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Variabler ND Filter


Matteo

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Hat jemand (positive) Erfahrungen mit variablen ND-Filtern? Gibt es da mittlerweile brauchbare ohne Farbverfälschungen etc.... 
 
Sowas fände ich vom Prinzip her nicht schlecht...gibt es das auch X- to X-Mount?  ;)  Bräuchte man nur einen bzw. könnte man sich das Gefummel mit Adapter-platten etc. sparen...

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die beiden absoluten k.o.-kriterien sind für mich:

  • die nachteile der variablen graufilter sind fehlenden richtwerte, so dass man nicht von vornherein die richtige zeit- und blendenkombination ermitteln kann. mal eben eine schnelle testaufnahme machen und daraus auf die korrekten werte einer langzeitbelichtung schließen geht also nicht.
  • außerdem wird meist ein deutlicher bis sehr extremer farbstich bei höherer dichte sichtbar, die meist auch ungleichmäßig/fleckig ausfällt.
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die beiden absoluten k.o.-kriterien sind für mich:

  • die nachteile der variablen graufilter sind fehlenden richtwerte, so dass man nicht von vornherein die richtige zeit- und blendenkombination ermitteln kann. mal eben eine schnelle testaufnahme machen und daraus auf die korrekten werte einer langzeitbelichtung schließen geht also nicht.

 

Dein erstgenannter Punkt wäre für mich persönlich keinerlei negatives Kriterium.

 

Ich stelle den variablen Filter auf irgendeinen Wert ein, messe dann mit halbgedrücktem Auslöser und schaue mir im Sucher die ermittelten Belichtungswerte der Cam an. Wenn die mir sinnvoll erscheinen, drücke ich ab - andernfalls eben nochmal verstellen, wieder messen und dann abdrücken.

Da hat man die Cam die ganze Zeit am Auge und das läuft in Sekunden ab. Auch bei mehreren Schleifen.

Der Ablauf unterscheidet sich bei mir nicht von dem, den ich auch bei einem normalen ND-Filter durchführe. Der Faktor gibt mir da zwar einen groben Richtwert, wo ich überhaupt landen werde - aber messen und Belichtungswerte anschauen (und ggf noch etwas korrigieren) muss ich auch bei fixem Graufilter.

Eher im Gegenteil: ich hätte bei einem variablen Filter insgesamt mehr Spielraum zum Einstellen (ohne zusätzlichen Filterwechsel) und komme so schneller in den Bereich der Belichtungsparameter, den ich haben wollte.

 

Die anderen hier im Thread genannten Punkte dagegen halte ich für sehr praxisrelevant - Farbverfälschungen und Flecken. Das sind auch für mich NoGo´s. Deswegen lasse ich (nach einigen Tests) immer noch die Finger von solchen Filtern.

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leider hat man nicht immer die zeit um sich heranzutesten oder die belichtungszeit ist in der dämmerung/dunkelheit einfach zu lang. dann geht es am sichersten, wenn man bei hoher iso und offener blende ein testfoto macht bzw. die belichtungszeit bestimmt. dann kann ich die zeit problemlos auf eine kleine blende und einen kleinen iso wert umrechnen und habe so im ersten anlauf einen treffer. 

 

in der theorie mag deine herangehensweise oft funktionieren, aber je weniger licht aber vorhanden ist, um so mehr geht die rechnung nicht mehr auf. am helligen tage wirst du damit sicherlich sehr rasch zu guten ergebnissen kommen. dann mache ich es genau so wie du. ich habe habe sehr oft in der dämmerung belichtungszeiten von 30, 60 oder deutlich mehr sekunden, weil ich einen graufilter plus grauverlaufsfilter einsetzen möchte/muss, mich da mit mehreren fotos an die richtige belichtung heranzutesten kann schon langwierig sein und eventuell ist dann das motiv bereits verloren.

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in der theorie mag deine herangehensweise oft funktionieren, aber je weniger licht aber vorhanden ist, um so mehr geht die rechnung nicht mehr auf. am helligen tage wirst du damit sicherlich sehr rasch zu guten ergebnissen kommen. dann mache ich es genau so wie du. ich habe habe sehr oft in der dämmerung belichtungszeiten von 30, 60 oder deutlich mehr sekunden, weil ich einen graufilter plus grauverlaufsfilter einsetzen möchte/muss, mich da mit mehreren fotos an die richtige belichtung heranzutesten kann schon langwierig sein und eventuell ist dann das motiv bereits verloren.

Nur zur Info lieber zzeros: Ich rede nicht von theoretischen Betrachtungen für Nachtfotografie und bin eigentlich nur am Tag unterwegs und man müsse mir die Gegebenheiten nächtlicher Bilder mal erklären... ;-)  

Ich bin seit längerer Zeit Hauptfotograf (natürlich ehrenamtlich) einer Guerrilla-Lighting-Gruppe, deren Aktivitäten natürlicherweise immer nachts laufen und immer mit Langzeit-Belichtungen einhergehen. Dabei wird auch ständig die Location gewechselt - incl. ständigem Auf-/Abbau. Das eben immer im Dunkeln, unter Zeitdruck und bisweilen auch noch bei Mistwetter. Wenn man da seine Abläufe/Hardware/Einstellung aller Parameter nicht blind und fehlerfrei intus hat, wird man gnadenlos Ausschuss produzieren und danach ist die Gemeinde sauer, weil die Hauptbilder für die Presse verkackt sind. Das ist noch ein bisschen was anderes, als friedlich allein bei Nacht schicke statische Szenarien ablichten. Du darfst also davon ausgehen, dass ich bei Nachtfotografie weiss, wovon ich rede. Mehrere Monate lang habe ich das mit Canon-Equipment gemacht und dabei auch abundzu Graufilter benutzt...auch variable Graufilter getestet. Aber deren Farbverfälschungen haben mich das wieder stoppen lassen.

Seit ca. 1,5 Jahren bin ich (nur für diese Anwendung) übrigens von Canon zu Oly gewechselt - und deren genialer Live-Composite-Modus erspart mir nun das Herumbasteln mit Filtern. Ich kann viele Szenarien mit beliebig langen Zeiten belichten, ohne in die Überbelichtungsfalle zu laufen. Aber das nur nebenbei...

 

Aber - wenn Du meine Formulierungen anschaust - ich beschreibe Vorgehensweisen und Einschätzungen FÜR MICH/AUS MEINER ERFAHRUNG. Und die klappen.

Fallst Du oder andere damit weniger klarkommen, kann das natürlich sein - wie bei den meisten Dingen auf dieser Welt. Ich behaupte nirgendwo, alle sollen oder können das so machen.

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