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Solche Threads sind naturgemäß oft nicht sonderlich erhellend. Kannst ja mal bei Ken Rockwell vorbeischauen, da gibt`s zu allen Objektiven wirklich interessante Info`s, die auch Fakten beinhalten. Quasi als Gegengewicht zu den eher persönlich eingefärbten Beiträgen hier ...

 

Während ich meinen völlig subjektiven Beitrag eingestellt habe, hast Du Deinen geschrieben. Inhaltlich hat es jetzt "lustigerweise" gepasst.

Beim Festbrennweitenkauf wird immer gefragt: "Was wollen Sie fotografieren?" Wenn man Anfänger ist, kann man das nicht beantworten. Das ist wie bei der Sportausrüstung. Wenn man es nicht gemacht hat, weiß man nicht, was man braucht. Wenn die Ausrüstung Schrott ist, hat man bald keine Lust mehr. Der oft gehörte Rat: "Kauf Die ein Zoom und prüfe nach einiger Zeit, mit welcher Brennweite du oft geschossen hast." ist für mich mittlerweile ein sinnvoller Rat. Aber auch hier das Problem. Der Spaß mit einer guten Offenblende erschließt sich mit dem (günstigeren) Zoom nicht. Auch die Limitierung der Festbrennweite stellt sich tatsächlich nur mit der Festbrennweite ein. Ich kann sehr gut verstehen, dass die Frage nach einem guten Einstieg in die Festbrennweiten erfolgt. Dann kann z.B. das Gewicht und die Größe eine ganz relevante Rolle spielen. Wenn man also in solchen Foren wie hier eine Häufung von Aspekten findet, dann kann man schon eine gewisse Tendenz davon ableiten, die einem vielleicht bei der Entscheidungsfindung weiterhilft.

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 Wenn man also in solchen Foren wie hier eine Häufung von Aspekten findet, dann kann man schon eine gewisse Tendenz davon ableiten, die einem vielleicht bei der Entscheidungsfindung weiterhilft.

 

Das wollte ich auch nicht in Abrede stellen. Nur konnte ich persönlich aus diesem Thread keine klare Empfehlung ableiten. Daher der Tipp zu den etwas faktenlastigeren Reviews ...

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Also gegen Ken Rockwell kann und will ich nicht anstinken, aber ich will dann trotzdem mal versuchen, eine Lanze für das 23er zu brechen:

 

  1. Der Bildwinkel des 23er entspricht in etwas unserem Blickwinkel, was die Bildern zunächst natürlich wirken lässt.
  2. Die hohe Anfangsöffnung von 1,4 ermöglicht gerade in der Alltagsfotografie viele kompositorische Optionen, die mit dem Zoom nicht zu haben sind.
  3. Die Brennweite motiviert dazu, dicht ranzugehen, was bei Poeple-Fotografie immer eine gute Idee ist.
  4. Die Bildqualität des 23er ist einfach stellar.
  5. Das Bokeh des 23er ist für diese Brennweite sehr angenehm.

Aber wie es so ist, man muss es persönlich abwägen...

 

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Und ruhig mal die X100 Beispiel Bilder ansehen....haben ja auch die 23er (wenn auch erst ab Blende 2) . Da kann man sich auch einen Eindruck machen. Ich habe schon sehr viele Portraits und Gruppenfotos damit gemacht, Landschaft sowieso. Ich würde immer der kleinen Kamera den Vorzug gegenüber der Linse geben da mir bei dieser Brennweite die 1.4 nicht fehlt. Ein 35er dagegen ist schon wieder Pflicht und somit hat man auch immer zwei tolle sofort einsetzbare Kameras dabei. Soll nur eine Überlegung wert sein und spiegelt rein meine Meinung wieder. Und ganz nebenbei ist die 100 in schwarz sowas von unauffällig und unaufdringlich das es auch wieder den gewissen Reiz ausmacht entweder garnicht ernst genommen oder eben nicht als Knipser wahrgenommen zu werden.

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Ich bin (mit Xpro1) mittlerweile fast nur noch mit 35mm und dem Samyang 12er unterwegs. Bei der Brennweite stört auch der fehlende AF nicht.

das "fehlende" 23mm Objektiv "löse" ich edel mit dem Besitz einer alten X100. Allerdings hab ich immer nur eine Kamera dabei, muss also vorher in etwa wissen was ich fotografieren will. Oktoberfest z.B. X100 und fertig.

Mein XC50-230 Zoom, das ich mir billig für den Urlaub gekauft habe, da ich sicher war, meine ganzen Teles aus der SLR Zeit zu vermissen kommt fast nie zum Einsatz. Pro1 und X100 haben meine Sichtweise verändert.

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Ich hab, auch hier im Forum so gut wie kein Foto gefunden, was tatsächlich 23mm bei f/1,4 benötigen würde.

Die beinahe zwanghafte "Freistellerei" hab ich bei mir auch erlebt, eben mit dem 35er und auch mit dem 18er.

Das kann doch aber nicht der Weisheit letzter Schluss sein.

 

Wenn die Bildebenen micht korrespondieren kann eben kein Foto gemacht werden.

