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Fuji auf Fotoreise


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Mich würde einmal interessieren, ob jemand schon Erfahrungen mit dem Fuji System auf Reisen gemacht hat, die vom Einsatz etwas anspruchsvoller sind. Ich werde in 2015 eine 14-tägige Islandreise machen und bin am überlegen, ob das Fuji System gegenüber einer Nikon oder Canon Ausrüstung gravierende Nachteile bringt. Habe zurzeit die XE1, XF 18-55, 10-24, 55-200, plane noch das 23mm + XT-1 anzuschaffen. Dagegen steht die Nikon D7000 / ggf. zusätzlich D750 14-24, 24-120, 70-200 + Konverter TC 20EIII und einige Festbrennweiten. Das geringere Gewicht ist für mich der wichtigste Vorteil, ggf. die eingeschränkte Tele Qualität bei Tieraufnahmen spricht dagegen. Was habt ihr für Erfahrungen sammeln können?

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Hallo,

ich war gerade in Rumänien und habe nur die X100S mitgehabt. Damit war ich zufrieden, bis auf das eine Mal, wo ich unbedingt den Haushund fotografieren wollte. Das ist mit 35 mm etwas mühseliger gewesen.

Es kommt ganz sicher darauf an, was Du fotografieren willst. Für mich hat es auch mal Vorteile, nur mit einer Brennweite unterwegs zu sein. Ich hatte übrigens auch das TCL und WCL mit, aber kein einziges Mal benutzt. Es lag sicher auch an der Situation, weil Hauptaugenmerk war eben nicht die Fotografie, obwohl sie auch wegen der Dokumentation schon wichtig gewesen war.

 

Viele Grüße

Petra

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Welche Anforderungen an die Ausrüstung hast du denn? Kälte/Gletscher oder Hitze/speiende Vulkane oder Unterwasserflussdurchquerungen?

Es werden Tageswandertouren rund um die Insel durchgeführt, natürlich mit ausreichend Zeit zum Fotografieren. Ich stelle mir das vom Anspruch nicht so extrem vor, wie einen Bergaufstieg in den Alpen. Im Tagesrucksack sollte Platz für Regenjacke / Hose, Kälteschutz und was man sonst noch für Tagestouren braucht sein. Die Art der Fotos werden sowohl Landschaft als auch Tierfotografie sein. Mit den Brennweitenbereichen von 10-55mm bin ja qualitativ sehr zufrieden, aber darüber?

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Ich war letztes Jahr mit der XE-1 als Alleinversorger auf Grönland unterwegs. Da war ich um jedes Gramm, das ich nicht im Gepäck hatte, froh. War super zufrieden, hätte mir nur manchmal zur Kit-Linse noch die beiden Zooms, die du auch anführst, gewünscht. Aber nur sehr selten. Aber zum einen gab es die zu dem Zeitpunkt noch nicht, und zum anderen, naja, ich musste auch so genug schleppen...

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Ich war im April diesen Jahres auf einer Fotoreise in Island. Dabei hatte ich zwei X-E1 Gehäuse, ein 18-55, ein 55-200 und das XF14 mit. Zusätzlich für Nordlichtaufnahmen das XF18/2.0.

Trotz zum Teil schlechten Wetters hat die Fuji-Ausrüstung die Reise problemlos gemeistert. Ich habe überwiegend Landschaftsfotos erstellt, weniger Tierfotos. Bei bewegten Tieren kam der Sucher der X-E1 doch sehr an seine Grenzen, da traue ich der X-T1 deutlich mehr zu. Ich bin mit dem 55-200er Tele sehr zufrieden, schwache Tele-Qualität würde ich dem Objektiv nicht anlasten.

 

Gruß

Dirk

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Ich war vor 3 Jahren 14 Tage in Island unterwegs und hatte damals Canon 40,24-105 und 100-400 (Gewicht!!) mit, 95% der Bilder habe ich mit dem 24-105 gemacht. Glaube Fuji reicht vollkommen wenn du ein tolles Weitwinkelobjektiv hast oder Tele für Vogelaufnahmen.

Wichtig ist gutes Schuhwerk, Regenjacken, warme Wäsche, Haube u. Handschuhe da ist nicht viel Platz im Rucksack-unbedingt Stativ und Weitwinkel und Filter.

