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X-Pro 1 am Quadra Ranger bzw an jeder anderen Blitzanlage


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Hallo,

 

irgendwie komme ich bei meinen Recherchen hier nicht so weit, deswegen erstelle ich einfach mal ein Thema. Sollte das schon irgendwo anders behandelt worden sein, bin ich gerne für jeden Tip dankbar. Ich hatte die X-Pro 1 gestern mal mit dem Quadra Ranger von Elinchrom ausprobiert. Soweit ganz cool und im manuellen Modud funktioniert das auch tadellos. Nun habe ich dazu aber mal ein paar fragen.

 

1. Ist es normal, daß ich zwar blitzen kann, aber keinen Blitzmodus auswählen kann? Ist dieser nur für original Fuji Blitze?

2. Mich wudnerte es das auch die X-Pro 1, bei Verschlusszeiten unter 1/180 den berühmten schwarzen Balken zeigt. Liegt das daran das ich keinen Blitzmodus wählen kann? Kann die Kamera generell denn kürzere Verschlusszeiten synchonisieren?

 

Vielen Dank schon einmal.

 

Viele Grüße,

 

Stefan

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...ja...hab zwar mit der Fuji auch noch nicht viel geblitzt aber meines Wissens:

 

- funktioniert der Blitzmodus nur mit TTL-Blitzgeräten von Fujifilm (EF-42, EF-20, EF-X20)

- manuelles Einstellen gelingt mit jedem Blitzgerät

- kürzeste Blitzsynchronisationszeit 1/180 s...in der Praxis aber auch bis ca. 1/250 s...halt manuell...einfach ausprobieren!

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Hallo,

 

 

2. Mich wudnerte es das auch die X-Pro 1, bei Verschlusszeiten unter 1/180 den berühmten schwarzen Balken zeigt. Liegt das daran das ich keinen Blitzmodus wählen kann? Kann die Kamera generell denn kürzere Verschlusszeiten synchonisieren?

 

Vielen Dank schon einmal.

 

Viele Grüße,

 

Stefan

 

Studioblitze haben (hatten früher) langsamere Abbrennzeiten als Aufsteckblitze, d.h. üblicherweise ist je nach Blitz bei 1/60 oder 1/125 Schluss, zumindest mit Schlitzverschluss.

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  • 2 weeks later...

Also ich benutze die xe1 mit pocket wizzards mit richterblitze. Ich komme auch nur auf 100s belichtungszeit...125s ist schon der schwarze balken. Wo gegen ich mit der d3 mit den selben blitzen und ausloesern auch locker 1000s und mehr blitzen kann.

Warscheinlich loest die kamera zu langsam aus.

 

Gruss ingo

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Die kürzeste Syncronzeit der X-Pro 1 ist 1/180s bzw. 1/160 im manuellen Modus, der ja bei Studioblitzen zum Tragen kommt:

 

"http://www.fujifilm.com/products/digital_cameras/x/fujifilm_x_pro1/specifications/

 

Synchronized Shutter speed for flash :

1/180 sec or slower (P mode or A mode)

1/160 sec or sowler (S mode or M mode)

* 1/180 sec can be automatically set at some shooting conditions on P mode or A mode."

 

(Tippfehler nicht von mir ;-))

 

Funkauslöser können je nachdem noch mal eine Verzögerung verursachen, die langsamere Zeiten erfordert.

 

Was die Nikon D3 und die 1/1000s Syncronzeit angeht: Keine Ahnung woran das liegt - ist die D3 auf so was optimiert? Üblicherweise sind Syncronzeiten von deutlich kürzer als 1/250s beim Schlitzverschluss nur in Verbindung mit Systemblitzen und deutlich reduzierter Blitzleistung möglich soweit ich weiss.

Eigentlich ist die Syncronzeit im Studio ja auch wurscht: Das massgebliche Licht kommt von den Blitzen, Umgebungslicht sollte so gering wie möglich gehalten werden. Die Syncronzeit ist fix, die ISO-Einstellung niedrig und ebenfalls fix, die Belichtung wird manuell über die Blende geregelt bzw. teilweise über die Einstellung an den Blitzköpfen. Bedeutet: Wenn Du kein Umbegungslicht hast könntest Du auch mit "Bulb" fotografieren - die effektive "Belichtungszeit" entspricht der Abbrennzeit des Blitzes. Wenn die Blitzköpfe nicht ihre volle Leistung bringen müssen brennen sie schneller ab, das kann also auch noch mal einen Effekt haben. Zu viel Umgebungslicht ist von Nachteil - nicht umsonst ist es in "richtigen" Studios vergleichsweise düster abgesehen vom Einstelllicht.

 

Zu meinen Studiozeiten hatten wir an der Grossformat z.B. immer Diafilm ISO 50 oder 100, Belichtungszeit 1/60s fix, Blende 32 1/3 fix (als Basis für die Belichtungsreihe in 1/3-Schritten) und darauf wurde dann das Licht abgestimmt an den Köpfen oder Generatoren - man hatte da ja am Set durchaus 5 oder mehr Köpfe oder Wannen, deren Helligkeiten untereinander ja auch stimmen musste.

