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Mal wieder der Aquarelleffekt...


RolfJ

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Hier mal ein Bild, was mich gerade an Fuji zweifeln lässt. Habe erst aus RAW mit lightroom und Capture One probiert und war eher unglücklich über das Ergebnis. Also habe ich zum ersten Mal den internen Konverter bemüht. Das Ergebnis war völlig vergleichbar mit den LR- und C1-Versionen :(

Hat jemand noch eine gute Idee oder ist der X-Trans-Sensor für so etwas nicht geeignet??

 

Hier zur Übersicht das verkleinerte Gesamtbild:

 

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und hier ein 100%-Ausschnitt. Das finde ich grauenvoll!

 

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Irgendwelche Anmerkungen oder Ideen?

 

Übrigens mit X-E2 und 55-200@141, f 7.1, 1/480, ISO 200

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da ich ihn nicht extra abgestellt habe, vermutlich mit...

 

auch wenn der Stabilisator die Ursache sein sollte, wäre das tragisch. Der ist ja gerade dazu da, solche Probleme zu vermeiden. Vielleicht sollte Fuji lieber wieder einen "normalen" Sensor verwenden. Ich habe ja doch das spezielle Sensordesign als Ursache in Verdacht...

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Hallo Rolf,

 

endlich greift jemand mal wieder dieses Thema auf !!!!!!!!!!

Die Fuji-Sensoren haben da eindeutig eine Macke. Das hat mit Stabi nichts zu tun.

Fotografiere einmal ein Verkehrsschild mit Buchstaben aus ca. 80m Entfernung und siehe es dir in der 1:1-Ansicht an, da siehst du dann ganz klar, dass die

Schriftzeichen wie kaputt aussehen.

Klick mal hier : 

http://www.dpreview.com/reviews/fujifilm-x-e1/18

die Vergrößerung des Wappens im Flaschenhals an und die darunter befindliche Schrift !

Und dann schau dir die OMD E-5 dagegen an.......... 

Warum wird dieser eklatante Makel des Sensors in den Tests nicht erwähnt ?

Warum wird das hier totgeschwiegen ?

Ich stehe vor der Frage, ob ich weiter in das Fuji-System investiere und mit diesen Aquarelleffekt leben kann, oder ob ich die Firma wechsle..........

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Ich bin auch gerade etwas verblüfft, wie das hier banalisiert wird. In meinen Augen ist es ein echtes Problem, das eigentlich so nicht hinnehmbar ist. Die Olympus hat dafür andere Macken, die auf der Sensorgröße basieren. Fuji sollte einfach diesen X-Trans-Quatsch lassen und zu den normalen Bayer-Sensoren zurückkehren.

Spaßeshalber habe ich übrigens mal einen Ausdruck (nur in DIN A4) gemacht, auf dem der Effekt im grünen Teil schon sehr deutlich erkennbar ist :(

Aufgrund des tollen Objektivangebotes würde ich nur ziemlich ungern wieder wechseln. Was ein Glück, das Sony zur a7 noch so wenig zu bieten hat ;)

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Tja, ich glaube, es ist ein Softwareproblem. Will sagen, beim Demosaicing (s. Wikipedia) geht Adobe mit ACRaw nicht weit genug, Bei DCRaw (das ist ein Opensource-Grundprogramm für viele RAW-Umsetzer am Markt) wird das etwas besser gelöst. Man kann dort in den Quellcode gucken - die Fuji-RAWs werden da einer Extrabehandlung unterworfen. Wie es auch sein soll, weil bei Fuji ja kein Standard-Bayer-Sensor vorliegt. Und Firmen, die DCRaw verwenden, können - weil der Quellcode vorliegt - auch dran rumbasteln. Vielleicht deshalb gibt z.B. Photoninja etwas bessere Ergebnisse, was diesen Effekt betrifft. Für den Mac soll es ein (neues) Programm geben, das es noch besser kann - habe leider keinen Mac.

 

muella7

 

Einige Bilder auf www.muella7.com

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Für solche Motive finden Pixelpeeper Iridient sehr gut.

 

Dass der gerne so hochgelobte eingebaute Konverter kaum anders arbeitet als ACR, sage ich schon seit Ewigkeiten, freilich ohne erkennbare Wirkung. Stattdessen hört man seit gut zwei Jahren das Mantra, Fuji sollte Adobe endlich das "Geheimrezept" verrate, das in Wirklichkeit nicht existiert. Aus diesem Grund äußere ich mich zu diesem Thema auch nicht mehr öffentlich, es ist mir schlicht und einfach zu blöd.

 

Das Ganze betrifft jedoch nur die 100%-Ansicht, denn normale Ausdrucke und Ansichten sehen eigentlich sehr gut aus. Ich kann die Datei nachher mal in Iridient laden und dort dekonvulieren. 

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Ich glaube, dass Fuji einen anderen Sensor nehmen sollte.

Die obigen Bildergebnisse sind nicht akzeptabel.