Viel Spaß es wird sicher ein tolles Erlebnis

 

Gruß Johann

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... die eingeschränkte Tele Qualität bei Tieraufnahmen spricht dagegen.

Die Fauna Islands beschränkt sich im wesentlichen auf domestizierte Arten.

Für Puffins haben mir beim letzten Versuch 400 mm an der Crop Kamera nicht gereicht.Bei Walen hingegen waren 180 mm am 1,5 Crop ausreichend.

Island ist der Inbegriff atemberaubender Landschaft. Gute Weitwinkel Brennweiten sind da, meiner Meinung nach, deutlich wichtiger als ein langes Tele für die eine bis zwei Gelegenheiten zu denen man in die Nähe heimischer Tierarten kommt.

Ich habe das 400er quer durch Island und Grönland geschleppt. Nochmal werde ich das nicht machen.

Das Gepäck für die nächste Island Reise sähe bei mir wie folgt aus.

  • Fuji X-Pro 1
  • Festbrennweiten zwischen 12 mm und 60 mm, wobei die Makro Funktion des 60 er durchaus wichtig ist.
  • Das Gewicht eines zweiten Gehäuses, gar einer Spiegelreflex Kamera, würde ich durch wichtiges Zubehör ersetzen zum Beispiel:
  • Ein gutes Stativ.
  • Grauverlaufs Filter samt Filterhalter für Landschaftsaufnahmen.
  • Fernauslöser.

Den restlichen Technik Kram zu hause lassen, das belastet nur.

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Meinen Vorredner kann ich mich da bedingungsloas anschließen. Folgende Reisen habe ich mit einer X-E1 schon unternommen:

 

- Februar 2013: Island (Norden, Ostküste und Süden)

- Dezember 2013: Norwegen mit Hurtigruten (einmal rauf und wieder runter mit viel Polarnacht und Nordlichtfotografie)

- Juni 2014: ebenfalls Norwegen mit Hurtigruten (ohne Polarnacht und Nordlicht aber dafür mit viel Mitternachtssonne)

- August 2014: Irland (Dublin, Galway, Connemara, ...)

 

Alle Reisen haben meine X-E1 sowie das Zubehör problemlos überstanden. In Island war es im Norden kalt und wunderschönes Wetter. Im Süden war es richtig warum und es regnete. Alles kein Problem. Die Winter-Norwegen-Reise war für die Kamera eine kleine Herausforderung: Regen, Schnee, Sturm (bis WS 10!) und im Norden fast -25 °C - alles kein Problem. Die Sommerreise war dagegen ein Zuckerschlecken: im Süden Sommer, im Norden Temperaturen im niederen einstelligen Bereich und Schneefall. Ebenfalls alles kein Problem.

 

Der Vorteil meiner X-E1 war hier, dass ich die Kamera in eine Plastiktüte gewickelt unter meiner dicken Winterjacke mitführen konnte. So blieb diese eigentlich immer relativ warm. Und mal etwas Schnee und Regen haben absolut nichts ausgemacht. Außer dass man alle paar Minuten das Objektiv putzen musste.

 

Für mich ist sie die ideale Reisekamera. Klein, handlich, relativ leicht, robust und macht saumäßig (schwäbisch für absolut genial) gute Bilder. Andere haben keine besseren Bilder gemacht und haben das dreifach an Ausrüstung mitgeschleppt.

 

Zum Ansehen meiner Bilder kannst du auf den Link zur fotocommunity (siehe Signatur) klicken.

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Hallo kgs-photography,

 

meine X-E1 hat mich inzwischen auch schon durch einige Urlaube begleitet. Dabei war von Alpengipfeln bis Trekking im Urwald eigentlich alles dabei. Ich wurde kein einziges mal im Stich gelassen, habe (zumindest technisch) vorzügliche Bildergebnisse bekommen und einfach jederzeit gerne fotografiert. Allein hätte ich mir bei allen Reisen statt 18-55 + 50-230 das 18-135 gewünscht. Zumindest beim Wandern...

 

Gruß und viel Freude und gutes Licht auf Deiner Reise

Christoph

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Ich war dieses Jahr 14 Tage in Namibia und hatte die X-A1, X-T1, das XC 16-50, XC 50-230, XF 18 und XF27 dabei.

