Jump to content

Dynamic range and clipping points


Empfohlene Beiträge

Danke erst mal für den Hinweis auf dpreview (und in Deinem Buch @Rico)!

Ich erlaube mir hier dann dennoch mal eine Nachfrage, ob meine Interpretation der Chart auf dpreview richtig ist (oder siehe mein Screenshot unten).

 

Deute ich die Messung von dpreview dann richtig, dass ich bei ca +3.7 EV erst das clipping einsetzt?

Und noch bis zu ca. -5,7 EV Zeichnung in meinen Tiefen habe?

 

Sollte ich also bspw. eine Spotmessung auf meinen hellsten Tonwert innerhalb meiner Komposition/Bildaufbau machen und diesen dann, gemäß ETTR um 3.5EV nach rechts verschieben müsste ich doch immernoch auf der sicheren Seite sein?

Oder ist das zu knapp und um 3EV wäre "vernünftiger"?

 

Ich hoffe Ihr versteht was ich meine??

 

Beste Grüße und danke schon einmal!

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ja klar, so würde das gehen, wobei die Charts ja JPEGs aus den Kameras beschreiben. Dabei ist vorauszusetzen, dass die Spotmessung auch tatsächlich 18% Grau misst. Laut dem russischen RPP-Entwickler machen die viele moderne Kameras inzwischen anders, siehe RPP-Handbuch. Also von mir wie immer keine Gewähr für solche Tricks, aber du kannst es ja ganz einfach selbst nachprüfen.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Okay, wenn ich aber mit einem externen Handbelichtungs(spot)messer messe, dann habe ich diesen Punkt ja schon mal eliminiert.

Mmmh? Und wo könnte ich dann das RAW-Chart einsehen?

Sollte das RAW, denn dann nicht eher mehr Reserven haben?

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Klar, wenn der Belichtungsmesser auf 18% und den Sensor der Kamera abgestimmt ist, wird das passen. RAW biete mehr Spielraum, je nach Konverter. Am Montag kommt offenbar LR 4.4 als Beta heraus, mit neuem X-Trans-Demosaicing, das wird dann eh eine recht interessante Sache, denn LR kann auch sehr gut Lichter retten.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nee, der Beli ist leider nicht eingemessen worden. Ich habe einen Sekonic L-758D, diesen kann zwar mit dem "Sekonic Exposure Profile Target II" einmessen und somit genau den Dynamikumfang des Sensors bestimmen, aber im Moment bin ich noch zu knickerig dafür 140€ zu zahlen. Zumal man dies ja nur einmal (für jede Kamera) braucht.

 

Also, versuche ich mir gerade mit trial and error zu helfen bzw. eben mit bereits erfassten Daten.

 

Ich war heute mal unterwegs um eben genau dies zu testen.

Vorab, die Bilder haben k e i n e r l e i künstlerischen Wert und ja, ich bin mir bewusst das ich in einer besonderen Lichtsituation aufgenommen habe (viel Schnee). Auch gebe ich zu, dass meine Erkenntnis keine Revolution ist und ich somit Anwärter auf den Fotopulitzerpreis bin ;)

Dennoch, für einen Knipser, der viel der Automatik seiner Kamera überlässt habe ich heute für mich eine grosse Erkenntnis gewonnen.

 

Ich habe mir den Beli vor allem für schwierige Lichtverhältnisse geholt,, bzw. ich liebe es zu lernen und das tue ich derzeit seeehr!

Lange rede kurzer Sinn:

Hier mal ein Bild wie die Kamera die Szenerie belichtet:

Einstellungen waren:

ISO 200, DR100, WB Auto, NR -1, Astia Filmsimulation (ich weiß Provia wäre besser gewesen), H- und S-Tone 0, Color 0 Sharp 0, Blenden priorität 8.0, TV 1/80s

 

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

 

Dann habe ich eine Spotmessung auf den Schnee in der Mitte vorgenommen und diese dann um 3.5 EV nach rechts verschoben.

Einstellungen wie oben bis auf TV 1/40s also +1 Belichtung mehr als die Kamera ermittelt hat.

 

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

 

 

Wie gesagt, bei Schnee war ja fast nichts anderes zu erwarten, dafür brauch man nicht zwingend einen fast schon unverschämt teueren Spotmeter

 

 

Im Nachfolgendem Fall finde ich die Ergebnisse aber schon interessanter.

 

Einstellungen siehe oben. AV jetzt bei 9.0 und Kamera sagt TV 1/170s

 

 

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

 

 

Und jetzt das Ergebnis mit manueller Messung (Spotmeter) und um 3.5EV nach rechts korrigiert

AV 9.0 und TV 1/50s

 

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

 

 

Alle Bilder sind raf's aus LR hier für das Forum exportiert. Keinerlei (ausser wohl der automatischen LR Einstellungen) Veränderungen.

