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Staub und Wasser geschützt ?


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Wenn man Werbungen oder Testberichte von Kameras liesst,steht meist bei den Hochpreisigen, zu denen ich die X-Pro-1 auch zähle,

das sie speziell abgedichtet seien, dadurch Staub und Spritzwassergeschützt und überhaupt gegen Umwelteinflüsse unempfindlich

und robust seien.

 

Nun findet man dererlei Information zu unserer Kamera in keiner Weise.

Muss ich mir deshalb Gedanken zur Haltbarkeit machen, wenn ich die Kamera in einer Umhängetasche auf

dem Motorrad 5000 Km durch Indien kutschiere ? Und dann beim fotographieren natürlich nicht immer

auf Sauberkeit und trockene Hände ( 40 Grad C ) achten kann.

 

Gibt es eventuell eine Möglichkeit, die Kamera mit diesen speziellen Dichtungen, die bei anderen anscheinend

serienmässig verbaut werden, nachzurüsten ?

 

Oder gibt es eventuell sogar diese Silikon Schützer, die für diverse Spiegelreflex angeboten werden,für die Pro.

Das wäre schon mal ein guter Anfang für den mechanischen Schutz.

 

Das halfcase ist ja schon mal ein Anfang.

 

Nun, vieleicht mache ich mir zu viele Gedanken.

Was denkt ihr ?

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Zum Staub kann ich nichts sagen, zu Nässe schon. Ich habe eine Fototour mit meiner X-Pro hinter mir, etwa 2 - 3 Stunden unterwegs, davon vielleicht 1/2 - 3/4 Stunde in leichtem Regen. Ich habe die Kamera mit den Händen und dem Oberkörper abgeschirmt und mich beim Objektivwechsel untergestellt. Sie war recht feucht, aber nicht richtig nass und hat auch bis kurz vor Ende der Tour funktioniert.

 

Danach ließ sie sich mehrere Stunden lang nicht einschalten, nach einer Nacht im trockenen Wohnzimmer brauchte sie 4 - 5 Einschaltvorgänge, bis sie kurzzeitig funktionierte, nach etwa drei Tagen - die Akkus waren blitzschnell leer, obwohl sie nur zum Testen an war - hatte sie sich gut erholt, nach etwa einer Woche ging sie wieder zuverlässig.

 

Da meine D 7000 wesentlich schlimmeres klaglos ertragen hat, war ich ziemlich entsetzt und bin sehr vorsichtig geworden.

 

Gruß vom See & eine gute Zeit in Indien

Dietrich

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Ich habe diese Woche einen Abend bei Schneefall auf dem Weihnachtsmarkt verbracht, mit der X-E1, die hatte den ein oder anderen leichten Tropfen auf dem Gehäuse und einen leichten Feuchtigkeitsfilm. Und sie war ziemlich kalt. Funktionierte einwandfrei auch danach und am nächsten Tag. Ich habe aber keinen Objektivwechsel gemacht.

Dennoch würde ich die X'en nicht als Wasser und Staub sichere Kameras betrachten.

Nimm Plastikbeutel und Silica Gel Beutel, Pinsel und wische die Kamera regelmäßig mit einem Tuch ab (wegen dem Staub).

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Was DKrieger geschrieben hat, kann ich überhaupt nicht bestätigen. Ich war im August/September mit der X-Pro1 in Nord-Skandinavien 15 Tage auf Trekking-Tour, wo es die Kamera mit sehr viel Feuchtigkeit und Kondensation zu tun bekam. Ich ließ sie nass regnen, dann kam sie zurück in die Fototasche, die aber auch immer klammer wurde, darin lag sie dann in einer feuchten Umgebung, nachts im kalten Zelt, dann wurde es warm, es kam zu Kondensation und einer außen klatschnassen Kamera, dazu Feuchtigkeit in den Objektiven (hatte ich auch bei Nikon schon und ist in extremeren Situationen nicht unüblich) und sogar mal im LCD Display. In der Sonne ist alles immer rasch getrocknet, die Nässe außen habe ich einfach weggewischt. Sie war also richtig nass. Aber eins hat sie immer: funktioniert! So wasserfest wie speziell abgedichtete Kameras ist sie allerdings nicht. Und staubdicht auch nicht. Aber man muss sie trotzdem nicht mit Samthandschuhen anfassen ;)

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Zum Staub kann ich nichts sagen, zu Nässe schon. Ich habe eine Fototour mit meiner X-Pro hinter mir, etwa 2 - 3 Stunden unterwegs, davon vielleicht 1/2 - 3/4 Stunde in leichtem Regen. Ich habe die Kamera mit den Händen und dem Oberkörper abgeschirmt und mich beim Objektivwechsel untergestellt. Sie war recht feucht, aber nicht richtig nass und hat auch bis kurz vor Ende der Tour funktioniert.