Trotz Sandstürmen, salziger Meeresluft und Temperaturen von 0 bis 45 Grad hat sich das System bewährt.

Für Landschaft hatte ich die A1 mit dem 16-50, für Sterne die A1 mit dem 18er, für Städte die A1 mit dem 27er, für Tiere die T1 mit dem 50-230er (natürlich wegen dem EVF) und bei allen staubigen Angelegenheiten sowieso die T1.

Da ich keine WR Objektive besitze hatte ich Sorgen das ich die XC Objektive durch Sandeinfluss verlieren könnten, aber die abendlichen "Wartung" hat mich vor diesem Schicksal bewahrt.

Hatte kurz mal das Gefühl, dass sich die FN-Taste der A1 verabschiedet, aber dies bewies sich zu Glück als falsch.

 

Die Bildern sind meiner Meinung nach super geworden, hatte ja ein paar in den entsprechenden Objektiv-Threds gepostet.

 

Kann das System auf Reisen nur empfehlen, trotz 2 Bodys (einen mit Handschlaufen und einen mit Gurt) habe ich mich nie überladen gefühlt.

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Ich war dieses Jahr 14 Tage in Namibia und hatte die X-A1, X-T1, das XC 16-50, XC 50-230, XF 18 und XF27 dabei.

Trotz Sandstürmen, salziger Meeresluft und Temperaturen von 0 bis 45 Grad hat sich das System bewährt.

Für Landschaft hatte ich die A1 mit dem 16-50, für Sterne die A1 mit dem 18er, für Städte die A1 mit dem 27er, für Tiere die T1 mit dem 50-230er (natürlich wegen dem EVF) und bei allen staubigen Angelegenheiten sowieso die T1.

Da ich keine WR Objektive besitze hatte ich Sorgen das ich die XC Objektive durch Sandeinfluss verlieren könnten, aber die abendlichen "Wartung" hat mich vor diesem Schicksal bewahrt.

Hatte kurz mal das Gefühl, dass sich die FN-Taste der A1 verabschiedet, aber dies bewies sich zu Glück als falsch.

 

Die Bildern sind meiner Meinung nach super geworden, hatte ja ein paar in den entsprechenden Objektiv-Threds gepostet.

 

Kann das System auf Reisen nur empfehlen, trotz 2 Bodys (einen mit Handschlaufen und einen mit Gurt) habe ich mich nie überladen gefühlt.

Wie sah denn Deine abendliche Wartung aus? Hattest Du Druckluft mit oder hat ein einfacher Pinsel/Lappen gereicht?
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Pinsel und Luft, dieses Standardset eben.

 

Die Chips an sich waren bei keinem Bodys von Staub betroffen, so viel zur Notwendigkeit von WR...

Bei den Zooms sah es anders aus, war immer nur gute Staubschicht auf den Tuben... Aber zum Glück keine negativen Beeinträchtigungen, bis jetzt...

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Danke Euch allen für Eure Antworten, denke, dass das Fuji System mein Reisebegleiter sein wird....

 

Ich kann mich den Vorrednern in Sachen Ausrüstung nur anschließen und ich wünsch Dir viel Spass und tolle Fotos auf der Reise.

 

Bei mit ist 2013, auf der Islandreise, die Entscheidung für den Umstieg von EOS 7D auf eine X-Pro1 gefallen und diese Entscheidung hat sich bis jetzt, nicht nur auf Reisen, gut bewährt. 

 

Wichtiger für Island ist eher in ein gutes Stativ, ein Fernauslöser, ein paar sinnvolle Filter (Pol-, Grauverlaufs- und Neutralfilter) und eine Wetterschutz für die Kamera als die ganz langen Teleobjektive (ausser vielleicht für die Vogelfotografen). 

 

Gruß Chris 

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ich war in Indien und Myanmar mit Fuji unterwegs und war begeistert über das geringe Gewicht der Ausrüstung .

Fuji X E 1 und Fuji XE 2

mit

14 2,8

23 1,4

18-55

55-200

35 1,4

alles in einem Billingham Hadley Pro verstaut.Perfekt!

Gruß

molto

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  • 2 weeks later...

Hi zusammen, will hier nicht als Spielverderber auftreten, aber meine X-E1 hat eine längere Asienreise nicht überlebt.

