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flysurfer über die X-Pro1


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Nee, keine Angst. Das Ding ist ja auch nicht wirklich aus Fruchtgummi zum Futtern. Nennt sich nur so, weil es sich so anfühlt :rolleyes:

 

Heute kam das Teil per Amazon hier an, Danke nochmal an mjh. Es funktioniert tatsächlich. Mittlerweile habe ich auch recherchiert, was Fuji im internen Service für die Sensorreinigung verwendet und werde versuchen, das hier mal nachzuvollziehen. Wenn es klappt, melde ich mich nochmal mit den Ergebnissen.

 

Das Ganze ist natürlich ohne Gewähr (siehe Handbuch). Wer beim Reinigen was kaputtmacht, verliert jegliche Garantie.

 

Gute Nachricht: Vielleicht(!) bietet Fuji auch bei der XP1 die erste Sensorreinigung kostenlos an, sowas gab es wohl mal bei der S5pro. Ich halte das für eine gute Idee, hoffentlich wird sie verwirklicht, entschieden ist es aber wohl noch nicht, also eher erstmal keine zu hohen Erwartungen haben.

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Gute Nachricht: Vielleicht(!) bietet Fuji auch bei der XP1 die erste Sensorreinigung kostenlos an, sowas gab es wohl mal bei der S5pro. Ich halte das für eine gute Idee, hoffentlich wird sie verwirklicht, entschieden ist es aber wohl noch nicht, also eher erstmal keine zu hohen Erwartungen haben.

 

Wo hat Fuji eigentlich Service-Stationen und wie lange dauert der Service durchschnittlich?

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Wo hat Fuji eigentlich Service-Stationen und wie lange dauert der Service durchschnittlich?

 

Soweit ich weiß, werden die meisten europäischen Reparaturen zentral in England erledigt. Dauert bei X-Kameras inkl. aller Versandlaufzeiten zwischen 1 und 4 Wochen, wenn man den Berichten in den Foren glauben kann. Sensorreinigung wird aber zweifellos lokal erledigt, dafür braucht man ja kein Ersatzteillager und Mess-Stationen.

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also so'ne reinigung mach ich dir in 5 minuten, wenn der sensor nochmal verstaubt ist, aber dann auch so, dass du nur mit 'nen pinholedeckel noch dreck erkennen kannst. (i.d.r eyelead o.ä. mit grünen vd-swaps 1.6)

viel länger in der dauer, aber auch besser ist discofilm, gerade bei dem spiegellosen ist das kein großes ding mehr.

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also so'ne reinigung mach ich dir in 5 minuten, wenn der sensor nochmal verstaubt ist, aber dann auch so, dass du nur mit 'nen pinholedeckel noch dreck erkennen kannst. (i.d.r eyelead o.ä. mit grünen vd-swaps 1.6)

viel länger in der dauer, aber auch besser ist discofilm, gerade bei dem spiegellosen ist das kein großes ding mehr.

 

Die grünen VD Swabs habe ich hier auch (irre, was die kosten), und Dreck erkennt man auch nur, wenn man nach Ablichten eines weißen Blatt Papiers in Aperture auf maximal erzielbaren Kontrast geht und die Lichter dann bis zum Gehtnichtmehr spreizt. Trotzdem, der Lolli hat auch hier noch was gebracht.

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Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Meine x-100 hatte bei der Auslieferung Dreck auf dem Sensor. Nach der Reinigung durch den Fuji-Service war's noch schlimmer als vorher. Und nach der Reklamation war's nochmal schlimmer. Schließlich hab ich dann freundlicherweise eine Austauschkamera bekommen. Das ganze würde mich aber nicht ermutigen, bei einer x-Pro1 die Sensorreinigung durch Fuji vornehmen zu lassen.

Adda

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billiger -> 1x 'ne kl. packung der swaps gekauft, dazu pec-pads (non abrasive wipes) zum austauch der benutzen swaps (mit gummi fixiert) und beim apotheker isopropanol 99,9%.

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... Dreck erkennt man auch nur, wenn man nach Ablichten eines weißen Blatt Papiers in Aperture auf maximal erzielbaren Kontrast geht und die Lichter dann bis zum Gehtnichtmehr spreizt...

Oft werden Sensoren ja auch kaputtgeputzt, weil man bei der von Dir beschriebenen Methode immer noch ein Micro-Stäubchen in irgendeiner Ecke finden wird.

 

Und dann wird weiter gereinigt, obwohl die so auf dem Monitor sichtbar gemachten Stäubchen auf keinem Bild und keinem Ausdruck sichtbar wären.

 

Ich glaube, es ist hier ähnlich, wie bei den Objektiv-Frontlinsen. Die meisten Kratzer entstehen durch den Putzfimmel. :rolleyes:

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Nachdem ich mit den Asienbildern ziemlich durch bin, hier mal eine kleine Kostprobe dessen, was den RAW-Shooter an Arbeit erwartet, wenn er sich auf Silkypix und seine eigenen Fähigkeiten als Bildentwickler verlassen möchte, und nicht auf das viel gelobe Fuji JPEG-Engine.

 

Ich nehme eines der Schmetterlingsbilder als Beispiel.

