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Fuji Roadshow / Street in Bielefeld / Thomas Böcker


riesi

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Hallo zusammen!

 

Gestern war ich zu Gast bei Top-Foto, Bielefeld. Es waren 22 Leute da und zum Glück hatte Thomas einen großen Trolli mit genügend Kameras dabei.

 

Zuerst gab es eine Präsentation, die provisorisch im Laden aufgebaut war. Diese dauert etwas über zwei Stunden, es wurden die Fuji-Kameras vorgestellt und die Besonderheiten des X-Trans-Sensors und die X-M1 erklärt. Danach hat Thomas Böcker etwas über seinen Werdegang und Arbeiten erzählt, sowie seine Gedanken zum Thema Street auf gezeigt.

 

Es wurden die Kameras verteilt und man hatte ca. eine 3/4 Std. Zeit ein paar Eindrücke aus Bielefeld ein zu fangen. Die meisten sind, wie ich auch, in Richtung Kesselbrink gewandert, wo man sich dann wieder getroffen hatte.

 

Ich hätte mir gewünscht, dass die Präsentation wie in der Email angekündigt tatsächlich nur 45min gedauert hätte und man mehr Zeit mit der Kamera in Bielefeld verbringen könnte.

 

Zur X-M1: Die Kamera fühlt sich ordentlich an, dass Klappdisplay macht einen stabilen Eindruck. Während des Fotografierens dachte ich, dass die Schatten gnadenlos absaufen, auf dem Display sah es so aus. Hinterher am PC war das schon ordentlich. Wie schon von Flysurfer beschrieben, hat die Provia-Einstellung einen anderen Look, als aus der X Pro 1. Etwas peinlich für Thomas war, dass er die Sache mit dem manuellen Fokussieren nicht wusste, es war ihm neu, dass man AE vorfokussieren kann. Da wir beim Skaterpark waren und ich mich ein wenig auf die Skater konzentriert hatte, war das aus meiner Sicht ein Muss. Der AF ist flott, aber um den Skater auf den Punkt aufs Bild zu bringen, ist minimalste Auslöse-Verzögerung wichtig. Bei der X-M1 muss dafür die Fn-Taste belegt werden. Ich hatte das 18-55 Zoom drauf und da gibt es nichts zu meckern.

 

Das Fotografieren nur mit Display ist für mich gewöhnungsbedürftig. Durch die vielen Reize in der Großstadt gelingt es mir mit dem Blick durch den Sucher mich besser auf das Motiv zu konzentrieren.

 

Bilder gibt es hier: https://www.dropbox.com/sc/8llhoccyrawva1x/B_LtL_L__9

 

Mit dem Zeitdruck im Nacken und der neuen Kamera in der Hand ist mir leider nichts besseres gelungen, weshalb ich hier auf meine Dropbox verlinke. Falls der ein oder andere der Meinung ist, es sollten ein paar Bilder dauerhaft hier im Forum abgelegt werden, mach ich das gern.

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Wow, 2 Stunden Präsentation und 45 Minuten mit der Kamera ist aus meiner Sicht ein fatales Verhältnis, wie haben denn die anderen Teilnehmer hierauf reagiert?

 

Dass man die Kamera, zu der man einen Workshop anbietet, aus dem FF kennen muss, versteht sich ohnehin von selbst. Man verkauft ja auch keine Photoshop-Workshops, wenn man Photoshop nur oberflächlich kann und kennt und einem die Teilnehmer dann die etwas aufwändigeren Funktionen zeigen. Hoffe ich zumindest... ;)

 

Vielleicht wäre es ganz hilfreich, wenn die Teilnehmer von solchen Workshops ein konstruktives Feedback an Fuji schicken würden? Wobei ich eigentlich erwarten würde, dass Fuji die Teilnehmer von sich aus kontaktiert und einen Feedbackfragebogen schickt. Schließlch geben sie eine Menge Geld für diese Workshops aus, soweit ich weiß sind dafür alleine 250 X-M1 Serienmodelle im Dauereinsatz.

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Auch ich war dabei und habe auf Grund der kurzen Einführung in die Kamera, sehr wenig verstanden zumal die Bedienung völlig anders ist als an meiner E 520.

Ich habe aber für mich festgestellt, daß mir ein Sucher fehlt, daher schwanke ich zwischen der X-E2 und der Panasonic GX 7.