 

Neben dem 'Standardfehler' dass die Batterieanzeige ruckartig von voll auf null springt (das macht sie aber auch in Deutschland) sind folgende Fehler aufgetreten:

 

Große graue Flecken im Sensor, evtl. verursacht durch eine Hochtour im Hymalaia bis auf 5.500hm, Fuji wollte das aber nicht direkt zugeben, der Sensor musste getauscht werden.

 

Kondensat im Sucher und ein schwergäng kratzender Ein/Aus Schalter (Korrosion zwischen Schalter und Gehäuse!) beim Einsatz im Regenwald, das Gehäuseoberteil musste getauscht werden. Ironischerweise empfiehlt Fuji übrigens max. 80% Luftfeuchtigkeit, ein Witz da man sie dann in machen Ländern gar nicht verkaufen dürfte, es aber dennoch tut...

 

Nach all' dem Frust habe ich die X-E1 gegen die X-T1 eingetauscht und bislang keine Probleme.

 

Auch mit den Linsen gab es bisher keine Probleme.

 

Da Island keine derartig extremen Einflüsse erwarten lässt, dürfte es keine Probleme geben. Du solltest halt darauf achten dass Kamera und Linsen nicht nass werden... :-)

 

Viel Spass auf Island!

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  • 8 months later...

So, ich möchte jetzt nochmal ein Statement zum Fuji System nach meiner Island Reise abgeben:

 

Mit dabei hatte ich XT 1, XE 1, XF 10-24, 18-55, 55-200, 60 Makro sowie 18 und 35mm Festbrennweiten. Ich habe alle Objektive intensiv genutzt. Die Ausrüstung war in einem LowePro Rover Pro 35L AW untergebracht, parallel hatte ich eine Kamera immer in einer kleinen Fototasche umhängen, die mich nicht wirklich belastet hatte. Im LowePro waren weiterhin Regenschutzklamotten sowie Verpflegung, das Benro IT15 Reisstativ mit Kugelkopf und Panoramakopf untergebracht, die XE 1 konnte ich durch den Handgriff direkt klemmen. Der Rucksack ist genial...

 

Wir sind ca. 2.400km vom Südwesten durch das Hochland in den Norden, dann an die Ostküste und an der Südküste zurück gefahren. Das Auto war brechend voll, die Unterkünfte eng ohne Stellmöglichkeiten (Matratzenlager), Temperatur ca. 2-10°C, häufig Regen und Wind. Wanderungen ca. 4 Std am Tag, d.h. die Ausrüstung hat gelitten...

 

Fazit:

Der LowePro war schon nicht mehr leicht...aber leichter als die Rucksäcke meiner Begleiter, die mit DSLR fotografierten. Die Bildergebnisse sind sensationell hochwertig geworden, auch das 55-200mm hat gereicht, um Puffins und Robben formatfüllend zu fotografieren, hat dabei qualitativ sehr gute Ergebnisse gebracht. Klar habe ich für diese Aufnahmen mein Nikon 80/400 vermisst, jedoch nicht die 1,5kg Gewicht...

Der AF der XT 1 mit neuer Firmenware fand meistens sicher und schnell das Ziel. Die XE 1 war schon wesentlich behäbiger...

 

Kameras und Objektive wurden mehr als einmal durch Regen und Wasserfälle nass, kein Problem für die Technik. Das Benro hat die XE 1 felsenfest gehalten. Durch den Umfang der Ausrüstung, geringem Gewicht und kleiner Packmasse war ich doch wesentlich flexibler aufgestellt als meine Kollegen, konnte von extremen WW bis zu Teleaufnahmen, Panoramas und Makro Aufnahmen alles machen, war dabei nicht sehr belastet und musste mich nicht quälen.

 

Alles in allem: Fuji passt immer...

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  • 2 weeks later...

USA mit X- E2, 10-24; 18-55; 55- 200; X100s, Sony RX100M3.

Vorher alles mit Canon 5D2 und 3 und 16-35; 24-70, 70- 200.

 

Fazit: weniger Gewicht, höhere Mobilität (schnelleres Ein/Aussteigen diverse Transportmittel), unauffälliger bei gleicher Bildqualität- zusammenfassend: mehr Fotospaß!

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