Auch ein (verschwimmender, unscharfer" Hintergrund sollte passen.

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  • Der Bildwinkel des 23er entspricht in etwas unserem Blickwinkel, was die Bildern zunächst natürlich wirken lässt.
  • Die hohe Anfangsöffnung von 1,4 ermöglicht gerade in der Alltagsfotografie viele kompositorische Optionen, die mit dem Zoom nicht zu haben sind.
  • Die Brennweite motiviert dazu, dicht ranzugehen, was bei Poeple-Fotografie immer eine gute Idee ist.
  • Die Bildqualität des 23er ist einfach stellar.
  • Das Bokeh des 23er ist für diese Brennweite sehr angenehm.

 

Zu 1) Das wird auch für 40mm und 50mm (KB equivalent, XF27 und XF35 bei Fuji) behauptet. Für mich trifft das XF27 das am besten, das 35er noch eher als das 23er. Dabei geht es mir weniger um Blickwinkel als eher um Tiefenwahrnehmung. 

 

Zu 2) Stimmt im Vergleich zum Zoom.

 

Zu 3) Naja, wenn man zu dicht dran ist, bekommt man perspektivische Verzerrungen, die alles andere als schön sind. Solange "People Fotografie" bedeutet, dass die Person mindestens halb zu sehen ist (ab Hüfte aufwärts + Platz oberhalb des Kopfes)  - das geht von mir aus so grade noch. 

 

Zu 4) Who cares? Das ist was für Leute, die hauptsächlich Testszenen aufnehmen. Im Alltag ist das relativ irrelevant im Vergleich zu anderen Faktoren wie Größe, Gewicht, Handling, Brennweite, ...

 

Zu 5) Wie Du schon sagst: für diese Brennweite. Ich persönlich finde die Freistellungsmöglichkeiten des 35ers sehr viel netter und dessen Eigenheiten (manche Leute nennen das optische Unzulänglichkeiten) gefallen mir besser.

 

 

Ich weiß nicht wirklich, warum ich an dieser Diskussion teilnehme, da ich immer noch der Meinung bin, dass Objektive eine sehr persönliche Sache sind. Es ist einfach driss-egal, was ich persönlich mag oder was Du persönlich magst - jeder muss selbst sehen, was am besten zum eigenen Geschmack und eigenen Anforderungen passt. 

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...

Ich weiß nicht wirklich, warum ich an dieser Diskussion teilnehme, ...

 

Ich habe auch schon manchmal beim Schreiben nach dem Abbrechen-Button gesucht. Aber wenn du auf "Vollwertiger Editor" kllckst, findet du ihn.

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Ich kann auch einfach nicht weiterschreiben und das Fenster zumachen. Darum geht es nicht. Es ist oft mehr ein "Oh my, so viele so einseitige Meinungen, manchmal ist es gut ein wenig Balance reinzubringen" - und das obwohl die ganze Konversation ja eigentlich kompletter Humbug ist.

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  • 2 months later...

..nun will auch ich meinen Senf dazu geben. Ich habe in den letzten zwei Jahren ordentlich Fuji's (14mm, 18mm, 35mm, 60mm, 18-55mm und 55-200mm). Neben der X-Pro 1 habe ich eine XT-1 und eine X100. Meine "Schöne" (natürlich die X-Pro1) mag ich am liebsten mit den klassischen Objektiven, also dem 18, 35 und dem 60mm, in einer kleinen Tasche durch die Gegend tragen. Diese Drei decken nicht nur die meisten Motive ab, sondern passen haptisch und optisch optimal zur X-Pro1. Ich bin sehr begeistert, wenn ich auch mittlerweile (Altersweitsichtigkeit) sehr unter der nicht vorhandenen Sucherkorrekturmöglichkeit leide. Die zu erwerbenden Korrektur-Diopter haben leider nicht die richtige Stärke, aber ich suche gerade bei anderen Herstellern nach einer mir passenden Möglichkeit.  

Mein Tip an dich 18 und 35 mm sind aus meiner bescheidenen Sicht ein "must have"!

Viel Freude mit deiner "Schönen".

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Ich hatte mir die Pro1 mit dem 18ner und 27ger im Set gekauft, danach noch das 35ger 1.4. Seit dem ich das 35ger habe, liegt das 27ger nur noch in der Tasche unbenutzt rum und wird wohl irgendwann gehen, oder verschimmeln.

 

Altglas habe ich auch noch einiges mit Canon-FD- und Nikon-F-Anschluß, benutze ich auch einigermaßen regelmäßig.

 

Meine Lieblingslinsen sind aber immer noch das 18ner und 35ger und reichen für die meisten Situationen, schick sieht die Pro damit auch noch aus. Das XF-56 oder XF-60 kommt aber noch irgendwann dazu (ich tentiere aber wohl eher zum 56ger).

 

Ein XF- oder XC-Zoom kommt mir nicht an die Pro, dazu arbeite ich zu gerne mit dem OVF und die großen Blendenöffnungen würden mir fehlen, scheiße Aussehen tut so nen Zoom an der Pro1 auch noch (das scheiße Aussehen gilt aber auch für die ein oder andere Altglaslinse die ich benutze)

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