Was mich am meisten gestört hat, war die unprofessionelle Lokation. Es war nichts vorbereitet. Man sollte sich nur mal die Kritiken im Internet über die Firma durchlesen.

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......Schließlch geben sie eine Menge Geld für diese Workshops aus.......

 

Ich war auch dort.

Es kostete "NUR" €19,95 und man durfte die Speicherkarte (8 GB Class 10) behalten, bekam Cashback Gutscheine und einen Gutschein für den Fujifim Fotoservice.

Trotz dem bin auch ich mit einer anderen Erwartungshaltung dort erschienen. Ich hätte mir schlicht erhofft mit dem Referenten praktische Übungen zu vollziehen (Motivsuche, Kameraeinstellung in der jeweiligen Situation etc.). Da wir aber über 20 Teilnehmer waren und die Zeit sehr begrenzt war ging das eben einfach nicht.

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Das war bei uns zum Glück anders. Orga war super, der Ausrichter (Foto Besier in Wiesbaden) hatte extra in einem benachbarten Einkaufszentrum einen Seminarraum gebucht, ausreichend Getränke und belegte Brötchen organisiert. Den Theorie-Teil haben wir sehr kurz (30 - 45 min?) gehalten, Peter (der Fotograf) hat dann lieber noch etwas von seiner Arbeit (woher bekommt er seine Ideen, wie baut er die Bilder auf und wie bearbeitet er sie, jeweils an Beispielen erläuter) erzählt. Zum Fotografieren hatten wir dann knapp 3h in einer zum Studio umfunktionierten leeren Wohnung. Das war ausreichend, ich hätte noch ca 20 Aufnahmen auf die Karte bekommen, dann hätte ich die private SD-Karte zücken müssen. ;-)

 

Während der ganzen Zeit war Peter für Fragen und Tipps verfügbar, ebenso ein Mitarbeiter von Fuji (für die eher kameratechnischen Dinge).

 

Also von mir eine klare Empfehlung für die Workshops "Portrait und People" von und mit Peter Hawk. Ich überlege sogar, den selben Workshop im Januar nochmal zu buchen. ;-)

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Es kostete "NUR" €19,95 und man durfte die Speicherkarte (8 GB Class 10) behalten, bekam Cashback Gutscheine und einen Gutschein für den Fujifim Fotoservice.

 

Genau, deshalb sage ich ja, dass Fuji eine Menge Geld in diese Workshops steckt. Allein die 250 X-M1 Serienkameras und dazugehörenden Objektive sind ja eine Menge Kapital.

 

Die 20 Euro sind eine reine Schutzgebühr, damit sich nicht 20 Leute anmelden, der Workshop ausgebucht ist, und dann erscheinen 5 Hanseln, weil es halt grad regnet oder sie es vergessen haben. Diejenigen, die erscheinen, erhalten den Betrag locker in Form von "Naturalien" zurück.

 

Ihr müsst euch mal angucken, was andere Workshops dieser Dozenten bei der Fuji Film School kosten. Alles nette dreistellige Beträge pro Person.

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Da hast Du natürlich recht, ich habe Deinen Beitrag nicht richtig gelesen (wer lesen kann ist hat immer klar im Vorteil :rolleyes:).

 

Ausreichend belegte Brötchen, Laugenbrezeln + Getränke ab es zwar auch, aber der eigentliche "Schulungsinhalt" kam doch ein wenig zu kurz :-(.

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Ich war auch in Bielefeld dabei. Es stimmt schon, dass die praktische Exkursion mit der X-M1 zu kurz gekommen ist. Die Workshops auf der Roadshow – auch die von Thomas Böcker – sind eigentlich ja auch auf 4 Stunden ausgelegt (siehe Dortmund, Westercappeln, Düsseldorf, Kassel usw.). Dann wären fast 2 Stunden zum Ausprobieren der X-M1 Zeit gewesen. Die hätten dann aber auch gereicht. Das Ladenlokal war der X-M1 entsprechend eher „zierlich“ ausgefallen, die Teilnehmerschaft saß so eng zusammen wie die Tasten auf der Rückseite der X-M1. Thomas Böcker ließ dann auch durchblicken, dass ein separater (Seminar-) Raum mit Präsentationstechnik eher angemessen wäre.

