Cervo Geschrieben 3. Februar 2018 Share #1 Geschrieben 3. Februar 2018 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Hallo zusammen, auf dem heute von mir eingestellten Foto eines Schlagzeugers https://www.fuji-x-forum.de/topic/21966-on-stage-für-alle/?p=810185 erscheint die Bewegungsunschärfe der Hände bzw. Sticks nicht fließend, sondern wie mit Stroboskop-Effekt abgestuft. Ein Mitforent meint, es liegt am ES. Ja, ich habe standardmäßig M+E aktiviert, bin mir aber ziemlich sicher, den mechanischen Verschluss wahrgenommen zu haben, wie auch bei allen anderen Fotos an diesem Abend. Auch hat die Kamera bisher immer erst bei extrem kurzen Belichtungszeiten auf ES umgeschaltet, nicht schon bei 1/45, wie hier. Frage: Kann ich das anhand der EXIF-Daten nachprüfen? Ich finde nichts dazu, auch nicht in den Infos direkt in der Kamera. Danke und servus, Wolfgang Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Anzeige Geschrieben 3. Februar 2018 Geschrieben 3. Februar 2018 Hallo Cervo, schau mal hier ES oder MS verwendet? Anhand der EXIF-Daten nachzuvollziehen? . Dort wird jeder fündig!
Jenwe Geschrieben 3. Februar 2018 Share #2 Geschrieben 3. Februar 2018 Bei ES hätte man mMn keinen Stroboskop Effekt, sondern seltsam verzerrte Hände (weil ja zeilenweise ausgelesen wird). Ich denke es ist genau das was du beschreibst: Stroboskop. Nur dass es eben von dem "flackernden" Licht kommt. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
PhotoMich Geschrieben 3. Februar 2018 Share #3 Geschrieben 3. Februar 2018 ... bei dieser langen Verschlußzeit (Exif: Shutter Speed (Exposure Time) = 1/45 second) finde ich okay (also=richtig, kein Stroboscop). Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
TommyS Geschrieben 3. Februar 2018 Share #4 Geschrieben 3. Februar 2018 Ich denke es ist genau das was du beschreibst: Stroboskop. Nur dass es eben von dem "flackernden" Licht kommt. Genau! Der Effekt tritt bei gedimmtem LED-Licht auf. Moderne LED Scheinwerfer werden mit Puls-Weiten-Modulation gedimmt, und je mehr das Licht heruntergedimmt wird, um so länger sind die Dunlelphasen. Bei gedimmten Glühlampen durch das Nachglühen auch auf Fotos nicht sichtbar ist, fällt bei Aufnahmen mit LED-Licht auf. Siehe Abbildung 3 im Link. ... bei dieser langen Verschlußzeit (Exif: Shutter Speed (Exposure Time) = 1/45 second) finde ich okay (also=richtig, kein Stroboscop). Die Belichtungszeit beträgt etwa das Zehnfache der Taktfrequenz des Dimmers. Damit ist der Effekt nur zu vermeiden, wenn mehrere Lampen, die nicht vom gleichen LED-Treiber gesteuert werden, das Objekt beleuchten. Ich finde den Effekt bei diesem Bild sogar gut, da der Schlagzeuger den Kopf ruhig gehalten hat. Dadurch wird die Bewegung der Hände, der Arme und des Oberkörpers gut sichtbar. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Cervo Geschrieben 4. Februar 2018 Autor Share #5 Geschrieben 4. Februar 2018 Vielen Dank! Wieder was dazugelernt. Es war mir nicht bewusst, dass auch bei Verwendung des mechanischem Verschlusses Effekte durch LED-Lichter entstehen können, aber jetzt ist es mir klar. Ich finde es bei diesem Bild auch reizvoll und habe es u.a. deswegen ausgewählt. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Jenwe Geschrieben 4. Februar 2018 Share #6 Geschrieben 4. Februar 2018 Nicht nur bei LED, auch andere Lichtquellen können hier Probleme machen. Mir ist es bisher insb. bei Aquarien- und Terrarienbeleuchtung (Halogen) aufgefallen, dass man hier stellenweise Farbfehler (Magenta und Grün) und Helligkeitsunterschiede von Bild zu Bild hat. Da hilft nur eine längere Belichtungszeit. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Mattes Geschrieben 6. Februar 2018 Share #7 Geschrieben 6. Februar 2018 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Hi. Zum Abfotografieren von Röhrenfernsehern gab es ja früher den Hinweis, maximal eine Verschlußzeit zu verwenden, die dem doppelten der Bildfrequenz entsprach, also z. B. 50 Hz = 1/25 Sekunde, um den dunklen Balken auf dem Bildschirm zu vermeiden. Ähnlich wird es hier gewesen sein: bei einer noch längeren Verschlußzeit wäre der LED-Effekt nicht mehr (so stark) sichtbar gewesen, dafür natürlich die Bewegung komplett verwischt und das Bild vermutlich auch verwackelt. In diesem Fall geht es mir wie TommyS, mir gefällt der Effekt. Grüsse Matthias Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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