 

Danach ließ sie sich mehrere Stunden lang nicht einschalten, nach einer Nacht im trockenen Wohnzimmer brauchte sie 4 - 5 Einschaltvorgänge, bis sie kurzzeitig funktionierte, nach etwa drei Tagen - die Akkus waren blitzschnell leer, obwohl sie nur zum Testen an war - hatte sie sich gut erholt, nach etwa einer Woche ging sie wieder zuverlässig.

 

Da meine D 7000 wesentlich schlimmeres klaglos ertragen hat, war ich ziemlich entsetzt und bin sehr vorsichtig geworden.

 

Gruß vom See & eine gute Zeit in Indien

Dietrich

 

 

Mutig mutig. Ich traue den Elektronikspielzeugen nicht viel zu.

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...Aber man muss sie trotzdem nicht mit Samthandschuhen anfassen ;)

 

Ich bekomme sie nicht bezahlt. Wenn sie im Eimer ist, ist das meine Rechnung. Daher werde ich sie lieber mit Samthandschuhen anfassen.

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Ich bekomme sie nicht bezahlt. Wenn sie im Eimer ist, ist das meine Rechnung. Daher werde ich sie lieber mit Samthandschuhen anfassen.

 

Ich habe alle meine Kameras, ob bezahlt oder nicht, nie anders angefasst. Ich kann mir auf Tour nicht überlegen, ob ich das Bild jetzt bei Regen mache oder nicht. Oder ob ich die Kamera im Schneesturm raushole oder nicht. Da ich mit den Bildern Geld verdiene, bleibt mir keine Wahl ;) Und genau deswegen kann ich es mir schon gar nicht erlauben, dass mir eine Kamera unterwegs verreckt ... Was die Elektronikspielzeuge betrifft: Meine High-Tech Kameras haben bislang immer funktioniert, aber die einzige Kamera, die unterwegs mal nicht mehr wollte, war die vollmechanische Nikon FM2 ... Ich will nur sagen: Die Kameras halten meist mehr aus, als man ihnen zutraut.

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...Ich will nur sagen: Die Kameras halten meist mehr aus, als man ihnen zutraut.

 

Das mag sein. Ich bin nur ungern hinterher schlauer.

Ist auch nur (gottseidank) mein Hobby.

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Ich habe diese Woche einen Abend bei Schneefall auf dem Weihnachtsmarkt verbracht, mit der X-E1, die hatte den ein oder anderen leichten Tropfen auf dem Gehäuse und einen leichten Feuchtigkeitsfilm. Und sie war ziemlich kalt. Funktionierte einwandfrei auch danach und am nächsten Tag. Ich habe aber keinen Objektivwechsel gemacht.

Dennoch würde ich die X'en nicht als Wasser und Staub sichere Kameras betrachten.

Nimm Plastikbeutel und Silica Gel Beutel, Pinsel und wische die Kamera regelmäßig mit einem Tuch ab (wegen dem Staub).

 

Also jetzt werd ich gleich neidisch. Ich bin eigentlich überzeugter Sauwetterfotograf, aber trau mich nicht mehr .....mal sehen, vielleicht können ja noch andere Deine Erfahrungen bestätigen und ich hatte einfach nur Pech. Dann probier ich's gerne wieder.

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Nicht nur eine D4 oder Eos1, denn auch im mFT-Bereich sind bereits mit der OM-D und der jüngst vorgestellten GH3 ebensolche am Start.

Aber auch größere Brocken wie eine A77 oder A99 oder andere von Pentax, Nikon, Canon können Staub und Wasser gut ab.

Und auch die gute alte D7!

 

[video=youtube;RCT-YMgjm9k]

(Gruß an Herrn DaigoTetto o.s.ä.)

 

Mau sieht es allerdings neben der o.g. Olympus und Panasonic im erweiterten Bereich der APS-C Systemkameras aus.

