Jump to content

Kann man die Spotmessung mit dem aktiven AF Feld koppeln?


Empfohlene Beiträge

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Die Frage ist nun, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Detail, das den Anforderungen an ein AF-Messfeld perfekt genügt, gleichzeitig die Anforderungen an ein Messfeld für eine Spotbelichtungsmessung erfüllt.

Genau die Frage ist doch die Crux. Eigentlich sollte man doch zwangsläufig davon ausgehen, dass schon die Anforderungen an den Kontrast grundverschieden sind. AF bevorzugt Strukturen, die Spot-AE-Messung eine möglichst homogene Fläche denn ihre Wirkung ist ja lokal extrem begrenzt. Schon innerhalb eines zu fokussierenden Auges springt die AE-Messung wie wild zwischen weiss/Iris/Pupille, unmöglich einzuschätzen welche Anteile dort wie stark in die Messung eingehen. Auf Hautpartien andererseits pumpt meist der AF und oft sitzt der Fokus dann sonstwo auf dem Gesicht.

Und dann muss ich ja noch das Reflexionsverhalten genau an dieser Stelle einschätzen können - gut, reine Erfahrungssache.

Unterm Strich: Mir ist immer noch nicht klar wie das nützlich einsetzbar ist.

Beim Fokus mag das Problem des BF nach Recompose bestehen, die AE-Messung ist davon nicht betroffen. Da hole ich mir den Messwert doch lieber an einer Stelle die dafür auch geeigneter ist. Und nur in den allerseltensten Fällen ist es notwendig vor jeder Auslösung erneut AE zu speichern, der Messwert taugt ja solange sich die Lichtbedingungen am Motiv nicht ändern.

 

mfg tc

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

 

Zitat von helmus Beitrag anzeigen

Ausgehend davon dass das bildwichtige Teil nicht nur scharf sondern auch richtig belichtet sein sollte und mit dem genauen Wissen darüber was ich da tue, auch einen Blick auf das ganze Bild habe, ist diese Funktion für mich auch Grund gewesen mir eine 1D.. zuzulegen.

 

Diese Überlegung wäre überzeugend, wenn die Spotbelichtungsmessung in der Lage wäre, beliebige angemessene Motive korrekt zu belichten. Genau diese Eigenschaft geht der Spotbelichtungsmessung aber völlig ab. Die einzigen Motive, die sie korrekt belichtet, sind solche mit einem 18-prozentigen Reflexionsvermögen, während hellere oder dunklere Motive unter- beziehungsweise überbelichtet werden.

 

Genau wegen Deines Argumentes habe ich das da oben auch so geschrieben. Spotmessung gibt es bei mir schon seit etwa vierzig Jahren, Ashai Spotmeter.

Man sollte schon etwas über Belichtungsmessung wissen wenn man die Spotmessung mit dem aktiven AF Feld verknüpft, für viele Aufnahmen ist das aber gar nicht angebracht.

 

Hier mal ein Beispiel für tc, außermittiges Motiv das dazu auch noch viel heller als der Hintergrund ist:

 

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

 

Die Belichtung kann man auch anders feststellen aber weshalb sollte ich das tun wo meine Kamera die Spotmessung auf das AF Feld mitnehmen kann..

Noch etwas extremeres Licht:

 

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

 

Ein wenig Erfahrung für notwendige Korrekturen sollte man aber schon haben, damit die Belichtung korrekt wird.

Und einreden will ich das auch niemandem. Ich komme gut klar mit dieser Art der Messung, missioniere sie aber nicht. Jeder so wie er es für richtigt hält !

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Genau die Frage ist doch die Crux. Eigentlich sollte man doch zwangsläufig davon ausgehen, dass schon die Anforderungen an den Kontrast grundverschieden sind. AF bevorzugt Strukturen, die Spot-AE-Messung eine möglichst homogene Fläche denn ihre Wirkung ist ja lokal extrem begrenzt. Schon innerhalb eines zu fokussierenden Auges springt die AE-Messung wie wild zwischen weiss/Iris/Pupille, unmöglich einzuschätzen welche Anteile dort wie stark in die Messung eingehen. Auf Hautpartien andererseits pumpt meist der AF und oft sitzt der Fokus dann sonstwo auf dem Gesicht.

Und dann muss ich ja noch das Reflexionsverhalten genau an dieser Stelle einschätzen können - gut, reine Erfahrungssache.

Unterm Strich: Mir ist immer noch nicht klar wie das nützlich einsetzbar ist.

Beim Fokus mag das Problem des BF nach Recompose bestehen, die AE-Messung ist davon nicht betroffen. Da hole ich mir den Messwert doch lieber an einer Stelle die dafür auch geeigneter ist. Und nur in den allerseltensten Fällen ist es notwendig vor jeder Auslösung erneut AE zu speichern, der Messwert taugt ja solange sich die Lichtbedingungen am Motiv nicht ändern.

