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Kleinen "Bug" in der Firmware gefunden...


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Das folgende ist nur ein Problem, wenn man bei wenig Licht und mit dem Energiesparmodus (um Energie zu sparen, und die Blendengeräusche zu vermeiden) fotografiert.

 

Energiesparmodus an => OVF-Rahmen passt sich nicht mehr an die Umgebungshelligkeit an, sondern bleibt relativ dunkel.

Auslöser halb drücken => der Rahmen wird heller. Dabei werden anscheinend die Belichtungsdaten nicht oder falsch (*) ausgewertet, wenn man nämlich bei wenig Licht fotografiert, ist der Rahmen mit einem mal so hell, dass man das Motiv nicht mehr richtig sieht.

 

Im Gegensatz dazu, wenn der Energiesparmodus nicht aktiviert ist, hat der Rahmen stets die richtige Helligkeit (da in diesem Modus ja laufend das Licht gemessen wird). Aber auch bei aktiviertem Energiesparmodus - sobald der Auslöser angetippt wird, wird das Licht gemessen. Warum kann man diese Daten nicht dazu verwenden, die OVF-Helligkeit korrekt einzustellen?

 

(*) Interessanterweise hängt die Helligkeit des Rahmens von der eingestellten Belichtungskorrektur ab. Minus >= Rahmen wird noch heller, Plus => Rahmen wird dunkler.

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Ja, das Problem ist bekannt und wurde hier auch schon besprochen. U.a deswegen habe ich den Energiesparmodus auch ausgeschaltet. In Bezug auf das Blendenklackern habe ich ihn testweise nochmal zugeschaltet. O.k. das klackern ist zwar weg, dafür rasselt die Blende dann ganz gut kurz vor der Aufnahme. Deshalb lasse ich den Energiesparmodus lieber aus.

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Bug sehe ich eigentlich keinen, eher eine Zwangsläufigkeit. Wenn die Kamera dank Energiesparen nicht mehr weiß, wie hell es genau ist (diese Messung wird ja abgeschaltet, um Strom zu sparen, deshalb auch kein Histogramm und keine Blendennachjustierung), dann nimmt sie einfach einen Standardwert, und der ist sicherheitshalber eher zu hell als zu dunkel.

 

Aber gut, wann genau der Energiesparmodus sinnvoll ist, hatte ich ja schon einmal gepostet, und in diese Situation komme ich hoffentlich niemals.

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Nachdem ich jetzt mal nachgesehen habe, wie es die X100 macht, bin ich ziemlich sicher, dass es ein echter Bug ist.

 

Zum einen:

 

Wenn die Kamera dank Energiesparen nicht mehr weiß, wie hell es genau ist (diese Messung wird ja abgeschaltet, um Strom zu sparen, deshalb auch kein Histogramm und keine Blendennachjustierung), dann nimmt sie einfach einen Standardwert.

 

Das Problem tritt ja erst auf, wenn der Auslöser halb gedrückt wird. Zu diesem Zeitpunkt weiß die Kamera aber, wie hell es genau ist, weil sie gerade eine Messung vorgenommen hat. Sie verwendet diese Information anscheinend nur nicht für die Steuerung des OVF - oder nicht korrekt.

 

Zum anderen: meine X100 (FW 1.21) verhält sich genau so, wie ich es auch von der X-Pro1 erwarten würde. Im Normalzustand nimmt sie einen Standardwert für die Helligkeit des Rahmens im OVF (interessanterweise deutlich heller als bei der X-Pro1), tippt man den Auslöser an, dann passt sie die Helligkeit der gemessenen Lichtstärke an. Dies bleibt sogar noch einige Zeit erhalten, nachdem man den Auslöser losgelassen hat, dann kehrt die Helligkeit wieder zum Standardwert zurück. (Diesen Effekt kann man auch bei der X-Pro1 beobachten, dass sich die Helligkeit erst einige Zeit nach dem Loslassen ändert).

 

Und zum dritten: wie schon erwähnt, beeinflusst die Einstellung des Belichtungskorrekturrads die OVF-Helligkeit, was ja nun überhaupt keinen Sinn macht. Auch dieses Verhalten tritt bei der X100 nicht auf.