 

Um das grundsätzliche Zusammenspiel von Kamera, Schlitzverschluss und Studiblitzen zu verstehen warf kurzes googeln z.B. diese beiden Links raus:

 

X-Sync mal total im Detail erklärt

 

Blitzsynchronzeit

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Mich wundert nur der unterschied zwischen den kameras....die d3 konnte ich schon mit 4000s blitzen mit studioblitze.....es zeigt sich da kein schwarzer balken. Nur eine vignette und enormer leistungsverlust der blitze. Das ist aber teilweise auch gewollt da 500ws auch mal je nach lichtformer zu stark sein kann. Desweiteren kann ich auch im studio mit relativ offener blende arbeiten.

Der raum ist komplett dunkel.

Die 100s an der xe1 verstellt sich ja auch dauernd wieder auf ein 60s sobald man sich das bild anschaut.....das ist auch nicht gerade optimal geloest.

Auch wenns im studio nicht auf die belichtungszeit ankommt, habe ich trotzdem die erfahrung gemacht das kuerzere zeiten besser sind.....gerade weil ich viel kinder fotografiere und da kommt es auf schnelligkeit an. Mit der xe1 habe ich auch mal probiert kleinkinder im studio zu fotografieren aber das ging in die hose....der af hat beim einstelllicht nur hin und her gepumpt....manuell ging auch nicht weil die kinder nicht still sitzen bleiben. Hab dann schnell die d3 wieder genommen. Das ist ein ganz anderes arbeiten.....aber zb bei stilllife geht die kleine wunderbar.

 

Gruss ingo

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Die Blitze sind ja was die Leuchtdauer angeht komplett unabhängig von der Kamera, sprich sie werden von der Kamera ausgelöst, aber nicht gesteuert. Du bekommst bei der kurzen Belichtungszeit also nur einen Teil des Lichtes, das die Blitze abgeben mit, es ist also kein Leistungsverlust der Blitze, Du nimmst schlicht nicht alles Licht mit, was sie abgeben. Die D3 scheint also einen "besonderen" Schlitzverschluss zu haben. Die kürzeste Blitzsyncronzeit ist dadurch bestimmt, bei welcher Zeit der erste Verschlussvorhang bereits ganz offen ist, der zweite aber nicht begonnen hat zu schliessen (also die Zeit, bei der noch der gesamte Sensor bzw. früher der Film) für das Licht erreichbar ist. Unterschreitet man diese, wird ein Teil des Sensors vom ersten oder zweiten Vorhang abgedeckt und es gibt schwarze Balken. Die D3 hat also vermutlich irgendein digitales Hexenwerk eingebaut, denn bei 1/4000 Sekunde dürfte es rein mechanisch einen solchen Zeitpunkt nicht geben. Da die Syncronzeit mit grösseren Negativ- bzw. Sensorgrössen tendenziell länger wird nutzte man früher im Mittelformat 6x6 bzw. 6x7 oder 6x9 für Porträts im Studio bevorzugt Zentralverschlussobjektive, da mit diesen kürzere Syncronzeiten möglich sind.

 

Für Dein Problem wäre es vielleicht hilfreich, sich ein wenig intensiver mit den technischen Grundlagen, Paratmetern und Möglichkeiten der Studiofotografie auseinanderzusetzen - zielführend ist es, so viel wie möglich zu normieren und so wenig wie möglich je Foto einzustellen, schon allein um reproduzierbare Ergebnisse zu ermöglichen. Die Schärfenebene kann man ja z.B. im Studio grob schon vorher festlegen, weil Standpunkt des Fotografen und Standpunkt des zu Fotografierenden ja bereits feststehen. Muss ja auch, weil ja die Lichtführung inkl. Aufhellern irgendwie gesetzt werden muss im Vorhinein. Auf den AF kann man also häufig verzichten. Man kann dann auch mit kleineren Blendenzahlen (z.B. Blende 8) arbeiten (was kleinere Ungenauigkeiten bei der Scharfstellung kompensiert), weil man ja einen Abstand zum Bildhintergrund vorsehen kann, so dass der aus der Schärfeebene verschwindet. Aufgrund des geringen Abstands zwischen Fotograf und zu Fotografierendem ist die Schärfentiefe auch dann immer noch recht gering. Zumal der Hintergrund ja eh meist neutral, einfarbig oder kontrastarm ist (Hohlkehle bzw. Hintergrundkarton). Sprich: offene Blende im Studio halte ich im Normalfall für eher kontraproduktiv, erst recht bei dynamischen Objekten wie Kindern.

