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Mal ganz blöd gefragt...


Neil62

Empfohlene Beiträge

Das Fotografieren von s/w Bildern macht Ihr das mit der Fuji in Farbe und dann Wandlung in der Software? oder stell Ihr in der Kamera gleich s/w ein? Bei ersterem hätte ich halt auch noch die Option auf ein Farbbild.

Zur s/w-Umwandlung wird wohl jeder sein eigenes Rezept haben, abhängig davon, ob er RAWs oder JPEGs schießt.

Bei RAW ist's eh egal, da kommt nix anderes aus der Kamera, wenn s/w eingestellt ist. Spätestens der RAW-Konverter stellt es dann wieder in Farbe dar.

 

Ich selbst nehme immer in F+RAW auf und nutze die kamerainterne Filmsimulation nur im Standardmodus (Provia). Das mitgelieferte JPEG dient als Entwicklungs-Idee für's RAW und ab und zu behalte ich's auch mal, wenn's richtig gut ist.

In Lightroom fällt dann die Entscheidung, ob Farbe oder s/w. Auch hier wäre nur das entwickelte und exportierte Foto s/w, die RAW Datei kann ich ja jederzeit wieder auf Farbe zurückstellen. So verbaut man sich nicht die Chancen, die RAW-Dateien bieten - wie Du ja selbst schon ganz richtig erkannt hast.

Denen, die unterwegs gerne fummeln und sonst Langeweile haben (mach ich auch manchmal), bleibt ja immer noch die Option, über die kamerainterne RAW-Entwicklung diverse s/w-Modi auszuprobieren. :cool:

 

Zum Schluß noch eine Bitte:

Wenn Du für solche Fragen einen neuen Thread startest, benenne ihn doch bitte zukünftig so, dass er auch suchbar ist, das erleichtert das Auffinden. Denn hier würde wohl kaum irgend ein Suchbegriff zum Erfolg führen, zumindest nicht beim Titel - es sei denn, jemand sucht nach "blöd"... :rolleyes:

 

Gruß,

 

Klaus

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Ich will es mal so sagen: Schwarzweissbilder entstehen nie allein in der Kamera, der ganze Weg vom Motiv aufs Papier ist entscheidend. Früher hieß das Auswahl des richtigen Films, richtige Wahl der Empfindlichkeitseinstellung an der Kamera, richtige Filmentwicklung, handwerklich gekonnte Vergrößerung auf gutem Fotopapier und natürlich fachgerechte Entwicklung und Trocknung des selbigen. Na, du weißt ja als alter Hase bescheid.

 

Heute ist die Duka-Arbeit nicht mehr notwendig. Grundsätzlich bleibt es aber bei meinem ersten Satz. Deshalb würde ich dir immer empfehlen, mit RAW zu arbeiten und die Bilder später in einem guten RAW-Konverter zu entwickeln. Nur so hast du alle Optionen, ein wirklich gutes SW-Bild zu bekommen.

 

Meine Technik:

 

  • Adobe Lightroom 3
  • NIK Silver Efex Pro 2
  • Adobe Photoshop
  • Epson R2400 & R3000
  • Papiere von Ilford, Sihl und Pictorico

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wenn ich bewusst S/W fotografieren will, nehme ich RAW auf und stelle den filmmodus auf monochrom. So sieht man das bild auch im sucher schon in S/W, was durchaus hilfreich sein kann. Ist auch was ganz anderes als auf dem Display, was man ja auch bei anderen kompakten machen könnte. und will man die welt doch mal in farbe sehen, schaltet man einfach auf den OVF um.

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Das Fotografieren von s/w Bildern macht Ihr das mit der Fuji in Farbe und dann Wandlung in der Software? oder stell Ihr in der Kamera gleich s/w ein? Bei ersterem hätte ich halt auch noch die Option auf ein Farbbild.

 

Ich habe schon sämtliche Varianten benutzt. Da ich bei der X100 sowieso immer auch eine RAW Datei mit aufzeichne, ist es letztlich gleichgültig, in welchem Filmmodus man die Aufnahme macht. Warum also nicht SW einstellen, von mir aus auch gleich mit einem Rotfilter für den schwarzen "blauen" Himmel, um bereits im Sucher einen Endruck von dem zu bekommen, was man später erreichen möchte?

 

Spätern kann man das Bild trotzdem noch einmal in Astia oder Velvia ausgeben und dieses JPEG dann in SW umwandeln, und dabei vielleicht sogar den einen oder anderen partiellen Farbtupfer übriglassen.

 

Oder man nimmt gleich die RAW-Datei und bearbeitet sie mit Aperture, Lightroom, PhotoShop und NIK.

 

Viele Wege führen zum Ziel, das Schöne an der X100 ist, dass man sich alle diese Wege offenhalten kann und sich zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht zu entscheiden braucht. Denn auch später hat man jederzeit die Möglichkeit, zwichen RAW-Bearbeitung, farbigem JPEG und SW-JPEG zu wählen.

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