 

Irgendwas ist da bei der Portierung der entsprechenden Routinen von der X100 auf die X-Pro1 schiefgelaufen...

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Das Problem tritt ja erst auf, wenn der Auslöser halb gedrückt wird. Zu diesem Zeitpunkt weiß die Kamera aber, wie hell es genau ist, weil sie gerade eine Messung vorgenommen hat. Sie verwendet diese Information anscheinend nur nicht für die Steuerung des OVF - oder nicht korrekt.

 

Nachdem genau in diesem Moment immer das Histogramm ausgeblendet wird, nehme ich an, dass diese echte Messung (für die eigentliche Aufnahme) von einer anderen Logik vorgenommen wird als die Live-View-Messung für das Histogramm und den Bildschirm. Sprich: Die Live-View-Messung hat dann immer Pause.

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Nachdem genau in diesem Moment immer das Histogramm ausgeblendet wird, nehme ich an, dass diese echte Messung (für die eigentliche Aufnahme) von einer anderen Logik vorgenommen wird als die Live-View-Messung für das Histogramm und den Bildschirm.

Stimmt, und ist ja auch logisch: Das Histogramm ist eine grafische Darstelllung der Häufigkeit sämtlicher Luminanzwerte über das gesamte Bild. Es müssen also alle Pixel des Bildes ausgelesen werden, und sie werden mit komplett konstanter Gewichtung dargestellt.

 

Anders formuliert: Zur Ermittlung des Histogramms muss die Kamera eine Integralmessung ohne Bevorzugung einzelner Bildbereiche vornehmen!

 

Das steht in direktem Widerspruch zur Belichtungsmessung im Matrix- oder Spot-Modus.

 

Wenn also die gleiche Hardware in der Kamera jeweils die Bildpixel für Histogramm bzw. Belichtungsmessung auswertet, ist es unmöglich, beide Auswertungen gleichzeitig anzubieten.

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Das leuchtet in der Tat ein. Wobei IIRC für Live-View und das Histogramm nur ein repräsentativer Teil der Pixel verwendet wird, man braucht nicht die vollen 16MP, sondern nur ausreichend Pixel für die LCD-Auflösung. Zumindest glaube ich, das mal gelesen zu haben, evtl. von mjh.

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Wird das Histogramm nicht für das gerade eingestellte Jpeg berechnet? Man sieht das bei den DR Modi, wo das RAW ohne Tonwertspreizung eine völlig andere Luminanzverteilung hat, als die Kamera vor der Aufnahme anzeigt. Das dabei entstehende Jpeg hat aber annähernd diesselbe Verteilung.

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Wird das Histogramm nicht für das gerade eingestellte Jpeg berechnet? Man sieht das bei den DR Modi, wo das RAW ohne Tonwertspreizung eine völlig andere Luminanzverteilung hat, als die Kamera vor der Aufnahme anzeigt. Das dabei entstehende Jpeg hat aber annähernd diesselbe Verteilung.

 

Ja, leider zeigt das Live-Histogramm immer DR100-Daten an, auch in A-DR und sogar wenn DR200 oder DR400 fix eingestellt wurden. Pretty tricky. Gilt für alle Xen, das wäre auch so ein "echter" Fehler oder wenigstens "echter" Verbesserungswunsch. Aber okay, die Doppelklick-Q-Taste wurde zuerst genannt, scheint also wichtiger zu sein... ;)

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Nachdem genau in diesem Moment immer das Histogramm ausgeblendet wird, nehme ich an, dass diese echte Messung (für die eigentliche Aufnahme) von einer anderen Logik vorgenommen wird als die Live-View-Messung für das Histogramm und den Bildschirm. Sprich: Die Live-View-Messung hat dann immer Pause.

 

Das klingt logisch. Aber, wie gesagt, die X100 nutzt im Energiesparmodus die Daten der echten Messung für die Bildschirmsteuerung, also überrascht es doch, dass es die X-Pro1 nicht tut.

 

Gibt es eigentlich irgendeinen offiziellen oder halboffiziellen Weg, um so einen Bug an Fujifilm zu melden?

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