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Ich finde ja schon lustig, wie viele Leute ihre Kameras behandeln, die dann nach 3 Jahren ohne Gebrauchsspuren wieder verkauft werden. Schließlich ist das ein Gebrauchsgegenstand...

Und während ich mit meiner D800 auch ohne Schutz bei Regen und Schnee fotografiere (natürlich wird sie im Anschluss ordentlich trockengewischt...) kommt über die X-E1 eben so ein Plastikbeutel, der vorne und hinten einen Kordelzug hat. Vorne guckt das Objektiv raus, hinten kann man die Hände reinstecken und aufs Display gucken. So ist mir noch nie etwas passiert.

 

Grüße, Rolf

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Sie können es ja gerne mal drauf ankommen lassen, und im Servicefall sich auf einen der X-Prof.-Fotografen berufen.

 

Ja genau! Und ein Beitrag, der wirklich zu einem Erkenntnisgewinn beiträgt :confused:

 

Übrigens: Obwohl ich bisher wie geschrieben keine Probleme mit meiner X-Pro1 bei Nässe und Kälte hatte (vielleicht hatte ich auch nur Glück?), habe ich gegenüber Fujifilm längst den Wunsch geäußert, dass die Nachfolgemodelle doch möglichst besser bzw. überhaupt abgedichtet sind. Zumindest bei einer "Pro-Kamera" sollte das heutzutage eigentlich Standard sein ...

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@ Martin, Fuji schrieb doch auch schon an die S1, S2 usw immer Pro. Muss irgendeine besondere Japanische Bedeutung haben, den von Professionell kann es nicht kommen.:rolleyes: Nicht bei den Gehäusen. (Die Bildqualität wird nicht mitgewertet. Dann wärs ja pro++)

 

Allgemein finde ich es aber mittlerweile sehr peinlich wie hier der Erfolg anderer geneidet wird. Wenn irgendwer seine Ausrüstung von irgendeinem Hersteller gestellt bekommt, dann hat das seine Gründe. Wenn man selber nicht in den Genuss kommt hat das auch seine Gründe.

Mitleid bekommt man geschenkt. Neid muss man sich erarbeiten.

 

Gruß Rainer

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Die Gefahr ist ja nun, dass jemand hier auf die Idee kommt, Mensch, der Huelle hat doch geschrieben die hält das/was aus, wie seine!

Und schwuppdiwupps ist es passiert.

So ein Dilemma, Mist wäre ich doch etwas vorsichtiger und hätte lieber auf den Ratschlag von RolfJ gehört.

Und was der Huelle hier schreibt, könnte jemand auch als semioffizielles Statement von Fuji verstehen, schließlich und um den Kreis zu schließen ist er als Prominenter "X-Fotographer" hier im Forum unterwegs.

Und das hat an dieser Stelle, bzw. in diesem Thema rein gar nichts mit Neid oder Ähnlichen zu tun.

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Und was der Huelle hier schreibt, könnte jemand auch als semioffizielles Statement von Fuji verstehen, schließlich und um den Kreis zu schließen ist er als Prominenter "X-Fotographer" hier im Forum unterwegs.

 

Also: Ich bin hier im Forum nicht als "X-Photographer" unterwegs, sondern als jemand, der mit Fujifilms Kameras fotografiert, weil er es in erster Linie gerne tut und von diesem System überzeugt ist! Und sich mit Leuten austauschen möchte, denen es auch so geht. Nun gut, dazu kommt eben, dass ich einer der X-Photographer bin, was mir hier ab und an eine "Sonderstellung" einbringt. Allerdings ist all das, was ich hier oder auch anderswo zu den Kameras sage, allein auf meinem Mist gewachsen und gibt nur meine Meinung wieder - positiv wie negativ. Von - wenn auch nur "semioffiziellen" - Statements von Fujifilm kann da keine Rede sein! So auch in diesem Thread: Ich habe meine Erfahrung wiedergegeben, die so vielleicht gar nicht im Sinne von Fujifilm ist. Ich werde aber sicherlich nicht erst bei Fujifilm nachfragen, was ich wie sagen darf oder besser nicht. Oberste Priorität ist für mich, meine Glaubwürdigkeit zu bewahren. Und das hat am Ende auch für Fujifilm nur Sinn. Also sollte man mein Gerede nicht gleichsetzen mit Fujifilm. Was dieses Thema hier betrifft, muss eben jeder selber schauen, was er seiner Kamera zutraut und welche Risiken er bereit ist einzugehen. Ich kann in extremerem Umfeld nur dazu raten, eine gleichwertige Zweitkamera dabei zu haben. Denn man weiß ja nie ...

