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ND FIlterfrage


thomas_h

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Hallo,

ich möchte mich in die Langzeitbelichtung einarbeiten und habe eine Frage bzgl der ND-Filter. Ich habe drei Objektive, das Kit 18-55mm, dann zwei FB mit 12mm (Samyang) und das Fuji 50 mm. Die haben ja alle unterschiedliche Filterdurchmesser, gibt es da eine Lösung, die Filter gemeinsam zu verwenden? Und wenn ihr nur für ein Objektiv FIlter kaufen würdet, für welches am ehesten?

Danke und Gruß

thomas

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Ich habe drei Objektive, das Kit 18-55mm, dann zwei FB mit 12mm (Samyang) und das Fuji 50 mm. Die haben ja alle unterschiedliche Filterdurchmesser, gibt es da eine Lösung, die Filter gemeinsam zu verwenden?

Step-Up Ringe wären die Lösung, dann brauchst du nur einen ND für den größten vorkommenden Filterdurchmesser. Können aber vignettieren, vor allem bei UWW.

 

Und wenn ihr nur für ein Objektiv FIlter kaufen würdet, für welches am ehesten?

Ich persönlich: Für's Samy.

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Schraubfilter mit dem größten Gewinde der 3 Objektive.

Für die anderen beiden Objektive mit Reduzierring anpassen.

Die Qualität von Reduzierringen ist ganz verschieden. Billigsets aus China aus verschiedenen Ringen sind meist aus Alu.Einmal verkantet, kann man den Ring entsorgen.

Höherwertige und robuster sind Messingringe z.b. von B+W (allerdings auch teuerer + schwerer).

 

oder

 

ND-Filterscheibe (LEE oder vergleichbare Hersteller) + Filterhalter + Adapterringe passend zu den Objektiven.

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  • 2 weeks later...

Guten Abend,

Auch ich würde gerne einen Versuch mit ND Filtern unternehmen.

Welche Stärke ist zu empfehlen? Auf YouTube wir einmal ein ND 1000 und in anderen Videos ND 64 und zusätzlich ND 8 empfohlen.

Was raten die Fachleute

Danke und Gruß aus Dortmund

Werner

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Hallo.

 

Für Langzeitbelichtungen, und um die ging es dem TO ja, sind stärkere Filter zu empfehlen. Ich schwöre da auf B&W, aber es gibt auch andere, gute Marken. Billigfilter sollte man vermeiden, weil sie die Bildqualität wirklich sichtbar verschlechtern. Die schwächeren Filter (ND .3 und .6) setze ich z. B. ein, um auch bei intensivem Licht mit Offenblende arbeiten zu können. Der elektronische Verschluß hilft zwar auch, aber z. B. im Studio (Blitz) klappt der nicht.

 

Die Filterstärken bestimmen, wieviele Blenden der Filter "schluckt". Wenn Du also z. B. ohne Filter bei ISO 200 und f/11 mit 1/60 Sekunde unterwegs bist, bringt ein Filter, der 3 Blendenstufen abdunkelt, bei 1/4 Sekunde dasselbe Ergebnis. Da merkst Du schon, dass für Langzeitbelichtungen wirklich starke Filter sinnvoll sind.

 

Nachteil ist, dass der AF nur noch mit Schwierigkeiten funktioniert und das Sucherbild, sofern überhaupt noch erkennbar, stark rauscht. Kameras mit optionalem OVF sind da im Vorteil. Du kannst auch ohne Filter fokussieren und dann den Filter aufsetzen, das ist bei Einschraubfiltern aber eher mühsam. Rechteckfilter sind da praktischer, aber - wenn sie etwas taugen - auch deutlich teurer.

 

Ich habe übrigens aus meinen Nikon-Zeiten noch Filter mit 77 mm Durchmesser, die ich mit Step-up-Ringen auf viele kleinere Objektive aufgesetzt habe. Das relativiert dann die Anschaffungskosten für die Filter erheblich.

 

Grüße

Matthias

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Mir stellte sich diese Frage auch mal. Ich habe mich bei ND-Filtern für Einschraubfilter mit dem Durchmesser 72mm entschieden und Stepup-Ringe aus Messing verwendet für das entsprechende Objektiv. B+W/Schneider-Kreuznach mit MRC-Vergütung ist meine Wahl gewesen. In der Stärke habe ich mich für ND 1,8 und 3,0 entschieden. Die kann man zur Not auch kombinieren und beim 1,8er funktioniert der AF noch. Die Stepup-Ringe sind aus Messing, das ist für mich entscheidend, zusätzlich habe ich die Gewinde mit Kupfer versehen (Kupferspray mit Pinsel auftragen). Für mich eine sehr gute Lösung. Das Gewicht ist unerheblich aus meiner Sicht.

 

LG von Manfred

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Es gibt auch noch die Möglichkeit eines Filtersystems wie z.B. von Lee, oder Cokin.

Sobald es um Verlaufsfilter geht, kommt man da nicht dran vorbei.

 

Weiterhin sollten die Variablen ND Filter auch nicht unerwähnt bleiben.

 

Bzgl. des oben angesprochenen AF- und Sucher-Problems bei ND1000: Üblicher Weise macht man bei der Landschaftsfotografie "Ausschnitt" und "Fokus" vor dem Aufsetzen/Einschieben von Filtern. Man rennt ja nicht mit einem ND1000 in der Gegend rum, von daher ist das Problem eines rauschenden Suchers, oder nicht treffenden AF nicht wirklich ein Problem in der Praxis, das Bild wird vor aufsetzen des Filters eingestellt und hinterher kontrolliert, nicht während er Aufnahme.

 

Gruß

Tobias

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