leicht dann nach zwei Wochen gar nicht mehr, was aber wohl eher ein elektronisches Problem war. Da sind wohl ganz einfach ein paar Toleranzen drin. Ich hatte jedenfalls schon zwei Fujis wegen dieser Rädchen in der Reparatur.

Das Forum lebt ja zum Teil von "These" und "Gegenthese" oder: "diese Erfahrung" und "jene Erfahrung". Als ich vorgestern bei Calumet in Hamburg war (umgezogen, neuer Shop), sah ich Canon, Sony und Nikon stärker beworben (gesponsort) als Fujifilm und OM. Dennoch sagte der Mitarbeiter, mit dem ich sprach, dass er bei Fujifilm eine durchweg bzw. generell gute Verarbeitung erlebt hat. Das schreibe ich hier, weil er es aufgrund der besser beworbenen anderen drei Marken ja eigentlich gar nicht nötig gehabt hätte, das so zu sagen. Ich selbst habe an meiner X-T5 und X-E4 eine gute Verarbeitung festgestellt (kein Rad oder Schalter macht Probleme).

Dass die Haptik der Rädchen bei verschiedenen Kameras unterschiedlich ist: Ja, das stelle ich auch so fest wie du. Das Einstellrad oben rechts an der X-S20 ist ganz anders in der Haptik, es hat eine feinere Riffelung und man muss schon etwas mehr Kraft vorne draufgeben, soll heißen: man kommt etwas schlechter "dran" als bei den anderen mir bekannten Rädern, sonst rutscht man am Rad entlang, ohne es zu verstellen (obwohl dieses Rad einen sehr soliden Eindruck macht).

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