 

mfg tc

 

tc, hast Du schon mal mit einer Canon 1D4 gearbeitet ?

 

Wenn da die Spot AE Messung bei einem Portrait "wie wild" zwischen weiß/Iris/Pupille springt, dann bist Du schon bei einer Makroaufnahme eines Auges angelangt :o

Auch ich arbeite nicht nur mit der Messfeldverknüpfung sondern auch oft mit AE Speicher und AF nach Rekomposit, oder mit anderen Messmethoden, immer so wie es für mich passend erscheint :)

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das Interessante ist ja, dass Fuji bei der Gesichtserkennung angeblich längst so arbeitet, zumindest hat mir das mal einer der Entwickler aus Tokio auf Nachfrage bestätigt. Der Fokus liegt dann auf dem Gesicht und stellt auf die Augen scharf, und die Belichtung (Matrixmessung) betont ebenfalls das Gesicht. Deshalb ist bei aktiver Gesichtserkennung auch nur die Matrixmessung möglich, keine Integral- und keine Spotmessung. Soweit zumindest die Theorie, wer will, kann ja mal ausprobieren, ob die Gesichtserkennung (wenn sie fündig wird) wirklich gegenüber der Matrixmessung ohne Gesichtserkennung zu anderen Belichtungswerten kommt. Als Versuchsaufbau würde es sich anbieten, eine Person im Schatten neben einen hellen Hintergrund zu postieren und die Szene ohne sonstige Veränderungen einmal mit und einmal ohne Gesichtserkennung anzumessen.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das Interessante ist ja, dass Fuji bei der Gesichtserkennung angeblich längst so arbeitet, zumindest hat mir das mal einer der Entwickler aus Tokio auf Nachfrage bestätigt. Der Fokus liegt dann auf dem Gesicht und stellt auf die Augen scharf, und die Belichtung (Matrixmessung) betont ebenfalls das Gesicht. Deshalb ist bei aktiver Gesichtserkennung auch nur die Matrixmessung möglich, keine Integral- und keine Spotmessung. Soweit zumindest die Theorie, wer will, kann ja mal ausprobieren, ob die Gesichtserkennung (wenn sie fündig wird) wirklich gegenüber der Matrixmessung ohne Gesichtserkennung zu anderen Belichtungswerten kommt. Als Versuchsaufbau würde es sich anbieten, eine Person im Schatten neben einen hellen Hintergrund zu postieren und die Szene ohne sonstige Veränderungen einmal mit und einmal ohne Gesichtserkennung anzumessen.

Das hatte ich auch versucht, da ist aber leider viel zu viel "Matrix" und viel zu wenig "Spotmessung" mit drinne. Die Gesichter sind zu dunkel wenn diese im Gegenlicht stehen. Da brauche ich leider Spot... und muss dann eben wieder verschwenken und nur noch mit dem mittleren Feld messen.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die Verlagerung der Schärfeebene. Kann bei geringer Schärfentiefe schon mal zu unscharfen Motiven führen.
Bei einer NIkon D800 mit einem 85er bei Offenblende für das unweigerlich zu fehlfokus der bei dieser geringen Schärfentiefe/Tiefenschärfe sofort auffällt. Bei der Fuji ist das selbst bei f1.4 noch zu vernachlässigen und man kann noch verschwenken. Das Problem bin nur ich selbst, da ich seit vielen Jahren mit dem Fokusfeld arbeite und dort eben auch immer die Spotmessung drauf habe. Muss ich jetzt eben umschalten sowie ich die Fujis zum Shooting mitnehme und die schweren Nikons zu Hause lasse.
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Was genau ist eigentlich das Problem bei "focus and recompose" ?

 

Das ist der falsche Weg, imho.

AE aufnehmen und speichern, dann "recompose" und danach AF, durch verschieben des AF Feldes an die richtige Stelle, und ohne danach nochmals ein "recompose" zu machen.

Nur so gelingt es, auch bei f1.2 an 85mm zB, die Schärfe perfekt an der richtigen Stelle zu haben.

AE +AF Speicherung und danach "recompose" ist meines erachtens oft nicht brauchbar, führt meist zu Fehlfokus. Nicht nur die Kamera bewegt sich beim "recompose", das Motiv kann sich in der Zeit ja auch bewegen, das ergibt dann "out of focus".

Beim 85mm und f1.2 - f2.0 arbeite ich meist mit Servo AF im Nahbereich, die Ausbeute an scharfen Bildern ist bei meiner Combi dann größer.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Archiviert

Dieses Thema ist jetzt archiviert und für weitere Antworten gesperrt.

×
×
  • Neu erstellen...