Beim zweiten Beispiel muss ich gestehen, dass ich da doch geschlampt habe. Alle Bilder sind aus der Hand entstanden und ich bin wohl beim letzten Bild versehentlich an das Zoom gekommen und habe bei Bild 3 eine Brennweite von 32.9mm und bei Bild 4 Brennweite 25.4mm

 

Dennoch, da ich ja mit dem Handbelichtungsmesser eingemessen habe (bei beiden Bildern ist der hellste Punkt im Bild...ich meine es war unten rechts der Schnee oder eben der Schnee auf dem See), wären bei beiden Brennweiten die exakt selbe Belichtung von mir ermittelt worden (hätte ich das erste auch mit dem Beli Ergebnissen aufgenommen)

 

Bei meiner Sofa Versuchsreihe gestern auf dem Sofa mit dem Kuscheltier meiner Tochter (ich erspare Euch mal diese Ergebnisse) waren die Kamera Ergebnisse doch schon sehr nah an den Ergebnisse des Beli's, aber ich würde diese Situation von gestern auch nicht als besondere Herausforderung für den Kamerainternen Belichtungsmesser sehen ;)

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Zu Analogzeiten galt beim Diafilm die Regel: Spotmessung auf Schnee und dann + 2EV. Die konnte man dann natürlich je nach Lichtsituation (Gegenlicht) modifizieren, etwa auf 2,5 EV.

 

Ja, Film war/ist da wohl auch geduldiger. Hier bei den Aufnahmen habe ich 3.5EV zur ermittelten Belichtung des Spotmeter verschoben.

 

Klar, kann man im Nachgang viel per Software retten, aber ich bevorzuge schon sehr gute bis perfekte RAW Daten ;)

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Du machst ja so nichts anderes als Anselm Adams mit seinem Zonenmesssystem. Du ordnest einem bestimmten Grauwert ( oder hier eben weiss ) eine bestimmten Grauwert auf der Kurve des Aufnahmemediums zu. Wenn Du jetzt noch den gesamten Kontrastumfang der Szene ausmisst und die Entwicklung ( im Raw Konverter ) entsprechend anpasst, ist die Methode komplett. Allerdings reicht seit Einführung der Digitalfotografie ein kreativer Blick auf das Histogramm aus um entsprechende anpassende Maßnahmen zu definieren.

Gruss Roger

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

...Allerdings reicht seit Einführung der Digitalfotografie ein Kreativer Blick auf das Histogramm aus um entsprechende anpassende Maßnahmen zu definieren.

Gruss Roger

Das ist nicht ganz korrekt!

Das Histogram zeigt Dir die Tonwertverteilung des jpg's an und nicht die des RAW's!

 

Ja Ansel Adam hat mich schon als 14 jähriger fasziniert. 100% anwendbar ist das Zonensystem im digitalen Zeitalter glaube ich nicht mehr, aber dennoch ist ein Beli (in besonderen Lichtsituation) sehr hilfreich oder eben viiiieeeel Erfahrung und Wissen um Licht.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das Histogram zeigt Dir die Tonwertverteilung des jpg's an und nicht die des RAW's!

Mit Wissen der Raw Reserven ist das durchaus hilfreich und nutzbar

100% anwendbar ist das Zonensystem im digitalen Zeitalter glaube ich nicht mehr

Es gibt halt andere Bedingungen, das System ist aber durchaus übertragbar. Man sollte den darstellbaren Kontrastumfang sehr genau kennen. Wenn das Jpeg grade eben noch innerhalb des Histogramms ( rechts ) liegt, kann man für Raw dann noch definiert "zugeben". Das bringt dann zumindest nochmal etwas mehr Dynamik Range und weniger Rauschen im Schatten.

Gruss Roger

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Mit Wissen der Raw Reserven ist das durchaus hilfreich und nutzbar

 

Es gibt halt andere Bedingungen, das System ist aber durchaus übertragbar. Man sollte den darstellbaren Kontrastumfang sehr genau kennen. Wenn das Jpeg grade eben noch innerhalb des Histogramms ( rechts ) liegt, kann man für Raw dann noch definiert "zugeben". Das bringt dann zumindest nochmal etwas mehr Dynamik Range und weniger Rauschen im Schatten.