 

Alle Funktionen der X-M1 selbst zu kennen und dann in einem solchen zeitlich limitierten Workshop an die Frau/ den Mann zu bringen, ein für viele Teilnehmer ungewohntes fotografisches Thema wie Street Photography mit seinen vielen Facetten in begrenzten Räumlichkeiten vorzustellen und anschließend in einer unbekannten Lokation an 22 Teilnehmer und Teilnehmerinnen verständlich weiterzugeben, zudem noch kleine Tipps zu geben, ist eine Aufgabe, die der Quadratur des Kreises schon recht nahe kommt. Die Teilnehmer haben aber auch nicht wirklich darauf bestanden, dass sie bei dem schönen Spätherbstwetter das Ladengeschäft lieber verlassen und an die frische Luft gehen wollen, um die „Kleine“ auszuprobieren.

 

Die X-M1 ist schon recht niedlich, vor allem wenn man größere Hände hat und mit den langen Fingern immer wieder auf irgendwelche Tasten kommt. Dann heißt es immer wieder „back“ in die Ausgangsanzeige. Aber Übung macht bekanntlich den Meister. Das Schwenkdisplay geht schön straff, seine Größe und Auflösung geht voll in Ordnung. Die Bedienung ist kein Hexenwerk. Klar, ein optischer Sucher oder ein EVF wären toll gewesen, aber dann wäre es auch keine kleine X-M1 mehr. Das XF 18-55 mm kenne ich schon an meiner meiner X-E1. Das XC 16-50 mm, das an meiner Leih-X-M1 montiert war, ist zwar recht niedlich, doch hat mich mein Exemplar nicht auf Anhieb von Hocker gerissen. Wobei ich da wegen der Kürze der zum Fotografieren zur Verfügung stehenden Zeit nur die mechanische Qualität des Zooms beurteilen möchte. Die Bildqualität ist insgesamt so, wie ich sie von der Kombi erwarten durfte. Mit guten Festbrennweiten wird der Sensor der X-M1 aber sicher deutlich mehr herauskitzeln können.

 

Im Rahmen eines solchen Workshops ist es nicht einfach, dem Thema Street mit einer neuen Kamera, die ich erst begreifen lernen muss, gerecht zu werden. So sollen meine Fotos auch nur zur Illustration dieses für mich dann insgesamt doch aufschlussreichen und anregenden Workshops dienen. Es hat sich für mich gelohnt! Danke Fuji!

 

dscf0001ddu5e.jpg

 

dscf0014yruom.jpg

 

dscf0015vuucj.jpg

 

dscf0024ktu29.jpg

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Die X-M1 ist schon recht niedlich, vor allem wenn man größere Hände hat und mit den langen Fingern immer wieder auf irgendwelche Tasten kommt.

 

Standen denn keine optionalen X-M1 Handgriffe zur Verfügung? Bei der überwiegend männlichen Klientel bei solchen Workshops würde sich das doch anbieten. Die Kameras sind ja absichtlich, weil die angepeilten weiblichen Kunden (insbesondere in Asien) das gerne so wollen.

 

Ich selbst mache eigentlich fast immer den Handgriff an die Kamera dran...

 

10516772825_470d6657a7_z.jpg

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Nein, Handgriffe hatten wir leider nicht.

 

Das ist natürlich bedauerlich und geht meiner Meinung nach an einem beachtlichen Teil der Zielgrippe dabei, die davon profitieren könnte. Zumindest sollte es doch möglich sein, eine X-M1 mit Handgriff in die Hand nehmen und mit dem "nackten" Gerät vergleichen zu können. Schließlich handelt es sich bei den diesen Workshops um Verkaufsveranstaltungen, die nicht zufällig bei großen Fotohändlern mit Fuji-Sortiment stattfinden.

 

Aus meiner Sicht sollte so ein Workshop die folgenden Rahmenbedingungen erfüllen:

 

  • Einführung in die Kamera, in ihre Besonderheiten (sprich ihre besonderen Vorteile). Der Workshop-Teilnehmer sollte nach dieser Einführung wissen, auf welche Features und Fähigkeiten er beim anschließenden Praxisteil besonders achten sollte. Es wäre ja fatal, wenn sich Teilnehmer 1-2 Stunden praktisch mit der Kamera beschäftigen, und die besten Features und Funktionen dabei gar nicht ausprobieren, weil sie nicht wissen, dass es sie gibt oder wozu sie gut sind. Beispiele etwa: eingebauter RAW-Konverter, "smarter" Bildstabilisator mit Bewegungserkennung, Gesichtserkennung usw.