 

500Ws ist btw. nicht besonders viel Licht im Studio, falls die Köpfe in einer Lichtwanne sind schon gar nicht. Ich hatte mir irgendwann mal zum Privatgebrauch ein Mulitblitzset mit 3 * 250 Ws- Köpfen gekauft - das geht gut für Kopfporträts, bei Ganzkörper, am Ende mit mehreren Personen ist das schon sehr sehr grenzwertig, zumindest bei niedrigen ISO-Zahlen. Bei dem oben beschriebenen Setup bist Du sicherlich mit zwei 1000ern aufwärts und einem dritten für Hintergrund bzw. Spitzlichter sowie dem einen oder anderen Aufheller besser aufgestellt als mit einem 500er. Kinder sind natürlich auch eher undankbar im Studio - die zappeln einfach recht gerne. ;-)

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Ich denke das mit dem 4000s liegt nicht an der kamera sonder an den pocket wizzards.....die kann man am pc konfigurieren.....das heist man stellt die zeit ein wie sie zünden sollen. Also eine zeitliche verzoegerung. Ich habe die teile gebraucht gekauft und sie haben schon gepasst mit der d3. Deswegen habe ich nichts dranrum gestellt. Vielleicht braucht die fuji nur eine andere einstellung....man kann ja 2 einstellungen abspeichern.

Trotzdem ist der unterschied zwischen den kameras schon krass.....eine olympus omd hatte ich auch mal angeschlossen. Sie hat 160 s geschafft.

 

Gruss ingo

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Na ja, es wäre schon hilfreich, sich mit dem eigenen Material einigermassen auszukennen... :P

 

Laut Nikon hat die D3 eine Blitzsyncronzeit von 1/250s:

 

Nikon Deutschland - Digitale Kameras - Spiegelreflex - Professional - D3S - Digital Cameras, D-SLR, COOLPIX, NIKKOR Lenses

 

"Blitzsynchronzeit X = 1/250 s, Synchronisation mit Verschlusszeiten von 1/250 s oder länger"

 

Es gibt aber eine Kurzzeitsyncronisation, die vom Effekt her in etwa das tut, was Du beschreibst - allerdings eigentlich nur mit Systemblitzgeräten (wie ich es weiter oben erwähnt hatte):

 

 

https://nikoneurope-de.custhelp.com/app/answers/detail/a_id/1709/~/fp-kurzzeitsynchronisation

 

 

"Bei Verwendung der FP-Kurzzeitsynchronisation kann mit einer größeren Blende fotografiert werden, wodurch eine geringere Tiefenschärfe entsteht. Die FP-Kurzzeitsynchronisation ermöglicht den Einsatz eines Blitzgerätes bei kürzeren Verschlusszeiten als der normalen Synchronzeit bis hin zur kürzesten Verschlusszeit, die mit der jeweiligen Kamera möglich ist (beispielsweise 1/4000 Sekunde).

(...)

Das Blitzgerät zündet eine Reihe sehr schnell aufeinander folgender Blitze mit relativ geringer Leistung, beginnend kurz vor dem Start des ersten Verschlussvorhangs und endend kurz nach dem Ablauf des zweiten Verschlussvorhangs. Auf diese Weise wird das Blitzen auch bei Verschlusszeiten unterhalb der normalen Synchronzeit ermöglicht."

 

Sprich: Blitzen mit einer Studioblitzanlage mit 1/4000s sollte eigentlich nicht sinnvoll gehen ohne schwarze Balken. Dazu ist die Methode auch gar nicht gedacht sondern zum Aufhellblitzen bei vorhandenem üppigen Umgebungslicht. Wie oben beschrieben ist das im Studio auch weder sinnvoll noch nötig. Entsprechendes sagt auch ein Erfahrungsbericht dazu:

 

 

Nikon CLS Workshop Teil 5: FP Kurzzeitsynchronisation | Neunzehn72 - Fotografie

 

Wenn es trotzdem geht läuft das unter "Glück gehabt" in der Kombination der Kamera, mit der Bitzanlage und dem Funkschnüffelstrück. Vielleicht ist auch das Funkteil genau dafür ausgelegt, sowas zu ermöglichen, keine Ahnung, da hilft wohl nur Bedienungsanleitung lesen oder selber googeln. In jedem Fall ist die "lange" Blitzsynconzeit der X-Pro 1 gegenüber der kurzen der Nikon D3 kein Mangel der Fuji sondern die Kurze offenbar ein spezielles Feature Deiner Ausrüstungskombination, das ab Werk auch mit der Nikon so eigentlich nicht geht. Zu den Grundlagen des Schlitzverschlusses noch: Schlitzverschluss

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Die ausloeser sind die pocketwizzard tt5....die sind extra fuer sowas gemacht....zb mit einer portablen blitzanlage draussen zu fotografieren. Wie sie genau funktionieren weiss ich auch nicht...aber ich habe nie einen schwarzen balken. Egal was fuer zeit ich einstell.

Ich bin ja schon froh das die fuji ueberhaupt mit den ausloesern funktioniert. Die 60s stören mich nicht...fuer unbewegten sachen.

Sie macht im studio ein sehr gute figur. Da ich immer gleich jpeg mit ihr aufnehme entfällt meistens die nachbearbeitung.

Das ist bei der d3 undenkbar ....da sind die jpeg nicht so dolle.

 

Gruss ingo

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