 

Per Default-Einstellung in Silkypix sieht das dann folgendermaßen aus:

 

7027563587_43115e240f_c.jpg

 

Ich entwickele folglich nicht mit den Standardeinstellungen, sondern verwende meine eigenen, auf das Motiv abgestimmte Parameter. Das TIFF, das ich exportiere, sieht dann folgendermaßen aus:

 

7027563901_76c60681f5_c.jpg

 

In Aperture habe ich nun die Möglichkeit, die Gradation und andere Parameter (inkl. Entrauschen mit Plug-ins wie NIK Dfine 2) zu optimieren. Mit folgendem Endergebnis:

 

6881466074_3101c83239_c.jpg

 

Alternativ kann man es sich einfach machen und das JPEG-Engine in der Kamera benutzen. Mit den richtigen Einstellungen vor der Aufnahme (oder ein paar Tastendrücken im Nachhinein, bei den X-Fujis ist das einerlei) wirft die Kamera dann zum Beispiel die folgenden JPEGs aus:

 

Velvia:

 

7027565299_898c89092f_c.jpg

 

Astia:

 

6881466350_8f86c49041_c.jpg

 

Wer mit Silkypix (und im Anschluss daran mit weiteren Programmen) entwickelt, hat also durchaus Gelegenheit, seine Kenntnisse in Sachen Gradationskurven und Entwicklungsparameter zur Anwendung zu bringen.

 

Lightroom wird im Gegensatz dazu sicherlich mit hübschen Defaults aufwarten, die das Ganze irgendwie "automatisieren" und das Fuji-Engine mehr oder weniger versuchen nachzuahmen – das kennt man ja schon von der X100, bei der X10 hat Adobe allerdings grandios versagt. Mal sehen, was sie aus dem X-Trans herausholen. Angeblich geben sie sich bei Adobe ja schon seit Wochen große Mühe, die Spannung steigt.

 

Wenn man unter RAW-Entwicklung also versteht, in erster Linie die von Adobe (oder DxO etc.) gebauten Defaults zu benutzen und die damit erzielten Ergebnisse vielleicht nur rudimentär zu optmieren, ist man mit diesen Programmen hoffentlich ganz gut bedient. Ich selber kann es auch schon kaum erwarten.

 

In der Zwischenzeit verwende ich Silkypix, das aufgrund seiner "weniger kooperativen" Standardeinstellungen anspruchsvoller ist, mir dafür aber viel Gelegenheit für handwerkliche Fingerübungen bietet. Wer weiß, vielleicht bleibe ich sogar grundsätzlich bei Silky, schließlich ist und bleibt es der einzige Konverter, der alle vier X-Kameras unterstützt, inkl. Objektivkorrekturen. Sobald ich genug Erfahrungen gesammelt habe, kann ich mir zudem eigene Silkypix-Presets basteln. Wobei dort jedes Motiv nach meiner Erfahrung anders ist und eine eigene Bearbeitung erfordert, aber das mag jeder sehen, wie er will.

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flysurfer

Vielen Dank nochmals für deine X-Pro1-Asien-Bildreportage!

 

Ich habe jetzt mal deine letzten Beispiele (RAW-silky-aperture-nik-Entwicklung vs. Velvia vs. Astia) verglichen.

Wenn ich alle 3 nebeneinander habe, fällt es mir sehr schwer mich für eines zu entschieden (im Kontext der Frage, welches ist das "Beste" bzw. das "Schönste").

Schlussendlich würde ich hier im Beispiel Velvia nehmen.

Kann man annehmen, dass die Bilder in einer höherern Auflösung ähnlich vergleichbar gut sind? (Ich vermute Ja.)

 

Es ist auf jeden Fall erfreulich, dass die JPG-Engine offenbar wiederum sehr gefällige Ergebnisse liefert. Ich bin ja auch von den X100-jpgs begeistert, und es hat nicht den Anschein, dass die Ergebnisse mit der X-Pro1 schlechter geworden wären, stattdessen hat sich halt die Qual der Wahl vergrössert.

 

Silkypix würde ich mir eher nicht antun wollen …

… ich hoffe mal, dass der Apple-RAW-Konverter, eingermassen brauchbar sein wird. Aber ich fürchte, das wird noch recht lange dauern. (Übrigens wurde der Apple-RAW-Konverter in den letzten paar Wochen 2x upgedatet; als letztes kam die D800 rein.)

on verra …

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Kann man annehmen, dass die Bilder in einer höherern Auflösung ähnlich vergleichbar gut sind? (Ich vermute Ja.)

 

In der Vollansicht gewinnt das RAW aufgrund mehr Details und optimaler 16-Bit-Kanaltiefe (die im Flickr-JPEG freilich wieder teilweise verloren gehen). Das eingebaute Engine entwickelt nur so scharf, dass es beim Demosaicing keine Artefakte gibt, Silkypix hat diesbezüglich hingegen überhaupt keine Hemmungen, man muss da wirklich höllisch aufpassen, auch wenn die Fragmente beim Ausdruck sicherlich nicht sichtbar wären. Vielleicht macht LR das dann auch noch besser.

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@flysurfer:

Ich habe ein blöde Frage: Die Xpro1 hat doch eine Augenerkennung. Stellt die Kamera dann immer auf Augen um, wenn man die um den Hals hängen hat. Der Bauch sollte dann die OVF auslösen, oder? Kann man das auch fest einstellen, so dass nicht immer umgeschaltet wird?

 

Danke.

 

gruss cyron

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