  • Hinweise, welche Einstellungen für das jeweilige Workshop-Thema empfehlenswert sind oder sein könnten, also etwa Einstellungstipps für Portraitaufnahmen mit Blitz, oder für Street-Fotografie, oder was auch immer das fotografische Thema und die konkrete Location ist. Hier geht es also darum, zum einen fotografische Themen und Locations zu wählen, bei denen die X-M1 ihre Vorteile ausspielen kann (und nicht etwa schlechter dasteht als eine günstigere Einsteiger-DSLR), und zum anderen darum, den Teilnehmern praktische Hilfen und Tipps mit auf den Weg zu geben, damit sie die Kamera "richtig" benutzen und einstellen, also die im Rahmen der Möglichkeiten besten Ergebnisse erzielen können.

  • Es muss einen nachvollziehbaren Grund geben, wieso diese Workshops von Profifotografen und nicht einfach von "Kamerakennern" (= geschultes Sales-Personal) durchgeführt werden. Sonst könnte ja auch ich solche Workshops auch machen, denn das mit dem Erklären der Kameravorteile und den Einstellungstipps kriege ich "X-Pert" vermutlich besser hin als die allermeisten anderen. "X-Pert" ist aber nicht "X-Photographer". Wichtig ist aus meiner Sicht deshalb, dass die Teilnehmer nicht nur etwas über die X-M1 lernen, sondern auch über das Fotografieren (mit der X-M1) an sich. Es sollte praktisches fotografisches Wissen weitergegeben werden, die Teilnehmer sollten von der Berufserfahrung der Profis hinsichtlich des gewählten fotografischen Workshopthemas konkret profitieren können.

  • Das wiederum bringt uns zu eben diesem Workshopthema und zu den entsprechenden Locations. Mir fällt ehrlich gesagt kein nachvollziehbarer Grund ein, wieso man unerfahrene User, die zum erstem Mal eine X-M1 (und häufig auch zum ersten Mal eine CDAF-Kamera) ausgerechnet zu einem Skaterpark dirigieren sollte, um dort mit vergleichsweise lichtschwachen Kit-Zooms "Action-Aufnahmen" zu machen. Aber vielleicht habt ihr ja eine Idee?

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Naja, bis auf die fehlenden Handgriffe würde ich Deine Kriterien bei uns als erfüllt ansehen.

 

Sehr schön war die Zweiteilung des Fuji-Teams. Eben Peter, der für das fotografische zuständig war und Mario (ich hoffe ich habe mir den Namen richtig gemerkt), der eher die technischen Nachfragen beantworten konnte. Vieles konnte Peter auch ad hoc erklären, aber er hat selbst gesagt, dass er nicht die allerletzte Menüeinstellung oder so kennt. Er kennt das, was er benutzt, und das hat er uns auch klasse rübergebracht, einiges haben wir dann auch untereinander erklärt (z.B. hab ich einer Teilnehmerin die Fokuslupe bei manuellem Fokus gezeigt).

 

Versteh mich nicht falsch, Peter hat die Kamera schon gut gekannt, aber ich glaube er war ganz froh, dass er einige technische Fragen zu Mario abschieben konnte und dadurch mehr Zeit hatte, uns das fotografieren näher zu bringen.

 

Als Location hatten wir eben ein Studio, wo eine 20 Personen starke Teilnehmergruppe sicher besser zu handeln ist als "on the street".

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Naja, bis auf die fehlenden Handgriffe würde ich Deine Kriterien bei uns als erfüllt ansehen.

 

Das mit den Handgriffen lässt sich zum Glück leicht ändern, das sind sie berühmten "peanuts". Davon braucht man auch keine 250 Stück, es würde reichen, wenn bei jedem Workshop 1-2 zum Ausprobieren und Vergleichen zur Verfügung stehen würden.

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Versteh mich nicht falsch, Peter hat die Kamera schon gut gekannt, aber ich glaube er war ganz froh, dass er einige technische Fragen zu Mario abschieben konnte und dadurch mehr Zeit hatte, uns das fotografieren näher zu bringen.

 

Aus meiner Sicht völlig in Ordnung. Für das, was der Fotograf selbst nicht weiß oder kann, hat er ganz einfach seine Leute. :) Es gibt Profis, die wissen am Ende eines großen Auftrags nicht einmal, mit welcher Kamera sie ihn fotografiert haben. Macht eh alles der Assistent.

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