Gruss Roger

Genau, und aus diesem Grund werde ich mir wohl über kurz oder lang das blöde Profile Target doch besorgen :(

 

Wie gesagt, das geht natürlich alles ohne einen Handbelichtungsmesser (Spotmeter), aber schneller und komfortabeler finde ich es mit...leider auch teuerer...wenn man selber dafür zahlt ;)

Das schöne ist an dem L-758, ich kann für jede meiner Kamera die exakte Range ermitteln...wenn ich mal dieses doofe Ding habe.

 

Apropos, hat einer von Euch dieses Target was er/sie mir leihweise überlassen könnte? Bin auch bereit was dafür zu zahlen.

Oder jemand von Euch hat auch Interesse daran, dann könnte man ja zusammenlegen?

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ja, dafür sicher ein Schnäppchen, wobei ich den auf die schnelle nicht für unter 200€ gefunden habe. Dieser kann auch nur die Objektmessung (wie bei der Kamera) und keine Lichtmessung für's Studio z.B.

usw.usw.

 

Wie gesagt ich bin happy, zumal ich diesen geschenkt bekommen habe ;)

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das geht auch ohne externen Beli, selbst wenn die Spotmessung nicht sauber geeicht ist so entspricht sie doch einer definierten Füllgrenze des Sensors. Den offset zur full well kann man iterativ ermitteln und dann immer wieder verwenden. Ich habe für ETTR noch nie ein (Kamera)-Histogramm verwendet denn ich bilde mir ein da würden gewaltig Ressourcen verschenkt. Zu sehr hängt der Overhead vom Entwicklungsprofil ab und erzwingt eine sehr flache Lernkurve die dann an genau dieses JPG-Profil gebunden ist. Statt dessen eine fixe EV-Korrektur und Spotbelichtung auf die hellste noch zu differenzierende Stelle - fertig.

Für Fuji gilt eben leider:

Nur doof, dass die Belichtungskorrektur das ja gar nicht her gibt.

 

mfg tc

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Jepp! Der einzige Vorteil von einem Beli ist, das man bspw. die fixe EV-Korrektur nicht im Kopf machen muss ;)

Knopfdruck und feddisch.

 

Spätestens im Studio allerdings werden die Vorteile eines Beli enorm deutlich, wenn nicht sogar essenziell (??)

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Jepp! Der einzige Vorteil von einem Beli ist, das man bspw. die fixe EV-Korrektur nicht im Kopf machen muss ;)

Wie gesagt ein reines Fuji-Problem (und wer auch immer noch keine höheren Belichtungskorrekturen unterstützt). An meiner DSLR könnte man sogar Korrekturen bis +-10EV bekommen ohne das geringste Kopfzerbrechen. Einfach einstellen, AE anmessen + speichern und dann abdrücken. Sauber an den rechten Rand belichtet.

 

mfg tc

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

.... An meiner DSLR könnte man sogar Korrekturen bis +-10EV bekommen ohne das geringste Kopfzerbrechen. Einfach einstellen, AE anmessen + speichern und dann abdrücken. Sauber an den rechten Rand belichtet.

 

mfg tc

Was hast Du denn bitte für eine DSLR?

Also bei der Canon kann ich auch nur +/-2EV korrigieren oder habe ich nach all den Jahren was übersehen?

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

I.... wollte nur auf dicke Hose machen mit den +-10EV ;).

 

mfg tc

 

Ist Dir geglückt ;)

+/-5 ist aber auch nicht schlecht!

 

Ich weiß etwas OT, aber da ich Dich hier gerade im Thread habe.

 

Ich musste heute etwas seltsames feststellen, meine Blitzfunkauslöser (Yungnuo) haben an der x-pro komplett gesponnen. Wollte zwei Canon Blitze auslösen, kaum hatte ich jedoch den Sender auf der x-pro montiert fingen die Blitze wie wild an unkontrolliert zu blitzen.

 

Benutzt Du funkfernauslöser? Wenn ja welche?

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Benutzt Du funkfernauslöser? Wenn ja welche?

Die billigsten die ich finden konnte. PT-04NE ... 2 Empfänger + Sender habe ich in der Bucht mal für knapp 12€ bekommen, inkl. Versand. 2 weitere Sets dann so im Bereich 17-18€. Die Yongnuos werden an Pentax nicht sauber aus dem StandBy geholt wodurch die erst bei der Auslösung aufwachen und sich die minimale Sync-Zeit deutlich erhöht. Es gäbe zwar Umbauanleitungen aber die Billgauslöser funktionieren zu meiner vollsten Zufriedenheit - an der Pentax und auch an der X100 (da sogar bis 1/2000s).

 

mfg tc

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Archiviert

Dieses Thema ist jetzt archiviert und für weitere Antworten gesperrt.

×
×
  • Neu erstellen...