Ich habe diese Aquarelleffekte auch ständig bei Fotos von den Dolomiten festgestellt. 

Entferntere feine Felsstrukturen waren auf den Aufnahmen betroffen.Sieht echt blöd aus.

Als Vergleichkamera hatte ich eine Leica X1 dabei. Dort waren diese Effekte nicht vorhanden.

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Also, für die Wissenschaft:

 

https://dl.dropboxusercontent.com/u/6778029/Rapsbl%C3%BCte_16-04-2014_6_nj.jpg

 

Das RAF mit PhotoNinja auf Tif umgesetzt (nur mit der Grundeinstellung) und das in Jpg mit 50% Qualität umgewandelt. Die Bäume kommen besser, der Raps vielleicht, das Korn, tja...

 

PhotoNinja nimmt sich halt mehr Zeit...

 

Aber im Prinzip hat flysurfer schon recht: im fertigen Bild ist das nicht zu sehen.

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Ich glaube, dass Fuji einen anderen Sensor nehmen sollte.

Die obigen Bildergebnisse sind nicht akzeptabel.

Ich habe diese Aquarelleffekte auch ständig bei Fotos von den Dolomiten festgestellt. 

Entferntere feine Felsstrukturen waren auf den Aufnahmen betroffen.Sieht echt blöd aus.

Als Vergleichkamera hatte ich eine Leica X1 dabei. Dort waren diese Effekte nicht vorhanden.

 

 

Ich sehe das ein bisschen Anders, deine  Leica X1 kann diese feinen Struckturen mit den 12 MP garnicht auflösen. Auch die Fuji kann bei dem oben gezeigten Bild, bei der Brennweite und Entfernung die feinen Struckturen im Raps nicht richtig erfassen, dadurch entsteht bei dem Bayer Sensor Matsch und bei dem Fuji Sensor so ein Aquarell Gekäusel.

Dazu kommt noch, das es scheinbar nicht Windstill war, also der Raps in Bewegung war, was den Aquarell Gekäusel noch fördert.

 

supermd

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Bei 1/480s spielt Wind wohl eher keine Rolle. Für mich ist das Ganze dennoch ein "Non-Issue", da ich auch solche Motive mit entsprechenden Konvertern bei Bedarf sehr ansprechend entwickeln kann. Tatsächlich reicht mir in der Regel Lightroom. Wenn ich mir meine beiden Versionen auf dem Retina mit 2880 Pixel Breite angucke, kommt die LR-Version sogar schöner. Nur beim Pixelpeepen gewinnt die Iridient-Version.

 

Die Vorteile von X-Trans kommen eben auch mit Nachteilen. Bei vielen Motiven besticht ja gerade der "cleane" Look, der viel Detail ohne Rauheiten zeigt.

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Erstmal Danke für eure Mühe. Habe z.Zt. Nur das iPad an, das jetzt zur Beurteilung nicht so richtig taugt. Mir geht es aber eben nicht um's Pixelpeeping, deshalb habe ich ja auch einen Ausdruck gemacht. Wie gesagt, sieht man den Effekt schon auf DIN A4.

So krass wie hier habe ich das bisher noch auf keinen Bildern von mir gesehen, scheint eine schlechte Gesamtkonstellation für den X-Trans zu sein...

Immerhin habe ich gelernt, dass es nicht lohnt, auf den internen Konverter zu setzen und dass LR und C1 im Vergleich mit anderen Konvertern alle technisch möglichen Ergebnissen erreichen können. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein "normaler" 16 MP-Sensor hier bessere Ergebnisse erzielt hätte, was natürlich bei anderen Motiven schon wieder ganz anders aussehen kann.

Die diversen Ergebnisse werde ich mir in den nächsten Tagen mal auf dem Mac ansehen und bin gespannt, ob ihr dabei besserer Ergebnisse geschafft habt als ich.

Das Thema werde ich auf jeden Fall weiter im Auge behalten :)

Grüße und einen schönen Feiertag!

Rolf

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So - ich war doch neugierig und habe mal einen Blick riskiert. Letztlich muss ich meinem Fazit aus dem vorigen Beitrag nichts mehr hinzufügen. In dieser Konstellation ist der X-Trans nicht optimal geeignet. Da er aber in vielen anderen Situationen klasse Ergebnisse bringt, muss man damit wohl leben und hoffen, dass es in der Zukunft bessere Entwicklungsmöglichkeiten gibt - oder das System wechseln...

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So - ich war doch neugierig und habe mal einen Blick riskiert. Letztlich muss ich meinem Fazit aus dem vorigen Beitrag nichts mehr hinzufügen. In dieser Konstellation ist der X-Trans nicht optimal geeignet. Da er aber in vielen anderen Situationen klasse Ergebnisse bringt, muss man damit wohl leben und hoffen, dass es in der Zukunft bessere Entwicklungsmöglichkeiten gibt - oder das System wechseln...

Fotografier doch so eine Szene mal mit Film und pixelpeepe dann.

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