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Ja genau! Und ein Beitrag, der wirklich zu einem Erkenntnisgewinn beiträgt :confused:

 

...

 

Wieso? Er ist etwas sarkastisch und zielt pragmatisch in die Richtung der Experimentierer.

Es gibt eben risikofreudige Leute, und Leute die eben nicht so risikofreudig sind.

Gibt eben beides.

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Der Rat zur Zweitkamera betrifft aber nicht gezielt Fujifilm, sondern gilt für alle Marken. Wer in Situationen oder unter Bedingungen unterwegs ist, bei der er die Kamera eben nicht nur in Watte gepackt transportieren oder mit Samthandschuhen bedienen kann, der sollte immer Ersatz dabei haben. Das hatte ich auch zu Nikon-Zeiten, obwohl deren Kameras besser abgedichtet waren ...

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..Meine High-Tech Kameras haben bislang immer funktioniert, aber die einzige Kamera, die unterwegs mal nicht mehr wollte, war die vollmechanische Nikon FM2 ...

 

Achso, dazu noch zwei Überlegungen.

Bei der vollmechanischen ist es meist die Feinmechanik, sprich sehr feine Führungen und Hebelchen der Mechanik von Spiegel und Verschluss die Probleme mit sehr niedrigen oder sehr hohen Temperaturen oder Korrosion durch Kondenswasser o.ä. haben.

Bei den heutigen elektronischen ist es die fehlende Abschirmung gegen eben diese Einflüsse.

Das Militär verwendet ja auch so Zeugs für ihre Leute im Einsatz.

Nur sind diese gaaanz anders ausgeführt als die Supermarktkameras.

Was steht in der BDA der Kamera?

Zitat " Betriebsbedingungen 0°C bis +40°C und Luftfeuchtigkeit 10%-80% (nicht kondensierend)" Zitat Ende.

Ich weiss, dann dürfte sie fast nie und fast nirgendwo ins Freie.

Aber das ist die Definition des Herstellers. Dafür ist sie entwickelt.

Mehr Aufwand wurde da nicht betrieben.

Kein einziges Bild ist mir die bewusste Vernichtung von mal eben knapp 2000€ wert.

Ich bade aber auch sonst gern lau. ;-)

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Meine vollmechanische gab allerdings bei ganz normalen Sommerbedingungen ihren Geist auf ... da war es weder zu kalt, noch zu warm oder zu feucht ...

 

Wen interessiert denn das "Geschwätz" in der Bedienungsanleitung? Nur weil sich Hersteller so absichern und die Kameras als dafür ausgelegt angeben, heißt das doch nicht, dass sie nicht auch außerhalb dieser Bedingungen funktionieren?! Und wo geht es hier um "bewusste Vernichtung"? Hatte ich nicht gesagt, dass mir, obwohl ich mich vielfach außerhalb der Definition des Herstellers bewege, noch nie eine Kamera (bis auf die FM2) das Fotografieren verweigert hat? Und wenn ich nun mal im Winter unterwegs bin, soll ich dann - weil es so in der BDA steht - das Bildermachen dran geben? Vielleicht war ich aber auch schon zu oft mit meinem Kram unter extremeren Bedingungen unterwegs und habe einfach eine andere Sicht auf die Dinge ... Wobei extrem da nicht gleich extrem ist ... Trockene minus 30 Grad stecken die Kameras besser weg als nasse minus 5 ...

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...Und wo geht es hier um "bewusste Vernichtung"?

 

Ich korrigiere mich. Bewusstes Inkaufnehmen des Defektes ist mir kein Bild wert. Womit ich sagen will, ich mach dann eben keine Bilder.

Bin hier raus.

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Ich fänds auch schön wenn meine XPro gegen Staub und Wasser abgedichtet wäre - ist sie aber nicht und so werde ich sie nicht so "rau" nutzen wie meine Vorgängerausrüstung (Nikon D3S), ist doch eigentlich logisch und zumindest aus meiner Sicht kein Problem. Wenn ich in raueren Gefilden unterwegs wäre, wäre die XPro für mich ganz einfach die falsche Kamera, statt 2 XPros würde ich dann eine D4 nutzen (und tragen müssen...).

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